Gerald1502

Risikovorsorge (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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188 posts in this topic

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Womöglich eine Folge der Auflösung hoch verzinster Anleihen.Aber das ist erst einmal Spekulation,für den Moment ist es eine gute Nachricht für die gebeutelte Branche.Sollte die These allerdings stimmig sein,so wird das unweigerlich Konsequenzen für die zukünftige Verzinsung haben,da die Wiederanlage in schwächer rentierende Papiere erfolgen wird.

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Posted · Edited by Ramstein

Handelsblatt: Schwere Zeiten für Versicherungsvertreter

 

19.08.2013, 16:25 UhrexklusivDie Versicherer zahlen immer mehr Geld an Vermittler. Das kann so nicht weiter gehen, sonst droht ein Kollaps, stellen Berater fest. Die Vertriebskosten müssten sinken. Der Rat kommt den Unternehmen gelegen.

 

... (langer Artikel)

 

Die folgenden Euro-Beträge für verschiedene Produkte von Versicherungen, Banken, Bausparkassen und Fonds wurden anhand üblicher Provisionssätze und marktgängiger Anlagesummen berechnet. Die Rangliste liefert einen Anhaltspunkt über die Bedeutung der jeweiligen Provisionsart für Vermittler.

Quelle: www.monero.de, Vermittler, Finanzunternehmen, eigene Berechnungen

 

  • Sachversicherung 11,25 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Haftpflichtversicherung
  • Sachversicherung 45 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
  • Krankenzusatzversicherung 90 Euro für eine Zahnzusatzversicherung
  • Sachversicherung 200 Euro für einen Fünf-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
  • Bausparvertrag 325 Euro für einen Vertrag mit einer Bausparsumme von 25.000 Euro
  • Fondsanlage 450 Euro für ein Investment mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro
  • Lebensversicherung 1440 Euro für einen Vertrag mit einem Monatsbeitrag von 100 Euro, Laufzeit 30 Jahre
  • Immobilienfinanzierung 1500 Euro für einen Vertrag mit einer Kreditsumme von 200.000 Euro
  • Krankenversicherung 2100 Euro für eine PKV-Vollversicherung mit einem Monatsbeitrag von 350 Euro
  • Unternehmerische Beteiligungen 3000 Euro für einen geschlossenen Fonds mit einer Anlagesumme von 30.000 Euro

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Posted · Edited by Matthew Pryor

Die folgenden Euro-Beträge für verschiedene Produkte von Versicherungen, Banken, Bausparkassen und Fonds wurden anhand üblicher Provisionssätze und marktgängiger Anlagesummen berechnet. Die Rangliste liefert einen Anhaltspunkt über die Bedeutung der jeweiligen Provisionsart für Vermittler. <br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; line-height: 19px; background-color: rgb(243, 249, 246);">Quelle: www.monero.de, Vermittler, Finanzunternehmen, eigene Berechnungen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; line-height: 19px; background-color: rgb(243, 249, 246);"><br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; line-height: 19px; background-color: rgb(243, 249, 246);">
  • Sachversicherung 11,25 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Haftpflichtversicherung
  • Sachversicherung 45 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
  • Krankenzusatzversicherung 90 Euro für eine Zahnzusatzversicherung
  • Sachversicherung 200 Euro für einen Fünf-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
  • Bausparvertrag 325 Euro für einen Vertrag mit einer Bausparsumme von 25.000 Euro
  • Fondsanlage 450 Euro für ein Investment mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro
  • Lebensversicherung 1440 Euro für einen Vertrag mit einem Monatsbeitrag von 100 Euro, Laufzeit 30 Jahre
  • Immobilienfinanzierung 1500 Euro für einen Vertrag mit einer Kreditsumme von 200.000 Euro
  • Krankenversicherung 2100 Euro für eine PKV-Vollversicherung mit einem Monatsbeitrag von 350 Euro
  • Unternehmerische Beteiligungen 3000 Euro für einen geschlossenen Fonds mit einer Anlagesumme von 30.000 Euro

Lachen?Weinen?Oder als weiteren Beweis für die Inkompetenz der Handelsblattschreiberlinge schmunzelnd zur Kenntnis nehmen?

