ARERO-Der Weltfonds

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2.062 Beiträge in diesem Thema

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vor 6 Stunden schrieb hansbusch:

prinzipiell habe ich nichts gegen Rohstoffe. Da ich jung bin und den Fond länger halten kann glaube ich, dass ich mir auch etwas mehr Risiko durchaus leisten kann.

Bei den Rohstoffen geht es aber nicht nur um das Risiko. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Frage, ob sie überhaupt eine positive Ertragserwartung haben.

 

Sehr langfristig (über rund 100 Jahre) betrachtet hatten sie diese eben nicht, sondern ein deutlich negative.

 

Deshalb werden sie von vielen Anlegern auch vehement abgelehnt. Z.B. lässt der db-x Portfolio Total Return (ein anderer Portfolio-ETF-Dachfonds auf wissenschaftlicher Grundlage mit deutlich besserer Wertentwicklung als der Arero seit dem Start) sie seit der Auflegung bewusst außen vor und liegt bisher damit sehr gut.   

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Am 19.2.2018 um 15:24 schrieb hansbusch:

Hallo,

ich interessiere mich auf für ARERO. Anscheinend gab es nun seit 2018 einige wichtige Umstellungen, die hierbereits diskutiert werden. Da ich sehr wenig Ahnung von der Materie habe: ist dieser Fond noch zu empfehlen oder gibt es vergleichbare Produkte, die inzwischen bessere Konditionen bieten? Oder würdet ihr einem Anfänger wie mir direkt dazu raten, ein "Weltportfolio" selbst aufzubauen? Für eine Einschätzung vielen Dank!

War der Arero überhaupt jemals zu empfehlen? Diese Frage dürfte sehr unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, wen man fragt.

 

Einem Anfänger wird im WPF üblicherweise empfohlen, sich erst einmal gründlich zu informieren und einzulesen. Das umfasst sehr viel mehr als den z.T. umstrittenen Kommer zu lesen.

 

Außerdem scheint es mir sinnvoll zu sein, als Anfänger zunächst einmal mit einem Papierportfolio zu starten oder mit niedrigen Beträgen, deren Verlust zu verkraften ist, und diese dann langsam zu steigern. Der entscheidende - und vermutlich schwierigste Punkt beim Anlegen - ist vermutlich, die eigene Risikobereitschaft und eigene Risikotragfähigkeit korrekt einzuschätzen. Dafür sollte man möglichst mindestens einen richtigen Crash erlebt haben. Hilfreich dafür ist auch eine intensive Beschäftigung mit der Börsengeschichte, um sich nicht von 9 Jahren fast nur steigender Kurse im aktuellen Goldilocks-Szenario einlullen zu lassen.

 

Wenn die von Dir genannten 5-10 Jahre der Zeitraum sind, die Du auf jeden Fall investiert bleiben wirst, steht dann auch noch die Kalkulation der maximalen Risikoquote an bzw. des MDDs an. Durststrecken an den Aktienmärkten können auch schon mal zwei Jahrzehnte dauern (oder vielleicht auch länger). Die sollte man überstehen können, ohne zu einem schlechten Kurs zu verkaufen.

 

Es gibt also allein bei den Aktien noch genügend zu tun. Ob man sich dann auch noch mit drei weiteren Themen (Anleihen und ihre Risiken, Rohstoffe sowie Rohstofffutures und die bei ihnen häufigen Rollverluste) auseinandersetzen will, wage ich eher zu bezweifeln. Aber ohne diese Auseinandersetzung wird man die zahlreichen und komplexen Risiken des Areros nicht verstehen. Und eine Grundregel gerade für Anfänger lautet: "Kaufe nur, was Du verstehst."    

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Am 23.2.2018 um 18:46 schrieb Fondsanleger1966:

Man könnte auch 90-95% oder 100% des Fonds für den risikobehafteten Anteil des Fonds ansetzen (90-95% wegen des Bonitätsrisiko vieler Euro-Anleihen, 100% wegen des Zinsänderungsrisikos). Rohstoffe/Rohstoff-Futures würde ich aufgrund ihrer starken Wertschwankungen (siehe z.B. 2007-2009) auf jeden Fall zum risikobehafteten Anteil zählen.

Welche Alternative bietet sich denn momentan deiner Meinung nach für den risikoarmen Anteil eines DIY-Portfolios an?

