Essilor

  • FR0000121667

Geschrieben

Das Unternehmen:

 

- Gründung: 1971 durch eine Fusion

- Mitarbeiter: 31.534

- Branche: Augenoptik

 

Essilor International S.A. ist ein Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Paris. Die Aktien des Unternehmens werden an der Pariser Börse gehändelt und sind auch im CAC40 (Französischer Leitindex) enthalten.

Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Sehhilfen, Brillengestelle und andere optische Instrumente.

 

 

Quicktest:

 

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Weitere Kennzahlen:

 

- Eigenkapitalrendite: 17,1%

- Umsatzrandite: 12,75%

 

 

Gewinnverlauf:

 

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Das durchschnittliche Gewinnwachstum der letzten 9 Jahre betrug 13,12%. (Es gab auch Daten für die Jahre 1998, jedoch bin ich mit diesen nicht klar gekommen, da in den älteren Geschäftsberichten andere Angaben beim Gewinn gemacht wurden als in den Neueren)

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Geschrieben

Das dürfte ein krisenresistentes Unternehmen sein, frei nach dem Motto "geguckt wird immer". Wie zu erwarten war gibt es hier zwar einen Abschlag zum Höchstkurs (~30%), aber immer noch ein recht strammes KGV von 15.

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Ohne Worte...

 

Keine Ahnung, warum sich kaum jemand hier für dieses exzellente Unternehmen interessiert.

Kurzinfo von comdirect:

Die Essilor International SA ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von optischen Produkten. Neben Linsen für Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit stellt das Unternehmen auch optische Instrumente und Diagnosehilfen her. Zu den Unternehmensmarken gehören unter anderem Varilux, Crizal, Definity oder Xperio. Die Firma unterhält wichtige Partnerschaften unter anderem mit PPG Industries und Nikon. Gegründet wurde das Unternehmen 1972 durch die Fusion der beiden derzeit den französischen Optikmarkt dominierenden Unternehmen Essel und Silor.

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Geschrieben

Das KGV von 30x könnte einen ersten Hinweis liefern ;) In der Tat ein super Unternehmen welches ich mir schön öfters mal angesehen habe, aber zu dem Preis ein no-go.

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Geschrieben

Ohne Worte...

 

Keine Ahnung, warum sich kaum jemand hier für dieses exzellente Unternehmen interessiert.

Kurzinfo von comdirect:

Die Essilor International SA ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von optischen Produkten. Neben Linsen für Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit stellt das Unternehmen auch optische Instrumente und Diagnosehilfen her. Zu den Unternehmensmarken gehören unter anderem Varilux, Crizal, Definity oder Xperio. Die Firma unterhält wichtige Partnerschaften unter anderem mit PPG Industries und Nikon. Gegründet wurde das Unternehmen 1972 durch die Fusion der beiden derzeit den französischen Optikmarkt dominierenden Unternehmen Essel und Silor.

 

Als langjähriger Konsument von Kontaktlinsen sind mir weder Untenrehmen noch Produkte je begegnet, d. h. weder von Augenärzten noch von Optikern empfohlen worden und durch diverse Umzüge und andere Umstände bedingt, wechsele ich Augenarzt oft und Optiker öfter. Welchen Vorteil haben die Produkte gegenüber Bausch&Lomb? Wie soll Essilor gegen diese übermächtige konkurrenz mit ihren Skaleneffekten bestehen? Ist das eine Wette auf die Heimattreue der franzöischen Konsumenten?

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Als langjähriger Konsument von Kontaktlinsen ...

 

Eben. Geschäftsfelder (stark vereinfacht):

 

Bausch & Lomb -> Kontaktlinsen

Essilor -> Brillengläser

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Als langjähriger Konsument von Kontaktlinsen ...

 

Eben. Geschäftsfelder (stark vereinfacht):

 

Bausch & Lomb -> Kontaktlinsen

Essilor -> Brillengläser

 

Na ja, erstens stellt Bausch & Lomb ja nicht nur Kontaktlinsen her, sondern auch Brillengläser und zweitens gibt es auf diesem Markt doch noch mehr Konkurrenz, oder etwa nicht? Wie steht den Essilor im vergleich zu z. B. Jenoptik?

