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10 Aktien für die Ewigkeit?

140 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Ich würde in mich selbst investieren. Vor allem in jungen Jahren ist diese Investition nicht zu schlagen. Reisen, andere Menschen und andere Sprachen und Kulturen kennen lernen, Lernen im allgemeinen. Unsere halb staatliche Ausbildungen kannst Du getrost vergessen, heutzutage muss jeder ein Autodidakt sein.

 

Sonst vielleicht ein eigenes Geschäft, ein Haus, ein Zweitwohnsitz am Meer. Aber immer nur wenn das günstig, extrem günstig zu haben ist. Und natürlich gegen Bar, da kann man besser handeln.

 

Aktien? Ja, wenn es die Deiner eigenen Firma sind. Sonst zum traden OK, immer bereit den Schrott geplant so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Wenn das Schiff sinkt frag nicht warum, SPRING!

 

Aber Aktien für die Ewigkeit? Auf keinen Fall!

 

Ich kaufe manchmal Aktien bei denen ich bereit bin, 100% zu verlieren. Das sind dann aber eher sehr klein kapitalisierte Firmen, meist aus dem Biotech Bereich. Und ich investiere dort auch nur kleinere Beträge, ich sehe das als Ersatz für einen Lottoschein, nur günstiger und mit besseren Gewinnchancen. Wenn ich bereit bin 100% zu verlieren muss ein theoretischer Ertrag von mindestens 10'000 Prozent drin liegen. Hundert % runter oder hundertfach rauf... :)

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Geschrieben

@cubanpete

 

In welchen Biotechfirmen bist Du investiert?

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Geschrieben

Ich würde in mich selbst investieren. Vor allem in jungen Jahren ist diese Investition nicht zu schlagen. Reisen, andere Menschen und andere Sprachen und Kulturen kennen lernen, Lernen im allgemeinen. Unsere halb staatliche Ausbildungen kannst Du getrost vergessen, heutzutage muss jeder ein Autodidakt sein.

 

Sonst vielleicht ein eigenes Geschäft, ein Haus, ein Zweitwohnsitz am Meer. Aber immer nur wenn das günstig, extrem günstig zu haben ist. Und natürlich gegen Bar, da kann man besser handeln.

 

Aktien? Ja, wenn es die Deiner eigenen Firma sind. Sonst zum traden OK, immer bereit den Schrott geplant so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Wenn das Schiff sinkt frag nicht warum, SPRING!

 

Aber Aktien für die Ewigkeit? Auf keinen Fall!

 

Ich kaufe manchmal Aktien bei denen ich bereit bin, 100% zu verlieren. Das sind dann aber eher sehr klein kapitalisierte Firmen, meist aus dem Biotech Bereich. Und ich investiere dort auch nur kleinere Beträge, ich sehe das als Ersatz für einen Lottoschein, nur günstiger und mit besseren Gewinnchancen. Wenn ich bereit bin 100% zu verlieren muss ein theoretischer Ertrag von mindestens 10'000 Prozent drin liegen. Hundert % runter oder hundertfach rauf... :)

 

Dem kann man ja nur zu 100% zustimmen, genauso hab ich es auch gemacht...Microsoft musste man kaufen als es noch eine Garagenklamotte war, wer sie Anfang 2000 gekauft hatte, hat 50% verloren...wer keine Risikobereitschaft hat, sollte die Finger von Aktien lassen....wer 100K investiert und 1% Profit macht bewegt nichts...wer 6 % bewegt auch nichts, aktuell ist imho keine Zeit für Aktienstarterpakete....Aktien sind Unternehmerrisiko, der Rest fährt Festgeld oder, aktuell das grössere Übel, Bonds mit über 8% p.a. bei US-Banken, denn die gehen nicht unter...Wetten? :o

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Geschrieben

Ich würde in mich selbst investieren. Vor allem in jungen Jahren ist diese Investition nicht zu schlagen. Reisen, andere Menschen und andere Sprachen und Kulturen kennen lernen, Lernen im allgemeinen. Unsere halb staatliche Ausbildungen kannst Du getrost vergessen, heutzutage muss jeder ein Autodidakt sein.

