Porttrader

Porttraders Depot

98 Beiträge in diesem Thema

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So, ich denke es ist mal wieder Zeit für ein Depotupdate. Die im letzten Beitrag angekündigten Sparpläne laufen inzwischen, was sich auch als die weitere Beruhigungspille für das Depot erwiesen hat. Ich habe in der letzten Zeit, durch ständiges hinterfragen "würdest Du diesen Wert im Falle einer Baisse nachkaufen", das Depot weiter an meinen Idealzustand gebracht. Das bedeutet dass die Banken und die Autowerte u. a. aus dem Depot geflogen sind (praktischerweise alle mit Gewinn), und das freigewordene Geld in bestehende und neue Werte umgeschichtet wurde. Aber seht selbst:

 

 

 1.JPG2.JPG

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Dein Depot gefällt mir auch gut,

wir haben da einige gleiche Werte im Depot.

 

Warum hast Du von Unilever die NL-Version

gibt es hier einen Vorteil ?

 

Ghost_69 :-*

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Geschrieben

Tja, die NL-Unilever ist aus schierer Unwissenheit im Depot gelandet. Zum Kaufzeitpunkt fehlte mir mein heutiges Wissen bzgl. Quellensteuer in den Herkunftsländern. :-*

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Am 28.3.2017 um 18:16 schrieb Porttrader:

Tja, die NL-Unilever ist aus schierer Unwissenheit im Depot gelandet. Zum Kaufzeitpunkt fehlte mir mein heutiges Wissen bzgl. Quellensteuer in den Herkunftsländern. :-*

Wenn Du mal über dem Freibetrag bist sind die NL Aktien sogar leicht günstiger da sie (a) meist billiger sind und (b) aufgrund des Soli die Steuer ein wenig günstiger ausfällt.

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Geschrieben · bearbeitet von Porttrader

Nachdem jetzt die Sparplannach/neukäufe im Depot gelandet sind, sieht die Depotverteilung jetzt wie folgt aus:

 

Unbenannt.JPG

Nachgekauft per Sparplan wurden:

- BASF AG

- PepsiCo

- Cisco Systems

- Johnson & Johnson

- Coca-Cola

 

Erstbesparung:

- Reckitt Benckiser

- Henkel

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Geschrieben

So, ich bin es mal wieder. das letzte Update ist inzwischen knapp zwei Monate her, von daher lohnt es sich, ein neues zu veröffentlichen.

Unbenannt.JPG 

 

Wie man sieht, gab es ein paar Änderungen, welche ich hoffentlich noch zusammen bekomme.

 

Verkäufe:

Honeywell: Kleine Gewinnmitnahme zur Befriedigung des Spieltriebes. Der Wert bleibt auf jeden Fall auf der Watchlist, und wird bei Gelegenheit (tiefere Kurse) wieder ins Depot wandern.

Cloetta: Die Zahlen und der Ausblick waren bescheiden, da gibt es bessere Werte.

Canon: Für die inzwischen anspruchsvolleren Depotansprüche ein zu einseitig orientierter Wert. Kameras und Drucker sind eben nicht die stabilen Umsatzbringer wie Konsumgüter.

 

Nachkäufe:

Frosta, Leifheit: Beide Werte sehe ich als kleinere halbwegs stabile Nebenwertebeimischung an, welche dem Depot bis jetzt eigentlich nur gut getan haben. Die Zahlen sehen bei beiden ordentlich aus, von daher stockte ich auf.

General Mills: Einer der wenigen Konsumgüterwerte welche gerade relativ "günstig" zu haben sind und außerdem ein zuverlässiger Dividendenzahler/erhöher sind. Ich bin nach wie vor von dem Wert überzeugt, und spekuliere nebenbei noch auf eine Übernahme durch wen auch immer. Die mauen Umsätze sind für mich (noch) kein Grund, diese Investition in Frage zu stellen.

Orkla ASA: Orkla ist in den Nordischen Ländern eine Bank, was den Bereich Nahrungsmittel/Konsumgüter angeht. Die Zahlen sind überzeugend, von daher verdoppelte ich diese Position.

