James`s Depot

133 Beiträge in diesem Thema

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Nach langer Zeit des lesens hier im Forum, habe ich mich nun entschlossen euch mein "kleines" Depot vorzustellen und mit regelmäßigen Update's (ca 2-3 Monat's Rhythmus) am laufenden zu halten.

 

Strategischer Aufbau des Depot nach folgenden Kriterien:

 

1) Es wird ausschließlich in Einzelwerte investiert und hier dargestellt, andere Vermögensbestandteile werden nicht aufgelistet.

2) Das Depot ist ausgelegt eine Überrendite gegenüber dem Sparbuch zu erzielen, was nicht so schwer werden sollte.

3) Kapitalerhalt steht ganz vorne! Daher werden antizyklische Werte ins Depot gelegt.

4) Diversifikation bei Ländern/Branchen ist mir wichtig, Überdiversifikation sollte aber vermieden werden.

5) Haltedauer ist zeitlich nicht limitiert

 

- Das Depot hat keine wirkliche Obergrenze an Werten, sprich wenn es am Ende 50 Werte sind, kann ich damit genauso gut leben wie mit 30 oder 20 ich möchte mich mit den Werten wohlfühlen und keine Panik bekommen müssen, wenn es zu einem Crash kommt.

 

Kommen wir zum Depot, das aktuell wie unten dargestellt aussieht.

post-28885-0-29003800-1448126613_thumb.jpg

 

Aktuell sieht es mit der %-Verteilung wie folgt aus:

post-28885-0-39330500-1448126656_thumb.jpg

 

Depot:

 

- AT&T : US amerikanischer Telekommunikationwert der eine stabile / ordentliche Dividende ausschüttet

- BASF: Deutscher Standardwert würde ich fast sagen in der Chemiebranche, steigern in der Regel ihre Dividende. Es ist leider ein halbzyklisches Unternehmen, jedoch die langfristige Ausrichtung ist positiv.

- Becton Dickinson: stellt medizinische 1x-Produkte her wie z.B. Spritzen / Nadeln ... Die Menschen werden immer älter und brauchen Medizinische Hilfe, daher sehe ich extremes Wachstum in dem Wert. Vor paar Wochen hätte man den Wert knapp 20% billiger erhalten können, jedoch war mein Pulver für den Wert etwas zu früh verschossen.

 

- Coca Cola: unser bekannter Brausehersteller, sollte in jedes Depot, steigert jährlich seinen Gewinn bzw Dividende!

 

- Colgate Palmolive: Hersteller von Produkten unseres täglichen gebrauchs ( z.b. Zahnpasta...), hier sehe ich wie auch bei Procter & Gamble weiteres vielversprechendes Wachstum, den es wird die Zeit kommen wo die Menschen in den hintersten ecken Afrika's sich die Zähne putzen.

 

- JNJ: Hersteller von vielen Produkten unseres täglichen gebrauchs ( z.b. Mundspülung von Listerine oder Handcreme von Bebe...), man kommt fast nicht um die Produkte herum.

 

- Münchner Rück: Deutscher Rückversicherung, mit einer ordentlichen Dividendenrendite von aktuell >4%, jedoch sehe ich hier Gefahren wenn es zu Naturkatastrophen kommt, das dann der Kurs deutlich nachgibt. Das Management sehe ich als fähig an, konnte mich letztes Jahr auf der HV davon überzeugen.

 

- Nestle: Schweizer Nahrungsmittelkonzern, der in jedes Depot muss, Rückschläge sieht man hier selten, selbst das "Nudelskandal" vor paar Wochen/Monaten ist fast schon vergessen und im Kurs war es kaum spürbar. Einziger Wehmutstropfen ist die schweizer Quellensteuer mad.gif

 

- Novo Nordisk : Dänischer Pharmakonzern, der weltweit führend im Diabetesbereich ist. Hier sehe ich wahnsinniges Wachstum aufgrund des Demographischen Wandels. Die jüngsten Quartalszahlen waren mal wieder fabelhaft, ich bin gespannt wie lange das Wachstum in dem Maße aufrechterhalten bleiben kann.

 

- Procter & Gamble: siehe Colgate Palmolive!

 

- Walt Disney: US Medienkonzern in dem sich jedes Kind wiederfinden sollte um nur mal einige Filme zu nennen: Star wars / Tarzan / Robin Hood / Peter Pan / Das Dschungelbuch etc. Hier haben wir in meinen Augen noch weiterhin sehr großes Wachstum, den jedes Kind das auf die Welt kommt will Zeichentrickfilme sehen und woher sollen die kommen wenn nicht von Disneywink.gif Der aktuelle Schlager ist jedoch die neue Star Wars reihe, sie hat bereits VOR erscheinen um die 50 Mio € eingebracht, das finde ich mal eine Ansage. Ganz zu schweigen von dem Merchandising hinter den Kulissen.

 

 

 

Meine Watchlist besteht aktuell aus einigen Werten jedoch sind mir diese aktuell doch etwas zu teuer:

- Fresenius

- Visa

- 3M

- Cisco

- SAP

- Alphabet

- Kellogg

- Air Liquide

- Praxair

- Stryker

- PepsiCo

- Roche

- CVS Health

uvw...

 

 

Über konstruktive Kritik / Anregungen würde ich mich sehr freuen.

James

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Super Werte!

