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Altersvorsorge (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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657 posts in this topic

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Das aktuelle map-Rating zur Klassik: http://www.versicher...note-127576.php

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Das aktuelle map-Rating zur Klassik: http://www.versicher...note-127576.php

 

Kapier ich nicht. Was haben bspw. Durchschnitte wie "Abschlusskostenquote" mit einer brauchbaren Wertung eines konkreten Produkts zu tun?

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Posted · Edited by polydeikes

Gerüchteweise stellt die Allianz ihre Klassik (Neugeschäft) ab 01.01.2017 ein. Zumindest ist eine Berechnung für ab 01.01.2017 aktuell nicht mehr möglich. Gem. diverser Aussagen (Maklerbetreuer, Kollegen, Pools) gäbe es dann Klassik nur noch in Rahmenverträgen, aber nicht mehr im normalen Geschäft.

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Gerüchteweise stellt die Allianz ihre Klassik (Neugeschäft) ab 01.01.2017 ein. Zumindest ist eine Berechnung für ab 01.01.2017 aktuell nicht mehr möglich. Gem. diverser Aussagen (Maklerbetreuer, Kollegen, Pools) gäbe es dann Klassik nur noch in Rahmenverträgen, aber nicht mehr im normalen Geschäft.

Das heißt Klassik nur noch in Form von "Perspektive" à la Schwaben-Sparer? Oder auch keine Perspektive mehr?

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Gerüchteweise stellt die Allianz ihre Klassik (Neugeschäft) ab 01.01.2017 ein. Zumindest ist eine Berechnung für ab 01.01.2017 aktuell nicht mehr möglich. Gem. diverser Aussagen (Maklerbetreuer, Kollegen, Pools) gäbe es dann Klassik nur noch in Rahmenverträgen, aber nicht mehr im normalen Geschäft.

Das heißt Klassik nur noch in Form von "Perspektive" à la Schwaben-Sparer? Oder auch keine Perspektive mehr?

 

Die Perspektive scheint der Verkaufsschlager zu sein:

Mehr als 300.000 Kunden haben sich bislang dafür entschieden, über 100.000 Verträge wurden allein in den ersten drei Quartalen 2016 abgeschlossen.

https://www.allianzd..._79691108/index

 

Da ist es sehr unwahrscheinlich, dass die eingestellt wird. Die Vorteile des Konzepts Perspektive wurden hier ja auch ausführlich diskutiert. Offenbar wurden diese auch von der Mehrheit der Kunden verstanden:

Im privaten Neugeschäft machen klassische Verträge aktuell weniger als zehn Prozent der Abschlüsse aus, in der betrieblichen Altersversorgung liegt ihr Anteil noch bei etwa einem Drittel der Neuverträge – und dies bei steigendem Neugeschäft.

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Posted · Edited by polydeikes

Das heißt Klassik nur noch in Form von "Perspektive" à la Schwaben-Sparer? Oder auch keine Perspektive mehr?

 

Klassik. "Klassik modern" (sprich Perspektive und Index) werden natürlich weiter vertrieben.

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Die Perspektive scheint der Verkaufsschlager zu sein:

Mehr als 300.000 Kunden haben sich bislang dafür entschieden, über 100.000 Verträge wurden allein in den ersten drei Quartalen 2016 abgeschlossen.

https://www.allianzd..._79691108/index

 

Da ist es sehr unwahrscheinlich, dass die eingestellt wird. Die Vorteile des Konzepts Perspektive wurden hier ja auch ausführlich diskutiert. Offenbar wurden diese auch von der Mehrheit der Kunden verstanden:

Im privaten Neugeschäft machen klassische Verträge aktuell weniger als zehn Prozent der Abschlüsse aus, in der betrieblichen Altersversorgung liegt ihr Anteil noch bei etwa einem Drittel der Neuverträge – und dies bei steigendem Neugeschäft.

