polydeikes

Diskussionsthread zum Berufsunfähigkeitsversicherung - Tipps und Tricks und zur Checkliste

69 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von BarbarossaII

Guten Tag Polydeikes,

 

danke für die Zusammenstellung im Sticky-Post "Berufsunfähigkeitsversicherung - Tipps und Tricks how to BU - Erläuterungen, Beispiele, Infomaterial" !!!

Ist klasse!!!

 

Fragen/Anmerkungen zu deinem Sticky-Post:

 

zum Text aus Post #2 ("....., der sollte sich eben entsprechende Hilfe holen und dafür wie auch immer auch angemessen bezahlen."):

evtl. ist eine Übersicht nützlich, wer helfen kann und wie man Kontakt aufnehmen kann (und wessen "Hilfe" man nicht in Anspruch nehmen sollte)

* konzerngebundene Versicherungsvertreter wohl eher nicht, da "Verkäufer" ("https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsvertreter" "https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsvermittler")

* Versicherungsmakler ? "https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsmakler_(Deutschland)"

* Versicherungsberater ? "https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsberater" BVVB Bundesverband der Versicherungsberater e.V.: "www.bvvb.de"

 

zum Text aus Post #4 ("Für GKV Versicherte empfiehlt es sich mind. für die letzten 5 Jahre die Krankenkassenakten anzufordern."):

* evtl. Begriff "Versichertenauskunft" als Schlagwort, für das was man anfordern soll, beifügen. Der Begriff taucht auch auf Wikipedia auf "https://de.wikipedia.org/wiki/Patientenquittung". Als ich eine "Versichertenauskunft" bei meiner GKV angefordert hatte, habe ich eine zeitlich geordnete Liste erhalten, in der die Abrechnungen der Ärzte inl. Zahnärzte seit Beginn meiner Mitgliedschaft in der GKV runtergeschreiben waren (Arzt-Name, Anschrift, Datum, GO-Nr., GO-Text, ICD-Code (mit Ergänzung, ob gesicherte Diagnose, Verdacht,....), ICD-Text, Liste der Apothekenrechnungen (Arzneimittel-Namen), bestimmte Heil- und Hilfsmittel). [Wenn ich die anderen Posts im Forum lese, hatte ich wohl Glück, dass ich etwas brauchbares erhalten habe.]

* beigefügt, war auch eine Info, dass ambulante ärztliche Leistungen nach etwa sechs Monaten, nach Ende des Quartals, in dem die Behandlung erfolgte, verfügbar seien. Ebenso, dass einige Heil- und Hilfsmittel sowie direkt abgerechnete Leistungen ganz fehlen. D.h. wenn man eine komplette Aufstellung (besonders zu den letzten 9 Monaten) will, geht das wohl nicht nur über die Anfrage bei der GKV.

 

zum Text aus Post #4 ("Daher immer darauf bestehen im Zweifelsfall die ICD 10 Diagnosen abzufragen / anzufordern!")

* klar, dass die ICD-Kürzel aus der Abrechnung (und was in der Patientenakte steht) das Relevante ist.

* Evtl. kann zusätzlich auf die GO Nummern der Zahnärtze und der "normalen" Ärzte verlinkt werden

...... GO-Nummern Zahnärzte:

............"https://de.wikipedia.org/wiki/Bewertungsmaßstab_zahnärztlicher_Leistungen"

............"www.kzbv.de/gebuehrenverzeichnisse.334.de.html"

.......Was die 5 Stelligen GO Nummern "normaler" Ärzte bedeuten:

............"https://de.wikipedia.org/wiki/Einheitlicher_Bewertungsmaßstab"

............"www.kbv.de/media/sp/EBM_Gesamt___Stand_1._Quartal_2015.pdf"

* Wie weit muss man es treiben: Ist ein Abgleich der ICD-Kürzel aus der Abrechnung Arzt <=> GKV und der Patientenakte nötig?

 

Gruß,

BarbarossaII

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Geschrieben

Hallo, danke für die Anregungen.

 

Zu 1)

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/47001-berufsunfahigkeitsversicherung-tipps-und-tricks/?do=findComment&comment=972070

 

Dort ist auf Wunsch von kuju bereits ein entsprechendes Posting zu diesem Thema enthalten. Wikipedia werden wir generell nicht verlinken (ich halte die Inhalte teils für fraglich), insgesamt tue ich mich mit Verlinkung veränderbarer Inhalte schwer. Vergleichsweise statisches Material würde ich verlinken. Das wäre im Grunde gar nicht nötig, könnten wir unser eigenes Material verwenden. Das ist aber wiederum ebenfalls nicht zulässig, im Zuge des strikten Werbeverbots des WPFs.

