MisterCashMachin

SeniVita Sozial gGmbH Anleihe

81 posts in this topic

Posted · Edited by MisterCashMachin

SeniVita Sozial gGmbH Anleihe

 

Anleihe, ISIN DE000A1KQ3C2, WKN A1KQ3C

 

 

Wichtige Informationen zur Emission

Reguläre Zeichnungsfrist 09.05.2011 - 13.05.2011 Voraussichtlicher Handelsstart 17.05.2011 ISIN / WKN DE000A1KQ3C2, A1KQ3C Kupon 6,5 % Fälligkeit 17.05.2016 Stückelung 1.000 € nominal Rating A- (Creditreform) PDF Antragsteller Quirin Bank Listing Partner Quirin Bank Skontroführer Tradegate AG

 

Meines Wissens die erste Mittelstandsanleihe mit einem A- Rating überhaupt.

Es handelt sich um eine Gesellschaft zum Betrieb von Alten- und Pflegeheimen und Wohnanlagen für betreutes Wohnen.

Die Gesellschaft ist staatlich gemeinnützig anerkannt und unterliegt den diesbezüglich besonderen gesetzlichen Anforderungen.

Die Mittel sollen vornehmlich zur Anschaffung bereits selbst genutzter Immobilien verwendet werden, wie bspw. der voll ausgelasteten Pflegeeinrichtung St. Christophorus in Hirschaid bei Bamberg für Kinder mit schwersten Behinderungen.

 

Jahresabschluss 2010 HGB (pro forma)

 

Bilanzsumme 8.439,7 T€

Eigenkapitalquote 80,9%

Umsatz 7.702,8 T€

Jahresergebnis (nach Steuern) 998,7 T€

Gesamtkapitalrendite 12,4%

Umsatzrendite 8,2%

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Hallo MrCash,

 

SeniVita Sozial gGmbH Anleihe

 

Anleihe, ISIN DE000A1KQ3C2, WKN A1KQ3C

 

 

ich kann weder mit WKN noch ISIN was anfangen.

 

:huh:

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geht ja auch noch nicht, noch kann ja erst gezeichnet werden. Die findest du daher noch nicht im amtlichen Handel an den Börsenplätzen ;)

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Hallo MrCash,

 

SeniVita Sozial gGmbH Anleihe

 

Anleihe, ISIN DE000A1KQ3C2, WKN A1KQ3C

 

 

ich kann weder mit WKN noch ISIN was anfangen.

 

:huh:

 

Welche Bedeutung hat Dein persönliches "Nicht anfangen können"?

 

 

DE000A1KQ3C2

 

Zeichnung ab 09.05.2011 bis 13.05.2011

Volumen: gigantische 15 Mio (das WPF könnte sie beispielhaft übernehmen)

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Jahresabschluss 2010 HGB (pro forma)

 

Bilanzsumme 8.439,7 T

Eigenkapitalquote 80,9%

Umsatz 7.702,8 T

Jahresergebnis (nach Steuern) 998,7 T

Gesamtkapitalrendite 12,4%

Umsatzrendite 8,2%

 

Du hast diese kleine Tabelle aus dem creditreform pdf

 

Wer hat denn da die Quotienten errechnet? beispielsweise: 998,7 / 7702,8 *100 = 12,97%. So steht es auch im weiteren Text des Dokuments.

Spricht nicht gerade für die creditreform.

 

Es besteht Gesellschafteridentität (Herren Dr. Wiesent, Kummert, Vetterl) zwischen der OHG und der ebenfalls im Gruppenstrukturdiagramm dargestellten Besitzgesellschaften. Es bestehen leistungswirtschaftliche

(Mietverträge) und finanzielle (Darlehen) Verbindungen zwischen den Besitzgesellschaften und der SeniVita

Gruppe. Der Immobilienbestand der Besitzgesellschaften soll mittel- bis langfristig von der SeniVita gGmbH

erworben werden.

 

Als potentieller Anleger frage ich mich aber wie marktgerecht der Kaufpreis für die Gebäude sein wird wenn die 3 Herren an hohen Preisen interessiert sein müssten.

