Themen über alternative Renditeanlagen und Vorsorge
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Hallo,
was für eine Unfallversicherung sollen wir nehmen?
Versicherte Personen:
P1: 1959, weibl., Beamtin.
P2: 1986, männl., Student
P3: 1984, weibl., noch Student. (Änderung in einem Jahr)
Wir haben von der Hamburg Mannheimer ein Angebot bekommen:
Invaliditätssumme / Leistung bei Vollinvalidität
P1: 180000 / 900000
P2: 70000 / 350000
P3: 80000 / 400000
Krankenhaustagegeld-Versicherung
Tagegeld / ab 4. Tag Inland / ab 1. Tag Ausland
P1: 49 / 98 / 98
P2: 42 / 84 / 84
P3: 0 / 0 / 0
Todesfallleistung
P1: 0
P2, P3: 5000
kosmetische Operationen
P1, P2, P3: 5000
Ausschuluss "RehaHilfe" und "AktivHilfe"
P1: nein
P2, P3: ja.
Die wollen für den Spaß gute 940€ pro Jahr.
Fragen:
Gibt es was günstigeres / besseres?
Sind die Versicherungssummen angemessen? Nach welchen Kriterien misst man diese?
Lohnt sich für P1 überhaupt eine Unfallversicherung?
Oder unter welchen Umständen wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung / Erwerbsunfähigkeitsversicherung dort gegeben?
Braucht man die Krankenhaustagegeldversicherung (nein oder)???????
Hoffe das reicht als Angaben aus, wenn nicht, dann reiche ich nach und verändere den ersten Thread hier ...
Hallo, erstmal gut dass du das noch nicht unterschrieben hast.
Hab gerade wenig Zeit mir das im Detail anzuschauen, vlt. hat das ja jemand anders.
Frage: warum möchtest du überhaupt eine Unfallversicherung abschließen?
Warum nicht lieber eine BU? Klar kann man wenn man es unbedingt möchte auch beides machen aber ist in den meisten Fällen schon etwas übertrieben.
Jedenfalls kostet eine gute Unfallversicherung auf keinen Fall mehr als 150€ pro Jahr, bei P1 sind die Summen auch viel zu hoch angesetzt. Fast 1000€ für Unfallversicherung ist absoluter Wahnsinn.
Eine Krankenhaus-TagegeldVS kann sinnvoll sein, je nachdem wie viel du auf der hohen Kante hast, braucht man sie aber auch nicht unbedingt. Wenn du eine machen möchtest, bitte nicht nur für den Fall eines Unfalls, sondern gleich als Krankenversicherungs-Zusatztarif. Vielleicht hast du das bei deiner PKV ja sogar schon?
So, ist doch ein bisschen länger geworden , mal schauen was die anderen so sagen.
Gruß
Granini
P.S. kannst ja als Vergleich hier mal rechnen: https://www.nv-onlin...botrechnen.html
Heißt jetzt nicht, dass das für euch optimal wäre aber vergleichen sollte man immer möglichst viel bevor man unterschreibt!
Dieser Beitrag wurde von Granini bearbeitet: 17. Juli 2009 - 14:35
Es kommt natürlich auch auf die persönlichen Umstände an, wird die Unfallversicherung zur Ergänzung einer Berufsunfähigkeitsversicherung genutzt oder ist sie die einzige Absicherung in einem solchen Fall?
Im allgemeinen würde ich zusehen, dass ich zumindest so viel versichere, dass ich bei einem schweren Schaden sofort genügend Kapital zur Verfügung habe, um meine Umgebug entsprechend anzupassen (Stichwort: behindertengerechte Wohnung/Fahrzeug etc.).
Das hat in meinen Augen auch wenig mit dem sonstigen Einkommen zu tun, daher würde ich die Versicherungssumme in etwa bei allen gleich ansetzen (vorausgesetzt eine BU-Versicherung existiert).
Ich habe mir mal ausgerechnet, dass man da mit 60.000 Euro und 350% Progression ganz gut fahren sollte. Ganz interessant ist dieser Thread.
Bei der Ammerländer (Exclusiv-Tarif)454545 würdest du für die angegebenen Personen folgendes zahlen:
P1: 50,40 Euro
P2: 69,00 Euro
P3: 50,40 Euro
Gesamt (inkl. Steuern): 181,86 Euro
Das ist wie gesagt nur mal so ein Beispiel, wie sowas aussehen kann.
Ich glaube ne BU existiert nicht. Ich habe mal bei der Hannoversche Leben eine Onlineberechnung für eine BU durchführen wollen. für P1 versichern die nur noch bis das Alter=55 ist. Weshalb auch immer ...