Kann ich so nur abnicken thumbsup.gif

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Schönes Deopt mit ausschließlich starken und bekannten Werten. Was ich mich da immer frage, warum ein dänischen und ein schweizer Unternehmen im Depot sind. Rentiert sich das, die zu viel abgezogene Quellensteuer wieder zu holen? Wenn du jetzt 5000€ in Nestle hättest, dann wäre die Dividende bei etwa 150€(3%). Davon zieht der schweizer Fiskus 35% ab und du kannst in Deutschland nur maximal 15% anrechnen lassen, wodurch du effektiv 45% Steuern bezahlst. 20% bzw. 30€ zu viel. Du könntest jetzt diese 30€ wieder holen, aber der Aufwand wäre doch viel zu hoch.

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Schönes Deopt mit ausschließlich starken und bekannten Werten. Was ich mich da immer frage, warum ein dänischen und ein schweizer Unternehmen im Depot sind. Rentiert sich das, die zu viel abgezogene Quellensteuer wieder zu holen? Wenn du jetzt 5000€ in Nestle hättest, dann wäre die Dividende bei etwa 150€(3%). Davon zieht der schweizer Fiskus 35% ab und du kannst in Deutschland nur maximal 15% anrechnen lassen, wodurch du effektiv 45% Steuern bezahlst. 20% bzw. 30€ zu viel. Du könntest jetzt diese 30€ wieder holen, aber der Aufwand wäre doch viel zu hoch.

 

Das war auch mein erster Gedanke!

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Die üblichen Verdächtigen, aber danke für Dein Musterdepot! thumbsup.gif Nachfolgend einige Anmerkungen:

 

- Coca Cola: unser bekannter Brausehersteller, sollte in jedes Depot, steigert jährlich seinen Gewinn bzw Dividende!

Tatsächlich(?): http://www.finanzen....z_guv/Coca-Cola

 

- Münchner Rück: Deutscher Rückversicherung, mit einer ordentlichen Dividendenrendite von aktuell >4%, jedoch sehe ich hier Gefahren wenn es zu Naturkatastrophen kommt, das dann der Kurs deutlich nachgibt. Das Management sehe ich als fähig an, konnte mich letztes Jahr auf der HV davon überzeugen.

Warum sind Naturkatastrophen eine Gefahr? Kurzfristig drückt das auf den Gewinn und den Kurs. Langfristig sind Großschadenereignisse bei Versicherern gute Einstiegsgelegenheiten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass innerhalb der Rückversicherungsbranche Wachstum wohl nur noch schwer zu generieren ist. Und allgemein leiden Versicherer unter den anhaltend niedrigen Zinsen. Schließlich müssen sie den Großteil ihrer (verwalteten) Gelder in Zinsprodukte investieren, die derzeit kaum noch was abwerfen.

 

- Nestle: Schweizer Nahrungsmittelkonzern, der in jedes Depot muss, Rückschläge sieht man hier selten, selbst das "Nudelskandal" vor paar Wochen/Monaten ist fast schon vergessen und im Kurs war es kaum spürbar. Einziger Wehmutstropfen ist die schweizer Quellensteuer mad.gif

Geht es Dir um die Dividende oder ums Wachstum? Die schweizerische Verrechnungssteuer ist relativ einfach und günstig wiederzuholen. Wurde im Forum schon x-mal beschnackt. Daher bin ich zu faul, nach entspr. Quellen zu suchen. Bei Wachstumstiteln drückt die Quellensteuer insgesamt (Gewinnwachstum plus (Netto-)Dividende) prozentual betrachtet nur marginal auf die Performance

 

- Procter & Gamble: siehe Colgate Palmolive!

Dass Colgate-Palmolive gut 80% seiner Ergebnisse außerhalb der USA erzielt und somit ein erhöhtes Währungsrisiko hat, weißt Du? P&G hat seit Jahren ein Wachstumsproblem. Gut, es werden derzeit Sparten abgestoßen. Aber wie soll dann mit entspr. weniger Gewinn die Dividende (=Gewinnausschüttung) in ihrer jetzigen Höhe aufrecht erhalten werden?

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Schönes Deopt mit ausschließlich starken und bekannten Werten. Was ich mich da immer frage, warum ein dänischen und ein schweizer Unternehmen im Depot sind. Rentiert sich das, die zu viel abgezogene Quellensteuer wieder zu holen? Wenn du jetzt 5000€ in Nestle hättest, dann wäre die Dividende bei etwa 150€(3%). Davon zieht der schweizer Fiskus 35% ab und du kannst in Deutschland nur maximal 15% anrechnen lassen, wodurch du effektiv 45% Steuern bezahlst. 20% bzw. 30€ zu viel. Du könntest jetzt diese 30€ wieder holen, aber der Aufwand wäre doch viel zu hoch.

 

Erstmal danke für die Blumen.

 

Auch Danke für die kritischen Anmerkungen zum Depot! Die Werte sind im Depot weil ich eine Diversifikation über viele verschiedene Länder möchte, um möglichen Klumpenrisiken aus dem Weg zu gehen. Zudem ist es so, wie Schildkröte in dem Kommentar bereits erwähnt hatte relativ einfach die Verrechnungssteuer zurückzuholen. Ob sich eine Rückholung der Steuer für mich lohnt, werde ich mir mal genauer ansehen, den es sind ja doch Kosten damit verbunden (zwar gering, dennoch vorhanden) und die sollten geringer sein als die zurück geholte Steuer.

