Wertpapier Forum: Build your Dreams (BYD)

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Themen über OTC-Werte und pink sheets

Aus Gründen der Qualitätssicherung dieses Forums bitten wir darum, keine Themen mit Werten, welche ausschließlich über OTC oder dem Freiverkehr gehandelt werden, zu erstellen.
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Build your Dreams (BYD) Chinesischer Batteriehersteller - u.a. für Autos; Symbol BYDDF Thema bewerten: -----

#21 Mitglied ist offline   Malvolio 

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Geschrieben 28. März 2010 - 12:04

Beitrag anzeigenfireball, 28. März 2010 - 11:11:

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.


Auf der Carrerabahn funktioniert das schließlich auch so ähnlich. ;)

Eingefügtes Bild
"Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen
aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden." (John M. Keynes)

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#22 Mitglied ist offline   Raccoon 

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Geschrieben 28. März 2010 - 18:06

Beitrag anzeigenfireball, 28. März 2010 - 11:11:

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

Beruehrungslose Stromuebertragung = Induktion = sehr velustbehaftet.
'The use of power is not to be taken lightly, for it is never without consequence.'

#23 Mitglied ist offline   fibo naschi 

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Geschrieben 28. März 2010 - 22:28

Beitrag anzeigenRaccoon, 28. März 2010 - 18:06:

Beitrag anzeigenfireball, 28. März 2010 - 11:11:

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

Beruehrungslose Stromuebertragung = Induktion = sehr velustbehaftet.


Berührungslose Stromübertragung kann man total vergessen. Das Risiko für den Menschen ist viel zu hoch. Man denke nur an Träger von Herzschrittmacher, aber auch elektronische Geräte werden das nicht aushalten. Also die eigene private Steckdose wird die Norm werden. Für Fernreisen wird es den Wechselakku an der "Tanke" geben bzw. Schnellladung.

Fibo
Ich zog aus, um die Welt zu erobern, doch die Welt war bereits erobert!

#24 Mitglied ist offline   Roter Franz 

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Geschrieben 29. März 2010 - 19:07

Beitrag anzeigenfibo naschi, 28. März 2010 - 22:28:



Berührungslose Stromübertragung kann man total vergessen. Das Risiko für den Menschen ist viel zu hoch. Man denke nur an Träger von Herzschrittmacher, aber auch elektronische Geräte werden das nicht aushalten. Also die eigene private Steckdose wird die Norm werden. Für Fernreisen wird es den Wechselakku an der "Tanke" geben bzw. Schnellladung.

Fibo

Ich denke es wird 2 Arten von Ladung geben.

Eine langsame mit 220 V für Zuhause.
Eine schnelle mit 400 V für Unterwegs.
Wechselakkus, werden sich nicht durchsetzen, da dafür eine Normierung notwendig wäre.

Die sehe ich aber nicht, da die Chinesen / Japaner / Europäer / Ami´s jeder für sich Ihre eigene Suppe kochen.
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#25 Mitglied ist offline   Kang 

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Geschrieben 29. März 2010 - 19:44

Hallo,

ich finde das Thema Wechselbatterie nicht schlecht. Bin selbst momentan etwas involviert.
Man stellt sich folgendes vor:
1: Vor Antritt einer längeren Fahrt trägt man das Ziel ins Navi ein. Die Route wird berechnet unter Berücksichtigung der Reichweite.
2. Das Navi reserviert bereits bei Abfahrt eine neue Batterie an einer "Tankstelle".
3. Nach Batterietausch wird die nächste reserviert.

Finde das Konzept cool. Es kann dadurch auch gewährleistet werden, dass die Batterien immer optimal geladen werden. Defekte Batterien können frühzeitig
dem Kreislauf entnommen werden und eventuell auch repariert werden.

Das ganze ist noch ein Konzept, wir sind aber schon recht weit. Die Wechselstation kommt in 3 Container und kann flexibel erweitert werden oder auch versetzt werden. Mehr
als ein "Loch" im Boden ist im Prinzip nicht notwendig.

