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klausk

Echte Trades

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klausk
Posted · Edited by klausk

Ich habe mit Absicht zuerst den RI-SI-KO-Beitrag geschrieben, auf dass Jeder die erschröckliche Geschichte von dem Verlust von 5900€ mit SUN-Calls verinnertlicht, bevor er/sie sich Spekulationen hingibt -- denn das sind Optionen (OS auch, aber darüber lasse ich mich mangels Wissen nicht aus). Es gibt zwar langlaufende Optionen (LEAPS), aber als Investments sehe ich Optionen nicht an.

 

Damit das Ganze nicht reine Theorie bleibt und weil ich versprochen habe, Butter bei die Fische zu tun, präsentiere ich mal ein paar meiner Trades (Disclaimer: Nichts hierin sollte als Aufforderung verstanden werden, Optionen zu kaufen oder zu verkaufen; jeder Leser ist für seine Aktionen selbst verantworlich).

 

Wie unschwer zu erkennen ist, versuche ich, meine Risiken zu begrenzen. Und begnüge mich mit unspektakulären Gewinnen. Wer es anders machen will, soll das gerne tun.

 

Ein paar Vorbemerkungen müssen sein:

 

Alle Zahlen sind real. Wenn ich mit meiner Einschätzung des Markttrends richtig liege, habe ich immer Gewinn gemacht. Wo ich einen Verlust eingefahren habe, lag es daran, dass ich vom rasanten Fall des Sommers links erwischt wurde (wie die meisten anderen wohl auch). Diesen Fall (PXD) beschreibe ich auch. Alle Underlyings sind US-Aktien oder ADRs.

 

Ich trade mit IB. Die Commissions liegen zwischen $0.72 und $1.04 je Kontrakt (=100 Aktien), abhängig von Börse und Markt. Keine weiteren Kosten, kein Minimum. Keine Kosten für Ausführung (assignment/exercise). IB-Commissions sind linear, d.h. 10 Kontrakte kosten 10mal so viel wie 1. Bei Gewinn und Verlust sind die Gebühren berücksichtigt.

 

Nomenklatur: Alle Angaben beziehen sich auf 1 Kontrakt = 100 Aktien. Verfallsdatum ist der Samstag nach dem dritten Freitag des Monats. "B" bzw. "S" steht für Buy oder Sell, "20c/p" = Call/Put mit Strike 20.

 

CZZ (Cosan, brasilianischer Zucker-/Ethanol-Hersteller) 29.12.2010 $13.82

 

Short Straddle

Gewinnchance: beide Prämien

Verlustrisiko hoch: falls CZZ unter 12.5 fällt, 100*(12.5-Kurs)

falls CZZ über 15 steigt, 100*(Kurs-15)

 

29.12.2010 S feb 12.5p 0.30 expired @ 12.87

S feb 15c 0.30 " " " "

Kapitaleinsatz: negative $58.57, Gewinn: $58.57

 

ASEI (American Science & Engineering, Sicherheitsindustrie) 28. 1. $88.00

Ich war long und hatte gute Gewinne mitgenommen, wollte aber bei niedrigeren Preisen wieder einsteigen.

 

Short Puts

Gewinnchance: die Prämien

Verlustrisiko: hoch

 

28. 1. S feb 80p 0.56

S feb 85p 1.62

18. 2. Beide Options expired @93.55

Kapitaleinsatz: negative $215.88, Gewinn: $215.88

 

CMI (Cummins, Dieselmotoren für die Schwerindustrie), $100.00

Zunächst ein Debit-Spread, dann erweitert auf eine Butterfly

 

6. 6. B dec110c 6.76

S dec 120c 3.85

Kosten soweit: $293.04

Breakeven: 112.93

 

Zwei Tage später schwächelte die Branche, CMI fiel auf $96.78.

 

8. 6. S dec 90p 7.86

Gesamtkosten: negative $492.24, d.h. Geld in meiner Tasche

Breakeven (low): 85.08

Breakeven (high): n/a (ich habe ja schon kassiert)

 

Im Augenblick steht CMI bei 97.84, Trend positiv

 

WAB (Westinghouse Air Brake, Eisenbahner: Knorr-Bremse!), $57.95

 

Short Butterfly

24. 3. S jul 50p 0.90

B jul 60c 2.75

S jul 65c 0.90

15. 8. Beide Shorts expired @62.87, Long 60c exercised

Kapitaleinsatz: $97.16, Gewinn: $191.64 = 97%

 

Die 100 WAB, die ich durch die Ausführung zum Preis von $60 erhielt, habe ich noch. Sie stehen heute bei 60.45, Trend mässig positiv.

 

PXD (Pioneer Natural Resources, Öl- und Gasbohrer), $103.26

 

Der Sommer-Crash und die Notbremse!

