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British American Tobacco

  • GB0002875804
326 Beiträge in diesem Thema

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British American Tobacco steht aktuell auf meiner Watchlist für einen Kauf nächsten Monat, wenn ich wieder das nötige Kleingeld zur Verfügung habe. Meines Erachtens nach ein ausgezeichnetes Unternehmen mit hervorragendem Management und Geschäftsführung. Wie auch der Chart der Aktie beweist, stimmt bei diesem Unternehmen einfach alles.

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Schöner Langfristchart, allerdings wäre mit die Aktie im Moment noch etwas zu teuer. An sich aber ein gutes Unternehmen.

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Eigentlich finde ich Altria mit den Marken Marlboro und L&M besser. Man muss nur mal auf den Tischen der Raucher schauen, welche Marken da am häufigsten geraucht werden.

Das Problem ist nur, dass die Amis 15% der Dividende einbehalten wohingegen man bei britischen Aktien keinerlei Quellensteuer zahlen muss.

Deswegen gefällt mir BAT besser als Altria. Ich denke, dass es solche Werte wie Altria und BAT nie besonders billig geben wird.

Durch die allgemeine Baisse an den Börsen werden aber auch solche Werte mitgerissen und da sehe ich die Chance zwar nicht absolut billig aber dennoch recht preiswert (KGV 15) einsteigen zu können.

Der Artikel in der WiWo zeigt, dass bei BAT weiteres Wachstum generiert wird indem man weitere Märkte erschließt bzw. sich dort einkauft.

Mich reizt die relativ gute Dividendenrendite von ca. 3,5 % und weitere positive Aussichten. Für mich ist BAT ein gutes Basisinvestment für Dividendenliebhaber, die ihre Aktien möglichst nie mehr verkaufen wollen, denn gequalmt und gesoffen wird immer da kann die Wirtschaft noch sie im argen liegen.

 

Außerdem räche ich mich so an den Rauchern, deren Qualm ich immer ungewollt einatmen muss. B)

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Durch die allgemeine Baisse an den Börsen werden aber auch solche Werte mitgerissen und da sehe ich die Chance zwar nicht absolut billig aber dennoch recht preiswert (KGV 15) einsteigen zu können.

 

Da muss man eben gedult haben, für mich gilt: Ein gutes Investment ausgemacht und dann eben warten bis der Kurs unterbewertet ist.

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Geschrieben · bearbeitet von hernan86

Was haltet ihr zur Zeit von British American Tobacco?

 

Durch die allgemein schlechte Marktlage und das extrem schwache Pfund finde ich wird die Bewertung mittlerweile interessant. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von gut 5%.

 

Umsatz, Ergebnis wurden in den ersten 9 Monaten im Vergleich zum Vorjahr im 2stelligen Bereich gesteigert, gut ist, dass nur etwa 25% des Umsatzes in Europa generiert wird, sehe hier nicht so die Steigerungsraten.

 

NINE MONTHS RESULTS - unaudited 2008 2007 Change

Revenue £8,704m £7,312m 19%

Profit from operations £2,714m £2,304m 18%

Basic earnings per share 95.49p 82.67p 16%

Adjusted diluted earnings per share 95.97p 82.00p 17%

 

Denke dass es sich bei British American Tobacco um ein solides Unternehmen handelt und man kann gleichzeitig eine kleine Wette auf das Pfund eingehen.

 

Viele Grüße

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noch eine andere möglichkeit außer altria oder bat wäre die philip morris international(abgespalten von der Altria, glaub erstvor ein

paar Monaten im Mai oder so)

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Was haltet ihr zur Zeit von British American Tobacco?

 

Durch die allgemein schlechte Marktlage und das extrem schwache Pfund finde ich wird die Bewertung mittlerweile interessant. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von gut 5%.

 

Umsatz, Ergebnis wurden in den ersten 9 Monaten im Vergleich zum Vorjahr im 2stelligen Bereich gesteigert, gut ist, dass nur etwa 25% des Umsatzes in Europa generiert wird, sehe hier nicht so die Steigerungsraten.