Das ganze Thema wird absolut heiss aus meiner Sicht. Momentan sind die Standards noch nicht definiert aber das wird sich bestimmt geben.

Google mal nach "Bettplace"

Gruss Kang

#26 Mitglied ist offline   fibo naschi 

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Geschrieben 31. März 2010 - 14:30

Beitrag anzeigenKang, 29. März 2010 - 19:44:


Google mal nach "Bettplace"

Gruss Kang


???

Daimler möchte seine Marke Maybach abgeben. Gerüchteweise soll Byd Interesse gezeigt haben:
http://german.china....nt_19721631.htm

Finde ich keine gute Idee. Die Börse sieht dies offensichtlich ebenso. Heute gings mal wieder runter bei Byd.
Es war sowieso an der Zeit für eine Korrektur/Gewinnmitnahmen, etc., wie auch immer man es nennen mag, wenn eine Aktie heiß gelaufen ist ...

Angehängte Grafik: monthly_03_2010/post-2754-1270042186,48.png

Fibo

Dieser Beitrag wurde von fibo naschi bearbeitet: 31. März 2010 - 14:33

Ich zog aus, um die Welt zu erobern, doch die Welt war bereits erobert!

#27 Mitglied ist offline   Roter Franz 

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Geschrieben 31. März 2010 - 15:51

Beitrag anzeigenfibo naschi, 31. März 2010 - 14:30:




Daimler möchte seine Marke Maybach abgeben. Gerüchteweise soll Byd Interesse gezeigt haben:
http://german.china....nt_19721631.htm



Fibo


Nicht für ungut.

Aber Maybach, das Luxus Auto schlecht hin, das Bezeichnungen aus dem Jachtbau 57 / 62 trägt, das extra aufwendig zweifach lackiert wird, um es optisch kleiner wirken zu lassen, soll an BYD verkauft werden.?

Die sollten Ihr Geld lieber in eine Imagekampagnie stecken. Da ist es besser aufgehoben.

Was bei Volvo und Geely, Tata und Rover klappen wird, wird hier nicht finktionieren.

Die Marke Maybach polarisiert zu sehr und spaltet die Gesellschaft.

Maybach ist Geldgier und Raff mich Mentalität. Volvo und Rover ist der nette Typ von nebenan.
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#28 Mitglied ist offline   Stephan09 

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Geschrieben 02. April 2010 - 03:20

Keine Ahnung, vielleicht bin ich auch zu dumm, aber der Strom, der da verteilt werden soll, muss doch erstmal produziert werden. Und auch wenn man dies mit gewissen Nachtspeichermanagement abfedern kann, wie ja auch schon in den 70'ern bei den Heizungen, stellt sich immer noch das Problem, der Produktion, das ist fast eine Verdoppelung des Kraftwerksparks und bei 11% Effizienz stellt sich schon die Frage, ob man Bewegungsenergie in Strom und dann Strom in Bewegungsenergie verwandeln sollte. Das imo einfach krank und ein reines Luftschloss! Aber darüber möchte sich ja anscheinend keiner Gedanken machen und lieber von Carrerabahnen träumen. :thumbsup:
Wenn mir diese Frage einfach mal jemand beantworten könnte... Lange lebe Fahnenstange!
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#29 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 02. April 2010 - 11:18

Das Elektroauto mach Sinn. Kein Zweifel. Warum sich derzeit die Diskussion darum rankt einen technologischen Ansatz (Hybrid, Radnabe, Doppelgetriebe, Range-Extender, ... Brennstoffzelle, ...) als Ersatz fuer verbrennungsgetriebene Fahrzeuge zu ernennen verstehe ich ueberhaupt nicht. Gerade in der Vielfalt liegt doch der groesste Gewinn: man kann das verwenden was am besten zum jeweiligen Einsatzzweck passt.

