US-Wahl 2016 - NUR Handelsstragien - keine Politik!

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dann hat es das Zeug zur unbeliebtesten Jahresendrallye aller Zeiten.

wobei ich nicht wissen moechte was passiert sollte Trump tatsaechlich Praesident werden

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dann hat es das Zeug zur unbeliebtesten Jahresendrallye aller Zeiten.

wobei ich nicht wissen moechte was passiert sollte Trump tatsaechlich Praesident werden

 

Da gibt es ja ganz unterschiedliche Veröffentlichungen zu. Ähnlich wie beim Brexit. Trump ist zumindest kein großer Fan von Yellen. Aber bis dahin schafft unser kleiner Dax vielleicht die 11.000. Draghi mit seinen Aktienkäufen ist ja auch noch da.

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wobei ich nicht wissen moechte was passiert sollte Trump tatsaechlich Praesident werden

 

Da gibt es ja ganz unterschiedliche Veröffentlichungen zu. Ähnlich wie beim Brexit. Trump ist zumindest kein großer Fan von Yellen. Aber bis dahin schafft unser kleiner Dax vielleicht die 11.000. Draghi mit seinen Aktienkäufen ist ja auch noch da.

 

Es wird immer etwas sein, was man gegen den Markt anführen kann. Wie in den letzten Jahren auch.

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Hallo,

 

da schon die ersten Posts mit Handelsüberlegungen im Forum laufen eröffne ich dazu mal einen Thread.

Ich denke es handelt sich hier um eine echte Opportunität die diskutiert werden sollte.

 

Wie stellt Ihr Euch auf welches Szenario wie ein?

Bitte hier keine politische Diskussion, dafür gibt es andere Threads.

Hier geht es darum, was erwartet Ihr und wie stellt Ihr Euch darauf ein?

 

Meine Überlegung Stand heute(!):

So blöd es klingt, egal wer gewinnt, es wird eine Erleichterung des Markts geben, und das bedeutet Kursgewinne.

Von daher werde ich einen S&P500 / Dow gehebelten Call-Optionsschein kaufen.

 

Zur Absicherung werde ich XETRA-Gold kaufen, falls die Märkte doch anders reagieren.

Im Falle des o.g .Kursgewinns rechne ich nicht mit Kursverlusten.

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Danke für die Thread-Eröffnung und dass Du Deine konkreten Handelsideen offenlegst.

 

In meinen Überlegungen wird die Wahl - ähnlich wie der Brexit - als Thema benutzt, um Begründungen zu liefern. Insbesondere für die alles entscheidende Notenbankpolitik. Dem Gedankengang folgend wäre eine Zinserhöhung (von ursprünglich 4 angekündigten dieses Jahr) im Dezember nur bei der Wahl von Clinton denkbar. Sollte Trump gewinnen, wäre die dann entstehende "Unsicherheit" ein sehr guter Vorwand, um weiter bis zum Sankt Nimmerleinstag mit der Erhöhung zu warten.

 

Sprich, ich sehe das so wie oben beschrieben. In beiden Fällen dürfte die Reaktion positiv sein. Die nachgeschobenen Begründungen sind dann eben anders.

 

Aktuell plane ich keine besondere Positionierung im Hinblick auf das "Event". Würde ich etwas tun wollen, dann wären meine Überlegungen für kurz- bis mittelfristiges Handeln:

 

Long Aktien

Long EUR

Long Gold

 

Ich halte es zudem für sehr wahrscheinlich, dass die EZB nachlegt, so dass ich innerhalb der Aktien eher auf eine weitere Erholung europäischer/deutscher Werte setzen würde, die relativ (und aus gutem Grund) niedriger bewertet werden als US-Aktien. US-Tech sehen zudem sehr stark aus.

 

Aktuell sind das nur Gedankengänge. Bei einem weiterem Rücksetzer vor der Wahl würde ich mich damit genauer befassen. Ansonsten nehme ich es, wie es kommt.

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Danke für Deinen post Stoiker.

