P2P-Kredite

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Moin. Habe mal eine blöde Frage zum Auto invest von Mintos. Bei der Einstellung Investition pro Kredit“ muss man ja einen mindest und Max wert eingeben. Ich habe hier 10-15€ eingegeben. Trotzdem habe ich manche Kredite nur 1€ investiert, in einen anderen aber zb 27€. 

 

Hab ich ich dieses Feld irgendwie falsch verstanden? Genauso habe ich bei dem Zinssatz als unterstes 10% angegeben, bin aber auch in Krediten mit 8 oder 9%. Für mich irgendwie undurchsichtig...

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Posted · Edited by stummlfumml

vor 10 Stunden von Funkadelic:

Moin. Habe mal eine blöde Frage zum Auto invest von Mintos. Bei der Einstellung Investition pro Kredit“ muss man ja einen mindest und Max wert eingeben. Ich habe hier 10-15€ eingegeben. Trotzdem habe ich manche Kredite nur 1€ investiert, in einen anderen aber zb 27€. 

 

Hab ich ich dieses Feld irgendwie falsch verstanden? Genauso habe ich bei dem Zinssatz als unterstes 10% angegeben, bin aber auch in Krediten mit 8 oder 9%. Für mich irgendwie undurchsichtig...

Bin gerade nicht Zuhause, um alles nochmal kurz gegenzuprüfen, aber das klingt nach einem Fehler bei deinen Einstellungen. Läuft bei Dir vielleicht nebenbei noch Invest & Acces oder einen der Standard-AIs oder eine Sekundärmarkt-AI? Weil wenn ich es richtig im Kopf habe, sollte die Mindestinvestitionssumme auf dem Primärmarkt bei 10€ liegen, so dass 1€ Anteile eher von I&A oder dem Sekundärmarkt kommen sollten.

 

Auf jeden Fall ist es auf Mintos zu empfehlen, für jeden Anbahner einen eigenen AI zu erstellen und die Maximalzinssätze und Investitionen pro Anteil brauchst Du für den Primärmarkt eigentlich nicht zu begrenzen. Weil bei einem steigenden Zinsniveau willst Du ja vermutlich auch noch, dass der AI investiert und die Verteilung auf mehrere Anteile eines Anbahners ist durch das Buyback-system wenig bedeutsam.

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vor 29 Minuten von stummlfumml:

Bin gerade nicht Zuhause, um alles nochmal kurz gegenzuprüfen, aber das klingt nach einem Fehler bei deinen Einstellungen. Läuft bei Dir vielleicht nebenbei noch Invest & Acces oder einen der Standard-AIs oder eine Sekundärmarkt-AI? Weil wenn ich es richtig im Kopf habe, sollte die Mindestinvestitionssumme auf dem Primärmarkt bei 10€ liegen, so dass 1€ Anteile eher von I&A oder dem Sekundärmarkt kommen sollten.

 

Auf jeden Fall ist es auf Mintos zu empfehlen, für jeden Anbahner einen eigenen AI zu erstellen und die Maximalzinssätze und Investitionen pro Anteil brauchst Du für den Primärmarkt eigentlich nicht zu begrenzen. Weil bei einem steigenden Zinsniveau willst Du ja vermutlich auch noch, dass der AI investiert und die Verteilung auf mehrere Anteile eines Anbahners ist durch das Buyback-system wenig bedeutsam.

Besten Dank für den Tipp, ich hatte irgendwann mal mit invers & Access rumprobiert und das war noch an...jetzt passt es!

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Meine XIRR bei Bondora ist ~27%. Bin seit knapp 7 Monaten mit 2k€ dabei.

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vor 12 Stunden von Einstiegskurs:

 

 

Meine XIRR bei Bondora ist ~27%. Bin seit knapp 7 Monaten mit 2k€ dabei.

Ich bin auf Platz 102 :) Kaufst du auf dem Sekundarmarkt mit Discount oder nur Invest via Pro?

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Posted · Edited by Einstiegskurs

Nur via Pro. Die Xirr wird über die Zeit natürlich sinken, ist in der Natur der Sache. Hoffe ich habe am Ende, also über die Jahre, 10%+.