 

Durch die Anleihe ändert sich die Bilanzstruktur völlig, sie wird fremdkapitallastig. Allein der Kupon verursacht 975k Aufwand im Jahr (ungefähr das Ergebnis). Außerdem wird das Papier bei dem Volumen recht illiquide werden.

 

Fazit: nix für mich.

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Hallo Otto,

 

verstehe . . .

 

http://www.fixed-income.org/index.php?id=30&tx_ttnews[tt_news]=1202&cHash=fbdd91250a

 

Bye :rolleyes:

 

Hallo MrCash,

 

 

 

ich kann weder mit WKN noch ISIN was anfangen.

 

:huh:

 

Welche Bedeutung hat Dein persönliches "Nicht anfangen können"?

 

 

DE000A1KQ3C2

 

Zeichnung ab 09.05.2011 bis 13.05.2011

Volumen: gigantische 15 Mio (das WPF könnte sie beispielhaft übernehmen)

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nord_sued schreibt:

Als potentieller Anleger frage ich mich aber wie marktgerecht der Kaufpreis für die Gebäude sein wird wenn die 3 Herren an hohen Preisen interessiert sein müssten.

 

Das ist auch meines Erachtens ein - vielleicht der ganz wichtiger Punkt.

 

Im Wertpapierprospekt ist dies folgendermaßen formuliert:

Des Weiteren ist Herr Dr. Wiesent Gesellschafter

mehrerer GbR's, die Immobilien an die Emittentin vermieten und die Emittentin beabsichtigt, diese

Immobilien von den GbR's zu kaufen. Aus all diesen Umständen können sich potentielle Interessen-

konflikte zwischen den privaten Interessen des Geschäftsführers im Bezug auf seine Verpflichtung

gegenüber der Emittentin ergeben.

 

Genaueres, wie den Verkäufer und den Kaufpreis findet man auf S. 72 des Wertpapierprospekts.

 

Die Gesellschaft betreibt folgende vier Objekte (Creditreform Rating Summary S. 2):

 

SeniVita Seniorenhaus St. Stephanus (85 Plätze, Altenpflege)

SeniVita Seniorenhaus St. Vitus (70 Plätze, Altenpflege und junge Pflegebedürftige)

SeniVita Kinderarche St. Christophorus (18 Plätze, Kinderkrankenpflege)

SeniVita Luisenhof St. Benedikt (30 Plätze, Heilpädagogische Einrichtung für Betroffene des Prader-

Willi-Syndroms (PWS-Behinderte)).

 

Der Kaufpreis für diese vier Objekte liegt bei 8,5 Mio. .

 

Die bisherigen Ausgaben für Miete/Pacht/Leasing liegen bei 818 T pro Jahr (Wertpapierprospekt S. 84; genauer ist das nicht aufgegliedert).

 

Der Zins für die 8,5 Mio. liegt durch die neue Anleihe pro Jahr bei 552,5 T pro Jahr (ohne Emissionskosten).

 

Weiterhin kommt die Errichtung einer neuen Pflegeeinrichtung in Hummeltal hinzu, die mit 5,5 Mio. zu Buche schlägt.

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DJ DGAP-News: SeniVita Sozial gGmbH: Höherer Jahresüberschuss und gestärkte Eigenkapital-Basis

 

 