 

Hier noch ein paar aktuelle (23.09.2016) Wettquoten:

 

William Hill

Clinton 1,53 / Trump 2,5

http://sports.williamhill.com/bet/de-de/betting/e/3686164/2016+US+Präsidentschaftswahlen.html

 

bwin

Clinton 1,50 / Trump 2,6

https://sports.bwin.com/de/sports/61/wetten/politik#sportId=61

bet-at-home

Clinton 1,52 / Trump 2,4

https://www.bet-at-home.com/de/sport/info/91840/politik/usa/us-prasidentschaftswahl

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Wie stellt Ihr Euch auf welches Szenario wie ein?

Bitte hier keine politische Diskussion, dafür gibt es andere Threads.

Hier geht es darum, was erwartet Ihr und wie stellt Ihr Euch darauf ein?

 

Ich erwarte dass der Markt aus seinem Koma erwacht und dass wir zumindest im Vorfeld der Wahl (sprich ab Oktober) wieder mehr Volatilität sehen werden. Übergeordnet teile ich die (zugegeben Mainstream-) Meinung, dass Gedeih und Verderb der Aktien- und Anleihemärkte weniger an politischen Leitplanken oder gar Unternehmenserfolgen hängen sondern einzig allein von der Frage ob die Notenbanken die inhärente Erwartungshaltung der Marktteilnehmer weiterhin zumindest rhetorisch befriedigen können. Dem FED sowie der BoJ ist es in der letzten Handelswoche augenscheinlich geglückt - und Yellen bleibt vorerst im Amt egal ob der neue Präsident Trump oder Clinton heißt.

 

Um mit Calls auf einen steigenden Dow / S&P500 zu spekulieren fehlt mir der Mut. Ich habe am Freitag beschlossen dass ich von einer ansteigenden Schwankungsbreite der Märkte profitieren möchte, setze dabei aber eher auf stagnierende Kurse. Zur Umsetzung meiner Strategie habe ich den Russell 2000 Index (US- Small und Midcaps) gewählt, da dieser nur 10 Punkte unter seinem Jahreshoch notiert und die Volatilität wieder in den Modus "Dornröschen" geschaltet hat. Dafür wird kontinuierlich der RVX-Volatilitätsindex berechnet, dieser liegt momentan bei 16,8 und damit nicht weit entfernt von den Sommertiefs:

 

post-2717-0-51336300-1474836429_thumb.jpg

 

Ich habe einen Kalender-Spread aufgesetzt indem ich eine Oktober Put-Option mit Strike 1250 verkauft und im Gegenzug eine November Put-Option mit demselben Strike gekauft habe. Dafür war ein Kapital-Einsatz von 1305$ (je Spread) erforderlich, da die längerlaufende Option teurer ist als das kürzerlaufende Verkaufsrecht. Der Handelsansatz profitiert von der Tatsache dass sich der Zeitwert der verkauften Option schneller abbaut, eine zunehmende Volatilität erhöht den potenziellen Ertrag. Idealerweise bringen die Indizes in den nächsten Handelswochen ein paar Ausschläge um dann in einem Monat auf einem ähnlichen Stand wie jetzt gehandelt zu werden. Verlustreich wird die Position wenn die Kurse stark ansteigen (oder sehr schnell fallen). Der Verlust ist jedoch in jedem Szenario auf das eingesetzte Kapital begrenzt.

 

Zur Absicherung werde ich XETRA-Gold kaufen, falls die Märkte doch anders reagieren.

Das könnte auch lukrativ sein, der Goldpreis ist bisher nur moderat angestiegen und das Argument dass Gold keine Zinsen zahlt ist ja in Negativ- oder Nullzinsumgebungen eher von Vorteil.

 

Es bleibt spannend... ;)

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Übergeordnet teile ich die (zugegeben Mainstream-) Meinung, dass Gedeih und Verderb der Aktien- und Anleihemärkte weniger an politischen Leitplanken oder gar Unternehmenserfolgen hängen sondern einzig allein von der Frage ob die Notenbanken die inhärente Erwartungshaltung der Marktteilnehmer weiterhin zumindest rhetorisch befriedigen können.

 

Das würde ich auch so sehen - ich gehe davon aus, dass die Notenbanken weiter liefern werden.

