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ARERO-Der Weltfonds

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Schwachzocker
Posted
vor 30 Minuten von Sapine:

Naja - klar man kann Fehler machen, aber man kann es eventuell auch "besser" machen? Für mich ist die starke Fixierung auf EM mit dem China-Klotz ein erhebliches Risiko was ich nicht haben will. Die alleinige Fixierung auf Rohstoffe, ohne Hinzunahme von Gold gefällt mir auch nicht. Die Small Caps fehlen womit man eben nicht in den gesamten Markt investiert ist sondern nur in die Dickschiffe. Daneben hat man durch die Konstruktion der Indices eine teils extrem hohe Gewichtung von Modeaktien. Wenn man zudem bedenkt, dass Anleihe Zyklen in der Regel um die vierzig Jahre dauern, gefällt mir die starke Gewichtung von Anleihen längerer Laufzeiten zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht so doll.

Fassen wir zusammen: Du willst den Arero nicht. Das kann man kürzer formulieren.

 

vor 31 Minuten von Sapine:

...Die alleinige Fixierung auf Rohstoffe, ohne Hinzunahme von Gold gefällt mir auch nicht.

:'(

Gefällt Dir die alleinige Fixierung auf Aktien, ohne Hinzunahme von US-Aktien vielleicht auch nicht? 

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Sapine
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vor 12 Minuten von Madame_Q:

Dass manche überlegen/überlegt haben, einen dicken Teil ihres Geldes in den Arero zu stecken, auf der anderen Seite dann aber doch wieder kritisieren und sämtliche Dinge aufzählen, die der Arero nicht intus hat/falsch gewichtet bzw. bemängeln, dass er nicht aktiv anlegt, ist eine Sache, die für sich selbst spricht.

Nachdem Du den Seitenhieb nicht lassen konntest. 

 

Ich würde mir durchaus zutrauen, einen Arero Batzen mit Satelliten zu kombinieren bis in etwa die Gewichtung dabei heraus kommt, die ich mir wünschen würde. Grundsätzlich aber auch nur unter dem Erbenaspekt. Da hätte ich bereits ein paar Kröten schlucken müssen, wenn dann aber noch die Kosten oben drauf schlagen, dann ist bei mir der Ofen aus. Das ist für mich rationales Anlegen. 

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Schwachzocker
Posted
vor 34 Minuten von Sapine:

Wenn man zudem bedenkt, dass Anleihe Zyklen in der Regel um die vierzig Jahre dauern...

Wieviele "Anleihe-Zyklen" hat die Menschheit denn schon erlebt, um dazu eine Aussage treffen zu können?

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stagflation
Posted
vor 2 Stunden von Hans-Hubert:

Ich interessiere mich nicht konkret für den arero, jedoch für dessen Strategie

 

Dann ist alles okay .. und Du warst nicht gemeint. :)

 

vor 2 Stunden von Hans-Hubert:

 Hilfreich für die Überlegung ob man Richtung BiP oder MK geht, außerdem für die Frage ob Rohstoffe oder nicht. 

 

Auch das ist völlig okay. Meines Erachtens ist das Thema "Asset Allocation" das wichtigste und spannendste Thema beim Anlegen.

 

vor 2 Stunden von Hans-Hubert:

und deren Ergebnisse.

 

Und hier wird's interessant. Wie beurteilt man die Ergebnisse? Was sind überhaupt die Ergebnisse? Die Kursentwicklung?

 

Wenn man die Kursentwicklung des LS60 und des ARERO im Zeitraum 2010 bis 2019 vergleicht, ist der LS60 viel besser. Wenn man die Kursentwicklung seit Anfang dieses Jahres miteinander vergleicht, ist der ARERO besser. Was sagt uns das?

 

Wie wird die Zukunft sein? Wie der Zeitraum 2010-2020? Oder so wie das letzte halbe Jahr?

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Sapine
Posted
Gerade eben von Schwachzocker:

Fassen wir zusammen: Du willst den Arero nicht. Das kann man kürzer formulieren.

Grundsätzlich finde ich die Idee eines Mischfonds schon interessant wenn die Randbedingungen stimmen. Das tun sie beim Arero für mich leider nicht. 

 

Gerade eben von Schwachzocker:

Gefällt Dir die alleinige Fixierung auf Aktien, ohne Hinzunahme von US-Aktien vielleicht auch nicht? 