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Geschrieben · bearbeitet von Bärenbulle

Am 23.2.2018 um 18:51 schrieb Fondsanleger1966:

Sehr langfristig (über rund 100 Jahre) betrachtet hatten sie diese eben nicht, sondern ein deutlich negative.

Sorry, aber das ist schlicht total falsch. Das mag für Rohstoffe gelten, die Du dir privat in den Keller gelegt hast, aber nicht für Rohstoffutures, die hier indexiert werden. Wenn jemanden das Wissen über Rohstoffutures fehlt, dann ist das ja nicht schlimm, aber mach hier keine Stimmung gegen den ARERO auf Basis von Falschinformationen. In Rohstofffutures zu investieren mag auch umstritten sein, aber nicht aus den von Dir genannten Gründen.

 

Zitat

War der Arero überhaupt jemals zu empfehlen? Diese Frage dürfte sehr unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, wen man fragt.

 

Einem Anfänger wird im WPF üblicherweise empfohlen, sich erst einmal gründlich zu informieren und einzulesen. Das umfasst sehr viel mehr als den z.T. umstrittenen Kommer zu lesen.

Ich verstehe auch insgesamt Deine ablehnende Haltung gegenüber dem ARERO nicht. Viel davon ist Scheinargumentation und trifft bei mir die total falschen Töne. Kommer in dem Kontext als umstritten zu bezeichnen ist auch so eine "Nebelkerze" und total aus dem Zusammenhang gerissen. Er ist sicher einer der besten Ratschlaggeber für Kleinanleger und das ist hier in Bezug auf Kleinanlegerverhalten nirgendwo umstritten. Genauso wie der ARERO ein guter Ansatz ist, wenn man passiv und einfach Geld anlegen will.

Für Leute die sich tiefer mit den Themen auseinander setzen, im WPF aktiv sind und die den Markt um ein paar Prozentpünktchen schlagen wollen mag es bessere Ansätze geben, aber das hier in diesem Faden zu diskutieren ist immo echt daneben. Ich will Dir kein Eigeninteresse an dem Wohl der Fondsindustrie unterstellen, gleichwohl wirken Deine Argumentationen auf mich sehr wohl einseitig und interessengeleitet.

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vor 12 Stunden schrieb Bärenbulle:

 Genauso wie der ARERO ein guter Ansatz ist, wenn man passiv und einfach Geld anlegen will.

Für Leute die sich tiefer mit den Themen auseinander setzen, im WPF aktiv sind und die den Markt um ein paar Prozentpünktchen schlagen wollen mag es bessere Ansätze geben, aber das hier in diesem Faden zu diskutieren ist immo echt daneben. Ich will Dir kein Eigeninteresse an dem Wohl der Fondsindustrie unterstellen, gleichwohl wirken Deine Argumentationen auf mich sehr wohl einseitig und interessengeleitet.

:thumbsup:, zumal der Arero im Verhältnis zum Zeitpunkt der Threaderöffnung einiges an  Verbesserungen erfahren hat.

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Ich hatte das ARERO-Team mal wegen der im Fonds enthaltenen Rohstoff-Futures angeschrieben und auf die Fragen

  • "Wie sehen Sie Rohstoff-Futures im ARERO unter ethischen Gesichtspunkten?" und
  • "Trägt man mit der Investition in Rohstoff-Futures zu Preissteigerungen und damit Hungersnöten in Armutsländern bei?" 

folgende Antwort bekommen:

 

Zitat

Sie finden Informationen zum Rohstoffindex auf unserer Website:

https://www.arero.de/einfach/#c244

Das Thema an sich wird natürlich kontrovers diskutiert. Stellungnahmen
der Deutschen Bank finden Sie hier:

https://www.db.com/cr/de/positionen/agrarrohstoffe.htm

Wir verfolgen die Diskussion, sehen aber derzeit keine Veranlassung die
Indexzusammensetzung des Fonds zu ändern. Zum einen erscheint uns eine
ethisch motivierte Beschränkung/Abgrenzung bei Rohstoffen sehr schwierig -
Beispielhafte Fragen: Sind andere Rohstoffe weniger bedenklich?
Beispielsweise sind Preissteigerungen bei Lebensmitteln eng an die
Entwicklung von Rohölpreisen gekoppelt. Was ist dann mit Aktien von
Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind? Zum anderen möchte
ARERO seinen Anlegern auch Stabilität/Verlässlichkeit hinsichtlich des
Konzepts bieten, was bedingt, dass wir Indexanpassungen nur
zurückhaltend vornehmen möchten.