Short Butterfly

29. 3. S jun 90p 1.68

B jun105c 5.26

S jun115c 1.90

Gesamtkosten: $169.40

Breakeven: 106.28

 

Am 7. Juni war der Kurs auf $88.00 gefallen und der Put mit 2.00 in-the-money. Ich sah einen weiteren Verfall kommen und hätte die Position schliessen können, aber der Ask-Preis betrug noch 3.44 -- d.h. ein Zeitwert von 1.44 zehn Tage vor dem Verfall. Zehn Tage auf den Verfall des Zeitwerts zu warten war mir zu unsicher. (Tatsächlich fiel die Aktie weiter und stand am Verfallstag bei $84.40.)

 

In der Situation habe ich die Notbremse gezogen und 100 PXD bei 87.97 geshortet. Das brachte mir $8,796.00 ein, ich musste beim Verfall des 90p-Kontrakts $9,000.00 zahlen, habe also einen Verlust von $373.40 (8796.00-9000.00-169.40) eingefahren.

 

Die "Notbremse" hat mir nicht viel erspart, hat sich aber doch gelohnt. Hätte ich den Put zurückgekauft, hätte ich einen Verlust von ca. $514.33 gehabt. Hätte ich gar nichts getan, wäre das Minus sogar noch höher gelegen.

 

PS: Ein Allheilmittel ist das Shorten des Underlyings in so einer Situation nicht. Was sagte ich über die Notwendigkeit einer Exit-Strategie bei Naked Options?? (Wer keine hat, den beissen die Hunde.)

 

MCD (McDonalds) $88.95

 

25. 7. S sep85p 0.78

B sep 90c 1.31

S sep 92.5c 0.53

Gesamtkosten: $3.74

Breakeven (low): 85.04

Max. Gewinn: $246.26

 

Den 90c habe ich am 1.9. für 1.75 verkauft, die beiden Short verfielen. Gewinn $171.23.

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DonChristo
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Vielen Dank klausk! Da ich das ganze sehr interessant fand, habe ich die ein Excel-File zum Abbilden des Payoffs zusammengeklickt. Bisher noch nicht sehr ausgefallen aber wen es interessiert (vielleicht mag es auch jemand erweitern). Aktuelle Mängel sind:

 

  • nur Strategien mit gleichem expiration date (keine calendar spreads)
  • Dividenden müssen noch von Hand berücksichtigt werden
  • kein automatischen Anpassen des Wertebereichs und des Diagramms (max. $250 - nicht für Indizes geeignet)
  • zu große Dateigröße

Put-Call.xls

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dertrader
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Hallo,

ich bin gegenüber UTDI (United Internet AG) bullisch eingstellt. Dies umzusetzten dachte ich mit

B 13c

S 13,5c

beide mit Oktober verfall.

Alternativ den 13c mit einem späteren Verfallstermin (Dezember).

 

Wie seht ihr die Idee?

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klausk
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Der klassische Bull-Spread: die Long-Seite hart am Geld, die Short-Seite nicht zu weit aus dem Geld. Mir fehlen die Preise fuer diese Optionen, aber die Kosten fuer diesen Spread sollten nicht sehr hoch sein. Nicht sehr hoch ist allerdings auch der maximale Gewinn mit 50 Euro minus Transaktionskosten. Breakeven 13 plus Kosten/100.

 

Deine Alternative (long Call mit spaeterem Verfall) koennte attraktiver sein, falls du mit einem stetigen Ansteigen on UTDI ueber einen mittleren Zeitraum rechnest. Du koenntest dann jeden Monat einen neuen Short aufsetzen und wiederholt kleine Gewinne mitnehmen. In dem Fall wuerde ich vorsichtshalber einen niedrigeren Strike bevorzugen (12?), damit ein kurzes Abtauchen die Strategie nicht stoert.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Vielen Dank klausk! Da ich das ganze sehr interessant fand, habe ich die ein Excel-File zum Abbilden des Payoffs zusammengeklickt.

Reicht es nicht, einfach die beiden Breakeven-Punkte dieser Straddle zu berechnen? Unterer B/E: 12.5 - (Praemien - Kosten), oberer B/E 15 + (Praemien - Kosten).

 

Alles, was ueber die B/E-Punkte hinausgeht, ist Verlust. So wird das Risiko augenfaellig.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Ein echter Trade, auf den ich nicht sonderlich stolz bin, denn 1) war meine Strategie unausgegoren, 2) habe ich unüberlegt gehandelt, und 3) so schnell getradet, dass ich mich selbst überholte. Dennoch habe ich Geld damit verdient, weil ich auf der Hut war, aufgepasst und reagiert habe.

 

Green Mountain Coffee Roasters (GMCR), kleinerer Mitspieler neben SBUX. Stand am Donnerstag (3.11.) bei $65.75 -- kurzfristig negativer Trend, zwar gute IBD-Ratings aber unter Stress wegen Distribution (Grossanleger verkaufen).

 

In der Situation habe ich eine Kombination aufgesetzt:

S nov 60p $4.05

S nov 70c $4.25 -- Nettoeinnahme: $827.40/Kontrakt

 

Am nächsten Morgen fiel mir auf, dass ich in meiner Hast einen "finger check" gemacht und irrtümlich die doppelte Anzahl Puts verkauft hatte. Dadurch hatte ich zwar die doppelte Prämie kassiert aber auch doppelt soviel Risiko übernommen. Also habe ich die Hälfte der Puts wieder zurück gekauft. Zum Glück war GMCR gestiegen, ich brauchte für die Puts nur $3.19 zu zahlen und hatte einen kleinen Nettogewinn von $78.68/Kontrakt. (Diese Korrektur ist in den obigen Zahlen nicht eingerechnet.)

 

Am Freitag (4.11.) stieg GMCR um 5.6%; deshalb habe ich vorsichtshalber über dem bis dahin nackten 70er Call eine Notbremse eingebaut und beim Kurs von $68.50 gekauft:

B nov 72.5c $3.74 -- Nettokosten: $375.02/Kontrakt

 

Stand der Dinge am Freitag netto/netto: $452.38 ((827.40-375.02)/Kontrakt+78.68 durch die Korrektur der doppelten Puts).

 

Heute (7.11.) fiel der Kurs um 2% auf $69.10, aber ein Anstieg über die 70 ist nicht unwahrscheinlich -- die Optionen haben eine implizite Volatilität von über 120%! Die verquere Situation (short 70c, long 72.5c) wurde mir zu ungemütlich, also habe ich beide Call-Positionen bei $69.10 aufgelöst:

B nov 70c $5.75 -- Kosten $576.02

S nov 72.5c $4.56 -- Einnahme $455.27. Nettokosten: $126.65/Kontrakt -- Korrektur: $120.75

 

Trotz meiner Konfusion/Inkonsequenz bin ich so Moment mit einem Minigewinn von $6.61/Kontrakt im Plus. Vor allem aber habe ich noch die Prämien von netto insgesamt $325.73/Kontrakt plus $78.68. Ich nehme an, dass die Puts verfallen. Wenn nicht, werden mir die GMCR-Aktien zum Preis von $60 angedient, was mir nicht unangenehm wäre, denn mein Breakeven liegt bei $56.67 Verfallsdatum sind es nur noch 12 Tage.

Korrektur: Der Breakeven ohne Berücksichtigung der Finger-Check-Korrektur ist $56.68, mit sind es $55.90.

 

Und die Moral von der Geschicht:

1) Ich bin zwar in der Mitte eingestiegen (Kurs 65.75, Put 60, Call 70), was aber angesichts der sehr hohen Volatilität durchaus "hart am Wind segeln" bedeutet, also relativ hohes Risiko -- daher ja auch die relativ hohen Prämien. Erwarteter Gewinn: $404.41 (Korrektur: $410.31) pro Kontrakt oder Übernahme der Aktien zum Preis von $60.

2) Die Notbremse (long Call 72.5) hätte ich sofort in die Kombination aufnehmen sollen statt mit einem Tag Verspätung.

3) Bleib bei deiner Strategie. Nachträgliche Änderungen kosten immer Geld.

4) Vor allem aber eine Warnung an mich selbst und an unkritische Nachahmer -- Wachsamkeit ist vonnöten. Vertipper ("finger checks") kosten in der Regel echt Geld. Und wie ich schon vor ein paar Tagen geschrieben hatte: Als "Beimischung" zu einem konservativen, langfristig konzipierten Portfolio (Buy and Hold) sind Optionen nicht geeignet.

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value4never
Posted · Edited by value4never

GMCR ist unter Beobachtung der SEC und fälscht wahrscheinlich die Bücher. Nachdem David Einhorn die Aktie auf einer Konferenz als Short vorgestellt hatte, ist sie prompt von 90$ auf 60$ gefallen. GMCR bringt heute Zahlen. Kein Wunder, dass die implizite Volatilität so hoch ist. Dieses Earnings-Release ist ziemlich zentral und ich würde massive Vola erwarten. Ich bin die Aktie short. Die Puts sind mir zu teuer, sonst hätte ich welche von denen gekauft. Ich denke die Aktie wird auf 20-30$ fallen, es wird klar werden dass das Unternehmen eigentlich überhaupt keine Cashflows produziert und die Wachstumsstory alleine auf unprofitabler Expansion basiert. Siehe http://www.insidermonkey.com/blog/2011/10/19/david-einhorn-gmcr-presentation/

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DonChristo
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Ich habe versucht den Payoff deines Trades graphisch nachzubilden und erhalte einen Break-Even bei 55,44 (Nullpunkt"Call-Put-Payoff-Linie") - kannst du daran sehen was ich falsch/anders mache oder definierst du Break-Even anders? ^_^

 

GMCR.pdf

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klausk
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DonCristo,

 

ich habe noch mal nachgerecht, denn ich hatte da einen Additionsfehler. Korrekturen in kursiv.