 

---

 

Zu 2)

 

Hier kam es offensichtlich zu Verwirrungen. Die erste Anlaufstelle sollte immer der Arzt sein und das, was dieser in deiner Patientenakte stehen hat. Dieses ggf.zusätzlich zu konkretisieren oder zu validieren ist aus den angegebenen Gründen ratsam. Die beabsichtigte Aussage war nicht, dass man generell eine Auskunft der kassenärztlichen Vereinigung oder Krankenversicherung bräuchte. Ich hielt die Formulierungen für klar, offensichtlich waren sie es nicht, du bist nicht der Erste.

 

Ich geb an der Stelle nochmal ein konkretes Beispiel:

Ich war beim Arzt wegen Rückenschmerzen in Behandlung. Sind Rückenschmerzen ein für die BU Versicherung relevantes Thema? Ja, sind sie. Besteht ein Risiko, dass der Arzt statt BWS (sinng. harmlos mal Schmerzen, ggf. anlassbedingt) was anderes abgerechnet hat? Ja, eindeutig, worst case Radikulopathie ( = nicht ob BU, sondern nur wann).

 

-> Wahlmöglichkeiten

 

a) saubere Aufbereitung inkl. Arztbericht (Diagnose, Zeitraum, Behandlung, Abschluss) (+ in anderen Fällen ggf. Arztbefunde, bspw. Blut- und Gefäßgeschichten)

b) Kontrolle, wie die Aktenlage beim Krankenversicherer aussieht

 

---

 

a und b funktionieren beide gleich prächtig und minimieren jeweils das Risiko so gut wie möglich. Was nicht funktioniert - auch wenn nur das gem. §19 VVG formal gefordert ist - nur mal grob nachdenken was war und nach Gefühl notieren. Die Beweislast, dass es eben tatsächlich nur mal Rückenschmerzen nach dem Sport waren (und eben keine xyz), liegt bei dir. Das kann in bspw. 8 Jahren (+zurückliegender Zeitraum( schwierig werden, ggf. gibt es nicht mal mehr den ursprünglich behandelnden Arzt.

 

Zudem liegt die Beweislast, dass Verschuldensgrad xyz nicht vorlag (Versicherer unterstellt fast immer Vorsatz und muss den auch nicht belegen) ebenfalls bei dir ... so es eine Anzeigepflichtverletzung war.

 

---

 

Grds. wollte ich mit den Zeilen sensibilisieren für das Thema, die Wirkung war aber wohl eine andere als beabsichtigt. Werde das bei der nächsten Anpassung des Threads berücksichtigen.

 

---

 

 

zu 4)

 

Eben ... IM ZWEIFELSFALL ...

 

Hier muss man aber dazu sagen, dass wir (Alex und ich) schlichtweg aus der Perspektive des Maklers schreiben. Das heißt, wir gehen einfach davon aus, dass sich der jeweilige Interessent in Folge fachliche Hilfe sucht und mit dem bspw. Makler zusammen die Aufbereitung der Gesundheitshistorie angeht.

 

Do it yourself Anleitungen sind genau das, was mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Hose geht und was absolut nicht Sinn und Zweck des Threads sein kann. Das ist nichts anderes, als wenn medizinische Laien auf Internetportalen in die Selbstdiagnose gehen, am Ende hat man immer Krebs.

 

Das maximale Ziel des Threads besteht darin, dass der Leser die Herangehensweise und Arbeitsweise seines Vermittlers besser beurteilen kann. Der Thread dient in keinster Weise dazu den qualifizierten Vermittler durch DIY zu ersetzen ... selbst wenn wir es wollten, das könnten wir mit so einem Thread auch gar nicht. Viel zu individuell ...

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Geschrieben · bearbeitet von BarbarossaII

Guten Tag Polydeikes,

 

danke für Deine Erläuterungen.

 

zu 1.

* muss gestehen, dass ich erstmal nur die ersten Posts/Kapitel des Thread durchgearbeitet habe (viel Material - aber richtig gut!)

