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ING (DiBa) - Die Bank für mich?

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de.Miner
vor 41 Minuten von dimido:

Ich verstehe den Hintergrund Deiner Frage nicht ganz: Welches Problem meinst Du mit einer neuen SIM lösen zu können?

Das Problem, das ich lösen würde ist, dass ich diese SIM-Karte nicht überall mitschleppen würde. Sie bleibt daheim in Tresor zum Beispiel....

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dimido

Also wegen physichem Verlust? Also ich sehe da kein relevantes Risiko.


Wenn ich mein Smartphone verliere, muss der Finder erstmal die Bildschirmperre überwinden. Und wenn er es hart neu bootet muss er die PIN der SIM eingeben. Die hat er nicht.
Und selbst wenn er die hätte, hat er ja immer noch nicht meine anderen ING-Bank-Daten die er ja zusätzlich braucht um mit Hilfe dieser "gefunden/geklauten" SIM bei der ING Missbrauch zu betreiben und sich z.B. ein neues Freigabe-Gerät (sein eigenes) zu registireren. Dafür braucht man z.B. diese "Mobilnummer für Sichheitsprozesse".
Vor dem physischen Verlust habe ich also keinerlei Bedenken.

 

Meine Bedenken beziehen sich eher auf zielgerichtete Angriffe via SIM-swapping.
Wenn ich mir also (wie auch immer) einen Trojaner eingefangen hätte und der Angreifer damit meine ING-Bank-Daten ausgespäht hat, kann er dann mit etwas social engineering im Web eventuell meine Handynummer rausbekommen. Soweit ja noch nicht schlimm. Aber dann muss ich mich auf meinen Mobilfunk-Betreiber verlassen, daß bei ihm kein SIM-swapping möglich ist. Also das "übernehmen" einer fremden Mobilnummer. Mein Provider hat mir im Mai diesen Jahres mitgeteilt, daß ab jetzt (vorher war es optional) eine spezielle Legimtimations-Pin nötig ist für alle Aufträge. Dies sei nun auch gesetzliche Vorgabe. Früher (oder aber im Ausland) hat man SIM-Swapping machen können indem man weitere persönliche Daten des Opfers per social engineering gesammelt hat um sich dann glaubhaft beim Provider als der Besitzer der SIM/Mobilnummer auszugeben. Dann konnte man die Nummer übernehmen (SIM wurde an neue Adresse geschickt oder aber der Brief wurde "abgefangen, da man die alte Adresse ja auch kannte..., mit eSIM geht das aber nun auch ohne physichen Besitzt einer Karte) und hatte damit die Möglichkeit auch viele andere Dienste des Opfers zu übernehmen in dem z.B. die Passwort-Reset-Mechansimen genutzt hat (die oftmals auch über SMS gemacht werden).

 

Bisher war die Banking Sicherheit nur eine Sache zwischen mir und der ING. Jetzt ist aber auch der Mobilfunk-Provider quasi mit an Bord.
Ich sehe es jetzt nicht als großes Risiko, so richtig gut schmecken tut es mir aber auch nicht.

Die ING gibt ja eine Sicherheitsgarantie ohne wenn und aber und das sie Schäden ersetzen würde.
Ich habe bei mir noch auf der ToDo-Liste, eine schriftliche Anfgage an die ING zu richten, ob diese ING-Garantie auch eventuelle Verfehlungen (SIM-swapping) des Mobilfunk-Betreibers mit abdeckt ... :)

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de.Miner
vor 9 Minuten von dimido:

Also wegen physichem Verlust? Also ich sehe da kein relevantes Risiko.


Wenn ich mein Smartphone verliere, muss der Finder erstmal die Bildschirmperre überwinden. Und wenn er es hart neu bootet muss er die PIN der SIM eingeben. Die hat er nicht.
Und selbst wenn er die hätte, hat er ja immer noch nicht meine anderen ING-Bank-Daten die er ja zusätzlich braucht um mit Hilfe dieser "gefunden/geklauten" SIM bei der ING Missbrauch zu betreiben und sich z.B. ein neues Freigabe-Gerät (sein eigenes) zu registireren. Dafür braucht man z.B. diese "Mobilnummer für Sichheitsprozesse".
Vor dem physischen Verlust habe ich also keinerlei Bedenken.