Zudem gehe ich auch in Zukunft weiter davon aus, das Novo Nordisk und in Teilen Nestle den Markt outperformen wird / werden und sich die zuviel gezahlte Steuer aufgrund des Kursanstiegs in Grenzen hält. Da ich weitere Top Werte aus der Schweiz wie Roche / Lindt & Sprüngli ins Depot legen will ist das mit der Quellensteuert nur ein kurzfristiges bis mittelfristiges Problem

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Geschrieben

1) EPS Steigerung Coca Cola:

Tatsächlich(?): http://www.finanzen....z_guv/Coca-Cola

 

 

2) Warum sind Naturkatastrophen eine Gefahr? Kurzfristig drückt das auf den Gewinn und den Kurs. Langfristig sind Großschadenereignisse bei Versicherern gute Einstiegsgelegenheiten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass innerhalb der Rückversicherungsbranche Wachstum wohl nur noch schwer zu generieren ist. Und allgemein leiden Versicherer unter den anhaltend niedrigen Zinsen. Schließlich müssen sie den Großteil ihrer (verwalteten) Gelder in Zinsprodukte investieren, die derzeit kaum noch was abwerfen.

 

 

3) Geht es Dir um die Dividende oder ums Wachstum? Die schweizerische Verrechnungssteuer ist relativ einfach und günstig wiederzuholen. Wurde im Forum schon x-mal beschnackt. Daher bin ich zu faul, nach entspr. Quellen zu suchen. Bei Wachstumstiteln drückt die Quellensteuer insgesamt (Gewinnwachstum plus (Netto-)Dividende) prozentual betrachtet nur marginal auf die Performance

 

 

4) Dass Colgate-Palmolive gut 80% seiner Ergebnisse außerhalb der USA erzielt und somit ein erhöhtes Währungsrisiko hat, weißt Du? P&G hat seit Jahren ein Wachstumsproblem. Gut, es werden derzeit Sparten abgestoßen. Aber wie soll dann mit entspr. weniger Gewinn die Dividende (=Gewinnausschüttung) in ihrer jetzigen Höhe aufrecht erhalten werden?

 

 

1) Natürlich hat Coca Cola hin und wieder Probleme seine EPS konstant nach oben zu bringen (wie du anmerkst in dem Link, aber die ganzen Investitionen und neuen Milliarden Umsatz Produkte werden das langfristig unterstützen. Hier sehen die Gewinne für die nächsten Jahre doch wieder ganz gut aus .... hier in meinen Augen auch, 5% EPS Wachstum langfristig ist für so einen Big Player doch völlig ok?!

 

2) Genau das ist die "Gefahr" die ich sehe, aber wie du schon anmerkst sind das natürlich Top Möglichkeit für Einstiegs/Aufstockungsmöglichkeiten. Den Wert der Münchner Rück halte ich wie auch AT&T eher als Cash Cow, im Gegensatz zu Novo Nordisk wo ich auf hohes Kurswachstum setze. Nächstes Jahr auf der HV werde ich mich wieder davon überzeugen, ob das Management ihre Ziele erreicht hat oder wie es darum steht.

 

3) Mir geht es in erster Linie um das Wachstum, die Dividende nehme ich als Zuckerln gerne mit, jedoch darf Nestle und alle anderen Unternehmen ihre Dividende gerne behalten wenn Sie die Gewinne Renditebringender anlegen können als ich wink.gif Und wie du schon geschrieben hast, hat die Quellensteuer nur eine kleine Auswirkung auf meine Performance!

 

4) Ja das bei CL ist mir bekannt, stört mich jedoch nur marginal, den welche "großen" Auswirkungen sollte das für den Kurs haben? Bei PG bin ich mir bewusst, das das Wachstum schwierig ist, aber trotzdem sehe ich weiterhin steigende Gewinne, den "Absturz" des EPS 2014 von 4,01€ auf 2,44€ in 2015 kann ich mir aktuell noch nicht erklären werde ich aber nachforschen. Als großen Vorteil, sehe ich den aktuell Konzernumbruch wo unrentable Sparten abgestoßen werden und sich um das Hauptsegment gekümmert wird.

Komplett unabhängig von allen fundamentalen Daten/Zahlen kann ich mir schwer vorstellen, das die neugewordenen Mütter in 10-50 Jahren ihre Kinder nicht mehr in Pampers stecken und die Zähne mit Blend a med putzen.

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Die Werte sind im Depot weil ich eine Diversifikation über viele verschiedene Länder möchte, um möglichen Klumpenrisiken aus dem Weg zu gehen. Zudem ist es so, wie Schildkröte in dem Kommentar bereits erwähnt hatte relativ einfach die Verrechnungssteuer zurückzuholen. Ob sich eine Rückholung der Steuer für mich lohnt, werde ich mir mal genauer ansehen, den es sind ja doch Kosten damit verbunden (zwar gering, dennoch vorhanden) und die sollten geringer sein als die zurück geholte Steuer.

 

Wieso sollte sich der Wert eines dänischen Global Players großartig anders entwickeln als der eines deutschen? An Dänemarks eigener Wirtschaft kann es wohl kaum liegen. Ich denke, Du überschätzt den Diversifikationseffekt in diesem Fall. Da würde ich die Steuereinfachheit vorziehen.

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Geschrieben

Nettes Depot. Einige Überschneidungen mit meinem eigenen.