Deswegen halte ich das für weniger sinnvoll.
@Lobster: wie würdest du es machen, wenn keine BU vorhanden ist?
Bei der Beratung war ich leider am Donnerstag nicht mit dabei, hatte terminliche Schwierigkeiten ... Aber ich habe eh im Vorfeld durch gedrückt, das nix unterschrieben wurde ...
Ich glaube ne BU existiert nicht. Ich habe mal bei der Hannoversche Leben eine Onlineberechnung für eine BU durchführen wollen. für P1 versichern die nur noch bis das Alter=55 ist. Weshalb auch immer ...
Deswegen halte ich das für weniger sinnvoll.
@Lobster: wie würdest du es machen, wenn keine BU vorhanden ist?
Bei der Beratung war ich leider am Donnerstag nicht mit dabei, hatte terminliche Schwierigkeiten ... Aber ich habe eh im Vorfeld durch gedrückt, das nix unterschrieben wurde ...
Also bei einer Beamtin, ist die BU wohl auch nicht ganz so wichtig... vor allem nicht, wenn sie schon länger dabei ist. Die Beamten sind wesentlich besser abgesichert, als der Durchschnittsarbeitnehmer.
Wenn keine BU vorhanden ist, kann man noch über eine kleine zusätzliche monatliche Rente nachdenken im Schadensfall, da muss man dann individuell den Bedarf ausrechnen für dne Fall, dass man durch einen Unfall BU wird.
Die Studenten sollten sich, sobald sie anfangen zu abreiten um eine BU-Versicherung kümmern, bis dahin könnte man auch eine Unfallversicherung mit monatlicher Rente abschließen oder aber gleich die kleine von mir geschilderte Variante. Ich persönlich sehe das genau wie Granini, eine ausreichende UV sollte nicht mehr als 150 Euro kosten, ich würde sogar fast so weit gehen, dass sie nicht mehr als 100 Euro im Jahr kosten sollte.
ja, besteht schon vorher eine, diese soll verändert werden. Versicherungsnehmer ist jemand komplett anderes, das soll nun geändert werden ...
Aus welchen Gründen wird man aus Kulanz aus so einem Vertrag gelassen? Sehe gerade, das der sich am 1.7.09 um nen Jahr verlängert hat, mit 3 Monate Kündigungsfrist.
Sowas passiert hier zu Hause ständig. Ich kann hier nur langsam Ordnung rein bringen, weil es immer heißt "nicht jetzt" "Später" ........
Jetzt hab ich wenigstens mal die Unterlagen ...
Dieser Beitrag wurde von webber bearbeitet: 17. Juli 2009 - 16:08
Braucht man die Krankenhaustagegeldversicherung (nein oder)???????
Meiner Meinung nach überflüssig.
Du bekommst in der gesetzlichen Krankenkasse ein Krankentagegeld. Hier mehr dazu.
^^Also das gilt eher als Luxus-Versicherung.
Dieser Beitrag wurde von herr_welker bearbeitet: 17. Juli 2009 - 16:30
Meiner Meinung nach überflüssig.
Du bekommst in der gesetzlichen Krankenkasse ein Krankentagegeld. Hier mehr dazu.
^^Also das gilt eher als Luxus-Versicherung.
Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld sind zwei paar Schuhe und unterscheidet sich erheblich,
dennoch halte ich eine Krankenhaustaggeldleistung für nicht notwendig,
die Ergänzung durch eine Krankentagegeldversicherung schon (allerdings als separaten Tarif, der sowohl bei Krankheit und Unfall zahlt)
--> in einer Unfallversicherung ist diese Leistung mE nicht gut aufgehoben!
Gruß
Dieser Beitrag wurde von GlobalGrowth bearbeitet: 17. Juli 2009 - 21:17
Meine Beiträge stellen keine Finanzberatung/Anlageberatung dar, vielmehr sollen sie zum Nachdenken und genauem Prüfen anregen!
Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck
Das wird zum nächsten Jahr gekündigt und dann will ich mit der HM nix mehr zu tun haben ....
ich verweise mal zu meinem kommentar zum "berater" mal auf http://www.wertpapie...s...st&p=483604
ich könnte kotzen, 5-jahre vertrag, der erst nach 3 jahren gekündigt werden kann, und das völlig überteuert. gott sei dank wurde nix unterschrieben ...
bin gesetzlich Krankenversichert, habe eine BU-Versicherung und eine Haftplichtversicherung; bin 31 Jahre und gesund. Für akute Notfälle sind 2-3 Nettoeinkommen kurzfristig verfügbar (Tagesgeld); weiteres Vermögen ist vorhanden.