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Ja, sobald die Ausfälle kommen, wird der interne Zinssatz definitiv fallen. Ich kenne deine Portfolio Pro Einstellungen nicht, würde Dir aber empfehlen nur estnische Kredite zu nehmen und dort tendenziell C-E Rating. Gerade bei den Spaniern ist die Zahlungsmoral sehr durchwachsen.

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Ich würde gerne mal fragen, welche P2P Anbieter ihr empfehlen könnt.

 

Die meistgelobte Plattform, bei der auch ich bin, ist Mintos. Hohe Renditen, Buyback Garantien, übersichtlich, was will man mehr?

Ebenfalls oft positiv erwähnt und auch dort bin ich mit einem kleinen Betrag investiert: Bondora. Die Plattform ist schon lange am Markt und immer als Puls der Zeit

 

Ich würde gerne über mehr Plattformen diversifizieren und folgende Plattformen bieten sich an:

 

EstateGuru (mein Favourit als Ergänzung zu meinem Mintos und Bondora Anlagen):

Besicherte Immobilienkredite (max. 75% des Immobilienwertes), dafür mit rund 6% aber auch eine mäßige Rendite Könnte trotzdem interessant sein, weil in Krisen hier weniger Ausfälle zu befürchten sind, oder?

PeerBerry:

Auch aus Lettland, relativ gute Bewertungen, seit 3 Jahren am Markt, ähnlich wie Mintos

Twino:

Auch aus Lettland, gute Rendite, lange Erfahrung, großer Unterschied: Twino vergibt Kredite selbst und fungiert nicht wie Mintos nur als Vermittler. Könnte aber deswegen auch ein Risiko darstellen...

 

Sehr schöne Übersichten hier:

https://passives-einkommen-mit-p2p.de/p2p-plattformen-vergleich/

https://finanz-markt.com/p2p-kredite-vergleich/

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Es ist und bleibt irgendwie ein Testballon. Ich kenne keinen der derzeit mehr als Spielgeld investiert hat. Jeder ist aber begeistert und spricht von dem großen Erfolg. Warum liest man dann so wenig von Investoren hier aufm Board mit 10k und mehr Einsatz? Schlechtes Gefühl scheint ja doch irgendwie jeder zu haben ;)

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Posted · Edited by Stift

Zitat

Weitere Kapilendo-Pleite

Nicht einmal ein Jahr hat Fairbuy24 nach dem Crowdfunding überlebt

02.07.2019 • Rund 500 Anleger haben Ende 2018 darauf vertraut, dass der Name Fairbuy etwas mit fair anlegen zu tun haben könnte. Doch dem ist wohl nicht so gewesen. Nur zehn Monate nach dem Funding durch Kapilendo kam es bei der Fairbuy24 GmbH zu einem Insolvenzantrag. Damit hat die Crowdplattform nach tectomove den zweiten Ausfall innerhalb weniger Wochen zu beklagen. Und das besonders Bedenkliche daran ist, dass beide Firmen nicht einmal ein Jahr nach Abschluss der Fundings überlebten.

Zitat

Loipfinger’s Meinung.

Kapilendo und Fairbuy24 haben auf Anfrage nicht reagiert. Vor allem im Fall der Plattform ist das mehr als peinlich, da sie weiter Geld mit neuen Fundings einsammeln will. In einem Interview hat Kapilendo-Chef Christopher Grätz 2016 von Rosinen-Picken gesprochen: „Bei der Auswahl der Projekte verstehen wir uns als Repräsentant der Anleger, deshalb schauen wir genau, welche Unternehmen auf unseren Kreditmarktplatz kommen.“ Die Ausfallwahrscheinlichkeit wurde scheingenau mit 4,1 Prozent berechnet. Außerdem ist es höchst fragwürdig, wie intransparent Kapilendo mit den Insolvenzen umgeht. Scrollt ein Anlageinteressent durch die bisherigen Fundings, sieht er bei tectomove und fairbuy24 nur, dass diese erfolgreich finanziert wurden.

 

https://investmentcheck.de/?nv=5814

Zwar keine P2P-Plattform, aber dennoch m. E. interessanter Artikel.

Werde bei Kapilendo nicht mehr investieren.

 

Scusi, war ein Schnellschuß im falschen Thread :-(

Das nächste Mal zähle ich bis 10 bevor ich etwas poste! Versprochen!

 

<Beitrag bitte verschieben wenn es einen geeigneteren Thread gibt!>

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vor 5 Stunden von Bassinus:

Warum liest man dann so wenig von Investoren hier aufm Board mit 10k und mehr Einsatz? Schlechtes Gefühl scheint ja doch irgendwie jeder zu haben ;)

Ich habe eine Ecke mehr als 10k€ in P2P und kaum ein schlechtes Gefühl dabei bzw. schlafe wie ein Murmeltier. Dennoch mache ich für P2P keine aktive Werbung und empfehle es auch niemals aus mehreren Gründen:

- Es ist ein Hochrisikoinvestment, das in dieser Form noch recht jung ist und über das sich bisher kaum wissenschaftlich/empirische belastbare Urteile treffen lassen

- Bei Aktien bin ich z.B. ein starker Vertreter der Standard-1-ETF-Lösung wie Vanguards FTSE All World; bei P2P bin ich der Meinung, dass das Rendite-Potential besser ist, bei akzeptablem Risiko. Das ist aber eine persönliche Spekulation, für die ich für mich Verantwortung trage. Aber ich verspüre nicht das Bedürfnis andere von meiner persönlichen Wunschvorstellung überzeugen zu müssen, um damit auch mich selber zu überzeugen. Wenn ich anderen etwas empfehle, dann weil ich das dann auch klar begründen kann.

- Ich sehe bei mir die persönliche Risikotragfähigkeit gegeben und wenn es schief läuft, ziehe ich niemanden anders mit in den Abgrund. Das ist aber nicht bei jedem gegeben und da sind Aktien und Anleihen im Investmentuniversum meist vollkommend ausreichend.

- Ich bilde mir ein der Risiken und meiner eigenen Wissensgrenzen recht gut bewusst zu sein, sehe allerdings aber besonders im P2P viele Anfänger, die Grundlegendes nicht verstanden haben, schlechte Entscheidungen treffen oder sich vollkommen überschätzen (z.B. wenn hier Go&Grow oder Invest & Acces empfohlen wird, oder wenn mit jemand auf dem Zweitmarkt einen Kreditanteil mit 40% Aufschlag und dadurch mit negativen XIRR abkauft) 

 

Ich mag P2P persönlich sehr und versuche auch denen zu helfen, die schon aktiv sind. Gerade in einem öffentlichem Forum sehe ich aber auch die Gefahr, dass durch Empfehlungen mehr Schaden als Nutzen geschaffen wird, wenn sich die falschen Leute dadurch ermutigt fühlen.

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vor 24 Minuten von stummlfumml:

Ich habe eine Ecke mehr als 10k€ in P2P und kaum ein schlechtes Gefühl dabei bzw. schlafe wie ein Murmeltier. Dennoch mache ich für P2P keine aktive Werbung und empfehle es auch niemals aus mehreren Gründen:

- Es ist ein Hochrisikoinvestment, das in dieser Form noch recht jung ist und über das sich bisher kaum wissenschaftlich/empirische belastbare Urteile treffen lassen

- Bei Aktien bin ich z.B. ein starker Vertreter der Standard-1-ETF-Lösung wie Vanguards FTSE All World; bei P2P bin ich der Meinung, dass das Rendite-Potential besser ist, bei akzeptablem Risiko. Das ist aber eine persönliche Spekulation, für die ich für mich Verantwortung trage. Aber ich verspüre nicht das Bedürfnis andere von meiner persönlichen Wunschvorstellung überzeugen zu müssen, um damit auch mich selber zu überzeugen. Wenn ich anderen etwas empfehle, dann weil ich das dann auch klar begründen kann.

- Ich sehe bei mir die persönliche Risikotragfähigkeit gegeben und wenn es schief läuft, ziehe ich niemanden anders mit in den Abgrund. Das ist aber nicht bei jedem gegeben und da sind Aktien und Anleihen im Investmentuniversum meist vollkommend ausreichend.

- Ich bilde mir ein der Risiken und meiner eigenen Wissensgrenzen recht gut bewusst zu sein, sehe allerdings aber besonders im P2P viele Anfänger, die Grundlegendes nicht verstanden haben, schlechte Entscheidungen treffen oder sich vollkommen überschätzen (z.B. wenn hier Go&Grow oder Invest & Acces empfohlen wird, oder wenn mit jemand auf dem Zweitmarkt einen Kreditanteil mit 40% Aufschlag und dadurch mit negativen XIRR abkauft) 

 

Ich mag P2P persönlich sehr und versuche auch denen zu helfen, die schon aktiv sind. Gerade in einem öffentlichem Forum sehe ich aber auch die Gefahr, dass durch Empfehlungen mehr Schaden als Nutzen geschaffen wird, wenn sich die falschen Leute dadurch ermutigt fühlen.

 

dito! Couldn’t agree more!

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vor 31 Minuten von stummlfumml:

Ich habe eine Ecke mehr als 10k€ in P2P und kaum ein schlechtes Gefühl dabei bzw. schlafe wie ein Murmeltier. Dennoch mache ich für P2P keine aktive Werbung und empfehle es auch niemals aus mehreren Gründen:

- Es ist ein Hochrisikoinvestment, das in dieser Form noch recht jung ist und über das sich bisher kaum wissenschaftlich/empirische belastbare Urteile treffen lassen

- Bei Aktien bin ich z.B. ein starker Vertreter der Standard-1-ETF-Lösung wie Vanguards FTSE All World; bei P2P bin ich der Meinung, dass das Rendite-Potential besser ist, bei akzeptablem Risiko. Das ist aber eine persönliche Spekulation, für die ich für mich Verantwortung trage. Aber ich verspüre nicht das Bedürfnis andere von meiner persönlichen Wunschvorstellung überzeugen zu müssen, um damit auch mich selber zu überzeugen. Wenn ich anderen etwas empfehle, dann weil ich das dann auch klar begründen kann.

- Ich sehe bei mir die persönliche Risikotragfähigkeit gegeben und wenn es schief läuft, ziehe ich niemanden anders mit in den Abgrund. Das ist aber nicht bei jedem gegeben und da sind Aktien und Anleihen im Investmentuniversum meist vollkommend ausreichend.

- Ich bilde mir ein der Risiken und meiner eigenen Wissensgrenzen recht gut bewusst zu sein, sehe allerdings aber besonders im P2P viele Anfänger, die Grundlegendes nicht verstanden haben, schlechte Entscheidungen treffen oder sich vollkommen überschätzen (z.B. wenn hier Go&Grow oder Invest & Acces empfohlen wird, oder wenn mit jemand auf dem Zweitmarkt einen Kreditanteil mit 40% Aufschlag und dadurch mit negativen XIRR abkauft) 

 

Ich mag P2P persönlich sehr und versuche auch denen zu helfen, die schon aktiv sind. Gerade in einem öffentlichem Forum sehe ich aber auch die Gefahr, dass durch Empfehlungen mehr Schaden als Nutzen geschaffen wird, wenn sich die falschen Leute dadurch ermutigt fühlen.

Wenn ich fragen darf, in welche Plattformen bist du investiert? (Gern auch per PN, wenn du es nicht öffentlich machen möchtest.)

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Das Problem bei P2P Krediten sehe ich darin, dass Menschen es als Tagesgeldersatz/Ersatz für Staatsanleihen nutzen.

Dabei sollten P2P Invests nur mit Geld getätigt werden, auf das man im Ernst langfristig verzichten oder sogar hohe Verluste akzeptieren kann. Es gibt keine 13% Rendite mit 0% Risiko.

 

Für mich als Investor stellt sich aber die Frage, WANN dieses Risiko zum faktischen Ausfall führt. Bislang haben Plattformen wir Bondora und Mintos brav gezahlt und auch ihre Rückkaufgarantien eingehalten. Das Risiko scheint in wirtschaftlich stabilen Zeiten also sehr gering.

Allerdings sind diese Garantien eben nur Versprechen und werden flux gebrochen wenn die Kreditanbahner zu viele Ausfälle haben, was in wirtschaftlichen Krisenzeiten passieren wird. Insofern werden sich P2P erst beweisen wenn sie 2-3 Krisen erlebt haben und die meisten sind nicht seit so lange am Markt als dass sie auch nur eine einzige Krise wie in 2008 erlebt hätten.