 

B nov 70c $5.75 -- Kosten $576.02

S nov 72.5c $4.56 -- Einnahme $455.27. Nettokosten: $126.65/Kontrakt -- Korrektur: $120.75

 

Trotz meiner Konfusion/Inkonsequenz bin ich so Moment mit einem Minigewinn von $6.61/Kontrakt im Plus. Vor allem aber habe ich noch die Prämien von netto insgesamt $325.73/Kontrakt plus $78.68. Ich nehme an, dass die Puts verfallen. Wenn nicht, werden mir die GMCR-Aktien zum Preis von $60 angedient, was mir nicht unangenehm wäre, denn mein Breakeven liegt bei $56.67 Verfallsdatum sind es nur noch 12 Tage.

Korrektur: Der Breakeven ohne Berücksichtigung der Finger-Check-Korrektur ist $56.68, mit sind es $55.90.

 

Erwarteter Gewinn: $404.41 (Korrektur: $410.31) pro Kontrakt oder Übernahme der Aktien zum Preis von $60.

Mein Rechengang:

Breakeven = 60 - (827.40-375.02-576.02+455.27+78.68)/100 = 55.8969

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DonChristo
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:thumbsup: - du berücksichtigst natürlich deine Ordercosts (die kenne ich nicht und habe sie deshalb einfach unterschlagen); die 2 Orders vom 7.11. bau ich auch noch mit ein. Ist interessant dass du das immer postest. Vielleicht erstell ich mir mal so ein Übungskonto bei IB

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klausk
Posted · Edited by klausk

:thumbsup: - du berücksichtigst natürlich deine Ordercosts (die kenne ich nicht und habe sie deshalb einfach unterschlagen); die 2 Orders vom 7.11. bau ich auch noch mit ein. Ist interessant dass du das immer postest. Vielleicht erstell ich mir mal so ein Übungskonto bei IB

Hinter jedem Trade habe ich die Kosten bzw. Einnahme eingetragen; diese Zahlen schliessen also die Orderkosten ein (typisch: $0.70 - $1.04/contract).

 

Fürs Papertrading brauchst du leider ein richtiges IB-Konto :(. Ich habe hier gelesen, dass Lynx mit sich reden lässt, um so ein Übungskonto für begrenzte Zeit einzurichten. Ruf mal an!

 

Manuell (mit "m" wie mühsam) gehts auch. Du kennst wahrscheinlich finance.yahoo.com (nützlich für US-Werte), oben links klickst du auf Options. Leider werden Preise nur quotiert, wenn die Börsen offen sind, aber zum Informationssammeln vielleicht doch interessant.

 

Übrigens, ich poste meine Trades nicht "immer", sondern nur die, über die es etwas Interessantes zu sagen gibt. Dazu gehören Beispiele von Strategien und Erfahrungen -- gute und schlechte.

 

Denn bekanntlich lernt man am besten aus Fehlern -- und am billigsten aus den Fehlern Anderer. Insofern hoffe ich, dass meine Beiträge nützlich sind. B)

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value4never
Posted · Edited by value4never

GMCR fällt im Post-Market auf 47$, nachdem sie die Schätzung verfehlen. Ich habe noch gelesen, dass sie die Zahlen für Q1 revidieren werden, aber bisher keine Quelle gefunden. Macht ein Minus von 25%, so in etwa was ich erwartet hatte.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Die Zeiten sind ja, ach, so unsicher -- wie immer. Ich weiss auch nicht, wohin der Zug fährt. Also habe ich heute eine "Long Strangle" aufgesetzt. Statt Indexfutures auf den S&P500-Index (GSPC) habe ich Options auf den ETF namens SPY benutzt. Ich habe beim Stand von 133.32 Calls mit Strike 136 UND Puts mit Strike 130 gekauft, Expiration September. Die Idee ist, dass eine massive Änderung, egal in welche Richtung, Gewinn bringt.

 

Das Schlimmste, was mir passieren kann wäre, dass SPY im September immer noch bei 133 steht; dann wären die bezahlten Prämien komplett weg. Sollte jedoch ein Ausbruch erfolgen, nach unten oder oben, dann tun sich Gewinnzonen auf.

 

Wahrscheinlich wird sich im Laufe der zehn Wochen ein Trend entwickeln. Die Zeit zur Entscheidung kommt etwa zwei Wochen vor der Expiration -- bevor der Zeitwert rapide verfällt. Gehts nach oben, verkaufe ich den Put (mit kleinem Verlust); gehts abwärts, verkaufe ich den Call (mit kleinem Verlust).

