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	<title>Wirtschaft, Indizes und Währungen</title>
	<description>Weltweite Wirtschaftsnews, Indizes- und Währungsdiskussionen</description>
	<link>http://www.wertpapier-forum.de/index.php</link>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:43:41 +0000</pubDate>
	<ttl>10</ttl>
	<item>
		<title>Credit Default Swaps (CDS)</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/21794-credit-default-swaps-cds/</link>
		<description><![CDATA[Ich bin in den letzten Wochen auf ein Thema aufmerksam geworden, das mich - je mehr ich darüber erfahren habe - zunehmend beunruhigt hat.<br />
<br />
Ich habe überlegt, ob ich das hier überhaupt veröffentlichen soll. In dieser Situation, wo sowieso die Nerven blankliegen. Aber ich denke, das Thema ist so wichtig, dass man darüber einfach Bescheid wissen muss. Auch wenn man als "kleiner Mann" sowieso nichts dagegen ausrichten kann.<br />
<br />
Wer gerne nur positive Nachrichten hört, soll bitte nicht weiterlesen.<br />
Wer die Publikation von beunruhigenden Fakten als "Schwarzmalerei" ansieht, soll bitte auch nicht weiterlesen.<br />
Und wer schwache Nerven hat, möge bitte lieber <a href='http://www.disney.de/index2.jsp' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>hier</a> weiterlesen <img src='http://www.wertpapier-forum.de/public/style_emoticons/default/happy.gif' class='bbc_emoticon' alt='^_^' />]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:43:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/21794-credit-default-swaps-cds/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>inflation</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/31074-inflation/</link>
		<description><![CDATA[inflation ist ein schlimmes wort,aber irgentwie auch normal<br />
doch es scheint als ob es bald richtig schlimm wird<br />
viele staaten sind anscheinend pleite,oder fast pleite<br />
wie bemerkt ihr die inflation,weil die schulden doch kaum noch zu bewältigen sind<br />
in deutschland werden 80 mrd ca neue staatschuldung angegeben,jetzt stelle ich mir die frage wo das geld hingekommen ist (oder wo das geld hergekommen ist) was an die banken bazahlt wurde.<br />
hatten wir 2009 so ein gutes jahr?<br />
irgent etwas verstehe ich da nicht!]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:06:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/31074-inflation/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Immobilienblase in China?</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29658-immobilienblase-in-china/</link>
		<description><![CDATA[Morgen zusammen,<br />
<br />
was meint ihr denn hier zu? War bisher ja kaum die Rede von einer Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt Chinas.<br />
Panikschieberei, berechtigte Angst oder was denkt ihr?<br />
<br />
<strong class='bbc'>Chinas Wirtschaft wächst und wächst - trotzdem pumpt die Regierung weitere Milliarden in die Märkte, in der Folge schießen die Immobilienpreise in die Höhe. Finanzexperte Yi Xianrong warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview vor einer gigantischen Blase: "Spekulanten missbrauchen den Markt."</strong><br />
<br />
<p class='citation'>Zitat</p><div class="blockquote"><div class='quote'>SPIEGEL: Im Kampf gegen die Krise pumpt die chinesische Regierung gewaltige Geldsummen in die Volkswirtschaft. In der Folge ziehen die Immobilienpreise rasant an. Pustet China eine gefährliche Spekulationsblase auf? <br />
<br />
<br />
Yi: Die Lage am Immobilienmarkt ist viel ernster als es die wirtschaftlichen Daten vermuten lassen. Die Immobilienpreise steigen monatlich um etwa zehn Prozent, in einem Jahr haben sie sich fast verdoppelt. In Städten wie Shenzhen - der südchinesischen Wirtschaftsmetropole an der Grenze zu Hongkong - klettern die Preise noch rasanter. <br />
<br />
SPIEGEL: Mit seinem gigantischen Konjunkturprogramm weckte China die Hoffnung, auch den Rest der Welt aus der Krise zu befreien. <br />
<br />
Yi: Ja, aber dieser Stimulus wurde verordnet, obwohl unser Land von der eigentlichen Finanzkrise nicht unmittelbar betroffen war. Immerhin wuchs unsere Wirtschaft ja noch. Bei einem Wachstum von sechs bis acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts konnte man kaum von Krise sprechen. Gleichwohl fördert China die Vergabe von Immobilienkrediten jetzt so massiv wie kaum ein anderes Land: Selbst in den USA müssen Hauskäufer mehr als fünf Prozent Zinsen für Kredite zahlen, in China dagegen nur knapp über vier Prozent. Deshalb nehmen so viele Leute Bankkredite auf und heizen so den Immobilienmarkt an. <br />
