Goldinvestition ja oder nein?

116 Beiträge in diesem Thema

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@Junger Freund names Brokerhans: Du bist zu spät, so oder so. ;)

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Wäre ja der Knüller wenn dies stimmen sollte.

 

"Deutsche Bank verweigert Auslieferung von Xetra-Gold" http://www.godmode-t...-papier,4852569

 

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Geschrieben

Wäre ja der Knüller wenn dies stimmen sollte.

 

"Deutsche Bank verweigert Auslieferung von Xetra-Gold" http://www.godmode-t...-papier,4852569

 

 

Wundert dich das wirklich?

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Geschrieben

Wäre ja der Knüller wenn dies stimmen sollte.

 

"Deutsche Bank verweigert Auslieferung von Xetra-Gold" http://www.godmode-t...-papier,4852569

 

 

Wundert dich das wirklich?

 

Ja das wundert mich wirklich. Zumal die Deutsche Bank bei Gründung einer der Partner-Banken war.

 

Stellungsnahme auf der Xetra-Gold Seite vor kurzem:

 

"Die Deutsche Börse Commodities GmbH betont, dass Inhaber von Xetra-Gold-Anteilen jederzeit das Recht auf Auslieferung des verbrieften Goldes geltend machen können.....Voraussetzung ist, dass die Geschäftsstelle diesen Service anbietet...."

 

Trügerische Sicherheit verkauft und von jetzt auf nachher weigern sich die Banken abzuwickeln. Ich würde mich in diesem Fall verar ...t vorkommen.

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Geschrieben

Selber Schuld, wenn man sich Illusionen hingibt... :rolleyes:

Lieber den Eagle in der Hand als das Xetra-Gold auf dem Bildschirm. :-*

 

post-6610-0-00348900-1472742012_thumb.jpg

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Geschrieben

Selber Schuld, wenn man sich Illusionen hingibt... :rolleyes:

Lieber den Eagle in der Hand als das Xetra-Gold auf dem Bildschirm. :-*

 

post-6610-0-00348900-1472742012_thumb.jpg

 

Vorschlag für den nächsten Slogan: "Ihr Gold ist bei uns sicher. Hier gibt es nichts mehr zu holen" ;)

 

Mich würde mal die Meinung unserer Investoren interessieren. Auch mit dem Hintergrund einer Insolvenz des Eminenten

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Geschrieben

Mich würde mal die Meinung unserer Investoren interessieren. Auch mit dem Hintergrund einer Insolvenz des Eminenten

 

Wenn man eine Versicherung sucht, dann nur physisch. Xetra-Gold oder ähnliche Konstruktionen helfen einem im Ernstfall überhaupt nicht.

Wenn es nur ums Spekulieren auf den Goldpreis geht, dann ist es auch weniger geeignet. Goldminenaktien haben die Goldpreisrallay viel stärker mit gemacht.

Mit dem entsprechenden Vermögen kann man auch beides kombinieren in Form einer Gold-Dividende:

This Aussie miner is paying its dividends in gold

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Geschrieben · bearbeitet von reko

This Aussie miner is paying its dividends in gold

 

nette Idee - funktioniert bereits ab 5000Aktien * 1,34USD - ist aber erst mal auch nur Papiergold - auch wenn die Perth Mint vielleicht vertrauenswürdiger ist.

The ASX-listed Resolute Mining said shareholders who hold 5,000 or more Resolute shares can opt to receive their dividend payment in gold through a personal account held with the government guaranteed Perth Mint.

Ein Perth Mint Depository könnte für alle mit fehlenden Lagermöglichkeiten eine Alternative zu Xetra Gold sein.

www.perthmint.com/storage

Depository Online .. Transaction fees from 1.00% to as low as 0.20%, depending on trade size

... Convert from Unallocated to Allocated, or take delivery at any time

...

Account Opening Minimum (based on country of residence):

PMDP Australia / New Zealand $5,000.00 AUD

PMDP International $50,000.00 USD

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Geschrieben · bearbeitet von civis

Ich hatte XETRA-Gold wegen dem Brexit-Votum ...

