1929 Börsencrash und Weltwirtschaftskrise - Das Tief wurde nach 3 Jahren erreicht

46 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Das ist Ansichtssache.

Ich bin mit meiner optimistischen Auffassung in meinem Leben immer gut gefahren. Und so halt ich es weiter.

 

 

Et es noch emme jot jejange.

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Geschrieben

...man den Chart von 1929 anschaut, dann ginge es noch mals aufwärts sagen wir bis Frühjahr, bis es dann mehrere Jahre wieder abwärts geht

d.h. in 2-3 Jahren bekommen wir ideale Einstiegskurse :thumbsup:

 

Vielleicht folgt auch eine Weltwirtschaftskrise mit bisher nie vermutenden Ausmaßen, eine hundertjährige Baisse.

D.h. ich muss mind. 200 Jahre alt werden um eine ordentliche Performance hinzulegen - ahhh das packen wir schon :thumbsup:

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Geschrieben

Ich habe die beiden Themen 1929 Börsencrash und 1929 Weltwirtschaftskrise zur besseren Übersichtlichkeit zu einem zusammengelegt.

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Geschrieben

...man den Chart von 1929 anschaut, dann ginge es noch mals aufwärts sagen wir bis Frühjahr, bis es dann mehrere Jahre wieder abwärts geht

d.h. in 2-3 Jahren bekommen wir ideale Einstiegskurse :thumbsup:

 

Viel interessanter als die Analogie mit 1929 ist die mit Japan 199x.

Dort war eine Bankenkrise der Auslöser für

  1. eine Deflation
  2. eine mindestens 10-jährige Baisse (ende offen)

 

Aktuell wird die Rezession eingepreist.

Vielleicht wurde etwas übertrieben, deshalb ist die Chance auf eine gewisse Gegenreaktion real.

 

Die Tatsache, dass die Systeme mit Geld geflutet werden und sich trotzdem keine Inflation einstellt, ist ein Hinweis auf eine bereits angelaufene Deflation.

Dies ist jedoch noch keinesfalls eingepreist, wie ein Vergleich mit dem Kursverlauf des japan. Marktes zeigt.

 

Optimusmus ist also völlig fehl am Platze. Depression jedoch auch nicht, schließlich wissen wir ja, was auf uns zukommt.

 

My Honest Opinion!

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Geschrieben

Vielleicht sollten wir uns mal mit der "Tulpenzwiebelblase" beschäftigen? :D

Im Ernst: Theoretische Erörterungen über den Crash im Jahre 1929 führen nicht weiter. Den hat keiner erlebt.

Nur durch Erleben kann man wirklich für die Zukunft lernen.

Jetzt erleben wir alle eine ähnliche Situation.

Jetzt kann jeder für sich lernen, wie er diese Krise aushält oder sogar besteht.

Die Dummen, die jetzt zur Bank rennen, um Gold zu kaufen, koste es, was es wolle, haben nichts gelernt.

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Geschrieben

Die Dummen, die jetzt zur Bank rennen, um Gold zu kaufen, koste es, was es wolle, haben nichts gelernt.

 

Jo, das habe ich so in der Form eben auch schon in dem "Gold-kaufen-Thread" geschrieben aber irgendwie ist das (mal wieder) abhanden gekommen... Ist big brother wieder am werken? :D:blink:

 

Wirklich interessant zu beobachten wie die Leute nach ein paar, aus dem Zusammenhang gerissenen Infohappen der Medien, den Herdentrieb vollziehen... :lol:

 

Gruss vom Gallo

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Geschrieben

Vielleicht sollten wir uns mal mit der "Tulpenzwiebelblase" beschäftigen? :D

Im Ernst: Theoretische Erörterungen über den Crash im Jahre 1929 führen nicht weiter. Den hat keiner erlebt.

Nur durch Erleben kann man wirklich für die Zukunft lernen.

Jetzt erleben wir alle eine ähnliche Situation.

Jetzt kann jeder für sich lernen, wie er diese Krise aushält oder sogar besteht.

Die Dummen, die jetzt zur Bank rennen, um Gold zu kaufen, koste es, was es wolle, haben nichts gelernt.

 

Das sehe ich anders. Man sollte aus der Geschichte lernen und da ist es eben gut zu wissen, wie das damals ablief, so dass man es anders machen kann als 1929. Das die Politiker es anders machen wollen, gibt zumindest mir die Zuversicht, dass auch diese Krise gemeistert werden kann.

 

Und apropo Tulpenzwiebelblase. Ich habe mir das Buch "Irrungen der Verwirrungen" von de la Vega gekauft und werde es im Urlaub lesen. Immerhin hat es ja Kostolany empfohlen. Und auch er sagte, dass er zwar nicht in die Zukunft sehen kann, aber er kennt wenigstens die Vergangenheit und die würden Viele eben auch nicht kennen.

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Geschrieben · bearbeitet von Stezo

Das sehe ich anders. Man sollte aus der Geschichte lernen und da ist es eben gut zu wissen, wie das damals ablief, so dass man es anders machen kann als 1929. Das die Politiker es anders machen wollen, gibt zumindest mir die Zuversicht, dass auch diese Krise gemeistert werden kann.