 

Auf der Watchlist finden sich auch die üblichen Verdächtigen. Aber wieso findest du Cisco momentan zu teuer? Ich finde, dass Cisco momentan eigentlich eine super Einstiegsmöglichkeit bietet.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Du unterschätzt die Währungsproblematik. Schau doch mal in den Geschäftsbericht von Novo Nordisk, wie viel bzw. wie wenig Geld in Dänemark in der dänischen Krone und wie viel mehr Geld außerhalb Dänemarks in Dollar (?) erwirtschaftet wird. Der Sitz eines Unternehmens ist bestenfalls aus steuerlichen Gründen (vielleicht auch noch aus politischen, insbesondere in Bananenrepubliken) relevant. Den Großteil seines Geldes verdient Colgate-Palmolive in Lateinamerika. Da sind Länder, in denen einerseits der Sozialismus ein Comeback feiert und andererseits immer wieder (deftige) Inflationen auf der Tagesordnung stehen. Wenn dort der Gewinn (aus Dollar-Sicht bzw. überhaupt) einbricht, ist das alles andere als lustig. - niedrigere Gewinne = niedrigere EPS = Überbewertung der Aktie, da zu hohes KGV = entspr. Korrektur des Aktienkurses nach unten = ärgerlich für den Aktionär - Bei P&G dürfte ein Blick in den Geschäftsbericht helfen. Hätte ich schon vor dem Kauf gemacht. Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln. Wie es aussieht, zahlt P&G auch weiterhin so eine hohe Dividende wie vor den Verkäufen? Wie soll das nun mit entsprechend niedrigeren Gewinnen dauerhaft gehen? In der Vergangenheit lag die Ausschüttungsquote bei gut der Hälfte, 2015 über 100%. Beinhartes Dividend Growth Investing hat halt auch seine Tücken. 5% p. a. bei Coke sind ganz nett. Der Burner ist das allerdings nicht. Und die EPS stagnieren bei Coke nicht nur gelegentlich mal, sondern schon seit Jahren.

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Geschrieben

Du unterschätzt die Währungsproblematik. Schau doch mal in den Geschäftsbericht von Novo Nordisk, wie viel bzw. wie wenig Geld in Dänemark in der dänischen Krone und wie viel mehr Geld außerhalb Dänemarks in Dollar (?) erwirtschaftet wird. Der Sitz eines Unternehmens ist bestenfalls aus steuerlichen Gründen (vielleicht auch noch aus politischen, insbesondere in Bananenrepubliken) relevant. Den Großteil seines Geldes verdient Colgate-Palmolive in Lateinamerika. Da sind Länder, in denen einerseits der Sozialismus ein Comeback feiert und andererseits immer wieder (deftige) Inflationen auf der Tagesordnung stehen. Wenn dort der Gewinn (aus Dollar-Sicht bzw. überhaupt) einbricht, ist das alles andere als lustig. - niedrigere Gewinne = niedrigere EPS = Überbewertung der Aktie, da zu hohes KGV = entspr. Korrektur des Aktienkurses nach unten = ärgerlich für den Aktionär - Bei P&G dürfte ein Blick in den Geschäftsbericht helfen. Hätte ich schon vor dem Kauf gemacht. Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln. Wie es aussieht, zahlt P&G auch weiterhin so eine hohe Dividende wie vor den Verkäufen? Wie soll das nun mit entsprechend niedrigeren Gewinnen dauerhaft gehen? In der Vergangenheit lag die Ausschüttungsquote bei gut der Hälfte, 2015 über 100%. Beinhartes Dividend Growth Investing hat halt auch seine Tücken. 5% p. a. bei Coke sind ganz nett. Der Burner ist das allerdings nicht. Und die EPS stagnieren bei Coke nicht nur gelegentlich mal, sondern schon seit Jahren.

 

Ich hoffe, ich klaue jetzt hier nicht den Thread :-

Ich hab die Zahlen von KO und PG auch gesehen. Bei relativ unzyklischen Werten ist es mir suspekt, wenn Dividenden aus der Substanz bezahlt werden. Bei BHP etc. kann ichs verstehen. Da schwankt das EPS eben immer extrem. Die Frage ist nun, warum zB. KO auf einem All-Time-High notiert. Offensichtlich rechnet der Markt mit besseren Zahlen in der Zukunft und darauf kommt es letztlich an?

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Geschrieben · bearbeitet von James

Wieso sollte sich der Wert eines dänischen Global Players großartig anders entwickeln als der eines deutschen? An Dänemarks eigener Wirtschaft kann es wohl kaum liegen. Ich denke, Du überschätzt den Diversifikationseffekt in diesem Fall. Da würde ich die Steuereinfachheit vorziehen.

 

Wenn ich einen Wert in Dtl finde, der ähnlich wie Novo Nordisk (18% EPS wachstum!) wächst (Fresenius ist so ein Wert, jedoch aktuell zu Teuer!) und langfrisitg Perspektive hat, nehme ich den gerne auf! Weshalb überschätze ich die Diversifikationseffekt aktuell? Ich denke schon das es sinnvoll ist, sein Geld in diversen Werten in unterschiedlichen Ländern zu investieren.

 

Nettes Depot. Einige Überschneidungen mit meinem eigenen.

Auf der Watchlist finden sich auch die üblichen Verdächtigen. Aber wieso findest du Cisco momentan zu teuer? Ich finde, dass Cisco momentan eigentlich eine super Einstiegsmöglichkeit bietet.

 

Danke dir erstmal wink.gif

Das hatte ich leider falsch ausgedrückt, ich finde VIELE Werte der Watchlist zu teuer (z.B. Fresenius, Visa...), fair bewertet bzw. kaufenswert sehe ich aktuell nur Cisco, Stryker, Roche, CVS Health. Ein wie hohes Wachstum siehst du in Cisco in den kommenden Jahren?