 

Die Strategie, Longpositionen mit einer anderen Longposition, die auch noch vergleichbar wenig mit der Entwicklung der abzusichernden Positionen korreliert beziehungsweise enorm vielen anderen Einflussfaktoren unterworfen ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Eine wesentlich logischere Option wäre eine GBP-Shortposition gewesen. (Na gut, ich weiss, dass es zum Thema Long/Short die tollsten Thesen und Strategien gibt - aber eins war klar: Wenn der englische Markt kollabiert, kollabiert das GBP. Manchmal gibt es zwingendere Zusammenhänge als den fast beliebigen Rückgriff auf den unberechenbaren Mythos Gold.)

 

Viele Grüße

civis

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Geschrieben

Naja,

Votumergebniss wurde bekannt, der Wunsch nach Gold als Sicherheit wurde größer, Goldpreis stieg an, der EUR notierte schwächer zum Dollar und wirkte sich somit nochmals positiv auf den Goldpreis/Eur aus.

Das Resultat waren roundabout 15% Kursgewinn innerhalb weniger Tage.

So verkehrt war das nicht.

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Geschrieben

Bisher halte ich Edelmetalle nur physisch. Ein Nachteil davon, ist die umständliche Handelbarkeit zum Beispiel zwecks Rebalancing. Ich hatte Xetra-Gold als Ergänzung in Betracht gezogen, um das zu vereinfachen. Auch ein Goldminen-ETF kommt in Betracht. Der Vorteil von Xetra-Gold is die Steuerfreiheit, nach einem Jahr Haltefrist. Der Vorteil eines Minen-ETFs ist die Hebelwirkung (in beide Richtungen), unterliegt aber der normalen Abgeltungssteuer. Im Grunde hängt es auch hier von der Prämisse ab, was am besten geeignet ist.

Hat man bisher nur oder überwiegend physisches Gold, können also auch die anderen Sinn machen. Wie überall wird wohl eine Mischung in den meisten Fällen die beste Alternative sein.

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Geschrieben

Hat man bisher nur oder überwiegend physisches Gold, können also auch die anderen Sinn machen. Wie überall wird wohl eine Mischung in den meisten Fällen die beste Alternative sein.

Mischung ja - aber vor allem abhängig von der beabsichtigten Haltedauer. Bei kurzfristigen Spekulationen sind die Orderkosten/Aufgeld wichtig. Je länger die Haltedauer, um so wichtiger sind die "Lagerkosten".

XetraGold ........................ 0,025 %/Monat

Bullion Vault ..................... 0,01 %/Monat

Perth Mint Online Depository 0% unallocated (1%/Jahr allocated)

physische .......................... individuell sehr unterschiedlich

 

Ich habe keine Erfahrung mit Papiergold, nehme aber an, daß die Steuerfreiheit nach einem Jahr bei allen 4 Optionen gleich ist. Ich bitte um Korrektur, wenn ich falsch liege.

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Falls jemand Handelsmöglichkeiten hat ist ev. PMGOLD:AU (ISIN:AU000PMGOLD8) eine Alternative.

 

Die Management Fee ist nur halb so hoch wie bei Xetra Gold.

perth-mint-gold-asx

.. Unlike many gold exchange traded products, PMG can be physically redeemed for any of The Perth Mint’s bullion coins and bars.

.. PMG’s management fee has been held at 0.15% pa since 2004, one of the lowest fees worldwide for a gold exchange traded product

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Geschrieben

Naja,

Votumergebniss wurde bekannt, der Wunsch nach Gold als Sicherheit wurde größer, Goldpreis stieg an, der EUR notierte schwächer zum Dollar und wirkte sich somit nochmals positiv auf den Goldpreis/Eur aus.

Das Resultat waren roundabout 15% Kursgewinn innerhalb weniger Tage.

So verkehrt war das nicht.

 

Ich wollte auch nicht sagen, dass das verkehrt ist (was ja auch vom Ergebnis widerlegt wäre). Wenn der Deal allerdings zur Absicherung von Positionen gedacht war (was ich nicht genau weiß), finde ich dass im Vergelich zu einer direkt beinflussten Gegenposition gewagt.

 

Viele Grüße

civis

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Geschrieben

Ein paar Hintergrundinformationen für die "Goldfreaks":

 

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Geschrieben

Ein paar Hintergrundinformationen für die "Goldfreaks":

 

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Schön ist was anderes. Leider kann man diesen Faden direkt für quasi alle Anlageprodukte fortspinnen. Viele Konzerne nutzen bei ihren Aktivitäten ähnliche Methoden. Wäre man konsequent, dürfte man also gar nicht mehr investieren. Das ist ein schwieriges Thema und ich bezweifle nichts, was in dem Dokument geschrieben wurde. Man könnte mit einem derartigen Thema sicher ein ganzes Forum füllen. Darum will ich es dabei belassen.

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Geschrieben · bearbeitet von Licuala

Ein paar Hintergrundinformationen für die "Goldfreaks":

 

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Schön ist was anderes. Leider kann man diesen Faden direkt für quasi alle Anlageprodukte fortspinnen. Viele Konzerne nutzen bei ihren Aktivitäten ähnliche Methoden. Wäre man konsequent, dürfte man also gar nicht mehr investieren. Das ist ein schwieriges Thema und ich bezweifle nichts, was in dem Dokument geschrieben wurde. Man könnte mit einem derartigen Thema sicher ein ganzes Forum füllen. Darum will ich es dabei belassen.

 

Stimmt schon - interessant ist der Inhalt dennoch, meine ich.

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Geschrieben · bearbeitet von Limit

Ich habe Gold zur Zeit nur in Form eines Deep Discount Zertifikats im Depot. Das betrachte ich allerdings mehr als Ersatz für kurzlaufendes Festgeld/Anleihen und weniger als Gold-Investment.

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Geschrieben

Ich habe Gold zur Zeit nur in Form eines Deep Discount Zertifikats im Depot. Das betrachte ich allerdings mehr als Ersatz für kurzlaufendes Festgeld/Anleihen und weniger als Gold-Investment.

 

Ok, dann gehörst Du zu den Guten.^_^

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von John Silver

Ich hatte XETRA-Gold wegen dem Brexit-Votum ...

 

Die Strategie, Longpositionen mit einer anderen Longposition, die auch noch vergleichbar wenig mit der Entwicklung der abzusichernden Positionen korreliert beziehungsweise enorm vielen anderen Einflussfaktoren unterworfen ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Eine wesentlich logischere Option wäre eine GBP-Shortposition gewesen. (Na gut, ich weiss, dass es zum Thema Long/Short die tollsten Thesen und Strategien gibt - aber eins war klar: Wenn der englische Markt kollabiert, kollabiert das GBP. Manchmal gibt es zwingendere Zusammenhänge als den fast beliebigen Rückgriff auf den unberechenbaren Mythos Gold.)

 

Viele Grüße

civis

 

 

Naja,

Votumergebniss wurde bekannt, der Wunsch nach Gold als Sicherheit wurde größer, Goldpreis stieg an, der EUR notierte schwächer zum Dollar und wirkte sich somit nochmals positiv auf den Goldpreis/Eur aus.

Das Resultat waren roundabout 15% Kursgewinn innerhalb weniger Tage.

So verkehrt war das nicht.

 

Ich wollte auch nicht sagen, dass das verkehrt ist (was ja auch vom Ergebnis widerlegt wäre). Wenn der Deal allerdings zur Absicherung von Positionen gedacht war (was ich nicht genau weiß), finde ich dass im Vergelich zu einer direkt beinflussten Gegenposition gewagt.

 

Viele Grüße

civis

Achtung, das folgende ist bedingt OFFTOPIC.

 

@Civis, meinst Du nicht das es viel effektiver ist, wenn Du mich direkt nach meiner Strategie fragst, anstatt mit anderen hier zu raten?

 

Da ich immer sehr sehr viel aus den Überlegungen andere gelernt habe und lerne - ich nenne hier jetzt mal nur drei Namen die andere nachvollziehen können.

Die, die ich nicht nenne wissen ja von unseren Treffen wie sehr ich sie schätze und brauchen daher keine Nennung:

SOE, Imperatom, Stupidgame, usw ...

 

Deshalb hier eine längere Ausführung zu einer simplen(!) "Strategie":

 

Hier kann man das nochmal nachlesen:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/47722-brexit-auswirkungen-auf-ftse100/?do=findComment&comment=1034118

 

Meine damalige Überlegung war, dass eine Unsicherheit im Markt bezüglich des BREXIT besteht. (Was ja so war).

Ich selber bin von einem Votum gegen den Brexit ausgegangen. Nicht direkt klar in der Abstimmung, den es war ja bekannt, das die Umfragen dicht beieinander liegen.

Ich bin für mich selber aber so (jetzt in der Nachschau quantifiziere ich das mal) von 80/20 oder 90/10 gegen den Brexit ausgegangen (ließ: in 8 oder 9 von 10 Fällen bleibt Grossbritannien in der EU).