Kannst du mir wenigstens eine einzige schlüssige sachlich richtige und fundierte Argumentation von einem fachkundigen auf Altersvorsorge spezialisierten Versicherungsfachmann aufzeigen, der dieses Produkt im Marktvergleich im Vorteil sieht? Ich sehe da nichts. Es hagelt vor allem Kritik. Zustimmung für dieses Produkt sehe ich nur von dir und von Allianz-Verkäufern.

 

Wenn nicht bleibe ich bei meiner Aussage:

 

Bisher kenne ich genau 2 Parteien, die diese Allianz Privatrente Perspektive bewerben: dich und Allianz-Verkäufer. Sämtliche anderen sind anderer Meinung und sehen dieses Produkt insgesamt im Marktumfeld eher kritisch als positiv. Es kann nun jeder Mitleser seinen eigenen Schluss ziehen, wem man sich anschließen kann.

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Assekurata hat in einer neuen Studie die Stabilität von Lebensversicherern untersucht.

 

- Studie: http://www.assekurat...8b7e4691f599167

- Pressemitteilung dazu (inkl. Ergebnisse für die Big 10 - die Allianz kommt am besten bei weg): http://www.assekurat...nsversicherung/

- Interview zur Studie: http://www.dasinvest...-daily-13_12_16

- Die 15 stabilsten Lebensversicherer: http://www.dasinvest...ser-bildstrecke

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Merkt euch den 20.05.2017 als Termin. Dann müssen die Lebensversicherer die Hosen runterlassen. Das Datum ist der verbindliche Termin der Veröffentlichung des Öffentlichkeitsberichts nach Solvency II (SFCR).

 

Anzugeben sind:

MCR

SCR

Beides mit Übergangsmaßnahmen (Volatility Adjustment, Rückstellungstransitional) und ohne. Die Branche zittert. Niemand will schlechter als die Konkurrenz erscheinen. Keiner weiss, wie die Konkurrenz abschneiden wird (außer die BaFin). Black-Box purw00t.gif

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bAv-Reform fällt bei Mittelständler durch: http://www.wiwo.de/f...-/14977278.html

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Wie sagt ein Fanboy von Bigblueblobb in diesem Forum immer so schön ... "xyz zufriedene Kunden können nicht irren ..." : http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vorsorgen-fuer-das-alter/lv-weniger-rente-fuers-angesparte-vermoegen-14601935.html

 

Öhm, doch und das ist erst der Anfang.

Wenn du mit dem Fanboy Schwaben-Sparer meinst: der hat sich ja vom Allianz-Vertrieb einlullen lassen und ist überzeugt von seinem Allianz Perspektive-Produkt. Hier geht es ja um die Verrentungsbedingungen von Fondspolicen und dem "Indexquatsch". Und ja, das ist erst der Anfang, solange die Niedrigzinsphase weiter an hält.

 

Wenn die Zinsen weiter so niedrig bleiben wird der Zeitpunkt kommen, an dem es dann auch bei den zugesicherten sicheren Verrentungsbedingungen Anpassungen geben muss. Das kommt dann vielleicht nur später als bei den Allianzverträgen, wo im Vertrag sowieso keine sicheren Rechnungsgrundlagen für die Verrentung zugesagt werden.

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Jo, da kommen dann Ninja-like plötzlich wie von Geisterhand Treuhänderklauseln in Verträge, die bis dato keine hatten. Wo ist bloß mein Aluhut?

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Jo, da kommen dann Ninja-like plötzlich wie von Geisterhand Treuhänderklauseln in Verträge, die bis dato keine hatten. Wo ist bloß mein Aluhut?

Das hat mit Aluhut oder nicht vorhandenen Treuhänderklauseln nichts zu tun. Wenn die Rechnungsgrundlagen dermaßen sicher in der Verrentungsphase zugesagt werden, dies aber dank dauerhaft anhaltender Niedrigzinsphase mit der Verzinsung des Kapitals und ZZR gar nicht mehr darstellbar ist, was soll dann der Versicherer tun? Pleite gehen und die Zusagen durch Verkauf der Unternehmenswerte (Bürogebäude, Schreibtisch vom Aktuar, Kuvertiermaschine usw.) erfüllen? Die betroffenen Verträge durch Protektor auf Kosten der restlichen Branche abwickeln lassen?

