Morbo

Tesla Inc.

  • TSLA
  • Automobil
  • A1CX3T
  • US88160R1014
  • Kraftfahrzeugindustrie
  • TL0
3.032 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb Holgerli:

Nun, im Sentry-Mode werden die Aufzeichnungen nur anlassbezogen archiviert Es wird nicht 24/7-Archivierung statt. Zudem wird der potentielle "Gefährder" über das Display über die Aufzeichnung informiert. Die Aufzeichnung erfolgt nur, wenn auch ein USB-Stick zur Aufzeichnung installiert ist. Also ist es eine lokale Aufzeichnung. Außerdem muss lt.  Tesla der Sentry-Mode immer wieder von neuem explizit aktiviert werden.

 

Ist alles nachzulesen auf electrek.co und von dort verlinkt auf Tesla.com

Electrek wird keinen Plan von EU Gesetzgebung haben, nehme ich mal stark an. Sogar der Fan-Anwalt Tillmann Winkler hat dazu Bedenken: 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Michalski

vor einer Stunde schrieb basti_:

Es geht um die Ausage die zu beginn im Raum stand. Tesla muss seinen Autopiloten nicht so testen wie alle anderen, Tesla macht das im "shadow mode".

 

Hier mal die Zusammenfassung der Expertenkritik an Teslas Ansatz aus Who will win the race to autonomous cars?

 

Zitat

Es gibt eine grundlegende Debatte zwischen Experten über das Layout der AV-Anlage. Das Tesla-Lager ist der Ansicht, dass Kameras in Kombination mit künstlicher Intelligenz (KI) der vielversprechendste Weg sind, während die Mehrheit der von uns befragten Experten (93%) glaubt, dass Lidar in Kombination mit einer HD-Karte unerlässlich ist. Mehrere Experten befürchten, dass die meisten Regulierungsbehörden ein L5-Fahrzeug, das aus Sicherheitsgründen keine drei Ebenen der Redundanz im System aufweist, nicht genehmigen werden, weshalb der Lidar-basierte Ansatz in den nächsten 5-10 Jahren voraussichtlich gewinnen wird. Oder, wie ein Experte es ausdrückte: "Mit einem kamerabasierten System, viel Glück bei einem nebligen Tag". Ein anderer Experte betont auch, dass Teslas AV-Ansatz für das Training eines tief lernenden neuronalen Netzwerks, das auf Filmmaterial mit Millionen von Meilen und ohne Abstürze basiert, wie das Einspeisen einer "Black Box" ist. Stattdessen bietet eine Kombination aus Heuristiken ("if, then" Programmierregeln) und KI, wie sie von den anderen OEMs angewendet werden, klarere Handlungsregeln. Teslas Strategie wird allgemein als riskanter angesehen. Wenn es jedoch funktioniert, wäre es aus Kostensicht ein überlegenes System.

 

Die meisten Experten sind der Meinung, dass eine Lidar-Suite weit unter 1.000 US-Dollar nicht vor 2025 realisiert werden kann, da es einen Kompromiss zwischen Kosten und besserer Lidar-Performance (mehr Reihen) gibt, der erforderlich ist. Skaleneffekte und der Übergang vom rotierenden zum festen Zustand werden als wesentliche Kostentreiber angesehen. Ein Experte glaubt bereits, dass die Stückliste für einen Lidarscanner heute nur noch 100 Dollar beträgt. Ein anderer Experte glaubt, dass die Kosten für Lidar schneller sinken werden, als sich der Algorithmus für kamerabasierte Systeme entwickeln wird. "Sobald die Stückzahlen in die Millionen gehen, werden die Preise um 80-90% sinken." Im Durchschnitt hält unser Expertengremium ~$10.000 für die gesamte Sensorik und den Computer für realistisch, gegenüber ~$100.000 heute.

 

Die meisten Experten glauben, dass AVs unabhängig von der V2V/V2X-Kommunikation arbeiten müssen, da sich die First Mover nicht darauf verlassen können. Obwohl es als nützliches Werkzeug zur Gewinnung von Informationen außerhalb der Reichweite der Fahrzeugsensoren angesehen wird, wird es Jahrzehnte dauern, bis man sich darauf verlassen kann (der Autopool muss im Laufe der Zeit eh ausgetauscht werden). Daher wird es nicht als Voraussetzung angesehen, außer von einem (1) OEM. In diesem Zusammenhang hält die Mehrheit der Experten 5G-Netzwerke für keine Notwendigkeit für AV, auch wenn einige Experten betonen, dass sie zur Beschleunigung der Kommunikation beitragen werden. Der Grund dafür ist, dass für die Durchführung der Fahraufgaben nur ein begrenzter Datenfluss zwischen Cloud und AV erforderlich ist.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Nachdenklich:

Alles richtig, aber nicht für TESLA spezifisch.