<br />
SPIEGEL: Gilt das nur für große Ballungszentren wie Peking oder Shanghai? <br />
<br />
Yi: Nein, betroffen sind auch sogenannte sekundäre Großstädte wie Kunming oder Wuhan. Derzeit wetteifern Banken, lokale Regierungen und neureiche Käufer darum, diese Blase noch weiter anzuheizen. <br />
<br />
SPIEGEL: Allein in den ersten neun Monaten des Jahres haben staatliche Banken rund 150 Prozent mehr Kredite vergeben als im Vorjahr. Warum ermutigt die Regierung die Institute, Risiken in solchem Ausmaß einzugehen? <br />
<br />
Yi: Bislang scherte sich die Zentralregierung nicht allzu sehr um die Gefahr einer Blase. Ihre größte Sorge war das Wirtschaftswachstum. Aber wir dürfen uns nichts vormachen: Eines Tages wird die Blase auf dem Immobilienmarkt platzen. Und als nächstes folgt dann eine Krise unseres Bankensystems. Denn die Leute kaufen ihre Appartements ja eben nicht mit ihrem eigenem Geld - sondern mit den Krediten der Banken. Die chinesische Notenbank und die Bankenaufsicht wissen um den Ernst der Lage, aber sie stoßen auf starken Widerstand von lokalen Regierungen und Banken. <br />
<br />
SPIEGEL: Was sollte Peking konkret tun, um Luft aus der Blase zu lassen? <br />
<br />
Yi: Es gibt zwei Wege, um den überhitzten Immobilienmarkt abzukühlen: Zum einen gilt es, die Vergabe von Bankkrediten zu verringern und so neue Investitionen zu begrenzen. Die zweite Methode besteht darin, die Zinsen zu erhöhen. Die vergünstigten Zinsen für Wohnungskredite sollten abgeschafft werden. <br />
<br />
SPIEGEL: Übertreiben Sie nicht mit Ihren Warnungen? Könnte der chinesische Staat die Banken im Falle einer Krise nicht einfach mit seinem vielen Geld retten? Immerhin handelt es sich fast ausschließlich um Staatsinstitute. <br />
<br />
Yi: Ich warne vor den moralischen Konsequenzen. Wenn ein Bankmanager Kredite vergibt, wird er dafür mit viel höheren Boni belohnt als nötig. Aber wenn er auf diese Weise Geld verspielt, muss die Gesellschaft für die Verluste einstehen - das ist nicht in Ordnung. <br />
<br />
SPIEGEL: Befindet sich Peking nicht in einem Dilemma? Wenn die Regierung die Banken zu schnell zwingt, die Kreditvergabe zurückzufahren, könnte das Wirtschaftswachstum sich abschwächen, bevor die globale Nachfrage nach chinesischen Exporten sich erholt hat. <br />
<br />
Yi: Ein solches Dilemma sehe ich nicht. Unsere Wirtschaft wächst mit 8,9 Prozent, für das vierte Quartal erwarten wir gar ein Wachstum von neun bis zehn Prozent. Mir persönlich wäre ein Wachstum von drei oder fünf Prozent lieber, wenn es nachhaltig wäre und wenn wir es realisieren könnten, ohne eine gefährliche Immobilienblase zu erzeugen. In den meisten Ländern besitzen die Menschen nur je ein Appartement. Und in China? Dieser Tage kaufen die Leute bei uns gleich acht oder zehn Wohnungen nacheinander. Diese Politik, derart viel Liquidität in den Immobilienmarkt zu pumpen, ist völlig kurzsichtig. Und ich fürchte, wir werden das alles noch schwer bereuen. <br />
<br />
SPIEGEL: Könnte China in eine ähnlich dramatische Situation geraten wie Japan in den achtziger Jahren? <br />
<br />
Yi: Sicher gibt es Ähnlichkeiten zwischen China und Japan, allerdings ist die Lage in China sogar noch gefährlicher. Denn Japan war damals bereits eine fest verankerte Marktwirtschaft, es verfügte über ein starkes System gesetzlicher Regeln und Kontrollen. China dagegen muss ein solches System erst noch entwickeln. Wir müssen verhindern, dass der Markt durch einflussreiche Gruppen von Spekulanten missbraucht wird.</div></div><br />
<br />
<br />
Quelle: <br />
<a href='http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0</a>,1518,663550,00.html]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:46:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29658-immobilienblase-in-china/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>DAX - Chartanalyse</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/8112-dax-chartanalyse/</link>
		<description><![CDATA[Dieses Thema dient nur der Chartanalyse des DAX.<br />
Für andere Beiträge als die Chart-Analyse ist folgendes Thema gedacht:<br />