Ich wüsste nicht wo ich ansatzweise so etwas geschrieben hätte. 

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Schwachzocker
Posted
vor 3 Minuten von Sapine:

Ich würde mir durchaus zutrauen, einen Arero Batzen mit Satelliten zu kombinieren bis in etwa die Gewichtung dabei heraus kommt, die ich mir wünschen würde. ...

Ich hätte Dir durchaus auch zugetraut, zu erkennen, dass es dann besser ist, es nur mit den Satelliten zu machen. Wozu in dem Fall der Arero gut sein soll, erschließt sich mir nicht.

vor 3 Minuten von Sapine:

Ich wüsste nicht wo ich ansatzweise so etwas geschrieben hätte. 

Das ist mir klar. Deshalb benutze ich ja die Zitierfunktion. Damit Du weißt, wo Du ansatzweise so etwas geschrieben hat.

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Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q
vor 9 Minuten von stagflation:

Und hier wird's interessant. Wie beurteilt man die Ergebnisse? Was sind überhaupt die Ergebnisse? Die Kursentwicklung?

 

Wenn man die Kursentwicklung des LS60 und des ARERO im Zeitraum 2010 bis 2019 vergleicht, ist der LS60 viel besser. Wenn man die Kursentwicklung seit Anfang dieses Jahres miteinander vergleicht, ist der ARERO besser. Was sagt uns das?

 

Wie wird die Zukunft sein? Wie der Zeitraum 2010-2020? Oder so wie das letzte halbe Jahr?

Richtig.

Abgesehen vom Recency Bias sollte hier hoffentlich auch jeder verstehen, dass er keinen Arero kaufen sollte nur aufgrund der Backtests über 31 Jahre, die hier dargestellt wurden. 

Diese Backtests zeigen nur, dass die Kernidee der Arero-Strategie höchstwahrscheinlich kein Reinfall ist und auch in Zukunft zumindest einigermaßen gut funktionieren wird. Wie einigermaßen gut genau, weiß keiner und es weiß auch keiner, ob 50% MSCI World+Girokonto in den nächsten 50 Jahren vielleicht deutlich besser sein werden. 

Rendite-Jäger/Performance-Hungrige sind beim Arero oder seiner Strategie sowieso komplett an der falschen Adresse.

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Sapine
Posted
vor 11 Minuten von Schwachzocker:

Das ist mir klar. Deshalb benutze ich ja die Zitierfunktion. Damit Du weißt, wo Du ansatzweise so etwas geschrieben hat.

Bei dem Zitat habe ich nur von Rohstoffen und Gold geschrieben. Du unterstellst mir eine komplett andere Aussage in Bezug auf US-Aktien. Das ist einfach nur für den ...

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nvbler
Posted
vor 9 Minuten von Sapine:
Zitat

Gefällt Dir die alleinige Fixierung auf Aktien, ohne Hinzunahme von US-Aktien vielleicht auch nicht? 

Ich wüsste nicht wo ich ansatzweise so etwas geschrieben hätte. 

Das sollte sicherlich nur die selbe Logik darstellen, wie diese hier:

vor 13 Minuten von Schwachzocker:
  vor 39 Minuten von Sapine:

...Die alleinige Fixierung auf Rohstoffe, ohne Hinzunahme von Gold gefällt mir auch nicht.

Und war damit vermutlich ein Hinweis darauf, dass die Rohstoffe beim Arero auch Gold beinhalten.

 

Bitte gerne. Meine gute Tat für den heutigen Tag.

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Sapine
Posted
vor 41 Minuten von Madame_Q:

Dass Geiz geil ist, verstehe ich. Die meisten würden sich am liebsten einen Eigenbau wünschen aus mehreren ETFs mit je 0,01% TER, -0,5% TD bei einem 100%, kostenlosen Broker samt Wecker für Rebalancing, inkl. Arschtritt-Roboter (weil man es manchmal dann doch nicht so gerne macht, nachzukaufen, wenn die eine Assetklasse seit fünf Jahren nur fällt). Dazu dann noch einen Gutschein für lebenslange Spread-Freiheit, Steuerstundung und 30% Teilfreistellung auch auf Anleihen- u. Rohstoff-Fonds.