 

In den beiden zurückliegenden Monaten gab es natürlich diverse Sparplanausführungen, welche ich hier aber nicht extra noch aufführen möchte. Was vielleicht noch erwähnenswert ist, dass Atlas Copco mit einem Trailing Stop ausgestattet ist, da der inzwischen aufgelaufenen Gewinn in etwa den zur erwartenden Dividenden der nächsten 17 Jahre entspricht. Greift der Stop, nehme ich halt die Gewinne mit und investiere woanders, greift er nicht, freue ich ich mich über über weitere Kursgewinne und Dividenden. 

 

Und einmal zur Erklärung bevor hier Rufe nach detaillierteren Zahlen u. ä. kommen. Dieses Depot dient zur Anregung, Information, Ideenfindung anderer Mitstreiter und nicht als Seelen/Zahlenstriptease meinerseits zur Befriedigung der Neugier Anderer. Anders ausgedrückt: Mein thread, meine Art der Ausführung!

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Geschrieben · bearbeitet von Dudelinode

vor 51 Minuten schrieb Porttrader:

.

Nachkäufe:

...

General Mills: Einer der wenigen Konsumgüterwerte welche gerade relativ "günstig" zu haben sind und außerdem ein zuverlässiger Dividendenzahler/erhöher sind. Ich bin nach wie vor von dem Wert überzeugt, und spekuliere nebenbei noch auf eine Übernahme durch wen auch immer. Die mauen Umsätze sind für mich (noch) kein Grund, diese Investition in Frage zu stellen.

...

Ich hatte mir die ebenfalls angesehen. PE ist in Ordnung und ca im S&P Schnitt und unter dem Industrieaverage. Allerdings haben mich die sehr schlechte Umsatzentwicklung der letzten 2 Jahre (-1,5 und -6%) doch nicht ueberzeugt. Ausserdem ist die Payout ratio auch schon bei 72% angekommen. FCF waechst auch nicht so richtig weiter ... vielleicht ist die PE hier auch einfach nur gerechtfertigt gesunken.

 

Bin hier noch unentschlossen. Uebernahmenfantasien koennten natuerlich die Bewertung gut anheizen.

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Hallo Porttrader,

gibt es von dir bald mal wieder ein Update?

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Am ‎01‎.‎10‎.‎2017 um 21:08 schrieb BeCa:

Hallo Porttrader,

gibt es von dir bald mal wieder ein Update?

Na, wenn jemand fragt, will ich mich nicht lumpen lassen.

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Wie man unschwer erkennen kann, gab es doch ein paar kleine Änderungen (Ich hoffe, ich bekomme die noch auf die Reihe).

 

Verkäufe:

Frosta: Da gab es schöne Gewinne, welche für einige Jahre die Dividende vorwegnahmen. Im Nachhinein betrachtet war der Verkauf zu früh bzw. möglicherweise eine komplett falsche Entscheidung, man wird es sehen.

Leifheit: Da bin ich +/- 0 rausgegangen um auf meine mir selbst auferlegte Strategie (Dividendenzahlende Blue-Chips) zurückzukommen.

General Mills: Ich schrieb im letzten Update, dass mir die sinkenden Umsätze (noch) keine Kopfschmerzen bereiten. Bei den letzten Zahlen deutete sich dann aber eine beginnende Migräne an, so dass ich die Aktie mit Verlust abgestoßen habe.

 

Käufe:

Honeywell: hatte ich im letzten Update schon angedroht, und nun in die Tat umgesetzt. Die Abspaltungsvorhaben machen die Sache noch einmal extra interessant.

Clorox: Verfolge ich schon eine ganze Weile, und entspricht genau dem was ich suche, einem langweiligen Dividendenzahler

 

Nachkäufe (ohne Sparpläne):

 

Kimberly-Clark

 

Ansonsten, wie üblich diverse Sparplanausführungen auf bestehende Werte. Dividendenstrom schwillt immer mehr an, was weiteres Investieren ermöglicht.

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Geschrieben

 

Auch wenn ich hier wenig schreibe (gibt ja auch nicht so viel Aufsehenerregendes, folgt hier noch einmal ein aktueller Stand und Jahresabschluss.