 

Sonst vielleicht ein eigenes Geschäft, ein Haus, ein Zweitwohnsitz am Meer. Aber immer nur wenn das günstig, extrem günstig zu haben ist. Und natürlich gegen Bar, da kann man besser handeln.

 

Aktien? Ja, wenn es die Deiner eigenen Firma sind. Sonst zum traden OK, immer bereit den Schrott geplant so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Wenn das Schiff sinkt frag nicht warum, SPRING!

 

Aber Aktien für die Ewigkeit? Auf keinen Fall!

 

Ich kaufe manchmal Aktien bei denen ich bereit bin, 100% zu verlieren. Das sind dann aber eher sehr klein kapitalisierte Firmen, meist aus dem Biotech Bereich. Und ich investiere dort auch nur kleinere Beträge, ich sehe das als Ersatz für einen Lottoschein, nur günstiger und mit besseren Gewinnchancen. Wenn ich bereit bin 100% zu verlieren muss ein theoretischer Ertrag von mindestens 10'000 Prozent drin liegen. Hundert % runter oder hundertfach rauf... :)

Guter Beitrag, werde drüber nachdenken!

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Geschrieben

Leute,wenn Aktien Sch****** sind, wieso diskutieren wir denn hier ?

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Leute,wenn Aktien Sch****** sind, wieso diskutieren wir denn hier ?

Der Traum vom Reichtum, die Illusion der finanziellen Unabhängigkeit, ... :lol:

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Geschrieben · bearbeitet von Dagobert

Der Traum vom Reichtum, die Illusion der finanziellen Unabhängigkeit, ... :lol:

 

da hätte ich dann noch nen Stapel Eisenbahnaktien im Angebot, wurden damals auch für die Ewigkeit gekauft...... :-

 

link zu den Schätzchen (man beachte den URL)

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da hätte ich dann noch nen Stapel Eisenbahnaktien im Angebot, wurden damals auch für die Ewigkeit gekauft...... :-

 

Hoffentlich haste die noch

, denn.... :w00t:

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Geschrieben · bearbeitet von Asterix1970

@cubanpete

 

Wo würdest Du investieren?

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US-Banken, denn die gehen nicht unter...Wetten?
darauf würde ich eher nicht wetten.

 

Leute,wenn Aktien Sch****** sind, wieso diskutieren wir denn hier ?
Das sagt ja niemand, aber die Aktie für die Ewigkeit gibt es nicht, ausser Du hast erheblichen Einfluss auf die Firma.

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Geschrieben

Klasse, cubanpete!

 

man steht in diesem Forum als charttechnischer orientierter bekennender Nicht-Langfristanleger (ich halte, solane der Trend paßt, kann also auch lange sein) oft allein gegen die 'Fundamental-Anleger' und wird regelmäßig als Zocker beschimpft.

Dabei sind die Fundamental-Anleger die Zocker, weil sie in Wahrheit nicht wissen können, was im Unternehmen los ist.

Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

Aber ich hab's schon aufgegeben...

 

Es wächst halt alle paar Jahre eine neue Generation heran, die sich nciht daran hindern läßt, die immergleich Fehler zu machen.

Nach der ersten ordentlichen Baisse sind sie dann klüger - und ärmer.

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Geschrieben

Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

 

achso! und woher weiß der chart das?

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Geschrieben

achso! und woher weiß der chart das?

Der Chart natürlich nicht, aber der Chart spiegelt die Entwicklung wieder. Das sind vielleicht sogar noch härtere Fakten als Geschäftsberichte, da die Möglichkeiten zur Verschleierung kleiner sind. Aber was bringt es, hier eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln. Für Leute ohne Aktien sind wir ohnehin alle Zocker, also müssen wir uns da auch noch gegenseitig angehen?

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Geschrieben

darauf würde ich eher nicht wetten.

 

Das sagt ja niemand, aber die Aktie für die Ewigkeit gibt es nicht, ausser Du hast erheblichen Einfluss auf die Firma.