 

 

Schau doch mal in den Geschäftsbericht von Novo Nordisk, wie viel bzw. wie wenig Geld in Dänemark in der dänischen Krone und wie viel mehr Geld außerhalb Dänemarks in Dollar (?) erwirtschaftet wird. Den Großteil seines Geldes verdient Colgate-Palmolive in Lateinamerika. Da sind Länder, in denen einerseits der Sozialismus ein Comeback feiert und andererseits immer wieder (deftige) Inflationen auf der Tagesordnung stehen. Wenn dort der Gewinn (aus Dollar-Sicht bzw. überhaupt) einbricht, ist das alles andere als lustig. - niedrigere Gewinne = niedrigere EPS = Überbewertung der Aktie, da zu hohes KGV = entspr. Korrektur des Aktienkurses nach unten = ärgerlich für den Aktionär - Bei P&G dürfte ein Blick in den Geschäftsbericht helfen. Hätte ich schon vor dem Kauf gemacht. Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln. Wie es aussieht, zahlt P&G auch weiterhin so eine hohe Dividende wie vor den Verkäufen? Wie soll das nun mit entsprechend niedrigeren Gewinnen dauerhaft gehen? In der Vergangenheit lag die Ausschüttungsquote bei gut der Hälfte, 2015 über 100%. Beinhartes Dividend Growth Investing hat halt auch seine Tücken. 5% p. a. bei Coke sind ganz nett. Der Burner ist das allerdings nicht. Und die EPS stagnieren bei Coke nicht nur gelegentlich mal, sondern schon seit Jahren.

 

 

Vielen Vielen Dank für die Kritischen Anmerkungen, ich weis nicht ob ich deine Kommentare immer zu deiner vollsten Zufriedenheit beantworten kann, aber ich werde es versuchen!

 

Das Novo sehr viel mehr Geld auserhalb Dänemarks verdient war mir schon bewusst, jedoch dachte ich das der Firmen/Steuersitz relevant sein könnte zur Währungsdiversifikation ?!

Die Problematik bei CL war mir nicht bewusst, das sie solche Diskrepanzen in den Umsätzen zwischen den Länden haben. Wenn natürlich EPS etc sinken, das dann der Aktienkurs aufgrund des dadurch gestiegenen KGV's irgendwann nachgeben muss ist dann nur logisch. Die hohe Inflation in Lateinamerika sehe ich durchaus als Problem, aber wie willst du dem entgegenwirken, auf Werte wie CL will ich deshalb nicht verzichten müssen, da nehme ich lieber die Gefahr in Kauf, das der Kurs nachgibt, wobei ich dann nachkaufen würde (sofern fundamental alles passt).

Wenn ich mir die Daten in dem Schwarm-Working (die Tabelle kennst du ja sicher?) anschaue, dann sehe ich keine Ausschüttungsquote von >100%, sie liegt wie die letzten Jahre bei um die 60%, und damit kann ich leben. Hingegen auf 4traders, wird >100% Ausschüttungsquote angegeben. Die frage ist da natürlich warum ist so eine große Diskrepanz in den werten bzw welche stimmt nun?!

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Schau doch mal in den Geschäftsbericht von Novo Nordisk, wie viel bzw. wie wenig Geld in Dänemark in der dänischen Krone und wie viel mehr Geld außerhalb Dänemarks in Dollar (?) erwirtschaftet wird. Den Großteil seines Geldes verdient Colgate-Palmolive in Lateinamerika. Da sind Länder, in denen einerseits der Sozialismus ein Comeback feiert und andererseits immer wieder (deftige) Inflationen auf der Tagesordnung stehen. Wenn dort der Gewinn (aus Dollar-Sicht bzw. überhaupt) einbricht, ist das alles andere als lustig. - niedrigere Gewinne = niedrigere EPS = Überbewertung der Aktie, da zu hohes KGV = entspr. Korrektur des Aktienkurses nach unten = ärgerlich für den Aktionär - Bei P&G dürfte ein Blick in den Geschäftsbericht helfen. Hätte ich schon vor dem Kauf gemacht. Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln. Wie es aussieht, zahlt P&G auch weiterhin so eine hohe Dividende wie vor den Verkäufen? Wie soll das nun mit entsprechend niedrigeren Gewinnen dauerhaft gehen? In der Vergangenheit lag die Ausschüttungsquote bei gut der Hälfte, 2015 über 100%. Beinhartes Dividend Growth Investing hat halt auch seine Tücken. 5% p. a. bei Coke sind ganz nett. Der Burner ist das allerdings nicht. Und die EPS stagnieren bei Coke nicht nur gelegentlich mal, sondern schon seit Jahren.

 

 

Vielen Vielen Dank für die Kritischen Anmerkungen, ich weis nicht ob ich deine Kommentare immer zu deiner vollsten Zufriedenheit beantworten kann, aber ich werde es versuchen!

 

Das Novo sehr viel mehr Geld auserhalb Dänemarks verdient war mir schon bewusst, jedoch dachte ich das der Firmen/Steuersitz relevant sein könnte zur Währungsdiversifikation ?!

Die Problematik bei CL war mir nicht bewusst, das sie solche Diskrepanzen in den Umsätzen zwischen den Länden haben. Wenn natürlich EPS etc sinken, das dann der Aktienkurs aufgrund des dadurch gestiegenen KGV's irgendwann nachgeben muss ist dann nur logisch. Die hohe Inflation in Lateinamerika sehe ich durchaus als Problem, aber wie willst du dem entgegenwirken, auf Werte wie CL will ich deshalb nicht verzichten müssen, da nehme ich lieber die Gefahr in Kauf, das der Kurs nachgibt, wobei ich dann nachkaufen würde (sofern fundamental alles passt).

