ImperatoM

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261 posts in this topic

Posted · Edited by Schildkröte

Durch Stockpicking von Unternehmen, die nicht so volatil sind wie der Markt, kann man gerade bei fallendem Markt den Markt sehr gut schlagen...

Auch wenn immer wieder gegenteiliges behauptet wird, aber Volatilität ist nicht mit Risiko gleichzusetzen: http://michaelkepple...ons/p03_ger.pdf

 

In einer schwachen Marktphase hat man als Manager seines privaten Depots die Möglichkeit, Cash aufzubauen.

Wir sollten vielleicht nicht in ImperotoM´s Musterdepot Grundsatzdiskussionen führen. In der Theorie ist Deine Überlegung nachvollziehbar. In der Praxis ist es allerdings mitunter schwierig, "schwache" Marktphasen tatsächlich als solche zu erkennen. Möglicherweise entgehen Dir im nachhinein betrachtet gute Investments, wenn Du zu geizig bist bzw. zu viel Cash hortest.

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Durch Stockpicking von Unternehmen, die nicht so volatil sind wie der Markt, kann man gerade bei fallendem Markt den Markt sehr gut schlagen...

Auch wenn immer wieder gegenteiliges behauptet wird, aber Volatilität ist nicht mit Risiko gleichzusetzen: http://michaelkepple...ons/p03_ger.pdf

 

In einer schwachen Marktphase hat man als Manager seines privaten Depots die Möglichkeit, Cash aufzubauen.

Wir sollten vielleicht nicht in ImperotoM´s Musterdepot Grundsatzdiskussionen führen. In der Theorie ist Deine Überlegung nachvollziehbar. In der Praxis ist es allerdings mitunter schwierig, "schwache" Marktphasen tatsächlich als solche zu erkennen. Möglicherweise entgehen Dir im nachhinein betrachtet gute Investments, wenn Du zu geizig bist bzw. zu viel Cash hortest.

Macht deine Aussage, dass der Markt in starken Phasen einfacher zu schlagen ist, trotzdem nicht logischer, Schildkröte. Du machst ein ganz anderes Fass auf. ImperatoM hat die Diskussion ja selber angestoßen, also ist er wohl damit einverstanden :) Müssen hier auch gar nicht groß drüber sprechen, ich wollte nur auf die mMn fehlerhafte Aussage hinweisen. Es macht mMn wenig Sinn mit solchen Pauschalisierungen Performance zu bewerten.

 

 

Ebdem spricht wohl von Beta. Die Aussage ist allerdings etwas einseitig, denn genauso könnte man in starken Marktphasen durch eine high Beta Strategie "den Markt" (den man dann selber definieren muss und auf dessen Basis man das Beta berechnen muss) schlagen. Leider kann man weder die Marktphase prognostizieren noch das Beta.

 

 

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Posted · Edited by ImperatoM

Wir können das mit der Überrendite gerne hier diskutieren. Ich glaube allerdings, dass es schwierig sein wird, die Rendite meines Depots für eine Phase schwacher Märkte rein hypothetisch zu prognostizieren solange diese Märkte nicht existieren.

Den August-Crash hat mein Musterdepot allerdings nicht härter getroffen als die Indizes.

 

Grundsätzlich würde ich zustimmen, dass man in Zeiten schwacher Konjunktur andere Werte halten sollte als in Zeiten guter Konjunktur. Aber das möchte ich dann ja auch tun. Stockpicking sollte auch dann zu einer Überrendite führen können.

 

Noch unwahrscheinlicher dürfte es sein, dass die indizes die bestehende Überrendite in einer Rezession wieder aufholen könnten. Der DAX stieg seit Eröffnung meines Musterdepots mit Stand heute um +12,4%, mein Musterdepot um +33,3% im gleichen Zeitraum. Und dort konnte ich das hier im Thread empfohlene Edding sowie L+S aus technischen Gründen nicht einmal kaufen, die ich hier gelobt hatte und im privaten Depot gehalten habe.

 

Wichtig ist meiner Meinung, regelmäßig zu hinterfraegn, ob die bestehenden Aktien noch sinnvoll sind und in welcher Konjunkturphase man sich befindet. Macht man hier die richtigen Analysen, sollte man in jeder Konjunkturphase Erfolge (nicht absolut, aber in Relation zu den Indizes) haben.

 

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Hui, Deutz hat gestern eine ziemlich überraschende und katastrophale Adhoc-Meldung zu Umsätzen und Gewinnen herausgegeben. Offenbar war der gesamte Markt ziemlich überrascht und die Aktie hat an einem Tag rund 30% an Wert verloren. Ich habe schnell auf die Meldung reagiert, als der Kurs noch nur gering gefallen war, so dass ich insgesamt sogar einen Gewinn von +5,4% aus der Deutz-Position mitnehmen konnte.

 

Hier zeigt sich mal wieder, dass man bei Nebenwerten durchaus auch mal schneller als der - von manchem als effizient bezeichnetem - Markt sein kann.

 

Trotzdem bin ich natürlich enttäuscht, dass Deutz doch noch etwas länger für den Turnaround warten muss, ich werde die nächsten Quartale aufmerksam verfolgen. Zumindest wäre ein Wiedereinstieg jetzt bereits viel günstiger. Da es mit Deutz jetzt aber erstmal dauern wird, habe ich einen anderen Wert ins Depot gekauft,d en ich privat schon ein paar Wochen halte: Nanogate.

 

Nanogate hat von 2010 bis 2014 seinen Umsatz mehr als verdreifacht - und scheint erstmal so weiterzumachen, wenn man die jüngst veröffentlichten HJ-Zahlen betrachtet. Gewinne schreibt das Unternehmen auch bereits. NAch eigenen Angaben steht aber zunächst das Wachstum im Vordergrund, man möchte Marktführer in diesem jungen Industriesegment sein.

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Deutz ist ein Extrem-Zykliker par excellence. Die Aktie eignet sich gut zum traden. Aber was genau versprichst Du Dir von einem Turnaround? Günstig(er) kaufen und wieder teu®er verkaufen? Ein (nachhaltiger) Wachstumswert war das Unternehmen bisher jedenfalls nicht: http://www.ariva.de/fundamentaldaten/kompakt.m?secu=1312

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Posted · Edited by ImperatoM

Deutz ist ein Extrem-Zykliker par excellence. Die Aktie eignet sich gut zum traden. Aber was genau versprichst Du Dir von einem Turnaround? Günstig(er) kaufen und wieder teu®er verkaufen? Ein (nachhaltiger) Wachstumswert war das Unternehmen bisher jedenfalls nicht

 

Genau wie Du sagst: Günstig kaufen, teurer verkaufen. Nachhaltigkeit ist nicht schlecht, aber es ist auch ein Modebegriff. Man muss nicht überall nach Nachhaltigem suchen, wenn man bereits nachhaltige Werte im Depot hat.

 

Viele Anleger machen sich beim Thema "Nachhaltigkeit" auch etwas vor und glauben, vergangene, langanhaltende Gewinnsteigerungen in die Zukunft projizieren zu können. Den Nestle-Allianz-CocaCola-Mc-Donalds-Trend im Sinne von (angeblich) nachhaltigem Wachstum werde ich nicht mitmachen. Hier ist am ehesten heute jene Euphorie am Werke, die schon ganz andere Blasen hat platzen lassen, die als unplatzbar galten. Vielleicht geht es noch ein wenig so weiter mit steigenden Kursen. Anleger lassen sich bei CocaCola z.B. von steigenden Dividenden blenden, obwohl die Umsätze stagnieren, die Gewinne sinken, die Aktie bereits teuer ist und lauter junge und hippe Bio-Softdrinks und Alternativ-Colas die Märkte fluten. Gab es jemals zuvor eine Zeit, in der man so viele verschiedene "coolere" Cola-Sorten als Coke aufzählen konnte? Ich persönlich glaube, dass die genannten Werte sich als längst nicht so "nachhaltig" für die Aktionäre herausstellen werden, wie einige noch denken.

 

Ich suche nicht die Aktie für die nächsten 30 Jahre. Ich suche eine für 2 Jahre. Und häufig verkaufe ich sie dann sogar schon eher, wenn der Markt sie zu lieben beginnt. Bei schlechten Nachrichten überlege ich mir ebenfalls einen Ausstieg, sofern der Markt meiner Ansicht nicht bereits zu hart reagiert hat. Aber letztendlich geht es mir um das, was Du sagst: Günstig kaufen und teuer verkaufen. Das hat schon oft großartig geklappt und ist manchmal auch schiefgegangen. Aber die Quote ist prima, ETFs keine Alternative.

 

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Deutz ist ein Extrem-Zykliker par excellence. Die Aktie eignet sich gut zum traden. Aber was genau versprichst Du Dir von einem Turnaround? Günstig(er) kaufen und wieder teu®er verkaufen? Ein (nachhaltiger) Wachstumswert war das Unternehmen bisher jedenfalls nicht

 

Genau wie Du sagst: Günstig kaufen, teurer verkaufen. Nachhaltigkeit ist nicht schlecht, aber es ist auch ein Modebegriff. Man muss nicht überall nach Nachhaltigem suchen, wenn man bereits nachhaltige Werte im Depot hat.

 

Viele Anleger machen sich beim Thema "Nachhaltigkeit" auch etwas vor und glauben, vergangene, langanhaltende Gewinnsteigerungen in die Zukunft projizieren zu können. Den Nestle-Allianz-CocaCola-Mc-Donalds-Trend im Sinne von (angeblich) nachhaltigem Wachstum werde ich nicht mitmachen. Hier ist am ehesten heute jene Euphorie am Werke, die schon ganz andere Blasen hat platzen lassen, die als unplatzbar galten. Vielleicht geht es noch ein wenig so weiter mit steigenden Kursen. Anleger lassen sich bei CocaCola z.B. von steigenden Dividenden blenden, obwohl die Umsätze stagnieren, die Gewinne sinken, die Aktie bereits teuer ist und lauter junge und hippe Bio-Softdrinks und Alternativ-Colas die Märkte fluten. Gab es jemals zuvor eine Zeit, in der man so viele verschiedene "coolere" Cola-Sorten als Coke aufzählen konnte? Ich persönlich glaube, dass die genannten Werte sich als längst nicht so "nachhaltig" für die Aktionäre herausstellen werden, wie einige noch denken.

 

Ich suche nicht die Aktie für die nächsten 30 Jahre. Ich suche eine für 2 Jahre. Und häufig verkaufe ich sie dann sogar schon eher, wenn der Markt sie zu lieben beginnt. Bei schlechten Nachrichten überlege ich mir ebenfalls einen Ausstieg, sofern der Markt meiner Ansicht nicht bereits zu hart reagiert hat. Aber letztendlich geht es mir um das, was Du sagst: Günstig kaufen und teuer verkaufen. Das hat schon oft großartig geklappt und ist manchmal auch schiefgegangen. Aber die Quote ist prima, ETFs keine Alternative.

 

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Super Beitrag, den ich sofort unterschreiben würde. Nur dass meine Perspektive dann doch etwas länger läuft als nur zwei Jahre. Ich denke mit 5 - 10 Jahren kann man in diesem Sinne auch noch ganz gut agieren. Aber das, was du da über Coca Cola etc. schreibt, trifft es meiner Ansicht ziemlich gut.

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ImperatoM - gibt es mal wieder ein Update? :thumbsup:

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Du suchst das: Link

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Stimmt ;-)

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Genau, aktuelle Kurse und Depot-Zusammenfassungen gibts dort natürlich immer. Kommentieren könnte ich natürlich mal wieder etwas, allerdings ist auch nicht besonders viel passiert.

 

Sixt, Eyemaxx und Wachenheim haben wieder sehr gute Zahlen vorgelegt. Bei allen drei ist eine weitere Verbesserung in Richtung 2016 meiner Ansicht nach wahrscheinlich. Polytec hat ebenfalls sehr gute Zahlen vorgelegt, hier bleibt aber wegen VW natürlich noch eine kurzfristige Zukunftsunsicherheit. Nordwest und SKW Stahl stecken beide noch in der Stahlkrise, beide betrachte ich als längerfristige Turnaround-Anlage. Nanogate macht zwar (noch) keine nennenswerten Gewinne, bietet aber Zukunftstechnologie und enormes Umsatzwachstum - ebnfalls eine langfristige Anlage.

 

Dass K+S nach der nicht erfolgten Übernahme so sehr an Wert veloren hat, kann ich nicht nachvollziehen. Schon jetzt sind die Zahlen spitze, bald kommt noch das große Kanada-Projekt dazu. Hier ist auch ein neuer Übernahmeversuch irgendwann denkbar. Und schließlich die kleine Heliad-Position im Depot ist immer noch deutlich unter Buchwert zu erwerben, das muss wird sich langfristig auszahlen, wenn Fintech als Hauptanlage nicht scheitert.

 

Kurzum bin ich mit allen Anlagen aktuell zufrieden und sehr keinen Grund, etwas zu verändern. Mit der Performance seit dem Frühjahr bin ich nicht sonderlich zufrieden. Leider war die VW-Krise nicht vorhersehbar und hat Grammer und Deutz, die ich gehalten hatte, mit abstürzen lassen. Gegen solche Einflüsse ist man natürlich relativ wehrlos. Die jetzt im Depot befindlichen Aktien haben alle einiges an Potential. Aber es wäre nicht das erste mal, dass Aktien etwas brauchen, bis der Markt sie entdeckt - und dann kann es plötzlich ganz schnell gehen. Eilig habe ich es nicht, aber trotzdem würde ich mich natürlich freuen, bald wieder eine größere Rakete zünden zu können, wie z.B. mit Albis im letzten Winter. Schaun mer mal :thumbsup:

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Dass K+S nach der nicht erfolgten Übernahme so sehr an Wert veloren hat, kann ich nicht nachvollziehen. Schon jetzt sind die Zahlen spitze, bald kommt noch das große Kanada-Projekt dazu. Hier ist auch ein neuer Übernahmeversuch irgendwann denkbar.

 

Heute, nur vier Tage nach meinem Posting, kommt dann auch gleich das erste neue Übernahmegerücht, der Kurs steigt 7% :lol:

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Glückwunsch! Ich hab mich von meiner Position getrennt, weil ich eher wenig Potential in diesem Wert sehe. Mal schauen wie viel Substanz hinter den Gerüchten ist.

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Genau, aktuelle Kurse und Depot-Zusammenfassungen gibts dort natürlich immer. Kommentieren könnte ich natürlich mal wieder etwas, allerdings ist auch nicht besonders viel passiert.

 

Sixt, Eyemaxx und Wachenheim haben wieder sehr gute Zahlen vorgelegt. Bei allen drei ist eine weitere Verbesserung in Richtung 2016 meiner Ansicht nach wahrscheinlich. Polytec hat ebenfalls sehr gute Zahlen vorgelegt, hier bleibt aber wegen VW natürlich noch eine kurzfristige Zukunftsunsicherheit. Nordwest und SKW Stahl stecken beide noch in der Stahlkrise, beide betrachte ich als längerfristige Turnaround-Anlage. Nanogate macht zwar (noch) keine nennenswerten Gewinne, bietet aber Zukunftstechnologie und enormes Umsatzwachstum - ebnfalls eine langfristige Anlage.

 

Dass K+S nach der nicht erfolgten Übernahme so sehr an Wert veloren hat, kann ich nicht nachvollziehen. Schon jetzt sind die Zahlen spitze, bald kommt noch das große Kanada-Projekt dazu. Hier ist auch ein neuer Übernahmeversuch irgendwann denkbar. Und schließlich die kleine Heliad-Position im Depot ist immer noch deutlich unter Buchwert zu erwerben, das muss wird sich langfristig auszahlen, wenn Fintech als Hauptanlage nicht scheitert.

 

Kurzum bin ich mit allen Anlagen aktuell zufrieden und sehr keinen Grund, etwas zu verändern. Mit der Performance seit dem Frühjahr bin ich nicht sonderlich zufrieden. Leider war die VW-Krise nicht vorhersehbar und hat Grammer und Deutz, die ich gehalten hatte, mit abstürzen lassen. Gegen solche Einflüsse ist man natürlich relativ wehrlos. Die jetzt im Depot befindlichen Aktien haben alle einiges an Potential. Aber es wäre nicht das erste mal, dass Aktien etwas brauchen, bis der Markt sie entdeckt - und dann kann es plötzlich ganz schnell gehen. Eilig habe ich es nicht, aber trotzdem würde ich mich natürlich freuen, bald wieder eine größere Rakete zünden zu können, wie z.B. mit Albis im letzten Winter. Schaun mer mal :thumbsup:

 

Eher mau das Ergebnis. Plus 33% seit Beginn, also ähnlich wie der MDAX. Und dann die Spesen und Steuern noch gar nicht berücksichtigt. Und natürlich der Zeitaufwand.

 

Die Trefferquote bei so vielen Werten im minus auch eher gering.

 

 

Also da wäre der simple Kauf eines ETFs ja viel einfacher und profitabler gewesen.

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Also da wäre der simple Kauf eines ETFs ja viel einfacher und profitabler gewesen.

 

 

Hätte aber wahrscheinlich nicht mal halb soviel Spaß/Unterhaltung/Beschäftigung gebracht... :-

 

 

 

 

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[1] Eher mau das Ergebnis. Plus 33% seit Beginn, also ähnlich wie der MDAX. Und dann die Spesen und Steuern noch gar nicht berücksichtigt. Und natürlich der Zeitaufwand.

 

[2] Die Trefferquote bei so vielen Werten im minus auch eher gering.

 

[3] Also da wäre der simple Kauf eines ETFs ja viel einfacher und profitabler gewesen.

 

Punkt 1 stimme ich zu. Insbesondere die Perormance seit April 2015 stimmt mich unzufrieden.

 

Was Du 2. als "Trefferquote" bezeichnest, finde ich wenig geeignet. Erstens müsste man dann auch die bereits abgeschlossenen Trades mitberücksichtigen (21 im Plus, 5 im Minus), zweitens enthält diese aber auch keinerlei Gewichtung, daher halte ich den Kurs für viel aussagekräftiger als eine solche Quote (auch wenn die Quote besser aussieht als der Kurs zuletzt).

 

3. Stimmt - aber nur, wenn man nachträglich den "richtigen" Index-ETF auswählt. Ein DAX-ETF hätte schlechter abgeschnitten, der auf den MDAX deutlich besser. Wie sagt man so schön? Rückblickend ist man immer schlauer. In jedem Fall freue ich mich aufs neue Jahr und glaube, dass alle Einzelwerte in meinem Depot 2016 einiges an Potential haben. Nebenwerte brauchen manchmal ein bisschen, bis ihr Wert an der Börse "entdeckt" wird. Beispiele dafür gibt es viele. 2015 hat es nur bei Albis (bis April) und Edding (nicht auf Wikifolio handelbar, aber hier im Thread angesprochen) für so richtig geklappt, zumal bei anderen Unternhemen sehr unvorhersehbare Ereignisse eingetreten sind (VW-Crash mit Auswirkungen auf Polytec und Nanogate, einmaliger Sondereffekt bei Nordwest, KE-Absage bei SKW). Für 2016 bin ich optimistisch angesichts der Nachrichtenlage der einzelnen Unternehmen. Obs dann wieder besser klappt, zeigt letztlich die Zeit.

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Gute Einschätzung, ImperatorM :thumbsup:. Die Jahresendrenditen sind nur ein kleines Blitzlicht und auch nicht wirklich aussagekräftiger als eine Momentaufnahme. Wichtiger ist, wie es sich längerfristiger entwickelt und hier hast du viel Potential ETFs zu schlagen.

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Gute Einschätzung, ImperatorM :thumbsup:. Die Jahresendrenditen sind nur ein kleines Blitzlicht und auch nicht wirklich aussagekräftiger als eine Momentaufnahme. Wichtiger ist, wie es sich längerfristiger entwickelt und hier hast du viel Potential ETFs zu schlagen.

 

Danke. Insgesamt war 2015 übrigens sogar ganz gut, die Rendite war nur recht ungleich übers Jahr verteilt. Im Gesamtjahr hat das Wikifolio +14,96 % gebracht (gemäß herunterladbarer Excel-Tabelle auf Wikifolio.com). Trotzdem bin ich mit dem Abschneiden im späteren Jahresverlauf nicht sehr zufrieden.

 

Mein privates Depot (insbesondere ergänzt um Edding, von dem ich hier schrieb; vor allem aber auch mit der Möglichkeit, zusätzliche Liquidität in bestimmten Marktsituationen in die Hand zu nehmen) hat gemäß Portfolio Performance (man kann Bennerich nicht oft genug danken :thumbsup: ) sogar 28% gebracht.

 

Trotzdem darf 2016 gerne wieder etwas stetiger verlaufen ;)

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Immer noch nicht via Wikifolio handelbar und daher nicht ins Musterdepot aufzunehmen, möchte ich dennoch darauf hinweisen, dass ich in L&S wider investiert bin. Heuet gab es Kurse um 14 Euro, was einer Dividendenrendite von rund 10% entspricht. Nach wie vor interessant ist auch die Eyemaxx-Anleihe 2020 mit 14,28% Rendite p.a. - wenn alles halbwegs rund läuft, versteht sich.

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Nach überraschend schwachen Q2-Zahlen bin ich heute direkt bei der Sektkellerei Wachenheim ausgestiegen. Gute Nachrichten gab es hingegen von Eyemaxx. Bei Polytec warte ich gespannt auf das Jahresergebnis, von dem ich mir viel positiven Kurseinfluss erhoffe. Bei der SKW Stahl soll sich bis Mai entscheiden, wie die Fremdfinanzierung umgestaltet werden kann; trotz Stahlkrise betont man positive Cashflows.

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Das Geld aus dem SW-Ausstieg habe ich reinvestiert. Vergrößert wurde die K+S-Position. Neu aufgebaut eine Position in die Mic AG, die im Juni sehr starke 15er-Zahlen abliefern könnte, wie aufmerksame Mitleser der 2015er-Unternehmensmeldungen vielleicht bestätigen würden.

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Was reitzt dich an K+S? Ich hab da leider nicht so die Phantasie...

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Was reitzt dich an K+S? Ich hab da leider nicht so die Phantasie...

 

Da habe ich im K+S-Thread sowie im Kali-Thread einiges zu geschrieben. Letztlich meine ich, dass die neue kanadische Riesenmine "Legacy" mit den geplanten niedrigen Produktionskosten sehr konkurrenzfähig sein wird, bereits bei den aktuell niedrigen Kali-Preisen. Potash hatte ja sogar so viel Panik davor, dass sie am liebsten K+S gekauft hätten - für über 40 Euro pro Aktie, die im Gespräch waren. Vor allem aber kann die Aktie durch die Decke gehen, wenn der Kali-Preis mal wieder steigt, da bringe ich genug Zeit für mit.

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Es ist wieder ein Monat vergangen und das Depot hat sich ganz schön weiterentwickelt, was insbesondere der sehr starken Entwicklung von Eyemaxx zu danken ist, die auf verschiedenen jüngsten Erfolgen fußt (vgl. Thread). Der Indexstand liegt aktuell bei 141,86:

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/dchance

 

K+S hat sich von den Verlusten erholt und liegt nun leicht im Plus. Hier erwarte ich weitere Volatilität bis Legacy eröffnet wird - spätestens dann könnte die Aktie deutlich nach oben gehen. Zunächst stehen aber kurzfristige, weniger gute News im Vordergrund der Börse (Produktionskürzung in Hessen wegen Regenmangels; Kalipreis), die langfristige Anleger noch zögern lassen könnten.

 

Die Mic hat sich auch sehr schön entwickelt. Heute gab es Details zum jüngsten Verkaufserfolg. Möglicherweise werden die Gewinne daraus erst 2016 verbucht werden können. Hier gibt es daher eine Unsicherheit auf der Zeitachse, billig ist die Mic aber so oder so weiterhin.

 

Weiterhin richtig stark läuft mein Dauerläufer Sixt - die Expansion in den USA läuft geradezu traumhaft - und wird fortgesetzt. Hier bleibe ich an Bord.

 

Ebenfalls sehr überzeugt bin ich von Polytec, das sich jüngst etwas erholte, aber vor Erscheinen des Geschäftsberichtes immer noch nicht wirklich in Schwung zu kommen scheint. Österreichische Nebenwerte werden wohl wenig beachtet, früher oder später erwarte ich aber eine deutliche Marktreaktion nach oben.

 

Doch es gibt nicht nur Grund zum Jubeln: Der Nanogate-Kurs stagniert bei leichten Verlusten. Langfristig erwarte ich hier von der Technologie zu profitieren, aber das ganze könnte durchaus einige Zeit dauern.

 

Meine beiden Stahlwerte Nordwest und SKW sind mit der Stahlkrise deutlich schlechter gelaufen als zuvor erwartet. Mittlerweile plant die EU Maßnahmen zur Bekämpfung chinesischer "Dumping-Preise". Wirklich bergauf geht es aber erst, wenn sich der Stahlpreis mal wieder erholt. Bis dahin kann es ein weiter Weg werden - dann kann es aber auch sehr schnell und sehr hoch gehen vom niedrigen aktuellen Kursniveau.

 

Insgsamt hat sich das Depot in den letzten 1, 3 und 6 Monaten jeweils besser entwickelt als jeder 3 der großen deutschen Aktienindizes. Auf Jahressicht zwar deutlich besser als der DAX, aber schwächer als MDAX und SDAX. Hier zogen die starken Kursverluste von SKW Stahl im Sommer 2015 das Depot zu deutlich nach unten, um auch auf Jahressicht die Indizes zu schlagen.

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Aktueller Indexstand: 142,5.

 

Die Indizes haben sich zuletzt gut entwickelt und mögliche Probleme hinter den Horizont gedrängt (Griechenland, Portugal, VW, China,...). Diese Verdrängung dürfte nicht mehr lange zu halten sein, insbesondere aus Griechenland erwarte ich Druck. Zudem sind die Märkte ohnehin bereits leicht überkauft und die KGVs oft wieder relativ hoch.

 

Daher habe ich meine Investitionen in sehr marktabhängige Werte aufgehoben (Nanogate mit Mini-Gewinn, Heliad mit ordentlichem Gewinn, LS nur außerhalb dieses Depots) und meinen Cash-Bestand auf immerhin knapp 18% erweitert.

 

Die verbleibenden Depotwerte halte ich für ausreichend unterbewertet, so dass sie auch in einer schwachen Marktphase Erfolge erzielen könnten.

Je nachdem wie sich die Märkte und Nachrichtenlage entwickeln, halte ich es für möglich, die 18% Cash zum Risikoausgleich in einen Shortdax-ETF zu stecken. In jedem Fall ist das Depot jetzt schonmal wetterfester aufgestellt als zuletzt. Mal schauen, wo die aktuelle Hausse (seit Mitte Februar) endet.

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