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Goldpreis - Entwicklung

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5.139 Beiträge in diesem Thema

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Ha. Das könnte wirklich sein. Doch die Leitzinsen werden diesmal bestimmt nicht auf zweistellige Zahlen erhöht werden (müssen oder können). Und der nachfolgende Anstieg könnte sogar noch heftiger sein als bis 1980. "Geschichte wiederholt sich nicht. Es sei dann als Farce oder dann als Tragödie" (oder so ähnlich, wenn ich richtig zitiere).

 

 

Ich finde es garnicht so abwegig das die Leitzinsen in einigen Jahren zweistellig sein werden. Bei der enormen Geldmengenausweitung IMO wirds wohl bald ein Inflationsproblemchen geben!

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Geschrieben

Ich finde es garnicht so abwegig das die Leitzinsen in einigen Jahren zweistellig sein werden. Bei der enormen Geldmengenausweitung IMO wirds wohl bald ein Inflationsproblemchen geben!

Natürlich wird es ein "Problemchen" geben. Aber das eigentliche Problem werden die Zinsen sein, dass sie nicht über - sagen wir mal - 5% gehoben werden können. Weil dann eine "Finazkrise" sich enwickelt, die die heutige als spassig erscheinen liesse. Auch wenn Obama Volker als seinen Berater hat und die beiden sich sich prächtig verstehen - das dürfte kaum mehr funktionieren, das Rezept der Vergangenheit. Nicht dass ich irgendwie an Hyperinflation glauben täte.... Nein, allein eine zweistellige Zahl würde unerträglich sein. Verdammt dünnes Eis, auf dem da versucht wird umherzuspazieren. Ohne grobe Einschnitte im Hier und Jetzt kann es cetero censeo nicht sinnvoll weitergehen.

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Geschrieben

Natürlich wird es ein "Problemchen" geben. Aber das eigentliche Problem werden die Zinsen sein, dass sie nicht über - sagen wir mal - 5% gehoben werden können. Weil dann eine "Finazkrise" sich enwickelt, die die heutige als spassig erscheinen liesse. Auch wenn Obama Volker als seinen Berater hat und die beiden sich sich prächtig verstehen - das dürfte kaum mehr funktionieren, das Rezept der Vergangenheit. Nicht dass ich irgendwie an Hyperinflation glauben täte.... Nein, allein eine zweistellige Zahl würde unerträglich sein. Verdammt dünnes Eis, auf dem da versucht wird umherzuspazieren. Ohne grobe Einschnitte im Hier und Jetzt kann es cetero censeo nicht sinnvoll weitergehen.

 

Die Zinsen richten sich aber nach der Inflation. Würdest du für 5% dein Geld anlegen wenn gleichzeitig dein geld 10% p.a. an Wert verliert?

Wohl nicht. Also werden die Zinsen steigen. Und zwar so lange bis eine positive Realverzinsung entsteht.

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Die Zinsen richten sich aber nach der Inflation. Würdest du für 5% dein Geld anlegen wenn gleichzeitig dein geld 10% p.a. an Wert verliert?

Wohl nicht. Also werden die Zinsen steigen. Und zwar so lange bis eine positive Realverzinsung entsteht.

So ist es doch schon die letzten Jahre gewesen! Gegen die 10 % jährlicher Verlust.... Aus Gründen der Diversifikation sollte man doch für 5% anlegen, besser als nix wenn das Geld unter der Matratze liegt. Als Mass für Inflation sehe ich dabei natürlich die EZB M3-Zahlen (6-8% jährl.) und nicht die lachhafte Teuerungsrate, die allgemein als "Inflation" ausgegeben wird. Und wenn wir schon bei Gold sind: seit ca. 2001 gab es da ungefähr 10% Rendite p.a. (in Euro), was nur zum Teil an der damaligen Unterbewertetheit liegt. Gerade verlassen wir ja jeden fairen Preis, mit masslosen 25Tsd/kg wird das Zeuchs grad gehandelt.

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So ist es doch schon die letzten Jahre gewesen! Gegen die 10 % jährlicher Verlust.... Aus Gründen der Diversifikation sollte man doch für 5% anlegen, besser als nix wenn das Geld unter der Matratze liegt. Als Mass für Inflation sehe ich dabei natürlich die EZB M3-Zahlen (6-8% jährl.) und nicht die lachhafte Teuerungsrate, die allgemein als "Inflation" ausgegeben wird. Und wenn wir schon bei Gold sind: seit ca. 2001 gab es da ungefähr 10% Rendite p.a. (in Euro), was nur zum Teil an der damaligen Unterbewertetheit liegt. Gerade verlassen wir ja jeden fairen Preis, mit masslosen 25Tsd/kg wird das Zeuchs grad gehandelt.

Besser als zu 5% Verlust ist aber gar kein Verlust und somit eine Anlage in Sachwerte (Gold, Lebensmittel, Öltank auffüllen etc.).

 

Wer sagt dir, dass Gold zur Zeit nicht unterbewertet ist? Es ist immer die Frage des Standpunkts. Es gab sicher 2001 auch Leute die Gold für überbewertet hielten.

 

Ich kaufe lieber einen Sachwert der keinen Verlust bei einer hohen Inflation bringt, als das Geld als Tages- oder Festgeld anzulegen.

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Besser als zu 5% Verlust ist aber gar kein Verlust und somit eine Anlage in Sachwerte (Gold, Lebensmittel, Öltank auffüllen etc.).

Kann ich dir prinzipiell nur recht geben. Aber die hard assets sind auch nicht unproblematisch. Völlig überteuerte Immobilien, utopische Grundstückspreise in gewissen Gegenden (auch und gerade in D) etc. mögen das ja schon illustrieren...

 

Wer sagt dir, dass Gold zur Zeit nicht unterbewertet ist? Es ist immer die Frage des Standpunkts. Es gab sicher 2001 auch Leute die Gold für überbewertet hielten.

 

Ich kaufe lieber einen Sachwert der keinen Verlust bei einer hohen Inflation bringt, als das Geld als Tages- oder Festgeld anzulegen.

Natürlich gab es diese Meinungen, dass 2001 Gold überbewertet gewesen wäre. Das hat nicht unerheblich zu den niedrigen Preisen der damaligen Zeit beigetragen. Hier ist eine solche "echte Perle",

http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/1072094.html

(jetzt leider nicht mehr frei)

Köstliche Unterhaltung, damals wie heute B)

 

Warum der Preis derzeit übertrieben ist? Nun, realistischerweise wird die Inflationspolitik schon gelingen. Und das wird die Vorstellungen bezüglich Gold arg dämpfen. Ausserdem ist der Preis viel zu hoch, um eine nachhaltige Schmuckgoldnachfrage zu ermöglichen, ein (noch) wichtiges Fundament des Goldpreises. Weiterhin sind diese ganzen Papierzertifikate und ETFs da, die allzuschnell gewachsen sind und schnell negativ auf den Preis sich auswirken können. Und natürlich könnten wieder grössere Mengen seitens des IWF usw. angeboten werden, das wird ja jetzt schon in Aussicht gestellt.

 

Jon Nadler von kitco.com:

 

... from now on, the money game starts to get really interesting. With the Dow at lows not seen since 2002, and under a number that some saw as its Maginot Line, the US dollar flirting with the double-eight on the index, and gold still within a $25 whispering distance of $1K, the conundrum of what represents value, what is next to pop (higher, or as in a bubble popping, both apply here), and where to park one's funds becomes a task as appealing as opening one's e-mail inbox after a month-long vacation.

Hat schon einen witzigen Stil, der Herr Nadler.

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Geschrieben

Warum der Preis derzeit übertrieben ist? Nun, realistischerweise wird die Inflationspolitik schon gelingen. Und das wird die Vorstellungen bezüglich Gold arg dämpfen. Ausserdem ist der Preis viel zu hoch, um eine nachhaltige Schmuckgoldnachfrage zu ermöglichen, ein (noch) wichtiges Fundament des Goldpreises. Weiterhin sind diese ganzen Papierzertifikate und ETFs da, die allzuschnell gewachsen sind und schnell negativ auf den Preis sich auswirken können. Und natürlich könnten wieder grössere Mengen seitens des IWF usw. angeboten werden, das wird ja jetzt schon in Aussicht gestellt.

 

Nun, zur Schmucknachfrage hab ich nicht viel gefunden. Nur Zahlen bis 3Q 2008. Und bis dahin war sie trotz steigenden Preisen realtiv konstant.

 

Was meinst du mit "Die Inflationspolitik wird gelingen"?

 

Der IWF droht schon lange. Die Frage ist, wieviel Gold die überhaupt noch haben. Die offiziellen Zahlen kenne ich... Auf der anderen Seite stehen Länder die Gold zur Zeit massiv kaufen. 2010 soll ja die "Golf"-Währung eingeführt werden. Die wenn es nach den Erfindern geht eine der härtesten der Welt sein soll. Es wird auch schon über Golddeckung spekuliert.

 

Bis Bretton Woods lag der Goldpreis je Unze festgeschrieben bei 35 USD. Da gab es Golddeckung. Würde man heute die Zahlen in Relation setzen. Käme man auf einen Goldpreis von gut 50.000 USD je Unze. Ich sage nicht, dass das realistisch ist. Aber ich denke durchaus, dass das Ende noch nicht erreicht ist. Die Masse kauft "noch" kein Gold...

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2010 soll ja die "Golf"-Währung eingeführt werden. Die wenn es nach den Erfindern geht eine der härtesten der Welt sein soll. Es wird auch schon über Golddeckung spekuliert.

Warum eigentlich nicht Öl-Deckung?

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Geschrieben

Warum eigentlich nicht Öl-Deckung?

 

Weil Öl weniger wird. Das gäbe ne wahnsinns Deflation!!!

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Ich hatte Anfang 2008 auch mal nen Thread eröffnet, das ich Gold für überteuert hielt und eine Korrektur erwartet habe aber man muß ja nicht stur an seinen Gedankengängen festhalten.

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Geschrieben

Wiso jetzt in Gold einsteigen? Das Zeugs ist schon viel zu weit gelaufen!

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Geschrieben

Was meinst du mit "Die Inflationspolitik wird gelingen"?

Na, gemeint ist das Vermeiden, Umkehren oder auch Re-Inflationieren der sogenannten "Kredit-Deflation". Meinst du nicht, man wird alles tun, einen Kollaps der Finanzmärkte und letztendlich auch der Währungen zu vermeiden? Ich sehe keinen Grund, warum das nicht wie in 2003/4 gelingen sollte.

 

Der IWF droht schon lange. Die Frage ist, wieviel Gold die überhaupt noch haben. Die offiziellen Zahlen kenne ich...

Nun ja, vielleicht ist die Ankündigung schon alles. Andererseits ist es vielleicht gar nicht dumm, wenn Länder, die vielleicht nicht selbst in Erscheinung treten möchten, den IWF einspannen wenn sie ihre Bestände veräussern möchten.

 

Auf der anderen Seite stehen Länder die Gold zur Zeit massiv kaufen. 2010 soll ja die "Golf"-Währung eingeführt werden. Die wenn es nach den Erfindern geht eine der härtesten der Welt sein soll. Es wird auch schon über Golddeckung spekuliert.

Das Gerede vom "Gold-Dinar" ist schon älter und hat sich offenbar nie konkretisiert.

 

Bis Bretton Woods lag der Goldpreis je Unze festgeschrieben bei 35 USD. Da gab es Golddeckung. Würde man heute die Zahlen in Relation setzen. Käme man auf einen Goldpreis von gut 50.000 USD je Unze. Ich sage nicht, dass das realistisch ist. Aber ich denke durchaus, dass das Ende noch nicht erreicht ist. Die Masse kauft "noch" kein Gold...

Natürlich ist alles möglich. Nicht unwichtig ist aber auch der Zeitrahmen. Schau dir die 70er an, wo Gold von 35 auf 200 Dollar stieg. Mitte der 70er fiel es auf die Hälfte des Hochs, 100 Dollar. Danach erst ging es auf die 850er Spitze 1980. Ähnlich könnte sich das heute verhalten. Das Gelingen der Rettung der Kreditstrukturen wird diesmal das Gold (weil es eben nicht im Allgemeinbewusstsein als gutes Investment verankert ist, wie du auch bemerkt hast) in den Boden hauen. Nicht dass ich dies bedauern würde ... :) .. aber wenn die Chance nicht kommt, dann hab ich mich halt verspekuliert B)

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Geschrieben

Oder Du fängst an monatlich zu kaufen.