 

Meine Bedenken beziehen sich eher auf zielgerichtete Angriffe via SIM-swapping.
Wenn ich mir also (wie auch immer) einen Trojaner eingefangen hätte und der Angreifer damit meine ING-Bank-Daten ausgespäht hat, kann er dann mit etwas social engineering im Web eventuell meine Handynummer rausbekommen. Soweit ja noch nicht schlimm. Aber dann muss ich mich auf meinen Mobilfunk-Betreiber verlassen, daß bei ihm kein SIM-swapping möglich ist. Also das "übernehmen" einer fremden Mobilnummer. Mein Provider hat mir im Mai diesen Jahres mitgeteilt, daß ab jetzt (vorher war es optional) eine spezielle Legimtimations-Pin nötig ist für alle Aufträge. Dies sei nun auch gesetzliche Vorgabe. Früher (oder aber im Ausland) hat man SIM-Swapping machen können indem man weitere persönliche Daten des Opfers per social engineering gesammelt hat um sich dann glaubhaft beim Provider als der Besitzer der SIM/Mobilnummer auszugeben. Dann konnte man die Nummer übernehmen (SIM wurde an neue Adresse geschickt oder aber der Brief wurde "abgefangen, da man die alte Adresse ja auch kannte..., mit eSIM geht das aber nun auch ohne physichen Besitzt einer Karte) und hatte damit die Möglichkeit auch viele andere Dienste des Opfers zu übernehmen in dem z.B. die Passwort-Reset-Mechansimen genutzt hat (die oftmals auch über SMS gemacht werden).

 

Bisher war die Banking Sicherheit nur eine Sache zwischen mir und der ING. Jetzt ist aber auch der Mobilfunk-Provider quasi mit an Bord.
Ich sehe es jetzt nicht als großes Risiko, so richtig gut schmecken tut es mir aber auch nicht.

Die ING gibt ja eine Sicherheitsgarantie ohne wenn und aber und das sie Schäden ersetzen würde.
Ich habe bei mir noch auf der ToDo-Liste, eine schriftliche Anfgage an die ING zu richten, ob diese ING-Garantie auch eventuelle Verfehlungen (SIM-swapping) des Mobilfunk-Betreibers mit abdeckt ... :)

Also wenn jemand deine SIM kriegt und auch bedienen kann und damit das Konto klaut, dann werden sie sicher sagen, dass da der Funk Provider schuld ist, dass haben sie mir am Telefon bestätigt. Wörtlich gesagt: "Was kann ING dafür?"

 

Ich hoffe nur, dass in dem Fall haben sie Mechanismen, die es nicht erlauben kurz nach Neustart alles Geld abzuheben und nur kleine Summen wie zum Beispiel 1000 EUR oder so abzuheben.

Ich finde es noch immer sicherer eine Nummer nur für Reset zu haben. Da kann es nicht passieren, dass es die dritte Person erfährt und es kostet praktisch nichts.

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dimido
· bearbeitet von dimido
vor 31 Minuten von de.Miner:

... dass da der Funk Provider schuld ist, dass haben sie mir am Telefon bestätigt. Wörtlich gesagt: "Was kann ING dafür?"

Bei so einer wichtigen Frage gebe ich nicht viel auf eine mündliche Auskunft von irgendeinem Hotliner (der eventuell nicht mal das Wort SIM-Swapping kennt...). Daher will ich ja auch eine "schriftliche Anfrage" machen, denn da überlegt die Bank sich 3-mal was sie da zurück schreibt. Ich arbeite bei einer Bank :)

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de.Miner
vor 1 Minute von dimido:

Bei so einer wichtigen Frage gebe ich nicht viel auf eine mündliche Auskunft von irgendeinem Hotliner (der eventuell nicht mal das Wort SIM-Swapping kennt...). Daher will ich ja auch eine "schriftliche Anfrage" machen, denn da überlegt die Bank sich 3-mal was sie da zurück schreibt. Ich arbeite bei einer Bank :)

Wenn du die hast dann schrieb es bitte hier.. Auf jeden Fall wen so was passieren würde würde ich in alle Medien rein gehen und Zirkus machen :-D. 

