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Warren Buffett

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Kenne die Geschichte auch so. Das schließt aber nicht aus dass er einige Jahre Später viel Geld geerbt /geschenkt bekommen hat. Z.b. um den Zeitraum als er Berkshire übernommen.

 

Bedenkt man dass sein Vater Senator und Broker war ist das ziemlich wahrscheinlich. Buffets Familie gehörte jedenfalls definitiv zu den obersten 10.000 wie man so schön sagt. Und dann muß man sich natürlich auch fragen ob ein Fremder soviel Geld zu den Konditionen bekommen hätte von der Familie.

Einen Fremden hätten sie sicher gnadenlos runtergehandelt als erste namhafte Kunden, auch wenn sie sein Talent erkannt hätten. Und bei der Neukunenaquise hat die Familie sicher auch nicht geschadet.

 

Extrembeispiel: Jemand hat keinen Cent, aber die Markenrechte von Coca Cola. Da würde Niemand von Null sprechen.

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Posted · Edited by Konfuzius

Wo hast Du denn die Info her?

Kenne ich gar nicht, und das wundert mich. Denn IMO hat er bei null angefangen, das ist ja gerade das unglaubliche.

 

Verwechselt Du jetzt mit Konfuzius, der hat bei null angefangen.

 

 

Er hatte während des Studiums über die 5 Jahre mit seinem persönlichen

Depot ein jährliche Rendite von ca. 70% geschafft. Damit hatte er aus seinen 10000 $,

die er durch Zeitungaustragen etc. vor dem Studium verdient hatte, 140000 $ gemacht.

 

10.000 $ durch Zeitung austragen vor 55 Jahren, nicht schlecht. Der erste Volkswagen kostete umgerechnet damals paar hundert Dollar. Da wird heutzutage noch jeder Postbote neidisch.

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Posted · Edited by hardi

Verwechselt Du jetzt mit Konfuzius, der hat bei null angefangen.

HAHAHAAAAA. der war wirklich witzig und sooooo passend. - UFF

 

hat bei "null angefangen". bei "null" verständnis für off-topic? - naja. vielleicht wirds noch was. mit der GANZEN weisheit ...

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Posted · Edited by Toni

Ja, das ist richtig. Als Buffett seine Investment-Gemeinschaft gründete,

hat er 105.000 US$ von Bekannten/Verwandten bekommen, um das

Geld zu vermehren. Er selber hatte nur 100 US$ dazugesteuert.

Durch eine relativ hohe Erfolgsprovision wuchs sein Anteil natürlich

sehr stark über die Jahrzehnte....

 

Ich habe hier aus dem Buch "Warren Buffett Wealth" von Robert P. Miles

Buffetts Vermögensentwicklung abgeschrieben, immer sein Alter als erstes.

Allerdings die gekürzte Version, also mit grösseren Sprüngen:

 

11-----------114

20---------9.800

26-------140.000

30-----1.000.000

35-----7.000.000

39----25.000.000

49---140.000.000

56-1.400.000.000

66-1.650.000.000

72-3.600.000.000

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Posted · Edited by uzf

Hat der Warrens Buffett nicht gesagt er vererbt seinen Kindern nichts oder nur wenig damit sie lernen mit Geld umzugehen?

Und dann selber erben. Das würde nicht passen.

 

HAHAHAAAAA. der war wirklich witzig und sooooo passend. - UFF

 

hat bei "null angefangen". bei "null" verständnis für off-topic? - naja. vielleicht wirds noch was. mit der GANZEN weisheit ...

 

Du bist noch jung oder ?

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Ja, das hat er gesagt. Das letzte, was ich darüber gelesen habe, ist,

dass jedes seiner Kinder nur wenige Millionen bekommen wird....

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Posted · Edited by Konfuzius

Ja, das hat er gesagt. Das letzte, was ich darüber gelesen habe, ist,

dass jedes seiner Kinder nur wenige Millionen bekommen wird....

 

Nur wenige Millionen?

Nicht das wir für die noch mit der Sammelbüchse losmarschieren oder einen Opferstock plündern müssen.

 

Da zitiere ich doch mal den Wayne Hynes aus einem anderen Thread.

 

 

Das Wort Langfristanlage in Verbindung mit einem Jahr habe ich noch nie in einem Satz gelesen.

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Der Geschäftsbericht 2006 von Buffett's Holding "Berkshire Hathaway" ist draussen:

 

http://www.berkshirehathaway.com/2006ar/2006ar.pdf

 

Auf Seite 15 findet man Buffett's Depot-Zusammensetzung, zumindest die grössten Positionen:

 

post-834-1172786715_thumb.gif

 

Gesamt-Depotgrösse 61 Mrd. US$, not too bad...

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Juchuu, danke für die Info, Toni. Warte schon seit letztem Jahr sehnsüchtig drauf!

