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MonacoFranzl

Reform der Besteuerung von Investmentfonds

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ceekay74
Posted · Edited by ceekay74

Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 Absatz 4 InvStG; Basiszins zum 3. Januar 2022

Zitat

Aufgrund des negativen Basiszins wird keine Vorabpauschale für 2022 erhoben.

BMF-Schreiben: KLICK (PDF-Dokument)

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chirlu
Posted
vor 4 Minuten von ceekay74:

Aufgrund des negativen Basiszins

 

Ganz knapp allerdings – gestern wäre er schon leicht positiv gewesen (+0,05%).

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Daniel Albert
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Hallo, puh jetzt alle 81 Seiten anzuschauen ist recht aufwendig. Vielleicht kann jemand kurz erläutern wie es sich mit der Kapitalertragssteuer bei einem Wertpapierdepot verhält wenn ich Fonds habe die ausschütten und andere sind Thesaurierend. Dazu wäre noch interessant wie es sich bei den Ausschüttenden verhält wenn im Depot hinterlegt ist das auch dieses Guthaben automatisch wieder neu angelegt werden soll.  Gibt es da eine Übersicht was steuerlich über den Pauschalfreibetrag laufen kann ?

 

Gruß Daniel

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chirlu
Posted
vor 2 Minuten von Daniel Albert:

wie es sich mit der Kapitalertragssteuer bei einem Wertpapierdepot verhält wenn ich Fonds habe die ausschütten und andere sind Thesaurierend.

 

Jeder Fonds wird einzeln für sich betrachtet.

 

vor 3 Minuten von Daniel Albert:

wie es sich bei den Ausschüttenden verhält wenn im Depot hinterlegt ist das auch dieses Guthaben automatisch wieder neu angelegt werden soll.

 

Das ist völlig egal – die Ausschüttung findet statt und wird versteuert. Danach werden mit dem übrigen Geld neue Anteile gekauft.

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beamter97
Posted
vor 2 Stunden von Daniel Albert:

Gibt es da eine Übersicht was steuerlich über den Pauschalfreibetrag laufen kann ?

Auf der Seite deines Brokers gibt es bestimmt eine Zusammenfassung, was die Investmentsteuerreform beinhaltet.

 

sowas wie: https://www.consorsbank.de/ev/Service-Beratung/Steuer#Investmentsteuerreform

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Daniel Albert
Posted
vor 17 Stunden von beamter97:

Auf der Seite deines Brokers gibt es bestimmt eine Zusammenfassung, was die Investmentsteuerreform beinhaltet.

 

sowas wie: https://www.consorsbank.de/ev/Service-Beratung/Steuer#Investmentsteuerreform

Danke für eure Antworten. Schaue ich mir mal in Ruhe an. Danke

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Schlumich
Posted · Edited by Schlumich

Jetzt habe ich mal eine Frage zum Thema Fonds/Altbestad/fiktiver Veräußerungsgewinn (sollte diese Frage oben irgendwo schon mal diskutiert worden sein, möge man es mir nachsehen, wenn ich es nicht gesehen habe).

 

  • Ich habe mich Anfang letzter Woche von einem Altbestand (aktiver Emerging Market Fonds - Anschaffung vor 2008) getrennt und bin davon ausgegangen, dass die Kursgewinne aufgrund des Status "Altbestand" steuerfrei sind.
  • Nach Rückfrage bei der Bank wurde mir mitgeteilt, dass dies nur bis zum 01.01.2018 der Fall gewesen ist.
  • Zu diesem Zeitpunkt habe eine fiktive Veräußerung stattgefunden (ja, das habe ich damals gesehen gehabt) und Kursgwinne seien daher nur bis zu diesem Datum steuerfrei gewesen.
  • Alles, was danach an Kursgewinnen aufläuft ist im Falle von Fonds zu versteuern unter Berücksichtigung der Teilfreistellung.

(Ich spreche hier nicht von Thesaurierungsgewinnen, sondern vom Kursgewinn.)

 

Daraus folgend meine Fragen:

  • Stimmt das so?
  • Kann man die einbehaltene KESt über die Einkommenssteuerabrechung zum Ende des Jahres wieder "reinholen"?
  • Wenn das tatsächlich so stimmen sollte, ist der ursprünglich ausgelobte Freibetrag von 100k€ pro Anleger auf Altbestände hinfällig und es bringt mir eigentlich nichts mehr Altbestände weiterhin aufgrund dieser Steuerthematik zu halten?

Danke für eine kurze Erhellung....

 

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Merol Rolod
Posted · Edited by Merol Rolod

@Schlumich

Alles was bei solchen Positionen nach 2018 an Kurzgewinnen anfällt, ist bis zu den 100' € steuerfrei, muss aber über die Steuererklärung zurückgeholt werden. Der Topf mit den 100' € liegt beim Finanzamt und die Banken kennen diesen Topf nicht und müssen deshalb diese Gewinne erst einmal versteuern.

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chirlu
Posted · Edited by chirlu
vor 13 Minuten von Schlumich:

Kann man die einbehaltene KESt über die Einkommenssteuerabrechung zum Ende des Jahres wieder "reinholen"?

 

Auf die 310,03: Ja, wenn du die seinerzeit in den Steuererklärungen angegeben und versteuert hattest. Auf die 193,16: Ja, im Rahmen deines 100000-Euro-Freibetrags (bei dem die Bank nicht wissen kann, wie viel davon bei dir noch übrig ist).

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Schlumich
Posted
vor 7 Minuten von Merol Rolod:

@Schlumich

Alles was bei solchen Positionen nach 2018 an Kurzgewinnen anfällt, ist bis zu den 100' € steuerfrei, muss aber über die Steuererklärung zurückgeholt werden. Der Topf mit den 100' € liegt beim Finanzamt und die Banken kennen diesen Topf nicht und müssen deshalb diese Gewinne erst einmal versteuern.

 

vor 2 Minuten von chirlu:

 

Auf die 310,03: Ja, wenn du die seinerzeit in den Steuererklärungen angegeben und versteuert hattest. Auf die 193,16: Ja, im Rahmen deines 100000-Euro-Freibetrags (bei dem die Bank nicht wissen kann, wie viel davon bei dir noch übrig ist).

Danke euch beiden. das war so auch mein Kenntnisstand.

Verunsichert hat mich tatsächlich die Anwort des Bankmenschen. Da klang das nämlich so, dass das "Privileg" der Steuerfreiheit auf Kursgewinne mit der fiktiven Veräußerung einkassiert wurde (nur für Fonds und ETFs).

 

Ich hatte das aber auch so im Hinterkopf, dass man das über die Steuer am Ende des Jahres rückholen kann. Und ja - die 310.03 sind angegeben geesen.

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chirlu
Posted
vor 2 Minuten von Schlumich:

Da klang das nämlich so, dass das "Privileg" der Steuerfreiheit auf Kursgewinne mit der fiktiven Veräußerung einkassiert wurde (nur für Fonds und ETFs).

 

Im Prinzip ist es ja auch so. Zumindest aus mathematischer Perspektive ist es „fast weg“, denn ein vormals prinzipiell unendlicher Steuervorteil wurde auf einen endlichen Freibetrag reduziert.

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Schlumich
Posted
vor 31 Minuten von chirlu:

 

Im Prinzip ist es ja auch so. Zumindest aus mathematischer Perspektive ist es „fast weg“, denn ein vormals prinzipiell unendlicher Steuervorteil wurde auf einen endlichen Freibetrag reduziert.

Ja klar - aber immerhin verbleiben die 100k€

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