 

Oder man tauscht am Scheitelpunkt der Hyperinflation seine Ersparnisse(wenn man dann noch welche hat) in eine andere Währung.

 

Und tauscht dann wieder zurück, wenn die Preisblase geplatzt und das Zinsniveau hoch ist.

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Geschrieben

Nun, zur Schmucknachfrage hab ich nicht viel gefunden. Nur Zahlen bis 3Q 2008. Und bis dahin war sie trotz steigenden Preisen realtiv konstant.

....

 

Hier ist eine nette Graphik:

post-13604-1235173265_thumb.jpg

 

Quelle: Option ARMageddon

 

 

Nach dieser kann man in der Tat keine grosse Abnahme der Goldschmuckmengen feststellen. Es soll sich um eine neuere Entwicklung handeln, bei kitco z.B. in letzter Zeit mehrfach erwähnt oder verlinkt gewesen.

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Geschrieben

FTD:

"Wegen des gestiegenen Preises ist auch beim Gold die Nachfrage für die Schmuckherstellung deutlich zurückgegangen. [...] Besonders auffällig ist derzeit das starke Interesse an Gold zu Investitionszwecken. Dabei sind vor allem börsengehandelte Fonds (ETF) beliebt. So stiegen allein in der vergangenen Woche die Bestände des weltgrößten und populärsten Gold-ETF, dem SPDR Gold Trust, um 118 Tonnen auf knapp 986 Tonnen."

 

keine ahnung von wann der artikel ist, inzwischen sind es allerdings schon 1028 tonnen

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Geschrieben

Wo hast du denn diese Daten her?

Das würde ja bedeuten das der ETC einen Mittelzufluss von ca. 15% in einer Woche hatte!!

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Geschrieben · bearbeitet von relative

Wo hast du denn diese Daten her?

Das würde ja bedeuten das der ETC einen Mittelzufluss von ca. 15% in einer Woche hatte!!

 

der zitierte text ist FTD. financial times.

den aktuellen wert von der website des ETFs. symbol GLD in new york

 

die betreiben momentan ein lagerhaus für 130 Mio USD p.a. :D

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Geschrieben · bearbeitet von maximale

Gegenwärtig sind rund 2-2,5% der finanziellen Mittel in Gold angelegt.

 

Kann sich jeder ausrechnen was passiert wenn der Anteil wieder auf rund 10% geht.

 

Und wenn gar die alte Vermögensberaterregel 1/3 in Gold wieder zu Ehren kommt dann.....

 

Eines muss aber jedem klar sein, das Weltfinanzsystem läuft auf dieser Basis nicht mehr lange.

Die Schulden die jetzt als Konjunkturpakete od. wie auch immer eingegangen werden, werden (u. können) nicht mehr zurückbezahlt.

 

Dementsprechend führt aus dieser Situation nur noch eine Währungsreform, in dem Fall eine Weltwährungsreform.

 

Und die gab es 1923 u. 1948 ?

 

100 alte Mark waren von einem Tag auf den anderen nur noch ca. 6,4 neue Mark.

Sparguthaben u. Forderungswerpapiere sanken dementsprechend im Wert u. erholten sich zwangsläufig auch nicht mehr.

 

Aber auch Aktien sanken über Nacht ca. um 90%.

Der wesentliche Unterschied war, sie erfuhren in den folgenden Jahren eine Rally von 300-400% u. nach einem Jahrzehnt waren sie wieder auf dem Stand vor der Währungsreform.

Also unmittelbar bieten Anteilspapiere keinen Schutz vor solch Maßnahmen, aber langfristig sehr wohl.

 

Und Gold in diesen Situationen.

Ich mach's kurz, Gold war der Winner.

Eine Unze war vorher eine Unze u. das blieb sie auch nach der Reform :thumbsup:

Und die Kaufkraft einer Unze in Bezug auf reale Dinge des Lebens z.b. Immobilien, Sachgüter erlitt keine Beschädigung, ja in Relation zu den Bargeldbesitzern usw. zeigte sich Gold als werterhaltendes Gut.