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Gast240408

Als harter PC-Nutzer spiele ich mit einer Depoteroeffnung bei der ING. Ich habe mir jetzt einmal die Zugangsverfahren angesehen und koennte mit der photoTAN leben. Der unklare Punkt ist, ob ich um eine app auf dem Smartphone herumkomme bzw. zumindest eine Dummyinstallation genuegt, die maximal zum Einrichten benoetigt wird. Ueber sie sollen keinerlei weitere reale Transaktionen oder die Konten-/Depotverwaltung stattfinden. Geht das? Suche hier in diesem topic oder auf den ING-Seiten lassen das vermuten, aber verbindlich konnte ich das erst einmal nicht finden.

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west263
vor einer Stunde von myrtle:

bzw. zumindest eine Dummyinstallation genuegt, die maximal zum Einrichten benoetigt wird.

Ich habe nur Depot und Extra Konto und das hat jahrelang schön mit iTAN funktioniert.

Wurde aber zur Umstellung gezwungen und habe die App installiert. 

 

Jetzt muss ich erst die App starten, auf der vollen Zugriff auf das Depot besteht. Dann, mit dem Handy, auf dem Rechner nacheinander 2 QR Code scannen und dann öffnet sich die Internet Seite.

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krett
vor 15 Minuten von west263:

Jetzt muss ich erst die App starten, auf der vollen Zugriff auf das Depot besteht. Dann, mit dem Handy, auf dem Rechner nacheinander 2 QR Code scannen und dann öffnet sich die Internet Seite.

Hört sich aber auch komplizierter an als es ist. Dauert in der Realität ~10 Sekunden.

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Gast240408
14 minutes ago, west263 said:

Dann, mit dem Handy, auf dem Rechner nacheinander 2 QR Code scannen

 

Wie kommt dieses Geraet hier ins Spiel? Das Video (stumm bei mir) unter dem Link legt nahe, dass das allein scannt? Aber vielleicht bezieht sich die Bemerkung daneben "Bitte beachten Sie: Einige Screens im Video entsprechen nicht mehr den aktuellen Seiten. " darauf.

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west263
vor 20 Minuten von myrtle:

Wie kommt dieses Geraet hier ins Spiel?

keine Ahnung, weil ich mich für die App entschieden habe.

vor 25 Minuten von krett:

Hört sich aber auch komplizierter an als es ist. Dauert in der Realität ~10 Sekunden.

da hast Du recht. Das aufschreiben hat sogar länger gedauert, als der Ablauf in der Realität. :D

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PKW
vor 2 Stunden von myrtle:

Als harter PC-Nutzer spiele ich mit einer Depoteroeffnung bei der ING. Ich habe mir jetzt einmal die Zugangsverfahren angesehen und koennte mit der photoTAN leben. Der unklare Punkt ist, ob ich um eine app auf dem Smartphone herumkomme

Ja, das läuft ohne Applikation auf dem Spyfone

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Mick79
vor 5 Minuten von PKW:

Ja, das läuft ohne Applikation auf dem Spyfone

.. wenn du den TAN-Generator kaufst.

Ansonsten braucht man natürlich die App für die Freigaben.

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PKW

Klar, den hat myrtle doch extra verlinkt. 

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binchenTrbOb
vor 8 Stunden von myrtle:

Als harter PC-Nutzer spiele ich mit einer Depoteroeffnung bei der ING. Ich habe mir jetzt einmal die Zugangsverfahren angesehen und koennte mit der photoTAN leben. Der unklare Punkt ist, ob ich um eine app auf dem Smartphone herumkomme bzw. zumindest eine Dummyinstallation genuegt, die maximal zum Einrichten benoetigt wird. Ueber sie sollen keinerlei weitere reale Transaktionen oder die Konten-/Depotverwaltung stattfinden. Geht das? Suche hier in diesem topic oder auf den ING-Seiten lassen das vermuten, aber verbindlich konnte ich das erst einmal nicht finden.

Ich habe das diese Woche gemacht und es hat problemlos funktioniert, man benötigt nur:

- photoTAN Generator der ING

- Internet

- Mobilfunknummer für SMS (zum einrichten/freischalten)

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HansMeyer92

Guten Tag,

 

mich verwundert die Kostenaufstellung bei der ING, wo ich vor wenigen Tagen erstmals Aktien gekauft habe. Vielleicht kann mir jemand von Euch netterweise meinen Denkfehler erklären? 

 

Und zwar hatte 80 Fresenius-Aktien zum Kurs von 24,71€/Stk (= 1976,80€) über den Direkthandel gekauft. Die ING hat aber insgesamt einen "Auftragswert ca.: 2184,58€" abgebucht.

In den Kosteninformationen steht dazu lediglich 

"Kaufkosten: 11,21€/0,52%

- Wertpapierdienstleistungskosten 11,21€/0,52%

- Provision: 10,34€/0,48%

davon erhält die ING 0,87€/0,04%

 

Laufende Kosten: 0€

 

Verkaufskosten: 11,21€/0,52%

(weitere Zeilen wie oben bei Kaufkosten).

 

Ihr Anlagebetrag reduziert sich im Jahr des Kaufs um 0,48€".

 

Zwischen dem Direkthandelwert der Aktien und dem beim Kauf doch nun üppigen Auftragswert liegen ganze 2184,58-1976,80 = 207,78€. Wie kommen denn einfach 207,78€ zusäztlich zu stande?

 

0,52% von 1976,80€ sind doch nur 10,27€.

0,52% vom Auftragswert 2184,58€ wären auch nur 11,35€.

Egal welche Alternative man wählt, irgendwie macht es für mich keinen Sinn.

 

Wenn ich heute aktuell reinschaue, zeigt mir die App im Gesamtbestand an, dass die gesamten Aktien nun mittlerweile 3,05% im Plus sind (insgesamt 2047,20€).

Wenn ich aber nun die ganzen Aktien, die laut ING im "Plus" mit 2047,20€ sind, theoretisch verkaufen würde, mache ich ja trotzdem ein Minus von 137,38€ (2184,58 Auftragswert - 2047,20).

 

Ich bin für jeden Hinweis dankbar!:prost:

 

 

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CorMaguire
vor 5 Minuten von HansMeyer92:

.... Und zwar hatte 80 Fresenius-Aktien zum Kurs von 24,71€/Stk (= 1976,80€) über den Direkthandel gekauft. Die ING hat aber insgesamt einen "Auftragswert ca.: 2184,58€" abgebucht.

In den Kosteninformationen steht dazu lediglich ...

 

Ca. kann sie wohl kaum abgebucht haben :)

Was wurde belastet und was steht in der Kaufabrechnung?

Der "Auftragswert" in der "Kosteninformation" ist nur vorläufig. Hattest Du eventuell ein höheres Limit angegeben? Sonst wüsste ich auch nicht warum der beim Aktienkauf 200 € höher lag.

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A_G
vor einer Stunde von HansMeyer92:

Guten Tag,

 

mich verwundert die Kostenaufstellung bei der ING, wo ich vor wenigen Tagen erstmals Aktien gekauft habe. Vielleicht kann mir jemand von Euch netterweise meinen Denkfehler erklären? 

 

Und zwar hatte 80 Fresenius-Aktien zum Kurs von 24,71€/Stk (= 1976,80€) über den Direkthandel gekauft. Die ING hat aber insgesamt einen "Auftragswert ca.: 2184,58€" abgebucht.

In den Kosteninformationen steht dazu lediglich 

"Kaufkosten: 11,21€/0,52%

- Wertpapierdienstleistungskosten 11,21€/0,52%

- Provision: 10,34€/0,48%

davon erhält die ING 0,87€/0,04%

 

Laufende Kosten: 0€

 

Verkaufskosten: 11,21€/0,52%

(weitere Zeilen wie oben bei Kaufkosten).

 

Ihr Anlagebetrag reduziert sich im Jahr des Kaufs um 0,48€".

 

Zwischen dem Direkthandelwert der Aktien und dem beim Kauf doch nun üppigen Auftragswert liegen ganze 2184,58-1976,80 = 207,78€. Wie kommen denn einfach 207,78€ zusäztlich zu stande?

 

0,52% von 1976,80€ sind doch nur 10,27€.

0,52% vom Auftragswert 2184,58€ wären auch nur 11,35€.

Egal welche Alternative man wählt, irgendwie macht es für mich keinen Sinn.

 

Wenn ich heute aktuell reinschaue, zeigt mir die App im Gesamtbestand an, dass die gesamten Aktien nun mittlerweile 3,05% im Plus sind (insgesamt 2047,20€).

Wenn ich aber nun die ganzen Aktien, die laut ING im "Plus" mit 2047,20€ sind, theoretisch verkaufen würde, mache ich ja trotzdem ein Minus von 137,38€ (2184,58 Auftragswert - 2047,20).

 

Ich bin für jeden Hinweis dankbar!:prost:

 

 

Hey, 

 

das ist ganz normal.

