Bitcoin

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das Gold kann man der Frau um den Hals oder als Ring an den Finger stecken

Den Bitcoin kann man sich ausdrucken, an die Wand hängen und die ASCII-Zeichenfolge bewundern. Alles hat immer nur den Wert, den man ihm beimisst. Früher waren es Muscheln und hübsche Steinchen, dann Gold, dann kam irgendwann buntes Papier dazu und die Zeichenfolgen sind halt jetzt ganz aktuell in Mode gekommen.

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Posted · Edited by fgordonz

Das was beim Bitcoin-Mining berechnet wird, kann man für nichts anderes nutzen.

 

 

Eben aber daher ist das ja völlig Banane zu sagen ich geh von Bitcoin ins Fiat Geld.... nur das liest man ja oft, als ob Bitcoin kein Fiat Geld wäre....:blink:

 

Dollar hat zumindest eine feste Instution hinter sich - es werden Löhne in Dollar bezahlt, Waren in Dollar gehandelt, es ist die FIAT Währung eines Landes mit Atomwaffen - glaube an den Dollar oder Du verbrennst oder überlebst zahnlos mit Haarausfall! :w00t::lol:

 

Bitcoin finde ich schon interessant - aber man muss halt immer klar sagen es ist ein FIAT Geld-System ohne grosse Macht dahinter.

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Das was beim Bitcoin-Mining berechnet wird, kann man für nichts anderes nutzen.

 

 

Eben aber daher ist das ja völlig Banane zu sagen ich geh von Bitcoin ins Fiat Geld.... nur das liest man ja oft, als ob Bitcoin kein Fiat Geld wäre....:blink:

 

Dollar hat zumindest eine feste Instution hinter sich - es werden Löhne in Dollar bezahlt, Waren in Dollar gehandelt, es ist die FIAT Währung eines Landes mit Atomwaffen - glaube an den Dollar oder Du verbrennst oder überlebst zahnlos mit Haarausfall! :w00t::lol:

 

Bitcoin finde ich schon interessant - aber man muss halt immer klar sagen es ist ein FIAT Geld-System ohne grosse Macht dahinter.

 

Ich denke, dass hier folgende Eigenschaft von Fiat-Geld gemeint ist: Die Geldschöpfung liegt beim Emittenten, also bei der Zentralbank.

In diesem Punkt unterscheidet sich das System Bitcoin fundamental vom Fiat-Geld. Die Schöpfung erfolgt dezentral, und die Menge und die Schwierigkeit sind durch das Protokoll geregelt. Dieses Protokoll ist open source, also für alle einsehbar und nachvollziehbar.

Im Gegensatz zum Fiat-Geld weiss man beim Bitcoin immer, wieviele Bitcoins im Umlauf sind. Natürlich kann man aus den Bitcoins auch ein Zahlungsversprechen machen, dass sind aber keine echten Bitcoins, und ich kann echte Coins von Zahlungsversprechen unterscheiden. Zahlungsversprechen kann ich nämlich nicht auf meine Wallet laden, dazu muß ich sie zuerst einlösen. Und es besteht absolut kein Grund, dass ich als Händler Zahlungsversprechen auf Bitcoins anstatt echten Bitcoins annehmen würde, zumindest nicht ohne Risikoabschlag. Diese Zahlungsversprechen haben nämlich im normalen Zahlungsverkehr keinen Nutzen, den nicht Bitcoin auch hätte. Genau diese Unterscheidung erlaubt das Fiat-Geld nicht. Es gibt keinen Unterschied zwischen echten Euros und Kreditgeld.

 

Natürlich gibts beim Fiat-Geld eine Einlöseverpflichtung. Die Frage ist nur, wieviel diese Verpflichtung tatsächlich wert ist. Letztlich "lebt" jedes Geld von der Akzeptanz der Menschen die es verwenden. Dazu gehört Vertrauen. Und in diesem Punkt steht der Bitcoin ja erst am Anfang. Das open-source Protokoll ist aber doch ein Meilenstein, und ein Wegweiser für Geldsysteme der Zukunft.

