Meine persönliche Schatzkiste

96 posts in this topic

Posted · Edited by x_markus_x

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Auto auf Kredit? Wenn ja, dann Aktienkauf auf Kredit ..., oder legst du du generell monatlich Geld fürs nächste Auto beiseite?

 

Ich zahle für das Auto einen gewissen Wert an und zahle dann 4 Jahre lang entsprechende Raten. Nach 4 Jahren habe ich dann die Möglichkeit, das Auto komplett auszulösen, weiter zu finanzieren oder zurück zu geben. Gebe ich es zurück, bekomme ich einen festgelegten Wert, der der Schlussrate entspricht. Nach einer eventuellen Rückgabe hätte ich dann die Möglichkeit, wieder ein neues Auto zu finanzieren. So werde ich es vermutlich auch machen, so dass ich nach 4 Jahren wieder einen Neuwagen auf dem aktuellen Stand der Technik habe. Sowohl die nächste Anzahlung in 4 Jahren (für die ich jetzt schon "vorspare") als auch die Raten werden aus dem Gehalt bezahlt. Ich habe die Anzahlung so gewählt, dass ich bei den monatlichen Raten auf einen Betrag komme, der mit den laufenden Einnahmen ohne Probleme verrechnet wird. Für mich ist es überhaupt keine Option, die Aktien zu verkaufen, um dann mein Auto komplett auszulösen. Zahle ich beispielsweise 5.000 EUR (die ich also habe und von meinem Konto abhebe) an und habe eine monatliche Rate von 200 EUR, die ich aus meinem laufenden Einnahmen bezahle, bin ich gefühlt weniger arm geworden als wenn ich das Auto sofort komplett bezahle und dafür sofort 15.000 EUR von meinem Konto abheben muss. Die Entscheidung kann aber jeder für sich alleine treffen, ich fühle mich so jedoch wohler!

 

Für mich hat die Finanzierung eines Autos nur bedingt etwas mit spekulieren/ investieren zu tun. Es gibt für mich nur zwei Sachen, die ich nicht komplett bezahlen würde...zum einen ein Haus, dass ich abbezahle (das jedoch nur theoretisch, da ich überzeugter Mieter bin und das auch so bleibt) und zum anderen ein Auto. Deswegen verstehe ich auch deinen Punkt mit Aktienkauf auf Kredit nicht...das sind für mich zwei Paar Schuhe. Oder habe ich etwas falsch verstanden?

 

Ich denke auch das man es mit dem Sparen und Geld anlegen nicht übertreiben sollte . Keiner weiß wie lange er auf dieser Welt verweilen muss/darf und deswegen sollte man auch Geld für die vielleicht nutzlosen oder überflüssigen Dinge einplanen denn diese machen doch eigentlich den meisten Spaß .

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by x_markus_x

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Deswegen verstehe ich auch deinen Punkt mit Aktienkauf auf Kredit nicht...das sind für mich zwei Paar Schuhe. Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Du kennst sicherlich die immer wiederkehrende Diskussion um das Thema Altersvorsorge, Aktienkauf und Schulden, oder?

Solange man noch Schulden hat, sollte man keinen Aktien kaufen. Die Zinsen, die du in den Kredit investieren musst, sind in der Regel höher, als die Dividenden/Zinsen/Ausschüttungen, die du mit der gleichen Geldsumme am Markt erhältst. [Vermutung]

Rechne doch mal aus, wieviel Geld dich der permanent vorhandene Autokredit kostet und überlege dir dann mal, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, das zu regeln. Z.B. eine gewisse Summe über einen längeren Zeitraum für den Autokauf zu reservieren, dann das neue Auto bar bezahlen (mit entsprechenden vermutlich günstigeren Konditionen) und dann nach 4 Jahren verkaufen und wieder von vorn.

Statt dem Autohändler deine Raten zu überbringen, sparst du selber und bekommst entsprechende Zinsen dafür.

Das ist natürlich nur eine Anregung der du nicht folgen musst, aber gerade in diesem Bereich redet sich mancher die Sache schön.

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Posted · Edited by x_markus_x

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Du scheinst den "richtigen" Weg zu kennen, musst dich auch nicht für "deinen" Weg rechtfertigen, ist schließlich dein Geld. Trotzdem empfehle ich mal eine Aufstellung der Zahlungsströme, um beurteilen zu können, was eventuell optimiert werden kann.