 

Ich will Dir ja gar nicht widersprechen, aber es besteht schon ein sehr großer Unterschied zwischen selbstgemachten Erfahrungen und denen aus Geschichtsbüchern, welche man nur liest.

Drei Hauptgründe:

- eigene Erfahrungen sind detaillierter, intensiver und damit einprägsamer.

- aus gelesenen Erfahrungen zu lernen und zu handeln, setzt eine breite Masse Menschen voraus, die die gleiche Erfahrung gemacht haben, sprich die gleiche Quelle gelesen haben.

Nur so können aus Erfahrungen Handlungen erfolgen, welche auch Bedeutung haben.

Wenn Du gelernt hast, dass 1929 solvente Banken Pleite gingen und damit die Krise verschärft wurde, nur weil viele Menschen in Panik gerieten und quasi gleichzeitig ihr Geld haben

wollten und Du daraus die Lehre ziehst ruhig zu bleiben und nicht zur Bank zu rennen, heißt das noch lange nicht, dass es Andere auch so machen.

- die Authenzität, Sichtweise, Qualität der Quelle

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Geschrieben

Stockinvestor,

kannst du ja alles lesen, vielleicht auch noch 10 Bücher von Kosto, Buffett,

kannst Charts interpretieren, wunderbar,

führst nach verschiedenen Kriterien Musterdepots,erfolgreich, auch toll.

Trotzdem hast du nicht das Entscheidene gelernt., wie du reagierst , wenn du real an der Börse mit- sagen wir mal - 50000 spekulierst, alles getan nach reiflicher Überlegung.

Plötzlich geht der Wert runter, langsam oder rasend schnell.

 

Ja, dann erlebst du Börse.

Bleibst du dann cool , wie du das bei den großen Meistern gelesen hast? Oder reagierst du dann doch panisch?

Erst durch das Erleben lernst du deine Psyche kennen, wie sie auf Angst - wie jetzt - reagiert, oder auf Gier

 

Aber so ist das mit vielen Dingen. Man kann so viel über Krieg, Hunger, Erfolg lesen und lernen.

Wenn man das Ereignis nicht mitgemacht hat, weiß man eigentlich nichts.

Was weiß die junge Generation über Hunger oder Krieg? Nichts, auch wenn einige vielleicht darüber eine Doktorarbeit geschrieben haben.

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Stockinvestor,

kannst du ja alles lesen, vielleicht auch noch 10 Bücher von Kosto, Buffett,

kannst Charts interpretieren, wunderbar,

führst nach verschiedenen Kriterien Musterdepots,erfolgreich, auch toll.

Trotzdem hast du nicht das Entscheidene gelernt, wie du reagierst, wenn du real an der Börse mit- sagen wir mal - 50000 spekulierst, alles getan nach reiflicher Überlegung.

Plötzlich geht der Wert runter, langsam oder rasend schnell.

 

Ja, dann erlebst du Börse.

Bleibst du dann cool , wie du das bei den großen Meistern gelesen hast? Oder reagierst du dann doch panisch?

Erst durch das Erleben lernst du deine Psyche kennen, wie sie auf Angst - wie jetzt - reagiert, oder auf Gier

 

Aber so ist das mit vielen Dingen. Man kann so viel über Krieg, Hunger, Erfolg lesen und lernen.

Wenn man das Ereignis nicht mitgemacht hat, weiß man eigentlich nichts.

Was weiß die junge Generation über Hunger oder Krieg? Nichts, auch wenn einige vielleicht darüber eine Doktorarbeit geschrieben haben.

 

Weise Worte. Denn alles Geschriebene spiegelt ja die Wahrnehmung des jeweiligen Autors dar, und - so viel manche sich darüber aufregen wenn man es behauptet - jede Krise ist anders (ausser der Tatsache dass die Kurse runtergehen, aber auch hier ist das wie sehr unterschiedlich), spezifisch meine ich.

 

Nur der Krieg ist immer das Gleiche: die Bestialität der Menschen kommt da unweigerlich zum Vorschein. Bei Jedem.

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Geschrieben · bearbeitet von losemoremoney

Ganz klarer Fall Unternehmen mit einem hohen Anteil an Fremdkapital und schlechten Rentabilitätskennzahlen sollte man jetzt 2-3 Jahre meiden. Vorallem DAX-Werte.

 

Unternehmen mit ordentlichem Cashbestand, hoher Dividende und nen laufenden Rückkaufprogramm kaufen.

 

 

Um Euch etwas zu beruhigen die nächste Preisblase kommt garantiert, Voraussetzung ist natürlich das die Zinsen niedrig genug sind.

 

Leitzinsen_Dax.xls

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Geschrieben

O.K., dann informiert euch nicht, was damals passierte. Mir doch egal.

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Geschrieben

Um Euch etwas zu beruhigen die nächste Preisblase kommt garantiert, Voraussetzung ist natürlich das die Zinsen niedrig genug sind.