 

 

Zum Schluss noch was Grundsätzliches: Wir erleben im Moment erst den Anfang einer Epoche. Die Revolution, die das Internet ausgelöst hat, steckt erst in den Kinderschuhen. Über den weiteren Verlauf, bzw. über das Ende können wir spekulieren. Ich denke, dass wir einen massiven Machtverlust der staatlichen Autoritäten erleben werden. Die Möglichkeiten, die das Netz bietet, werden erst erkannt. Es wird massive Kämpfe geben, weil Staaten diesen Machtverlust nicht hinnehmen werden. Es wird aber ein aussichtsloses Unterfangen werden. Warum: Das Internet ist ein evolutionäres System, welches aus Fehlern lernt. Staaten neigen dazu, immer die gleichen Fehler zu wiederholen. Wer nämlich wirklich glaubt, dass z.B. die NSA das Internet überwachen kann, der hat das Netz nicht verstanden. Natürlich gibt es längst Anonymisierungsdienst, die wahrscheinlich auch von den Terroristen verwendet werden. Überwacht werden kann nur, wer sich nicht schützt. Der Staat führt auch hier einen aussichtslosen Kampf. Natürlich kann auch ein peer to peer Netzwerk, wie Bitcoin bekämpft werden. Bitcoins an sich können verboten werden. Das Netzwerk kann aber nicht abgestellt werden, ausser man stellt das Internet ab. Solange es Menschen gibt, die Bitcoins akzeptieren, solangen wird es diese geben.

 

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich sehe diese Entwicklungen äusserst skeptisch. Kontrollverlust geht auf Kosten der Sicherheit. Genau in diesem Dilemma stecken wir derzeit - siehe Snowden Diskussion. Der krampfhafte Versuch die Kontrolle wiederzuerlangen mündet aber zwangsweise im totalen Überwachungsstaat, und ist trotzdem aussichtsslos, weil es immer Möglichkeiten geben wird, sich dieser Kontrolle zu entziehen. Kontrolliert werden also nur die Dummen. Unser System wird als Gesamtes Darwinistischer werden. Und das ist schlecht so.

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Posted · Edited by Zinsen

Ich hab ne Nichte, die gibt demnächst die Gesamark raus, wer interessiert? Hat auch alle altdeutschen Tugenden verinnerlicht. Besser als AfD!

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Man ist hier wieder eine negative Stimmung. Dabei kann man mit der aktuellen Volatilität von Bitcoin echt gutes Geld verdienen.

Ob sich das ganze langfristig etablieren kann wird sich wirklich noch zeigen müssen.

 

An der Stelle möchte ich mal kurz mein privates Projekt zum Thema Bitcoin vorstellen:

unter www.bitcoinexplorer.de sammle ich Informationen, News und weiteres rund um das Thema. Ebenfalls findet sich dort ein gutes Chart-Tool auf Basis von Mt.GOX-Daten welches auch Volumeninformationen mit einbezieht. Über Feedback, Verbesserungswünsche etc. würde ich mich freuen.

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Ich hab ne Nichte, die gibt demnächst die Gesamark raus, wer interessiert? Hat auch alle altdeutschen Tugenden verinnerlicht. Besser als AfD!

 

Gut gemeint von deiner Nichte. Im Bitcoinfaden hat das aber nix zu suchen. Bitcoins werden von keiner Stelle ausgegeben. Es gibt ein Protokoll, und jeder der will, kann sich am Mining beteiligen. Die Regeln sind transparent. Je Zeiteinheit wird eine bestimmte Anzahl von Coins freigegeben. Steigt die Minerzahl, wird die Schwierigkeit angepasst, sodass je Zeiteinheit wieder die gleiche Anzahl an Coins rauskommt. Je grösser die Anzahls der Miner, desto schwieriger und teurer wird das Minen. Alle 4 Jahre wird die Zeiteinheit verdoppelt, es wird also doppelt so schwierig Coins zu minen, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Die Gesamtanzahl von Bitcoins wird 21 Millionen betragen. Das ganze organisiert sich von selbst, es gibt keine zentrale Stelle. Das macht das peer to peer Netzwerk aus. Alles was rund um den Bitcoin geschaffen wurde, ist dezentral geschaffen worden. Da gabs niemals eine Zentrale, ein Ministerium, einen Verwaltungsapperat. Das Netz hat sich selbst organisiert.