<a href='http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=8113' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=8113</a>]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:14:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/8112-dax-chartanalyse/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Euro Stoxx50</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/21159-euro-stoxx50/</link>
		<description><![CDATA[Hi Leute,<br />
<br />
kenne mich leider nicht sehr gut aus in dieser Branche und wollte mein Wissen ein wenig aufstocken, deshalb wollte ich mich erkundigen, ob der Euro Stoxx50 unter der amerikanischen Bankenkrise noch arg leiden wird und wäre für jeden Tipp von euch glücklich, bei wieviel Punkten er am Ende des Jahres eurer Meinung nach liegen wird.<br />
<br />
MfG<br />
<br />
Tobsen]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:23:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/21159-euro-stoxx50/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[S&P 500 ; Standard & Poor's 500]]></title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/2911-sp-500-%3B-standard-poors-500/</link>
		<description><![CDATA[Der S&P 500 hat den horiz. Widerstand (rot gestrichelt) um die 1172 überwunden.<br />
In diesen Bereich zeigte der RSI 14 auf Tagesbasis eine überkaufte Lage (violetter Kreis) an, was den S&P 500 zu einer Seitwärtsbewegung veranlasste (rote Kreis).<br />
<br />
Nach dieser Konsolidierung hat der S&P 500 die alte kurzfristige Höchstmarke von 1224 Punkte überwunden (blauer Halbkreis), was aus charttechnischer Sicht ein Zeichen dafür ist, das es zum nächsten horiz Widerstand von 1520 Punkte (rot) gehen sollte.<br />
<br />
Charttechnisch liegt die nächste horiz. Unterstützung bei ca. 1137 Punkte.<div id='attach_wrap' class='rounded clearfix'>
	<h4></h4>
	<ul>
		
			<li class=''>
				<a class='resized_img' rel='lightbox[28963]' id='ipb-attach-url-4439-1268335135,44' href="http://www.wertpapier-forum.de/index.php?app=core&module=attach&section=attach&attach_rel_module=post&attach_id=4439" title="S_P_500.png -  12,72K,  18"><img src="http://www.wertpapier-forum.de/uploads/post-2-1122307523_thumb.png" id='ipb-attach-img-4439-1268335135,44' style='width:700;height:500' class='attach' width="700" height="500" alt="" /></a>
			</li>
		
	</ul>
</div>]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:01:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/2911-sp-500-%3B-standard-poors-500/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse?</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/17264-stehen-wir-kurz-vor-der-mega-hausse/</link>
		<description><![CDATA[Boersifant hat zwar kein geheimes neuronales Netz, aber Boersifant fragt trotzdem: Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse???<br />
<br />
Wir sehen:<br />
- Eine extrem pessimistische Stimmung, ausgedrückt durch extreme Steigerungen in Gold, x/USD, Öl, ...<br />
- Ausverkäufe bei fundamental hervorragenden Aktien aufgrund diffuser Ängste ("Gehen die Leute noch zum Arzt in einer Rezession?", "Mieten/Leasen die Leute noch Autos")<br />
- Rekordergebnisse bei Unternehmen, denen letztes Jahr noch die Insolvenz vorausgesagt wurde und von einigen jetzt noch wird<br />
- Eine radikale Veränderung der Weltwirtschaft mit vielen neuen Mitgliedsländern, die nur so nach Aufstieg streben und dafür die<br />
Produkte und Leistungen der Unternehmen etablierter Länder brauchen<br />
- Gute Wachstumsraten in Emerging Markets<br />
- Ein KGV in den Indizes welches teilweise unter oder bei langjährigen Durchschnitten ist<br />
und und und<br />
<br />
Sehen wir etwa noch einen DAX von 10000 zum Jahrzehntende?<br />
<br />
Musste mal raus, diese Dutzende tägliche Pessismismus-Posts gehen mir gehörig auf die Nerven. Steigen die Kurse, feiern alle die tolle fundamentale Lage, fallen sie, geht die Welt unter. Die Börse spiegelt nie 1:1 die Entwicklungen der Realwirtschaft wieder...<br />
<br />
<strong class='bbc'>2000-2002 ist keine Entwicklung einer normalen Rezession, sondern Resultat einer Phase massiver Aktienmarktspekulation. Eine Spekulationsphase, die dieses mal komplett ausblieb. Eine normale Rezession führt nicht zu Kurseinbrüchen von 50% und mehr</strong>]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:29:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/17264-stehen-wir-kurz-vor-der-mega-hausse/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Nachrichten, Kommentare, Prognosen</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/2476-nachrichten-kommentare-prognosen/</link>
