Chips Aktiendepot

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Du Erläuterung macht Sinn. Welche Anleihen hast Du derzeit wenn ich hier so direkt fragen darf?

 

Natürlich darfst Du, aber da es hier wirklich zu sehr "off topic" ist, bitte ich um Dein Verständnis, dass ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchte. Nur soviel: Anregungen gibts u.a. hier und schau Dir einfach mal die Anleihen der großen Ölkonzerne an, von denen Du ausgehst, dass diese nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten werden. Die Börse Stuttgart hat eine wirklich gute Suchmaske und spuckt für die o.g. Shell zum Beispiel diese Anleihen aus.

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@Ölaktien

 

Ich hab mir nun gedacht, neben JNJ auch noch meinen Anteil an Ölaktien zu erhöhen. Nun stellt sich die Frage, ob ich einfach mehr Shell-Aktien kaufen sollte oder mir noch Exxon bzw. Chevron dazu hole. Ich rechne mit einem Ölpreis um die 45-50$ bis Jahresende.

 

 

Wenn man davon ausgeht, dass der Ölpreis nicht auf Dauer so niedrig bleiben wird, warum nicht. Du solltest bedenken, dass Du auch mit BASF und BHP bereits an der Ölpreisentwicklung hängst. Also ein Stück weit stellt sich die Frage, wie "ölig" Du Dein Portfolio gestalten möchtest.

 

Ich halte RDS und würde bei deutlichen Kursrückgängen eventuell aufstocken. Zur Zeit decke ich das Thema aber lieber über Anleihen ab, da ich - so wie Du - davon ausgehe, dass die größeren Ölgesellschaften nicht pleitegehen, aber ich rechne auch nicht damit, dass sie bald in die alten Gewinnzonen zurückkehren werden. Das macht dann die ein oder andere Ölaktie zu einer Anleihe mit Aktienrisiko.

 

Danke für deinen Denkansatz.

Also zum einen ist mir bekannt, dass BASF und BHP groß 1/4 beim Öl aktiv sind. Daraus ergibt sich ein Öl-Anteil von etwa 7,5% in meinem Portfolio (etwa 10%, wenn ich Cash weglasse). Wenn ich jetzt einfach nur den MSCI-World abdecken wollte, wäre es zu viel bzw. würde schon reichen. Aber das will ich nicht. Deswegen macht es meiner Ansicht nach auch durchaus Sinn, Öl überzugwichten. Allerdings nur mit grundsoliden Unternehmen.

 

Eventuell würde es auch Sinn machen, BHP etwas nachzulegen statt einer weiteren Ölfirma. Die wackeln mir aber ein wenig viel, um deren Anteil noch weiter auszubauen.

 

Aktuell passen prima ins Beuteschema und ich werde vermutlich bald mein ganzes Cash aufbrauchen.

- Alphabet etwas nachlegen

- Shell, Chevron, (Exxon)

- Johnson&Johnson

- Leoni: Turnaround-Wette

- TXJ Corp: Wachstumswert

- Henkel: Da mir Unilever, KO, Beckitt, P&G, Beiersdorf irgendwie alle zu teuer erscheinen. Also wenn man das Wachstum berücksichtigt.

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Du Erläuterung macht Sinn. Welche Anleihen hast Du derzeit wenn ich hier so direkt fragen darf?

 

Natürlich darfst Du, aber da es hier wirklich zu sehr "off topic" ist, bitte ich um Dein Verständnis, dass ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchte. Nur soviel: Anregungen gibts u.a. hier und schau Dir einfach mal die Anleihen der großen Ölkonzerne an, von denen Du ausgehst, dass diese nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten werden. Die Börse Stuttgart hat eine wirklich gute Suchmaske und spuckt für die o.g. Shell zum Beispiel diese Anleihen aus.

 

Danke schön. Werde mich da mal in Ruhe informieren.

 

Ich bin bei BHP, Shell, Chevron beteiligt. Würde wenn dann nochmal bei Shell nachlegen. Mein Anteil ist derzeit bei 14 %. Hier muss man überlegen ob man das Risiko eingeht um weiter den Bereich aufzustocken da man gute Gewinne machen kann oder doch das Risiko zu groß ist.

 

Denke das Depot kann noch ein wenig Öl vertragen. Bin bei Shell relativ entspannt würde aber auf einen Rücksetzer warten.

 

Das den das ganze Cash verbrauchen willst halte ich jetzt für nicht sooo schlau. Ein wenig Geduld. Es gibt immer mal wieder sehr sehr gute Möglichkeiten und es wäre meiner Meinung nach schade wenn man dann keine Kohle hat zum nachlegen.

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Dir ist aber bewusst das der Ölpreis auch die nächsten Jahre so weit unten bleiben kann?

 

Wenn man sich die Vergangenheit anschaut war es immer so, das nach einem Preis Abfall beim Öl, die Preise in den nächsten Jahre wieder enorm gestiegen sind. Was aber diesmal dagegen sprechen kann ist, das es diesmal Fracking gibt und die Welt versucht immer "grüner" zu werden und alternative Energien zu finden. Viele Fracker haben ihre Produktion weit runtergeschraubt oder komplett niedergelegt. Sollten die Ölpreise in nächster Zeit wieder die 50€ Marke erreichen, werden die Fracker wieder anfangen den Markt mit Öl zu überfluten und was danach passieren wird kann man sich ja denken. Kann natürlich auch ganz anders kommen, aber ein mögliches Szenario ist es.

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Dir ist aber bewusst das der Ölpreis auch die nächsten Jahre so weit unten bleiben kann?

 

Wenn man sich die Vergangenheit anschaut war es immer so, das nach einem Preis Abfall beim Öl, die Preise in den nächsten Jahre wieder enorm gestiegen sind. Was aber diesmal dagegen sprechen kann ist, das es diesmal Fracking gibt und die Welt versucht immer "grüner" zu werden und alternative Energien zu finden. Viele Fracker haben ihre Produktion weit runtergeschraubt oder komplett niedergelegt. Sollten die Ölpreise in nächster Zeit wieder die 50€ Marke erreichen, werden die Fracker wieder anfangen den Markt mit Öl zu überfluten und was danach passieren wird kann man sich ja denken. Kann natürlich auch ganz anders kommen, aber ein mögliches Szenario ist es.

 

Möglich ist immer alles, vollkommen richtig. Die Frage ist doch eher wie wahrscheinlich das eine oder andere Szenarium ist. Das mit dem grüner werden ist aus der Sicht von Deutschland schon und auch langfristig sinnvoll. Man sollte nur auch beachten das es aus Sicht von Deutschland so ist. Gucke mal in 90 % der anderen Ländern. Das geht es eher darum das die Bevölkerung zufrieden ist oder die Wirschaft nach vorne kommt. So lange das so ist wird sich das grüne Denken nicht im großen Stil ausbreiten. Klar wird es in 5 Jahrn mehr Eltrowagen geben oder ob es den Ölverbrauch radikal senkt glaube ich derzeit nicht.

 

Beim Fracking sollte man aber beachten, dass viele kurz vor der Pleite stehen und das da enorme Kredite bei den Banken laufen. Da stellt sich die Frage ob das denn da so in der Praxis laufen wird wenn der Krus bei 50 $ ist. Warten wir es ab.

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Nur weil viele kurz vor der Pleite stehen, werden die Maschinen für das Fracking nicht abgebaut, sondern nur stillgelegt....werden dann einfach von "größeren" Frackern übernommen. Wie es in Zukunft kommen wir weiß keiner, aber ich würde meine Depot nicht zu voll packen mit Öl Aktien...da das Risiko zu hoch ist.

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Beim Fracking sollte man aber beachten, dass viele kurz vor der Pleite stehen und das da enorme Kredite bei den Banken laufen. Da stellt sich die Frage ob das denn da so in der Praxis laufen wird wenn der Krus bei 50 $ ist. Warten wir es ab.

 

Wenn die pleite gehen, wird saniert, umgeschuldet, übernommen. Dadurch dürfte die Zinslast sinken, zudem sinken die Preise für das Equipment seit einiger Zeit. Das spricht dafür, dass die Förderkosten weiter sinken werden und Fracking wettbewerbsfähiger wird bei niedrigeren Preisen.