Wenn ich mir die Daten in dem Schwarm-Working (die Tabelle kennst du ja sicher?) anschaue, dann sehe ich keine Ausschüttungsquote von >100%, sie liegt wie die letzten Jahre bei um die 60%, und damit kann ich leben. Hingegen auf 4traders, wird >100% Ausschüttungsquote angegeben. Die frage ist da natürlich warum ist so eine große Diskrepanz in den werten bzw welche stimmt nun?!

 

Ich denke, Du hast den Satz übersehen:

Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln
;)

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Geschrieben

Ich denke, Du hast den Satz übersehen:

Du solltest den um die Verkäufe bereinigten Gewinn ermitteln
;)

 

Der Satz ist mir wirklich durchgerutscht whistling.gif Dann werde ich mich mal aufmachen Info's zu bereinigten Gewinnen von PG zu finden bzw. zu ermitteln. Danke für den Hinweis

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Nochmal, nicht der Firmensitz ist entscheidend, sondern in welchen Währungen Unternehmen ihre Ergebnisse erzielen. Auch europäische Unternehmen erzielen oft einen beachtlichen Anteil ihrer Ergebnisse in Dollar. Ggf. werden jedoch Fremdwährungsrisiken gehedged. Das mindert zwar das Währungsrisiko. Allerdings sind entsprechende Finanzinstrumente (etwa Derivate) nicht ganz ungefährlich und kosten außerdem Gebühren, was wiederum auf den Gewinn drückt. Hierzu solltest Du in die Geschäftsberichte schauen.

 

Und um das ebenfalls nochmal zu verdeutlichen: Eine Dividende ist eine Gewinnausschüttung. Relevant ist daher auch immer die Ausschüttungsquote. Unter Berücksichtigung der Ausschüttungsquote ist das KGV der Kehrwert der Dividendenrendite. Dividendenwachstum ohne entsprechendes Gewinnwachstum ist auf Dauer Kappes. Mal kann man bei einem Gewinnrückgang (z. B. eine Versicherung bei einem Großschadenereignis) hierfür auf seine Rücklagen zurückgreifen. Aber auf Dauer ist das Substanzaufzehrung, welche zu allem Überfluss auch noch versteuert werden muss. Deshalb meine kritischen Worte zu P&G.

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Nettes Depot. Einige Überschneidungen mit meinem eigenen.

Auf der Watchlist finden sich auch die üblichen Verdächtigen. Aber wieso findest du Cisco momentan zu teuer? Ich finde, dass Cisco momentan eigentlich eine super Einstiegsmöglichkeit bietet.

 

Danke dir erstmal wink.gif

Das hatte ich leider falsch ausgedrückt, ich finde VIELE Werte der Watchlist zu teuer (z.B. Fresenius, Visa...), fair bewertet bzw. kaufenswert sehe ich aktuell nur Cisco, Stryker, Roche, CVS Health. Ein wie hohes Wachstum siehst du in Cisco in den kommenden Jahren?

 

Ich selbst gebe eigentlich keine quantitativen Prognosen.

Eine gute Orientierung sind die Zahlen von 4-traders. Diese prognostizieren folgende EPS:

- 2015: 1,75$

- 2016e: 1,90$

- 2017e: 1,99$

- 2018e: 2,01$

 

Wie werthaltig die Prognosen für 3 Jahre im Voraus sind, muss jeder für sich selbst wissen, aber ich denke eine grobe Orientierung können sie liefern.

 

CVS habe ich mir im Oktober ins Depot gelegt. Ist in der Vergangenheit gut gelaufen, aber Preis ist noch akzeptabel für das vorhandene Potenzial.

 

Ansonsten: Was hälst du z.B. von IBM?

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Geschrieben

@ Schildkröte: OK, danke dir. Ich werde mir mal die Geschäftsberichte von Novo Nordisk / CL / PG und einigen anderen genauer ansehen damit ich sehen kann, wer wo seine Umsätze generiert.

 

@ Commercator: Das ist völlig richtig, die EPS- Zahlen von Cisco sehen gut aus, aber ist das 100% nachhaltig? Cisco ist schließlich nicht alleine in der IT Branche! Traust du SAP (Home Bias wert) weniger zu, oder warum präferierst du Cisco gegenüber den anderen?

Ja das stimmt, CVS ist wirklich gut gelaufen, jedoch sind die Zahlen wirklich TOP. Der EPS Anstieg (vorhersage!) ist wirklich beachtlich. Vielleicht hole ich mir wirklich bald eine Position, den der Wert ist auch schön zurückgekommen thumbsup.gif

IBM wurde glaube ich schon x-mal durchgesprochen, ich persönlich werde mir keine IBM Anteile ins Depot legen, wenn dann schaffen es SAP/Cisco. Ich halte die IT Branche für sehr schnell lebig und kann daher schwierig Vorhersagen treffen wie sich ein Wert entwickelt. Gute Diskussionen bzw Info's findest du meiner Meinung nach Hier als auch hier. Wie gesagt, für mich ist IBM nichts die Zahlen für die Zukunft sehen allerdings langsam wieder besser aus.

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Wieso willst Du es nicht verstehen? Sicher, dass SAP Home Bias ist? Schau mal in den Geschäftsbericht, in welchen Ländern bzw. Währungsräumen SAP seine Ergebnisse erzielt.

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Geschrieben · bearbeitet von James

Home Bias war für mich im Falle SAP ausschließlich auf die Dividende in Deutschland bezogen, wo keine Quellensteuer für mich anfällt (bin aktuell noch unter dem Freibetrag). Daher würde ich persönlich SAP > Cisco vorziehen.