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Süddeutsche: Lebensversicherer wollen Provisionen deckeln

 

Die Versicherungswirtschaft will die nächste Bundesregierung drängen, eine Höchstgrenze für Provisionszahlungen bei Lebens- und Rentenversicherungen festzulegen. Das geht aus einem Schreiben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) an Mitgliedsunternehmen hervor, das der SZ vorliegt.

Die vorgeschlagenen Höchstgrenzen sind so knapp, dass sie vor allem Großvertriebe wie DVAG, MLP oder Swiss Life Select in ernsthafte Schwierigkeiten bringen dürften.

Heftige Kritik kam vom Verband Deutscher Versicherungsmakler. "Dass die Versicherer den Gesetzgeber anrufen, ist ein Armutszeugnis", sagte der geschäftsführende Vorstand Georg Jenssen.

 

Heute erhalten unabhängige Versicherungsmakler rund 4,5 Prozent bis 4,8 Prozent der Beitragssumme als Provision, bei Versicherungsvertretern, die nur für eine Gesellschaft als freie Handelsvertreter arbeiten, sind es etwa 2,6 Prozent. Mehrfachagenten, die mehrere Unternehmen vertreten, erzielen rund 3,5 Prozent. Für sie wird der Deckel wenig ändern.

Ganz anders bei den Großvertrieben. Sie kassieren heute regelmäßig über 5 Prozent, in der Spitze werden 7 Prozent Provision verlangt - und gezahlt.

 

Die Vorschläge für den Provisionsdeckel wurden von einer GDV-Arbeitsgruppe erarbeitet, in der auch Markus Faulhaber sitzt. Er ist Chef der Allianz Lebensversicherung, des unbestrittenen Marktführers. Möglichkeit eins: Begrenzung der Auszahlungen an die Vermittler auf 3,5 Prozent bis 4 Prozent der Beitragssumme, mit einer "Stornohaftung" von zehn statt bisher fünf Jahren.

 

Möglichkeit zwei: Begrenzung auf 2 Prozent bis 2,5 Prozent der Beitragssumme mit einer Haftung von fünf Jahren, sowie weitere 2 Prozent während der gesamten Laufzeit des Vertrags. Mehr als einen Jahresbeitrag soll es nie geben.

 

Vor zwei Jahren unternahmen die privaten Krankenversicherer eine ähnliche Aktion. Sie drängten beim Gesetzgeber auf eine Deckelung der Provisionen, weil sie anders mit schwarzen Schafen in den eigenen Reihen nicht fertig wurden, die bis zu 18 Monatsbeiträge Provision zahlten und schräge Vertriebsorganisationen wie die MEG von Mehmet Göker erst möglich machten. Seit dem Jahr 2012 sind die Provisionen in der Krankenversicherung auf neun Monatsbeiträge gedeckelt.

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Der Fluch der künstlich niedrigen Zinsen

Wenn Versicherer für 1,0 Prozent Staatsanleihen kaufen müssen und samt Kosten- und Risikogewinnen trotzdem deutlich über 3,3 Prozent an Kunden ausschütten, haben sie Vertrauen verdient.