		<description><![CDATA[<strong class='bbc'>Nervöse US-Börse vor Fed-Entscheidung erwartet</strong><br />
vom 30. April 2005 13:52<br />
- von Arindam Nag - <br />
<br />
New York, 30. Apr (Reuters) - Die Händler an der Börse in New York dürften mit einer gewissen Nervösität die kommende Handelswoche gehen. <br />
<br />
Zwar wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank Fed am Dienstag ihre Zinsen erneut um 25 Basispunkte erhöht. Ob sie jedoch dabei weiter das Wort "maßvoll" für ihre geplanten zukünftigen Erhöhungen verwendet, wird als Zeichen verstanden werden, wie sich Inflation und Wachstum in den USA entwickeln könnten. Weiter fallende Ölpreise könnten die Stimmung aufhellen. Zusätzliche Impuls werden von weiteren Firmenzahlen erwartet. <br />
<br />
Alle 20 von Reuters befragte Händler erwarten für Dienstag eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte wie die Fed sie seit Juni vornimmt. "Über die Ankündigung der Fed selbst muss man gar nicht mehr nachdenken", sagte Sandy Lincoln von Wayne Hummer Asset am Freitag. "Entscheidend ist, ob sie das Wort 'maßvoll' herauslassen." Die Fed hatte im März auf einen höheren Zinsdruck hingewiesen. Analysten befürchten, dass die Notenbank deswegen eine schnellere Erhöhung der Zinsen beschließen könnte. <br />
<br />
Mit Spannung werden auch die am Freitag von der US-Regierung veröffentlichten Zahlen zu neu geschaffenen Stellen erwartet. Von Reuters befragte Analysten erwarten für April die Schaffung von 170.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Im März waren nur 110.000 Stellen geschaffen worden. Jede Enttäuschung in den Wirtschaftsdaten könnte an den Börsen zu einer Verkaufswelle führen, sagen Experten. "Es könnte sehr schnell sehr viel hässlicher werden", sagte Peter Schiff von Euro Pacific Capital. <br />
<br />
In der vergangenen Woche hatten sich die Aktien gemischt entwickelt. Der Dow Jones Index &lt;.DJI&gt; stieg um 0,3 Prozent und auch der S&P 500 &lt;.SPX&gt; legte um 0,4 Prozent zu. Dagegen sackten die Technologiewerte der Nasdaq &lt;.IXIC&gt; um 0,6 Prozent ab. Über den ganzen April betrachtet mussten alle drei Indizes Verluste von bis zu vier Prozent hinnehmen und erreichten zwischenzeitlich neue Jahrestiefstwerte. <br />
<br />
Impulse wurden auch von Quartalszahlen der Unternehmen erwartet. Angekündigt sind unter anderem Ergebnisse vom Mischkonzern Tyco International &lt;TYC.N&gt; und von dem Telekommunikationskonzern Qwest &lt;Q.N&gt; . Am Dienstag sollen Autohersteller ihre US-Absatzzahlen für April bekannt geben. <br />
<br />
sws/akr <br />
<br />
<br />
Copyright © Reuters Limited. Click for Restrictions. <img src='http://www.wertpapier-forum.de/public/style_emoticons/default/dry.gif' class='bbc_emoticon' alt='&lt;_&lt;' /> <br />
 <a href='http://www.tradesignal.com/content.asp?p=news/default.asp&story=425715&day=thisweek&search=' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.tradesignal.com/content.asp?p=n...eek&search=</a>]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 06:56:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/2476-nachrichten-kommentare-prognosen/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Sinnhaftigkeit des BIP</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29709-sinnhaftigkeit-des-bip/</link>
		<description><![CDATA[Ich habe heute in dem Thread "Marktausblick" folgendes geschrieben: <br />
<br />
"Das qualitative Wachstum zu berechnen ist schwer bis gar nicht möglich."<br />
Quelle: <a href='http://www.wertpapier-forum.de/topic/29392-marktausblick/page__view__findpost__p__529442' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29392-marktausblick/page__view__findpost__p__529442</a><br />
<br />
Nun habe ich den folgenden Artikel gelesen, den ich ebenfalls sehr interessant finde. Da der Thread "Marktausblick" damit nicht zugespamt werden soll, kann man vielleicht hier evtl. über das Thema Wachstum und Wachstumszwang diskutieren. <br />
<br />
<p class='citation'>Zitat</p><div class="blockquote"><div class='quote'>"Mit weniger glücklich und zufrieden"<br />
Wohlstand ohne Wachstum<br />