 

Dieser Vorgang ist schon fundamental anders, als vieles was wir aus der analogen Welt kennen. Ich glaub nicht, dass diese Art von Kryptowährungen mittelfristig konventionelle Geldsysteme ablösen werden. Aber wie war das mit Brockhaus?

Hier noch zwei Links für jene, die sich mal über das System Bitcoin informieren wollen.

 

 

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Du scheinst ja in der Materie ein wenig eingearbeitet zu sein. Ich gebe zu, dass ich vor allem den gesamten technischen Teil nur in einem sehr geringen Umfang verstehe, da ich mich nur sporadisch in die Materie bisher eingelesen habe.

 

Soweit ich das aber richtig verstehe, nimmt die Geldmengenschöpfung mit dem Voranschreiten der Zeit deutlich ab und beläuft sich am Ende auf 21 Mio. Gesamteinheiten (wobei eine Einheit sich nochmals in 100 Mio. Einheiten unterteilen lässt) bzw. es lässt sich größtenteils schon heute prognostizieren, wie z.B. die Entwicklung in 2014, 2015 usw. bis zur Erreichung der 21 Mio. Einheiten aussieht.

 

Die Frage aus ökonomischer Sicht: Wer oder was entscheidet, dass eine Geldmengenausweitung bereits im Jahr X sinnvoll ist oder nicht und wenn tatsächliche die Menge am Ende fixiert ist, dass dies die Menge ist, bei der kein weiterer Bedarf vorhanden ist? Sollte es mal zu ökonomischen Anspannungen kommen, besteht nicht die zunehmende Gefahr, dass nach dem Prinzip einer Deflation Zurückhaltung ausgeübt wird, da der Geldwert in dem Falle ja immer mehr zunimmt und Investitionen bzw. Konsum sich in dem Fall nicht lohnen.

 

Ich hätte hierzu noch Fragen über Fragen, aber belassen wir es erstmals hierbei.

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Die Frage aus ökonomischer Sicht: Wer oder was entscheidet, dass eine Geldmengenausweitung bereits im Jahr X sinnvoll ist oder nicht und wenn tatsächliche die Menge am Ende fixiert ist, dass dies die Menge ist, bei der kein weiterer Bedarf vorhanden ist?

 

Gibt hier nichts zu entscheiden, da eine vorzeitige Geldmengenausweitung nicht möglich ist, von niemandem. Wie pa1984 schon schreibt, steht jetzt schon fest, wieviel Geld zu welchem Zeitpunkt hinzukommen wird.

 

Gefahren bestehen dabei ökonomisch natürlich viele, wie das enden wird kann vermutlich niemand voraussagen. Nur technisch gesehen ist alles klar.

 

Bitcoins lassen sich allerdings beliebig klein stückeln, und wenn 1 Bitcoin mal 100.000€ wert sein sollte, dann handelt man eben in millionstel oder milliardstel Einheiten.

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Posted · Edited by Ca$hflow

Gibt hier nichts zu entscheiden, da eine vorzeitige Geldmengenausweitung nicht möglich ist, von niemandem. Wie pa1984 schon schreibt, steht jetzt schon fest, wieviel Geld zu welchem Zeitpunkt hinzukommen wird.

[...]

Das am Ende die Menge und auch in den zeitlichen Intervallen dazwischen feststeht ist schon klar aber irgendeiner muss sich doch ursprünglich einen Algorithmus ausgedacht haben, der entscheidet, um wie viel sich die Geldmenge ausweitet oder nicht bzw. in welcher Dynamik das Ganze geschieht und bis die 21 Mio. erreicht wurden.

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Gibt hier nichts zu entscheiden, da eine vorzeitige Geldmengenausweitung nicht möglich ist, von niemandem. Wie pa1984 schon schreibt, steht jetzt schon fest, wieviel Geld zu welchem Zeitpunkt hinzukommen wird.

[...]

Das am Ende die Menge und auch in den zeitlichen Intervallen dazwischen feststeht ist schon klar aber irgendeiner muss sich doch ursprünglich einen Algorithmus ausgedacht haben, der entscheidet, um wie viel sich die Geldmenge ausweitet oder nicht bzw. in welcher Dynamik das Ganze geschieht und bis die 21 Mio. erreicht wurden.