* daher ist mir der von Dir verlinkte Post entgangen, weil er weiter hinten im Thread steht (und ich dachte "weiter hinten im Thread ist zeitlich erst später dran").

* der verlinkte Post beantwortet nämlich alles - und braucht kein wikipedia oder Werbung ;- )

* damit das Mittverständnis nicht nochmal auftritt, kannst Du evtl. bei Gelegenheit Deinen Link auf Post #34 an der von mir genannten Stelle in Post #2 einfügen.

 

zu 2): ok, verstanden

 

zu 4): ok, verstanden

 

Gruß,

Barbarossa II

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Geschrieben

Ich geh mal davon aus, du meintest #3 (Post) und #2 der Gliederung. Da habe ich es jetzt als Hinweis aufgenommen. So richtig / wie gewollt?

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Geschrieben

thanx!

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Geschrieben

Gut, danke dir.

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Geschrieben

Hallo Polydeikes, auch von mir ein großes Lob an dich und die anderen Autoren. So viele, gut aufbereitete Infos habe ich zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung noch nirgends gesehen oder gehört.

 

Da mir mein Makler derzeit eine BUZ mit Basisrente in Schicht 1 schmackhaft machen will, habe ich noch einmal das betreffende Kapitel 7.5 durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass eine Grafik fehlt, die du im Post #31 im zweitletzten Absatz beschreibst.

 

Mit jedem Jahr Berufsunfähigkeit steigt die Differenz zwischen Brutto- und Nettorentenleistung jedoch weiter an, da die Erhöhungen zu 100 % steuerpflichtig sind bei Rürup. Und das ist das eigentliche existenzielle Problem von BUZ+Rürup Konstrukten, verdeutlicht in nachfolgender Grafik.

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Geschrieben

Siehe Hinweis auf Seite 1, ganz oben, ganz fett in rot. Das Problem besteht einfach darin, dass wir natürlich Material ohne Ende haben, aber dieses eben gebrandet ist. Sprich unsere "Werbe-" und "Beratungsunterlagen" sind. Das Material zu "neutralisieren" ist ein riesen Aufwand, zumindest für mich, da quasi alles in PDF-Form vorliegt und einzeln neutralisiert werden müsste, gem. Werbeverbot WPF.

 

Deswegen fehlen an vielen Stellen noch die Materialien.

 

Zumal man nicht einfach nur den copyright-Vermerk rausnehmen kann, sondern wieder ein WPF Wasserzeichen oder Copyright reinbauen muss. Hab schon oft genug von mir im WPF zur Verfügung gestelltes, neutrales Material anschließend auf Seiten von Mitbewerben wiedergefunden, das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

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Geschrieben

An den fetten roten Text hatte ich auch schon gedacht. happy.gif

Ich wurde nur stutzig, da du die Grafik ja explizit im Text erwähnst und dachte deshalb zunächst an einen Flüchtigkeitsfehler.

 

Aber danke für die Erklärung, die Sache mit dem Copyright leuchtet mir ein.

Die Grafik wird ja auch streng genommen nicht unbedingt benötigt. Anhand von dem Text kann man sich ja denken, was du in dieser Grafik aufzeigen würdest.

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Geschrieben

An den fetten roten Text hatte ich auch schon gedacht. happy.gif

 

:lol:

 

Jo, is halt so. Gem. Planung kümmere ich mich um März um den Riester Sticky, ggf. danach den BU Sticky fertig machen. Früher wird sich da eher nichts tun.

 

Zumal trotz Zielsetzung - möglichst wenig veränderungsanfällig zu sein - auch schon wieder Teile des BU Stickys nicht mehr so 100 % up to date sind.

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Geschrieben

Mal notiert und festgehalten, unter https://www.wertpapier-forum.de/topic/49199-bu-gegen-einmalbeitrag/ wurde das Thema BU gegen Einmalbeitrag diskutiert, mal zur Abwechslung kein ausgelutschtes und ständig wiederholtes Allerweltsthema. Obwohl durchaus interessant, idR für die Mehrheit nicht praxistauglich, daher auch zukünftig keine extra Aufführung im Sticky, das Wissenswerte steht jetzt ohnehin dort drin.

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Geschrieben

Hallo, ich habe mir die Tips und Tricks zur BU und Rurüp-Rente bereits durchgelesen.

Erstmal vielen Dank an die Ersteller für die Mühe.