Unbenannt.JPG

 

Prinzipiell laufen die Sparpläne wie gewohnt weiter, was bei den steigenden Märkten allerdings nicht ganz so viel Laune macht. AT&T wurde sparplanmäßig pausiert, da hier die erste Zielgröße erreicht ist.

 

Wie man erkennen kann, habe ich auch einen kleinen Ausflug Richtung China gemacht, und das Depot um Tencent und Hegan Internationel erweitert. Leifheit und Frosta sind auch wieder mit von der Partie, ansonsten wurden einige neue Sparpläne aufgenommen, und andere Positionen ausgebaut oder umgeschichtet.

 

Was die Performance vom vergangenen Jahr angeht.... reden wir nicht drüber! Die habe ich im Laufe des Jahres mit völlig irrationalen Käufen/Verkäufen (welche hier nicht aufgeführt sind, da manchmal Sinneswandel innerhalb von Stunden) zunichte gemacht (Dafür hab ich jetzt ein bisschen was im Verlusttopf stehen, was man ja auch mal gebrauchen kann). Das muss aufhören, da ich im Nachhinein erahnen kann, was das Stillhalten der Finger für Erfolge gebracht hätte.

 

Was beim Nichtstun passieren kann, sieht man jetzt in den ersten Tagen des Jahres, die Performance des Depots zieht deutlich an. Also einfach laufen lassen.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitlesern ein erfolgreiches, gesundes 2018.

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Geschrieben · bearbeitet von Porttrader

Nachdem wieder 4 Monate ins Land gezogen sind, wird es mal wieder Zeit für ein Depotupdate:

 

 

Wie man sieht, ist ein bisschen was passiert. Da die Märkte jetzt mal den Rückwärtsgang eingelegt haben (jedenfalls bei den meisten meiner Werte), freut man sich inzwischen richtig auf die Ausführung der Sparpläne. Endlich erfüllen die mal Ihren Zweck, senken die Einstandskurse und steigern die Dividendenrendite.

 

Verkäufe:

Der China-Ausflug wurde so schnell beendet, wie er begonnen wurde. Hintergrund war ein ganz banaler, überhaupt nicht nachzuvollziehender: Bei jedem Blick ins Depot stachen die beiden Chinawerte in meinen Augen wie faule Äpfel hervor. Und da ich mir selbst auferlegt habe, dass Bauchgefühl und Unwohlsein in solchen Fällen das Sagen haben, wurden die beiden Werte umgehend aus dem Depot entfernt.

-Frosta; hier war eigene Dummheit der Verkaufsgrund... Ich sag nur Verwechslung Limitverkauf und TrailingStop...

 

Käufe:

(Bedingt durch die Kündigung einer völlig unsinnigen, vom Bankberater aufgeschwatzten, Rentenversicherung mit fragwürdigem Ausgang, stand ein wenig Geld in Form eines kleineren Betrages für Einmalkäufe, und freigewordene Beiträge der RV für die neue Sparpläne zur Verfügung. Da ich im Bezug auf Aktien inzwischen ein ausgeprägtes Sammler und Jäger Gen entwickelt habe, wurden bestehende Sparpläne nicht aufgestockt, sondern neue eingerichtet.

Einmalkäufe: Leifheit, Kimberly-Clark, Clorox, Volvo

Neukäufe:

Cloetta - Nachdem Cloetta sein Minusgeschäft in Italien verkaufen konnte, bin ich zuversichtlich dass die zukünftigen Zahlen wieder besser auf Kurs kommen sollten. Dass es sich bei Cloetta nicht um einen Blue-Chip mit aristokratischer Dividendenhistorie handelt, ist mit bewusst. Was aber noch nicht ist, kann ja noch werden. Außerdem wurde für dieses Jahr zuzüglich zur normalen Dividende eine Sonderdividende angekündigt.

Husqvarna - war anfänglich mal im Depot, und ich habe mich über den Verkauf damals inzwischen derart geärgert, dass es nur einen Weg gab, diesem Ärger Luft zu machen: Wieder rein ins Depot damit! Husqvarna ist in meinen Augen ein feines Unternehmen mit starken Marken und guten Zahlen. Außerdem ist das Unternehmen für mich ein Habenwollen-Investment.