 

Ich meine du hättest sogar mal Anpassungsmöglichkeiten nach VAG genannt, die außerhalb der Vertragsbedingungen laufen und immer möglich sind.

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VAG nix Handlungsoption des Versicherers, sondern Handlungsoptionen der Bafin. Und Bigblueblobb ist von einer Pleite janz janz weit entfernt. :rolleyes:

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VAG nix Handlungsoption des Versicherers, sondern Handlungsoptionen der Bafin. Und Bigblueblobb ist von einer Pleite janz janz weit entfernt. :rolleyes:

Wo hab ich was von Pleite Bigblueblobb geschrieben? Ich habe geschrieben, dass auch "sichere" Verrentungsgrundlagen mit Zinssätzen von spürbar über dem, was in klassischen LV-Produkten am Markt erzielbar ist bei dauerhaft anhaltender Niedrigzinsphase von abgesenkten Leistungen betroffen sein werden. Ja, es gibt die ZZR, aber wenn diese ebenfalls nicht mehr aus reicht wird sich auch das schönste Bedingungswerk den Marktkräften nachgeben müssen. Nur eben nicht so frühzeitig, wie das hier bei Bigblueblobb und schwammigen Vertragsbedingungen passiert.

 

Tolle Vertragsbedingungen aus der Vergangenheit und eine ZZR sichern einem ja nicht die Verfügbarkeit von ausreichend Geldanlagen, die der Versicherer zur Darstellung dieser Leistung z. B. in 40 Jahren nutzen kann. Es bleibt ein Versprechen.

 

Ich meine es so: JA, hätte man damals statt der betroffenen Allianztarife ein Bedingungswerk mit fest zugesagten Verrentungsbedingungen gekauft wäre man jetzt noch nicht betroffen. Jetzt noch nicht. Wenn die Niedrigzinsphase noch lange an hält gibt es trotzdem keine Sicherheit, dass der Versicherer in der Lage sein wird, die Zusagen erfüllen zu können. Es muss dann Veränderungen geben, entweder an den Leistungen oder aber dem Versicherer werden Möglichkeiten gestattet, über mehr Risiko oder mehr Illiquidität die versprochene Verzinsung trotz anhaltender Niedrigzinsphase dar zu stellen. Vertragsbedingungen setzen keine Marktkräfte außer Funktion.

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Posted · Edited by DrFaustus

"pacta sunt servanda"

 

Das müssen nicht nur die Bausparkassen feststellen, sondern werden auch die Versicherungen feststellen müssen.

Wenn ich Verträge abschließe, die ein gewisses Maß an Spekulation beinhalten (und sei es nur, dass alles so schöne heile Welt bleibt wie bisher), dann muss ich dafür gerade stehen. Zunächst mit meinem EK. Was dann kommt, darüber kann man Spekulieren. Irgendwelche Auffangmechanismen? Staat und somit Steuerzahler? Oder gar der Versicherungsnehmer? Die Allianz hat rund 65 Mrd. Eigenkapital auf der Bilanz stehen. Wer macht eine Worts-Case-Betrachtung auf, wann sie die Hand heben muss?

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Die Allianz hat rund 65 Mrd. Eigenkapital auf der Bilanz stehen. Wer macht eine Worts-Case-Betrachtung auf, wann sie die Hand heben muss?

