Wertpapier Forum: private Zusatzkrankenversicherung

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Themen über Versicherungen und Risikovorsorge

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private Zusatzkrankenversicherung Sinnvoll für gesetzlich Versicherte? Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 06. März 2009 - 18:04

Hallo,

ich bin am überlegen ob ich nicht eine private Zusatzkrankenversicherung abschließen soll. Ich bin gesetzlich versichert.

Hier der Wissensleitfaden zur Krankenversicherung.

Auf Stiftung Warentest habe ich follgendes gefunden.

Zitat

An den vielen Zuzahlungen, die Kassenpatienten leisten müssen, beteiligen sich Ergänzungsversicherungen: Zahnersatz, Brillen, Kontaktlinsen. Doch auch sie übernehmen nur einen Teil dieser Kosten. Meist ist es sinnvoller, sich das Geld für diese Police zu sparen und Rechnungen aus eigener Tasche zu zahlen: Wenn beispielsweise nur alle zwei Jahre eine Brille bis zu 250 Euro ersetzt wird, ist ein Monatsbeitrag von 15 Euro eindeutig unrentabel.

Quelle
^^Seh ich auch so. Mir gehts eher um die Kosten die so ab 500 EUR Eigenbeteiligung anfangen. Sowas wie eine "Selbstbeteiligung" wäre nicht schlecht.

Oder solle man sowas eher später abschließen. (bin 21 Jahre alt und kaum krank.)

Der Leistungsumfang sollte recht groß sein. Also Heilpraktiker, Zahn, Brille (vl. sogar Lasern), Hörgeräte

Oder sollte ich lieber in die private Krankenversicherung? Beitragsbemessungsgrenze würde ich in etwa 4 Jahren erreichen. Ich habe nur Angst, dass ich dann meine Kinder und meine Frau auch privat versichern muss und ein Vermögen zahlen muss. Außerdem wird es im Alter wohl sehr teuer für mich.

Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 06. März 2009 - 18:07


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#2 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 06. März 2009 - 18:08

ich schreib dir gleich mal etwas längeres zu den zusatzpolicen und möglichen selbstbeteiligungen in pkv und gkv. dauert ein bissl
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.

#3 Mitglied ist offline   culo 

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Geschrieben 06. März 2009 - 18:12

hallo, privat KANN teuer werden, insbesondere dann, wenn du dir vom "berater" einen hochglanzverchromten tarif mit allem schnickschnack aufschwatzen lässt. privat kann aber auch sehr preiswert und gut sein. privat ist nicht gleich privat. hier muss man sich scho das richtige aussuchen.
was die familie betrifft, so kommt es sehr darauf an, ob deinen frau zumindest halbtags weiter arbeiten wird.
am teuersten ist nämlich die frau. wenn die in der gkv bleibt, dann kan es sich schnell rechnen in die private zu wechseln, falls du dich bei den leistungen auf das wesentliche beschränkst. kinder kosten nicht viel in der pkv.

#4 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 06. März 2009 - 19:33

Private Zusatzversicherungen sind Versicherungen, die medizinisch nicht notwenige Leistungen übernehmen. Dies können eben genannte Zahnzusatzversicherungen, Krankenhauszusatzversicherungen etc. sein.

Grundsätzlich sollte man aus meiner persönlichen Sicht bei der Überlegung zum Abschluss einer Zusatzversicherung einige Dinge zuvor prüfen und eine Zusatzversicherung als Test sehen, sofern man überlegt in die private Krankenversicherung zu wechseln. Die erste Überlegung ist zunächst einmal was möchte ich unbedingt versichert haben und in welchem Umfang ? Was wäre ein nettes Bonbon und was möchte ich oder brauche ich überhaupt nicht.

Ein nettes Bonbon sind beispielsweise die Kostenübernahmen oder Zuschüsse bei Brillen bis zu 150 € oder 250 € innerhalb von zwei Kalenderjahren, sind für Gesellschaften auch nur im Packet möglich anzubieten um den Tarif zu attraktivieren. Eine reine Versicherung für eben solche Leistungen ist, und da gebe ich der Quelle absolut recht, für den Versicherten unrentabel. Handelt es sich jedoch beispielsweise um eine Zahnzusatzversicherung, deren Leistungsumfang ich hier zunächst nicht genauer ausbreiten möchte, sollte ich natürlich rechnen ob diese Sinn macht. Wer familiär vorbelastet ist oder aufgrund von schlechter kieferorthopädischer Behandlung Spätschäden erwartet und aktuell (noch) ein gutes Gebiss hat, der sollte sich durchaus entsprechende Gedanken machen.

Innerhalb der Laufzeit eines solchen Tarifs und entsprechenden Leistungsfällen kann man auch schonmal den Status privat versichert ausprobieren. Hier kann man sehen wie es ist Rechnungen von Arzt zu bekommen, sie zu prüfen, einzureichen und ggf. sich mit seinem Versicherer herumzueseln. Letzteres kann passieren, muss aber nicht. Hängt sehr von der Gesellschaft und dem Tarif ab. Innerhalb dieses Tests musst du dir auch erstmal keine Gedanken um eine Vollversicherung für Frau und Kinder machen, da diese bis dato dann familienversichert sein dürften. Genaueres könnte ich erst nach einer Prüfung sagen.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grenze bis zu der maximal Beiträge im entsprechenden Sozialversicherungszweig erhoben werden. Dies ist nicht die Versicherungspflichtgrenze, deren dreimaliges Überschreiten in Folge sowie des kommenden Jahres Voraussetzung für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist ! Siehe hierzu auch § 5 SGB V sowie § 6 Abs. 1 SGB V.

Einen kleinen Exkurs mach' ich mit dir noch in die soziale Sicherung in der Privaten. Solltest du dich privat voll kranken- und pflegeversichern und deine Frau nicht arbeiten gehen, keine Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit oder ähnlicher Einrichtungen erhalten, so muss sie zusammen mit dem möglicherweise vorhandenen Kindern mit zu dir in die private Krankenversicherung. Wie culo bereits erwähnt hat sind die Kinder häufig erstmal nicht das Problem, da hier "Kinder- und Jugendtarife" angeboten werden. Deine Frau wird finanziell das Problem werden. Da kommen dann also neben Schuhen und Bekleidung auch noch die Prämien zur Kranken- und Pflegeversicherung hinzu.
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
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#5 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 06. März 2009 - 20:27

Also erstmal danke für eure Interesse.

Was haltet ihr den von der Victoria? Hat gute Noten bei verschiedenen Ratings bekommen.
Das wäre es.
Bleibt der Beitrag so oder ändert der sich jährlich?

Habt ihr mal eine gute/günstige Versicherung wo ich mal durchrechnen kann, was eine private Krankenversicherung so für mich Kosten würde? Nur so ungefähr.

Für das würde ich 21 EUR/Monat zahlen:

Zitat

Ergänzung GKV

Ergänzung zur GKV:
Zahnersatz 20 %; Sehhilfen bis zu 190 EUR pro Jahr; Heilmittel 80 % der Restkosten, Auslandsreisekrankenversicherung

Erweiterter Versicherungsschutz plus Heilpraktiker:
Zahnersatz 10 %; Sehhilfen bis zu 65 EUR pro Jahr, Heilpraktikerbehandlung 70 %, max. 620 EUR pro Jahr

Erweiterter Zahnersatz:
Zahnersatz 65%; pro Inlay bis zu 260 EUR; pro Implantat bis zu 650 EUR; einschließlich der GKV-Vorleistungen

Erweiterter Versicherungsschutz für Zuzahlungen:
Praxisgebühren, Zuzahlungen für Arzneimittel, stationäre Behandlung und Hilfsmittel mit Ausnahme von Sehhilfen, bis zu 400 EUR pro Jahr


#6 Mitglied ist offline   highline 

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Geschrieben 06. März 2009 - 20:52

ich halte nur krankenhaus - chefarzt und zweibettzimmer, eventuell noch zahnzusatz für sinnvoll.

#7 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 06. März 2009 - 20:59

Beitrag anzeigenhighline schrieb am 06.03.2009, 19:52:

ich halte nur krankenhaus - chefarzt und zweibettzimmer, eventuell noch zahnzusatz für sinnvoll.


Hm. Seh ich wieder anders. Krankenhaus, Chefarzt und Zweibettzimmer sind mir nicht so wichtig.
Heilpraktiker will ich auf jedenfall drinnen haben, weil ich von solchen Methoden mehr halte. Und das werd ich auch in Anspruch nehmen. Bei Rückenschmerzen z.B. Akupunktur.

Das mit der privaten Krankenversicherung is mir irgendwie zu unsicher. Wenn ich im Alter das nicht mehr zahlen kann steh ich da. Also von daher irgendwie ungeeinget.

Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 06. März 2009 - 21:27


#8 Mitglied ist offline   vsdialog/cp 

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Geschrieben 07. März 2009 - 01:24

Wenn dir Heilpraktiker und alternative Heilbehandlungen wichtig sind, solltest du bei dem ambulanten
Tarif drauf achten, dass das "Hufelandverzeichnis" abgesichert ist.

Ein Tarif, welcher vom Preis/Leistungsverhältnis ganz gut ist: Barmenia "AN" = der Tarif kostet 9,57€ p.m.
für einen 21 jährigen Mann
Übersicht = Tarif "AN"
Solltest du in einer BKK versichert sein: Verbesserter AN-Tarif für BKK-Mitglieder

Bei vielen Zusatzversicherungen kannst du da Geld lieber sparen, da die Wirtschaftlichkeit
nicht gegeben ist.