Church & Dwight - Für mich ein typisches Langfristinvestment (wenn auch etwas teuer) mit niedriger, aber stetig steigender Dividende. Die Zahlen sehen in meinen Augen ganz passabel aus, ein Investment für längere Zeit.

EATON - Für mich als aus der Branche kommender, ein Investment unter der Rubrik, Unternehmen bekannt, Produkte bekannt, Zahlen passen, kaufen!

 

Neue Sparpläne:

Canon - Durch den Kauf der Medizintechniksparte von Toshiba sollten sich hier neue Möglichkeiten auftun. Die Dividende ist nicht zu verachten, auch wenn das Payout hier am Anschlag liegt. Trotz allen Unkenrufen, für mich ein Investment für längere Zeit.

Fastenal - Ein Unternehmen welches ich schon lange auf dem Zettel habe. Old Economy mit einem stabilen Geschäftsmodell und passablen Zahlen. Ob man sich der Konkurrenz durch zukünftige Geschäftsmodelle á la Amazon erwehren kann, wird die Zeit zeigen.

Cisco - Ein gutes Unternehmen aus einer Branche, welche bei mir bewusst ein wenig kurz kommt. Allerdings mit einem dicken Cashpolster, welches für viele schöne zukünftige Dividenden reichen sollte.

EON - Endlich ein Versorger im Depot! Auf dem Zettel steht EON schon lange, allerdings hat die Aussicht quasi Netzmonopolist zu werden, die Entscheidung beflügelt, hier endlich einen Sparplan zu starten. Von der netten Dividende mal ganz abgesehen.

Fuchs Petrolub - Auch ein starker Midcap darf mal ins Depot einziehen. Die Entwicklung von Fuchs, dem Kurs und en Zahlen ist schon beeindruckend. Möglicherweise am Top den Sparplan gestartet, das wird die Zukunft zeigen.

Evonik - Rationale Gründe für den Kauf? Kann ich keine liefern. Hier war nur das Bauchgefühl und ein ständiges Habenwollen der Treiber zur Einrichtung des Sparplans.

 

So, das soll es erst einmal gewesen. Falls ich auf irgendeine Transaktion nicht eingegangen bin, oder irgendwelche Fragen bestehen, immer her damit. 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Zitat

Da ich im Bezug auf Aktien inzwischen ein ausgeprägtes Sammler und Jäger Gen entwickelt habe, wurden bestehende Sparpläne nicht aufgestockt, sondern neue eingerichtet.

 

Du schreibst ja selbst, dass Du mehr auf Deinen Bauch als auf Kennzahlen achtest. Führt das nicht zwangsläufig zu einer Überdiversifizierung? Was genau reizt Dich an Canon? 

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Danke für deinen Post.

Eaton ist ein sehr solides Unternehmen und ich beobachte den Kurs schon länger.

Die Kennzahlen überzeugen mich sehr. Bin demnächst auch dabei.

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Geschrieben

vor 16 Stunden schrieb Schildkröte:

 

Du schreibst ja selbst, dass Du mehr auf Deinen Bauch als auf Kennzahlen achtest. Führt das nicht zwangsläufig zu einer Überdiversifizierung? Was genau reizt Dich an Canon? 

Die Gefahr einer Überdiversifizierung sehe ich so nicht, lasse mich allerdings auch gerne eines besseren belehren (das wird einzig und alleine die Zeit zeigen). Ich würde mich jetzt auch nicht in der Anzahl der Werte einschränken wollen, dazu habe ich zu viele gute interessante Unternehmen auf der Watchlist. Ich erwische mich allerdings inzwischen dabei, wie mir Gedanken in den Kopf kommen, gerade bei den Käufen außerhalb der Sparpläne etwas schlanker zu werden. Das monetäre Verhältnis Einmalkäufe zu Sparplänen liegt im Monat bei 1:5. Das bedeutet, ich muss zwei bis drei Monate warten, bis ich das Geld für einen Einmalkauf in passabler Größe zusammen habe.