Ich habe es nicht (nur) von der Allianz. Es gibt in Deutschland ca. 70 Lebensversicherer. Wenn die Niedrigzinsphase weiter an hält wird es weiterhin Bewegung in alten LV-Verträgen mit in Aussicht gestellter und fest zugesagter hoher und über dem Marktzins liegender Verzinsung geben. Man kann in Verträge alles mögliche rein schreiben, wenn die Verzinsung dauerhaft nicht zu erbringen ist geht es eben nicht. Vertragsbedingungen mit fest zugesagten 3% Rechnungszins nützen nicht viel, wenn es über viele Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg keine gut genug gerateten Staatsanleihen oder Pfandbriefe in Heimatwährung gibt, mit denen diese Verzinsung ansatzweise verwirklichbar ist. Die ZZR und evtl. vorhandenes Eigenkapital verlängert nur die Phase, in der der Versicherer die alten Zusagen noch erfüllen kann. 3+% zugesagt und nur 1% mit konservativen Anlagen dauerhaft erzielbar geht irgendwann schief. ZZR und Eigenkapital hin oder her.

 

Wie du schon schreibst: das gleiche Thema wie bei Bausparkassen. Und auch das gleiche Thema wie mit der 100% Beitragsgarantie bei fairriester.

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Die Allianz hat rund 65 Mrd. Eigenkapital auf der Bilanz stehen. Wer macht eine Worts-Case-Betrachtung auf, wann sie die Hand heben muss?

Ich habe es nicht (nur) von der Allianz. Es gibt in Deutschland ca. 70 Lebensversicherer. Wenn die Niedrigzinsphase weiter an hält wird es weiterhin Bewegung in alten LV-Verträgen mit in Aussicht gestellter und fest zugesagter hoher und über dem Marktzins liegender Verzinsung geben. Man kann in Verträge alles mögliche rein schreiben, wenn die Verzinsung dauerhaft nicht zu erbringen ist geht es eben nicht. Vertragsbedingungen mit fest zugesagten 3% Rechnungszins nützen nicht viel, wenn es über viele Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg keine gut genug gerateten Staatsanleihen oder Pfandbriefe in Heimatwährung gibt, mit denen diese Verzinsung ansatzweise verwirklichbar ist. Die ZZR und evtl. vorhandenes Eigenkapital verlängert nur die Phase, in der der Versicherer die alten Zusagen noch erfüllen kann. 3+% zugesagt und nur 1% mit konservativen Anlagen dauerhaft erzielbar geht irgendwann schief. ZZR und Eigenkapital hin oder her.

 

Wie du schon schreibst: das gleiche Thema wie bei Bausparkassen. Und auch das gleiche Thema wie mit der 100% Beitragsgarantie bei fairriester.

 

Und das gleiche Thema bei Banken, die vor 10 Jahren Sparbriefe mit höherer Verzinsung ausgegeben haben. Aber warum sollen die Vertragspartner dafür herhalten, wenn die Versicherung ihre Verträge nicht kalkulieren kann? Wenn man hohe Versprechen macht, damit jahrelang ordentlich Geld verdient, dann muss man auch dafür gerade stehen, mit dem EK. Dafür gibt es ja die Kapitalanforderungen an Banken und Versicherungen. Der Grund, dass die Versicherung dann möglicherweise aus der eigenen Tasche auf solche Verträge draufzahlen muss, ist für mich kein Grund Verträge einseitig zu ändern. Im Gegenzug erlaubt mir die Versicherung ja auch nicht einfach mal die Prämien für eine Sachversicherung zu reduzieren (bei gleichen Leistungen), weil ich es mir gerade nicht leisten kann.

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Posted · Edited by Schwaben-Sparer

Wie sagt ein Fanboy von Bigblueblobb in diesem Forum immer so schön ... "xyz zufriedene Kunden können nicht irren ..." : http://www.faz.net/a...n-14601935.html

 

Öhm, doch und das ist erst der Anfang.

 

Wieso Anfang? Ist nichts Neues, dass bei Fondspolicen mit Treuhänderklausel die Rechungsgrundlagen angepasst werden können und auch angepasst werden, wenn sich die Verhältnisse geändert haben.