 

In der Vergangenheit habe ich oft mit Call/Put-Kombinationen gearbeitet, meistens short, aber noch nie diese Kombination probiert. Mal sehen, wie es läuft.

 

In meiner üblichen Kurzschrift:

 

B SPYsep 130p $3.17 bei SPY @133.32

 

B SPYsep 136c $ 2.61 " " "

 

Commission jeweils $0.73 pro contract (IB machts möglich).

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klausk
Posted · Edited by klausk

Man kann's natürlich auch umgekehrt machen. Wenn man keine wesentlichen Kursänderungen erwartet, kann man eine Short Straddle (Call und Put mit identischem Strike) oder eine Short Strangle mit unterschiedlichen Strikes aufsetzen. Dann besteht der maximale Gewinn in den eingenommenen Prämien, die Risiken sind jedoch gross. Hier muss man die Wahrscheinlichkeiten abschätzen.

 

Ach, die Zeiten sind ja so ungewiss. :lol:

 

Update: Um die Risiken von Short Straddle/Strangle einzugrenzen, empfiehlt es sich, von vornherein Grenzen zu setzen, indem man jeweils einen OTM-Call und -Put kauft. Die Kosten gehen vom maximalen Gewinn ab (die eingenommenen Prämien), aber man kann ruhiger schlafen.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Die Zeiten sind ja, ach, so unsicher -- wie immer. Ich weiss auch nicht, wohin der Zug fährt. Also habe ich heute eine "Long Strangle" aufgesetzt. Statt Indexfutures auf den S&P500-Index (GSPC) habe ich Options auf den ETF namens SPY benutzt. Ich habe beim Stand von 133.32 Calls mit Strike 136 UND Puts mit Strike 130 gekauft, Expiration September. Die Idee ist, dass eine massive Änderung, egal in welche Richtung, Gewinn bringt.

Aktueller Update: Ich habe heute beide Legs abgesägt: beim Stand des SPY von 138.84 den Put mit kleinem Verlust und den Call mit etwas grösserem Gewinn verkauft.

 

Eigentlich hatte ich ja vor, je nach sich entwickelndem Trend entweder den Put oder den Call zu verkaufen und das andere "Bein" weiterlaufen zu lassen. Aber dann behielt Vorsicht die Oberhand. So schnell ein Wort von Draghi eine Eu(ro)phorie auslöste, kann auch das Gegenteil eintreten; diese Woche bedeutet noch keine verlässliche Trendwende. Bei einer Straddle (Call und Put mit identischem Strike) bzw. einer Strangle wie in diesem Fall (Call und Put mit unterschiedlichem Strike) hofft man auf einen starken Trend in die eine oder andere Richtung. Bei unstetem Trend kann man sich in die Nesseln setzen und auf beiden Legs verlieren. Deshalb habe ich meine Schäfchen in den Stall gebracht.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Ganz gewöhnlicher Covered Call -- mit Roll-Up

Am 22. Mai bin ich mit 100 Stück beim US-Biotech-Unternehmen Alexion (ALXN) beim Stand von $92.27 eingestiegen -- nein, nicht bei einem vermuteten Tiefpunkt, sondern im Gegenteil, weil ich einen Ausbruch "roch". (Um der Wahrheit die Ehre zu geben, mein Geruchssinn wird stark von den IBD-Ratings beeinflusst, und die waren sehr gut.) Der Ausbruch kam, und so habe ich am 5. Juli bei einem Stand von $103.98 einen Call mit dem Strikepreis 110 verkauft. Weil bis zum Verfall nur noch 15 Tage waren, brachte der Call nur 0.80 ein. Mal 100 minus $0.45 Commission waren das bescheidene $79.55.

 

In den Tagen danach fiel ALXN, und es war klar, dass der Call nicht ausgeübt würde. Also habe ich am 13. Juli noch eins draufgesetzt und einen Call mit expiration August und Strike 115 verkauft. Beim Stand von 97.24 war die Prämie 1.50; mal 100 minus $0.28 Commission = $149.72.

 

Der 110-Call verfiel beim Stand von $99.35. Zur Zeit steht ALXN bei $107.21, und bis zum Verfall des 115-ers sind es noch 19 Tage. ALXN berichtete letzte Woche sehr gute Zahlen; es ist also möglich, dass die Aktie die 115-Marke erreicht oder überschreitet. In dem Fall wären meine 100 Aktien weg und dafür $11,500 auf meinem Konto -- es fallen keine Gebühren an.

 

Die Aktien allein hätten mir dann (115.00 - 92.27) * 100 - $1.00 Commission beim Kauf = $2,272.00 eingebracht, also 24.62%. Zusammen mit den Calls wäre mein Gewinn $2,501.27 = 27.11%.