 

NINE MONTHS RESULTS - unaudited 2008 2007 Change

Revenue £8,704m £7,312m 19%

Profit from operations £2,714m £2,304m 18%

Basic earnings per share 95.49p 82.67p 16%

Adjusted diluted earnings per share 95.97p 82.00p 17%

 

Denke dass es sich bei British American Tobacco um ein solides Unternehmen handelt und man kann gleichzeitig eine kleine Wette auf das Pfund eingehen.

 

Viele Grüße

 

 

.....ist da jetzt ein Einstiegszeitpunkt - der Kurs geht durch die Decke????

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Dow Jones Deutschland: British American Tobacco steigert Gewinn trotz Absatzrückgang

 

 

British American Tobacco steigert Gewinn trotz Absatzrückgang

LONDON (Dow Jones)--Der weltweit zweitgrößte Zigarettenhersteller British American Tobacco hat im abgelaufenen Jahr von Preiserhöhungen profitiert und dank dessen seinen Umsatz gesteigert. Trotz rückläufiger Absätze sei der Umsatz um 5% auf 14,88 Mrd GBP gestiegen, teilte der Londoner Konzern am Donnerstag mit. Angesichts der Wirtschaftskrise hätten viele Raucher ihren Zigarettenkonsum verringert, dies sei aber durch eine hohe Nachfrage aus den Schwellenländern teilweise kompensiert worden.

 

Der Nettogewinn kletterte auf 2,88 (2,71) Mrd GBP. Bereinigt legte der Gewinn je Aktie um 15% auf 175,7 Pence zu und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die lediglich mit 174,2 Pence gerechnet hatten. Neben den höheren Verkaufspreisen profitiert British American Tobacco auch von der Schwäche des britischen Pfunds, die im Ausland erzielte Umsätze bei Umrechnung in die Heimatwährung höher wirken lässt.

 

Angesichts des Gewinnwachstums will der Konzern seine Dividende für 2010 um 15% auf 114,2 Pence erhöhen. Das 750 Mio GBP schwere Aktienrückkaufprogramm soll zudem wieder aufgenommen werden. Für das laufende Jahr zeigte sich das Unternehmen zuversichtlich, angesichts der Aufhellung der Konjunktur und der aktuellen Trends wieder ein gutes Ergebnis zu erzielen. Webseite: www.bat.com

 

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BAT net profit down 7pc in Q1

 

BAT net profit down 7pc in Q1British American Tobacco (Malaysia) Bhd (BAT) recorded seven per cent decline in profit after tax to RM178.5 million for the first three months of 2011.

 

Its volumes also registered a decline of 7.5 per cent when compared with the same period last year.

 

"The decline was a result of continued pressure from the steep excise-led price increase in October 2010 which resulted in down trading of legal cigarettes to illicit cigarettes and the illegal sale of certain sub-value for money segment brands at between RM3.50 and RM5.00 -- way below the government mandated minimum cigarette price of RM7.00.

 

"This huge illegal price incentive created by the sale of brands below minimum price has caused smokers to also down trade to such cheap brands," it said in a statement today.

 

 

 

BAT declared a first interim dividend of 60 sen per share, tax exempt under the single tier tax system in respect of the financial year ending Dec 31, 2011.

Read more: BAT net profit down 7pc in Q1 http://www.btimes.co...l#ixzz1KBODuwmT

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BAT invests in new plant

 

Thursday, 12 May 2011 13:25

 

Dumisani Ndlela, Deputy Editor-in-Chief

 

Zimbabwe Stock Exchange-listed cigarette producing concern, British American Tobacco Zimbabwe Holdings (BAT), has invested in new cigarette manufacturing plant as competition intensifies in the sector which has witnessed the entry of new players.

 

The move is also despite an acknowledgement last year by the cigarette manufacturer of a worldwide move towards tobacco control, over which it called for sensible, proportionate regulations based on scientific evidence.

BAT board chairperson, Ken-nedy Mandevhani, said the company would still bring in new machinery this year to reinforce its market position despite lingering market concerns.

BAT introduced a new cigarette making machine in 2010 to enhance production efficiencies, which are expected to be developed this year.