 

Allerdings wäre ich ohne nähere Analyse erstmal davon ausgegangen, dass der Markt für Brillengläser rückläufig ist, weil die Konsumenten von Brille zu Kontaktlinse wechseln oder sich gleich die Augen lasern lassen. Desweiteren streicht doch zumindest in Deutschland die Krankenkasse ständig die Zuschüsse für Gläser. Das müßte wie eine Subventionskürzung auf die Preise durchschlagen.

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Und so sehen Zahlen zu 2012 aus...

Essilor glänzt mit Gewinnsprung

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Ein klassiches Beispiel für einen vermeintlich "teuren" Titeln, der trotzdem immer weiter steigt und den man trotzdem eigentlich immer hätte kaufen können.

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Ich möchte derzeit keine dieser Aktien haben. Für beide war der ideale Einstiegszeitpunkt zu Beginn meines Betrachtungsintervalls, also kurz nach dem Platzen der Internet-Blase; auch 2009 gab es beide zu attraktiven Bewertungen: Also: Zugreifen, wenn die Welt unterzugehen droht.

 

Fielmann befindet sich seit 2009 in einer ernsten Wachstumskrise; der langjährige Durchschnitt wird vom Super-Jahr 2008 verfälscht, und auch der positive Ausblick für die beiden kommenden Jahre rechtfertigt das aktuelle KGV in keinster Weise. Kein Wunder, dass der Kurs seit zwei Jahren stagniert - preiswert ist das Unternehmen trotzdem nicht.

Solange das Wachstum auf einem dermaßen niedrigen Niveau verharrt, würde ich die Aktie nicht anrühren; das KGV könnte durchaus auf 16-17 sinken, was in der Vergangenheit wiederholt der Fall war. Das wären gut 25% Luft nach unten.

 

Essilor ist trotz des "Gewinnsprungs" so teuer wie nie zuvor. Das mag damit zusammenhängen, dass die Aktie Mitte 2012 in den bisher stark bankenlastigen EuroSTOXX50 aufgenommen wurde und damit deutlich stärker in den Fokus der Investoren gerückt ist. +43,51% im Kalenderjahr 2012 sind bei einem gerade mal zweistelligen Gewinnwachstum einfach deutlich zu viel.

Immerhin ist das Wachstum relativ gleichmäßig und lag zuletzt permanent deutlich über demjenigen von Fielmann, was einen gewissen Aufschlag gegenüber dem Konkurrenten rechtfertigt. Für ein KGV von 19,5 könnte man über einen Kauf nachdenken, wenn man trotz Lasern langfristig an das Geschäftsmodell und die jährlich +10% Gewinnwachstum glaubt; dafür wäre die Aktie derzeit aber um 30% überbewertet. Der 2012er-Boom hat mindestens weitere zwei Jahre an zweistelligen Wachstum bereits eingepreist, was der Aktienkurs durch eine entsprechend lange Seitwärtsbewegung erst einmal verarbeiten muss.

 

 

Bausch & Lomb ist nicht börsennotiert; Jenoptik ist eher ein Elektronikkonzern und damit völlig anders zu bewerten.

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Geschrieben

Ich weiß nicht,ob man Essilor mit Fielmann vergleichen sollte. Der eine ist ein Brillenglashersteller und der andere vertreibt Brillen.

Ich würde Essilor eher als Konkurrent von Rodenstock (nicht börsennotiert da GmbH) oder Hoya (börsennotiert) sehen.

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Geschrieben

Ich finde den Vergleich durchaus sinnvoll, denn wenn keine Brillen mehr gebraucht werden, dann auch keine Brillengläser mehr. Zudem weisen beide Unternehmen ja weitgehend ähnliche Wachstumsraten auf, wenn man von der aktuellen Flaute bei Fielmann absieht.