 

Aber wie ich dir schon oft genug erklärt habe, ist mir ziemlich egal mit welchen Rechungsgrundlagen der Versicherer mir eine garantierte Rente berechnet. Für mich ist wichtig was ich tatsächlich bekomme und mit welcher Sicherheit ich das bekomme. Und da sehe ich mit meiner Allianz Perspektive gut aufgestellt (genauso wie mittlerweile über 300.000 weitere Kunden mit Perspektivevertrag bei der Allianz). Da fühle ich mich besser aufgehoben als mit etwas höherer Garantierente bei irgendeneinem Versicherer im Run-Off ohne Neugeschäft.

 

Hohe Garantien gibt es nicht geschenkt, man bezahlt sie zuerst mit geringerer Überschussbeteiligung und schließlich im Extremfall sogar mit geringerer Sicherheit.

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Und wann soll die Perspektive bei 0,4 % p.a. Kostenpauschale auf das gesamte Deckungskapital besser rentieren als ein vernünftiges Produkt? Im Jahr 2325?

 

Bei 2,9 % Überschussbeteiligung abzgl. der 0,4 % Pauschale landet die Allianz Perspektive grad so im Durchschnitt hinsichtlich Überschussbeteiligung. Aber Fanboys soll man nicht mit Fakten verwirren.

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Und wann soll die Perspektive bei 0,4 % p.a. Kostenpauschale auf das gesamte Deckungskapital besser rentieren als ein vernünftiges Produkt? Im Jahr 2325?

 

Bei 2,9 % Überschussbeteiligung abzgl. der 0,4 % Pauschale landet die Allianz Perspektive grad so im Durchschnitt hinsichtlich Überschussbeteiligung. Aber Fanboys soll man nicht mit Fakten verwirren.

 

Du hast es immer noch nicht verstanden. Kosten sind in alle (Renten-)versicherungsverträge einkalkuliert, das hat überhaupt nichts mit Perspektive zu tun. Und jetzt guckemal wer in 2017 die höchste Verzinsung hat:

Die höchste Verzinsung bietet nach jetzigem Stand die Versorgungswerk der Presse GmbH mit 3,10 Prozent für das Vorsorgekonzept „Perspektive“.

Quelle

 

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Du wirst dich schon entscheiden müssen, ob du nun von Gesamtverzinsung oder Überschussbeteiligung reden möchtest.

 

Bigblueblobb zahlt 2,9 % Überschussbeteiligung auf die Perspektive Verträge. Die Verträge haben eine Kostenpauschale von 0,4 % p.a.., siehe mehrfach verlinkten Produktinformationsblatt. Somit liegt die Perspektive gerade mal im Durchschnitt hinsichtlich Überschussbeteiligung.

 

Das andere Versicherungen Kosten haben, spielt da gar keine Rolle. Denn kein brauchbarer klassischer Vertrag hat Pauschalen (das Spiel treiben nur äußerst wenige Versicherer), nur absolute Kosten. Und die absoluten Kosten brauchbarer Verträge liegen wiederum unterhalb der absoluten Kosten eines Allianzcourtagevertrags.

 

Der Unterschied von Bigblueblobb Perspektive zu brauchbaren Verträgen hinsichtlich Kostenbelastung ist eben diese Pauschale von 0,4 % p.a. (die andere Versicherer nicht haben). Und zieht man diese ab, relativiert das sowohl Überschussbeteiligung als auch Gesamtverzinsung. Laufende Überschussbeteiligung nach Pauschale nur Durchschnitt, Gesamtverzinsung überdurchschnittlich ... aber eben auch nur gültig für Vertragsende im jeweiligen Jahr der Deklaration.

 

Gegenüber der stinknormalen Allianz Klassik, mit ebenfalls 0,4 % Pauschale, sind das noch immerhin 0,1 % mehr Überschussbeteiligung (noch) und 0,3 % mehr Gesamtverzinsung. Für die Allianz Klassik reicht es somit nicht einmal mehr für Marktdurchschnitt. 0,1 % für keinerlei belastbare AVB vs. kaum belastbare AVB, na danke.