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Posted · Edited by Chips

So, hab nun den Rest verprasst.

Dazu gekommen sind

- Chevron zu 78,83€

- Johnson&Johnson zu 98,64€

- LEONI zu 27,03€

- TJX Cos zu 69,95€

- ein bißchen Hann Rück zu 97,64€ (hab noch Free-Trades bei DAB, die aufgebraucht werden müssen)

 

So, warum hab ich den letzten Pfennig ausgegeben? Natürlich wäre es schön, Cash zu haben, wenn es bergab geht.Umgekehrt gilt das aber genauso. Ich hatte jetzt das Glück, zu relativ guten Preisen zu kaufen und ich kann mir keinen Fehler vorwerfen lassen. Besser wäre es aber wohl gewesen, vor 1-2 Wochen alles reinzustecken. Nun sehe ich den Markt aber als gedreht an.

 

Zu ein paar Fakten zu 2014:

- Gesamtkapitalrendite liegt bei etwa 10%

- Eigenkapitalquote bei etwa 45%

- Umsatz bei etwa 65Mrd. € im Jahr

- Dividendenrendite bei etwa 2,5% (wie angestrebt)

 

 

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Dir ist aber bewusst das der Ölpreis auch die nächsten Jahre so weit unten bleiben kann?

 

Wenn man sich die Vergangenheit anschaut war es immer so, das nach einem Preis Abfall beim Öl, die Preise in den nächsten Jahre wieder enorm gestiegen sind. Was aber diesmal dagegen sprechen kann ist, das es diesmal Fracking gibt und die Welt versucht immer "grüner" zu werden und alternative Energien zu finden. Viele Fracker haben ihre Produktion weit runtergeschraubt oder komplett niedergelegt. Sollten die Ölpreise in nächster Zeit wieder die 50€ Marke erreichen, werden die Fracker wieder anfangen den Markt mit Öl zu überfluten und was danach passieren wird kann man sich ja denken. Kann natürlich auch ganz anders kommen, aber ein mögliches Szenario ist es.

 

Mir ist klar, dass der Ölpreis auch fallen kann. Sonst hätte ich nur Öl-Aktien. Ich denke aber, dass es wahrscheinlicher ist, dass der Ölpreis langfristig steigt als dass er fällt. Und ja, die Welt will grüner werden. Aber das ist Öl. Woher soll der Strom für die Autos kommen? Sollen ganze Felder Windräder und Solarzellen gebaut werden? Noch mehr Staudämme? Anstatt irgendwo aus der Erde ne Flüssigkeit zu holen? Ich weiß ja nicht... Und Fernseher, Haarprodukte etc. kann man nicht bauen, wenn sich irgendwo Windräder drehen.

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Ich glaub ich würde "Stück/Nominal" in deiner Übersicht auch noch schwärzen.

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Ich glaub ich würde "Stück/Nominal" in deiner Übersicht auch noch schwärzen.

Jap. Macht irgendwie Sinn. Bin hier aber anonym und selbst wenn, naja. Trotzdem danke ;)

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Ich versuche gerade etwas mehr Struktur in mein Depot und meine Watchlist zu bekommen und finde dabei deine Kategorisierung mit "Sektor" und "Industrie" ganz interessant.

Überlegst du dir die jeweiligen Einträge selbst oder gibts das schon auf einer Seite wo man abschreiben kann?

 

Danke und Gruß

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Schau mal bei bloomberg vorbei. Deren Kategorisierung benutze ich und finde ich ganz gut.

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Schau mal bei bloomberg vorbei. Deren Kategorisierung benutze ich und finde ich ganz gut.

 

Danke. Super!

 

 

 

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Jep, hab die Kategorieriung von Bloomberg (ebdem hat mir den Tipp gegeben). Die Einteilung in Sektoren und Industrie macht meiner Ansicht nach noch relativ viel Sinn.