Das ist doch in der gegenwaertigen automobilen Welt nicht anders: es gibt X Modelle, klein oder gross, flach oder hoch, Diesel oder Benzin, 5 Gaenge oder 6 Gaenge, Laderaum oder Sitzreihen, usw... usf... jeder faehrt was nach eigener Ansicht am Sinnvollsten erscheint. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das Fahrzeug eben hat. Es lauft nur zufaellig alles unter dem Begriff 'Verbrennungsmotor' weil es bisher nichts anderes gab. Gekauft wird aber praktisch aus anderen Gruenden. Elektroauto bedeutet doch nur, dass die Angebotsvielfalt in Zukunft noch um die Wahl bei der Antriebstechnologie erweitert wird. Und dann kann jeder machen was er will. Ich haette gern ein Auto mit Radnabenmotor(en), 150-200km eigener Reichweite und optional anbaubarem Range Extender (Dieselgenerator), alles aus Alu und/oder Composite gebaut. Gut gewartet kann man sowas 50 Jahre benutzen (Nutzungsdauer, eine weitere Crux beim Umweltschutz und idealerweise auch bei den Kosten).

Zu BYD moechte ich sagen, dass Wang Chuanfu technologie-strategisch vermutlich auf der richtigen Welle schwimmt. Leider ist ein Grundpfeiler seiner Geschaefte die Ausbeutung der [chinesischen] Arbeiter. Besonders die Batterieherstellung ist fuer die Leute die es machen muessen alles andere als ein Traum. Leider revoltieren sie nicht ausgiebig. Buffet scheint sowas egal zu sein. Mir nicht. Deshalb werde ich auch kein Geld da rein stecken. Weder in die Aktie noch in die Autos. Die Qualitaet der Fahrzeuge scheint auch den Zustaenden bei der Herstellung zu entsprechen. Die sind bestimmt bei Zeiten defekt. Ist einfach nicht interessant.
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- Zitat aus dem 1. Jahrhundert, Autor unbekannt

#30 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 02. April 2010 - 11:35

Beitrag anzeigenRoter Franz, 31. März 2010 - 15:51:

Maybach ist Geldgier und Raff mich Mentalität. Volvo und Rover ist der nette Typ von nebenan.


BYD ist auch Geldgier. Passt doch. Der koennte auch einfach seine Leute bezahlen statt ueberhaupt an Maybach zu denken. Dann wirds evtl. auch was mit Qualitaet.

--

Die Ansaetze zum automatischen Wechseln der Batterien finde ich auch sehr interessant. Normiert koennte das bei jedem wie auch geartetem E-Fahrzeug eingesetzt werden. Also auch bei Hybrid. Es bedarf nur eines cleveren offenen Standards und schon umgeht man die Probleme beim Schnellladen und erhoeht die Lebensdauer der Batterien. Ausserdem koennten die Autos billiger werden weil man moeglicherweise die Akkus nicht mit kaufen muss, sondern nur eine Art 'Subscription' oder sowas. Solche Ideen stehen natuerlich der Raffgier der Konzerne entgegen...
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#31 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 02. April 2010 - 12:15

Beitrag anzeigenStephan09, 02. April 2010 - 03:20:

Wenn mir diese Frage einfach mal jemand beantworten könnte... Lange lebe Fahnenstange!


wann wurde der Kraftwerkpark nicht verdoppelt?

Ich denke der Energiebedarf steigt nicht wegen der Dinge die wir produzieren, sondern weil wir so viel davon produzieren. Egal welches Produkt, wir wollen im nächsten Quartal mehr davon bauen und das Nachfolgemodell muss komplizierter/schneller/groesser/... sein und eher auf den Markt kommen. Es ist eher Maßlosigkeit, die den Energiebedarf treibt, weniger die Technologie selbst.

Dieser Beitrag wurde von Morbo bearbeitet: 02. April 2010 - 12:16

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#32 Mitglied ist offline   maximale 

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Geschrieben 02. April 2010 - 14:05

Batterien wechseln an der Tanke......

Wo sind die Lagerkapazitäten für tausende Batterien ?
Und die braucht man, auch wenn sie gleich wieder in einen Ladezyklus geschickt werden.
Nur mal schauen welche Kundenfrequenz viele Tankstellen haben pro Tag.
Anbei wieviele Wechselbatterien können an so einer Station denn gleichzeitig geladen werden?