DGAP-News: SeniVita Sozial gGmbH / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Jahresergebnis SeniVita Sozial gGmbH: Höherer Jahresüberschuss und gestärkte Eigenkapital-Basis 18.03.2014 / 13:19 =-------------------------------------------------------------------- Erste Zahlen der SeniVita Sozial gGmbH für 2013: Höherer Jahresüberschuss und weiter gestärkte Eigenkapital-Basis Bayreuth. Die SeniVita Sozial gGmbH, der größte private Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Nordbayern, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei steigenden Erlösen einen höheren Jahresüberschuss erzielt und seine Eigenkapital-Basis weiter gestärkt. Nach den jetzt vorliegenden vorläufigen Zahlen stiegen die Erlöse auf 28,6 Mio. Euro (2012; 26,9 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss erhöhte sich demnach auf 1,3 Mio. Euro (2012: 1,0 Mio. Euro). Darin enthalten sind außerordentliche Erträge aus dem Verkauf einer Pflegeimmobilie (Sale-and-Lease-Back) in Höhe von 2,0 Mio. Euro. Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Umbau bestehender stationärer in Pflegeeinrichtungen nach dem neuen AltenPflege 5.0 Konzept 2013 das betriebliche Ergebnis belastete, sich aber ab 2014 nachhaltig in einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der einzelnen Einrichtungen niederschlagen wird. Durch den Bau und die Inbetriebnahme zweier neuer Seniorenhäuser nahm die Vermögenssubstanz der SeniVita Sozial gGmbH stark zu. Die Bilanzsumme insgesamt stieg auf 54,7 Mio. Euro (2012: 49,2 Mio. Euro). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich dabei um 78 Prozent auf 46,2 Mio. Euro (2012: 25,9 Mio. Euro). Durch die Erfüllung der Verpflichtungen aus den Bauprojekten sanken gleichzeitig die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 9,7 auf 1,1 Mio. Euro. Die Eigenkapital-Basis konnte durch den erzielten Überschuss und die Emission von Genussrechten auf 21,9 Mio. Euro (2012: 17,6 Mio. Euro) weiter gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote stieg so von 35,9 auf 40,1 Prozent. "Als gemeinnütziges Unternehmen reinvestieren wir die Überschüsse und stärken so nachhaltig unsere Substanz. Dabei sind wir weiter auf einem guten Weg. Insbesondere die erfolgreiche Umsetzung des neuen Konzepts AltenPflege 5.0 bringt mehr Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig geringeren Kosten, mehr Selbstbestimmung und mehr Wohnkomfort für die Bewohner", so SeniVita Sozial Gründer und Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent. Weitere Informationen: Die SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH ist einer der größten privaten Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Bayern und betreut aktuell mit rund 1.000 Mitarbeitern über 900 Bewohner in 15 Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Der Leitgedanke der SeniVita Sozial gGmbH ist dabei, jedem Pflege- und Hilfsbedürftigen qualitativ hochwertige Versorgung zu bezahlbaren Preisen in Wohnort nahen, familiären Einrichtungen zu bieten. Die SeniVita Sozial zählte in den vergangenen Jahren zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen Bayerns und hatte im Mai 2011 als erstes gemeinnütziges Unternehmen eine Anleihe am deutschen Kapitalmarkt begeben, um das weitere Wachstum zu finanzieren. Dafür wurde SeniVita als bester Emittent einer Mittelstandsanleihe in Deutschland ausgezeichnet. Im Juli 2013 wurde SeniVita vom führenden Fachmagazin "CARE INVEST" zum "Betreiber des Jahres" gewählt. <pre> Ansprechpartner: SeniVita Sozial gGmbH Sebastian Brunner Unternehmenskommunikation Unternehmenskommunikation Uwe Buhl Tel: 0175/5604673 Parsifalstr. 31 E-Mail:sebastian.brunner@brunner-communications.de 95445 Bayreuth Tel: 0921/507087-30 E-Mal: buhl.u@senivita.de </pre> Ende der Corporate News =-------------------------------------------------------------------- 18.03.2014 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de =-------------------------------------------------------------------- 258074 18.03.2014 (END) Dow Jones Newswires

 

March 18, 2014 08:19 ET (12:19 GMT)

 

 

 

Quelle: Dow Jones 18.03.2014 13:19:00

 

Kauf am 13.3. zu 96,50%.

 

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DJ DGAP-News: SeniVita Sozial gGmbH: Höherer Jahresüberschuss und gestärkte Eigenkapital-Basis

Die nächste Meldung:

 

26.04.14

SeniVita: Creditreform stuft Rating von BBB auf BB+ herunter

Die SeniVita Sozial gGmbH, der größte private Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Nordbayern, hat ein neues Unternehmens-Rating erhalten. Die Creditreform hat das gemeinnützige Unternehmen mit der gesamtwirtschaftlich überdurchschnittlichen Note "BB+"(bisher: BBB) und den wirtschaftlichen Ausblick als "stabil" eingestuft. In dieser Rating-Note sind die verbesserten Ertragsperspektiven durch die neuen politischen Vorgaben zur Stärkung von Pflegemodellen, wie sie SeniVita anbietet, allerdings noch nicht berücksichtigt. Auch die erst ab diesem Jahr spürbaren positiven Effekte aus den 2013 durchgeführten Investitionen in Einrichtungen nach dem neuen Konzept Altenpflege 5.0 sowie die geplanten Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals werden sich erst im nächsten Unternehmens-Rating angemessen widerspiegeln.