 

Wenn ALXN bis zum Verfall unter 115 bleibt, kann ich den Gewinn so errechnen: Aktueller Preis der Aktie minus Kaufpreis minus (Summe der Prämien / 100).

 

Covered Calls sind also in einer leicht bullishen Situation gut für bescheidene, aber in meinen Augen risikolose Gewinne.

 

Update in Beitrag #23.

 

Jemand meinte mal, dass darin ein Risiko bestehe, denn der Covered Call schütze meine Aktien ja nicht gegen einen Preisverfall. Er rechnete wohl so, dass er die eingenommenen Prämien von meinem Kaufpreis der Aktien abzog -- was mir einen Puffer einbringt. Bis zu diesem Preis dürfte die Aktie fallen, bevor ich in die Verlustzone komme. Die Rechnung stimmt schon, aber wer bearish gestimmt ist, kauft eben Puts.

 

In einer leicht bearishen Situation kann man auch Puts verkaufen und darauf spekulieren, dass die Aktie nicht auf oder unter den Strikepreis fällt und man für die Prämie nur stillzuhalten braucht. Oder dass man die Aktie (hoffentlich eine gute) zu einem niedrigeren als den aktuellen Preis kaufen kann. -- Oder genauer: kaufen muss, denn die Aktie kann ja in der Zeit auch einen Facebook-mässigen Bauchklatscher gemacht haben. Das Risiko eines Naked Puts ist fast so gross wie das eines Naked Calls.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Zucker ist süss, vor allem wenn er in Brasilien wächst, zum Teil in Ethanol umgewandelt wird und Cosan gehört -- Ticker CZZ. Schon seit zweieinhalb Jahren spiele ich mit der Aktie herum und habe fast immer satt profitiert, von einer Schwäche im April 2011 abgesehen. Unterm Strich stehen schöne schwarze Zahlen: $1,468.64 bei nie mehr als $4,400 Kapitaleinsatz = 33.38%.

 

Am 8. Juni 2012 habe ich beim Stand von $11.70 eine bullishe Kombination aufgesetzt, beide mit einem Strike von 12.5:

 

B 2 CZZjul12.5c 0.30 (0.79) -- im Klartext: Buy 2 Cosan-Calls mit einem Strike von 12.5 und expiration Juli zum Preis von je $0.30, Commission $0.79 und

S 2 CZZjul12.5p 1.10 (0.30) -- Sell 2 Juli 12.5-Puts zu je $1.10, Commission $0.30

 

Stieg CZZ also >12.50, dann würde ich effektiv zu $11.70 kaufen (0.30 war der Preis der Call, 1.10 die Put-Prämie); tatsächlich wurden meine Calls beim Stand von $13.17 ausgeübt. Ich hatte beim Erwerb der 200 Aktien also schon mal $294 (2*100*(13.17-11.70)) gewonnen. Minus $1.09 Commissions.

 

Wäre CZZ unter 12.50 gefallen, hätte ich durch die eingenommene Nettoprämie von $0.80 effektiv für $11.70 gekauft -- es wäre nur dann ein Minusgeschäft geworden, wenn CZZ noch unter diese Marke gefallen wäre.

 

Nun habe ich 200 CZZ, und die Aktie steht bei $13.09. Also habe ich heute (3. August) 2 Puts verkauft zu je 0.50 (zwei US-Cents Commission dank IB!) sowie 2 Calls zu je 0.90 (ebenfalls mit 2 Cents Commission), alles zum Strikepreis von 12.5 und mit September-Expiration. Eingenommene Prämien: $279.96 (2*100*(0.50+0.90)-0.04).

 

S 2 CZZsep12.5p 0.50 (0.02)

S 2 CZZsep12.5c 0.90 (0.02)

Idealerweise sollte CZZ am 21. September bei genau $12.50 stehen. Entfernt CZZ sich bei September zu weit von 12.50, dann droht Verlust. Die Breakeven-Points sind 11.10 (12.50-1.40) und 13.90 (12.50+1.40). Ich muss die Entwicklung also im Auge behalten. Der Short Call ist die grössere Gefahr. Steigt CZZ, dann muss ich die Call-Position mit hoffentlich geringem Verlust schliessen. Fällt CZZ und ich lasse den Put laufen, dann werden mir 200 Aktien assigned. Das muss das nicht schlecht sein, denn ich habe ja einen Puffer bis zur 11.10-Marke.

 

Ich erwarte, dass CZZ unter 12.50 fallen wird. Dann habe ich 400 CZZ zu einem besseren als dem aktuellen Preis im Depot, das wär für mich eine gute Hausnummer. Mal sehen, wie es läuft.

