der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

356 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von PIBE350

 

Nach der 2014 veröffentlichten, auf SOEP-Daten basierenden Untersuchung des DIW ...

 

Zahlen wie 2 Millionen Euro an Vermögen oder 5000€ als Rente im Monat sind für 99%, oder sogar noch mehr der Bürger, utopisch.

 

Na ja, ich könnte jetzt auch wieder Studien mit anderen oder neueren Zahlen nennen. Die Modellrechnungen auf vielen Blogs zur finanziellen Freiheit gehen auch weit auseinander. Vom herrlich simpel klingenden Optimalfall bis hin zu ernüchtend und erschreckend klingenden Zahlen, die für den Normalsterblichen niemals zu erreichen sind. Der Traum von der frühzeitigen, finanziellen Freiheit mit sagen wir 30-40 Jahren auf gutem Lebensniveau durch Vermögensverzehr, besser noch passives Einkommen, klingt sicherlich ziemlich reizvoll. ;)

 

Ich gebe mich aktuell schon damit mehr als zufrieden, dass ich nicht auf das Wohlergehen von Arbeitgebern angewiesen bin, mehr einnehme als ich ausgebe, keine Schulden besitze, eine hohe Spar- und Vermögensquote in Bezug auf meinen Lebensstil erreicht habe und materiell soweit wunschlos glücklich bin. Man sollte nie vergessen, dass es auch Menschen gibt, denen es schlechter oder wirklich schlecht geht. Also auch mal etwas abgeben. :)

 

Diese Modellrechnung finde ich besonders gut: http://www.finanzleaks.com/finanzielle-freiheit/

 

Einfach keine Steuern zahlen und die Inflation des ursprünglichen Bedarfs ignorieren. Von Anfang an und dauerhaft 100% in Aktien zu haben, ist auch der Normalfall. :P

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Geschrieben

 

 

Hmm...also ich habe da ein paar Posts überflogen und sinngemäß meistens folgendes gelesen:

 

"Das Leben ist nicht planbar"

"Es kommt anders als man denkt"

"Ich bin der finanziellen Freiheit ungefähr so nah wie damals 1999/2000"

 

Weiß jemand zufällig, ob es irgend jemand aus diesem Cub der "50er" geschafft hat, die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen? Ich will mich nicht umsonst durch diesen Wust an Posts durchlesen...

 

Nach einem Jahr Abstinenz melde ich mich auch mal wieder zu Wort: Ich habe letztes Jahr mit 41 Jahren meinen Job gekündigt und die finanzielle Unabhängigkeit erreicht biggrin.gif Ich wohne mietfrei, habe alles was ich brauche (PC, Fernseher, Smartphone, Tablet, Auto, E-Bike) und bisher ist es mir auch noch nicht langweilig geworden (geniesse derzeit das tolle Wetter ;-)) Mir reicht eine halbe Million € aus, lege das Geld so an, dass ich mindestens 5% Rendite vor Steuern bekomme (Aktien, Anleihen). Die gesetzliche und betriebliche Rente ab 67 wird mir dann die Inflation ausgleichen, so dass ich im Rentenalter wieder in derselben finanziellen Situation sein werde wie heute. Zudem kann dann auch begonnen werden, das Vermögen zu verzehren (werde nichts vererben).

Ich wünsche allen, die ein ähnliches Ziel verfolgen viel Erfolg dabei, es lohnt sich!!!ZoomButt.gif

 

Ich finde es super, dass du den Mut hattest, deinen Plan in die Tat umzusetzen! Bei 500.000 Euro würde ich es vermutlich noch nicht wagen, sondern höchstens in Teilzeit gehen. Darf ich fragen, wie deine monatliche Einnahme und Ausgabe-Bilanz nun tatsächlich aussieht, da du den Schritt gewagt hast? Ist es so, wie du es geplant hattest? Wie hast du dich versichert?