"Gesamtwirtschaftlich überdurchschnittliche Note BB+": ein Lob für den Erfinder des Euphemismus.

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=4103&cHash=23f46d6e5bb5a1518c7dd68d4fe233f3"]SeniVita begibt Genussscheine

 

Zitat:

"Heute beginnt die Zeichnungsfrist für Genussscheine der SeniVita Sozial gGmbH (ISIN DE000A1XFUZ2). Die Verzinsung für die Genussscheine setzt sich aus einer Grundverzinsung von 7,00% und einer variablen gewinnabhängigen Verzinsung von 1,00% zusammen. Das Emissionsvolumen beträgt bis zu 25 Mio. Euro. Die Genussscheine haben eine unendliche Laufzeit, können jedoch über die Börse (Open Market) gehandelt werden. Die Genussscheine können bis zum 23.05. mittels Börsenorder am Börsenplatz Frankfurt gezeichnet werden."

 

Weitere Bedingungen siehe Homepage des Unternehmens.

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Der Genussschein weist heute deutlich erhöhte Umsätze auf und verliert deutlich (Brief bei 95,50 in Stuttgart) im Gegensatz zur Anleihe welche je nach Börsenplatz sogar leicht steigt. Ggf. bietet sich hier die Möglichkeit auf ein Schnäpchen. Der Genussschein wurde bisher nur in einem sehr engen Markt gehandelt, da kann ein größerer Verkauf schonmal zur einem Minus im Kurs führen, welche weitere Limite auslöst. Nachrichten konnte ich keine finden.

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SeniVita Social Estate AG emittiert Wandelanleihe mit einem Kupon von 6,50%

 

Die SeniVita Social Estate AG, eine Tochter der SeniVita Sozial gGmbH und des Baukonzerns Ed. Züblin AG, legt zur Finanzierung des geplanten schnellen Wachstums eine Wandelschuldverschreibung auf. Das Wertpapier (International Securities Identification Number: DE000A13SHL2, Wertpapier-Kenn-Nummer: A13SHL) bietet Anlegern eine Verzinsung von 6,50% und das Recht, die Anleihe bei einem Börsengang des Unternehmens (voraussichtlich in 2018) in Aktien der Gesellschaft zu wandeln. Die Emission hat ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro und wendet sich mit einer Mindestzeichnungsgröße bzw. einem Angebotspreis von 1.000 Euro pro Wandelschuldverschreibung auch an Privatanleger in Deutschland und Österreich. Die Zeichnungsfrist beginnt am 23. April und läuft bis zum 8. Mai 2015, Zeichnungen sind möglich über die Frankfurter Wertpapierbörse sowie bei SeniVita Social Estate direkt (www.senivita-social-estate.de).

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... das Recht, die Anleihe bei einem Börsengang des Unternehmens (voraussichtlich in 2018) in Aktien der Gesellschaft zu wandeln .

 

20150413_wertpapierprospekt.pdf

 

Gruppenstruktur im Prospekt in B.5.

 

Doofe Frage: Was bringt einem das Wandlungsrecht?

 

Der Prospekt sagt Wandlungspreis 10 Euro. Hausnummer?

Bisheriges Eigenkapital 10 Mio (Aktien ohne Nennwert)

Volumen Wandler 50 Mio.

 

 

 

 

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Fixed Income: Anleihen-Analyse

 

Das Wandlungsrecht stiftet wohl eher Verwirrung als dass es zur Attraktivität dieser Emission beiträgt.