 

Meiner Meinung nach muss ein P2P Anleger also nach ein paar Jahren mit 13% Rendite also auch mal mit 50% Verlust leben können. Und anders als global diversifizierte Aktienmärkte sind das dann keine "Einstiegskurse", sondern verbranntes Kapital.

 

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vor 3 Minuten von Andreas900:

Das Problem bei P2P Krediten sehe ich darin, dass Menschen es als Tagesgeldersatz/Ersatz für Staatsanleihen nutzen....

Wie kommst Du darauf, und worin besteht das Problem?

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vor 25 Minuten von Apolllo:

Wenn ich fragen darf, in welche Plattformen bist du investiert? (Gern auch per PN, wenn du es nicht öffentlich machen möchtest.)

In absteigender Reihenfolge der investierten Beträge: Mintos, Bondora, Grupeer, Viventor, Swaper, Robocash, Bondster, Omaraha. 

 

vor 19 Minuten von Schwachzocker:

Wie kommst Du darauf, und worin besteht das Problem?

Das ist teilweise in der Tat so, da besonders Go&Grow von Bondora und Invest&Acces von Mintos als Tagesgeldersatz bzw. tagesgeldähnlich beworben werden und oberflächlich auch ähnlich funktionieren. Die Risikostruktur ist aber natürlich eine völlig andere und bei den beiden Produkten kommt noch dazu, dass es eigentlich nur umetikettierte und definitiv suboptimale Ableger des Ursprungsmodels sind.

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Ich vermute, es ist hier deswegen so wenig darüber zu lesen, weil viele p2p-Anleger darüber nicht im WP-Forum schreiben, sondern in p2p-Foren. ;)

 

Bin auch 5-stellig investiert und bei ca. 10 Plattformen.

Bei Twino bin ich wieder raus.

Bondora lasse ich auslaufen.

Neben den eins weiter oben schon genannten bin ich noch bei Viainvest, Peerberry, Bulkestate, Envestio, Crowdestor.

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@eugenkss Warum lässt du Bondora auslaufen?

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vor 4 Stunden von nukin:

@eugenkss Warum lässt du Bondora auslaufen?

Als ich angefangen habe, lag ich mit der Rendite unter den top 20%.

Nach ca. 1-2 Jahren sind immer mehr Kredite ausgefallen, selbst nach meinem Wechel von Portfolio Manager auf Portfolio Pro und Herausnahme der spanischen und der HR-Kredite.

 

Mittlerweile ist die Rendite einstellig. Es gibt Monate, da sind die Ausfälle größer als die erhaltenen Zinsen.

 

Länger ausgefallene Kredite verkaufe ich mit (teils hohem) Abschlag.

Damit kann ich immerhin noch sofort die Verluste gegen die Gewinne (erhaltenen Zinsen) verrechnen lassen.

Finde ich besser, als ggf. jahrelang auf seiner Forderung sitzen zu bleiben und vllt in ferner Zukunft mal einen kleinen Teil davon zurückgezahlt zu bekommen, bevor der (Rest-)Ausfall dann endgültig festgestellt wird.

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Auxmoney nutzt hier wohl niemand? Wegen der hohen Gebühren und niedrigeren Zinsen? Meine Rendite dort ist recht ordentlich. Bin bisher zufrieden. 

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vor 39 Minuten von tfk:

Auxmoney nutzt hier wohl niemand? Wegen der hohen Gebühren und niedrigeren Zinsen? Meine Rendite dort ist recht ordentlich. Bin bisher zufrieden. 

Lasse ich auslaufen. Ausfallrate (bei mir 14%) ist mir zu hoch, Rendite (wenns am Schluss überhaupt eine wird) dafür zu gering. Wenn man nur die besseren Bonitäten nimmt (AA, A) ist mir der Zins zu niedrig. Da stecke ich das Geld dann leiber in einen Anleihen-ETF oder Fonds.

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Die Ausfälle sind in der Tat recht hoch, wobei mir Auxmoney noch eine Rendite von über 14% anzeigt. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen. Bin seit 3 Jahren dabei. Habe grob überschlagen nach eigener Rechnung nach Steuern 7-8% Rendite. 