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Geschrieben · bearbeitet von Obliquity

Irrtum, sorry. :)

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Nach einem Jahr Abstinenz melde ich mich auch mal wieder zu Wort: Ich habe letztes Jahr mit 41 Jahren meinen Job gekündigt und die finanzielle Unabhängigkeit erreicht biggrin.gif Ich wohne mietfrei, habe alles was ich brauche (PC, Fernseher, Smartphone, Tablet, Auto, E-Bike) und bisher ist es mir auch noch nicht langweilig geworden (geniesse derzeit das tolle Wetter ;-)) Mir reicht eine halbe Million € aus, lege das Geld so an, dass ich mindestens 5% Rendite vor Steuern bekomme (Aktien, Anleihen). Die gesetzliche und betriebliche Rente ab 67 wird mir dann die Inflation ausgleichen, so dass ich im Rentenalter wieder in derselben finanziellen Situation sein werde wie heute. Zudem kann dann auch begonnen werden, das Vermögen zu verzehren (werde nichts vererben).

Ich wünsche allen, die ein ähnliches Ziel verfolgen viel Erfolg dabei, es lohnt sich!!!ZoomButt.gif

 

Ich finde es super, dass du den Mut hattest, deinen Plan in die Tat umzusetzen! Bei 500.000 Euro würde ich es vermutlich noch nicht wagen, sondern höchstens in Teilzeit gehen. Darf ich fragen, wie deine monatliche Einnahme und Ausgabe-Bilanz nun tatsächlich aussieht, da du den Schritt gewagt hast? Ist es so, wie du es geplant hattest? Wie hast du dich versichert?

 

Ich denke, es ist noch zu früh um Bilanz ziehen zu können, da die Einnahmen ungleichmäßig auf die Monate verteilt sind. So gibt es z.B. im Mai eine wahre Dividenden-Flut und dafür in anderen Monaten unterdurchschnittliche Einnahmen. Erst nach einem Jahr lässt sich genaueres sagen. Gefühlt sieht es aber bisher sehr gut aus, zumal ich bis jetzt dicke Kursgewinne im Depot seit Jahresanfang verbuchen konnte. Meine Fixkosten liegen im Plan. Ich bin freiwillig gesetzlich krankenversichert und habe noch eine Zusatzversicherung für Zahn und Krankenhaus. Keine Renten- oder Lebensversicherungen (lege meine Ersparnisse lieber selber an und kann jederzeit darüber verfügen wie ich es will).ZoomButt.gif

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Mietfrei wohnen ist schon ein großer Vorteil, mit 500k hat man ohne Erträge immerhin 17.241 € pro Jahr bis 70 auf 29 Jahre verteilt, wenn du vorher noch ein bisschen Rente hinzubekommst und hin- und wieder einen Minijob annimmst, geht es ja bei kleinen Ansprüchen. Darf nur keine hohe Inflation hinzukommen oder auf Drugs gehen. :lol: Mindestens 5% brutto dürfte auf Dauer schwer sein.

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Mietfrei wohnen ist schon ein großer Vorteil, mit 500k hat man ohne Erträge immerhin 17.241 € pro Jahr bis 70 auf 29 Jahre verteilt, wenn du vorher noch ein bisschen Rente hinzubekommst und hin- und wieder einen Minijob annimmst, geht es ja bei kleinen Ansprüchen. Darf nur keine hohe Inflation hinzukommen oder auf Drugs gehen. :lol: Mindestens 5% brutto dürfte auf Dauer schwer sein.

 

Ich habe während meiner 20-jährigen Arbeitsphase 36 Rentenentgeltpunkte gesammelt, so viel wie jemand mit einem durchschnittlichen Gehalt in 36 Jahren erwirbt. Zudem gibt es noch eine Betriebsrente. Da ich bis zur Rente keinen Kapitalverzehr plane, sollte dies zusammen mit dem Ersparten ausreichen. Eine mögliche Erbschaft nicht mit eingeplant. Sollte es eine hohe Inflation geben, müssten ja auch wieder die Zinsen steigen. Zudem: Höhere Inflation bedeutet höhere Unternehmensgewinne, sofern die Löhne nicht genauso stark steigen, damit also auch höhere Dividenden. So gleicht sich das wieder teilweise aus. Ein Anlagemix aus Aktien und Anleihen sollte schon langfristig betrachtet mindestens 5% Bruttorendite ergeben. Ich habe gute Dividendenaktien im Depot, die ich langfristig halten möchte. Und wenn alles schiefgehen sollte was schiefgehen kann dann mache ich mich als Softwareentwickler selbstständig oder nehme einen Job knapp über 450 Euro an für ein bis zwei Tage die Woche, dann bin ich sogar noch sehr günstig sozialversichert.thumbsup.gifZoomButt.gif

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