 

Die Masse hat sich nicht einmal noch auf den Weg gemacht ihre Ersparnisse in ein wertbewahrendes Anlagegut zu transferieren.

Dazu kommt, alle Anlagen haben im letzten Jahrzehnt bereits eine Blase erlebt.

 

Gold u. Silber noch nicht.

Beide Anlageformen waren dazu noch die wertstabilsten der letzen Jahre, bzw. wie ich immer gerne sage, der Pick des Jahrzehnts.

 

Die Vergangenheit hat auch hier gezeigt, dass dann sich die Leute an diesem Umstand orientierten u. in diese Anlagen hineingingen.

 

Sieht man dann noch was mittlerweile mit unserem Papiergeld passiert, z.b. das amerikanische Finanzministerium gibt Anleihen heraus, die im Notfall mangels Käufer einfach von der Notenbank gekauft werden. Ja wie, einfach mittels neu geschaffenem Verrechnungsgeld bzw. der Notenpresse.

Dann weiss man in welchem Stadion des Papiergeldsystems wir uns wieder mal befinden.

Darauf folgte immer eine Währungsreform bzw. ein Krieg.

 

Dann begann das Spiel von vorne.

Neue Währung, neues Vertrauen damit einhergehend wirtschaftliche Sicherheit u. Prosperität.

Die Politiker, die sich andauernd im Wahlkampf befinden, versprechen wie immer alles u. mehr.

Lässt sich nur über die Notenpresse letztendlich finanzieren u. solange es mittels gemäßigter Inflation, die offiziell unter der tatsächlichen berechnet wird - denn daran hängen ja die nominell versprochenen Transferzahlungen aller Art, kontrollieren lässt, geht es jahrelang gut.

 

Bis es sich nur noch mit einer Währungsreform lösen lässt.

 

Gold hat da den Vorteil, es ist niemand gegenüber verpflichtet. :P

Es ist nicht von einer Notenbank, von Gläubigern, einer Lebensversicherungsanstalt, einem Staat od. den schwindligen Entscheidungen von Politikern abhängig.

 

Wer es nicht glauben mag, soll sich die Entwicklung in Argentinien der letzten 20 Jahre anschauen od. Studien sich zu Gemüte führen, die sich damit beschäftigen welche Finanzinstitute die letzten 100 Jahre u. damit 2 Weltkriege u. Deflation, Inflation u. Währungsreformen überlebt haben u. vor allem wie.

Überlebt haben dies nur ganz wenige Versicherungen, weil sie im Gegensatz zu Banken regelmäßig Geldzuflüsse hatten u. weil sie diese zu 1/3 in Gold, 1/3 in werthaltige Immobilien u. 1/3 in substanzstarke Aktien angelegt hatten.

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Geschrieben

...entweder man hat es, oder man hätte es gerne gehabt

 

bei Proaurum gibts keins mehr und bei edelmetallshop.de gibts nur mehr Emirates

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Geschrieben

Wiso jetzt in Gold einsteigen? Das Zeugs ist schon viel zu weit gelaufen!

Hiess es vor einem Jahr auch schon. Auch wenn es zwischendurch mal einen Durchhaenger gab, scheint mir der Trend aber (immer noch) eher nach oben zu gehen. Ob es mal die 2000 schafft vermag ich nicht zu sagen, aber ich wuerde auch nicht behaupten, dass es schon zu weit gelaufen ist ...

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Geschrieben

Falls es irgendwann einmal zu einer Weltweiten Wärungsreform kommen würde und z.B. jeder 100 bekommt, dann Frage ich mich nur was dann bitte schön Gold wert sein soll, da dann keine bzw. kaum Nachfrage nach Gold besteht, ist dem zu folge auch der Goldwert im Keller.

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Geschrieben · bearbeitet von maximale

Was heisst jeder bekommt 100,- ?

 

So wurde das noch nie abgehandelt.

 

Wenn z.b. aus 100,- in neuer Währung dann 1,- wird, dann kosten die Brötchen beim Bäcker auch dementsprechend weniger u. das gilt nahezu für alle Güter.

 

Dazu gibt es komplizierte Regelungen hinsichtlich Wertanpassungen der einzelnen Güter.