Nun habe ich das Angebot einer privaten Kranken-Zusatzversicherung vorliegen, zu dem ich eure Meinung benötige.
Das Angebot umfasst folgende Leistungen:
1.) Pflegetagegeld: 50 Euro, je nach Pflegestufe abgestuft
2.) Krankentagegeld: 50 Euro/Tag ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit für GKV-Versicherte
3.) Krankenhaustagegeld: 20 Euro/Tag vollstationärer Krankenhausbehandlung
4.) ergänzende Leistungen zur GKV: 80% Alternativmedizin-Kosten & 80% Heilpraktiker-Kosten (max. zus. 1000 Euro in 2 Jahren), 80% für Höhrhilfen (max 500 Euro pro Jahr), 100% für Sehhilfen (max 300 Euro in 2 Jahren)
Bin der Ansicht, dass ich das Angebot nicht annehmen sollte (unabhängig von der Prämienhöhe):
zu 1.) denke, dass eine eventuelle Pflege über die kombinierten Leistungen aus gesetzlicher Pflegeversicherung, Krankengeld aus der GKV und BU-Versicherung abgedeckt ist.
zu 2.) auch ohne das Krankentagegeld würde ich aus der GKV Krankengeld erhalten. Bei längerer Krankheit wäre ich wohl berufsunfähig und würde Leistungen aus der BU Versicherung erhalten. Daher aus meiner Sicht nicht nötig (das Risiko, dass ich vom Arzt deutlich länger als 6 Wochen krank geschrieben bin, aber laut Versicherung nicht BU bin, kann ich im Moment nicht richtig abschätzen).
zu 3.) auch ohne das Krankenhaustagegeld würde ich aus der GKV Krankengeld erhalten; ich gehe davon aus, dass man im Krankenhaus weniger Geld braucht (Essen kriegt man, Ausgaben für Benzin, Kino o.Ä. fallen weg) und damit mit dem Krankengeld der GKV irgendwie hinkommt.
zu 4.) wegen den Kostenbegrenzungen tendiere ich dazu, mir für Alternativmedizin, Heilpraktiker, Höhrhilfen, Sehhilfen und Zahnersatz Geld zurück zu legen bzw. mich im Falle eines Falles aus meiner Notreserve vom Tagesgeldkonto zu bedienen. Dabei gehe ich davon aus, dass der Leistungsfall für Sehhilfe, Höhrhilfe und Zahnersatz noch Jahre auf sich warten lässt. Zumal im Angebot der Versicherung nichts von Leistungen bei Zahnersatz steht, und damit aus den Leistungen außen vor ist...
Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld sind zwei paar Schuhe und unterscheidet sich erheblich,
dennoch halte ich eine Krankenhaustaggeldleistung für nicht notwendig,
die Ergänzung durch eine Krankentagegeldversicherung schon (allerdings als separaten Tarif, der sowohl bei Krankheit und Unfall zahlt)
--> in einer Unfallversicherung ist diese Leistung mE nicht gut aufgehoben!
Gruß
@tom1978: habe die SuFu benutzt & mein Anliegen in einen Thread gepackt, wo zumindest ein ähnliches Thema schon bearbeitet wurde. Wenn mein Thema hier total falsch ist, bitte ich die Mods hiermit freundlich den Fehler zu korrigieren.
ich muss das thema noch mal hoch kramen.
was haltet ihr von dem Angebot im Anhang, Tarif "Vollschutz"? War der Testsieger bei der Ökotest. Was sollte ich an den Versicherungssummen noch verändern?
habe die sachen noch mal in eine ordentliche Tabelle zur besseren Übersicht gestellt.
[attachment=48337:Mappe1.pdf]
Hab den Vollschutz als Familienversicherung. Da ich für die Kids sonst weder BU noch Invaliditätsabsicherung habe, sind deren Deckungssummen auf Maximum gesetzt, weil sie mit dem Geld schlimmstenfalls ihr restliches Leben gestalten müssten. Als Mieter reichen mir für die Erwachsenen 50k Deckung. Zusatzklauseln habe ich überhaupt keine aufgenommen. Meine Motto war: die drohenden Kosten absichern, aber nicht das mögliche Leid. Details finden sich in dem in Beitrag #3 verlinkten Faden.
Die Leistungen des Tarifes "Vollschutz" sind sehr gut.
Eine Unfallrente habe ich persönlich nicht abgeschlossen. Die Rente wird erst ab einer Invalidität von 50% bezahlt. Wenn es dir mal wieder besser geht und du keine 50% mehr hast, fällt die Unfallrente natürlich weg.
