Aktiensparplan sinnvoll oder sinnlos?

Aktiensparplan sinnvoll ?   52 members have voted

  1. 1. Aktiensparplan sinnvoll oder sinnlos?


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54 posts in this topic

Posted · Edited by luess

Hallo,

 

ist ein Aktiensparplan sinnvoll, um den das Einzelaktiengeschäft kennenlernen zu können?

 

Vor und Nachteile?

 

Bitte mit Begründung!

 

Frage ist über die Suchfunktion nur sehr dürftig zu beantworten. Eindrücke habe ich erhalten, jedoch bei weitem nicht genug.

 

Grüsse

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Hmmm ..... ist sinnvoll jeden Tag Erbsensuppe mit Bockwurst zu essen, um die deutsche Küche kennenlernen zu können?

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wenn Du der Meinung bist, ich möchte mein Geld in Aktien anlegen, dann stellt sich doch erstmal nur eine Frage

 

Kann ich meine Ordergebühren in einem akzeptablen Rahmen halten?

- Meine pers. Grenze liegt bei max.1%, am liebsten und meistens darunter. Bedenke dabei, Du hast die Kosten zweimal.

 

Wenn das so ist, steht dir die Welt offen und Du könntest alles direkt ohne Sparplan kaufen.

 

 

Sollte das nicht möglich sein, bleibt dir momentan nur die kostengünstige Möglichkeit eines Aktiensparplanes. Meines Wissen bei 4 Banken, ING, DAB, Consorsbank und comdirect.

Da musst Du jetzt erstmal schauen, welche Aktien bieten sie überhaupt an und ist das angebotene das, was ich kaufen möchte.

 

 

Deswegen sollte die erste Frage eigentlich sein,

1. wieviel Geld kann ich anlegen

2. Aktien (direktes Firmenrisiko und Chance) oder ETF / Fonds (verteiltes Risiko und Chance)

etc

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...ist ein Aktiensparplan sinnvoll, um den das Einzelaktiengeschäft kennenlernen zu können?

Gegenfrage: Was gibt es da kennenzulernen?

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Hallo,

 

ist ein Aktiensparplan sinnvoll, um den das Einzelaktiengeschäft kennenlernen zu können?

 

Vor und Nachteile?

 

Bitte mit Begründung!

 

Frage ist über die Suchfunktion nur sehr dürftig zu beantworten. Eindrücke habe ich erhalten, jedoch bei weitem nicht genug.

 

Grüsse

 

1. Nein, mit einem Aktiensparplan lernt man kein Einzelaktiengeschäft kennen sondern nur mit der bewußten Entscheidung für Kauf/Verkauf.

2. ansonsten, kesse Lippe oder nassforsch

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ein Aktiensparplan soll neben dem ETF-Portfolio bespart werden.

1.Der Gedanken dahinter ist, das ich in kleinen Beträgen anfange in Aktien zu sparen.

2.Derzeit ist das nötige Kapital >= 1000€ nicht vorhanden.

3. um die Risikotragfähigkeit besser einschätzen zu können. Ist ja doch etwas anderes wie bei ETFs..

 

 

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@Luess:

 

Die ganze Sache funktioniert folgendermaßen:

Viele Leute trauen sich nicht an Einzelaktien heran, da größere Summen investiert werden müssen, um die Nebenkosten möglichst klein zu halten. Zwecks Streuung sollte man dann in mehrere Werte investieren, was zu einer noch größeren Gesamtinvestition führt, die den Anfänger natürlich abschreckt.

Nun wurde der Aktiensparplan erfunden. Damit kann ich wunderbar zu relativ hohen (aber einigermaßen verträglichen) Nebenkosten kleine Aktienpositionen aufbauen. Das ist mir viel sympathischer.:)

Daher baue ich mir jetzt via Sparplan mehrere Positionen à 100,- Euro auf und warte gespannt ab, was so passiert.

...und siehe da...einige Positionen steigen im Kurs.:w00t: Jetzt will ich natürlich verkaufen, um mal zu sehen, ob das überhaupt funktioniert.