Da handelt es sich um sogenannte Lastenausgleiche, die wiederum von der Politik vorgegeben werden u. von den Lobbys möglichst nach deren Vorstellung ablaufen sollen.

1948 gab es da z.b. Regelungen für Immobilien. Weil diese eben nicht so stark fielen wie Bargeld.

Zudem verschwanden die Kredite auf Immobilien aus dem Grund nicht so einfach wie die der Staatsschulden, weil sie eben nur in einem für Schuldner schlechterem Verhältnis gewandelt wurden in die neue Währung.

 

Weiters behielten Forderungen aus realen Geschäften des Wirtschaftslebens ihre Höhe vor der Währungsreform.

Trotzdem wurden damals von den Geschäftsleuten viele Wirtschaftsgüter bereits zurückgehalten, weil sie die Währungsreform rochen.

Denn wer verkauft gute Realgüter gegen bald total für wertlos erklärte alte Papierfetzen u. auch wenn die Forderungen ihren Wert behalten sollten, was hilft das wenn der Schuldner dann halt "Konkurs" anmeldet weil er sie so nicht mehr bezahlen will.

 

Gibt schöne "Romane" über die Währungsreformgewinner.

Währungsreform fand an einem Sonntag statt, findet immer am Wochenende überraschend statt.

 

Und am Montag gab es überall wieder volle Auslagen.......

 

Und zu Gold, keine Angst, eine Unze hat immer ihren Wert :thumbsup:

Das hat die Vergangenheit in der Praxis noch immer bewiesen, und das ist was zählt.

Gab dazu vor 14 Tagen z.b. eine schöne Aufstellung in der Wirtschaftswoche zu den einzelnen Anlageklassen u. wie sie sich in der Praxis in allen Krisen u. Zyklen der letzten 100 Jahre verhalten haben.

 

Zum Schluss:

Es besitzt jemand eine Immobilie u. knapp vor Währungsreform wollen viele noch ihr bald wertloses Papiergeld in Realwerte tauschen.

Wem wird er verkaufen, den Papierenen od. jemanden der fragt wieviele Unzen er dafür will :P

 

Ach ja, ich habe noch Briefmarken von meinem Großvater mit Aufdrucken wie z.b. 5 Millionen Mark. Die stammen noch aus der Zeit vor der Währungsreform 1923 !

Ein paar Gold u. Silbermünzen hatte mir mein Vater auch vermacht.

Diese Münzen waren der Familie in der Vergangenheit manchmal sehr behilflich.

In der Not konnte man damit was erwerben.

In guten Zeiten kaufte man wieder welche zu niedrigen Kursen u. hatte wieder eine Versicherung für harte Zeiten.

Mit den Briefmarken durfte ich als Kind spielen, weil die haben dahingehend nicht einmal für was irgend etwas getaugt.

Schon gar nicht für einen Kreislauf wie oben mit den Goldmünzen angeführt.

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Geschrieben

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Geschrieben

Nur wenn die Inflation wirklich aus den Fugen geraten sollte.

 

Wenn dies klappen sollte, glaube ich nicht an eine signifikante Erhöhung des Goldpreises.

 

Obama Has Plan to Cut Deficit by Two-Thirds by 2013, NYT Says

 

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...&refer=home

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Geschrieben · bearbeitet von losemoremoney

Nur wenn die Inflation wirklich aus den Fugen geraten sollte.

 

Wenn dies klappen sollte, glaube ich nicht an eine signifikante Erhöhung des Goldpreises.

 

 

 

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...&refer=home

 

Naja,Regierungen können abgewählt werden oder es passiert ein kleiner Unfall.

 

Und von heute auf morgen, werden Sie keine drastischen Einsparmaßnahmen durchziehen, dann hätte es die ganzen Rettungspakette nicht

 

geben dürfen.

 

Man sieht es ja auch in unseren Land man macht Gebietsreformen, legt Arbeitslosen und Sozialhilfegeld zusammen kürzt den Leuten die

 

Rente oder verlängert das Renteneintrittsalter, alles Dinge die ne Menge Geld eingespart haben aber zu wenig um letzten Endes einen

 

Haushaltsüberschuß und keine Schulden zu erzeugen.

 

Ne weiche Regierungen=weiche Währungen

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