von Till Schwarze<br />
<br />
Deutschland kann ohne Wachstum nicht leben. "Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung. Deshalb setzt die schwarz-gelbe Bundesregierung, wie jede andere Regierung bislang auch, alle Anstrengungen und Hoffnungen auf einen Anstieg des Wirtschaftswachstums. Denn mehr Wachstum bedeutet mehr Arbeitsplätze bedeutet mehr Wohlstand, lautet der in Stein gemeißelte Glaubenssatz deutscher und internationaler Politik.<br />
<br />
Doch was ist, wenn sich die Bundesregierung irrt? Wenn Wachstum nicht auf Dauer unseren Wohlstand garantiert und sogar unsere Lebensgrundlage gefährdet?<br />
<br />
Es gibt einen ganz einfachen, aber dramatischen Grund, warum das Wachstum Grenzen haben muss: Die Wirtschaft wächst auf Kosten der Natur und die natürlichen Ressourcen sind begrenzt. "Wir nehmen sauberes Wasser, saubere Luft und ein gutes Klima als selbstverständlich hin. Was aber passiert, wenn etwa die Ozeane wegen Übersättigung kein Kohlendioxid mehr binden können oder sogar welches abgeben?", formuliert Reinhard Loske gegenüber n-tv.de das größte Problem. Der Bremer Umweltsenator beschäftigt sich seit Jahren mit den Grenzen des Wachstums und fordert die Einsetzung einer Enquete-Kommission beim Deutschen Bundestag, um sich dem Problem zu stellen.<br />
<br />
Unternehmen können nicht ohne<br />
Und das ist verzwickt. Einerseits brauchen Unternehmen Wachstum, um überhaupt existieren zu können: Sie leihen sich Geld, um zu investieren, und müssen dieses Geld irgendwann wieder zurückzahlen. Und weil Schulden wachsen, müssen auch die Unternehmen wachsen. Zugleich verspricht mehr Wachstum einer Gesellschaft mehr Wohlstand: Wo mehr erwirtschaftet wird gibt es auch mehr zu verteilen. Auf diesem Prinzip sind etwa auch die Sozialkassen aufgebaut. Deshalb blicken Politik und Wirtschaft wie gebannt auf die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP), dem Indikator für das Wachstum einer Gesellschaft.<br />
<br />
Andererseits setzen nicht nur der Klimawandel und die begrenzten Ressourcen unseres Planeten dem Wachstum Grenzen. "Wenn ein Staat bereits ein hohes materielles Niveau erreicht hat, können die Wachstumsraten gar nicht mehr so hoch sein", sagt Umweltsenator Loske. Er nennt das "gesättigte Volkswirtschaft". Zwar hat sich in den vergangenen dreißig Jahren das BIP in Deutschland insgesamt etwa verdreifacht, doch die Höhe der Wachstumsraten hat abgenommen – die Werte aus den frühen Jahren der Bundesrepublik werden nach Ansicht des Grünen-Politikers nicht mehr erreicht werden. Damit müsse sich die Politik aber auch von dem Glauben verabschieden, durch Wachstum irgendwann wieder Vollbeschäftigung zu erreichen.<br />
<br />
"Neue Art von Wachstum"<br />
Loske fordert ein radikales Umdenken, weg von der Gleichung: "Wachstum gleich Wohlstand". Und er ist damit nicht allein. Ausgerechnet bei der Vereidigung der neuen Bundesregierung, die das Wort "Wachstum" im Titel ihres Koalitionsvertrags trägt, mahnte Bundespräsident Horst Köhler: "Es geht auch um mehr als um Wachstum, wie wir es bisher gewohnt waren." Die Gesellschaft müsse "mit weniger Verbrauch glücklich und zufrieden" sein. "Wir werden nach einer neuen Art von Wachstum streben: nach wachsendem Wohlergehen für Mensch und Schöpfung." Schon in seiner Berliner Rede im März 2009 hatte der Bundespräsident die "Wachstumseuphorie" kritisiert und gewarnt: "Wir können uns nicht mehr hauptsächlich auf wirtschaftliches Wachstum als Problemlöser und Friedensstifter in unseren Gesellschaften verlassen." Das klingt nach Revolution, ist bislang aber ohne erkennbare Folgen geblieben.<br />
<br />
Loske betont, dass es nicht darum gehe, für oder gegen Wachstum zu sein. Bestimmte Bereiche, wie erneuerbare Energien, grüne Technik, Wissen oder Gesundheit müssten auch weiterhin wachsen. Aber um die Überlebensfähigkeit des Planeten und damit der Menschen zu sichern, müssten andere Bereiche ihr Wachstum beschränken oder sogar eine Schrumpfung hinnehmen. Und das sei nur möglich, wenn eine Gesellschaft auch ohne Wachstum ihren Wohlstand halten könne.<br />
<br />
Loslösung vom BIP<br />