...aber...oh Schreck...Nun stelle ich fest, dass ich für den Verkauf Nebenkosten von 10,- Euro habe. crying.gifEs gibt nämlich keinen Entsparplan.

Ich werde meine Positionen also vernünftigerweise auf ein größeres Volumen bringen müssen, damit ich bei einem Verkauf keine horrenden Gebühren zahlen muss. Nun stellt sich nur noch die Frage, warum habe ich dann eigentlich überhaupt einen Sparplan gemacht? Immerhin kostet der was.

 

Und schon hat man das Einzelaktiengeschäft kennengelernt.

 

 

 

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Einzelaktiendepot macht meiner Meinung nach erst ab einem Depotwert von 20.000 Euro Sinn. Mit allem darunter ist die Konzentration auf einzelne Titel zu extrem.

 

Sparplan halte ich für nicht sinnvoll. Wenn du zuwenig Geld hast, dann nimm lieber einen ETF Sparplan, diese sind leichter zu verkaufen als 20 Aktienpositionen je 100 Euro.

 

Wenn du ein ausreichend großes Depot hast, kannst du mit Summen um die 2000 Euro in einzelne Aktien einsteigen. Solch eine Position sollte meiner Meinung nach aber nicht mehr als 5% von deinem Gesamtdepot ausmachen.

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Depotwert von 20.000 Euro

 

2000 Euro in einzelne Aktien

 

5% von deinem Gesamtdepot

Hm, die Zahlen passen nicht so ganz zusammen. whistling.gif

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ja wenn ich quasi einen Plan mache mit 2 Werten a 50€,auch für den Cost Average. Wenn ich irgendwann verkaufe, könnte ich von free trades profitieren?

 

wenn ich mtl die 100€ besparen möchte ist es trotzdem keine alternative? ETFs werden mit 500€ mtl bespart, der Aktiensparplan soll noch zusätzlich laufen... Kosten wäre 1.75% vom Kaufwert, also kaum der Rede wert??

 

 

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Kosten wäre 1.75% vom Kaufwert, also kaum der Rede wert??

1,75% finde ich viel zu teuer.

Oder geht es dir darum, als Besitzer einer einzigen Aktie an der HV teilnehmen (Naturaldividende) zu dürfen ?

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Depotwert von 20.000 Euro

 

2000 Euro in einzelne Aktien

 

5% von deinem Gesamtdepot

Hm, die Zahlen passen nicht so ganz zusammen. whistling.gif

Ups :unsure:

 

Also tendenziell würde ich mich wohlfühlen mit Aktienpositionen die kleiner als 5% sind, dementsprechend sollte das Depot natürlich um die 40.000 Euro annehmen. Bei 20k fände ich es auch noch okay, schonmal in Einzelaktien zu steigen. Ein Flop würde dann aber 10% des Depotwerts betreffen. Das kann schon schmerzhaft sein.

 

ja wenn ich quasi einen Plan mache mit 2 Werten a 50€,auch für den Cost Average. Wenn ich irgendwann verkaufe, könnte ich von free trades profitieren?

 

wenn ich mtl die 100€ besparen möchte ist es trotzdem keine alternative? ETFs werden mit 500€ mtl bespart, der Aktiensparplan soll noch zusätzlich laufen... Kosten wäre 1.75% vom Kaufwert, also kaum der Rede wert??

Cost Average Effekt ist ein Märchen ohne Effekt:

http://der-privatanleger.de/gibt-es-den-durchschnittskosteneffekt-wirklich/

 

Auf FreeTrades würde ich mich nicht verlassen. Diese Aktionen können jederzeit gestrichen werden oder mit entsprechend umständlichen Auflagen verbunden sein.

 

1,75% Kosten sind schon recht hoch.

 

Aber warum möchtest du unbedingt Einzelaktien dazu haben? Einfach nur aus Spieltrieb oder weil du von gewissen Werten wirklich überzeugt bist? Ich würde in deiner Situtation statt auf Aktiensparplan lieber Geld von ~2000 Euro ansparen und dann eine größere Transaktion durchführen.