Und genau weil ich dieser Ansicht war, habe ich einen stark gehebelten FTSE100 gekauft. (etwa 1/3 der Gesamtposition).

Die Überlegung war, dass sobald die Unsicherheit wegfällt, 1%-5% in 1-2 Tagen an Kursgewinnen zu realisieren wären.

Das ist zwar nicht der sog. Ten-Bagger, aber dafür war das für mich ein No-Brainer.

 

Als Gegenposition, falls der BREXIT doch erfolgt (was ja so war), habe ich für ein 1/3 XETRA-Gold gekauft.

Die Überlegung war, dass wenn ich einen PUT auf den FTSE kaufe, ich diesen sehr wahrscheinlich mit starken Verlusten verkaufen werde.

Bei Gold bin ich davon ausgegangen, dass bei einem negativen Brexit-Votum quasi nichts passiert. D.h. ich habe eine recovery nahe 100% (!) erwartet und war auch bereit, das Xetra-Gold auch mittelfristig bzw. langfristig zu halten falls es doch zu moderaten Kursverlusten gekommen wäre. Ich bin derzeit(!) nicht in Gold investiert, halte Goldpositionen aber in der jetzigen(!) Zeit für Überlegenswert bzw. nicht ganz verkehrt.

 

Das letzte 1/3 habe ich in einen Dax-ETF investiert. Das war eine "Mischkalkulation", quasi zwischen FTSE100 und Xetra-Gold.

Auch bei dieser Position habe ich mit einer sehr grossen recovery gerechnet und war bereit die Position zu halten, falls es nicht wie erwartet laufen sollte.

(Derzeit ist die Position so noch vorhanden).

 

Warum habe ich meine Positionen aufgeteilt?

Nun, ich bin nicht David Ricardo und auch wenn ich wie jeder gute VWLer/BWLer eine gewisse Bewunderung für ihn hege, nicht zuletzt deswegen und wie passend(!)

http://dailyreckoning.com/how-david-ricardo-became-the-richest-economist-in-history/

(Ricardo machte ein Vermögen mit Britischen Staatsanleihen in einer Krise(!) )

 

Generell(!)

Grundsätzlich(!) kaufe ich Positionen die ich bereit bin, lange zu halten (Stichwort Maturity) - oder auch sofort(!) abzustoßen.

(Mir ist der Thesaurus zu "grundsätzlich" und "generell" bekannt, manchmal muss man das aber so ausdrücken).

 

Nun kann man natürlich das ganze viel viel besser machen als ich, was erstens nicht schwer ist, und zweitens in der Rückschau noch viel viel einfacher:

-Man kann z.B. den Brexit richtig vorhersehen, das hatte ich nicht gemacht. Dann hätte man ganz ganz viel Geld verdient.

-Man kann einen besseren Call kaufen als ich (trotzdem Danke an Nicco aus dem BB für den Hinweis, das hat vielleicht anderen geholfen! :thumbsup: ).

-Man kann das Gold durch einen Put ersetzten.

-Man kann das Gold länger halten als ich.

-Man kann auf den Dax-ETF verzichten und das Geld "richtig" einsetzen.

-Man kann mathematisch das alles richtig ausrechnen und muss nicht wie ich mit "Erwartungen" usw. leben.

-Man kann das ganzen in zwei Positionen austrahieren und optimieren. Das habe ich nicht gemacht.

 

Ex-Post (oder Post-Mortem) nach dem Brexit:

Wie hat sich mein Investment entwickelt?

Da braucht man nicht schlau sein, der FTSE100 fiel und damit mein Call.

Das war nicht schön.

Ich habe den Gewinn aus Xetra-Gold am 24.06.2016 realisiert und damit quasi den Verlust aus dem FTSE Call.

Damit ging die Absicherung vollkommen wie gewünscht auf!

Da meine "Goldposition" so erfolgreich war, habe ich den FTSE Call noch einige Tage gehalten und am 30.06.201 mit Gewinn(!) verkauft.

Das war auch für mich sehr überraschend.

Anstatt den ETF-Dax zu verkaufen, wie geplant halte ich ihn immer noch.

Ergebnis I:

XETRA-Gold: absolut 4,34%, in 2 Tagen(!), da spare ich mir XINTZINSFUSS mit mehr als 20.000% hier...

FTSE Call: absolut 3,13%, 309% in 8 Tagen.