The cigarette industry has become highly competitive following the entry of new players who have been aggressive in their marketing campaigns and have taken a significant share of the market previously dominated by BAT's cigarette brands.

This has given the market diversity in terms of brand choices and pricing. The increasing competition within the sector has been regardless of the demanding regulatory and statutory requirements put in place to protect consumers.

Mandevhani said expected volume growth from existing resources would further enhance delivery while continuing to maintain high finished product quality standards.

"To sustain improvements in productivity levels the company is investing in the acquisition of additional production machinery in 2011," said Mandevhani.

He said BAT had last year built on its strengths to ensure improved growth potential in the period ahead as well as ensuring a sustainable business that would create long-term value to all shareholders fundamentally based on its strong brand portfolio.

In an announcement last year, BAT said it was mindful of the worldwide move towards tobacco control but said regulation should be sensible, proportionate and based on scientific evidence.

"Likewise, we believe that regulation should ensure that adult consumers can continue to make informed choices about a legal product, thus accommodate the interests of both smokers and non-smokers," the company, which is part of an international conglomerate, said.

It said smoking should be only for adults who understood the risks and BAT supported regulations limiting non-smokers involuntary exposure.

"We favour restrictions on smoking in enclosed public places and support practical initiatives such as the creation of smoke-free areas, combined with adequate provision for smokers".

"We strongly believe that children should not smoke and that tobacco products should never be marketed to minors," said BAT.

The company said it had adopted appropriate marketing ensuring consumer packaging and any advertising carried clearly visible health warnings and was compliant with all domestic laws and industry marketing codes.

"We have now updated the standards to include more restrictions and more adult age verification procedures. We believe this will help us to further raise the bar in appropriate marketing," said the company.

The announcement had come after Health and Child Welfare Minister, Henry Madzorere, had said he would push for punitive levies on alcohol and tobacco advertisement in order to curb consumption.

He said government wanted images of damaged lungs on tobacco adverts to accompany the traditional "smoking may be hazardous to your health" messages in order to reinforce the impact of smoking on health.

Mandevhani said BAT's brands had continued to dominate the market despite these concerns.

"British American Tobacco Zimbabwe (Holdings) Limited continues to maintain its leadership position in the industry sector having increased sales volumes by 12 percent from the previous year. Net turnover recorded for the year was US$22,9 million, up from US$15,1 million in 2009," said Mandevhani.

Resulting from an increase in variable costs, driven by an increased cost of leaf tobacco due to the transition from Zimbabwe dollar to US dollar-based stock holding values, gross margin decreased by eight percent during the period under review to US$7 million in comparison to prior year results and operating profit closed at US$184 000, against US$402 million recorded the previous year.

The company registered a US$293 000 loss before tax during the period, from a profit before tax of US$236 000 the previous year.

"The focus for the 2011 year will be growth in volumes and revenue through increased sales across the portfolio whilst ensuring reasonable cost increases," said Mandevhani.

"2011 will see the business growing both in volume and also in value as we continue to focus on the increased distribution of brands across the portfolio through our strong national distribution capacity," he said.

 

 

 

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Chart inkl. SMA200:

 

post-12545-0-43082800-1322909938_thumb.jpg

 

Sehr schöner Chart mit - die Aktie notiert auf ATH.

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Chart inkl. SMA200:

 

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Sehr schöner Chart mit - die Aktie notiert auf ATH.

 

Yo, Aktie ist in meinem Depot auch fast 10% im Plus, Kauf Ende september B)

 

Solides Langzeitinvestment, damit kann ich bestimmt lange gut schlafen...als raucher sowieso, da kann ich die Dividende gleich verqualmen oder ich bekomms die Divi in Ziggis :lol:

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Chart inkl. SMA200:

 

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Sehr schöner Chart mit - die Aktie notiert auf ATH.

 

Yo, Aktie ist in meinem Depot auch fast 10% im Plus, Kauf Ende september B)

 

Solides Langzeitinvestment, damit kann ich bestimmt lange gut schlafen...als raucher sowieso, da kann ich die Dividende gleich verqualmen oder ich bekomms die Divi in Ziggis :lol:

 

Ziggi Div, gutes Essen und was zum gucken :) gibts auf der HV von PM CZ (CS0008418869) :D. Leider ist die HV Einladung mit einem deutschen Depot ein Ding der Unmöglichkeit ..