 

du hast natürlich vollkommen recht. deshlab hatte ich auch betont, dass ein Depot für die ewigkeit sehr diversifiziert sein müsste.

 

Dabei sind die Fundamental-Anleger die Zocker, weil sie in Wahrheit nicht wissen können, was im Unternehmen los ist.

Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

Aber ich hab's schon aufgegeben...

 

Es wächst halt alle paar Jahre eine neue Generation heran, die sich nciht daran hindern läßt, die immergleich Fehler zu machen.

Nach der ersten ordentlichen Baisse sind sie dann klüger - und ärmer.

 

WTF? Glaubst du hier ist ein langfristig orientierter anleger, der aktien kauft und dessen bilanzen, g&v + Lagebericht nicht weiter verfolgt ? Klar haben wir den Peil was im Unternehmen abgeht. Kann man ja alles nachlesen...

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Geschrieben · bearbeitet von Asterix1970

@cubanpete

 

Welche Werte würdest Du kaufen?

 

Welche Biotechwerte gefallen Dir?

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Geschrieben

Das sind wirklich schöne Diskussionen. Ist ja sehr verlockend, neben 100K in ETFs, die nächsten 100K in Direktanlagen zu stecken. Wären ja dann 40 Positionen a 2500 Euro.

 

Motivation wäre bei mir aber nicht Outperfromance, sondern:

- Kostensenkung

- Senkung Emittentenrisiko (sonst nur Lyxor, dbx, iShares)

- Erhöhung Transparenz.

 

Nachteile:

- hoher Aufwand, Quellensteuer etc.

- Herleitung des korrekten Samplings schwierig etc.

 

Gesamt-TER von derzeit 0,35% rechtfertigt den Aufwand vermutlich nicht.

 

Alternativ kann man sagen:

- Markt XY (z.B. Euroraum) bildet man direkt ab, den Rest über ETFs.

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Geschrieben

Der Chart natürlich nicht, aber der Chart spiegelt die Entwicklung wieder. Das sind vielleicht sogar noch härtere Fakten als Geschäftsberichte, da die Möglichkeiten zur Verschleierung kleiner sind. Aber was bringt es, hier eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln. Für Leute ohne Aktien sind wir ohnehin alle Zocker, also müssen wir uns da auch noch gegenseitig angehen?

 

Vielleicht in diesem Zusammenhang nochmal etwas Wichtiges von Kosto - Techn- und Fundamentalanalyse ist nicht alles, denn, da schwebt noch was drüber, wie:

 

Krieg, Kriegsgefahr oder Frieden, Revolution oder soziale Ruhe, Außen- und Innenpolitik und eine Unzahl anderer Elemente gehören ebenso zum Datenmaterial eines Spekulanten wie die sachlichen Informationen. Vielleicht sogar noch mehr. Hier hört die Wissenschaft auf, und es beginnt die Intuition. Und Intuition ist das Produkt der Erfahrung von Jahrzehnten.

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Geschrieben

Klasse, cubanpete!

 

man steht in diesem Forum als charttechnischer orientierter bekennender Nicht-Langfristanleger (ich halte, solane der Trend paßt, kann also auch lange sein) oft allein gegen die 'Fundamental-Anleger' und wird regelmäßig als Zocker beschimpft.

Dabei sind die Fundamental-Anleger die Zocker, weil sie in Wahrheit nicht wissen können, was im Unternehmen los ist.

Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

Aber ich hab's schon aufgegeben...

 

Es wächst halt alle paar Jahre eine neue Generation heran, die sich nciht daran hindern läßt, die immergleich Fehler zu machen.

Nach der ersten ordentlichen Baisse sind sie dann klüger - und ärmer.

 

Dazu mal eine Runde Logik:

 

Du sagst zuerst:

 

Dabei sind die Fundamental-Anleger die Zocker, weil sie in Wahrheit nicht wissen können, was im Unternehmen los ist.

 

Also sagst du, dass die Anleger nicht wissen können was im Unternehmen los ist.