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klausk
Posted · Edited by klausk
Idealerweise sollte CZZ am 21. September bei genau $12.50 stehen. Entfernt CZZ sich bei September zu weit von 12.50, dann droht Verlust. Die Breakeven-Points sind 11.10 (12.50-1.40) und 13.90 (12.50+1.40). Ich muss die Entwicklung also im Auge behalten. Der Short Call ist die grössere Gefahr. Steigt CZZ, dann muss ich die Call-Position mit hoffentlich geringem Verlust schliessen. Fällt CZZ und ich lasse den Put laufen, dann werden mir 200 Aktien assigned. Das muss das nicht schlecht sein, denn ich habe ja einen Puffer bis zur 11.10-Marke.

 

Ich erwarte, dass CZZ unter 12.50 fallen wird. Dann habe ich 400 CZZ zu einem besseren als dem aktuellen Preis im Depot, das wär für mich eine gute Hausnummer. Mal sehen, wie es läuft.

Meine Erwartung hat sich nicht bewahrheitet -- CZZ ist gestiegen statt gefallen. Beim Stand von 13.38 habe ich die Calls zurückgekauft: 1.15 (0.31) = $50.38 Verlust. Macht nichts, die Long-Position seit dem 8. Juni steht im Augenblick mit $212 im Plus; die will ich nicht gefährden.

 

Update: Die 200 CZZ sind jetzt auch weg -- gestern (8.8.) bei 13.98 verkauft -- ein Plus von $235.00. Nur die short puts sind noch offen und werden wohl verfallen. Wäre nochmal ein Plus von $99.98.

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Ulkbaer
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Hallo klausk,

 

sorry wenn ich den Thread hijacke, aber ich hätte eine Frage zu IB bzw. Lynx. Ich habe mich die Woche für den Optionshandel freischalten lassen. Aber jetzt habe ich festgestellt, dass Optionen zu amerikanischen Mrd. Unternehmen wenig liquide sind und meistens ein sehr hoher Spread (>10 %) besteht. Wie kann ich mir das erklären, wenn auf der anderen Seite das Optionsvolumen der CBOE so groß ist?

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klausk
Posted · Edited by klausk

Options sind so etwa um den Faktor 1000*) weniger liquide als die Aktien des Underlying. Dafür kannst du aber oft zu einem besseren Preis als bid/ask bedient werden, weil IB (Lynx wohl auch) dieses "price improvement" an die Kunden weitergibt. Du kannst auch oft Erfolg damit haben, dass du deinen Wunschpreis nennst (also z.B. auf "ask" klicken, um eine Kauforder zu generieren und dann den Limitpreis nach deinen Vorstellungen ändern). Aber Vorsicht damit: Wenn deine Order nicht ausgeführt wird und du cancelst oder änderst sie, dann kann eine Gebühr von etwa $1.25 fällig werden -- billiger ist es, du lässt die Order am Tagesende gratis verfallen.

 

Manche Börsenplätze geben außerdem den Brokern Rabatte -- wie anders wäre es zu erklären, warum meine CZZ-Orders (siehe Beitrag #17) zu Commissions von $0.79, $0.30 und sogar zu $0.02 ausgeführt wurden (für jeweils zwei Kontrakte).

 

*) Re Faktor 1000 -- das ist eine "gefühlte" Zahl, 10000 könnte auch richtig sein. Manchmal werden Jumbokontrakte abgeschlossen (z.B. 20000 Calls/Puts), die laufen allerdings OTC und werden zwischen den Partnern direkt ausgehandelt. Sie tauchen in der Statistik nur am Tagesende auf; du siehst dann nur das Gesamtvolumen.

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Ulkbaer
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Danke für die ausführliche Antwort. Damit wird einiges klarer. Ich war anfangs schon ziemlich überrascht über das niedrige Volumen. Da hatte ich irgendwie andere Volumina in Erinnerung.

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klausk
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An sich macht niedrige Volatilität den Optionshandel langweilig, ich wollte trotzdem im Tabak-Bereich etwas tun und habe mir Altria (MO) ausgeguckt. Abgesehen von Lorillard (LO), die vor drei Wochen schlechte Quartalszahlen meldete, herrscht in der Branche überall Sonnenschein (PM, RAI, BTI).

 

Also habe ich heute ein Risk Reversal aufgesetzt, eine bullishe Strategie, mit September Expiration.

 

S 4 MOsep34p zum Preis von 0.23 (3.04 Commission) beim Stand von 35.44

B 4 MOsep36c zum Preis von 0.24 (3.04) beim Stand von 35.45

 

Die Volatilität der Calls liegt bei 11%, die der Puts bei 14%. Die Calls kosteten mich $99.04 netto, die Puts haben mir netto $88.96 eingebracht. Der Deal kostet mich also gerade mal $10.08. Ich nehme an, die Calls enden im Geld und ich kaufe effektiv bei $36.2502 (Strike plus Nettokosten/4). Alternativ, falls MO unter 34 fällt, kaufe ich effektiv bei $34.2502 -- beides akzeptable Ergebnisse.