 

Bezüglich Canon konnte man im letzten Annual Report endlich mal wieder Umsatz- und Ergebnissteigerungen finden. Nachdem die letzten Jahre eher stagnierten, bzw. Rückgänge zu verzeichnen hatten, habe ich hier, auch durch die neue Medizintechniksparte, durchaus Fantasie für die Zukunft. Die Steigerung der Dividende ist daher auch als positives Zeichen zu werten. (auch wenn sie einen Sonderbeitrag bzgl. des Firmenjubiläums enthält)

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Wieviel macht die Medizintechniksparte bei Canon aus? Und wieviel die Sparte für "hochwertige" Geräte wie etwa Systemkameras? Herkömmliche Digitalkameras leiden unter kamerafahigen Smartphones. 

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Am ‎06‎.‎04‎.‎2018 um 18:29 schrieb Schildkröte:

Wieviel macht die Medizintechniksparte bei Canon aus? Und wieviel die Sparte für "hochwertige" Geräte wie etwa Systemkameras? Herkömmliche Digitalkameras leiden unter kamerafahigen Smartphones. 

Die Medizintechniksparte macht ~11 % aus. Die Sparte für die "hochwertigen" Geräte (um in Deinem Sprachgebrauch zu bleiben ;) ) ~ 28 %.

Nebenbei unterteilt sich Canon dann noch in die bekannte Bürosparte (Drucker) ~46 % und dem "Rest" ~ 18 % (Netzwerkkameras, Maschinen zur Herstellung von OLED- Bildschirmen, Maschinen für das Flachduckverfahren im Bereich Halbleiter und für das Flachduckverfahren im Bereich Flat-Screens. Dazu kommen noch interessante Sparten wie Raumfahrt- bzw Satellitentechnik, ganz zu schweigen von in Bau befindlichen Weltraumteleskopen.

 

Canon nur als langweiligen, dem Untergang geweihten, Kamerahersteller darzustellen, finde ich nicht ganz fair.

 

Was das "Können" von Smartphones gegenüber Digitalkameras angeht, habe ich in den letzten Urlauben grundsätzlich beide Möglichkeiten der Bildaufnahmen genutzt, sprich ein und dasselbe zweimal aufgenommen. Die Unterschiede zeigen sich dann am Rechner. Wenn selbst ich als fotografischer Laie zu dem Schluss komme, dass Smartphones und Digigalkameras nicht 1:1 zu vergleichen sind, sollten auch andere darauf kommen. Mein Fazit ist inzwischen, dass es Photographien gibt bei denen die Smartphonekamera im Vorteil ist, und wieder andere Photographien bei denen nichts über eine Digitalkamera geht.

 

In Summe (das Geschriebene, die Zahlen, Jahresendreport, das Bauchgefühl) bleibe ich optimistisch gestimmt für Canon.

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Danke für Dein Feedback. Das bestreite ich gar nicht, dass Smartphonekameras nicht so gut sind wie Digitalkameras. Allerdings werden sich viele User (aus Bequemlichkeit/Gewohnheit) mit Smartphonekameras zufrieden geben bzw. sich nicht noch extra eine Digitalkamera anschaffen. Das führt zwar nicht zwangsläufig zum Untergang von (reinen) Herstellern von Digitalkameras. Aber es hemmt auf jeden Fall die Wachstumsphantasie. 

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Geschrieben

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, melde ich mal auch meinen Jahresabschluss.

 

Das Jahr verlief im Großen und Ganzen wie man es bei anderen Jahresabschlüssen hier im Forum schon gelesen hat. Prinzipiell ganz gut, aber der Dezember hat die Kurse wieder in Richtung erfreuliche Kaufkurse gebracht.