 

Nun sagst du aber:

 

Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

 

Der Chart ist aber nichts anderes als die Meinung der Anleger. (Aktie gut: kaufen, Aktie schlecht: verkaufen; mal ganz allgemein)

 

Du sagst also im einen Satz die Anleger wissen nicht was los ist und im anderen Satz sagst du sie wissen es doch ?!

 

Das musst du mir nun mal erklären.

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Geschrieben

Kam viel Off-Topic zusammen, ich antworte nur kurz darauf:

 

Zu den US Banken: First National Bank of Nevada und First Heritage Bank wurden diese Woche geschlossen. Nur Regionalbanken, aber die Krise greift um sich. Bin ja gespannt wann es die erste Zertifikate-emittierende Bank erwischt. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere hier noch an das Requiem für Zertifikate (Zertifikate sind technisch gesehen Schuldverschreibungen des niedrigsten Ranges ohne Garantie).

 

Zu Chart/Fundamental/Zocker: wir sind alle Spekulanten, egal welche Hilfsmittel wir bei ziehen. DAS richtige Hilfsmittel gibt es nicht und so lange Du keinen Einfluss auf die Firmenleitung hast und die Ereignisse der Zukunft nicht beeinflussen kannst ist alles eine Lotterie (bei der allerdings manchmal statistisch gesehen die Gewinnchancen beim Spieler sind). Ist hier aber Off-Topic

 

Zu Diversifikation: bin kein Freund davon. So viele Eier wie möglich in einen Korb und dann wie der Teufel drauf aufpassen. Sonst diversifizierst Du vor allem die Gewinne weg. Verluste kommen meist in breiter Front und die Korrelation aus der Vergangenheit sagt nichts über die Korrelation der Zukunft. Für mich also Diversifizieren gleich volle Verluste und kleinere Gewinne!

 

Zu Biotech: ist zur Zeit nicht in Mode und gerade deshalb interessant. Ich nenne aber nie Einzeltitel, bitte selber forschen. Gibt glaube ich hier Threads dazu.

 

Nochmals zurück zum Thema "10 Aktien für die Ewigkeit", ich glaube aus einem meiner Lieblingsbücher zum Thema Spekulation "the Zurich axioms":

Wenn Gott überhaupt langfristige Pläne hat so ist darin bestimmt nicht enthalten, Dich reich zu machen...
"

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Geschrieben

ich bin der meinung, dass es keine aktie für die ewigkeit gibt!

 

hab in den letzten monaten auch überlegt, ob ich wg der abgeltungssteuer alles in fonds tun soll und die liegen lassen.

aber bis ich ins rentenalter komme, sind's noch etwa 40 (oder mehr, wenn das rentenalter weiter raufgesetzt wird...)

wenn ich überlege, was z. B. vor 40 jahren war: die menschen waren noch nicht mal auf dem mond!

wer weiß, was in den nächsten 40 jahren alles passiert...

 

ich hab kein problem damit, ne aktie auch mal über jahre zu halten, wenn sie sich passend entwickelt - aber ne aktien für die ewigkeit gibt es in meinen augen nicht!

 

ansonsten kann ich mich nur cubanpetes empfehlung anschließen: "die zürich axiome" von max gunther

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Geschrieben

Zwingen kann man das Glück nicht.

Das heißt mit großen Risiken kauft man selten auch große Gewinnchancen.

Ab einen gewissen Punkt steigt das Risiko, jedoch die Chancen bleiben gleich.

 

Vor kurzem kam ein Film über Nick Leasson, der die Barings Bank ruiniert hat.

Der Glaube große Risiken kontrollieren zu können, hat schon viele ruiniert.

 

Jeder hätte gerne eine Aktie die sich verhundertfacht.

Nokia hat mal Gummistiefel produziert.

Aus dem simplen Produkt ist was tolles entstanden.

 

Aber den Kopf in den Sand stecken, halte ich auch nicht für sinnvoll.

 

Daher bleibt nur streuen.

Aktien, Immobilien, Renten...

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

@valueseeker

ZITAT(Leonardo 322 @ 26.07.2008, 02:25) *Dagegen der Chart sagt mir, wann was net in Ordnung ist mit der Aktie.