In der Debatte um Wachstumsgrenzen geht es vor allem um eine Loslösung vom BIP als alleinigem Wohlstandsmesser. "Durch die Fixierung von Politik und Wirtschaft auf das BIP als Wohlstandsgröße geraten viele andere wichtige Dinge aus dem Blick", sagt Loske. Zum Beispiel alle Gratisleistungen der Natur wie ein stabiles Klima, sauberes Wasser, produktive Böden, gute Luft und biologische Vielfalt fielen heraus, aber auch die Zufriedenheit einer Gesellschaft. Das Bruttoinlandsprodukt kann nicht die Qualität des sozialen System oder des Naturkapitals messen", sagt Loske. Deshalb sei das BIP als Indikator für Wachstum und Wohlstand unzureichend.<br />
<br />
Weltweit arbeiten Wissenschaftler seit Jahrzehnten an der Entwicklung alternativer Indikatoren, spätestens seit der Club of Rome 1972 seine Studie über die "Grenzen des Wachstums" veröffentlicht hat. Ziel der Wissenschaftler ist es, nicht nur den Nutzen der Wirtschaft für eine Gesellschaft zu erfassen, sondern auch deren Kosten. Herausgekommen sind bislang zwei vielversprechende Ansätze: Zum ersten der Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen, der seit 1990 jährlich im Bericht des UN-Entwicklunsgprogramms UNDP veröffentlicht wird. Er umfasst neben der Wirtschaftsleistung eines Landes auch die Lebenserwartung, den Bildungsgrad und die Einschulungsquote. Ökologische Faktoren berücksichtigt er aber nicht.<br />
<br />
Der zweite alternative Index, der Genuine Progress Indicator (GPI, "Echter Fortschrittsfaktor"), wurde von Ökonomen entwickelt und ist aus dem Index of Sustainable Economic Welfare ("Index für nachhaltigen wirtschaftlichen Wohlstand) hervorgegangen. Ziel des GPI ist es zu messen, ob wirtschaftliches Wachstum tatsächlich zu steigendem Wohlstand führt. Gegen die erbrachte Wirtschaftsleistung werden dabei Kosten wie Ressourcenabbau, Umweltverschmutzung oder Verbrechen mitberechnet. Deutschland hat neben einigen anderen Ländern seinen Wohlstand nach dem GPI berechnen lassen – und musste dabei einen Wohlstandsrückgang verzeichnen.<br />
<br />
EU ändert ihre Strategie<br />
Dass es dabei um mehr geht als Spinnereien und Theorien zeigen nicht nur die Einlassungen des deutschen Bundespräsidenten, der ausgebildeter Ökonom ist und vormals Sparkassenpräsident und Präsident des Internationalen Währungsfonds IWF war. Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte kürzlich ähnlich argumentiert, nachdem eine "Kommission zur Bemessung von wirtschaftlicher Leistungskraft und sozialem Fortschritt" ihren Bericht vorgelegt hatte. Sarkozy schlug vor, die Zufriedenheit einer Gesellschaft in der Wohlstandsberechnung zu berücksichtigen. Und auch die EU-Kommission fordert in ihrer neuen "Strategie 2020" ein "intelligenteres, ökologischeres und sozialeres Wirtschaftswachstum" in Europa. Kommissionspräsident José Manuel Barroso setzt auf Wertschöpfung durch Wissen, mehr Flexibilität von Arbeitnehmern und die Schaffung einer wettbewerbsfähigeren und ökologischeren Wirtschaft.<br />
<br />
Für Loske ist die Abkehr vom BIP eine wichtige politische Aufgabe, die in Deutschland von einer Enquete-Kommission übernommen werden könnte. Dabei gehe es auch um die Balance zwischen gesellschaftlichen Funktionen und der Wirtschaft: "Wie schaffen wir eine vitale, gesunde Gesellschaft und Wirtschaft ohne Wachstumsdruck?", drückt Loske die Leitfragen für eine solche Kommission aus.<br />
<br />
Ende der Kapitalgesellschaften?<br />
Besonders die Frage nach einer Wirtschaft ohne Wachstumsdruck dürfte erhebliche Probleme bereiten. Allerdings gibt es auch renommierte Ökonomen wie den Schweizer Wirtschaftswissenschaftler Hans Christoph Binswanger, die Auswege aus dem Dilemma zeigen, dass Kapitalismus ohne Wachstum nicht bestehen kann. "Wachstum kann man nicht auf null senken. Man braucht Gewinne, sonst investiert niemand mehr", hat Binswanger in einem Interview mit der taz betont. Der Doktorvater von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat in seinem Buch "Die Wachstumsspirale" zugleich gezeigt, dass ein moderates Wachstum von etwa 1,8 Prozent ausreichen würde – und selbst das ließe sich noch weiter absenken.<br />
<br />
Zugleich möchte Binswanger den permanenten Wachstumsdruck der Unternehmen senken, indem Kapitalgesellschaften in Stiftungsgesellschaften umgewandelt werden. Das würde keine Verstaatlichung bedeuten – die Unternehmen wären immer noch privat geführt. Aber im Gegensatz zu Aktiengesellschaften unterliegen Stiftungen keinem großen Renditedruck, sie müssen nicht im gleichen Ausmaß wachsen.<br />
<br />
Andere Arbeitsorganisation<br />