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Posted · Edited by TaurusX

Dann haben sie Vertrauen verdient ? blink.gif

Ich weiß nicht, hört sich an wie künstliches "Vertrauenschaffen",Bin mal wirklich gespannt, wie das noch weitergeht und wann die ersten LV Unternehmen In ernsthafte Schwierigkeiten geraten und evtl. auch Kunden temporär nicht mehr aus ihren Verträgen rausgelassen werden bzw. zum weiterzahlen gezwungen werden.. unsure.gif

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Anlässlich aktueller Pressespekulationen

 

Erläuterungen zur Mindestzuführungsverordnung bei der Lebensversicherung

Nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” (Dienstagausgabe) haben mehr als zehn Lebensversicherungsunternehmen bei der Finanzaufsicht BaFin beantragt, die Mindestzuführungsverordnung zeitweise auszusetzen. Was genau heißt das nun für Kunden mit Lebensversicherungsverträgen? GDV.DE beantwortet die wichtigsten Fragen und Antworten.

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FAZ berichtet zum BGH-Urteil:

 

Lebensversicherungen kündigen - das bleibt teuer

11.09.2013 · Wer die Lebensversicherung vorzeitig kündigt, muss mindestens die Hälfte des eingezahlten Deckungskapitals ausgezahlt bekommen. Darüber hinaus dürfen ihm keine Abschlusskosten anrechnet werden.

 

Demnach müssen die Versicherungen bei der Kündigung von Altverträgen wie bisher nur mindestens die Hälfte des Deckungskapitals auszahlen. Kunden hatten unter Berufung auf eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2008 auch für ältere Verträge höhere Rückzahlungen gefordert (Az. IV ZR 17/13 u.a.). Unter Altverträgen sind diejenigen zu verstehen, die bis Ende 2007 abgeschlossen wurden.

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Der Präsident des Verbandes der Versicherungskaufleute, Michael Heinz, im großen HB-Interview mit ein paar ganz interessanten Einblicken in die Welt der Versicherungsmakler: http://www.handelsbl...761778-all.html

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DVAG übernimmt DWS-Anteile

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist Aktionär bei DWS. Zum 11. Oktober hat der Finanzvertrieb DVAG 0,55 Prozent der Anteile an der DWS Holding & Service GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank, übernommen.
Bereits 2001 hatten beide Unternehmen die enge Zusammenarbeit gestartet. Seither bezeichnet sich die DVAG auch als "mobiler Vertrieb der Deutschen Bank". So betreuten die Vermittler der DVAG Ende 2012 immerhin 5,6 Prozent des gesamten Bestandes an Wertpapier-Publikumsfonds der Deutsche-Bank-Gruppe. Daraus resultierend heißt es im Geschäftsbericht der DWS, dass die DVAG mittlerweile der "bedeutendste Vertriebsweg außerhalb des eigenen Filialnetzes" geworden sei.

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Posted · Edited by Matthew Pryor

Debeka-Chef Uwe Laue sagt mit vergleichsweise viel Worten erstaunlich wenig.Der Schlingel.

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Peter Zwegat äußert sich zur Altersvorsorge-Situation der Bundesbürger: http://www.welt.de/vermischtes/article120943810/Peter-Zwegat-kaempft-gegen-die-Renten-Haie.html

 

 

Ich hab die Sendung damals gesehen.

Wollte einfach mal wissen, was der gute Herr Zwegert den Leuten empfiehlt.

 

Leider wurden die Beratenden Personen sehr schlecht ausgewählt.

Die Leute haben kaum Geld auf die Seite bekommen und hatten von Vorsorge keine Ahnung und sich da auch nie drum gekümmert.

 

Da wurden denen erst mal empfohlen eine BU abzuschließen oder das Konto nicht zu überziehen usw.

Letztendlich hatten sie nicht genügend Geld um wirklich vorzusorgen, denn sie wollten immernoch an das Geld drankommen, falls mal die Waschmaschine kaputt geht.

 

Die Zeit hätte ich besser verbringen können :angry:

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Posted · Edited by Schildkröte

Die Leute haben kaum Geld auf die Seite bekommen und hatten von Vorsorge keine Ahnung und sich da auch nie drum gekümmert.

 

Da wurden denen erst mal empfohlen eine BU abzuschließen oder das Konto nicht zu überziehen usw.

Letztendlich hatten sie nicht genügend Geld um wirklich vorzusorgen, denn sie wollten immernoch an das Geld drankommen, falls mal die Waschmaschine kaputt geht.

 

Also ich würde es begrüßen, in der Schule zumindest die Grundlagen in Bezug auf Finanzbildung zu unterrichten.

Die Devise "Nicht mehr ausgeben als man hat" und die Führung eines Haushaltsbuches würden das Risiko, sich zu verschulden und/oder im Alter nicht von seiner Rente leben zu können, imho deutlich minimieren.

 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nach der privaten Haftpflichtversicherung wohl die wichtigste Versicherung überhaupt.

Entscheidend ist aber, dass die Versicherung im WorstCase auch tatsächlich blecht. Ich kenne viele, die sich aus diesem Grund ganz bewusst gegen eine BU entschieden haben.

 

Wenn man in Notfällen an das Geld ran will, sind wohl Riester-Banksparpläne die beste Wahl. Aus bekannten Gründen werden dieser aber von der Finanzindustrie kaum beworben.

Die VorsorgeSparer sollten das Geld für die Altersvorsorge innerlich abschreiben. Aber wenn man nix für die Altersvorsorge über hat...

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Posted · Edited by Matthew Pryor

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Nun ja, Verkaufsdruck macht vor keiner Versicherungsgesellschaft halt...

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Das gilt wohl mehr oder weniger für alle Branchen.

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So sieht es aus.

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Versicherer zahlen großzügiger als gedacht

27.02.2014 · Die Branche sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, systematisch Leistungen zu verschleppen. Eine aktuelle Untersuchung findet dafür jedoch keine Indizien.

 

In rund 70 Prozent der Neuanmeldungen werden die Leistungen gewährt, in 30 Prozent abgelehnt. In vier von zehn Fällen ist die Ablehnung medizinisch begründet. Etwa genauso hoch ist der Anteil der Kunden, die ihren Antrag nach einer Ablehnung zurückziehen.

 

Wenn der Antrag auf Berufsunfähigkeit abgelehnt wird, verweist der Versicherer nur in 2,1 Prozent der Fälle abstrakt: Insgesamt dauert es rund 170 Tage, bis ein Fall fertigreguliert ist. Ablehnungen dauern 180 Tage, Anerkennungen etwas weniger als 160 Tage. Seit Franke & Bornberg diese Zahl vor fünf Jahren das erste Mal erhoben hat, ist die Bearbeitungsdauer kontinuierlich gesunken: bei Anerkennungen um etwa ein Viertel, bei Ablehnungen um ein Zehntel. Auch dies spricht aus Sicht von Franke gegen eine kundenfeindliche Regulierung. „Gäbe es eine systematische Leistungsverschleppung, müssten mehr Fälle bekanntwerden“, sagt er. Auch eine Umfrage unter 2.500 Versicherungsmaklern nach auffälligem Regulierungsverhalten habe gerade einmal fünf neue Fälle zutage gefördert.

Dass nur in 17 Prozent der Prozesse der Versicherer zum Zahlen verdonnert wird, wertet die Branche als Bestätigung für ihre saubere Regulierung. Kritische Beobachter dagegen sehen gerade dies als Beleg dafür, dass die Versicherer häufig bis zum Äußersten gehen und erst die Leistung bewilligen, wenn sie schon Signale vom Gericht erhalten, dass sie den Prozess verlieren.

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Thema Berufsunfähigkeitsversicherung, Frankfurter Rundschau

 

Versichert, aber nicht abgesichert

Laut einer Untersuchung können sich die Kunden bei keinem Berufsunfähigkeitstarif darauf verlassen, dass die Assekuranz in jedem Fall auch bezahlt. Zu unklar sind die Vertragsbedingungen.

 

http://www.fr-online.de/wirtschaft/versicherung-versichert--aber-nicht-abgesichert,1472780,27347252.html

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