Die Realität sind dann aber doch ein klein wenig anders aus. 

Geiz ist geil und Kostenbewusstsein sind unterschiedliche Dinge. Selbstverständlich sollen Dienstleister für ihre Leistung adäquat bezahlt werden, aber wenn ich sehe, dass 0,18 % p.a. beim Arero abgezweigt werden (ganz zu schweigen von den ESG-Kosten), dann gefällt mir das nicht und das ist mein gutes Recht. Ich muss das weder hinnehmen noch für gut befinden. Das hat nichts mit Geiz zu tun. Wenn die Anleger nicht irgendwann angefangen hätten, kostenbewusst zu investieren, würden wir heute noch Verwaltungsgebühren von mehr als 1 % p.a. zahlen. Sei also dankbar, dass es kostenbewusste Anleger gibt, Du profitierst auch davon. 

 

vor 5 Minuten von nvbler:

Das sollte sicherlich nur die selbe Logik darstellen, wie diese hier:

Und war damit vermutlich ein Hinweis darauf, dass die Rohstoffe beim Arero auch Gold beinhalten.

Das wäre einfacher gewesen, wenn er das geschrieben hätte. Aber ist es richtig? Meines Wissens hat der Arero nur Futures und kein physisch hinterlegtes Gold. 

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Nachdenklich
Posted
vor 1 Stunde von Sapine:

Geiz ist geil und Kostenbewusstsein sind unterschiedliche Dinge.

@Sapine

 

Ich habe den Eindruck, daß Du es nicht verstehen willst.

 

Wer die Kosten des ARERO hinterfragt ist geizig.

Sollte aber jemand bei einem klassischen aktiven Fonds die Gebühren hinnehmen, weil man sich von der aktiven Auswahl etwas erhofft, dann ist das einfach nur mangelndes Kostenbewußtsein und abgrundtiefe Dummheit.

 

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Sapine
Posted

You made my day :D

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 21 Minuten von Nachdenklich:

IWer die Kosten des ARERO hinterfragt ist geizig.

Sollte aber jemand bei einem klassischen aktiven Fonds die Gebühren hinnehmen, weil man sich von der aktiven Auswahl etwas erhofft, dann ist das einfach nur mangelndes Kostenbewußtsein und abgrundtiefe Dummheit.

 

Die Frage ist eigentlich ganz einfach:

Schaffe ich es als relativ fauler und dummer uninformierter Privatanleger (sofern ich vom Arero überzeugt bin), dieses Konstrukt kostengünstiger (Einzahlungen, Rebalancing, Entnahmen, Teilfreistellung, Steuern) hinzubekommen?

Wenn ja? Wie viel günstiger? Und - wie viel Zeit, Aufwand für das Handling und für die Wissensaneignung kostet mich das?

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Nachdenklich
Posted
vor 1 Minute von pillendreher:

Die Frage ist eigentlich ganz einfach:

 

Das ist eine andere Frage.

 

Kann man es selbst günstiger oder nicht (und mit welchem Aufwand) ist eine sachliche Frage.   

Diese Frage als Zeichen von Geiz zu interpretieren ist eine "moralische" Wertung.

 

Warum jemand eine sachliche Frage mit einer solchen moralischen Wertung überlagert .....     auf die Spekulation möchte ich mich nicht einlassen.

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Sapine
Posted
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Wieviele "Anleihe-Zyklen" hat die Menschheit denn schon erlebt, um dazu eine Aussage treffen zu können?

Ich muss mich korrigieren, die Quelle behauptet die Anleihezyklen seien in der Regel 30 Jahre. Und zwar 30 Jahre für aufwärts mit den Zinsen und 30 Jahre für abwärts. Wenn Du so willst über den gesamten Zyklus 60 Jahre. Das muss natürlich in Zukunft nicht genauso sein, aber ich würde nicht unnötig dagegen wetten wenn ich bessere Alternativen habe. Ich hoffe der Rückblick bis Anfang des 19. Jahrhunderts ist Dir lang genug. 