 

Hier einmal ein kurzer Überblick über den aktuellen Bestand:

 

Sparpläne (Einstandskurs)

Unilever N.V. 42,xx

Johnson & Johnson 108,xx

Vodafone 2,xx

GSK 17,xx

MMM 179,xx

Fielmann 57,xx

Siemens 113,xx

McDonald´s 153,xx

Coca-Cola 39,xx

Union Pacific 130,xx

KAO 67,xx

Procter & Gamble 69,xx

AT&T 32,xx

Diageo 28,xx

Texas Instruments 88,xx

Microsoft 96,xx

BASF 83,xx

Reckitt Benckiser 73,xx

Mondelez 36,xx

Verizon 52,xx

PepsiCo 98,xx

Wesfarmers 28,xx

Fastenal 46,xx

E.ON 9,xx

Cisco 40,xx

Pfizer 37,xx

 

Direktinvestitionen:

Volvo 14,xx

Kimberly Clark 99,xx

Essity 22,xx

Orkla 7,xx

Henkel St 93,xx

Bremer Lagerhaus 13,xx

Leifheit 17,xx

Frosta 64,xx

Husqvarna 7,xx

General Mills 35,xx

Atlas Copco 21,xx

Kone 43,xx
Coles (SpinOff v. Wesfarmers) 7,xx

 

Und hier einmal die prozentuale Aufteilung der vorgenannten Werte:

Div2.PNG

 

Und was natürlich für mich am wichtigsten ist, die Dividendenentwicklung:

 

Div 1.PNG

 

Je länger man so einem auf Dividenden ausgerichteten Depot Zeit gibt sich zu entwickeln, desto mehr Spaß hat man. Durch die regelmäßige Aufstockung per Sparpläne wachsen die Dividenden in schöner Regelmäßigkeit weiter, und ermöglichen so weitere Aufstockungen. Je länger das Depot läuft, desto mehr hat man das Gefühl es entwickelt sich zu einem perpetuum mobile. Die Dividendenrendite des Depots beträgt zurzeit 3,37% auf den Einstandskurs.

 

Eine Performance hat das Depot sicherlich auch gehabt, da mich das allerdings nicht sonderlich interessiert, hab ich auch nicht nachgeschaut. Ein Minus wird es sicherlich als Vorzeichen gehabt haben.

 

Als Fazit aus 2018 nehme ich mit: Ich muss noch weiter an mir arbeiten, Kurzschlussreaktionen zu minimieren, bzw. zu unterlassen. Auch in 2018 habe ich einige Werte aufgrund kurzfristiger Überlegungen verkauft/gekauft, um sie nach genauerer Überlegung wieder rauszuwerfen oder aufzunehmen. Das kostet nur unnötig Geld!

 

Ziele für 2019: Eigentlich keine Speziellen. Die Kurse dürfen gerne noch weiter zurückkommen (mehr Aktien fürs Geld = mehr Dividenden fürs Geld). Ansonsten werde ich, wie im vergangenen Jahr weiter in aller Seelenruhe regelmäßig investieren. Bei Vodafone ist der Sparplan auf unbestimmte Zeit pausiert, da mir die Entwicklung bzgl. der Zahlen nicht wirklich überzeugt. Die dürfen weiter Ihre Dividenden abliefern, aber vorerst wird die Position nicht ausgebaut.

 

Auf der Kaufagenda stehen noch folgende Werte:

 

Merck & Co, The Clorox Company, MasterCard, Honeywell, RoyalDutch Shell, SKF, J.M. Smucker, Continental, Itochu

 

Ich habe mir inzwischen eine Obergrenze von 50 Werten gesetzt, da ich schon gemerkt habe, dass es ab 35-40 Werten schon ein wenig mehr Arbeit bedeutet, bei "seinen" Unternehmen auf dem Laufenden zu bleiben. Auch der US-Anteil sollte nach meinem Dafürhalten maximal 50% betragen, damit ich mich mit dem Depot wohlfühle.

 

Ansonsten bleibt mir nichts anderes übrig, als den Anwesenden hier ein erfolgreiches gesundes Jahr zu wünschen.   

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Danke für das Update. US-Unternehmen sind doch aber oft sehr international aufgestellt. Achtest Du bei Deinen Dividenden auch auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung über das Jahr hinweg? Wenn Du von Vodafone nicht mehr überzeugt bist, warum verkaufst Du die Aktie dann nicht? 

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Am 10.1.2019 um 11:47 schrieb Porttrader:

Auch der US-Anteil sollte nach meinem Dafürhalten maximal 50% betragen, damit ich mich mit dem Depot wohlfühle.