 

Hoya Corp. wird vom ComDirekt-Informer in die Branche "Computer-Hardware" eingestuft und dürfte eher mit Jenoptik vergleichbar sein als mit Fielmann oder Essilor.

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Geschrieben

Ich finde den Vergleich durchaus sinnvoll, denn wenn keine Brillen mehr gebraucht werden

 

Wer sagt denn, dass keine Brillen mehr gebraucht werden?

 

Es sei:

Person X kurzsichtig, 30 Jahre alt, Brillenträger, lässt sich die Augen lasern. Nun braucht er keine Brille mehr.

Aber: Person X wird irgendwann auch mal 60 sein. Dann braucht er wieder eine Sehhilfe - diesmal wegen Weitsichtigkeit.

Ob man das durch eine erneute OP ausgleichen kann, da bin ich mir jetzt nicht sicher. Falls nein, dann führt kein Weg an

der (Lese-)Brille vorbei.

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Geschrieben · bearbeitet von Karl Napf

Und diese Sehhilfe wird wiederum aus einem Gestell und zwei Linsen bestehen, was den Vergleich zwischen Fielmann und Essilor weiterhin sinnvoll erscheinen lässt.

 

Fortschritte beim Lasern werden zwar Brillen nicht komplett überflüssig machen, aber den Bedarf an Brillen senken.

Und wir reden hier von zwei extrem hoch bewerteten Unternehmen, die schon jetzt nur mit Mühe ein jährliches Gewinnwachstum von 10% schaffen. Sollte dieses Gewinnwachstum auf Werte nahe Null einbrechen, dann ist eine Halbierung der KGVs durchaus drin.

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Geschrieben

Erstaunlich, dass dieser solide Defensivwert hier so ein Schattendasein frönt.

 

Mit einem KGV von fast 30 ist der Wert natürlich sportlich bewertet, aber auf Grund der Zahlen gibts diesen heute mit Abschlag (teilweise 5%).

 

CHARENTON-LE-PONT (dpa-AFX) - Der Brillenglashersteller Essilor wird noch immer von einem schwierigen US-Markt gebremst. Der Markt entwickle sich weiterhin schleppend, teilte das französische Unternehmen am Freitag mit. Zudem komme die Erholung beim Onlinehändler Coastal.com, der Kontaktlinsen und Brillen vertreibt, nicht so schnell voran wie gedacht. Die Essilor-Spitze hofft auf ein starkes viertes Quartal und geht davon aus, so nah wie möglich an ihre Ziele für das Gesamtjahr heranzurücken. Erst zum Halbjahr hatte Essilor sein Umsatzziel gesenkt und erwartet seitdem für 2016 ein Umsatzplus von 4,5 Prozent - Währungseffekte und Zukäufe herausgerechnet. In den ersten neun Monaten steigerte Essilor den Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.

 

Das Unternehmen kauft derzeit kräftig zu und verstärkt sich mit Kooperationen. Im dritten Quartal konnte Essilor eine weitere Übernahme in Großbritannien abwickeln und beteiligte sich zudem an einem Optiker in den USA. Angesichts des warmen Wetters zogen auch die Verkäufe von Sonnenbrillen wieder an. Im zweiten Quartal hatte die Sparte noch unter einer verhaltenen Nachfrage gelitten

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Geschrieben

es ist wirklich unangemessen fuer dieses hervorragende unternehmen, dass in diesem thread alle beitraege seit 8 jahren noch auf eine einzige seite passen.

 

versteht jemand den grund fuer den kursrueckgang am freitag? so schlecht waren die zahlen eigentlich nicht.

 

ich habe den grossen fehler gemacht, dass ich essilor vor zwei jahren waehrend einer langen kursflaute verkauft habe und seitdem nicht mehr zum damaligen preis hineingekommen bin.

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Geschrieben

versteht jemand den grund fuer den kursrueckgang am freitag? so schlecht waren die zahlen eigentlich nicht.