 

Besonders die Informationen unter dem Link zur DB Website fand ich aufschlussreich.

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Das scheint mir eher eine bequeme Position von ARERO und der Deutschen Bank zu sein als echte Information. Der Handel mit Futures stammt ursprünglich aus dem Agrarbereich und wurde erst später auf andere Bereiche ausgedehnt. Ursprünglich diente er dazu, dass sich Landwirte und Händler vor Missernten/Engpässen/Preisswankungen etc. absichern konnten. Mir kann keiner erzählen, dass der massenhafte Eintritt von Anlegern in diesen Bereich keinen Einfluss auf die unterliegenden Preise haben kann. 

 

Mir missfällt das auch, dass der ARERO in Agrarrohstoffe investiert. Es würde an der Diversifikation, und sicherlich auch der Performance, kaum etwas ausmachen, wenn man dies nicht täte und man hätte dann auch keinen (oder zumindest weniger) Zweifel an dessen Ethik, was wiederum den Index/Fonds stärken würde. Ähnliches gilt auch für den Aktienanteil, in meinen Augen. Da sie ja jetzt ohnehin ihren eigenen Index zugrundegelegt haben, hätten sie auch gleich Nachhaltigkeitskriterien ansetzen können. Auch wenn man sich über diese Kriterien im Detail immer streiten kann, ist es immer noch besser als nichts zu tun und zu behaupten, es würde alles ja doch keine Rolle spielen. Eine solche Position ist nur eines, nämlich bequem.

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vor 15 Stunden schrieb GenerationY:

"Trägt man mit der Investition in Rohstoff-Futures zu Preissteigerungen und damit Hungersnöten in Armutsländern bei?"

Man hätte auch fragen können: "Trägt man mit der Investition in Rohstoff-Futures zu Preiseinbrüchen und damit der Belastung der Landwirtschaftsbranche in Armutsländern bei?" :w00t:

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Geschrieben · bearbeitet von Bärenbulle

vor 23 Stunden schrieb GenerationY:

Ich hatte das ARERO-Team mal wegen der im Fonds enthaltenen Rohstoff-Futures angeschrieben und auf die Fragen

  • "Wie sehen Sie Rohstoff-Futures im ARERO unter ethischen Gesichtspunkten?" und
  • "Trägt man mit der Investition in Rohstoff-Futures zu Preissteigerungen und damit Hungersnöten in Armutsländern bei?" 

folgende Antwort bekommen:

 

 

Besonders die Informationen unter dem Link zur DB Website fand ich aufschlussreich.

 

vor 7 Stunden schrieb Maciej:

Man hätte auch fragen können: "Trägt man mit der Investition in Rohstoff-Futures zu Preiseinbrüchen und damit der Belastung der Landwirtschaftsbranche in Armutsländern bei?" :w00t:

 

Habe die Papers nicht gelesen, aber sollte die These stimmen, dass zu viele ETFs im Markt sind und die Rohstoffpreise verzerren, dann tun diese es logischerweise auf lange Sicht zum Vorteil der anderen Beteiligten (Bauern und Verbraucher). ETFs kaufen Rohstoffe am langen Ende, so dass Agrarproduzenten / Bauern ihre Ernte zu einem guten (überteuerten Preis) verkaufen können, was die Versorgungslage verbessert. Gleichzeitig verkaufen ETF die gleiche Menge am kurzen Ende in Richtung des physischen Abnehmers, wodurch die Preise dort wieder unter das ursprüngliche Niveau sinken (Contango). Der Verbraucher / Konsument erhält die Ware also wieder zum günstigen Preis. Das Contango führt also lediglich dazu, das Produzent und Verbraucher profitieren und der Long-only-ETF-Investor die Zeche bezahlt (über das Delta des Contangos).

Überteuerte Rohstoffpreise können bei viel zuvielen Rohstoff-Etfs im Markt immer nur temporärer Natur sein (wie kurz vor der Finanzkrise). Alle ETFs kaufen auf lange Sicht genausoviel wie Sie verkaufen. Man kann es auch so zusammenfassen: Selbstverständlich helfen Rohstofffutures/ETFs auf lange Sicht die Ernährungssituation signifikant zu verbessern. Lediglich kurzfristig können Sie zu spekulativen Fehlsteuerungen führen.