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Posted · Edited by x_markus_x

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Posted · Edited by x_markus_x

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Posted · Edited by Schildkröte

Bis auf den Fonds-Depot-Contest bin ich im WPF im Fonds-Bereich kaum noch "aktiv". Neben der (nicht nur dort) ausgelutschten aktiv-passiv-Diskussion kann ich mich noch gut an die dortige Diskussion erinnern, ob es bei Fondssparplänen tatsächlich den sog. Durchschnittskosteneffekt (cost average effect) gibt. Viel zu sehr unterschätzt wird meines Erachtens bei Fondssparplänen neben dem Durchschnittskosteneffekt die DISZIPLIN, überhaupt monatlich konsequent einen bestimmten Geldbetrag auf die hohe Kante zu legen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, könnten die relativ hohen Gebühren gerechtfertigt sein. Bei Dir habe ich allerdings eher nicht den Eindruck, dass man Dich noch zu entspr. Disziplin erziehen müsste. Von daher würde ich Dir vielmehr zu einem "kostenoptimierten" Investieren raten. Solltest Du jedoch unbedingt auf so einem Sparplan beharren, würde ich Dir mal einen Blick auf die Titel im MDAX empfehlen. Da gibt es durchaus einige Perlen.

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Posted · Edited by x_markus_x

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Fielmann kannst du getrost mit in deine Liste aufnehmen.

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Posted · Edited by Schildkröte

Zum MDAX: Bis jetzt habe ich bei der DAB nur US-Titel. Die Aufnahme von deutschen/europäischen Titeln wäre aber ja kein Problem. Welche Titel sind da in deinem Fokus? MIr würden auf den ersten Blick Airbus, Fuchs Petrolub, Deutsche Euroshop, vielleicht noch EVONIK ins Auge springen.

50 Einzelwerte zu beschnacken ist eine Menge Holz. Ich gebe auch zu, mir bisher noch nicht ALLE 50 Einzelwerte aus dem MDAX angesehen zu haben. Selbst im Depot habe ich aus dem MDAX Fielmann und Gerry Weber. Fielmann ist wie Colgate-Palmolive, L´Oréal, LVMH etc. vom KGV her zwar selten billig zu haben, aber für mich ein absolutes Langfristinvestment. Warum ich das so sehe, habe ich in Onassis´ Blog ausführlich erläutert: http://dividenden-sa...de/6511/brille/

Bei Gerry Weber war ich bezüglich eines Einstieges sehr lange Zeit unsicher, da die Branche recht dynamisch ist und mir der Burggraben fehlt. Die Ausführungen von Schlaftablette, Andey und dakac haben mich dann letztlich doch überzeugt. Allerdings betrachte ich Gerry Weber abweichend von meinen übrigen Depotpositionen nicht unbedingt als reine Buy&Hold-Position, sondern eher mit einem Anlagehorizont von etwa 5 bis 10 Jahren. Sofern die (bisher nationale) Wachstumsstory (international) weitergeht, bleibe ich an Bord. Sollte es aber zu ernsthaften Problemen kommen, dann ziehe ich die Reißleine. Des Weiteren finde ich folgende MDAX-Titel interessant:

 

- Bilfinger

- Gerresheimer

- Hannover Rück

- Symrise

- Talanx

- Wacker Chemie

 

Wacker Chemie ist sehr riskant. Aber der deutsche Chemiewert korreliert stark mit der Solarbranche. Lies Dir mal den Branchenthread dazu durch. Gerne können wir die Diskussion ggf. dort weiterführen. Nahrung ist neben Gesundheit und Rohstoffe/Energie eines meiner drei Kernthemen im Depot (weitere Branchen wie IT, Finanzen und Handel werden zusätzlich noch abgedeckt). Mit Symrise habe ich mich bis jetzt zwar noch nicht näher beschäftigt, dafür allerdings Onassis: http://dividenden-sa...nehmensanalyse/

Bilfinger ist gerade ordentlich unter die Räder gekommen. Vielleicht eine gute Einstiegsgelegenheit? Die Hannover Rück ist super, leider derzeit zu teuer. Die Talanx macht etwa 2/3 der Ergebnisse der Talanx aus. Wenn Du an das Wachstum der Talanx glaubst, wäre die Mutter eventuell eine Alternative zur Tochter. Mit Gerresheimer habe ich mich kürzlich sehr intensiv beschäftigt. Hierzu bin ich geteilter Meinung. Wenn Dich der Spezialist für Pharmaverpackungen interessiert, gehe ich gerne näher ins Detail?

 

Der Rüstungskonzern Airbus ist zuletzt gut zurückgekommen. Die Branche ist schwierig und aus ethischen Gründen möchte ich sie nicht im Depot haben. Wenn Du Dich damit wohl fühlst, warum nicht. Fuchs Petrolub ist scheinbar gerade en vogue. Was reizt Dich genau an dem Unternehmen? Die Immobilienbranche ist mir beruflich vertraut. Nicht wenige Branchenvertreter scheiden für mich als Investment jedoch aus. Die Deutsche Euroshop sieht auf den ersten Blick durchaus investmentwürdig aus. Einkaufscenter sind allerdings schwierig und was sind die Absichten der Familie Otto, die Haupaktionär ist? Im Chemiebereich setze ich auf Air Liquide. Evonik halte ich aber ebenfalls für ein tolles Unternehmen. Sind die Essener auch genauso robust?