Auch Loske ist ein Anhänger der Umwandlung von Kapital- in Stiftungsgesellschaften. Für ihn spielen noch zwei weitere Fragen eine wichtige Rolle: Die Arbeitsorganisation und die sozialen Sicherungssysteme. Bei der Arbeitsorganisation geht es Loske vor allem darum, den Produktivitätsdruck umzulenken und etwa die Wochenarbeitszeit abzusenken. Dieser Gedanke ist eng verknüpft mit der Reform der sozialen Sicherungssysteme: Loske ist ein Anhänger des Bürgergelds. Ein solches soziales Grundeinkommen würde das Problem lösen, mehr Wachstum für mehr Arbeitsplätze zu benötigen, weil mit dem Modell Verkürzungen der Arbeitszeit oder ehrenamtliche Jobs möglich werden.<br />
<br />
"Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass es ohne Wachstum keine freie Marktwirtschaft mehr geben könne", betont Loske. Er bezeichnet sich selbst als Ordnungspolitiker, der den Leuten nicht vorschreiben will wie sie leben, sondern dafür nur den Rahmen vorgeben möchte. Auch wenn seine Ziele derzeit ziemlich unrealistisch klingen mögen, glaubt der Bremer Umweltsenator an die Möglichkeit der Veränderung: "Der Kapitalismus ist ein wandlungsfähiges System, dass sich neuen Realitäten stellen muss und kann".<br />
<br />
Adresse: <br />
<a href='http://www.n-tv.de/politik/dossier/Wohlstand-ohne-Wachstum-article623844.html' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.n-tv.de/politik/dossier/Wohlstand-ohne-Wachstum-article623844.html</a></div></div>]]></description>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:10:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29709-sinnhaftigkeit-des-bip/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Marktausblick</title>
		<link>http://www.wertpapier-forum.de/topic/29392-marktausblick/</link>
		<description><![CDATA[Hallo liebe Forengemeinde,<br />
<br />
ich habe jetzt nicht wirklich einen Thread gefunden wo solche Interviews ggf. reinpassen und über die Kernaussagen diskutiert werden kan ehe dann das nächste Interview oder Artikel gepostet wird. <br />
<br />
Hier mal ein Interview mit DJE... wie viele wissen bin ich nicht häufig seiner Meinung in der Vergangenheit gewesen. Erst 2007 haben wir uns scheinbar zumindest ein wenig angenähert. <br />
<br />
<a href='http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/vermoegensverwalter-ehrhardt-der-hund-rennt-20-meter-voraus;2480568;4' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/vermoegensverwalter-ehrhardt-der-hund-rennt-20-meter-voraus;2480568;4</a><br />
<strong class='bbc'><br />
Kernaussagen: </strong><br />
<br />
Die Zahlen der Unternehmen in der aktuellen Berichtsaison sind aber auch nicht schlecht. Macht Ihnen das keinen Mut?<br />
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Die Firmen haben das Kunststück geschafft, bei stagnierenden oder schrumpfenden Umsätzen die Gewinnmargen auf Rekordniveau zu halten. Das ist aber nicht dauerhaft wiederholbar. Ich halte es auch für kontraproduktiv, die Gewinne hochzuhalten, wenn die Konzerne auf der anderen Seite Leute entlassen, die Lagerbestände runterfahren und ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung senken. Die Unternehmen verspielen damit einen Teil ihrer Zukunft. Das extrem kurzfristige Denken führt irgendwann gesamtwirtschaftlich in eine Sackgasse.<br />
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Entsteht an den Märkten, an denen die Teilnehmer das offensichtlich anders sehen, dann schon wieder die nächste Blase?<br />
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Die Gefahr ist zumindest da. <strong class='bbc'>Die Geldschwemme durch die weltweiten Notenbanken ist nicht positiv.</strong> Es wird schon wieder zu viel auf Kredit gekauft. Ein gutes Beispiel ist der Rohstoffsektor. Hier sind gleichzeitig die Lager und die Preise gestiegen. Diese Rally ist zumindest in den westlichen Ländern nicht durch die reale Nachfrage gedeckt. Und China ist nicht so groß und bedeutend, wie viele glauben.<br />
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Dann hängt also nach wie vor alles an den USA?<br />
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Ja, die Vereinigten Staaten bleiben auf absehbare Zeit der Wachstumstreiber. Deswegen bin ich ja auch skeptisch. Wenn sich "Deleveraging", also der Abbau der Verschuldung von Firmen und Privaten in den USA fortsetzt, kann das die Konjunktur stärker belasten. Die Kreditkartenschulden der Privaten sinken ja bereits. Und angesichts rückläufiger Lohnsteigerungen und steigender Arbeitslosigkeit sehe ich nicht, wie sich dieser Trend umkehren sollte.<br />