 

Ja, der Erfinder der Bitcoins. Der ist allerdings anonym und nur unter einem Pseudonym namens Satoshi Nakamoto bekannt. Über seinen Background weiß man nichts.

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Hat sich jemand schon mit der virtuellen Open-Source Währung www.bitcoin.org beschäftigt?

 

Early adopters haben hier scheinbar von enormen Wertsteigerungen profitieren können.

 

Ein ganzer Markt scheint sich hier geformt zu haben für cashout, Trading und "Mining" (High-End Grafikkarten können als bitcoin Gelddruckmaschine verwendet werden)...

 

Das ist eher was für die Abenteuerlustigen. Hab neulich gehört, dass ihr Wert mehr als doppelt gafallen ist. Die Coins habe leider keinen Rückhalt in ihrem Wert.

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Posted · Edited by Thomas
<<Werbescheiße entfernt>>

Das ist eher was für die Abenteuerlustigen. Hab neulich gehört, dass ihr Wert mehr als doppelt gafallen ist. Die Coins habe leider keinen Rückhalt in ihrem Wert.

 

Die Aussage ist aber mehr als dünn.

Ja, Bitcoin ist noch jung und heute kann noch keine sagen ob sich das Konzept überhaupt langfristig behaupten kann oder ggf. durch etwas anderes ersetzt wird.

Ja, Bitcoin sind hochvolatil - das macht sie im Moment aber für Trader sehr interessant.

Was heisst keinen Rückhalt? Die Bitcoin ist so viel Wert wie ein Investor/Spekulant/Träumer gerade bereit ist dafür zu zahlen.

Von staatlicher Seite bekommt das Thema auch mehr und mehr Rückenwind, <<Werbescheiße entfernt>> stellt jetzt mit der Fidor-Bank ordentliche Handel-Konten bereit, die auch steuertechnisch dann verwurstet werden können, was den Staat freut ... es tut sich einiges

 

[Bitcoinexplorer - Chart-Tool]

 

Mit dem Kursanstieg seit dem Tief Anfang letzten Monats hat man schon wieder eine Menge Geld verdienen können.

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Ja das ganze ist schon irgendwie spassig.

 

Die ganz grosse Gefahr ist halt, dass irgendjemand doch irgendwo in dem ganzen noch eine Sicherheitslücke findet - wird zwar mit jedem Tag unwahrscheinlicher aber je mehr sich damit beschäftigen......

 

aber verrückt ist schon wie sich das doch einigermaßen etabliert hat.

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Allerdings...

Mich wundert es allerdings wenig, dass der Staat solchem elektronischen Geld prinzipiell aufgeschlossen gegenüber steht.

Ermöglichst es doch die vollkommene Kontrolle über die Finanzen der Bürger. Man will Geld in überwachbarer Form, ob als

Bitcoin oder auf Bankkonten. Bargeld oder gar Edelmetalle in physischer Form sind dagegen ein Dorn im Auge unseres

gegenwärtigen Finanzsystems. Politisch verkaufen kann man restriktive Massnahmen immer gut als Bekämpfung von

Steuerhinterziehung ähnlich wie Überwachung mit Terror-Abwehr. Perfides System.

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Allerdings...

Mich wundert es allerdings wenig, dass der Staat solchem elektronischen Geld prinzipiell aufgeschlossen gegenüber steht.

Ermöglichst es doch die vollkommene Kontrolle über die Finanzen der Bürger. Man will Geld in überwachbarer Form, ob als

Bitcoin oder auf Bankkonten. Bargeld oder gar Edelmetalle in physischer Form sind dagegen ein Dorn im Auge unseres

gegenwärtigen Finanzsystems. Politisch verkaufen kann man restriktive Massnahmen immer gut als Bekämpfung von

Steuerhinterziehung ähnlich wie Überwachung mit Terror-Abwehr. Perfides System.