 

achso! und woher weiß der chart das?

 

@stairway

Der Chart ist aber nichts anderes als die Meinung der Anleger. (Aktie gut: kaufen, Aktie schlecht: verkaufen; mal ganz allgemein)

Du sagst also im einen Satz die Anleger wissen nicht was los ist und im anderen Satz sagst du sie wissen es doch ?!

Das musst du mir nun mal erklären.

 

Gibt ja verschiedene Anlegerklassen (gut oder schlecht informiert) und -typen (Daytrader, kurzfristig orientierte Trader, mittelfristige Trader, 'Investoren'). Daneben technische Phänomene wie über(ver)kauft ebenso in kurz-, mittel- und langfristiger Weise.

 

Ich kann's nicht besser sagen als Stan Weinstein: 'Secrets for Profiting in Bull and Bear Markets'

You must learn that the market is a discounting mechanism, and that stocks sell on future and not current fundamentals.

...

"The tape tells it all." That's more than a cute slogan, it's a market philosophy that works. What it simply means is that all of the relevant information about a company's earnings, new products, management, ... - the fundamentals - that is currently known and cared about is already incorporated in the price of this stock. It isn't that I don' care about an important piece of fundamental news ...; rather I learned long ago that you and I aren't going to find out that juicy news before it hits the broad tape - and by then it' too late....

The remarkable thing is that when you learn how to properly interpret what`s taking place on the tape - and on your chart - you`ll often be buying or selling with the insiders without even knowing it."

 

Der von Dir, stairway, im Prinzip richtig erkannte logische Widerspruch löst sich also auf, wenn man zwischen Insidern bzw smart money und den Normalos wie Du und Ich und dem dumb money unterscheidet. Weinsteins These ist, daß auch die Insider ihr Verhalten offenlegen müssen, weil Kurs und Volumen eben als Information allen zur Verfügung stehen. Wenn man nun Methoden entwickelt, die das Agieren des dumb money rausfiltern (in der Chartinterpretation), dann kann man das smart money/Insider bei ihrer Positionierung beobachten. An die fundamentalen Infos, die diese Leute zum Zeitpunkt x ihrer Positionierung haben, kommen wir aber erst zum zeitpunkt x + T, wobei T meist der Zeitraum ist, den der Kurs benötigt, um die fundamentals einzupreisen. Das heißt, wenn wir die fundamentals erfahren, sind sie bereits eingepreist.

 

Joe Granville, the Warning, 1985

"Es gibt ein paar springende Punkte für den Markt....

Der vierte: Es treten Fakten auf, die eine nachträgliche Erklärung dafür liefern, warum einige Aktien stark gefallen sind."

D.h.erst bewegt sich der Kurs signifikant, dann erst werden die fundamentals bekannt. Wer also über die fundamentals vorgeht, ist immer zu spät dran.

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Die Optimierung geht immer weiter.

Gedanklich ein Top 10 Depot zu verändern kostet nicht.

Aber das Depot laufend umschichten ist teuer.

 

Was sind Deine Top 10 Aktien?

 

meine derzeitigen deutschen Top10 kannst du jederzeit in meinem Musterdepot verfolgen - ist in meiner Signatur verlinkt - aber wie gesagt: Ich sage nicht, dass ich diese Aktien die nächsten 10 Jahre halten werde - ich halte die solange, wie die Zahlen stimmen und ich von ihnen überzeugt bin und wenn das alles eben nicht mehr stimmt, dann werden sie ausgetauscht ;)

 

 

Der von Dir, stairway, im Prinzip richtig erkannte logische Widerspruch löst sich also auf, wenn man zwischen Insidern bzw smart money und den Normalos wie Du und Ich und dem dumb money unterscheidet. Weinsteins These ist halt, daß auch die Insider ihr Verhalten offenlegen müssen, weil Kurs und Volumen eben als Information allen zur verfügung stehen. Wenn man nun noch Methoden entwickelt, die das Agieren des dumb money rausfiltert, dann kann man das smart money/Insider bei ihrer Positionierung beobachten. An die fundamentalen Infos, die diese Leute zum Zeitpunkt x ihrer Positionierung haben, kommen wir aber erst zum zeitpunkt x + T, wobei meist der Zeitraum ist, den der Kurs benötigt, um die fundamentals einzupreisen. Das heißt, wenn wir die fundamentals erfahren, sind sie bereits eingepreist.