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SeniVita Social Estate AG emittiert Wandelanleihe mit einem Kupon von 6,50%

 

Die SeniVita Social Estate AG, eine Tochter der SeniVita Sozial gGmbH und des Baukonzerns Ed. Züblin AG, legt zur Finanzierung des geplanten schnellen Wachstums eine Wandelschuldverschreibung auf. Das Wertpapier (International Securities Identification Number: DE000A13SHL2, Wertpapier-Kenn-Nummer: A13SHL) bietet Anlegern eine Verzinsung von 6,50% und das Recht, die Anleihe bei einem Börsengang des Unternehmens (voraussichtlich in 2018) in Aktien der Gesellschaft zu wandeln. Die Emission hat ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro und wendet sich mit einer Mindestzeichnungsgröße bzw. einem Angebotspreis von 1.000 Euro pro Wandelschuldverschreibung auch an Privatanleger in Deutschland und Österreich. Die Zeichnungsfrist beginnt am 23. April und läuft bis zum 8. Mai 2015, Zeichnungen sind möglich über die Frankfurter Wertpapierbörse sowie bei SeniVita Social Estate direkt (www.senivita-social-estate.de).

 

Die Anleihe könnte für den ein oder anderen einen zweiten Blick wert sein. Da ein Börsengang noch nicht konkret geworden ist, ist zwar das Wandlungsrecht bislang nicht bewertbar (die 10 Euro Wandlungspreis müssten schließlich zum nicht existierenden Kurswert ins Verhltnis gesezt werden).

 

Die Verzinsung ist aber mittlerweile sehr attraktiv geworden, es gibt über 16% p.a. bis 2020. Über die treuhänderischen Besicherungen in Form von Grundstücken und Immobilien (tlw. im Bau) ist bilanziell gemäß Halbjahresbericht mittlerweile das gesamte Anleihevolumen besichert, so dass sich das Restrisiko wohl auf die Immobilienbewertung erstreckt. Bei einem Kurswert der Anleihe von nur 75% ist das aber für mich gut verkraftbar.

 

Über 16% für eine besicherte Anleihe - oft wird man das nicht finden.

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Über 16% für eine besicherte Anleihe - oft wird man das nicht finden.

Gibt es irgendeine Erklärung dafür, dass der Kurs ab Beginn 2016 so massiv nach unten gegangen ist?

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Posted · Edited by ImperatoM

Über 16% für eine besicherte Anleihe - oft wird man das nicht finden.

Gibt es irgendeine Erklärung dafür, dass der Kurs ab Beginn 2016 so massiv nach unten gegangen ist?

 

Bis Juni war der Kurs stabil, dann gab es die deutsche Sommerkrise der weniger liquiden Mittelstandsanleihen, nachdem einige Emittenten (fing es nicht mit der KTG an?) pleitegingen und Panik am Markt aufkam - vor allem bei Anleihen, die wenig gehandelt werden. Bei der Eyemaxx-Anleihe war es damals der gleiche Kurseinbruch auf rund 65%, da hab ich schöne Gewinne eingefahren. Entweder gibts die jetzt auch schon kurzfristiger oder ich warte eben 3 Jahre und kassiere die Rendite über die Zeit.

 

Das Ausfallrisiko trotz Besicherung muss natürlich jeder für sich bewerten, mir erscheint er niedrig und der Konzern (rund um die emittierende AG) vertrauenserweckend. Aber wie gesagt: Das muss jeder selbst beurteilen. Ich hab mir ein paar Scheine ins Depot gelegt.

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Hat sich jemand mit SeniVita mal beschäftigt? Würde mich über eine Zweitmeinung eines Informierten freuen, egal ob Ihr einen Haken gefunden habt oder die Anleihe auch für recht sicher haltet.

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Seit Mitte 2015 bin ich in der Wandelanleihe A13SHL investiert.

Die Bewertung der Mittelstandsanleihen ist ja bekannlichermaßen nicht einfach und die vielen Konkurse sprechen hier eine deutliche Sprache.

 

Was mich zum Kauf bewogen hat ist

- die nicht unbedingt gewinnorientierte Ausrichtung

- das Kommunikationsverhalten an sich, z.B. auch durch freiwillige Quartalsberichte

- zudem scheit die Verbindung einer Sozial GmbH mit einem gewinnorientierten Baulöwen dem Gesamtunternehmen gut zu tun

- Ziele und Termine werden eingehalten (im Rahmen des Möglichen ... )

 

Ich bin zwar im Minus durch den Einbruch im Juli 16, aber ich nutzte Kurse um 70 € zum Nachkauf (in kleinen Dosen)

 

Leider bin ich jedoch kein Informierter sondern handle hier nach Bauchgefühl unsure.gif