 

Zurück zu Lorillard -- die Aktie ist im überverkauften Bereich, also probiere ich dasselbe nochmal:

 

S 1 LOsep115p 0.90 (0.62) @ 124.80

B 1 LOsep130c 0.79 (0.62) @124.78

 

Vola Call 16, Put 26. Breakeven bei 129.89 bzw. 114.89.

 

Natürlich will ich nicht 400 MO plus 100 LO halten; man kann ja immer verkaufen. Mal sehen, wie's läuft.

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klausk
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Update zu #16 (ALXN, Alexion Pharmaceuticals)

 

Ende Juli zeichnete sich ein Top (108.97) ab, ich habe am 10. August meine 100 Shares bei 103.20 mit sattem Gewinn ($1,091.00) verkauft und zusätzlich einen Put, um diese schöne Aktie eventuell zu einem niedrigeren Preis wieder einzukaufen:

 

S ALXNaug95p 0.28 (0.31 Commission) = $27.69.

 

Nicht viel, aber alle Options verfielen. Zusammen mit den Juli110- und August115-Calls war das ein Zubrot von $256.96, so dass der Gesamtgewinn 14.5% in einem Zeitraum von drei Monaten ausmachte.

 

Jetzt warte ich auf eine Gelegenheit, das Ganze zu wiederholen. B)

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klausk
Posted · Edited by klausk

Heute fiel Wells Fargo, US-Großbank mit Schwerpunkten auf Kundengeschäft und Hypotheken, um mehr als 3%, weil zwar Rekordgewinne einrollten, aber die Umsatzzahlen schwächelten. Ich finde, WFC ist nicht von einer Art Niedergang bedroht. Statt die Aktie direkt zu kaufen, habe ich beim Stand von $34,00 eine Long-Call und Short-Put-Kombination mit Expiration November aufgesetzt.

 

S 2 WFCnov33p 0.58 (commission 1.52) = +$114,48

B 2 WFCnov35c 0.41 (commission 0.88) = -$82,88

 

Nettoeinnahme $31.60.

 

Man könnte natürlich statt 2 Kontrakte 10 oder 100 traden, aber ich will, sollte WFC unter 33,00 fallen, nicht mehr als 200 Aktien kaufen. Wenn die Puts ins Geld laufen, dann kaufe ich die Aktien effektiv zum Preis von 32,684 (33 - 31,60). Steigt WFC auf 35 oder mehr, da erhalte ich die Aktie effektiv für 34,684 und kann sie zum Tagespreis verkaufen, wenn ich das will.

 

(Die Commissions stellen die Kosten bei IB dar; bei Lynx wären sie geringfügig höher. Das evtl. Assignment der Optionen kostet keine Gebühren.) Alle Preise in USD.

 

Ich werde den Verlauf hier anhängen.

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klausk
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Heute fiel Wells Fargo, US-Großbank mit Schwerpunkten auf Kundengeschäft und Hypotheken, um mehr als 3%, weil zwar Rekordgewinne einrollten, aber die Umsatzzahlen schwächelten. Ich finde, WFC ist nicht von einer Art Niedergang bedroht. Statt die Aktie direkt zu kaufen, habe ich beim Stand von $34,00 eine Long-Call und Short-Put-Kombination mit Expiration November aufgesetzt.

 

S 2 WFCnov33p 0.58 (commission 1.52) = +$114,48

B 2 WFCnov35c 0.41 (commission 0.88) = -$82,88

 

Nettoeinnahme $31.60.

 

Man könnte natürlich statt 2 Kontrakte 10 oder 100 traden, aber ich will, sollte WFC unter 33,00 fallen, nicht mehr als 200 Aktien kaufen. Wenn die Puts ins Geld laufen, dann kaufe ich die Aktien effektiv zum Preis von 32,684 (33 - 31,60). Steigt WFC auf 35 oder mehr, da erhalte ich die Aktie effektiv für 34,684 und kann sie zum Tagespreis verkaufen, wenn ich das will.

 

(Die Commissions stellen die Kosten bei IB dar; bei Lynx wären sie geringfügig höher. Das evtl. Assignment der Optionen kostet keine Gebühren.) Alle Preise in USD.

 

Ich werde den Verlauf hier anhängen.

 

Ich habe vergessen, den Verlauf anzuhängen. Der long Call ging in die Hose, macht minus $82.88. Der short Put wurde assigned: Ich habe also effektiv 200 WFC zum Preis von $32,43 gekauft -- steht heute bei $35.10. Soweit bin ich $534.48 im Plus. Und ich habe sie immer noch.

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