Ansonsten hätte ich auch gerne ein paar BAT im Depot, wer weiß vielleicht im neuen Jahr :).

 

Grüße

 

K.-C.

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Chart inkl. SMA200:

 

post-12545-0-43082800-1322909938_thumb.jpg

 

Sehr schöner Chart mit - die Aktie notiert auf ATH.

 

das sieht schon sehr, sehr gut aus. die kollegen von philip morris international stehen da mit dem ATH abliefern in krisenzeiten auch in nichts nach.

das sind neben aktien wie unilever, nestle, coca cola, diageo und etwa mc donalds alles schöne beispiele, wie gefragt derartig solide konsumnahe aktien

momentan sind. diesen unternehmen vertraut man als "sicheren sachwerten" mit ihren hohen, stabilen gewinnen grade in krisenzeiten.

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Nur ein Einstieg halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für kritisch. Im Moment wollen ja alle solche "sicheren" Aktien. Sobald die Krisen ausgestanden ist, dürften die Kurse wieder etwas zurück kommen. Habe BAT auch auf meiner Liste, fühle mich aber wie bei MCD bei einem Einstieg auf ATH aber nicht wohl...

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Nur ein Einstieg halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für kritisch. Im Moment wollen ja alle solche "sicheren" Aktien. Sobald die Krisen ausgestanden ist, dürften die Kurse wieder etwas zurück kommen. Habe BAT auch auf meiner Liste, fühle mich aber wie bei MCD bei einem Einstieg auf ATH aber nicht wohl...

 

Ich fühl mich sehr wohl mit dem investement...Und die DiviRendite ist ja auch nicht zu verachten und wird sogar noch besser :thumbsup:

 

LONDON (dpa-AFX) - Europas größter Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) (British American Tobacco PLC Aktie) hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Gewinnplus abgeschlossen. 2011 seien die Erlöse um 3 Prozent auf 15,4 Milliarden Pfund (rund 18,3 Mrd. Euro) gestiegen, teilte der Hersteller von Marken wie Lucky Strike, Dunhill, Kent oder Pall Mall am Donnerstag in London mit. Die Entwicklung wurde von diesen vier wichtigsten Marken sowie von allen Regionen getragen, hieß es weiter.

 

Das Ergebnis vor Sonderposten wie Restrukturierungskosten und Abschreibungen stieg um 11 Prozent auf 5,5 Milliarden Pfund. Der Gewinn erhöhte sich auf 3,4 Milliarden nach 3,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Wie British American Tobacco (BAT) weiter mitteilte, soll im laufenden Geschäftsjahr ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1,25 Milliarden Pfund aufgelegt werden. Zwischen März und Ende Dezember 2011 wurden bereits Aktien im Wert von rund 750 Millionen Pfund eingezogen. Die Anteilseigner können sich über eine Dividendenerhöhung freuen: Für 2011 will British American Tobacco (BAT) 126,5 Pence pro Anteilsschein ausschütten - ein Plus von 11 Prozent./ep/kja

 

 

Quelle

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Ein wunderschöner Langfrist-Chart von BAT - die Aktie notiert auf ATH:

 

blau = 15% p.a. - die üppigen Dividenden darf man bei BAT noch gedanklich dazurechnen.

 

 

post-12545-0-08195100-1342516820_thumb.jpg

 

 

Ein schönes Beispiel wie sich kontinuierliches profitables Wachstum auf die Performance auswirken kann. Und trotzdem bzw. gerade deshalb ist die Aktie derzeit noch vernünftig bewertet - auch historisch gesehen.

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BAT CIO Phil Colman: Die Cloud funktioniert, und wir sind glücklich mit ihr"

 

BAT CIO Phil Colman im Gespräch mit T-Systems Global Account Executive Bjoern Petersen über Lernerfolge der IT und Business Alignment, klare Strukturen auf dem Weg in die Cloud und eine Verschlankung seines Providerkreises von 100 auf fünf.