DAX-ETF: ca. 6% bis heute.

 

Obwohl meine Überlegung zum Brexit größtenteils falsch war, habe ich gute Renditen eingefahren. LUCKY ME!

Ergebnis II:

Ich hatte versucht das Thema Brexit hier mehrfach zu adressieren. Leider kam da aber nur größtenteils gelabber raus (Das kann man ja hier selber nachlesen. Zerstückelung in 3-6? Threads. Ich finde meine Wortwahl noch mäßigend).

Das war sehr frustrierend. Deshalb habe ich versucht das Thema woanders anzubringen. Überraschen mit sehr viel mehr Erfolg. Dafür, dass das hier ein "Wertpapier-Forum" für ALLES ist, war das schon sehr überraschend und beängstigend. Man hätte ja erwarten können, dass hier User sich äußern mit "Ich erwarte das und das und stelle mich so und so auf". "Gefühlt" war ich der Einzige. Das macht mir auch für das WPF Angst. Wenn sich noch nicht mal Foristi bei Sondersituationen äußern - wo denn dann? Aber das ist vielleicht der Zeitgeist und der Zug der Passiven-Gläubigen zieht auch irgendwann mal wieder vorbei...

 

Ich bin mir sicher, dass wenn sich mehr an der These beteiligt hätten, wir(!) eine wesentliche besser Call-Position (Stichwort zu teuer) und eine wesentliche bessere Put-Option gemeinsam erarbeitet hätten. Schade. So war ich vermutlich einer der wenigen die trotzdem noch Geld verdient haben,

 

Von daher bin ich ja jetzt total gespannt auf diejenigen, die nichts gemacht haben, mir dafür aber jetzt erzählen wollen, dass meine (warum auch immer) Strategie "sch..." war.

Frisch auf!

 

[EDIT: Beitrag wieder restauriert.]

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Geschrieben · bearbeitet von civis

@Civis, meinst Du nicht das es viel effektiver ist, wenn Du mich direkt nach meiner Strategie fragst, anstatt mit anderen hier zu raten?

 

Da hast Du uneingeschränkt Recht - sorry.

 

Danke für Deine ausführliche Erklärung!thumbsup.gif

 

Von daher bin ich ja jetzt total gespannt auf diejenigen, die nichts gemacht haben, mir dafür aber jetzt erzählen wollen, dass meine (warum auch immer) Strategie "sch..." war.!

 

Ich wollte keinesfalls sagen, dass Deine Strategie "sch" war. Es war ein Fehler meinerseits, überhaupt etwas zu sagen, ohne Details zu kennen. Meine Überlegung war, dass für ein reines Absicherungsgeschäft der direkteste, simpelste Weg mit sehr hoher Korrelation zu den zu sichernden Assets eine folgerichtige Vorgehensweise ist.

 

Ich lehne komplexe(re) Absicherungsstrategien nicht grundsätzlich ab. Sie sind halt schwieriger zu beherrschen, was Deine Erklärung ja auch verdeutlicht.

 

Ich war auch überrascht, wie wenig tiefgreifend die Möglichkeit des Brexits und die Folgen vor dem Votum hier - aber auch generell - diskutiert wurden. Das muss man wohl kollektive Verdrängung nennen. Sicher hätte eine breitere Diskussion auch das Absicherungsverhalten vieler Anleger beeinflusst (und möglicherweise auch das Absimmungsverhalten in England).

 

Nicht nur weil eben auch komplexe Strategien abgeklopft worden wären sondern weil überhaupt die Notwendigkeit von Absicherungsmaßnahmen viel mehr in den Fokus gerückt wäre. Andererseits: Am Ende war es zumindest egal, ob man den Ausgang richtig erwartet (letztlich erraten hat - und tiefschürfender wurde das ja kaum diskutiert) - man musste vernünftige Maßnahmen für den Fall ergreifen, dass man morgens auf der falschen Seite wach wird.

 

Jedenfalls hast Du bewiesen, dass es mit einer durchdachten Strategie möglich war, selbst dann, wenn man mit seiner Annahme über den Ausgang des Votums falsch lag, über eine reine Absicherung gegen eine falsche Annahme hinaus sogar noch Gewinn zu machen.

 

Das freut mich für Dich persönlich, denn Du hast es verdient, weil Du Dich nicht auf Dein Glück verlassen hast. Das freut mich aber auch, weil wir uns jetzt wenigstens ex ante noch einmal mit den vertanen oder ergriffenen Chancen beschäftigen.