 

das grosse problem von bitcoin ist ja gerade, dass es sich jeder staatlichen überwachung entzieht. drum erwarten ja viele eine reaktion, weil kaum vorstellbar scheint, dass der staat sich seine währungssouverenität kampflos streitig machen lässt.

diese auseinandersetzung beginnt erst. interessant wird sein, welche mittel eingesetzt werden, das ist nämlich wichtig für die entwicklung der nächsten generation von kryptowährungen.

die auseinandersetzung kann der staat nicht mehr gewinnen, davon bin ich überzeugt. die evolution nimmt ihren lauf. alles nur eine frage der zeit.

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Ich denke Kaffeetasse hat schon tw. recht, es ist nur virtuelles Geld , die Menge ist begrenzt undnoch relativ unbedeutend, sicher ist der Preis nicht transparent aber die Menge ist doch ziemlichTransparent, so das der Staat, der weg vom Bargeld will, immer sieht wie groß eine mögliche Gefahr ist.

Wir Gefahr zu groß, wird es einfach verboten, gesetzliches Zahlungsmittel ist es eh nicht,Das sind nur Münzen und Scheine und nur für dies besteht eine Annahmeverpflichtung.

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Ich denke Kaffeetasse hat schon tw. recht, es ist nur virtuelles Geld , die Menge ist begrenzt undnoch relativ unbedeutend, sicher ist der Preis nicht transparent aber die Menge ist doch ziemlichTransparent, so das der Staat, der weg vom Bargeld will, immer sieht wie groß eine mögliche Gefahr ist.

Wir Gefahr zu groß, wird es einfach verboten, gesetzliches Zahlungsmittel ist es eh nicht,Das sind nur Münzen und Scheine und nur für dies besteht eine Annahmeverpflichtung.

 

beim bitcoin sind sowohl menge als auch preis transparent. es ist sogar jede transaktion öffentlich, und in einer sog. blockchain gespeichert. jedoch ist die empfängeradresse anonymisiert, und jeder hat zusätzlich die möglichkeit für jede transaktion eine neue adresse zu konfigurieren, ist bloss ein mausklick. bitcoin verhält sich wie bargeld oder edelmetall, was die anonymität betrifft. es gibt jedoch einen entscheidenden unterschied: wenn du einmal bitcoins besitzt, dann kannst du diese weltweit anonym verschicken, auch nach nigeria. und du kannst auch aus nigeria bitcoins empfangen, völlig anonym, und kannst trotzdem sicher sein, dass du nicht übers ohr gehauen wirst, weil keine transaktion rückgängig gemacht werden kann. niemand im system hat die möglichkeit jemanden zu blocken - weder der staat noch sonst jemand. diese unkotrollierbarkeit ist eine gefahr.

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Wie groß ist eigentlich das Gesamtvolumen ?

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Wie groß ist eigentlich das Gesamtvolumen ?

 

es wird in summe etwa 21 millionen bitcoins geben.

im moment sind etwa 11 millionen bitcoins errechnet.

die entwickler haben genügend kommastellen berücksichtigt, sodass bei einer höheren marktkapitalisierung keine probleme entstehen.

in zukunft könnte dann z.b. 0,0000000001 bitcoin ein "bitdollar" oder etwas ähnliches sein. ein preis von 0,000000000129 bitcoin liest sich etwas kompliziert, da scheint ein preis von 1,29 bitdollar schon vernünftiger.

ein bitcoin wird aber immer ein bitcoin bleiben. er wird sich bei steigender marktkapitalisierung in der kaufkraft vervielfachen.

 

 

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okay also haben wir aktuell ca. 85€ x 11 Mio Bitcoin also ne knappe Mrd €

und genau das meine ich, das ist derzeit nur ne Rundungsdifferenz im Finanzmarkt

daher interessiert sich da auch (noch) keine Politik dafür.

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Posted · Edited by fairy

ich frag mich, wie kann sich überhaupt für etwas fiktives, welches nicht mal im entferntesten einen wirtschaftlichen Nutzwert besitzt, in Zukunft ein (stabiler) Wert einstellen? Kann das überhaupt gehen?

 

Klar Währungen sind auch nicht gedeckt, jedoch steht am Ende dort immernoch ein subjektiv messbare Wirtschaftskraft die eine gewisse Stabilität verleiht.

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Was passiert denn bezüglich Bitcoins, wenn das Internet ausfällt? :-

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