 

Herr Colman, BAT-Aktien stehen hoch im Kurs. Ihre Kaufempfehlung führten Schweizer Analysten zuletzt auch auf Ihre Implementierung eines globalen IT-Systems zurück. Eine korrekte Schlussfolgerung der Experten?

 

Ich kann die Analysten-Ratings natürlich nicht kommentieren. Aber richtig ist, dass sich bei BAT in den letzten zwei Jahren eindeutig was bewegt hat in Richtung eines global operierenden Unternehmens. Mit dem Ziel international weiterzuwachsen, haben wir sehr ambitioniert sämtliche Geschäftsprozesse hinterfragt. Immer auf der Suche: Wie und wo lassen sich Vorteile und Kosteneinsparungen, ausschöpfen? Und wenn man wie wir IT für die Globalisierung eines Unternehmens als treibende Kraft sieht, ist das Anlass genug, neue exzellente Systeme und eine hervorragende Infrastruktur einzubeziehen.

 

Das heißt, Sie mussten Aufräumarbeiten erledigen?

 

Durchaus. Um so ein Wachstumsziel umzusetzen, müssen die IT und der Rest des Unternehmens eng zusammenarbeiten. Als wir beispielsweise an die Prüfung unserer weltweiten Prozesse gingen, haben wir 110 verschiedene Auftragseingangsverfahren entdeckt. Mit unserer Initiative konnten wir diese Zahl auf ungefähr zehn reduzieren. Nach so einer Rationalisierung ist ein einziges SAP-System nun völlig ausreichend. Ganz nebenbei haben wir auf diesem Wege realisiert, wie eng sämtliche Bereiche unseres Geschäfts miteinander verzahnt sind. Und wir haben erkannt, dass die IT-Organisation einen wichtigen Beitrag zur Betrachtung und Optimierung von Geschäftsprozessen leisten kann. Der IT wird ja manchmal vorgeworfen, sie verstehe das Business nicht. Insoweit denke ich, wir verstehen es heute sogar sehr gut.

 

Was waren die Gründe für die Neuausrichtung Ihrer IT?

 

Entscheidender Treiber war wirklich der Anspruch, uns als globales Unternehmen neu aufzustellen. Dass wir in den vergangenen acht oder neun Jahren wahrscheinlich zu wenig in die IT investiert haben, kam als zweiter Faktor hinzu. Damit hatten wir ein latent wachsendes Upgrade- und Sicherheitsproblem. Nicht nur unsere Software und Infrastruktur betreffend, sondern auch die Konsolidierung der überwiegenden Zahl von Verträgen mit externen Providern. Außerdem waren wir mit der Herausforderung konfrontiert, dass sich der Wunsch nach einer einzigen SAP-Umgebung in der vorhandenen Infrastruktur nicht realisieren ließ. Das mussten wir ändern.

 

Wo stehen Sie heute?

 

Sehen Sie, wir sind in mehr als 180 Ländern geschäftlich aktiv. In denen hatten sich unabhängige IT-Gruppen im Laufe der Zeit gut funktionierende Umgebungen aufgebaut. Das führte zwangsläufig zu einem vielfältigen Anwendungsportfolio und unterschiedlichen Infrastrukturen. Um damit rigoros Schluss zu machen, brauchten wir ein Application-Portfolio, das auf standardisierter und zeitgemäßer Technologie läuft. In dem Punkt haben wir in den letzten zwei Jahren bereits entscheidende Fortschritte erzielt. Aber es bleibt noch einiges zu tun.

 

Sie haben die Kosten nicht erwähnt

 

Allein die Konsolidierung und Entschlackung von 180 Endmärkten auf einen Anwendungssatz, der in einer standardisierten Infrastruktur läuft, haben schon spürbare Kosteneffekte für die Zukunft. Besonders wenn Sie die Zahl der Lieferanten reduzieren und optimal zusammenstellen. Aber die Effizienzsteigerungen, die wir durch straffere Business-Prozesse erzielen, übersteigen die Einsparungen bei den reinen IT-Kosten noch bei weitem.