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Posted · Edited by Toni

Buffetts Firma scheffelte 2006 elf Milliarden Dollar

 

>>

Die Gewinne waren 2004 und 2005 durch die amerikanische

Hurrikan-Serie stark belastet worden. Berkshire hatte danach

die Versicherungen stark verteuert.

<<

 

Da sieht man es wieder: Preiserhöhungen müssen durchsetzbar

sein, sonst wird auf Dauer kein Geld verdient.

 

@thabounce: Hier siehst Du, wo das Geld für neue Investments

her kommt...

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,469490,00.html

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Bischen Glück, will heissen keinerlei nennenswerte Natur und sonstige Katastrophen ist auch nicht schlecht.

Aber das hatter ja selbst geschrieben.

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Hallo Leute,

 

ich habe mich gerade mal ein bißchen ins Thema "Warren Buffett" eingelesen und wollte nur mal darauf hinweisen das in der FAZ zur Zeit viel über ihn zu finden ist:

 

FAZ Warren Buffet

 

Wenn man Rechts oben bei "Themen" guckt findet man noch mehr.

 

Gruß Butterkuchen

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Der Geschäftsbericht 2006 von Buffett's Holding "Berkshire Hathaway" ist draussen:

 

http://www.berkshirehathaway.com/2006ar/2006ar.pdf

 

Auf Seite 15 findet man Buffett's Depot-Zusammensetzung, zumindest die grössten Positionen:

 

post-834-1172786715_thumb.gif

 

Gesamt-Depotgrösse 61 Mrd. US$, not too bad...

Buffets Kerninvestments sind gar nicht neu, da er ja nur in Werte investiert, die er langfristig hält, d.h. für ihn mindestens 10 Jahre oder ein Leben lang. Und "der Weise aus Omaha" investiert nicht in Aktien oder in einen Markt, sondern in Unternehmen, die er versteht. So hat er nie mit Technologieaktien spekuliert, auch nicht mit Microsoft, obwohl Gates sein Freund ist, dessen Stiftung er kürzlich den Großteil seines Vermögens vermacht hat.

Sein Anlagestil ist einfach und deshalb so genial. Und wird trotzdem von den meisten Börsianern nicht befolgt, weil sie

vor allem keine Geduld haben,

nicht unabhängig denken

nicht genügend Sicherheit und Selbstvertrauen bei "schieflagen" haben

unterbewertete Branchen nicht erkennen

ihre Gier nicht kontrollieren können

oder starrsinnig an einer Idee festhalten

(dem Sinne nach entnommen aus: Die Goldfinger von J. Gaulke)

Buffet hat seinen Anlagestil, immer unter Preis kaufen, so verinnerlicht, dass sein Lebensstil höchst bescheiden ist, viele Zeitgenossen bezeichnen so etwas als Geiz, bestimmt die "tollen Leute aus der Branche", die innerhalb kurzer Zeit Millionen schefffeln und dann wieder "verbrennen" können. Haffa und Co. lassen grüßen.

Da fühle ich mich mehr zu Buffett hingezogen.

Übrigens, vier Werte vom Fonds habe ich auch in meinem Depot.

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Ich werde dafür vermutlich von den ganzen Buffett-Fans gelyncht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Buffett und sein Laden unangemessen stark bewundert werden.

Der frühere Buffett hat tatsächlich aus wenig einen riesen Haufen gemacht, wie man auch am Berkshire Chart erkennen kann.

 

Aber, kann man beim aktuellen Portfolio noch irgendeine Genialität unterstellen bzw. Genialität für seinen Job voraussetzen? Das Anlagevolumen ist derartig riesig, dass es unflexibel macht und Buffett quasi zwingt, in Giganten zu investieren. Schaut man sich dann die Stocks an, sind das gute Picks, aber ist daran irgendwas genial? Es sind fast nur amerikanische Valuetitel, die jeder gute Analyst (*auf Wayne schau*) auswählen könnte.

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Ja, wenn man sich das Depot anschaut, wirkt das alles nicht genial,

da stimme ich Dir zu. ABER: Genial ist daran, das über ein halbes

Jahrhundert durch zu halten, das schafft halt nicht jeder.

 

Ausserdem muss das Depot ja nicht sonst wie aufregend

wirken, denn die Performance macht es schliesslich aufregend.

Und wer hat eine vergleichbare Performance???

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Ich werde dafür vermutlich von den ganzen Buffett-Fans gelyncht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Buffett und sein Laden unangemessen stark bewundert werden.

Der frühere Buffett hat tatsächlich aus wenig einen riesen Haufen gemacht, wie man auch am Berkshire Chart erkennen kann.

 

Aber, kann man beim aktuellen Portfolio noch irgendeine Genialität unterstellen bzw. Genialität für seinen Job voraussetzen? Das Anlagevolumen ist derartig riesig, dass es unflexibel macht und Buffett quasi zwingt, in Giganten zu investieren. Schaut man sich dann die Stocks an, sind das gute Picks, aber ist daran irgendwas genial? Es sind fast nur amerikanische Valuetitel, die jeder gute Analyst (*auf Wayne schau*) auswählen könnte.