 

Leitzinsen_Dax.xls

 

Sehr interessanter Gedanke!

 

O.K., dann informiert euch nicht, was damals passierte. Mir doch egal.

 

Sei ma nich gleich angepisst.

Was ich sagen wollte und ich glaube das wollte 35sebastian auch, ist dass Bücher lesen zwar eine sehr nützliche und wichtige Sache ist, aber die persönliche Erfahrung nicht 1:1 ersetzen kann.

Das ist nunmal leider so.

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Geschrieben

Natürlich lernen wir aus der Vergangenheit auch wenn wir sie nicht erlebt haben...warum sonst schöwren so viele von euch auf Backtests...

 

Der Auslöser der Wirtschaftskrise war, genau wie heute, die Kreditklemme...Banken haben sich untereinander kein Geld mehr geliehen, aus Angst es nicht wieder zurückzubekommen...allerdings hat die Politik damals keine vertrauenschaffenden Maßnahmen ergriffen ( zumindest nicht direkt) und so führte dies zu einer Panik die eben auch zahlungsfähige Banken mitriss.

 

Ich bin auch der Meinung, dass die USA bzw. die gesamte westliche Welt ihren Vormachtstellung keineswegs einbüßen wird...falls aus dieser Krise eine Rezession entseht, trifft es die Entwicklungsländer am härtesten.

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Geschrieben

Darf ich euch noch an den Film erinner der am SA (11.10.) umd 00:30 Uhr auf Phoenix kommt. Werds mir aufnehmen. Weiß aber nicht wie gut der ist oder sonst was. Aber aktuell passt er super.

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Geschrieben

Ist doch im Grunde egal.

 

Für mich sind das wahre Goldgruben jetzt. So günstig einzusteigen, hätte ich mir nicht erträumen können.

 

Werde noch 1-2 Wochen warten und investieren.

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Geschrieben

Wieso immer 1929 als Vergleich? 2000-2003 gings auch abwärts.

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Geschrieben

Wieso immer 1929 als Vergleich? 2000-2003 gings auch abwärts.

 

Schon, nur war da das Bankensystem so gut wie nicht betroffen. Und an diesem Tropf hängen wir halt leider.

 

Gruß

-man

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Geschrieben

Wieso immer 1929 als Vergleich? 2000-2003 gings auch abwärts.

 

Vermutlich weil 1929 die größere Wirtschaftskrise mit 25% BIP-Verlust (in USA) war.

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Geschrieben

Gibt es keinen hier, der Wirtschaftsgeschichte o. ä. studiert hat und sich gut mit dem Crash von 1929 auskennt?

Ich hätte da ein paar brennende Fragen?

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Geschrieben · bearbeitet von Jack5

ich denke nicht, dass sich die Kurse so schnell wieder erholen...außerdem ist das Ende der Krise noch lange nicht erreicht.

 

Der Boom ist nur gerade zu Ende und wird schon bald in eine Rezession mit weiteren Kursverlusten enden, ich schätze das dauert noch ein paar Monate, dann kommen die ersten Unternehmen mit Massenentlassungen und Ähnlichem.

 

Banken sind nicht die Einzigen, die auf Kredite angewiesen sind. Bei vielen Unternehmen deckt das Eigenkapital gerade mal 10% des gesamten Kapitals ab. Viele Unternehmen haben ihr Kapital auch in Aktien angelegt und werden durch die Abschreibungen auch keine hohen Gewinne (eher Verluste) mehr ausweisen können. Das wiederrum würde bedeuten, dass es keine Dividenden mehr geben würde und durch ausbleibende Gewinne schwindet das Vertrauen noch mehr...wenn dann noch ein paar schlechte Nachrichten dazukommen sieht es schlecht aus.

 

Die Einzige Chance die jetzt noch bleibt, ist dass die Wichtigen Banken vom Staat so abgesichert werden, dass sie nicht mehr insolvent gehen können, dann wird Vertrauen geschaffen und das Ganze kann sich in einer angemessenen Zeit wieder erholen, evtl. sogar ohne eine Rezession

 

Bezüglich 1929 (ich habe zwar keine Volkswirtschaft studiert) meine ich, dass es nur schwer zu vergleichen ist, da die Banken heutzutage viel mehr miteinander verflochten sind, aber damals ging es vor Allem darum, dass die USA wegen der Krise im Inland, nach Deutschland auch keine Kredite mehr geben konnte und die Kredite und kurzfristige Kredite alle zurückbezahlt haben wollte und da die deutsche Wirtschaft damals auf Pump (auf Kredite angewiesen war) basierte und nur so funktionierte. Als dann Panik entstand und alle Bürger ihr Geld von den Banken abhoben (weil sie befürchteten, dass diese pleite gehen), wurden die Banken illiquide und die Geldmenge wurde erhöht um die Banken wieder liquide zu machen etc...letztendlich war das Geld nicht einmal mehr soviel wert, wie das Papier.

 

Das ist nur so ansatzweise geschildert, ein VWLer kann das sicherlich besser als ich.

 

LG

Jack5

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