 

Zum Stichwort IT-Kosten nenne ich nur ein Beispiel: Wir verabschieden uns gerade von vielen kleinen Rechenzentren und stellen auf eine zentralisierte Anlage um. So senken wir die Wartungs- und Upgradekosten und können die Einhaltung der Sicherheitsstandards leichter gewährleisten. Dafür haben wir jetzt einen zuverlässigen Dienstleister, können eine Vielzahl von Drittanbietern und internen Ressourcen einsparen und die Risiken enger eingrenzen. Zudem bieten die Cloud mit ihren Virtualisierungstechnologien und die Konsolidierung multipler Anwendungen auf einem Server ein riesiges Einsparpotenzial. Natürlich müssen wir einige Anwendungen ändern, damit sie in diese Umgebung passen. Aber mit jeder Aktualisierung machen wir einen weiteren Schritt hin zur Cloud, anstatt wie bisher viele Server mit einer Auslastung von zehn, 20 Prozent einzusetzen und für 80 Prozent der Serverkosten gar keine Leistung abzurufen.

 

Wie haben Sie den richtigen Partner gefunden?

 

Wir haben uns während des gesamten Angebotsprozesses folgende Frage gestellt: Wer ist der geeignete Anbieter, der diesen Job erfolgreich umsetzt? In der Vergangenheit haben wir uns meiner Meinung nach zu sehr auf die unmittelbaren IT-Kosten konzentriert, anstatt sie als Investition in die Zukunft zu betrachten. Wenn bei der Entscheidung aber nur die Kosten im Mittelpunkt stehen, bekommt man nur das, wofür man zahlt. Und das ist nicht immer gut oder das, was man auf lange Sicht braucht. Dieses Mal standen die Kosten nicht im Vordergrund. Ausschlaggebend waren drei Dinge: der Vertrag, den T-Systems uns bieten konnte, der Vorschlag, wie sie bei der Umsetzung vorgehen würde, und die Tatsache, dass ihre Fachleute uns in die Augen sehen und sagen konnten: Wir haben Ihr Business verstanden, und das ist die Lösung, die Sie benötigen." Und von ihren Empfehlungen zu den erforderlichen Systemen und Konfigurationen sind sie während des gesamten Prozesses nicht einmal abgewichen. Das hat uns Vertrauen eingeflößt. Es zeigte uns, dass der ICT-Dienstleister bereit war, sich mit unserem Projekt zu identifizieren und seinen Ruf dafür einzusetzen, zu liefern wie versprochen".

 

Abgesehen von den Einsparungen, die Sie nannten, was machte für BAT den Reiz der Cloud aus?

 

Es ging bei uns ja nicht um ein einmaliges Projekt, alles in einem Datenzentrum zu konsolidieren. Wir standen vor einem komplexen, langfristigen Vorhaben. Dafür brauchten wir eine Umgebung, in der wir in alle Richtungen skalieren können. Denn eins war uns klar: Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, wird BAT weiterhin wachsen. Wir brauchten also eine End-to-end-Lösung für diesen Weg.

 

Was bedeutet das konkret?

 

Nehmen Sie unsere Telekommunikation, die von Hunderten Providern rund um den Erdball bereitgestellt wird. Auch hier versuchen wir, in Zukunft nur noch mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten. Unsere Rechenzentren und dazugehörigen Support-Services wurden von zig Anbietern bereitgestellt. Die Zahl haben wir ebenfalls verringert. Außerdem hatten wir 70 Support-Desks weltweit.

Damit will ich sagen: Mit in der Summe Tausenden von Zulieferern kann die IT unmöglich als weltweiter Service-Integrator fungieren. Darum arbeiten wir heute nur noch mit fünf Hauptpartnern zusammen. Den fünften für das Wide Area Network suchen wir gerade aus. Wenn dieses Quintett als Basiskonstellation steht, möchten wir alle Partner an einen Tisch holen und gemeinsam mit ihnen überlegen, welche weiteren Vorteile sich aus der Zusammenarbeit in so einem kleinen Kreis für BAT ergeben können.