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Wenn es nur um das kennenlernen geht, so kann man auch schon für wenig Geld eine Aktie kaufen. Klar macht das wirtschaftlich durch die Gebühren keinen Sinn. Aber es geht hier ja um das "kennenlernen". Jeder hat mal klein angefangen.

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Posted · Edited by luess

Also 1,75% von 50€, ich finde es ist relativ wenig für die Ausführung eines Aktiensparplans, zumindest für den Anfang. Ich finde zum kennenlernen des ganzen ist das doch voll okay? Natürlich wären 0,5% besser, klar

 

Gleich 1-2000€ zu nutzen ohne Erfahrung, finde ich gerade für den Anfang schwierig, da ich nicht weis wie ich bei was reagieren werde.

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Gleich 1-2000€ zu nutzen ohne Erfahrung, finde ich gerade für den Anfang schwierig, da ich nicht weis wie ich bei was reagieren werde.

Bei 50 oder meinetwegen auch 200 Euro kannst du kaum abschätzen, wie sich Panik anfühlt. Ausserdem sind 1,75% viel :rolleyes:

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Posted · Edited by Stoiker

Also 1,75% von 50€, ich finde es ist relativ wenig für die Ausführung eines Aktiensparplans, zumindest für den Anfang. Ich finde zum kennenlernen des ganzen ist das doch voll okay? Natürlich wären 0,5% besser, klar

 

Gleich 1-2000€ zu nutzen ohne Erfahrung, finde ich gerade für den Anfang schwierig, da ich nicht weis wie ich bei was reagieren werde.

 

Was machst Du denn, wenn Du auf einmal 2000 Euro oder mehr angespart hast und diese Aktie kräftig fällt? Ich bin mir nicht sicher, was Du genau gerne kennenlernen möchtest, aber wieso legst Du Dir kein Musterdepot mit Einzelaktien an, das Du regelmäßig verfolgst und wo Du beobachten kannst, wie sich die Werte in Auf-/Abschwungphasen verhalten.

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Musterdepot habe ich bereits ein halbes Jahr, aber ich finde man kann es nicht vergleichen. Mit Spielgeld auf Einzelwerte zu setzen und sein richtiges Geld auf Einzelwerte zu setzen, sind soch zwei paar Schuhe?

Derzeit traue ich mich nicht 1-2000€ in Einzelaktien zu gehen, nicht weil ich nicht unbedingt mit dem Risiko leben könnte, sondern weil ich langsam an das Geschäft gehen will. Daher die Idee zum Aktiensparplan. Natürlich kommt noch dazu, das ich noch nicht genau weis, wie risikotolerant ich bin. Wäre ein kleiner netter Nebenpunkt, den ich wenn auch nur im kleinen Umfang kennenlernen könnte... blushing.gif

 

 

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Manchmal muss man seine eigenen Erfahrungen machen, wenn man die mahnenden Worte, im Bezug auf die Gebühren, nicht hören möchte.

 

Mach es und halte uns doch bitte mit deinem realen Depot (Musterdepotthread) hier auf dem laufenden. Ich glaube, ein Aktien Sparplan Depot gibt es hier noch nicht. Wäre vielleicht ganz nett, sowas hier zu beobachten und ich gehe mal davon aus, das Du auch weiterhin da dann Kommentare bekommst.

 

 

Ps. Welche Aktien schwirren eigentlich so durch deinen Kopf?

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Natürlich kommt noch dazu, das ich noch nicht genau weis, wie risikotolerant ich bin. Wäre ein kleiner netter Nebenpunkt, den ich wenn auch nur im kleinen Umfang kennenlernen könnte... blushing.gif

Ein 50-Prozent-Verlust fühlt sich im echten Leben überhaupt nicht vergleichbar an, wenn es a) um 200 Euro oder b) 20.000 Euro geht.

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Ein 50-Prozent-Verlust fühlt sich im echten Leben überhaupt nicht vergleichbar an, wenn es a) um 200 Euro oder b) 20.000 Euro geht.