Damit werden eventuelle Kurschschwankungen mit eingepreist. ING sichert sich somit auch ab, dass dein Konto auf alle Fälle gedeckt ist. 
 

Das habe ich auch bei Limit Order. 
 

Schönen Sonntag, KingKalle. 

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HansMeyer92

Aber was bedeutet das in der Konsequenz? Was passiert denn dann mit den "207.78€", wenn ich z.B. heute verkaufe? Sind die dann trotzdem weg? Das wären ja zusätzliche "Kaufgebühren" von 10% durch die ING trotz Kauf über den Direkthandel.

Die ING zeigt mir ja aber aktuell ein "Plus" von +3,05% an, jedoch würden beim Verkauf eben nur 2047.20€ gutgeschrieben werden, obwohl ich damals für "theoretisch" 1976.80€ alle Aktien erworben habe. 

 

PS: Schönen Sonntag zurück an alle

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A_G
vor 27 Minuten von HansMeyer92:

Aber was bedeutet das in der Konsequenz? Was passiert denn dann mit den "207.78€", wenn ich z.B. heute verkaufe? Sind die dann trotzdem weg? Das wären ja zusätzliche "Kaufgebühren" von 10% durch die ING trotz Kauf über den Direkthandel.

Die ING zeigt mir ja aber aktuell ein "Plus" von +3,05% an, jedoch würden beim Verkauf eben nur 2047.20€ gutgeschrieben werden, obwohl ich damals für "theoretisch" 1976.80€ alle Aktien erworben habe. 

 

PS: Schönen Sonntag zurück an alle

Nein. Da ist nichts weg. Abgerechnet wird das was tatsächlich anfällt also Kaufpreis + Gebühren. Es könnte theoretisch sein, das bis zur Order Ausführung der Kaufpreis leicht schwankt und für die Schwankung nach oben wird die Summe fiktiv auf deinem Verrechnungskonto reserviert. 
Die von dir genannte Summe wird quasi „reserviert“ auf dem Verrechnungskonto. 
 

Du zahlst nur die tatsächlich angefallenen Kosten+Kaufpreis. 
 

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EddisHerrchen

Hallo HansMeyer92,

 

kurze Frage noch: Du hast die Werte in deinem Beitrag aus dem Ordermanager, nicht aus der Abrechnung wiedergegeben, oder?

 

Dann ist das ist normal. Du mußt unterscheiden zwischen "etwas ist für die Kaufabwicklung reserviert" und "etwas ist abgebucht". In Deinem Konto wird angezeigt, das Du für einen ca Auftragswert geblockt bist, solange der Auftrag noch nicht fertig abgerechnet ist. Dh. Du kannst dafür nicht einen zweiten Auftrag einstellen und das Geld quasi 2 mal investieren. Das meint ING wenn sie Dir quasi einen Teil der Buying Power die Du hast blockt, damit Dein Kaufauftrag abgewickelt werden kann. Angezeigt wird dir aber der reale Kontostand abzüglich der Schätzung des geblockten Trades. Dazu gehören Kurs + Gebühren. Je nachdem wie Du Dein Limit gesetzt hast kann da auch erstmal ein größerer Betrag stehen als Du erwartest. Beispiel: Dein Limit war 27€, die ING erhält erst mit der Abrechnung der Börse die Info das Du zu 24,71 gekauft hast.

 

Sobald die ING Deine Kaufabrechnung macht, bekommst Du eine Abrechnung über den Betrag (Kurs*Stück 1976,80€ + Kaufgebühren (+Handelsplatzentgelte - im konkreten Fall aber 0)) abgerechnet und auch nur der konkret abgerechnete Betrag wird mit dem Konto verrechnet. "Abbuchung des Betrags". Darüber hinausgehende geblockte Buying Power wird wieder freigegeben. Die Abrechnung erhältst Du als PDF in Dein ING-Postfach.

 

Die 3,05%  beziehen sich auf Deinen Einstandswert, der sich aus Deinem Kauf ergibt, und der liegt ja real bei den 1976,80 + Kaufgebühr. Bei Kurswert 2047 werden das wohl 3,05% sein.

 

Also etwas Geduld, schau Dir die reale Abrechnung an, nicht die vorläufigen Daten aus dem Ordermanager. Bei Einzelkäufen habe ich meistens die Abrechnung noch am selben Tag, seltener am folgenden Banktag. Wenn Du den Kauf am Freitag Abend gemacht hast, hast Du spätestens Montag die Abrechnung vorliegen.