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Einen nicht so guten Abschluss gab es hier:

Zitat

Die SeniVita Social Estate AG (SSE) hat im Geschäftsjahr 2016 ein positives operatives Ergebnis (EBIT) und damit eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr (2015: -1,2 Mio. Euro) erzielt, wird jedoch voraussichtlich ihr Planergebnis nicht erreichen. Der Grund hierfür sind im Wesentlichen anhaltende Verzögerungen beim Bauprojekt Bad Wiessee, die eine außerplanmäßige Abschreibung und Sonderaufwendungen im Volumen von insgesamt rund 0,9 Mio. Euro notwendig machen. Damit wird auch der Jahresverlust höher ausfallen als zuletzt prognostiziert, jedoch weiter deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen (2015: -4,7 Mio. Euro).

 

Zum Zocken freigegeben.

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vor 7 Stunden schrieb Gaspar:

Einen nicht so guten Abschluss gab es hier:

 

Zum Zocken freigegeben.

 

Das hätte man sich sicher anders gewünscht. Dramatisch ist es meiner Ansicht aber nicht gerade.Man darf nicht vergessen, dass die Firma nach HGB bilanziert, nicht nach IFRS. Nach dem Q3 war die Bilanz bereits negativ, so dass sie erst durch den Verkauf einer fertiggestellten Immobilie positiv werden konnte. Die hat sich nun verzögert, so dass der geplante 2016er-Gewinn zum Verlust wurde (bei positivem Ebit). Ich habs gestern jedenfalls gelesen und bleibe investiert.

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Da das Thema sich eigentlich auf der gGmgbH und nicht die Real Estate bezieht.

 

Ich bin im Genusschein investiert und bleibe dabei, die Verzionsung von 8% und das Konzpet haben mich überzeugt. Überlege gerade aber auch bei der Real Estate eizusteigen, falls der Kurs weiter zurückkommen sollte.

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vor 3 Stunden schrieb SkyWalker:

Ich bin im Genusschein investiert und bleibe dabei, die Verzionsung von 8% und das Konzpet haben mich überzeugt. Überlege gerade aber auch bei der Real Estate eizusteigen, falls der Kurs weiter zurückkommen sollte.

 

Darf ich nachfragen, was Dich am Konzept überzeugt? Mich überzeugt es nicht mehr. Die heutige, stark umstrukturierte gGmbh ist nicht mehr die gGmbH bei Emission der ersten Unternehmensanleihe und der Threaderöffnung.

 

In der heutigen gGmbh potenzieren sich m.M.n. die Risiken der Wandelanleihe, ohne dass es dafür eine Kompensation gibt. Vielmehr sind die Renditeaussichten des Genussscheines m.M.n. weitaus schlechter als die der Wandelanleihe, die zumindest einen Festzins hat und einen fixen Rückzahlungstermin.

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Am 16.2.2017 um 09:12 schrieb Gaspar:

Einen nicht so guten Abschluss gab es hier:

 

Am 16.2.2017 um 09:12 schrieb Gaspar:

Die SeniVita Social Estate AG (SSE) hat im Geschäftsjahr 2016 ein positives operatives Ergebnis (EBIT) und damit eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr (2015: -1,2 Mio. Euro) erzielt, wird jedoch voraussichtlich ihr Planergebnis nicht erreichen. Der Grund hierfür sind im Wesentlichen anhaltende Verzögerungen beim Bauprojekt Bad Wiessee, die eine außerplanmäßige Abschreibung und Sonderaufwendungen im Volumen von insgesamt rund 0,9 Mio. Euro notwendig machen. Damit wird auch der Jahresverlust höher ausfallen als zuletzt prognostiziert, jedoch weiter deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen (2015: -4,7 Mio. Euro).

 

*Ironie on* Schön, dass es in diesem Jahr wenigstens eine offizielle Gewinnwarnung gab. Im Vorjahr konnte man diese nur am massiven Kurseinbruch Mitte Februar 2016 erkennen. *Ironie off*

 

Traurig, dass diese Gewinnwarnung es bis heute noch nicht einmal in die Rubrik "Adhoc-Mitteilungen" der beiden Unternehmens-HPs schafft. Aber das sagt eigentlich alles über diese Unternehmen.

 

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