Brexit: Auswirkungen auf FTSE 100?

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FTSE100 gerade mal 1,7% minus.

 

Börsencrash sieht anders aus. Alle Panikszenarien (um den Brexit-Leuten deren Idee auszutreiben) werden wohl ausfallen.

 

1,7% in Pfund!!! Nur der Vollständigkeit halber... ^_^

 

Wenn irgendwo war beim FTSE ein Brexit eingepreist. Insgesamt hat er heute noch am besten abgeschnitten, speziell im Vergleich zu europäischen Bankaktien, Italien und Spanien.

 

Laut Interpretation war das heute nur eine Panikreaktion von relativ kleinen Anlegern, ab Montag werden die Shortpositionen glatt gestellt und dann kommt erst die große Bewegung...

 

Bin gespannt, meine Limitorders habe ich jedenfalls heute wieder aufgelöst und setze sie im Lauf des Wochenendes wieder neu... oder erst am Montag...

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GEWINNER: Frankfurt am Main

 

Was meint ihr?

NMTM hatte dazu neulich einen Artikel (Wird Frankfurt vom Brexit profitieren?) und ist der Auffassung, dass der Brexit dem Finanzmarkt London als Nummer 1 kaum schaden wird.

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@Leo: London schliesst den Handel im FTSE so gegen 17 Uhr, wenn ich nicht irre. Im späten Handel gab es gestern abend noch eine kräftige BREMAIN-Hausse nach 20 Uhr.

Die hat der FTSE ergo nicht mehr mitgemacht, daher heute auch geringere Verluste unter anderem. :-*

 

Ich weiss, das Leben ist kompliziert...ganz zu schweigen von der Börse, gerade an solch historischen Tagen. ^_^

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FTSE100 gerade mal 1,7% minus.

 

Börsencrash sieht anders aus. Alle Panikszenarien (um den Brexit-Leuten deren Idee auszutreiben) werden wohl ausfallen.

 

Gestern ist das System bei der Consorsbank zusammengebrochen. Grund waren 100.000 Order, die gleich zu Beginn bedient werden wollten. Zum Vergleich, Fukoshima brachte es auf 50.000. Ja, das ist Panik. Vielleicht aber auch nur unter den Kleimaktionären, verrückt gemacht durch die Presse. Ein emotionsgetriebener Tag, wie ich finde. Die "Grossen" haben vielleicht die Hände aufgehalten. Ich hoffe es. Jedoch bleibt Unsicherheit bezüglich der Wirtschaftsentwicklung über Monate hinweg. Das ist Gift und lässt wenig Spielraum nach oben. Andererseits, die Sache ist jetzt gelaufen. Selbst wenn der Austritt abgewendet worden wäre, Stabilität hätte folgend anders ausgesehen. Zumindest ein wenig Klarheit mehr jetzt. Daher würde mir eine Seitwärtsbewegung schon gefallen. Man hätte genug Zeit,um hier und da was zuzukaufen. Europa bleibt hingegen schwierig. Die viel beschworene Gemeinschaft existiert kaum noch, es ist mehr Wunschdenken einiger. Anderen schwebt möglicherweise auch schon der Austrittsgedanke im Kopf herum.

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Ich muss sagen damit hätte ich auch nicht gerechnet, was mich aber jetzt viel mehr interessiert ist, wie es auf der Insel weiter geht und wie zügig nun die EU handelt.

Glaube irgendwas von einem Verhandlungszeitraum von 2 Jahren gehört zu haben?! Falls ja klingt das wie ein übles spiel auf Zeit!

 

 

Wie würde es aussehen, wenn Schottland für einen verbleib in der EU stimmt, ein Referendum in Irland über eine Einigung stattfindet und auch in die EU will?

Müssten hierzu alle 28 EU Mitglieder zustimmen?

Im Endeffekt müsste die EU jetzt ein Exempel an GB statuieren, aber wie sollte sowas klar festgelegt werden was jedem blüht wenn er die EU verlässt?

Sich in den EU-Binnenmarkt einkaufen zu können(bei Norwegen und Schweiz klappt das ja auch) sollte auf jeden Fall nicht günstiger für sie sein wie die Differenz aus Netto Zahlungen an die EU - Summer der Fördergelder aus der EU.

Ergibt neue härtere Verträge im EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) und im Schengener Bereich?!

 

Vllt gehe ich mit dem Zitat "Die EU dient dem Zusammenhalt und der Sicherung unsres Wohlstandes" das ich heute im Internet häufiger gelesen habe etwas zu hart ins Gericht, aber wenn ich mir so unsre "fetten" und "trägen" Politikern in Brüssel so ansehe,

bin ich zu dem Persönlichen, wenn auch sehr negativen Entschluss gekommen, dass sich "Gewohnheiten" nicht von heute auf morgen ändern, die EU sich Kaputt spart und wie oben erwähnt der Brexit ein übles und schmutziges spiel auf Zeit wird.

 

Fazit: Mein US Anteil liegt schon bei ca 65% wird nun aber vermutlich weiter Wachsen!

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Ich muss sagen damit hätte ich auch nicht gerechnet, was mich aber jetzt viel mehr interessiert ist, wie es auf der Insel weiter geht und wie zügig nun die EU handelt.

Glaube irgendwas von einem Verhandlungszeitraum von 2 Jahren gehört zu haben?! Falls ja klingt das wie ein übles spiel auf Zeit!

Das Spiel auf Zeit tätigen die Briten.

Zunächst einmal muss ein offizieller Antrag in Brüssel gestellt werden. Erst dann beginnt auch die 2-Jahresfrist zu laufen.

Da der gegenwärtige Regierungschef nicht so dämlich ist, einen solchen Antrag zu stellen, muss ein entsprechender Depp gefunden werden. Dieser muss dann auch zum Regierungschef gemacht werden. Allein das dürfte schon etwas knifflig werden.

Und wenn es soweit ist, ist bereits viel Wasser die Themse heruntergelaufen. Da kann in der Weltgeschichte einiges passieren und sich viel verändern; eventuell auch das Regelwerk der EU.

 

Im Endeffekt müsste die EU jetzt ein Exempel an GB statuieren, aber wie sollte sowas klar festgelegt werden was jedem blüht wenn er die EU verlässt?

Sich in den EU-Binnenmarkt einkaufen zu können(bei Norwegen und Schweiz klappt das ja auch) sollte auf jeden Fall nicht günstiger für sie sein wie die Differenz aus Netto Zahlungen an die EU - Summer der Fördergelder aus der EU.

Wer viel zu bieten hat, erhält auch günstige Konditionen. Das war bei den Norwegern und Schweizern wohl so.

 

Fazit: Mein US Anteil liegt schon bei ca 65% wird nun aber vermutlich weiter Wachsen!
Das ist aber ein ganz fieses, anfängerhaftes prozyklischen Verhalten.crying.gif

 

 

 

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Wie würde es aussehen, wenn Schottland für einen verbleib in der EU stimmt, ein Referendum in Irland über eine Einigung stattfindet und auch in die EU will? Müssten hierzu alle 28 EU Mitglieder zustimmen?

Ja, für die Aufnahme eines Landes in die EU ist die Zustimmung aller Mitgliedsländer erforderlich.

 

Im genannten Fall aber müßte erstmal London dem Austritt von Schottland und Nordirland aus GB zustimmen; ich bezweifle, daß sie das machen würden.

 

Das Besondere bei dem Schottland-Referendum vor ? Jahren war, daß London, für diesem Einzelfall, zugestimmt hatte, das Ergebnis zu respektieren.

 

Im Übrigen ist mir viel zu viel von Schottland die Rede. Die Schotten machen gerade mal 8% der Bevölkerung von GB aus, die Engländer 84%.

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Geschrieben

Ja, für die Aufnahme eines Landes in die EU ist die Zustimmung aller Mitgliedsländer erforderlich.

 

Im genannten Fall aber müßte erstmal London dem Austritt von Schottland und Nordirland aus GB zustimmen; ich bezweifle, daß sie das machen würden.

 

Das Besondere bei dem Schottland-Referendum vor ? Jahren war, daß London, für diesem Einzelfall, zugestimmt hatte, das Ergebnis zu respektieren.

 

Im Übrigen ist mir viel zu viel von Schottland die Rede. Die Schotten machen gerade mal 8% der Bevölkerung von GB aus, die Engländer 84%.

Nordirland könnte natürlich der Republik Irland beitreten und wäre damit automatisch in der EU.

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...

Nordirland könnte natürlich der Republik Irland beitreten und wäre damit automatisch in der EU.

Sie könnten auch Florida beitreten und wären damit "automatisch" in den USA.:sleep:

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Nordirland könnte natürlich der Republik Irland beitreten und wäre damit automatisch in der EU.

Nordirland müsste erst ein Mal aus dem UK austreten. Dafür gibt aber keine Mehrheit. Die Protestanten, die die Mehrheit bilden, werden ihre Bindung an England nicht aufgeben. Vermutlich haben die Protestanten auch gegen die EU gestimmt.

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Sie könnten auch Florida beitreten und wären damit "automatisch" in den USA.:sleep:

Ich wusste nicht, dass es zwischen Nordirland und Florida so etwas ähnliches wie das Karfreitagsabkommen gibt, in dem eine mögliche Vereinigung geregelt ist. Ich habe nicht gesagt, dass es wahrscheinlich ist.