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Posted · Edited by CorMaguire

vor 12 Stunden von tfk:

Die Ausfälle sind in der Tat recht hoch, wobei mir Auxmoney noch eine Rendite von über 14% anzeigt. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen. Bin seit 3 Jahren dabei. Habe grob überschlagen nach eigener Rechnung nach Steuern 7-8% Rendite. 

Das müssten ja dann ca. durchschnittlich nominal bei 10-11 % bei 0 Inkasso/Ausfällen sein? Noch eine kleine Korrektur: In der auxmoney Terminologie habe ich bisher natürlich 0 Ausfälle, das ist alles noch im Inkasso. Kommt halt seit 2-3 Jahren so gut wie nix rein :)

Bei mir zeigt auxmoney einen "Rendite-Index" (was immer das genau ist) von < 4% bei einem Durchschnittszinssatz von gut 13%. Allerdings habe ich mich auch seit Ende 2016 an keinen Kredit mehr beteiligt.

 

Für mich ist da auch einzig und allein interessant, welche Zahlungen bei mir ein- und ausgehen. Und da habe ich vor fast vier Jahren mal 1000 € hingeschickt und bisher 925€ zurückbekommen. Die restlichen 75€ könnten es auch noch schaffen, wenn es keinen weiteren Ausfall gibt.

 

Ausgewiesen werden in den knapp vier Jahren ca. 225€ Zinsen und ca 14€ Gebühren.

 

 

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Posted · Edited by tfk

vor 4 Stunden von CorMaguire:

Das müssten ja dann ca. durchschnittlich nominal bei 10-11 % bei 0 Inkasso/Ausfällen sein? Noch eine kleine Korrektur: In der auxmoney Terminologie habe ich bisher natürlich 0 Ausfälle, das ist alles noch im Inkasso. Kommt halt seit 2-3 Jahren so gut wie nix rein :)

Bei mir zeigt auxmoney einen "Rendite-Index" (was immer das genau ist) von < 4% bei einem Durchschnittszinssatz von gut 13%. Allerdings habe ich mich auch seit Ende 2016 an keinen Kredit mehr beteiligt.

 

Für mich ist da auch einzig und allein interessant, welche Zahlungen bei mir ein- und ausgehen. Und da habe ich vor fast vier Jahren mal 1000 € hingeschickt und bisher 925€ zurückbekommen. Die restlichen 75€ könnten es auch noch schaffen, wenn es keinen weiteren Ausfall gibt.

 

Ausgewiesen werden in den knapp vier Jahren ca. 225€ Zinsen und ca 14€ Gebühren.

 

 

Ja, laut Auxmoney habe ich auch noch keine echten Ausfälle. Da bewegt sich aber auch bei mir seit Jahren nichts - tlw. sind Insolvenzfälle dabei oder Kreditnehmer ist unbekannt ins Ausland verzogen. Wie gesagt ist mein Renditeindex aktuell 14,7% (und das schon seit Monaten), ich würde aber eher von einer tatsächlich einstelligen Rendite ausgehen. Der Index betrachtet ja nicht nur die Vergangenheit, sondern stellt auch eine Prognose für die Zukunft dar. Insgesamt habe ich 6.000 EUR selbst investiert, wobei ich diese über die Jahre angelegt habe und einen größeren Teil erst vor ca. 8 Monaten. Die Rückflüsse reinvestiere ich stets wieder. Gebundenes Kapital in laufenden Projekten ist derzeit etwas über 6.600 EUR. Davon müsste man jetzt noch die Steuern abziehen, die ich ja separat abgeführt habe. 

 

Als problematisch sehe ich auch, dass man die Gewinne aus Zinsen nicht mit den "Ausfällen" verrechnen kann. Oder ist das irgendwie möglich? Man zahlt also Steuern auf durchaus hohe Zinsen, obwohl tlw. nur sehr wenig getilgt wird/wurde. 

 

Edit: Durchschnittszinssatz meiner Investitionen ist übrigens 11,23%.

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Das ist ja interessant. Auxmoney bezeichnet es also noch nichtmal als Ausfall, wenn der KN in Insolvenz ist?

Also kann man bei einem normalen Privatkredit davon ausgehen, dass das frühestens nach Ablauf der Privatinsolvenz als Ausfall gewertet wird?

Irgendwie auch nicht ganz sauber, diese Betrachtung.

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