Und gerade an den Überlandstraßen od. auf den gängigen Touristenpfaden kommt ein Kfz nach dem anderen auf die Wechselstation u. braucht eine volle.
Wenn alle vollen weg sind, dann ist Pause u. man hat die z.b. die Nr. 138 bis man nach längerer Zwangspause eine volle Batterie bekäme.

Dann Batterie ist nicht Batterie.
Wer tauscht schon gerne seine Neuwagenbatterie gegen eine alte ausgelutschte an der Wechselstation.
Ok, er kann sie bei der nächsten Station wieder ins System bringen, bloss wenn die dann nur noch einen Bruchteil der Kilometer hält, dann kommt man nicht weit.

Qualitätskontrolle wäre ein Mittel dagegen, funktioniert ja nur wenn ich auf die Wechselstation fahre u. das System sagt, meine Batterie ist zu alt u. schwach für den Wechselkreislauf dann muss ich die teure Wechselbatterie an der Tanke kaufen.
Und wenn ich meine neue gerade beim letzten Wechselzyklus abgab u. dafür diese alte erhielt beim Wechel, die scheinbar gerade mal noch eine Nutzung vor der Ausmusterung war, dann wirds beim korrekten deutschen Autofahrer, der sein Kfz hegt u. pflegt haarig.

Dazu, wie leistungsfähig sind die Kapazitäten in kalten Wintern?

Sowas ist meines Erachtens noch weit von einem möglichen Praxiseinsatz entfernt.

Dieser Beitrag wurde von maximale bearbeitet: 02. April 2010 - 14:07


#33 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 02. April 2010 - 18:54

Beitrag anzeigenmaximale, 02. April 2010 - 14:05:

Batterien wechseln an der Tanke......

Wo sind die Lagerkapazitäten für tausende Batterien ?
Und die braucht man, auch wenn sie gleich wieder in einen Ladezyklus geschickt werden.
Nur mal schauen welche Kundenfrequenz viele Tankstellen haben pro Tag.
Anbei wieviele Wechselbatterien können an so einer Station denn gleichzeitig geladen werden?


es braucht halt grosse Keller und ne Trafo Station in der Naehe. Ich finde das sind durchaus loesbare Probleme.

Zitat

Und gerade an den Überlandstraßen od. auf den gängigen Touristenpfaden kommt ein Kfz nach dem anderen auf die Wechselstation u. braucht eine volle.
Wenn alle vollen weg sind, dann ist Pause u. man hat die z.b. die Nr. 138 bis man nach längerer Zwangspause eine volle Batterie bekäme.


ist bei Benzin nicht grundlegend anders. Die Leute koennen nur soviel tanken wie da ist. Jeder Tankwart muss schaetzen welche Tankkapazitaet er braucht und wann er wieviel kauft... wenn er sich vertut ist der Tank auch mal leer... idR. kein Problem weil das Netz dicht genug ist. Angenommen es ist nicht dicht genug, dann stirbt auch keiner wenn die Touristen Sonntags mal nicht durch die Landschaft walzen koennen.

Zitat

Dann Batterie ist nicht Batterie.
Wer tauscht schon gerne seine Neuwagenbatterie gegen eine alte ausgelutschte an der Wechselstation.
Ok, er kann sie bei der nächsten Station wieder ins System bringen, bloss wenn die dann nur noch einen Bruchteil der Kilometer hält, dann kommt man nicht weit.

Qualitätskontrolle wäre ein Mittel dagegen, funktioniert ja nur wenn ich auf die Wechselstation fahre u. das System sagt, meine Batterie ist zu alt u. schwach für den Wechselkreislauf dann muss ich die teure Wechselbatterie an der Tanke kaufen.
Und wenn ich meine neue gerade beim letzten Wechselzyklus abgab u. dafür diese alte erhielt beim Wechel, die scheinbar gerade mal noch eine Nutzung vor der Ausmusterung war, dann wirds beim korrekten deutschen Autofahrer, der sein Kfz hegt u. pflegt haarig.