 

Hier die Umsatzverteilung von SAP nach Regionen in 2014

post-28885-0-37133800-1448471304_thumb.jpg

 

Wie unschwer zu erkennen ist, ist SAP hinsichtlich der Umsätze nicht dem Home Bias zuzuordnen, da es einen sehr großen bzw. überwiegenden Teil seiner Umsätze auserhalb Deutschlands erwirtschaftet

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SAP halte ich auch für gut, allerdings war zum damaligen Kaufzeitpunkt Cisco für mich die günstigere Wahl. Leider ist SAP seitdem noch mehr gestiegen und sind mir nun eigentlich etwas zu teuer.

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Geschrieben · bearbeitet von James

Das ging schnell, heute wurde CVS Health gekauft.

 

 

 

Für das Investment gab es mehrere Gründe:

 

- attraktiv Bewertung (14% EPS Wachstum die letzten Jahre / KGV etwas über dem 10-Jahres schnitt)

- fundamentale Kennzahlen sehen fantastisch aus

- 1A Dividendenhistorie steigern die Dividenden (fast) immer. Zuletzt im Jahr 2014 um satte 27%thumbsup.gif - CVS betreibt unter anderem 7800 Drogeriemärkte und ca 1000 MinuteClinics

 

Genauere Info's zu CVS (was ist CVS eigentlich...?) könnt ihr hier noch nachlesen!

 

Durch meinen diesjährigen USA Urlaub (genauer gesagt New York) konnte ich sehen wie CVS Health dort aufgestellt ist, und man glaubt es kaum, aber CVS ist dort an JEDER Ecke zu finden und jedesmal ist es ein durchaus großer Laden und nicht ein kleines Salesoffice.

 

 

 

Das Depot sieht nun nach dem Kauf wie folgt aus:

post-28885-0-52541100-1449161923_thumb.jpg

 

Wie man unschwer erkennen kann, hat der heutige "DRAHGIsche" Tag das Depot etwas gestutzt.

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Geschrieben · bearbeitet von James

Heute mal wieder ein kleines Depot Update.

 

Dividenden seit meinem letzten Post vom 03.12 gab es von folgendenUnternehmenthumbsup.gif:

 

-> Walt Disney 0,71 $ / per share

-> Coca Cola 0,33 $ / per share

-> Johnson & Johnson 0,75 $ / per share

-> Becton Dickinson 0,66 $ / per share

 

 

Wie anhand des Bildes unschwer zu erkennen ist, ging es die letzten Wochen nochmals deutlich nach unten. Heute mit DAX <9400 geht es weiter tief runter wegen China / Ölpreisverfall etc ich bin gespannt, wie lange dieser Abwärtstrend weitergeht.

 

post-28885-0-39168300-1453281685_thumb.jpg

 

 

 

Kommen wir zu meiner aktuellen Überlegung für mein Depot. Cash ist für 2 Volle bzw 4 Halbe Positionen vorhanden:

 

- Aufstocken von Disney und BASF mit 1/2 Position, dazu Neukauf einer 1/2 Position Church & Dwight (finde ich aktuell durchaus wieder kaufenswert) und behalten 1/2 Position Cash.

 

 

Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung? Würdet ihr jetzt schon einsteigen in die genannten Werten oder gar andere (Bayer, Fresenius,Visa,Stryker) ins Depot legen zur weiteren Diversifikation des Depots?

 

Über Anregungen freue ich mich sehr!

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Geschrieben · bearbeitet von Albanest

In der momentanen Marktlage ist Cash tatsächlich King. Jemand hat es hier ist erwähnt, "jeder Kauf sieht wenige Tage später verfrüht aus". Dabei stört mich persönlich nicht die Tatsache, dass das Investement ins Minus dreht, sondern einfach, dass ich für mein Geld noch mehr Stücke bekommen hätte. Sei's drum.

 

Mit dem Aufstocken auf volle Positionen würde ich ggf noch etwas warten. Interessanter fände ich die potentiellen Neuzugänge. Disney, Visa, Fresenius (Stryker). Die drei erstgenannten würde ich in Zukunft gerne wieder in meinem Depot aufnehmen (waren alle drei bis vor ca 1 Jahr bereits da) und sind nach einem Ausbruch nach oben im letzten Jahr schon recht ordentlich zurückgekommen.

 

Für Visa wird sich der Kauf von Visa Europe richtig bezahlt machen! Das Geschäftsmodell ist vergleichsweise simple als auch genial, Sehr hohe Markteintrittsbarrieren, keine Verschuldung (!), Wachstumsmöglichkeiten noch und nöcher - man stelle sich vor, die Deutschen legen ihr Bargeld-Manie ab und bezahlen wie in den Staaten und in Skandinavien jeden Latte und jeden Kaugummi mit ihrer Kreditkarte. Um mal eine Hausnummer zu nennen: Unter 60€ wär an Board.

Kandidat Nr. 2 wäre Fresenius (bei derzeit ~ 55€) ; top-geführter Konzern, Fokus auf Shareholder-Value, absolut nicht-zyklisches Geschäftsmodell. Strategisch kluge Zukäufe in der Vergangenheit und eine signifikante Beteiligung an DEM Dialysespezialisten weltweit. Außerdem: Gesundheit geht immer. Einer der (wenigen) Topwerte aus dem Dax!