 

Ich habe dazu aber auch noch eine Frage ob ich es richtig verstanden habe bezüglich Schicht 1 bzw. Schicht 3 im Hinblick auf eine BU.

 

In Schicht 3 richtet sich die Rente nach der Tabelle von §55 EstDV. Wonach die besteuerung der Rente geringer wird mit verstreichen der Laufzeit.

D.h. Um so weniger die Rente noch laufen muss bis zu "Ende" (Alter 67) umso höher werden die monatllichen Raten der Rente?

 

 

Schicht 1 fand ich schon komplizierter, aber wenn ic hdas richtig verstanden habe steigt der Prozentsatz jährlich um 1% bzw. 2% bis zum Jahr 2040 wo dann die monatlichen Raten der Rente zu 100% versteuert werden?

Ich habe mal versucht ein Beispiel zu rechnen, ist dieses so richtig?

 

Hoffe das Beispiel ist verständlic, den Steuersatz von 15% und die 2000€ Brutto-Rente hab ich einfach mal so angenommen.

Mit jedemJahr bis 2040 wird die Rente höher versteuert, und somit auch die monatlichen Raten niedriger?

 

Ist es dieser Zusammenhang der die Rürup-Rente im Zusammenhang mit einer BU "unatraktiv" macht?

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Geschrieben

Ist es dieser Zusammenhang der die Rürup-Rente im Zusammenhang mit einer BU "unatraktiv" macht?

 

Einer von vielen. Darüber hinaus sind auch sämtliche Rentenerhöhungen in Schicht 1 unabhängig vom Zeitpunkt zu 100 % zu versteuern. Zudem ist die Ablaufleistung aus der BUZ zu 100 % zu versteuern, im Falle einer langfristigen BU sind das einige zehntausend Euro weiterer Unterschied.

 

Es kommen die Softfaktoren Anpassbarkeit und Flexibilität dazu.

 

Es kommt die generelle Sinnlosigkeit von Rürup als Sparbaustein dazu.

 

usw. usf. ... schon 1000te Male ausführlich diskutiert.

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Geschrieben

Jetzt habe ich bei meiner KK die Quittungen angefordert und bekomme tatsächlich nur bis zu 18 Monate, auf der Homepage heißt es: "Die TK-Patientenquittung reicht maximal 18 Monate zurück."?! Im Leitfaden heißt es allerdings, man solle standhaft bleiben? Oder verwechsel ich das jetzt? Heißt das "Kind" bei allen KKs gleich? Nur zur Vermeidung von solchen Missverständnissen...

 

Ein übliches Problem. Du bestehst einfach darauf, dass dir die in den letzten 5 Jahren abgerechneten Diagnosen übersendet werden. Es ist dein Recht und deren "Serviceleistung TK Patientenquittung" soll dich mal peripher tangieren.

 

Bei konkretem Verdacht kommt es auf die ICD 10 Schlüssel an, ohne Verdacht reichen aber zunächst auch die reinen Abrechnungsschlüssel. Konkrete Handlungsoption hängt halt davon ab, was du beim "Nachfragen" bei den Ärzten schon rausgefunden hast, respektive woran du dich erinnern kannst.

 

Die TK hat ja im Zweifelsfall den Vorteil, dass man auch in eine der Filialen reinmarschieren kann. ;)

 

Aber immer nicht nur standhaft, sondern auch höflich bleiben.

 

---

 

hier ein anderer aktueller Thread dazu:

http://www.wertpapie...e-bu-gefahrden/

 

Ich habe auch nur eine Standard 18-Monatsquittung bekommen, obwohl die Dame am Telefon mir sagte die Daten würden 10 Jahre gespeichert und auch verstanden hat, dass ich alle Daten haben will die sie haben, also die der letzten 10 Jahre.

Kann jemand auf ein entsprechendes Gesetz / Paragraph verweisen, das diese Auskunftspflicht regelt? Ich möchte das korrekte Vokabular verwenden, damit ich verstanden werde bzw. die Servicekräfte mal ein bisschen zum Nachdenken bringen kann was ich wirklich will. Per Online-Recherche bin ich nicht wirklich weiter gekommen, da immer über diese Abrechnung berichtet wird die ich bekommen habe (letztes Geschäftsjahr der Krankenkasse).

Vielen Dank!