Der letzte Satz ist richtig, aber Buffett legt nur in wenige Werte an, die er am besten kennt, und das sind vor allem amerikanische, die groß und ertragsstark sind.

Sieht man sich aber den "Langweiler" JNJ der letzten Jahre einmal genauer an, dann erkennt man erst bei längerfristiger Betrachtung die beeindruckende Wertentwicklung.

1. Jahr 10,5%

2. -2,9%

3. 24,0%

4. 28,8%

5. 9,8%

6. 39,3%

7. 90,6%

8. 67,4%

9. 92,8%

10. 149,5%

11. 207,9%

12. 420,8%

15. 545,5%

20. 1531,1%

24. 3061,2%

entnommen dem Cost calculator von JNJ

Und was hätte man in dieser Zeit mit Allianz oder noch schlimmer mit einer Lebensversicherung verdient?

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Posted · Edited by fibo naschi

in den letzten 24 Jahren eine Performance von 3000% hört sich schon toll an.

 

Aber, man muss aber auch berücksichtigen, dass seit 1982 die Börsen sehr gut gelaufen sind. Die Jahrzehnte davor waren wesentlich trostloser!!

 

Und überhaupt, 3000% hat denke ich Solarworld in 2-3 Jahren geschafft.

 

Das coole an Buffets Lage ist, er könnte einen 90%igen Verlust locker aussitzen, denn er wäre dann immer noch Milliardär.

 

Wir "Kleinen" haben nicht so viel "Spielgeld" und daher evtl. nicht den notwendigen emotionalen Abstand.

 

Fibo

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in den letzten 24 Jahren eine Performance von 3000% hört sich schon toll an.

 

Aber, man muss aber auch berücksichtigen, dass seit 1982 die Börsen sehr gut gelaufen sind. Die Jahrzehnte davor waren wesentlich trostloser!!

 

Und überhaupt, 3000% hat denke ich Solarworld in 2-3 Jahren geschafft.

 

Das coole an Buffets Lage ist, er könnte einen 90%igen Verlust locker aussitzen, denn er wäre dann immer noch Milliardär.

 

Wir "Kleinen" haben nicht so viel "Spielgeld" und daher evtl. nicht den notwendigen emotionalen Abstand.

 

Fibo

Beim Börsenspiel kommt es vor allem darauf an, Angst und Gier emotional in den Griff zu bekommen. Einem "Spieler", der schnell Riesengewinne machen will, gelingt das auf Dauer nie. Einem "Investor" dagegen, der sich fundiert mit einem Unternehmen beschäftigt, z.Z. nur eine realistische Jahresrendite von 6-10% erwartet, sich durch Markteinflüsse nicht irritieren lässt, gelingt das viel besser.

Das Entscheidene sind nicht das Geld, sondern Charaktereigenschaften wie Geduld, Selbstdisziplin und antizyklisches Denken, was jeder lernen kann.

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Und überhaupt, 3000% hat denke ich Solarworld in 2-3 Jahren geschafft.

 

gutes Beispiel, welches zeigt, dass man das so gar nicht stehen lassen kann. Oder hat hier jemand sein gesamtes Vermögen in solarworld gesteckt, als die Aktie bei 2,- stand?

 

Desweiteren muss man sagen, dass Solarworld auch schon bei 100,- stand bevor sie bis auf 2,- abschmierte.

 

Man kann also auch schreiben:

 

Solarworld hat auch -99% in 2-3 Jahren gemacht.

 

Das wirklich coole bei Buffett sind sein 20% p.a. über 40 Jahre.

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gutes Beispiel, welches zeigt, dass man das so gar nicht stehen lassen kann. Oder hat hier jemand sein gesamtes Vermögen in solarworld gesteckt, als die Aktie bei 2,- stand?

 

Desweiteren muss man sagen, dass Solarworld auch schon bei 100,- stand bevor sie bis auf 2,- abschmierte.

 

Man kann also auch schreiben:

 

Solarworld hat auch -99% in 2-3 Jahren gemacht.

 

Das wirklich coole bei Buffett sind sein 20% p.a. über 40 Jahre.

Danke für die Ergänzung.

Auch EMTV , der Tausendsassa Haffa und der Börsenguru E.Prior ...... lassen grüßen

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Auch interessant der Mobilcom Schmidt. Er wäre heute noch fast Milliardär ohne den UMTS Stunt. Seine Firma hatte ja neben dem Börsenkurs auch etwas Substanz. Aber er konnts nicht lassen, und nun ist er pleite.

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er ja, mogelcom nicht...

die kreuzen die derzeit unruhige see seit heute unter neuer flagge (sind in frrenet ag aufgegangen)...

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