Die eigentliche Frage ist also wiegt der langfristige Nutzen, einen möglichen kurzfristigen Schaden auf. Für den ARERO-Anleger heißt das aber, das man mit einem langfristigen kontinuirlichen Invest die Versorgunglage der Weltbevölkerung verbessert. Lediglich wenn man kurzfristig zockt, könnte man sich ethisch falsch verhalten.

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Geschrieben · bearbeitet von Avedis

Die These, dass der Terminhandel in Agrarrohstoffen zu höheren Spotpreisen führe und es sich damit um "Hungermacher" handele (sog. Masters-Hypothese), ist nicht neu und wurde wissenschaftlich schon wiederholt untersucht. Eine Metastudie wurde von Will, Pries, Prehn, Glauben 2012 durchgeführt ("Schadet oder nützt die Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen? – Ein Literaturüberblick zum aktuellen Stand der empirischen Forschung"). Fazit: Keine negativen Effekte.

 

Für meine Masterarbeit habe ich 2014 das Thema selbst qualitativ und quantitativ untersucht. Mit Daten für den Zeitraum 2006 bis 2014 ließen sich in Summe keine Belege für einen positiven Einfluss des Terminhandels durch Indexinvestoren in Agrarrohstoffen auf deren Preisentwicklung nachweisen.

Genauer:

Zitat

In zehn der zwölf untersuchten Agrarrohstoffmärkte lässt sich kein granger-kausaler Zusammenhang nachweisen. Lediglich bei Mais und Zucker besteht ein zum Signifikanzniveau von 5% granger-kausaler Zusammenhang. Auffällig ist jedoch, dass dieser Zusammenhang nicht, wie von den Anhängern der Masters-Hypothese vertreten, positiv ist, sondern die Vorzeichen aller Koeffizienten negativ sind. Damit implizieren die Ergebnisse, dass in diesen Märkten eine Erhöhung des Engagements von Indexinvestoren tendenziell mit einer Reduzierung des Preisniveaus einhergeht. Somit stimmen die Ergebnisse dieser Arbeit weitgehend mit den Ergebnissen bisheriger empirischer Untersuchungen überein, im Speziellen mit der Arbeit von Gilbert und Pfuderer (2012).

Die meisten der Wohlfahrtsorganisationen, die diese Vorwürfe in der Vergangenheit erhoben haben, haben diese mittlerweile fallengelassen. Vor diesem Hintergrund sehe ich das Engagement in Agrarrohstoffen vollkommen tiefenentspannt. :-)

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Avedis:

Die These, dass der Terminhandel in Agrarrohstoffen zu höheren Spotpreisen führe und es sich damit um "Hungermacher" handele (sog. Masters-Hypothese), ist nicht neu und wurde wissenschaftlich schon wiederholt untersucht. Eine Metastudie wurde von Will, Pries, Prehn, Glauben 2012 durchgeführt ("Schadet oder nützt die Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen? – Ein Literaturüberblick zum aktuellen Stand der empirischen Forschung"). Fazit: Keine negativen Effekte.

 

Für meine Masterarbeit habe ich 2014 das Thema selbst qualitativ und quantitativ untersucht. Mit Daten für den Zeitraum 2006 bis 2014 ließen sich in Summe keine Belege für einen positiven Einfluss des Terminhandels durch Indexinvestoren in Agrarrohstoffen auf deren Preisentwicklung nachweisen.

Genauer:

Die meisten der Wohlfahrtsorganisationen, die diese Vorwürfe in der Vergangenheit erhoben haben, haben diese mittlerweile fallengelassen. Vor diesem Hintergrund sehe ich das Engagement in Agrarrohstoffen vollkommen tiefenentspannt. :-)

Vielen Dank für den aufschlussreichen Beitrag!

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor 2 Stunden schrieb AssetAllocator:

Vielen Dank für den aufschlussreichen Beitrag!

Sehe ich auch so! :thumbsup:

 

Und selbst wenn der Terminhandel bei absehbarer Knappheit zu höheren Preisen führen würde, dann wäre das ein Anreiz für die Produzenten die Produktion frühzeitig auszuweiten und würde damit dem Hunger eher vorbeugen.

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