 

Was haltet ihr von der Einteilung in Währungen oder Ländern? Als Beispiel nehme ich die Hannover Rück. Eigentlich ne deutsche Aktie. Ok, laut 4 Traders erzielt das Unternehmen 92% seines Umsatzes im Ausland. Ok, nun könnte ich von meinen Aktien alle Länder aggregieren, in denen ein Umsatz erzielt wird. Ok, aber wen versichert die HannRück? Andere Versicherungen, die wiederum weltweit aktiv sind. Und wen versichern die? Oft Unternehmen, die auch wieder weltweit aktiv sind. Welche Aussagekraft hätte es also, wenn ich HannRück als deutsche Aktie zähle oder den Umsatz entsprechend aggregiere? -> Und so geht es allen Unternehmen, die relativ weit weg vom Endkonsumenten produzieren. Man nehme zB. Shell/Chevron/BHP. Die in Länder oder Währungen zu kategorieren macht ja hinten und vorne keinen Sinn.

 

Allerdings könnte man argumentieren, dass der Unternehmenssitz wichtig wäre, um zB. sicher zu gehen, dass das Unternehmen nicht enteignet würde. Oder wg. Steuern? Oder man nimmt die Anzahl der Mitarbeiter in Ländern zum kategorisieren?

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Allerdings könnte man argumentieren, dass der Unternehmenssitz wichtig wäre, um zB. sicher zu gehen, dass das Unternehmen nicht enteignet würde. Oder wg. Steuern? Oder man nimmt die Anzahl der Mitarbeiter in Ländern zum kategorisieren?

 

Ich glaube, dass wird unnötig kompliziert, wie du schon selbst in deinem Text sehen kannst.

 

Wenn man so rangeht, müsste man über die Mitarbeiter je Land gehen, und Umsatz und und und. In den Depotvorstellungen kommt immer wieder als Kontra auf das Argument "Der US-Anteil ist sehr hoch", dass die Umsätze/Gewinne weltweit erwirtschaftet werden. Allerdings kommt es dann ja auch drauf an, wo die Kosten entstehen. Wenn die Hauptstellen in den USA sitzen, fällt dort auch einer großer Teil der Kosten in USD an.

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Also,ich hab grad wieder Cash für 2 Positionen. Die will ich nun noch auf den Kopf hauen. Eigentlich hatte ich vor, mir noch Munich Re wegen der hohen Dividende zu holen, aber da ich erfahren hab, dass man Dividenden nicht mit Kursverluste ausgleichen kann, strebe ich eher Titel mit 0-3% Dividende an.

 

In die engere Wahl kommen:

- Thermo Fisher Scientific

+: Bis 2019 ein EPS-Wachstum von etwa 31%. Hohe EK-Quote. Niedrigere Dividende (wobei ich hoffe, ich bekäme diese 1,30€ pro Quartal bei 1500€ Kaufwert auch gebührenfrei).

-: Niedrigere Gesamtkapitalrendite von etwa 5%

 

Abbott Laboratories

+: Bis 2019 ein EPS-Wachstum von etwa 39%. Dazu gibt es noch 2,5% Dividende. Ich fürchte aber, das ist etwas optimistisch gerechnet. Hohe EK-Quote.

-: Niedrige Gesamtkapitalrendite von etwa 6%

 

Becton Dickinson

+: Bis 2019 ein EPS-Wachstum von etwa 34%.Dazu etw 1,75% Dividende. Gesamtkapitalrendite ist etwa 10%, was gut ist.

-: Nicht mehr so viel EK.

MMM

+: Hohe Gesamtkapitalrendite bei 16%. Hohe innere Diversifizierung. Tolle Unternehmenskultur.

-: Wachsum bei nur etwa 16% bis 2019.

 

Amazon (Aufstocken)

+: Große Wachstumsaussichten.

-: (noch) niedrige Marge.

 

Alphabet (Aufstocken)

+: 80% EK Quote und 50% EPS-Wachstum bis 2019.

-: Hohe Abhängigkeit von Werbung. Bei Wirtschaftsabschwung, wird Werbung zuerst gekürzt.

 

 

Noch eine Alternative wäre Procter&Gamble, oder andere Alltagsgegenstände-Hersteller.

 

Was würde eurer Meinung nach noch gut zu meinem Depot passen?

 

Danke für eure Meinung.

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- Thermo Fisher Scientific

+: Bis 2019 ein EPS-Wachstum von etwa 31%. Hohe EK-Quote. Niedrigere Dividende (wobei ich hoffe, ich bekäme diese 1,30€ pro Quartal bei 1500€ Kaufwert auch gebührenfrei).