Stimmt. Aber das war ja deine Ausgangsfrage bzw -bemerkung auf den "Gruselig"-Beitrag von Michalski.

Er und in diesem Fall magicw versuchen halt Sachen die quasi jeder Hersteller heute macht einzig als böse Tat Tesla anzukreiden.

Meine Antwort ist halt, dass wenn es als störend empfunden wird das Problem herstellerunabhängig anzugehen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb basti_:

Es geht um die Ausage die zu beginn im Raum stand. Tesla muss seinen Autopiloten nicht so testen wie alle anderen, Tesla macht das im "shadow mode".

 

Ich kenne mich nur bedingt mit Testen/Qualitätssicherung aus. So wie ich es verstehe ist "shadow mode" ein neues Verfahren. Müsste man da nicht minderstens in der Anfangsphase beides parallel betreiben um dann zu vergleichen?

Naja Shadow-Mode vergleicht primär das Verhalten des Ap in einer Situation mit dem Verhalten des Fahrers und zieht dann Rückschlüsse.

 

Mit dem Initialen Testaufwand hat das erstmal nichts zu tun. Nur später bei der kontinuierlichen Verbesserung.

 

Der direkte nutzen für den Fahrer ist erstmal Null. So ein Feature könnte man wohl ohne Probleme in Deutschland abschalten.

 

Um dem Sentry-Mode hingegen würde ich kämpfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

https://seekingalpha.com/article/4241264-government-pressure-mounts-teslas-struggling-solar-unit

 

750.000.000 USD für 800 Arbeitsplätze. Wow. Man hätte den Arbeitern je 1 Mio. USD geben können und sich das ganze Desaster ersparen.

Wenn man in einem Jahr (April 2020) nicht die versprochenen 2000 Arbeitsplätze vorweist, hat man Strafzahlungen von 41,2 Mio. USD zu erwarten. Jährlich.

 

Noch ein bisschen Erhellendes wie Tesla arbeitet und mit Reklamationen umgeht: https://www.consumeraffairs.com/solar-energy/solarcity.html

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Michalski

vor 6 Stunden schrieb Holgerli:

Stimmt. Aber das war ja deine Ausgangsfrage bzw -bemerkung auf den "Gruselig"-Beitrag von Michalski.

Er und in diesem Fall magicw versuchen halt Sachen die quasi jeder Hersteller heute macht einzig als böse Tat Tesla anzukreiden.

Meine Antwort ist halt, dass wenn es als störend empfunden wird das Problem herstellerunabhängig anzugehen.

 

 

Du lenkst wieder mal von Tesla ab, indem Du unspezifisch andere beschuldigst. Geh doch mal konkret auf das BGH-Urteil ein, dass Du als Beleg für Deine These angeführt hast. Ich hatte Dir das doch schön zusammengefasst.

 

Über Dog Mode wurde bei Sentry Mode wohl auch nicht nachgedacht. Wenn Sog Mode an ist und Sentry Mode durch einen Auslöser aktiviert wird, wird nicht wieder auf Sog Mode zurückgeschaltet. Mal sehen, wann das die ersten Hunde als Opfer kostet:

 

Dass ein Dieb in Zukunft auch den USB-Stick mitnimmt und die ganze Funktion dadurch witzlos wird, sollte auch jedem klar sein, oder?

 

vor 6 Stunden schrieb Holgerli:

Naja Shadow-Mode vergleicht primär das Verhalten des Ap in einer Situation mit dem Verhalten des Fahrers und zieht dann Rückschlüsse.

 

Mit dem Initialen Testaufwand hat das erstmal nichts zu tun. Nur später bei der kontinuierlichen Verbesserung.

 

So gut wie hier aktuell mal wieder beschrieben?

 

20190215_131915.jpg

 

Aber gut, dass Tesla versucht, sich durch das Handbuch aus der Verantwortung zu nehmen. Wieviele Unfälle braucht es noch, bis man aufhört, Kunden als Betatester zu missbrauchen?

 

DzZS65eX0AEGnNm?format=jpg&name=medium

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Michalski

Die IHS-Zulassungszahlen für Q4 2018 sind raus. Rückwirkend tauchen 4.863 mehr Model 3 im Q3 2018 auf. Vermutlich, weil Oregon jetzt auch Daten für die Zulassungsstatistik liefert und eventuell wegen des Verkaufspushes Ende September:

 

Wenn man die Registrierungsdaten zwischen den Verkaufszahlen von Tesla vergleicht mit den Zulassungsdaten von IHS, dann ist die Lücke mittlerweile >2 Milliarden Dollar groß:

 

Zumindest passt die Lücke zu dem vermuteten tatsächlichen Bargeldbestand aufgrund der eingenommenen Verzinsung. An die Tesla-Fans hier: Eure Erklärung dafür ist nochmal genau welche?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden