Dirk Müller Premium Aktien Fonds

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437 posts in this topic

Posted · Edited by nikolov

Dirk Müller hat jüngst in einem auf YouTube veröffentlichen Interview das in ETFs investierte Geld großspurig als "dummes Geld" bezeichnet, dass "vollkommen unüberlegt in den Gesamtmarkt investiert" wird. "Mir ganz egal, irgendwas, kauf isch."

 

Selbst wenn er als aktiver Fondsmanager diese Aussage anscheinend vertreten muss ("sonst kann ich gleich nen ETF nehmen"), mich würde mal interessieren: wie bezeichnet er dann das in seinen Fonds investiertes Geld, dass selbst gegen den Geld-unters-Kopfkissen-Index nicht nur in den letzten drei Monaten, sondern seit Fondsauflegung schlechter abgeschnitten hat. Und würde er diese Bezeichnung auch gegenüber seinen Anlegern vertreten? :-*

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Posted · Edited by Mato

Ich würde nie auf die Idee kommen, mir diesen Fonds zu kaufen und ich teile Dirk Müllers sehr skeptische Haltung nicht, aber lustig ist er ja schon manchmal.

 

Eine Diskussion bei Youtube:

Moderator "Das heißt. ich hör daraus, keine chinesischen Aktien für Sie?"

Dirk Müller: "Ich kaufe keine chinesischen Aktien, habs noch nie getan, ich trau denen nicht weiter als ich eine Frühlingsrolle spucken kann."

 

Da habe ich mich schon gut beömmelt.

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vor 16 Stunden schrieb StefanU:

Das habe ich allerdings auch nicht ganz verstanden; stringent heißt "überzeugend; logisch zwingend, schlüssig". Normalerweise eher positiv für eine Strategie ...

 

In diesem Fall insofern nicht, als er stringend negativ eingestellt ist und das ist in Zeiten, in denen es läuft und das ist eben nicht positiv für seine Strategie.

 

 

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Posted · Edited by dev

vor 32 Minuten schrieb Günter Paul:

 

In diesem Fall insofern nicht, als er stringend negativ eingestellt ist und das ist in Zeiten, in denen es läuft und das ist eben nicht positiv für seine Strategie.

So eine Einstellung kann langfristig aber auch ziemlich ineffizent sein.

Bsp: User in einem anderem Forum, war in der Vergangenheit sehr erfolgreich und hat wegen seinem Pessimismus im März 2014 sein Depot komplett geräumt, unter anderem mein Klumpenrisiko.

( das hatte mich damals noch sehr verunsichert, deshalb bringe ich dieses Bsp )

 

März 2014 für 22,32 veräußert, aktueller Kurs 62,80 und es gab bis heute nebenbei noch 9,45 EUR Dividende ( +2,17 Mitte 2019 ).

Der Kurs müsste um 70% einbrechen, das er die Aktien zum Verkaufspreis ( incl. Div ) wieder kaufen könnte.

( inwieweit er bei 22,32 Abgeltungssteuer zahlen musste habe ich vernachlässigt )

 

Was ich damit sagen möchte, wenn man zu lange völlig falsch liegt, kann das noch viel schlechter sein, als so eine Korrektur oder ein Crash auszusitzen.

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vor 17 Stunden schrieb StefanU:

Das habe ich allerdings auch nicht ganz verstanden; stringent heißt "überzeugend; logisch zwingend, schlüssig". Normalerweise eher positiv für eine Strategie ...

 

Der Aktienmarkt hat grundsätzlich einen positiven Erwartungswert. Wenn jemand also "stringend" negativ für den Aktienmarkt ist, hat er einen negativen Erwartungswert und steht folglich auf lange Sicht auf der Verliererseite.

Kein gute Strategie, wenn du mich fragst.

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Faustus, du bist so ein "alter" Hase, wie sollte man dir da widersprechen, zumal du ja wohl alles mitgemacht hast, was die Börse in den letzten 25 Jahren bewegt hat..und da war so einiges.

Börsenstrategie kann und da bin ich deiner Meinung nicht ausschließlich mit einer Gangart versehen sein.

Sollten wir noch einmal 2008 oder etwas ähnliches erleben, wird vermutlich so eine Erholung, wie wir sie danach erlebt haben nicht wiedersehen, jeder hier weiß, woran es gelegen hat, dieser Turbo-Anstieg mit der Dauerlaufphase.

Ich habe also viel zu viel Respekt um nicht auch eine Defensive Komponente einzubauen, nur Optimismus geht bei mir nicht und nur Aktien ebenso wenig.

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vor 5 Stunden schrieb dev:

ärz 2014 für 22,32 veräußert, aktueller Kurs 62,80 und es gab bis heute nebenbei noch 9,45 EUR Dividende ( +2,17 Mitte 2019 ).

 

Sehe ich jetzt erst..schönes Raten, aber wer BB-Biotechnicht hat, hat nichts ;) ist doch BB oder ?

Er hätte den Splitt in 2016 mitnehmen sollen, immerhin 1:5 , das hat manchen zu einem Vermögen gebracht seitdem Biotechnologie wieder auf der Überholspur ist.

Mein YOC liegt bereits bei 20% nach Steuern, ja in einem Depot muss man auch Langzeitecken haben, ich nenne es immer Jahrhundertdepot, obwohl das natürlich als Metapher zu sehen ist...

 

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vor 3 Stunden schrieb Günter Paul:

 

Sehe ich jetzt erst..schönes Raten, aber wer BB-Biotechnicht hat, hat nichts ;) ist doch BB oder ?

Er hätte den Splitt in 2016 mitnehmen sollen, immerhin 1:5 , das hat manchen zu einem Vermögen gebracht seitdem Biotechnologie wieder auf der Überholspur ist.

Mein YOC liegt bereits bei 20% nach Steuern, ja in einem Depot muss man auch Langzeitecken haben, ich nenne es immer Jahrhundertdepot, obwohl das natürlich als Metapher zu sehen ist...

 

Nein, dev hat nur einen Klumpen Sixt Vz., den er immer wieder gerne erwähnt.

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vor 2 Stunden schrieb moonraker:

Nein, dev hat nur einen Klumpen Sixt Vz., den er immer wieder gerne erwähnt.

Hatte ich extra nicht erwähnt, hatte aber kein anderes Beispiel, weil ich nicht in die Masse investiere ;-)

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:D..danke, man muss auch verlieren können ;)

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Der Fond notiert ja schon wieder unter 100. Meine Güte, da muss einer seit 4 Jahren wie verrückt auf den Crash warten.

 

Dirk Müller dagegen kassiert gemütlich die Gebühren.

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Das ist eben der Preis, den man bezahlt, wenn man in Award-Winning Fonds investiert sein will.

Dabei ist seine Strategie doch eigentlich genial: Wenn die Märkte nach unten gehen short sein. Und wenn sie nach oben gehen halt wieder long sein :D

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