Der unter #3 verlinkte Faden ist kein Faden, sondern ein wie sonst auch, unübersichtlicher Diskussionsthread
Mit den Versicherungssummen komm ich noch nicht klar. Welche soll man da eingeben?
aus dem verlinkten #3er geht ja hervor: hohe Grundsumme, niedrigere Progression.
Die UV wäre die einzige Versicherung, bisher keine BU bei einem der drei Personen vorhanden. Sohn (22) und Tochter (25) studieren z.Zt. und haben daher kein eigenes Einkommen. Mutter (52) ist noch verheiratet und verdient alleine irgendwas um die 50000 brutto im Jahr. Mann verdient auch noch gut. Wie die Absicherung hier aus sieht, liegt nicht in meinem Ermessen
Habe nun das Bruttogehalt vervierfacht, wie es hier steht. Für die Kinder habe ich 190000 Grundsumme veranschlagt und zusätzlich für diese noch 5000 bei Unfalltod. Progression liegt bei allen 3 auf 225%
Zusammenfassung
Mutter (52), Jahresgehalt ca. 50000, verbeamtet: Grundsumme 200000, Progression 225%
Sohn (22), im Studium: Grundsumme 190000, Progression 225 %, 5000 bei Unfalltod
Tochter (25), im Studium: Grundsumme 190000, Progression 225%, 5000 bei Unfalltod
bei der Darmstädter komm ich dann auf einen Jahresbeitrag von 685,92
Sind die Summen vielleicht doch etwas hoch gegriffen?
Dieser Beitrag wurde von webber bearbeitet: 07. Januar 2010 - 19:31
Da haben wir uns gründlich missverstanden - die "Kinder" sind ja bereits Erwachsene! Mein Fehler. In dem Alter ist eine eigene BU m.E. unbedingt vorzuziehen! Kostet da auch noch nicht die Welt. Gleichzeitig sind die Deckungssummen dann natürlich wirklich zu hoch. Der folgenden Aussage kann ich gerade nicht zustimmen:
webber schrieb am 07. Januar 2010 - 19:28:
aus dem verlinkten #3er geht ja hervor: hohe Grundsumme, niedrigere Progression.
Aus dem verlinkten "Faden":
el galleta schrieb am 12. Juni 2009 - 07:03:
...einfach überlegen,
1. welche Summen man bei welcher Verletzung materiell (kein Schmerzensgeld!) braucht,
2. die Fälle mit hoher/niedriger Grundsumme bei entsprechend niedriger/hoher Progression durchrechnen und
3. das günstigere der genau passenden Angebote nehmen (was [für Mieter] ziemlich sicher niedrige Grundsumme und höhere Progression sein wird)?
1. welche Summen man bei welcher Verletzung materiell (kein Schmerzensgeld!) braucht,
wie soll man denn wissen was man materiell braucht? Wohnung ist zur "Miete", höheres Stockwerk, großes Treppenhaus. Irgendwann besteht auch die Möglichkeit für Erdgeschoss. Miete ist in "", weil der Eigentümer Familienangehöriger ist und damit notwendigen Umbauten wohl zustimmen würde. Auto müsste bei Vollinvalidität auch umgebaut werden. Umziehen kommt weniger in Frage. Wie soll man denn die Umbaumaßnahmen schätzen??
Bei der Mutter wäre noch herauszufinden, wieviel sie vom Dienstherrn zwecks "Dienstunfähigkeit" bekommt und wie man das mit Umrechnet. Sind die Gedanken so richtig??
Trotzdem fällt es mir schwer, dieses in Zahlen umzurechnen. In der aktuellen Ökotest steht was vom 6-fachen Nettogehalt sollten bei Vollinvalidität abgedeckt sein.
Kinder haben z.Zt. kein Einkommen. Dann lohnt sich das doch schlecht oder? Für den Fall ist doch die UV vorgesehen oder? Also gerade für Studenten/Kinder, die keine Kinderinvaliditätsrversicherung haben. Kinder müssten nicht auf Maximum gesetzt werden? Wie soll man das denn da berechnen?
2. die Fälle mit hoher/niedriger Grundsumme bei entsprechend niedriger/hoher Progression durchrechnen und
macht man anschließend
3. das günstigere der genau passenden Angebote nehmen (was [für Mieter] ziemlich sicher niedrige Grundsumme und höhere Progression sein wird)
Dieser Beitrag wurde von webber bearbeitet: 07. Januar 2010 - 21:00