-: Niedrigere Gesamtkapitalrendite von etwa 5%

 

Wie kommst du auf Thermo Fisher?

 

Ich bin darauf vor Kurzem auch aufmerksam geworden, weil ich von denen zufällig auf Arbeit ein paar Dinge gesehen habe :- Der Kurs/die Bewertung kam mir aktuell vergleichsweise hoch vor. Oder übersehe ich dabei etwas?

 

http://www.marketwatch.com/investing/stock/TMO/charts?ma=1&maval=50&uf=7168&lf=16777216&lf2=67108864&lf3=1073741824&type=2&size=3&state=8&sid=0&style=1013&time=100&freq=1&startdate=1%2F4%2F2003&enddate=3%2F14%2F2016&height=820&widht=720&random=1343792094&arrowdates=0

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Alphabet (Aufstocken)

+: 80% EK Quote und 50% EPS-Wachstum bis 2019.

-: Hohe Abhängigkeit von Werbung. Bei Wirtschaftsabschwung, wird Werbung zuerst gekürzt.

 

 

 

Ich würde schätzen, dass das im Fall Google nicht stimmt.

Die Werbung, die Google macht, ist ja nicht "Imageproduktion für große Konzerne", sondern meiner Wahrnehmung nach vorwiegend relativ direkte "Verkaufsiniziierung" in Mittelstand und Kleinunternehmen.

Da die sich aus dieser Werbung erzielte Gewinn direkt messen lässt, glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Firmen in Krisen diese Einschränken.

Ist Eure Einschätzung anders?

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- Thermo Fisher Scientific

+: Bis 2019 ein EPS-Wachstum von etwa 31%. Hohe EK-Quote. Niedrigere Dividende (wobei ich hoffe, ich bekäme diese 1,30€ pro Quartal bei 1500€ Kaufwert auch gebührenfrei).

-: Niedrigere Gesamtkapitalrendite von etwa 5%

 

Wie kommst du auf Thermo Fisher?

 

Ich bin darauf vor Kurzem auch aufmerksam geworden, weil ich von denen zufällig auf Arbeit ein paar Dinge gesehen habe :- Der Kurs/die Bewertung kam mir aktuell vergleichsweise hoch vor. Oder übersehe ich dabei etwas?

 

http://www.marketwat...94&arrowdates=0

Na, das ist ja toll. Muss ich jetzt bei jeder Angabe im Netz nochmal im Jahresbericht gegenchecken? Das sieht mir so aus wie bei Bayer. Da wird das oft nur das das "bereinigte EPS" angegeben, das durch Sondereffekte bereingt ist. Das reale EPS liegt dann gut 30-50% niedriger.

Das Unternehmen ist mir mal beim Stöbern aufgefallen.

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Ich würde mit Käufen aktuell abwarten. :thumbsup: Die Märkte sind nicht so stark, wie es nach Draghis Dummheit von letzter Woche erscheint.

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Vor meinem Urlaub hab ich mir noch ein paar Easyjet-Aktien gegönnt, allerdings werde ich meine Strategie nun ändern müssen.

 

Zum einen wusste ich nicht, dass man Dividenden nicht mit Kursverlusten steuerlich verrechnen kann. Ich dachte, dass ich so bei vielen Werten immer ein paar faule Eier dabei hab, so dass ich die Steuerlast nahe Null halten kann. Zum anderen unterlag ich einem Denkfehler und dachte, dass es keine Rolle spielt, ob die Steuer nun heute oder in der Zukunft anfällt. Wenn ich heute 100€ Steuern bezahle, dann können diese 100€ keine Rendite mehr erzielen. Da behalte ich lieber die 100€, warte, bis 200€ draus werden und zahl dann die Steuer.

 

Ich hab das mal mit fiktiven 30 000€ Startkapital durchgespielt mit der Annahme, dass nicht ausgeschüttete Gewinne entsprechend den Kurs steigern. Beispiel: Aktie mit Kurs 100€ erzielt ein EPS von 10€. Bei 5€ Dividende steigt der Kurs auf 105€, bei 3€ Dividende steigt der Kurs auf 107€. Der Unterscheid zwischen 2% und 2,5% Dividendenrendite macht in 30 Jahren einen Unterschied von 5000-10000€ aus. Für das einzelne Jahr wirkt das wenig, aber die Summe machts.