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Geschrieben

Die Norm ist der Par. 83 SGB X. Und gerade Leute, die meinen mit Par.-Nennung Sozialversicherungsfachangestellte zum Nachdenken bringen zu müssen, führen dazu ... lassen wir das besser.

 

Den KKs fällt immer wieder was Neues ein. Bspw. man habe nur EBMs, man solle gleich die Kassenärztliche Vereinigung nerven usw. usf. ...

 

Und in BaWü häuft sich seitens Kassenärztlicher Vereinigung in letzter Zeit die Behauptung es liege kein berechtigter Auskunftsanspruch vor.

 

Man darf davon ausgehen, dass die neueste Welle an medialer Berichtserstattung über Abrechnungsbetrug zu massenhaften Anfragen geführt hat.

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Geschrieben

Die Norm ist der Par. 83 SGB X. Und gerade Leute, die meinen mit Par.-Nennung Sozialversicherungsfachangestellte zum Nachdenken bringen zu müssen, führen dazu ... lassen wir das besser.

Danke! Da ist auch nur von schwammigen "Sozialdaten" die Rede. Auf Paragraphen will ich mich gar nicht beziehen. Die kennt sowieso niemand. (ja, ja, ...)

Ich wollte nur mein Vokabular updaten und vielleicht die bessere Darstellungsform für mein Anliegen rausfinden. Das gibt der Paragraph aber nicht so her.

 

Man darf davon ausgehen, dass die neueste Welle an medialer Berichtserstattung über Abrechnungsbetrug zu massenhaften Anfragen geführt hat.

Und ich glaube, aus diesem Grund bin ich im 0815 Prozess gelandet...

 

Also einfach noch 20 mal anrufen und falsche Briefe raus schicken lassen, bis man bekommt wonach man gefragt hat. Habe ich gerade mit meinem DSL-Provider durchgemacht.

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Geschrieben

Die Geschichte geht weiter genau wie vorausgesagt.

Den KKs fällt immer wieder was Neues ein. Bspw. man habe nur EBMs, man solle gleich die Kassenärztliche Vereinigung nerven usw. usf. ...

Ich weiß zwar nicht was EBMs sein sollen, aber es hieß am Telefon die 18 Monate sind Daten wie von der kassenärztlichen Vereinigung stammen und die TK angefordert hat. Ich habe dann im Gespräch rausgefunden, dass ich besser selbst bei der kassenärztliche Vereinigung nach meinen Daten frage, wenn das denn so ist. Was mich wundert ist, dass die Krankenkasse wohl überhaupt gar nichts gespeichert hat. Das bekomme ich jetzt auch noch bescheinigt.

 

Und in BaWü häuft sich seitens Kassenärztlicher Vereinigung in letzter Zeit die Behauptung es liege kein berechtigter Auskunftsanspruch vor.

Leider wohne ich seit 2 Jahren in BaWü.

Wie sind die kassenärztlichen Vereinigungen organisiert? Ich war in den letzten 10 Jahren bei Ärzten in 4 Bundesländern. Muss ich alle Vereinigungen einzeln anschreiben, oder kann ich die komplette Auskunft von einer erledigen lassen?

 

Im Grunde sind die abgerechneten Diagnosen nur ein Baustein, der nicht unbedingt erforderlich ist. Aber ich würde mich gerne nicht nur auf die Ärzte verlassen. :/

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Geschrieben

Hallo,

kurz zur Klärung: EBM meint einheitlicher Bewertungsmaßstab. Im Prinzip könnte man auch sagen: Die Gebührenordnung der GKV. Darin enthalten sind sämtliche Posten, die Ärzte mit den Kassen abrechnen dürfen.

Die KVen sind sind regional gegliedert. Jedes Bundesland hat eine eigene KV, NRW gönnt sich m.W.n. sogar 2. Ratsam wäre es daher sicherlich, diese auch einzeln anzuschreiben und sich die Dokumente zukommen zu lassen.

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Geschrieben

Danke für die Antwort. Ich habe mich dazu entschieden die Daten der Krankenkasse/K.Vereinigung nicht zu nutzen. Gründe: (1) Ich werde behindert. (2) Ich bewerte die Krankenakten der Ärzte als maßgeblich. Damit kann ich meine Auskunftspflicht nach bestem Wissen erfüllen und nachweisen. Die Abrechnungsdaten dienen nun mal in erster Linie der Abrechnung und nicht der Diagnose.

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