 

Als Sie schon kurz über Ihre unabhängigen IT-Gruppen" sprachen, klang das ein wenig auch nach Applikationsdschungel. Wie steht es konkret um den Wildwuchs" im Tabakkonzern BAT?

 

Oh ja, den haben wir! Wir setzen circa 2500 Geschäftsanwendungen ein, eine Zahl, die sich jedem Benchmark entzieht. Außerdem dürften wir wohl jede Version einer Datenbank in Betrieb haben, die jemals erfunden wurde. Damit muss man aber rechnen, wenn man aus einer Welt kommt, in der die IT allen lokalen Betriebsgesellschaften gerecht wurde. In jedem Fall ist die Konsolidierung der Anwendungen eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn viele von ihnen sind zwar ideal" für das lokale Geschäft, schaffen aber auch Probleme. Außerdem steht Ihr Change-Management vor veritablen Herausforderungen, wenn Sie liebgewonnene Applikationen durch etwas Neues und möglicherweise nicht ganz so Ideales ablösen. Da wird uns die Einführung einer einzigen SAP-Vorlage entscheidend helfen, weil sie die Standardisierung von Daten und Prozessen erzwingt. Und sie wird die Kosten aufzeigen, die entstehen, wenn man an selbst gestrickten Anwendungen zu lange festhält. Während des Roll-outs werden wir uns aber auch umgekehrt jedes Mal fragen, ob das Geld für die Integration der einen oder anderen Anwendung in das SAP-System sinnvoll ausgegeben wird.

 

Welche Strategie steht hinter Ihrem SAP-Projekt?

 

Das Projekt OneSAP, wie es ursprünglich hieß, war die Antwort auf erste funktional ausgerichtete Entwicklungsinitiativen für die globalere Arbeitsweise, von der ich sprach. Offensichtlich konnten wir dieses Ziel aber nicht auf funktionaler Basis umsetzen. Dafür wirken die wichtigen Geschäftsprozesse viel zu funktionsübergreifend. Unser Vorschlag war daher, die Initiativen in einem SAP-Vorlagenprojekt zu bündeln. Um im ersten Schritt zu entscheiden, wie wir unsere Organisation führen wollten, bevor wir ein SAP-System aufbauen, das uns dabei unterstützt. Wir mussten uns also auf die Hauptprozesse einigen und entscheiden, wie man sie ausführen kann. Dann ging es daran zu überlegen, wie sie miteinander verbunden werden können und welche Datenstandards das erfordert. Glauben Sie mir: Das ist leichter gesagt als getan.

 

Das heißt, Sie haben Ihren Weg in die SAP-Welt der Cloud präzise strukturiert?

 

Exakt. Wir haben dann das sogenannte Target Operating Model (TOM) entwickelt. TOM berücksichtigt viele Aspekte der gewünschten Funktionsweise unserer Geschäftsaktivitäten, Prozesse und Daten, des Organisationsdesigns, der Steuerung und der Infrastruktur. Allesamt Elemente, die für die Entwicklung hin zu einem globalen Unternehmen erforderlich sind. TOM gibt den Inhalt der SAP-Vorlage vor. In den Definitionsprozess von TOM waren zahlreiche Vertreter der Fachabteilungen eingebunden. Dann haben wir ein Gremium als Steuerungsinstrument eingesetzt, das mit Blick auf die Vollständigkeit jeder Funktion empfiehlt, welche Entscheidungen hinsichtlich der Prozesse und Daten zu treffen sind. Natürlich stößt man bei der Implementierung von SAP in lokalen Märkten immer auf Probleme juristischer oder steuerlicher Art oder doch auf Gründe für die Unvereinbarkeit des Geschäftsmodells. Um aber die Standardisierung voranzubringen, wird in den meisten Fällen nicht angepasst, sondern das neue Modell übernommen.

 

Aber wie haben Sie diese Probleme gelöst?