Klar, die Schildkröte hat's schon gesagt, die meisten US-Konzerne sind sehr international aufgestellt, und ein Unternehmenssitz in New York schließt nicht aus, dass man kräftig in Schwellenländern mitmischt. Aber was spricht dagegen, direkt in Unternehmen mit Sitz in Hongkong, Singapur oder Südafrika zu investieren? Meidest du das politische Risiko? Oder gibt's schlicht keine Unternehmen, die deinen Qualitäts- bzw. Dividendenkriterien entsprechen? Du sprichst von fünfzig Unternehmen, an denen du dich maximal beteiligen möchtest, aber bislang stammt keins direkt aus den "Emerging Markets", das fiel mir auf.

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Als SmallCap-Investor frage mich, wie eine Bremer Lagerhaus und Frosta den Weg in Dein Depot gefunden haben. Weder KBV noch KGV wirken sonderlich attraktiv. Auch die Dividenden sind nichts besonderes. Warum also?

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Geschrieben · bearbeitet von Porttrader

Am ‎11‎.‎01‎.‎2019 um 15:08 schrieb Schildkröte:

Danke für das Update. US-Unternehmen sind doch aber oft sehr international aufgestellt. Achtest Du bei Deinen Dividenden auch auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung über das Jahr hinweg? Wenn Du von Vodafone nicht mehr überzeugt bist, warum verkaufst Du die Aktie dann nicht? 

@Schildkröte Natürlich wird bei den US-Unternehmen immer aufgeführt, dass Sie in sich schon ordentlich diversifiziert sind, aber ich würde mich nicht wohlfühlen mit einem überproportional großen US-Anteil (reine Kopf- und Bauchgeschichte). Bei einem 100% US-Depot hängt man als €-Investor sowohl was die Kursentwicklung als auch die Dividenden angeht stark am Kurs des Dollars, ob man das haben muss? Ich brauch das nicht. Da ich mein Augenmerk ja auf die Dividenden gelegt habe, möchte ich natürlich auch die Währungsseite beim Dividendenstrom mit in die Diversifikation mit einbeziehen ;)

Das gleichmäßige Verteilen der Dividenden ist im Hinterkopf, lässt sich allerdings in der Höhe der Zahlungen schwer steuern. Sobald man die Einmalzahler aus D dabei hat, schießen die Gesamtbeträge in den gängigen Monaten nach oben, da ist dann nichts mehr mit Gleichmäßigkeit. Von daher beschränkt sich die Gleichmäßigkeit lediglich darauf, in jedem Monat von einigen Unternehmen etwas überwiesen zu bekommen.

Tja, die Vodafone. Das Drücken des Verkaufsknopfs fällt mir allgemein extrem schwer, noch dazu bei einem Wert, der inzwischen 10% der Jahresdividende im Depot ausmacht. Die Verkaufsentscheidung ist einfach noch nicht endgültig gefallen, keine Ahnung was dafür noch passieren muss. Kürzung der Dividende könnte ein Grund sein, wobei dann der Kurs wohl noch deutlich tiefer sein wird. Mal schauen...

Am ‎12‎.‎01‎.‎2019 um 02:41 schrieb Wasserfall:

Klar, die Schildkröte hat's schon gesagt, die meisten US-Konzerne sind sehr international aufgestellt, und ein Unternehmenssitz in New York schließt nicht aus, dass man kräftig in Schwellenländern mitmischt. Aber was spricht dagegen, direkt in Unternehmen mit Sitz in Hongkong, Singapur oder Südafrika zu investieren? Meidest du das politische Risiko? Oder gibt's schlicht keine Unternehmen, die deinen Qualitäts- bzw. Dividendenkriterien entsprechen? Du sprichst von fünfzig Unternehmen, an denen du dich maximal beteiligen möchtest, aber bislang stammt keins direkt aus den "Emerging Markets", das fiel mir auf.