Dazu, wie leistungsfähig sind die Kapazitäten in kalten Wintern?

Sowas ist meines Erachtens noch weit von einem möglichen Praxiseinsatz entfernt.


und wie verhaellt sich die Kapazitaet bei Vollmond?

es ist an der Zeit das praktisch umzusetzen. Ich sehe hier kein grundlegendes technisches Problem mehr. Nur unwesentliche Detailfragen wie jene oben. Das ist alles machbar. Denke mal bitte 5 Minuten ueber jedes dieser Probleme nach. Ich vermute Dir fallen jeweils mehrere Loesungsansaetze ein. Das ist was zaehlt.
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#34 Mitglied ist offline   Roter Franz 

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Geschrieben 02. April 2010 - 21:30

Die ganze Diskussion über Wechselbatterien ist akademisch.

Die Dinger werden nur vermietet, bezahlt wird die verbrauchte kwh.

Damit nicht der ein oder andere Nutzer auf die Idee kommt, die Batterie an der heimischen Solaranlage aufzuladen, werden die Batterien codiert.

Wie sonst kann der Staat, an die Steuern kommen, die Ihm bei der Spritsteuer wegbrechen.

Glaubt mal nicht, das Mobilität mit E- Auto´s billiger wird.
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#35 Mitglied ist offline   fibo naschi 

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Geschrieben 02. April 2010 - 21:39

Korrekt Morbo, auch das Problem, daß Keiner sich beim Batteriewechsel einen ausgelutschten Akku andrehen lassen will, lässt sich sehr einfach lösen.

Am Akku ist ein kleines verblombtes, batteriebetriebenes Gerät vorgeschaltet. Dies erkennt jede Ladung, Spannungsspitzen, Lagerzeit ...etc.
Sprich an diesem Gerät lässt sich der Restwert des Akkus ablesen und nur dieser wird dann an der "Tanke" bezahlt. Beim Abgeben an der nächsten "Tanke" ist der Restwert wieder um ein paar Cent/Euro gesunken, wegen dem Verschleiß des Akkus und natürlich auch weil keine Ladung mehr drin ist. Aber man kann mit diesem Akku dann genauso auch zu Hause nachtanken und bezahlt den Verschleiß des Akkus automatisch mit.

Also, no problem ...

Fibo

Dieser Beitrag wurde von fibo naschi bearbeitet: 02. April 2010 - 21:41

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#36 Mitglied ist offline   Kang 

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Geschrieben 02. April 2010 - 23:23

Sorry Fibo.
Es muss "Betterplace" heissen.

Ich sehe das auch so, die Batterie wird nicht mit dem Fahrzeug gekauft was sich auch wieder auf die Kosten der Neuwagen sehr stark niederschalgen wird.
Klar muss man für die Leistung (Energie) bzw Aufladung bezahlen.

Spritsteuer: Dem Staat wird da sich schon was einfallen. Sollten wir mal alle mit Wasser fahren können, dann wird Trinkwasser unbezahlbar oder der Sprit wird eingefärbt (siehe Diesel Heizöl)
Auf Dauer kann ich mir auch nicht vortsellen, dass jeder sein Auto an seiner privaten Soalranlage laden darf.

Wie ich weiss sind die Hersteller bereits dabei die Datenformate für Baterrieüberwachungsmodule zu vereinheitlichen, welche in den Black-Boxen verbaut sind.
Daimler plant hier zum Beispiel seine Batterien über 2 zusätzliche Bits speziell zu kodieren, was dazu führen kann, dass ein Daimler nur an einer von Daimler
verifizierten (betriebenen) Station geladen werden kann. Ein Schelm wer böses denkt.

Ich bin der Meinung da sind moment sehr viele Staretgiepapiere im Umlauf, wo sich die OEM´s der Autos bzw Batterien einen Teil vom Energiekuchen (Einnahmen / Gewinne) abschneiden wollen.
Da wird es dann für Aral und Co eng, sagen wir mal son in 20-30 Jahren.