 

Im unserem ersten Markt Malaysia zum Beispiel haben der Geschäftsführer und sein Team Großartiges geleistet und die Devise übernehmen statt anpassen" beherzigt. Beim Durchspielen eines Fit-/Gap-Prozesses stellten wir fest, dass an der Vorlage weniger, jedoch an der Arbeitsweise wesentlich mehr Änderungen als erwartet vorgenommen werden mussten. Das ist wohl typisch für eine Standardisierung. Viele erfolgreiche SAP-Implementierungen mussten sich mit diesem Problem auseinandersetzen. So etwas konfrontiert Unternehmen erst mit der Schwierigkeit der Standardisierung von Geschäftsmodellen. Ein spannendes Thema, dem wir uns auch in den nächsten zwei bis drei Jahren widmen müssen. Wir werden gestärkt daraus hervorgehen.

 

Auch in Australien haben Sie schon Erfahrungen in der Cloud gemacht. Was sind die ersten lessons learnt"?

 

Konkret könnten das die Verantwortlichen unseres Datacenters beantworten. Für mich war die wichtigste Erkenntnis, dass sie funktioniert und dass wir sie täglich nutzen können. T-Systems hat bewiesen, dass das Unternehmen termingerecht liefern kann. Ich kann also nur sagen: Unsere" Cloud funktioniert, sie war pünktlich", und wir sind glücklich mit ihr. Alles ist gut.

 

Stichwort Business IT Alignment" wie können Sie IT-Strategie und Business-Strategie überhaupt noch enger verzahnen?

 

Im Moment richtet sich unser Fokus auf die Konsolidierung um das SAP-Projekt herum. Da bleibt weniger Zeit für das Geschäft an der Front. Es sei denn, wir müssen handeln. Wenn wir diese Phase der umfangreichen Backoffice-Straffung hinter uns haben, möchte ich, dass die IT ihren Schwerpunkt wieder auf das Frontoffice legt. Dann geht es darum, die Daten von OneSAP zu nutzen, Data Analytics zu liefern und die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Personen bereitzustellen. Wenn das so weit ist, kommen wir auf unsere fünf Keyprovider zu und fragen: Wie geht es weiter?

 

Können Sie folgenden Satz vervollständigen: In fünf Jahren ist Cloud-Computing ?

 

die natürlichste Sache der Welt.

 

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Eine schöne PR-Arbeit, dieses "Gespräch" zwischen Verkäufer und Kunde.

 

Als ich noch in den Sielen stand, habe ich mich in Sachen Cloud Computing sehr verschätzt. Damals gab es den Namen noch nicht, aber ich habe prophezeit, dass IT-Anwender "in zehn Jahren" keine Grosscomputer mehr kaufen würden, weil sie Rechenleistung in einem Telekommunikations-Netzwerk mieten würden. Schön -- aus den zehn Jahren wurden zwanzig, bevor die "Cloud" zu einem gängigen Begriff wurde. Und es wird wohl noch mehr sicherheitsrelevante Überzeugungsarbeit brauchen, bis Anwender ihre Daten in einer "Wolke" speichern und aus Firmennetzwerken echtes Cloud-Computing wird.

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British American Tobacco (BAT) profitiert von Nachfrage in Asien

 

Mittwoch, 25.07.2012, 08:44 ...

 

Europas größter Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) hat im ersten Halbjahr von der Nachfrage aus Asien profitiert und operativ etwas mehr verdient als im Vorjahr.

 

Der operative Gewinn sei von 2,69 Milliarden Pfund auf 2,74 Milliarden Pfund (umgerechnet 3,5 Milliarden Euro) gestiegen, teilte BAT am Mittwoch in London mit. Unter dem Strich wies der Konzern einen Überschuss von 2,09 Milliarden aus. Im Vorjahreszeitraum standen 2,01 Milliarden Pfund in den Büchern.

 

Die Anleger erhalten eine Zwischendividende von 42,2 Pence je Aktie ein Plus von elf Prozent. Konzernchef Richard Burrows sagte, BAT habe ungeachtet der wirtschaftlichen Unsicherheiten und der Belastungen durch negative Währungseffekte gute Zahlen geliefert. Für 2012 zeigte er sich zuversichtlich. Beim Absatz der Zigarettenmarken Dunhill, Kent und Lucky Strike konnte der Konzern sein Volumenwachstum um vier Prozent steigern....

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