 

 

 

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Nordirland müsste erst ein Mal aus dem UK austreten. Dafür gibt aber keine Mehrheit. Die Protestanten, die die Mehrheit bilden, werden ihre Bindung an England nicht aufgeben. Vermutlich haben die Protestanten auch gegen die EU gestimmt.

 

Das Referendumsergebnis offenbart ein tief gespaltenes Land: Während sich in England in den meisten, wenn auch nicht allen, Wahlkreisen die EU-Gegner durchsetzten, votierten die Menschen in Nordirland mehrheitlich für den Verbleib.
http://www.sueddeutsche.de/politik/schottland-wales-und-nordirland-das-brexit-ergebnis-offenbart-ein-unvereinigtes-koenigreich-1.3050150

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Fazit: Mein US Anteil liegt schon bei ca 65% wird nun aber vermutlich weiter Wachsen!

 

Ist die Situation in den USA nicht auch wackelig im Bezug auf die Wahlen?

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Fazit: Mein US Anteil liegt schon bei ca 65% wird nun aber vermutlich weiter Wachsen!

 

Ist die Situation in den USA nicht auch wackelig im Bezug auf die Wahlen?

Richtig! Deshalb sollte der ETF-Afrika-Anteil jetzt 70% betragen.:D

 

 

 

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Fazit: Mein US Anteil liegt schon bei ca 65% wird nun aber vermutlich weiter Wachsen!

 

Ist die Situation in den USA nicht auch wackelig im Bezug auf die Wahlen?

 

Wie viele Politiker haben bisher zu 100% ihre Wahlversprechen eingehalten?

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Die Frage zeigt, dass du grundlegende Gegebenheiten des weltweiten Aktienmarktes und Wirtschaftssystems noch nicht erkannt hast.

 

Schau doch bloß mal drauf, wie sich gestern der Dollar, US-Staatsanleihen sowie die US-Aktienmärkte z.B. in EUR entwickelt haben.

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Ich glaube noch nicht an einen Brexit. Vielleicht sehen wir auch einen Exit vom Brexit.

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Jetzt kommt der "Bregret".

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In Griechenland wäre das alles kein Problem. OXI bedeutet "macht doch was ihr wollt".

 

Aber so ein Stunt geht halt nur in Entwicklungsländern. Ab und zu muss man sich schon an das Votum der Wähler halten.

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Dumm nur, wenn der Wähler selbst wieder zurück will...

(Auch wenn es nicht alle sind, die für den Brexit gestimmt haben, aber 2Mio. Stimmen würden ja theoretisch reichen, um das Votum zu ändern)

http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/ueber-eine-million-briten-will-erneut-ueber-brexit-abstimmen--123518963.html

https://news.vice.com/article/uk-petition-brexit-eu-referendum-do-over

Bin gespannt, wie GB mit dieser Petition umgeht.

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Bin gespannt, wie GB mit dieser Petition umgeht.

 

Was wäre das für ein Demokratieverständnis? Man lässt so lange abstimmen bis das Ergebnis passt?

 

Es gibt ja in jedem Fall Neuwahlen. Kann denn ein Spitzenkandidat jetzt einfach sagen "Das interessiert mich alles nicht und mit mir gibt es keinen Brexit"?

 

 

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...Kann denn ein Spitzenkandidat jetzt einfach sagen "Das interessiert mich alles nicht und mit mir gibt es keinen Brexit"?

Wieso soll man das nicht sagen können?

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Was wäre das für ein Demokratieverständnis? Man lässt so lange abstimmen bis das Ergebnis passt?

 

Es gibt ja in jedem Fall Neuwahlen. Kann denn ein Spitzenkandidat jetzt einfach sagen "Das interessiert mich alles nicht und mit mir gibt es keinen Brexit"?

Klar. Die Briten haben Parlamentssouveränität. Cameron selbst hätte leichte Glaubwürdigkeitsprobleme damit, weil er versprochen hatte, sich an das Votum zu halten. Aber der Grundsatz ist immer, dass nichts das Parlament für die Zukunft in irgendeiner Art einschränken kann. Kein Volksentscheid, kein Gericht und insbesondere auch nicht das Parlament selbst.

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Kein Volksentscheid, kein Gericht und insbesondere auch nicht das Parlament selbst.

 

Klingt nach Verfassungskrise. Wer hat denn das letzte Wort? Die Queen??? laugh.gif

 

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Wer hat denn das letzte Wort? Die Queen??? laugh.gif

 

Es gibt niemals ein letztes Wort, das ist der Punkt. Das Parlament kann alles entscheiden, was es will, aber jede Entscheidung kann in der Zukunft (vom Parlament) wieder aufgehoben werden. Das Parlament könnte die Queen im Übrigen mit einfacher Mehrheit abschaffen.

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