Gruss
Kang

#37 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 03. April 2010 - 21:29

Beitrag anzeigenRoter Franz, 02. April 2010 - 21:30:

Glaubt mal nicht, das Mobilität mit E- Auto´s billiger wird.


absolut. Das wollen die Lobbyisten im Vorfeld sicherstellen. Ich vermute aus dem Grund gibt es das E-Auto noch nicht und wird noch um einige Jahre hinausgezögert werden.

Mal grob sinniert was so ein Auto - technisch - kosten könnte ergibt folgende Punkte:

  • bei Bauweise mit Radnaben-antrieb ist viel weniger Technik drin: Getriebe, Antriebswellen, Bremssystem, ... alles weg, Abgasanlage sowieso, Lichtmaschine? Turbolader? Kühlsystem? Öl- und Kraftstoffpumpengedoehns? Pah.
  • Funktionen wie ABS, ESP, ASR, stufenloser Zwei- oder Allradantrieb werden mit Software gemacht, dadurch fliegt auch noch einiges raus
  • die Batterien muss man - ein entsprechendes Ringtauschsystem vorausgesetzt - beim Autokauf nicht mit kaufen
  • die Motoren können in großen Stückzahlen von Robotern gebaut werden, die sind _einfacher_ aufgebaut als moderne Verbrenner und koennten daher deutlich billiger werden, auch wenn man 2 oder 4 pro Fahrzeug braucht.
  • Batterien werden durch Massenproduktion ebenfalls billiger, damit sinken die Anschaffungskosten für die Tauschsystembetreiber
  • Verschleiss? wasn das? Gibts fast nicht. Nur noch Reifen und Fahrwerkskomponenten (Stossdaempfer, Federn, Lager). Alles andere lebt bei ordentlicher Konstruktion ewig. (Batterien werden im Ringsystem ständig erneuert) => geringe Wartungskosten, [sehr] lange Intervalle


ich schätze so ein Auto könnte 1/3 bis 1/2 eines aktuellen Fahrzeugs kosten. Einstiegsmodelle evtl. 1/5tel. Das klingt alles zu gut um so zu passieren. Denn...

Was bedeutet das für die etablierten Autokonzerne und deren Zulieferer?

  • einfache Fahrzeuge => mehr Konkurrenz, geringere Markteinstiegsschwellen, weniger Marge
  • langlebige Fahrzeuge => weniger Ersatzteilabsatz, weniger Nachfrage nach Neufahrzeugen weil Nutzungsdauer länger, aufstrebender Gebrauchtwagenmarkt weil Wertverlust geringer
  • Vermutung: nach ein paar Jahren, wenn das alles etabliert ist, werden die Autos ausgereifter und modularer sein (im Bezug auf Ausstattung und Aussehen). Es geht hin zu einer Art Standard "Bodenplatte" mit Batterien drin und Rädern dran. Den Rest kann der Käufer wählen und jederzeit austauschen (GM hat schon so einen Prototyp realisiert). Das ist dann aus-entwickelte Technologie. Modellzyklen wie jetzt sind dann nicht mehr drin (schon heute werden neue Modelle eher ueber das Design verkauft als ueber den "Inhalt" - das Aussehen wird dann tauschbar sein).


kurzum das Elektroauto ist eine "disruptive Technology" im Automobilbau. Nach 100 Jahren wird das auch mal Zeit. Und es ist nichts anderes als eine Existenzbedrohung für die etablierten Hersteller und eigentlich die komplette Branche. Die haben ohnehin schon Probleme mit der aktuellen Technologie weil die im Grunde auch aus-entwickelt ist. Aber sie sind (noch) mächtig und wehren sich entsprechend ihrer Möglichkeiten. Das Gute ist: bisher hat diesen Kampf noch keiner gewonnen. Aber es kann lange dauern. Sehr lange.