@culo

Zitat

....einen hochglanzverchromten tarif mit allem schnickschnack...

Was verstehst du darunter?

#9 Mitglied ist offline   relative 

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Geschrieben 07. März 2009 - 10:54

schließ gleich eine rechtsschutz mit ab.
private krankenversicherungen sind dazu übergegangen, rechnungspositionen automatisch zu prüfen, ohne blick auf die behandlung selbst, und maximal abzulehnen, selbst wenn sie definitiv im unrecht sind.

ich kenne eine rechnung einer unbestritten notwendigen behandlung (auch von der versicherung nicht bestritten), bei der die hälfte der positionen abgelehnt werden. nicht medizinisch begründet, sondern mit abrechnungsjuristerei.

obwohl die gleiche versicherung bei der gleichen behandlung bei anderem patienten alles übernommen hat.

motto "man kann's ja mal probieren"

Dieser Beitrag wurde von relative bearbeitet: 07. März 2009 - 10:56


#10 Mitglied ist offline   culo 

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Geschrieben 07. März 2009 - 14:29

Beitrag anzeigenherr_welker schrieb am 06.03.2009, 19:59:

Das mit der privaten Krankenversicherung is mir irgendwie zu unsicher. Wenn ich im Alter das nicht mehr zahlen kann steh ich da. Also von daher irgendwie ungeeinget.


lol, und ich würde dumm dastehen, wenn ich gesetzlich versichert wäre, weil ein grossteil meiner rente aus der bav kommen wird. und meine private versicherung wird nach lage der dinge nicht teurer sein, als der gkv-anteil auf die gesetzliche rente.

ich würde bis ans lebensende den maximalsatz der gkv zahlen, und zwar inkl. eines grossteils des arbeitgeberanteils gleich mit und hätte schlechte leistung und keinen schutz im ausland.

#11 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 07. März 2009 - 14:47

Zitat

schließ gleich eine rechtsschutz mit ab.

Das sowieso. Ob die Versicherung in erster Linie zahlt oder nicht steht auch erstmal nicht an erster Stelle. Da es keine existensbedrohende Leistung für mich ist, kann ich ruhig vor Gericht gehen.

@vsdialog/cp
Die Barmenia rentiert sich hal "eigendlich" nur bei den Heilpraktikern. (80%, maximal 1.000 EUR/Jahr)
Die 300 EUR alle 2 Jahre für Brillen und Kontaktlinsen brauche ich nicht. (is sowieso zu wenig)
Und der Rest ist auch wenig nutzbar meiner Meinung.

Die Versicherung wäre es. (Privatpatient Ambulant)
Leider mit ca. 90 EUR/Monat zu teuer. Wenn man eine Selbstbeteiligung vereinbaren könnte (und dadurch der Beitrag geringer ist) würde ichs fast nehmen. :thumbsup:

@culo
Ich rechne damit, dass ich im Alter wesentlich weniger Einkommen haben werde als jetzt. Soweit ich informiert bin (ich lasse mich aber gerne korregieren), kann man ab 55 Jahren nicht mehr in die gesetztliche Krankenkasse zurück gehen. Un genau das sehe ich als Risiko.

Edit:
Eine Frage. Wenn ich das Kostenerstattungsprinzip bei meiner gesetzlichen Krankenversicherung wähle, wird dann der monatliche Beitrag für mich geringer? Bzw. bekomme ich etwas Geld wieder zurück erstattet?

Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 07. März 2009 - 18:03


#12 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 07. März 2009 - 15:22

dei 55er Regelung ist korrekt. Übrigens gibt's seit 01.01.09 ne neue Regelung zu den Rückkehrmöglichkeiten in die GKV. Wer privat versichert ist und Hartz IV Empfänger wird hat keine Möglichkeit mehr zurück in die GKV zu kommen, denn dafür bieten die privaten Krankenversicherer ja den Basistarif an. V.a. für die vielen Selbstständigen, die am Existenzminimum kratzen eine (fatale) Änderung !
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.

#13 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 07. März 2009 - 17:42

Hm. Also nach etwas suchen habe ich glaube ich eine gute Möglichkeit gefunden. Was meint ihr dazu.

Also ich bleib gesetzlich Versichert, stell meine Krankenkasse auf das Kostenerstattungsprinzip um und schließe eine private Krankenzusatzversicherung ab, die mich ambulant zum Privatpatienten macht.

Hier würde ich die Krankenzusatzversicherung machen. Das ganze würde ich auf 200 EUR Selbstbeteiligung laufen lassen und 100% Kostenerstattung sofern die gesetzliche auch was zahlt.

Wenn die gesetzliche nicht zahlt, dann zahlen die immerhin noch 40% des Betrages.