Kandidat Nr. 3 wäre Disney für knapp unter 80€. DIE Traumfabrik; jedes Kind liebt Disney! Die Jungs, wissen, wie man Geld verdient mit Blockbustern, Merchandise und Vergnügungsparks. Beachtliches Wachstum über einen sehr langen Zeitraum, leider bremst die Kabel-Sparte, die für einen nicht unerheblichen Anteil zum operativen Gewinn beiträgt (ohne nachgesehen zu haben, meine ich ~45%?). Besonders der Sportsender ESPN der alleine 25% zum operativen Gewinn beiträgt ist wohl die Bremse (und auch das große Fragezeichen in der Zukunft), da dort über 3 Mio Kunden in 2015 Ihren teils bis 100 $ teuren Anschluss gekündigt haben (ESPN gibt's nur im Paket mit anderen Kanälen, vlt. wird das umgestellt und man kann ESPN in Zukunft separat buchen?). Die Entwicklung der rückläufigen Kundenzahlen wird sich meiner Meinung nach noch verstärken. Die Zukunft des Fernsehens/Home Entertainment sind Streaming und Video on demand (Netflix mit mittlerweile richtig guten Eigenproduktionen kostet knapp 10$ / 13€ je Monat, das etwas begrenztere Amazon Prime Streaming gibt's für knapp 50€ p.a.) und nicht ein um ein Vielfaches teuerer Kabelanschluss. Aus Meiner Sicht wäre es sinnvoll die Fernseh-Kabel-Sparte abzuspalten/ zu veräußern.

 

Sollte der Preisverfall an den Börsen so weitergehen, bin ich gespannt, wer von den dreien als Erstes die Marke reißt.

 

Als Ergänzung für dein Depot fände ich übrigens Blackrock auch sehr interessant, besonders zu derzeitigen Preisen. Die von dir erwähnte Bayer hat bereits vergangene Woche den Weg in mein Depot gefunden.

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Geschrieben · bearbeitet von Xarelto

Heute mal wieder ein kleines Depot Update.

 

Dividenden seit meinem letzten Post vom 03.12 gab es von folgendenUnternehmenthumbsup.gif:

 

-> Walt Disney 0,71 $ / per share

-> Coca Cola 0,33 $ / per share

-> Johnson & Johnson 0,75 $ / per share

-> Becton Dickinson 0,66 $ / per share

 

 

Wie anhand des Bildes unschwer zu erkennen ist, ging es die letzten Wochen nochmals deutlich nach unten. Heute mit DAX <9400 geht es weiter tief runter wegen China / Ölpreisverfall etc ich bin gespannt, wie lange dieser Abwärtstrend weitergeht.

 

post-28885-0-39168300-1453281685_thumb.jpg

 

 

 

Kommen wir zu meiner aktuellen Überlegung für mein Depot. Cash ist für 2 Volle bzw 4 Halbe Positionen vorhanden:

 

- Aufstocken von Disney und BASF mit 1/2 Position, dazu Neukauf einer 1/2 Position Church & Dwight (finde ich aktuell durchaus wieder kaufenswert) und behalten 1/2 Position Cash.

 

 

Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung? Würdet ihr jetzt schon einsteigen in die genannten Werten oder gar andere (Bayer, Fresenius,Visa,Stryker) ins Depot legen zur weiteren Diversifikation des Depots?

 

Über Anregungen freue ich mich sehr!

 

Fresenius wär mir persönlich noch zu teuer, Visa ebenso.

alles unter 100Eur bei Bayer ist aufjedenfall für eine erste Position lohnenswert,

underanderem auch weil durch die Abspaltung von Covestro, aus Bayer ein kompletter Pharmazie/Gesundheitskonzern geschaffen wurde, der eigentlich ein noch höheres KGV verdient wie die letzten 10 Jahre.

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Geschrieben

Entschuldigt meine späte Antwort, aber ich war beruflich sehr eingespannt die Tage!

 

@Albanest: Du musst dich verlesen haben, Disney habe ich bereits im Depot dort wäre es eine Aufstockung meines Bestandes. Stryker, Visa Fresenius sind sehr interessante Unternehmen, die ich nahc und nach ins Depot legen will deine genannten Kaufkurse für die Unternehmen empfinde ich derzeit auch als gute Richtwerte! Jedoch sind wir davon noch ein bisschen entfernt aufgrund der erneuten Kurszuwächse, ich gehe aber weiterhin von fallenden Kursen aus. Das Thema Öl wird sicher nicht an einen Tag (+8%) den Turnaround beginnen dort werden wir denke ich erneut Kurse unter 30€ sehen. Bei Disney sehe ich die sinkenden Kundenzahlen für ESPN durchaus als Problem an, aber ich traue dem Konzern locker zu die Verluste an anderer Stelle wieder aufzufangen bzw in weitere Gewinne zu drehen und sei es durch erhöhte Preise für ESPN. Das ist wie bei den Rauchern, die Zahlen der Raucher sinken jedoch die Preise pro schachtel steigen auch deshalb machen die Konzerne mehr Gewinne...

Blackrock mag durchaus interessant sein, ich sehe da aber mehr Risiken! BLK investiert das Geld der Kunden sprich uns, wenn die Kurse sinken, werden manche Anleger heiße Füße bekommen und verkaufen. Durch das verkaufen sinken die Umsätze und somit Gewinne für BLK. Kennzahlen technisch sieht BLK sicherlich interessant an, persönlich traue ich mich aber nicht ran.

 

@ Xeralto: Ab wann wäre für dich Visa/ Fresenius kaufenswert? Das ist richtig, ich denke das durch die Abspaltungen Bayer robuster geworden ist als früher und nicht mehr so richtig zyklisch agiert, was wiederum für höhere KGV's spricht!

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