Chemstudent

Diskussion zum Einführungsthread "ETF-Depot aufbauen"

391 posts in this topic

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vor 2 Stunden von Ramstein:

Wer garantiert was?

 Das ist definitiv meine Frage , ich hoffe, die nervt nicht.

Würde ich sie im Hinblick auf das zuvor Geschriebene beantworten können, hätte ich sie nicht gestellt.

Wie sicher sind solche Anlagen z.B. gegenüber Einlagegesichertem Festgeld oder Staatsanleihen nach Engl.Recht begeben?

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Ich verstehe nicht, über was du schreibst. Indexanbieter berechnen Indizes und garantieren nichts. 

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vor 1 Stunde von pecunia magna:

Wie sicher sind solche Anlagen z.B. gegenüber Einlagegesichertem Festgeld oder Staatsanleihen nach Engl.Recht begeben?

Was meinst du mit "solche Anlagen"? Aktienfonds?

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vor 18 Stunden von Ramstein:

Indexanbieter berechnen Indizes und garantieren nichts. 

Immerhin sammeln sie Geld ein, kann es denn da zu Auszahlungsschwierigkeiten kommen?

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Posted · Edited by chirlu

Indexanbieter sammeln auch kein Geld ein – jedenfalls keines, das sie wieder auszahlen würden …

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vor 15 Minuten von pecunia magna:

Immerhin sammeln sie Geld ein, kann es denn da zu Auszahlungsschwierigkeiten kommen?

Entweder du trollst, oder du hast wirklich grundlegendes nicht verstanden. Indexanbieter sind keine Fondsanbieter. Mit dem Indexanbieter hast du gar nichts zu tun. Und das Geld, was Fondsanbieter "einsammeln", ist insofern sicher, als es als "Sondervermögen" vom Vermögen des Fondsanbieters getrennt ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Sondervermögen_(Investmentgesellschaft)

Unsicher ist natürlich bei Aktienfonds, ob du zu jedem Zeitpunkt, mindestens das zurückbekommen kann, was du einbezahlt hast. Das liegt aber einfach daran, dass die enthaltenen Aktien im Wert steigen oder fallen können.

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vor 25 Minuten von odensee:

Entweder du trollst, oder du hast wirklich grundlegendes nicht verstanden.

Vermutlich grundlegendes nicht verstanden oder Zweifel an der Abwicklung im Insolvenzfall eines Fonds mit Geschäftsstandort USA, Asien oder sonst wo.

Das hier ist klar  "durch die Trennung ist das Sondervermögen vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst oder ihrer Gläubiger (auch im Insolvenzfall) geschützt."

Aber wer kümmert sich im Insolvenzfall um die Abwicklung und Rückführung des Geldes auf das Referenzkonto , die Depotführende Stelle, läuft so etwas automatisch, falls es passiert?

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Posted · Edited by otto03

vor einer Stunde von pecunia magna:

Vermutlich grundlegendes nicht verstanden oder Zweifel an der Abwicklung im Insolvenzfall eines Fonds mit Geschäftsstandort USA, Asien oder sonst wo.

Das hier ist klar  "durch die Trennung ist das Sondervermögen vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst oder ihrer Gläubiger (auch im Insolvenzfall) geschützt."

Aber wer kümmert sich im Insolvenzfall um die Abwicklung und Rückführung des Geldes auf das Referenzkonto , die Depotführende Stelle, läuft so etwas automatisch, falls es passiert?

 

Die Depotbank der KAG, die Bank bei der der Inhalt des ETF gehalten wird, die ist sogar verpflichtet dies zu managen. Deine depotführende Stelle hat damit nichts zu tun.

 

Läuft genauso ab wie bei einer Fondsscließung.

 

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Otto, gilt das uneingeschränkt oder nur für den Bafin Bereich?

Soweit ich weiß, überwacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin) KAGs und Depotbanken...gibt es Einschränkungen bei der Auswahl der ETFs oder werden Ausländische Fonds auch hier verwaltet?

 

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vor 1 Stunde von pecunia magna:

Otto, gilt das uneingeschränkt oder nur für den Bafin Bereich?

Soweit ich weiß, überwacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin) KAGs und Depotbanken...gibt es Einschränkungen bei der Auswahl der ETFs oder werden Ausländische Fonds auch hier verwaltet?

 

https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/KVGenInvestmentfonds/Investmentfonds/investmentfonds_node.html

 

 

Was ist eigentlich dein Anliegen?