Weil eigendlich ist ja damit zu rechnen, das die gesetzlichen Leistungen noch weiter abnehmen werden.

Achso. Die kostet ca. 50 EUR im Monat.

Edit: Ich seh grad, wenn ich 10 Jahre älter bin als jetzt, dann zahlt ich nur 8 Euro mehr im Monat. Dann werde ich noch etwas warten, da ich ja kern gesund bin.

Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 07. März 2009 - 18:11


#14 Mitglied ist offline   culo 

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Geschrieben 08. März 2009 - 14:27

Beitrag anzeigenherr_welker schrieb am 07.03.2009, 13:47:

D
Ich rechne damit, dass ich im Alter wesentlich weniger Einkommen haben werde als jetzt. Soweit ich informiert bin (ich lasse mich aber gerne korregieren), kann man ab 55 Jahren nicht mehr in die gesetztliche Krankenkasse zurück gehen. Un genau das sehe ich als Risiko.



risiko? für mich wäre es eher ein risiko, wenn ich in die planwirtschaft zurück müsste. die gkv lohnt sich nur für geringverdiener. wer ein bisschen über dem durchschnitt verdient, der wird enteignet.

#15 Mitglied ist offline   highline 

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Geschrieben 08. März 2009 - 16:46

es gibt mehrere schätzungen, die davon ausgehen, dass der beitragssatz 2040 bei 25% liegt (und die beitragsbemessungsgrenze für selbständige wird weiter steigen!). wer da die vorteile einer privaten versicherung nicht erkennt...

#16 Mitglied ist offline   herr_welker 

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Geschrieben 08. März 2009 - 22:40

Beitrag anzeigenhighline schrieb am 08.03.2009, 15:46:

es gibt mehrere schätzungen, die davon ausgehen, dass der beitragssatz 2040 bei 25% liegt (und die beitragsbemessungsgrenze für selbständige wird weiter steigen!). wer da die vorteile einer privaten versicherung nicht erkennt...

Ich hab mir das mal durchgerechnet. Wenn ich eine kleine Familie versorgen müsste, dann würde ich bei der Huk ohne SB über 9.800 EUR jährlich in die Krankenversicherung reinzahlen. (Frau 21, Mann 21, 1 Kleinkind weiblich).

Und das mit 21. Wer weiß was da zukommt, wenn ich mal 50 bin. (ok, das Kind würde dann rausfallen).

Edit:
Was passiert eigendlich, wenn ich privat versichert bin und meine Frau dann das arbeiten aufhört, aber wegen Vorerkrankungen nicht von einer privaten Krankenkasse genommen wird?

Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 08. März 2009 - 22:42


#17 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 08. März 2009 - 22:56

könnte sie bei erfüllung der vorversicherungszeiten freiwilliges mitglied in der gkv bleiben, wobei dann dein einkommen zur hälfte mit angerechnet würde abzüglich bestimmter freibeträge. bei den kassen ist sowas unter dem begriff "ehegatteneinstufung" bekannt.
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
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#18 Mitglied ist offline   culo 

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Geschrieben 09. März 2009 - 10:25

Beitrag anzeigenSchnitzel schrieb am 08.03.2009, 21:56:

könnte sie bei erfüllung der vorversicherungszeiten freiwilliges mitglied in der gkv bleiben, wobei dann dein einkommen zur hälfte mit angerechnet würde abzüglich bestimmter freibeträge. bei den kassen ist sowas unter dem begriff "ehegatteneinstufung" bekannt.



tja, unternehmer und selbstständige haben dieses problem nicht. ist man z.b. versicherungsvertreter, dann macht die ehefrau halt zu minimallohn und mindestbeitrag in der gkv die buchhaltung.
so läuft das bei sehr vielen selbstständigen. die "solidargemeinschaft" zahlt gewissermassen die krankheitskosten für die ehefrauen der reichen .

#19 Mitglied ist offline   culo 

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Geschrieben 09. März 2009 - 10:41

Beitrag anzeigenhighline schrieb am 08.03.2009, 15:46:

es gibt mehrere schätzungen, die davon ausgehen, dass der beitragssatz 2040 bei 25% liegt (und die beitragsbemessungsgrenze für selbständige wird weiter steigen!). wer da die vorteile einer privaten versicherung nicht erkennt...


wenn wir soweit sind und dann die letzten gesunden in der gkv zu chronikern gemacht worden sind, dann werden sie möglicherweise auch versuchen, unser gehalt für die pharmaindustrie zu besteuern.
allerdings sind dann pharmareferenten, vorstände und politiker auch akut gefährdet, ihren beitrag für die deutsche pharmaindustriue zu entrichten.
dann arbeiten wir alle irgendwann 2 tage pro woche nur für die pharmaindustrie.

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