Wertpapier Forum: Besteuerung von Aktien beim Transfer aus den USA auf ein deutsches Depot - Wertpapier Forum

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Besteuerung von Aktien beim Transfer aus den USA auf ein deutsches Depot

3 Kommentare
Ich habe aus einer früheren Tätigkeit bei einer US-Firma Aktien aus Optionen in einem US-Depot. Die Aktien wurden fast alle vor 2001 gekauft. Danach fanden Aktienkäufe nur durch Dividendenreinvestment statt.
Ich hatte vor die Aktien auf mein Depot bei einer deutschen Bank zu übertragen. Vorsorglich fragte ich beim Finanzamt über die Besteuerung der Aktien bei einem Verkauf aus dem deutschen Depot nach. Ich erhielt sinngemäß folgende Antwort:

Bei einem Übertrag der Aktien aus den USA ist der Nachweis der Anschaffungsdaten nicht zulässig. Beim Verkauf beträgt der Steuerabzug 30 Prozent der Einnahmen des Verkauserlöses.

Ich verstehe das so:

Verkaufe ich Aktien für 10000 € kassiert der Staat 3000 € unabhängig davon wann und zu welchem Preis ich die Aktien erworben habe.
Das würde dann ja bedeuten dass, wenn ich z. B. Die Aktien für 8000 € gekauft hätte und heute für 10000 € verkaufen würde, so hätte ich anstelle des Gewinns von 2000€ einen Verlust von 1000€.

Kann das sein?
Was kann ich tun um diese Besteuerung nur auf den Gewinnanteil zu reduzieren?
Ist es sinnvoll die Aktien über einen US Broker zu verkaufen?
Wie wäre dann die Besteuerung?

Danke für die Hilfe!
jackmirsky

3 Kommentare zu diesem Eintrag

Seite 1 von 1

strand78 

12. August 2016 - 09:17
Also soweit ich weiss läuft das folgendermaßen ab. Du hast einen Nachweis über den EInkauf. Dann teilst du diesen deinem Broker mit. Dieser bucht dann diesen EK ein. Und schon gar nicht werden 30% abgezogen. Wenn dann die 25% Kapsteuer plus Soli. Ich vermute mal, da war jemand am Werke da nur geschaut hat: USA Steuer Verkauf Aktien: Ah 30% dabei bist du ja in Deutschland 100 % steuerpflichtig bei einem Verkauf aus dem deutschen Depot.

Oh ich sehe gerade dies: http://www.steuernet...rentModule=home

Also die USA Bank muss die Einstandsdaten nicht übermitteln! Sie kann es aber und dann muss die neue Depotbank diese übernehmen und diese zählen dann auch.
Einfache Abrechnungen als Beleg gelten nicht!

Ich hoffe mal, dass du eine Aktie hast, die soldie Dividenden zahlt und du nicht verkaufen musst. Das wäre das einfachste. EInfach liegen lassen und sich da der Dividende weiterhin erfreuen.

stat 

30. September 2016 - 12:52
2 Möglichkeiten;

1. Verkauf in USA und Veranlagung beim Deutsche FA

2. Übertrag nach D und Du zahlst 30% AbgSt die Du dann in Veranlagung wiederbekommst.

Eine deutsche Bank DARF keine Anschaffungskosten ausserhalb des EWR/EU übernehmen!

Ich würde Variante 1 wählen.

Entscheident ist das das deutsche FA Deine Kaufbelege anerkennt und das ist nicht so einfach.
Bei Variante 1 ist es gefühlt für den Sachbearbeiter etwas einfacher da das FA kein Geld zurückzahlen muss.
Gutes Gelingen!

driller 

07. Oktober 2016 - 11:10
...ein Teil der ausländischen Quellsteuer kann wegen des DBA mit Deutschland zurückgeholt werden
...und es rechnet sich, wenn die Prozedur selbst durchgeführt wird, sonst Kosten d. Bank zw... 0 und 150 € nach m. Erfahrung

über diesen link gibt es auch entsprechenden Formulare für (fast) jedes Land

http://www.steuerlic...teuer_node.html


(website infos entfernt aus link)
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