 

Quelle: Peter E. Huber: Antizyklisches Investieren in Krisenzeiten

 

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Fondsanleger1966
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Wenn ich mir die Renditeaussichten für den Arero auf Basis der in https://www.wertpapier-forum.de/topic/62110-anfängerfrage-zu-dividende-und-steuern/?tab=comments#comment-1446409 verlinkten wissenschaftlichen Quellen anschaue, komme ich bei den Aktien und Renten auf einen realen Erwartungswert von knapp 1,7% p.a. vor Kosten und Steuern (allerdings ohne eine wie auch immer geartete Rebalancierungsrendite). Die Rohstoffe setze ich zunächst einmal mit 0% p.a. an, weil es für sie keinen wissenschaftlich basierten Schätzwert für die nächsten Jahre gibt und neben Verbesserungen (z.B. ein wieder höher verzinstes Collateral, aktuell mehr Backwardation) auch Risiken zu beobachten sind (z.B. ein hoher Spotpreis beim Öl, besonders in Nicht-USD, z.T. Knappheitspreise bei einigen Rohstoffen usw.).

 

Erwartungswert heißt bekanntermaßen, dass in 50% der Fälle das künftige Ergebnis noch unter 1,7% p.a. vor Kosten und Steuern liegen wird.

 

Die offiziellen Arero-Kosten von 0,5% p.a. betragen stattliche 30% dieses Erwartungswertes. Oder anders ausgedrückt: 17%pkt der Aktienquote von 60% gehen statistisch gesehen für die Gebühren des Areros drauf.

 

Ich finde es daher verständlich, dass sich erfahrene Anleger mit nennenswerten Investitionsbeträgen Gedanken darüber machen, ob und wie sich die hohe Kostenquote reduzieren lässt.

 

Der Arero verwendet bei den Aktien und Anleihen die günstigen Solactive Indizes. Entsprechende ETFs kosten 0,05% p.a. (Amundi Prime, außer EM) bzw. 0,10% p.a. (Amundi Prime EM sowie L&G). 85% des AReRo-Mixes lassen sich also für ca. 0,055% p.a. darstellen. Die Rohstoffe kosten bei einer TER von 0,3% p.a. (Swap-Kosten genauso wie beim Arero außen vorgelassen) 0,045% p.a. Macht zusammen 0,10% p.a - das ist nur ein Fünftel der Arero-Gebühren.

 

Wenn statt der Rohstofffutures ganz oder teilweise z.B. Euwax Gold II eingesetzt wird, das in den Krisen ab 2000 die MDDs insgesamt etwas besser abgefedert hätte, sinken die laufenden Kosten sogar noch weiter. Steuerlich ist Euwax Gold II ab einem Jahr Anlagedauer und steigenden Kursen auch von Vorteil.

 

Auf der Gegenseite stehen die Kosten des Anteilserwerbs beim Selbstbau. Diese fallen bei ausschüttungsorientierten Konzepten allerdings nur einmal an und sonst zweimal (Kauf und Verkauf), abgesehen von evtl. Rebalancierungen. Das verteilt sich über die Jahre ganz gut.

 

Die steuerliche Situation kann nur individuell betrachtet werden.

 

Der Selbstbau bietet außerdem die Möglichkeit, fragwürdige Bestandteile des Areros, wie etwa das wissenschaftlich nicht fundierte BIP-Konzept, abzuwandeln, sowie das Marktportfolio auf eine breitere Basis zustellen (z.B. durch die Verwendung von weltweiten Anleihen, die in Euro abgesichert sind und eine wesentlich bessere Emittentendiversifizierung aufweisen, und z.B. durch eine Beimischung von EMD bzw. das Ersetzen eines Teils der EM-Aktien durch EMD zur breiteren Abdeckung der EM u.ä.).

 

Erfahrene Anleger können so eine ganze Reihe von Vorteilen verwirklichen:

- Sie investieren breiter diversifiziert als mit einem Arero.

- Sie investieren in einem stärkeren Maße empirisch und wissenschaftlich fundiert.

- Sie erhalten robustere Portfolios

- mit deutlich niedrigeren Kosten

- und einem besseren Chancen-/Risiko-Verhältnis.

- Sie können besser individuelle Vorlieben umsetzen und außerdem Assets, die Unbehagen auslösen, meiden (aktuell z.B. Tagesgeld/Festgeldleiter/Kurzläufer-Anleihen statt langlaufender Anleihen).

 

Ob sich der Aufwand für einen Selbstbau lohnt, ist natürlich wiederum eine nur individuell zu beantwortende Frage.

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