 

Mit dem "verstehen" von kurzfristigen Kursbewegungen ist das immer so eine Sache. Insgesamt wurden den US-bezogenen Zahlen und dem gesenkten Ausblick für Umsatz mehr Gewicht gegeben als dem fortgeführten Gewnnwachstum.

 

  • Nine-Month Consolidated Revenue up 7.8% at Constant Exchange Rates
  • Strong contribution from acquisitions and partnerships
  • Return to growth for Sunglasses & Readers during the third quarter
  • Market still sluggish in the United States after a very strong year in 2015
  • Slower than expected recovery at Coastal.com

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Geschrieben

Wie Stoiker schon geschrieben hat. Bei so einer vergleichbar hohen Bewertung muss mehr kommen.

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Geschrieben

Wie Stoiker schon geschrieben hat. Bei so einer vergleichbar hohen Bewertung muss mehr kommen.

Mehr genug(?):

 

Der italienische Brillenhersteller Luxottica und der französische Brillenglasproduzent Essilor haben sich auf eine Fusion im Volumen von etwa 46 Milliarden Euro geeinigt. Der gemeinsame Umsatz werde 15 Milliarden Euro betragen und von mehr als 140.000 Mitarbeitern in über 150 Ländern erwirtschaft werden, teilten beide Firmen am Montag mit.

 

http://boerse.ard.de/aktien/luxottica-essilor-brillenfusion100.html

Quelle: https://www.wertpapier-forum.de/topic/10913-luxottica-group/?do=findComment&comment=1070657

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Am 17.1.2017 um 17:27 schrieb Schildkröte:

Der italienische Brillenhersteller Luxottica und der französische Brillenglasproduzent Essilor haben sich auf eine Fusion im Volumen von etwa 46 Milliarden Euro geeinigt.

 

Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Tatsächlich handelte es sich um eine Fusion (bzw. Überkreuzbeteiligung) und keine Übernahme. Beide Unternehmen sind nach wie vor börsennotiert. Essilor hält jetzt 51% an Luxottica und Luxottica bzw. die dahinterstehende Familie Del Vecchio 38,85% an Essilor. Des Weiteren stellt auch nun ein Sprössling der italienischen Familie den CEO. Die Expansion geht derweil möglicherweise weiter voran:

 

Zitat

Der französisch-italienische Augenoptik-Konzern Essilor-Luxottica will seinen digitalen Vertrieb weiter stärken. Wie das Handelsblatt aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, plant das Unternehmen dazu die Übernahme des deutschen Onlinehändlers Brille24.de. ... Im vergangenen Jahr hatte sich Brille24 mit der Übernahme des Kontaktlinsenhändlers Lensspirit verstärkt. ... Marktführer im Onlinehandel mit Brillen ist in Deutschland Mister Spex ... Die Deutschen tun sich immer noch schwer, ihre Sehhilfen im Internet zu kaufen. Der Onlinehandel kam nach dem jüngsten verfügbaren Branchenbericht des Zentralverbands der Augenoptiker 2017 auf einen Umsatzanteil von gerade mal 4,3 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte des Onlineumsatzes wird außerdem mit Kontaktlinsen erzielt. Unangefochtener Marktführer ist die Optikerkette Fielmann, die den Onlinehandel bisher weitgehend ignoriert. Auch Mister Spex hat mittlerweile eigene stationäre Geschäfte eröffnet.

 

Hier der vollständige Artikel aus dem Handelsblatt. Der Artikel ist vielleicht etwas durch die deutsche Brille betrachtet geschrieben. Zum einen wird jedoch am Ende des Artikels auf die hohen Barmittel von EssilorLuxottica hingewiesen. Zum anderen könnte es EssilorLuxottica vor allem auf die (IT-)Infrastruktur von Brille24.de abgesehen haben und diese auf weitere Märkte ausdehnen. Interessant wäre es außerdem zu wissen, ob die Akzeptanz bei jüngeren Leuten gegenüber dem Online-Vertrieb von Sehhilfen höher ist.

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