 

 

Habe selbst eine Fondsschließung mitgemacht (irischer ETF von Ishares)

Habe den Fall irgendwo in den Tiefe meines Anleihe-Fadens dokumentiert, es wurde keine Tricksereien mit den Kursen gemacht, alles lief in einer angemessenen Zeit ab.

 

Nochmal: wenn ein Fonds/ETF dicht gemacht wird geht der Fonds/ETF in das Regime der Depotbank über.

Die KAG und deine eigene Depotbank hat mit der Durchführung/Abwicklung nichts zu tun. Dies ist ausschließlich Sache der Depotbank.

 

 

Bau doch hier bitte keinen Popanz auf.

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Posted · Edited by pecunia magna

vor einer Stunde von otto03:

Was ist eigentlich dein Anliegen?

Keinen Popanz aufzubauen , sondern Fragen zur Depotbank und zur Abwicklung so wie Sicherheit zu stellen.

So wie ich das sehe, sind ohnehin (fast) alle ETFs bei nur einer Depotbank untergebracht ( State Street ) , das irritiert zunächst, weil man glauben könnte, eine solche Vielzahl von Anbietern hätten auch unterschiedliche Depotbanken, ist aber nicht so.

Insofern gibt es bei höheren Summen im sechsstelligen Bereich bei unterschiedlichen ETFs auch keine Diversifizierung bei der Depotbank, ich finde so etwas sollte man durchaus berücksichtigen, denn Diversifizierung geht über das Produkt hinaus bis hin zur Depotbank.

Ich will jetzt auch nicht ansprechen, was das für Konsequenzen haben kann, weil ich das Gefühl habe, dass solche Überlegungen nicht erwünscht sind.

Insofern in jedem Fall, danke für die Antworten.

 

 

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vor 2 Minuten von pecunia magna:

Keinen Popanz aufzubauen , sondern Fragen zur Depotbank und zur Abwicklung so wie Sicherheit zu stellen.

So wie ich das sehe, sind ohnehin (fast) alle ETFs bei nur einer Depotbank untergebracht ( State Street ) , das irritiert zunächst, weil man glauben könnte, eine solche Vielzahl von Anbietern hätten auch unterschiedliche Depotbanken, ist aber nicht so.

Insofern gibt es bei höheren Summen im sechsstelligen Bereich bei unterschiedlichen ETFs auch keine Diversifizierung bei der Depotbank, ich finde so etwas sollte man durchaus berücksichtigen, denn Diversifizierung geht über das Produkt hinaus bis hin zur Depotbank.

Ich will jetzt auch nicht ansprechen, was das für Konsequenzen haben kann, weil ich das Gefühl habe, dass solche Überlegungen nicht erwünscht sind.

Doch, "überlegen" ist erwünscht. Dann fange doch bitte damit an, und überlege Dir, wie es sich mit anderen Wertpapieren verhält.

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"Die" ETFs haben nicht alle dieselbe Depotbank, sondern jede KAG hat Verträge mit "ihrer" Depotbank, es soll auch schon Wechsel gegeben haben. Die Depotbanken machen ihren Job auch nicht umsonst.

 

Für dich und mich mögen 6-stellige Beträge höhere Summen sein aber wo sollen eigentlich deutlich reichere ihr Finanzvermögen unterbringen - die müßten ja ständig von Panikattacken heimgesucht werden.

 

Natürlich sollte man sich immer Gedanken über die Sicherheit seiner Anlagen machen und auch Fragen und Diskussionen sind entgegen deiner Einschätzung nicht unerwünscht.

 

Aber du bläst eines von vielen Probleme zu einer unglaublichen Größe auf.

 

Diversifiziere deine Anlagen, deine beteiligten KAGs mit den unterschiedlichen Depotbanken und gut is. 

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Posted · Edited by nikolov

Vielleicht kann man besser schlafen, wenn man sich über die Rechtslage und Rahmenbedingungen zu diesem Thema informiert anstatt sich in Spekulationen zu ergehen. Wenn diese rechtliche Sicherheit nicht mehr gegeben ist, ist es vermutlich egal, ob das Geld in Aktien, ETFs, XETRA-Gold angelegt ist oder als Tagesgeld bei einer Bank liegt.

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Posted · Edited by nikolov

Für den Punkt "nervige Fragen" schlage ich den Klassiker "Einmalanlage oder gestaffelter Einstieg/Sparplan" vor, die immer wieder gerne gestellt wird, aber mit einer einfachen Google-Suche z.B. nach Einmalanlage Einstieg beantwortet wird.

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