Das sehe ich (für mich) anders. Rational betrachtet kommt es auf den prozentualen Gewinn und Verlust an.

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Ich bin sicher, dass der Aktiensparplan nur 1-2 Jahre laufen wird, ist ja wirklich nur für den kompletten Einstieg. Danach wird schon richtig eingestiegen.

Unternehmen sollen nur sehr solide sein. In Deutschland sind das unter anderem Münchner Rück, BASF, Daimler, Allianz und Adidas. International dann Nestle, Pfizer, Procter and Gamble, AT&T, Johnson and Johnson, Novartis, Cisco, Coca Cola, MC Donalds und Microsoft.

Zwischen diesen allem überlege ich, wobei ich vielleicht mit deutschland erstmal anfangen würde. Weis nicht ob es der richtige Start ist.

Es gibt noch keine Person, die einen Aktiensparplan macht? Die Youtuber, sind davon sehr überzeugt, allerdings halten ich von denen garnichts..

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Rational betrachtet kommt es auf den prozentualen Gewinn und Verlust an.

Das ist der springende Punkt. Handelt man noch rational, wenn man in Panik gerät?

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Ich bin sicher, dass der Aktiensparplan nur 1-2 Jahre laufen wird, ist ja wirklich nur für den kompletten Einstieg. Danach wird schon richtig eingestiegen.

Unternehmen sollen nur sehr solide sein. In Deutschland sind das unter anderem Münchner Rück, BASF, Daimler, Allianz und Adidas. International dann Nestle, Pfizer, Procter and Gamble, AT&T, Johnson and Johnson, Novartis, Cisco, Coca Cola, MC Donalds und Microsoft.

Zwischen diesen allem überlege ich, wobei ich vielleicht mit deutschland erstmal anfangen würde. Weis nicht ob es der richtige Start ist.

Es gibt noch keine Person, die einen Aktiensparplan macht? Die Youtuber, sind davon sehr überzeugt, allerdings halten ich von denen garnichts..

das ist doch völlig undurchdacht.

 

Weiter vorn schreibst Du, das Du ein ETF Portfolio besparst. Da sind alle diese Standardwerte Dax / Dow enthalten.

Warum dieses doppelt gemoppelt? Ich hatte angenommen, Du wolltest eine Priese Adrenalin zu deinem Standard Depot einbringen. Da wäre mir dann eher ein Nasdaq und / oder aus dem MDax Wert eingefallen.

 

Doch es gibt bestimmt welche, die einen Aktiensparplan haben. Aber niemanden, der das hier komplett dokumentiert, mit allen Werten und Gebühren.

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Ich finde einen Aktiensparplan auf Einzelwerte relativ sinnfrei. Wenn Du Geld anlegen willst, dann mach einen ETF-Sparplan. Wenn Du mal eine Aktie haben willst, dann spare etwas Geld auf einem Tagesgeldkonto und kaufe Dir dann mal eine solide Aktie, wenn Du 1.000 Euro zusammen hast. Dann kannst Du mal sehen, wie das läuft. Ansonsten hast Du eh nur Kleckerbeträge und Bruchteile .... das bringt doch nichts.

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Posted · Edited by Cai Shen

Es ergibt wirklich nicht viel Sinn, neben einem ETF Sparplan noch (die enthaltenden) große bekannte Firmen als Einzelwerte im Depot zu horten.

Bereits die Performance des ETF Anteils wird hauptsächlich von den genannten Large Caps bestimmt.

Die Kombination bringt also weder Rendite- noch Wissenvorteile, beim Einbruch des Marktes schmiert auch der ETF ab. Fühlt sich ähnlich be*** an wie bei Einzelwerten.

 

Dann würde ich schon eher das DiBa Angebot ab 500 € Einkaufswert nutzen, und spezialisierte Branchen-ETF erwerben, wenn diese vermeintlich günstig bewertet sind. Damit kann man genauso effektiv und zu niedrigeren Gebühren in fallende Messer greifen ... :D

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