 

Die Verträge des Versorgungswerks der Presse GmbH sind nicht repräsentativ, da nicht ohne Voraussetzungen zugänglich. Und selbst wenn für den eingeschränkten Personenkreis Presseversorgungswerk eben 3,1 % statt 2,9 % laufende Verzinsung gezahlt werden, nach Pauschale reicht es trotzdem nicht für Top 5. Nur die Gesamtverzinsung wäre Top 5, diese Betrachtung funktioniert aber zwangsweise nur rückwirkend.

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Das andere Versicherungen Kosten haben, spielt da gar keine Rolle. Denn kein brauchbarer klassischer Vertrag hat Pauschalen (das Spiel treiben nur äußerst wenige Versicherer), nur absolute Kosten. Und die absoluten Kosten brauchbarer Verträge liegen wiederum unterhalb der absoluten Kosten eines Allianzcourtagevertrags.

 

So ein Quatsch, nur absolute Kosten. Die absolute Regel sind rechnungsmäßige Kosten in % zu irgendeiner Größe wie Beiträge, Beitragssumme, Versicherungssumme oder eben Deckungskapital. Und wie gesagt haben die Kosten nichts mit dem Konzept der Perspektive (d.h. geringe Garantie) zu tun. Mein Vertrag hat wegen Rabattierung keine hohen Kosten und ich bin überglücklich bis zu 20.000 EUR/Jahr zuzahlen zu können und profitiere gleich von der hohen Verzinsung der Perspektive (ohne Zinsstaffel wie bei der Alten Leipziger oder auch der Cosmos Direkt).

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Posted · Edited by polydeikes

Und der nächste Anfall von Realitätsverweigerung.

 

Die überwiegende Mehrheit klassischer Policen am Markt hat ausschließlich beitragsbezogene Kosten. Habe ich einen fixen Beitrag, habe ich somit absolute Kosten. Es kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, dass einmalige Kosten pro Beitragseingang - über insbesondere längere Laufzeiten - sehr viel geringer wirken, als permanent noch 0,4 % Pauschale auf den gesamten Vertragswert.

 

Natürlich hat das nichts mit der Perspektive zu tun, hat niemand behauptet. Steht doch oben, hat die Klassik von Bigblueblobb auch. Es ist ein generelles Bigblueblobb Problem. Und selbst unter den wenigen Versicherern mit Pauschalen (bspw. Huk mit Pauschale auf garantierte Rente) nimmt Bigblueblobb einen der größten Batzen mit 0,4 % auf den Vertragswert p.a..

 

Die Behauptung, Pauschalen wären Usus, hast du in 2015 schon ohne Belege getroffen und widerlegt bekommen (ff).

 

Zinsstaffeln sind seit 2015 ein Problem am Markt, allerdings nur für EINMALBEITRÄGE. Das Problem lässt sich spielend via technische Gestaltung / Kombi mit laufender Beitragszahlung am Markt lösen. Übrigens auch die Variante, die Schwabendings nach eigener Aussage fährt, nichts Besonderes.

 

Mein Vertrag hat wegen Rabattierung keine hohen Kosten ...

 

Die Behauptung, der Pressevertrag sei kostentechnisch attraktiv, hatte ich ebenfalls bereits hier inklusive den jeweiligen Produktinformationsblättern widerlegt.

 

Ich hatte auch damals schon drauf hingewiesen, dass Schwabensparer vor LVRG Konditionen mit nach LVRG Konditionen vergleicht. Mit jeweils 2014er Stand wäre die Story vernichtend für Bigblueblobb ausgegangen.

 

---

 

Ich erinnere nochmal daran, dass es hier um die größte, Tarigenerationen übergreifende Anpassung von Rentenfaktoren (Verträge 2001 - 2011) bis dato ging, von der hundertausende Kunden betroffen sind.

 

Für den ganzen Perspektivequark (der hier gar nicht Thema war) und als umfassende Gelegenheit für Schwabendings sich weiter zu blamieren, gibt es den eigenen Allianz Perspkektive thread.

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