Und was bedeutet es für die Staaten?
  • die haben ein Steuerproblem: Hubraum gibts nicht, Benzin braucht kaum noch jemand und einfach mehr Steuer pro KWH verlangen geht auch nicht.
  • man muss also das komplette KFZ Besteuerungssystem umbauen. Weniger einnehmen will man sicherlich nicht. Dieses Geld ist jetzt schließlich auch da und man plant damit.

Von dieser Seite also auch wenig Interesse an einem richtigen E-Auto.

Etablierte Öl- und Rohstoffkonzerne wollen davon sicher auch nichts wissen. Die Mobilität braucht dann schließlich weniger Betriebsstoffe und weniger Material. Sogar der Energiehunger steigt möglicherweise langsamer bis gar nicht mehr (Stichwort: Rueckgewinnung beim Bremsen).
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#38 Mitglied ist offline   Roter Franz 

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Geschrieben 03. April 2010 - 21:43

Beitrag anzeigenMorbo, 03. April 2010 - 21:29:



Und was bedeutet es für die Staaten?
  • die haben ein Steuerproblem: Hubraum gibts nicht, Benzin braucht kaum noch jemand und einfach mehr Steuer pro KWH verlangen geht auch nicht.
  • man muss also das komplette KFZ Besteuerungssystem umbauen. Weniger einnehmen will man sicherlich nicht. Dieses Geld ist jetzt schließlich auch da und man plant damit.

Von dieser Seite also auch wenig Interesse an einem richtigen E-Auto.

Etablierte Öl- und Rohstoffkonzerne wollen davon sicher auch nichts wissen. Die Mobilität braucht dann schließlich weniger Betriebsstoffe und weniger Material.
Sogar der Energiehunger steigt möglicherweise langsamer bis gar nicht mehr (Stichwort: Rueckgewinnung beim Bremsen).


Aufhalten werden die rückwärts gerichteten Kräfte das E- Auto nicht.
Schwellenländer wie China / Indien, werden die etablierten Märkte mit E- Auto "überschwemmen"

Regionen wie Stuttgart werden da massive Schwierigkeiten bekommen.

Ich glaube, es das Steuerthema wird durch eine differenzierte Besteuerung der "Mobilitäts kwh" im Vergleich zu den "stationären kwh" gelöst.

Flankiert wird das alles durch eine allgemeine Maut, für alle Fahrzeuge.
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#39 Mitglied ist offline   Morbo 

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Geschrieben 03. April 2010 - 22:18

Beitrag anzeigenRoter Franz, 03. April 2010 - 21:43:

Aufhalten werden die rückwärts gerichteten Kräfte das E- Auto nicht.

aufhalten nicht. Aber der Kampf wird/ist langwierig. Und wer weiß ob er jemals zu "richtigen" E-Autos führen wird. Oder wann?

Zitat

Regionen wie Stuttgart werden da massive Schwierigkeiten bekommen.


ich seh das groesser: dem "Autoland Deutschland" stehen massive Schwierigkeiten bevor. Eigentlich jedem Land mit viel Autoindustrie. Das verändert Machtstrukturen. Beim schmieren wie beim wählen. Autoindustrieangestellte + Angehörige sind Wähler (den Punkt hab ich oben vergessen). Wie die Kumpel bei der Kohle. Daher...

Zitat

Ich glaube, es das Steuerthema wird durch eine differenzierte Besteuerung der "Mobilitäts kwh" im Vergleich zu den "stationären kwh" gelöst.


...halte ich eine derartige Besteuerung für gut möglich. Aber bevor Politiker in diese Richtung laufen, werden sie erstmal alles tun um den Staus Quo beizubehalten. Also teure Autos von großen Konzernen gebaut.

Dieser Beitrag wurde von Morbo bearbeitet: 03. April 2010 - 22:19

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#40 Mitglied ist offline   fibo naschi 

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Geschrieben 17. September 2010 - 14:09

Neues von Byd - die planen eine Kooperation mit RWE

Klingt nicht schlecht. Der in letzter Zeit schwächelnde Kurs zieht daher heute um ca. 10% an:
http://www.handelsbl...autos%3B2657070

Fibo
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