Mit einer Investition in für mich unbekannte Märkte kann ich nichts anfangen. Politisches Risiko hattest Du schon angesprochen. Ich kann auch nicht in ein für mich anonymes Unternehmen investieren, welches ich ausschließlich aufgrund von Zahlen beurteile. In irgendeiner Weise müssen Unternehmen, in welche ich investiere, für mich anfassbar sein. Deshalb wird auch zukünftig, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, kein Wert aus den EM-Regionen in meinem Depot auftauchen. Auch wenn mir da vielleicht große Chance entgehen und das für Andere vielleicht naiv/blöd klingt, gehört aber zu meinem Weg ein Unternehmen auszuwählen.

Am ‎12‎.‎01‎.‎2019 um 20:31 schrieb ImperatoM:

Als SmallCap-Investor frage mich, wie eine Bremer Lagerhaus und Frosta den Weg in Dein Depot gefunden haben. Weder KBV noch KGV wirken sonderlich attraktiv. Auch die Dividenden sind nichts besonderes. Warum also?

Ganz einfach, da kommt die regionale Bezogenheit und langfristige Überzeugung zum Tragen. Der größte Anteilseigner an der Bremer Lagerhaus ist außerdem mein Arbeitgeber :D Frosta ist für mich ein super Unternehmen, welches eine tolle Entwicklung hinter sich hat, und weiter haben wird. Gehört halt zur Kategorie "gutes Food". Die BLG betreibt Anlagen in den Häfen in Europa, kümmert sich um die Zulieferertätigkeiten für Mercedes in Bremen, betreibt ein Hochregallager für Tchibo in Bremen, betreibt das Autoterminal in Bremerhaven, ist an der Eurogate zu 50% beteiligt welche wiederum in HH, Bremerhaven und Italien Containerterminals betreibt usw. Man merkt vielleicht, dass der Hafen mein Arbeitsgebiet ist, von daher kann man dazu auch hanseatische Verbundenheit sagen. KGV und KBV sind Momentaufnahmen, denen würde ich keine große Betrachtung schenken.

Und dann noch eine Gegenfrage: Was genau sind für Dich "besondere Dividenden"?

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Geschrieben · bearbeitet von ImperatoM

vor 6 Stunden schrieb Porttrader:

Ganz einfach, da kommt die regionale Bezogenheit und langfristige Überzeugtheit zum Tragen. Der größte Anteilseigner an der Bremer Lagerhaus ist außerdem mein Arbeitgeber :D Frosta ist für mich ein super Unternehmen, welches eine tolle Entwicklung hinter sich hat, und weiter haben wird. Gehört halt zur Kategorie "gutes Food". Die BLG betreibt Anlagen in den Häfen in Europa, kümmert sich um die Zulieferertätigkeiten für Mercedes in Bremen, betreibt ein Hochregallager für Tchibo in Bremen, betreibt das Autoterminal in Bremerhaven, ist an der Eurogate zu 50% beteiligt welche wiederum in HH, Bremerhaven und Italien Containerterminals betreibt usw. Man merkt vielleicht, dass der Hafen mein Arbeitsgebiet ist, von daher kann man dazu auch hanseatische Verbundenheit sagen. KGV und KBV sind Momentaufnahmen, denen würde ich keine große Betrachtung schenken.

Und dann noch eine Gegenfrage: Was genau sind für Dich "besondere Dividenden"?

 

Eine "besondere Dividende" im obigen Sinne wäre für mich eine Dividende, die eine Aktie trotz eines nicht besonders niedrigen KBV oder KGV interessant macht. Aktuell ist Lang&Schwarz für mich so ein Fall mit einem KGV18e von 13 und einer erwarteten DivR von 6-8%.

 

Wenn aber (wie bei Frosta und der BLG) weder KBV, noch KGV, noch DivR besonders interessant sind, bleibt fast nur noch ein außergewöhnliches Wachstum als Attraktivitätsmerkmal. Damit könnte man bei beiden Deiner Unternehmen argumentieren, auch wenn sie auch angesichts ihres Wachstums im Marktvergleich für mich zu teuer sind.

 

"Super Unternehmen" gibt es viele - wirklich interessant werden sie aber eben erst durch einen super Preis, den man für sie berappen muss ;)

 

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