 

Joe Granville, the Warning, 1985

"Es gibt ein paar springende Punkte für den Markt....

Der vierte: Es treten Fakten auf, die eine nachträgliche Erklärung dafür liefern, warum einige Aktien stark gefallen sind."

D.h.erst bewegt sich der Kurs signifikant, dann erst kommen die fundamentals. Wer also über die fundamentals vorgeht, ist immer zu spät dran.

 

Na die Methoden, das glasklar rauszufiltern möchte ich sehen....Ich mein du hast ja recht, dass die Insider die Infos eben viel früher haben, als das dumb money, aber im Chart sind ja auch Angst, Gier und sonstige Emotionen enthalten, welche das Bild von der Lage des Unternehmens komplett verfälschen können - oder da wird irgendeine charttechnisch wichtige Linie durch ein größeres Aktienpaket, das ein Fonds abstößt, durchbrochen und schon verkaufen alle Chartis, nur wegen dem Bruch dieser Linie/Unterstützung/Trends - das hat doch nichts mit der Lage des Unternehmens zu tun....

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

da wird irgendeine charttechnisch wichtige Linie durch ein größeres Aktienpaket, das ein Fonds abstößt, durchbrochen und schon verkaufen alle Chartis, nur wegen dem Bruch dieser Linie/Unterstützung/Trends - das hat doch nichts mit der Lage des Unternehmens zu tun....

Kommt darauf an...

1) von welchem Zeitrahmen reden wir, von welcher Unterstützung (wie wichtig ist sie) reden wir, und von welchem prozentualen Einbruch reden wir, der über welchen Zeitraum bestehen bleibt (Kurstief, Tageschlußkurs, Wochenschlußkurs, Monatsschlußkurs)

2) welche Volumina werden bewegt bei der Abwärtsbewegung, mit welchen Vloumina wird das Tief errreciht, mit welchen Volumen erfolgt Gegenbewegung. Erfolgt überhaupt eine?

 

Wissenschaftstheoretisch gilt:

Solche Alles-oder nichts-Aussagen wie "das hat doch nichts mit der Lage des Unternehmens zu tun" vereinfachen zu sehr ihr Modell der Realität und kommen zu unangepassten Schlußfolgerungen.

Wer aber unangepaßt ist, liegt 'falsch', ist also falsch positioniert.

Man muß ein etwas komplexeres Modell haben, um Börsenzusammenhänge ohne quasi-ideologische Verdikte, also unzulässige Vereinfachungen, diskutieren zu können.

 

Na die Methoden, das glasklar rauszufiltern möchte ich sehen.

Von 'glasklar' kann natürlich keine Rede sein. Das wäre ja die Glaskugel.

Nein, es geht um bessere Chance-Risiko-Verhältnisse, um statistisch günstigere Kauf- und Verkaufzeitpunkte.

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Geschrieben

Na die Methoden, das glasklar rauszufiltern möchte ich sehen....Ich mein du hast ja recht, dass die Insider die Infos eben viel früher haben, als das dumb money, aber im Chart sind ja auch Angst, Gier und sonstige Emotionen enthalten, welche das Bild von der Lage des Unternehmens komplett verfälschen können - oder da wird irgendeine charttechnisch wichtige Linie durch ein größeres Aktienpaket, das ein Fonds abstößt, durchbrochen und schon verkaufen alle Chartis, nur wegen dem Bruch dieser Linie/Unterstützung/Trends - das hat doch nichts mit der Lage des Unternehmens zu tun....

Da hast Du unbeabsichtigt ein gutes Beispiel geliefert. Warum hat der Fonds das Paket abgestoßen und was kann man daraus ableiten?

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