 

Die Nachteile lassen sich auflisten:

- der oben beschriebene Steuernachteil

- der US-Fiskus behält eh 15% immer ein

- reinvestiert man Dividenden, fallen entsprechend Kaufgebühren an

- die Wartezeit, in der Geld dumm rumliegt. Wenn ich vierteljährlich 5€ Dividende von Gilead bekomme, kann ich das schlecht am gleichen Tag reinvestieren.

 

Aktuell bin ich noch knapp unterm Freibetrag, also ist noch alles gut. Bei Käufen wird allerdings nun eine niedrige Dividende eines der Hauptkriterien werden und meine Hochdividendenwerte BASF, BMW, Shell, Chevron und HannRück werde ich auf lange Sicht abstoßen. Die US-Werte Johnson&Johnson, McD und einer meiner Hauptwunschkandidaten 3M mit etwa 2,5%-3% DivRendite haben nun leider einen Makel.

 

Nichts desto trotz sind meine Wunschkandidaten für die Zukunft nun:

- Aufstocken Amazon & Alphabet

- 3M*

- Becton Dickinson*

- Abbott*

- Facebook (nicht nur eine Modeaktie, sondern eigentlich auch ein Top-Wert)

- Beiersdorf

- Fresenius

- Unilever (auch wieder etwas viel DivRendite)

- Walgreens*

- Lowes Companies*

- Hormel Foods*

- Henkel

- Associated Bristih foods

 

* Dividendenaristokraten. Auch wenn eine Dividende doof ist, so beweisen Aristokraten doch eine langfristig funktionierendes Geschäftsmodell. Und das will ich ja.

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Posted · Edited by hamsta

Ziel des Depots: Langfristiger Vermögensaufbau und mich damit wohl fühlen.

 

Woher weisst du, dass die KESt. noch genauso hoch wie heute ist, wenn deine Beispielaktie 200€ wert ist?

Was passiert, wenn deine Beispielaktie auf 50€ fällt anstatt auf 200€ zu steigen?

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Posted · Edited by ebdem

Bezüglich Steuern kannst du mal ... nachlesen. Es lässt sich auch hier etwas optimieren.

Ansonsten sind hamstas Fragen gut.

 

 

 

- Links werden leider gebloggt - Such mal im Blog von Aktienfreunde.net nach Steuern. Da ist ein Post vom Dezember.

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Ziel des Depots: Langfristiger Vermögensaufbau und mich damit wohl fühlen.

 

Woher weisst du, dass die KESt. noch genauso hoch wie heute ist, wenn deine Beispielaktie 200€ wert ist?

Das weiß ich nicht. Also sollte ich darauf spekulieren, dass in 30 Jahren der persönliche Steuersatz anfällt. Ich weiß ja nicht, ob es klug ist, das anzunehmen. Aber valider Punkt.

 

 

Was passiert, wenn deine Beispielaktie auf 50€ fällt anstatt auf 200€ zu steigen?

Erstmal gehe ich nicht davon aus, dass der Kurs einer Aktie fällt. Auf lange Sicht. Auf kurze Sicht wäre das wahrscheinlicher.

Zum anderen - was viel wichtiger ist - bringt das relativ wenig, wenn ich erhaltende Dividenden eh reinvestiere. Dann wirkt sich die Kurssenkung ja genauso aus. Zudem fällt der Kurs entsprechend um die erhaltenden Dividenden zusätzlich. Wird keine Dividende ausgeschüttet, fällt der Kurs zB. um 500€. Wurde 100€ Dividende ausgeschüttet, fällt der Kurs um 600€.

 

Bezüglich Steuern kannst du mal hier und hier nachlesen. Es lässt sich auch hier etwas optimieren.

Ansonsten sind hamstas Fragen gut.

 

Die Links funktionieren leider nicht. Ich würde gerne mehr darüber lesen. Gibt es einen Thread, der um Steueroptimierung speziell bei Einzelaktien handelt?

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