 

Gruß

Eddisherrchen

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DennyK

Wurde der Kauf per Limit abgesichert?

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HansMeyer92

Wow, danke für die zahlreichen Antworten!

 

Habe eben nochmal in der App nachgeschaut.

 

Also die aktuell 3,05% "Plus" werden mir im Depotbestand angezeigt. 

Die o.g. Daten hatte ich aus dem Ordnermanager unter "Ausgeführt" (Limit: "Billigst"). Der dort dokumentierte Ankauf der Aktien fand bereits am 10.08. statt ("vor einigen Tagen" war von mir also etwas sonderbar umschrieben).

In meinem ING-Postfach war tatsächlich bereits am 10.08. schon die mir bislang nicht bekannte Mail, wonach als Endbetrag "1.986,64" (bestehend aus 1.976,80€ Kurswert + 9,84€ Provision) angegeben wurde. Und nur dieser Betrag wurde mir demnach auch vom Konto abgezogen.

 

Dann schließt sich solangsam der Kreis. Ich hatte mich doch sehr gewundert, meine Irritationen beruhten jedoch nur auf den Ordnermanager-angaben..

Danke an alle für die Hilfe! :thumbsup:

Wobei ich sagen muss, dass mir gar nicht bekannt war, dass die ING so "günstige" Preiskonditionen besitzt. 9,84€ von 1976,80€ sind ja nur 0,49777%, also nicht mal die 0,52% aus dem Ordnermanager. 

Und ich hatte mich schon umständlich bei einer anderen Bank für Aktienankäufe angemeldet, um noch mehr beim Ankauf zu sparen...

 

Kann mir zum Schluss vielleicht noch einer kurz sagen, was (und warum) im Ordnermanager bei der Kostendetailangabe folgende Aussage zu meinen Aktien bedeutet (siehe Beitrag #5665)?

 

"Ihr Anlagebetrag reduziert sich im Jahr des Kaufs um 0,48€"

 

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Holgerli
vor 21 Stunden von myrtle:

Wie kommt dieses Geraet hier ins Spiel? Das Video (stumm bei mir) unter dem Link legt nahe, dass das allein scannt?

Das scheint im Prinzip das gleiche Gerät wie bei der CoDi zu sein. Das ist dann quasi die PhotoTAN-App auf dem Handy nur halt in extra Hardware gegossen.

Das Ding hat eine Kamera, Du scannst die PhotoTAn ab und dann wird auf dem Display der IN_Code zum eintippen angezeigt.

Bei der CoDi hat das Ding den Charme, dass wen die CoDi mal wieder die PhotoTAN-App kaputt programmiert hat und dann Wochen braucht um es zu fixen, das Hardware-Gerät weiterhin funktioniert.

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EddisHerrchen

Hallo HansMeyer92,

 

schau bitte nochmal steht da wirklich 0,48 oder 0,48%?

 

Normalerweise sind das bei im Jahr des Kaufs die %te die für die Kaufkosten draufgehen. Die hast Du ja mit 0,49% anhand der realen Werte schon nachgerechnet. Bei ETFs die auch Produktkosten haben können die hier ebenfalls ausgewiesen werden. Steht übrigens auch im Ordermanager im Kostenausweis wenn du bis ganz runter scrollst.

 

Ziel des Kostenausweises: Du sollst die realen und versteckten Kosten kennenlernen um gute Anlageentscheidungen treffen zu können. (siehe z.b. hier https://www.test.de/Kostenaufstellung-Neue-Kosteninformationen-fuers-Depot-5562361-0/ oder hier https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2018/fa_bj_1807_Kostentransparenz.html)

 

Die Kosten der ING findest Du in den Preis-Leistungsverzeichnissen. https://www.ing.de/preis-leistungsverzeichnis/

 

Gruß

Eddisherrchen

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gruber
vor 55 Minuten von Holgerli:

Das scheint im Prinzip das gleiche Gerät wie bei der CoDi zu sein. Das ist dann quasi die PhotoTAN-App auf dem Handy nur halt in extra Hardware gegossen.

 

Das CoDi-Gerät hat nur drei Knöpfe und kein Zahlenfeld. D.h. der 2. Faktor ist nicht nochmal zusätzlich mit einer PIN geschützt.

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