 

Noch einmal Danke, dass Du Dir die Zeit für Deine ausführliche Erklärung genommen hast.

 

Viele Grüße

civis

 

 

PS. Oops - Dein Beitrag ist weg

 

[EDIT: Beitrag wieder restauriert.]

 

THX! rolleyes.gif

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Geschrieben

Moin,

 

Ich war auch überrascht, wie wenig tiefgreifend die Möglichkeit des Brexits und die Folgen vor dem Votum hier - aber auch generell - diskutiert wurden. Das muss man wohl kollektive Verdrängung nennen.

für meine Strategie ist die Diskussion nicht erforderlich. Ich habe bei Kurseinbruch am Tag nach dem Votum gekauft und gut ist.

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Geschrieben · bearbeitet von civis

für meine Strategie ist die Diskussion nicht erforderlich. Ich habe bei Kurseinbruch am Tag nach dem Votum gekauft und gut ist.

 

biggrin.gif Konnte man natürlich so machen. Aber auch das war ja eine bewußte Entscheidung, der taktische und strategische Überlegungen vorausgegangen sind. Du musstest zum Beispiel sicherstellen, dass Du zu einem bestimmten Zeitpunkt genug Cash frei hattest. Und wahrscheinlich hast Du auch überlegt, ob der Tag nach dem Votum der richtige Tag ist oder ob Du noch wartest. Auch über Deine Investitions- oder Spekulationsziele und über Haltefristen wirst Du nachgedacht haben. Möglicherweise hast Du ja auch Deine Anlagesumme gehebelt, fremdfinanziert oder Deinem persönlichen Risikoprofil entsprechend festgelegt.

 

Die meisten Anleger - einschließlich der Unternehmen selbst, in die die Anleger investiert waren - sind kalt erwischt worden. Viele haben praktisch die Kontrolle verloren und sind nur mit Glück halbwegs ungeschoren davongekommen.

 

In der Nachschau habe ich einiges richtig gemacht. Das hatte zum Teil damit zu tun, dass ich die bewußte Entscheidungen getroffen habe, mich abzusichern. Aber es hatte auch in erheblichem Maß mit Glück zu tun. Aus heutiger Sicht muss ich ganz klar sagen, dass ich die Möglichkeit eines Brexits viel früher und viel konsequenter hätte durchdenken müssen. Für mich wäre es deshalb eine Bereicherung gewesen, im Vorfeld zum Beispiel mit John Silver mögliche Optionen diskutiert zu haben. Schon allein um eigene Betriebsblindheit zu erkennen.

 

BTW: Ich habe mitten im Massaker des Brexit-Vormittags ebenfalls einen Posten englischer Aktien gekauft, welche ich ein paar Tage später mit gutem Gewinn wieder verkaufen konnte. Ich würde aber nicht sagen, dass eine Strategie oder auch nur eine sinnvolle Überlegung dahinter gestanden hätte. Das war der reine, von der chaotischen Situation und von Adrenalin entfachte Jagdinstinkt.

 

Natürlich habe ich mein Investitionsziel nicht per Los bestimmt, sondern bestimmte Annahmen zugrundegelegt. Ich bin mir aber bewußt, dass das ein Fehler war - selbst wenn es in meinem Fall gut gegangen ist. Ich habe mich auf eine reine Spekulation eingelassen und sogar die Entscheidung dazu unter massivem Druck der Ereignisse getroffen - also faktisch out of controll. Unter diesem Eindruck halte ich es für möglich, dass sogar die Tatsache, dass ich wenigstens im Rahmen eines vernünftigen quantitativen Risikos geblieben bin, auschließlich dem Umstand geschuldet war, dass ich zu der Zeit ohnehin im Verhältnis zu investierten Mitteln relativ wenig Cash frei hatte und so gar nicht in einer unvernünftigen Größenordnung einsteigen konnte.

 

Ex ante ziehe ich für mich ganz klar den Schluss, dass ich schon intelligenter gehandelt habe, als im Zusammenhang mit dem Brexit.

 

Viele Grüße

civis

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Geschrieben

 

 

Ex ante ziehe ich für mich ganz klar den Schluss, dass ich schon intelligenter gehandelt habe, als im Zusammenhang mit dem Brexit.

 

 

 

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