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Posted · Edited by x_markus_x

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Posted · Edited by Schildkröte

Die im MDAX vertretenen Unternehmen sind alles andere als kleine Klitschen. Selbst wer lieber in Blue Chips investiert, sollte mal schauen, ob er oder sie nicht den einen oder anderen Nebenwert als Ergänzung für ein bestehenden Depots findet. Wer hingegen recht risikoscheu ist, für den ist ein ETF auf den MDAX bzw. einen anderen Nebenwerteindex sicher eine sinnvolle(re) Alternative.

 

Aber egal, ob man nun nach einem Einzelwert Ausschau hält oder den entspr. Index im Gesamtpaket kauft: Ich empfehle jedem (potenziellen) Investor, alle im Index enthaltenen Einzelwerte mal peu á peu durchzugehen und mit sich abzuklären, ob man die wirklich im Depot haben möchte. Beim S&P 500 oder beim Nikkei 225 wäre das von der Menge her wohl zu viel des Guten, dafür ist das Einzelausfallrisiko aber auch vernachlässigbar. Beim MDAX mit seinen 50 Einzelwerten sollte der Aufwand jedoch vertretbar sein. Ein Abchecken vom Unternehmensprofil und der Kennzahlen beispielsweise bei Finanzen.net genügt meines Erachtens fürs Erste. Wenn sich einem dabei schon die Nackenhaare sträuben, braucht man sich den Geschäftsbericht erst gar nicht anzusehen. Ich werde hierzu im neuen Aktiensubforum demnächst mal eine Diskussion angehen.

 

Nur weil Du Dir Airbus schon einmal angeschaut hast, sollte das nicht das ausschlaggebende Argument für einen Kauf sein. Hast Du Dir noch weitere Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin oder Rheinmetall angesehen? Letzteres Unternehmen ist zuletzt ebenfalls gut zurückgekommen. Des Weiteren wären der Flugzeugbauer Boeing und der Triebwerkehersteller Rolls-Royce einen Blick wert. Wer eher überschaubare Risiken eingehen möchte, für den könnte United Technologies geeignet sein. Der Mischkonzern verfügt unter anderem auch über eine Rüstungssparte und zeichnet sich im Branchenvergleich durch eine erstaunliche Robustheit aus, so dass das relativ hohe KGV gerechtfertigt erscheint.

 

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich im MDAX sehr viele Zykliker tummeln und diese derzeit überbewertet sind und dass bei einem Crash bzw. einer stärkeren Korrektur ein hohes Rückschlagpotenzial besteht. Auch wenn es zum Teil defensive und gegenwärtig unterbewertete Aktien im MDAX gibt, wäre ich mit einem Einstieg in den gesamten Index zum jetzigen Zeitpunkt eher vorsichtig.

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Hallo Markus,

 

ich würde mich freuen wenn Du weiterhin dein Depot und deine Änderungen oder Käufe hier eintragen würdest. Hatt auf Dividenden-Sammler eine Frage gestellt und weis jetzt nicht ob Du darauf geantwortet hast.

 

Habe auch Aktiensparpläne bei Cortal Consors. Was ich blöd finde das Cortal Consor eine weitere Position für eine Aktie aufmacht obwohl man bereits Anteile dieser Firma hat. Ist es Dir auch so?

 

Danke vorab!

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Posted · Edited by x_markus_x

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Posted · Edited by x_markus_x

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Hm, zu e.on ist wohl schon alles gesagt worden. Bei Kellogg bin ich selbst investiert und weise Dich freundlich auf folgenden Artikel hin: http://www.cnbc.com/id/102425370

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Posted · Edited by x_markus_x

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Posted · Edited by Schildkröte

Hm, als "Basis"-Investment betrachte ich Kellogg nicht, sondern als Beimischung. Diese Beimischung ist für mich eine Wette, dass es dem spezialisierten (!) Nahrungsmittelhersteller gelingt, seine Position im Snackbereich weiter auszubauen. Hier gibt es global mit General Mills und PepsiCo ja weltweit nur zwei große vergleichbare Wettbewerber (wobei bei PepsiCo eine Aufspaltung (eben wegen dieser Sparte) möglich ist). Solange es auf lokaler Ebene viele kleine Übernahmekandidaten gibt, sollte weiter reichlich Wachstumspotenzial vorhanden sein. Das andere Standbein, Frühstücksflocken, stagniert eher. Die Frühstücksgewohnheiten haben sich halt geändert bzw. ein Chinese frühstückt anders als ein Amerikaner oder ein Schweizer. Eine Übernahme von Kellogg wie bei Heinz erscheint aufgrund der Kellogg Foundation als Hauptaktionär eher unwahrscheinlich.

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Posted · Edited by x_markus_x

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