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Womit den Aktienmärkten - zumindest in Europa - eine weitere Gefahr erwächst.<br />
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Nicht unbedingt. <span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>An der Börse gibt es heute eine Korrelation zwischen steigendem Euro und steigenden Kursen.</strong></span> (Wichtig... auch wenn die Börsenreporter einem was anderes glauben machen wollen. Siehe auch Beispiel mit den sinkenden Leitzinsen). Die Leute denken, dass die Dollar-Schwäche Folge eines Carry Trade ist und dass das Geld, das Investoren in den USA zu extrem niedrigen Zinsen aufnehmen können, unter anderem nach Europa fließt und dort den Aktienmärkten zugute kommt. Letztlich ist es eine Frage der Schwellenwerte: Mit jedem Cent, den der Euro weiter steigt, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Amerikaner europäische Aktien verkaufen, um sich Kurs- und Währungsgewinne zu sichern. Bei Kursen deutlich über 1,50 oder 1,60 Dollar steigen aber auch die Sorgen der exportierenden Unternehmen und irgendwann greift das auf den Markt über.<br />
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Damit dürfte es im nächsten Jahr nach Meinung vieler Marktteilnehmer ja vorbei sein. Erwarten Sie auch eine Zinswende in den USA in den kommenden Monaten?<br />
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<strong class='bbc'>Klar ist, dass die Zinsen dringend steigen müssen, </strong>dass die Fed ihre "Nach-mir-die-Sintflut"-Politik beenden muss. Aber wenn die Amerikaner ihre Wirtschaft retten wollen, haben sie andererseits eigentlich keine andere Wahl, als die Zinsen niedrig zu halten. <em class='bbc'>(Sorry: Das ist Quatsch! Meine Meinung) </em> Auch den Bondmarkt muss die Notenbank ganz genau im Auge behalten. Die Frage ist ja, wo die Masse an Anleihen ist, die der US-Staat emittiert hat. Viele davon liegen direkt bei der Notenbank, einen Großteil haben auch Geschäftsbanken mit Notenbankgeld gekauft. Wenn nun die Zinsen steigen und die Anleihekurse sinken, werden die Banken diese Papiere auf den Markt werfen. Dann droht der ganze Markt zusammenzubrechen. So etwas hatten wir 1994 schon einmal. Viele erinnern sich daran, dass 1994 kein gutes Aktienjahr war, aber es war vor allem ein Blutbad an den Anleihemärkten mit Kursverlusten von bis zu 50 Prozent.<br />
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Was ist die Alternative zu einer Exit-Strategie der US-Notenbank? Bleiben die Zinsen niedrig, sind neue Blasen an den Märkten doch nur eine Frage der Zeit, oder nicht?<br />
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Auf die Dauer wird die Schwemme an billigem Geld sicher eine <strong class='bbc'>Asset-Price-Inflation</strong> mit sich bringen. In Ansätzen ist ja schon erkennbar, <strong class='bbc'>dass die Märkte wegen der hohen Liquidität weiter getrieben werden.</strong> <strong class='bbc'>Es gab in den vergangenen Monaten immer wieder Momente, in denen am Markt Zweifel laut wurden, ob die Konjunktur den Börsen folgen kann. </strong>Doch die Korrekturen waren immer nur ganz kurz, dann ging es weiter. <span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Unter dem Strich ist das alles brutal künstlich.</strong></span><br />
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Also bleibt Anlegern die Wahl zwischen Pest, Cholera und Pocken: Aktien sind schon zu teuer, Anleihen droht ein Einbruch und für Tagesgeld und andere Einlagen bekommt man keine Zinsen. Was sollen Anleger jetzt tun?<br />
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Das ist natürlich die Gretchenfrage. Wir sind bei Aktien seit Monaten vorsichtig und haben dadurch einige Gewinne verpasst. Aber ich schrecke davor zurück zu kaufen, wenn ich nicht dahinterstehe. Wir haben uns immer als Value-Haus positioniert, das in günstige Aktien investiert. Doch Aktien sind zurzeit nicht wirklich billig und egal in welche Branche man schaut - die Perspektive ist nicht gut.]]></description>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:51:02 +0000</pubDate>
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