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Posted · Edited by Stoiker

Auch die FAZ widmet sich dem Thema Mein Link

 

Fazit: Das Glas ist in beiden Fällen halbleer

 

„Wie die Aktienmärkte reagieren werden, hängt auch davon ab, welche Partei den Kongress dominieren wird.“ Das könne Einfluss darauf haben, ob etwa Clinton ihre Ankündigungen für höhere Staatsausgaben und Steuern durchsetzen könne, oder ob sie Abstriche machen müsse. Oder, im umgekehrten Falle, ob Trump im Falle seines Wahlsieg sein unberechenbares Verhalten aus dem Wahlkampf mit ins Präsidentenamt nehme.

 

„Die Reaktion der Finanzmärkte auf einen politischen Split - ein Sieg Clintons und ein republikanisches Repräsentantenhaus - wäre positiv, weil die Märkte weniger Unsicherheit, verglichen mit einem unkalkulierbaren Trump, honorieren würden“

 

„Ein Sieg Clintons und ein Sieg der Demokraten im Kongress hingegen würde ein ungehemmtes Defizit-Spending befürchten lassen, das würden die Märkte nicht honorieren“

 

 

Die Blogger von Feingold Research setzen ebenfalls auf ein Ansteigen der Volatilität und stellen dazu einen Straddle vor.

 

 

Spekulation auf anziehende Volatilität

Wenn wieder mehr Bewegung in den Markt kommt, dürfte auch die Volatilität zulegen. Aktive Anleger können auf einen Anstieg der Volatilität setzen. Wir haben daher im OpernTurm-Live Webinar einen “Straddle” gebaut, den wir am Montag auch im Favoritendepot umsetzen werden.

 

Dabei kauft man je einen Call und einen Put- Optionsschein gleicher Ausstattung auf zum Beispiel den Dax oder S&P. Die Kursbewegungen heben sich auf, bei steigender Volatilität verteuern sich die Scheine jedoch. Gleiches gilt natürlich auch im Negativen bei weiter sinkender Vola.

 

 

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Posted · Edited by John Silver

Wahl in Amerika

Vor dem TV-Duell steigen Clintons Sieg-Chancen auf 88 Prozent

Bevor die heißeste Phase des Wahlkampfs beginnt, stehen Hillary Clintons Chancen auf die Präsidentschaft gut. Zum TV-Duell haben die Konkurrenten derweil Gäste eingeladen, die den anderen irritieren sollen.

26.09.2016

...

Den Berechnungen zufolge besteht demnach eine Wahrscheinlichkeit von 88 Prozent, dass Clinton auf die für einen Sieg erforderliche Zahl von 270 Stimmen kommt.

Damit hat sie sich um 17 Prozentpunkte im Vergleich zu vorherigen Erhebung vom 16. September verbessert.

...

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/umfrage-clintons-siegchancen-steigen-auf-88-prozent-14454253.html

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Übergeordnet teile ich die (zugegeben Mainstream-) Meinung, dass Gedeih und Verderb der Aktien- und Anleihemärkte weniger an politischen Leitplanken oder gar Unternehmenserfolgen hängen sondern einzig allein von der Frage ob die Notenbanken die inhärente Erwartungshaltung der Marktteilnehmer weiterhin zumindest rhetorisch befriedigen können. Dem FED sowie der BoJ ist es in der letzten Handelswoche augenscheinlich geglückt - und Yellen bleibt vorerst im Amt egal ob der neue Präsident Trump oder Clinton heißt.

 

Wer auf einen Sieg von Trump setzt und sein Wirtschaftsprogramm halbwegs ernst nimmt, könnte Aktien oder Anleihen der gebeutelten Kohleindustrie kaufen. Die Aktien von Cloud Peak Energy sind zwar schon ganz nett gestiegen, aber preisen immer noch erhebliche Zweifel am Überleben des Unternehmens ein. Würde Trump protektionistisch die US-Schwerindustrieproduktion ankurbeln und zugleich den Bürgern weiter niedrige Stromkosten sichern wollen sowie Arbeitsplätze im mittleren Westen fördern, dann sind das rosige Aussichten für CLD.

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BÖRSE SIEHT DONALD TRUMP ALS VERLIERER

US-Wahl birgt Schock-Risiko à la Brexit

Datum:

10.10.2016 20:45 Uhr

Hillary Clinton wird an der Börse bereits als Siegerin der US-Präsidentschaftswahl gehandelt. Doch wie sicher sind die Umfragen, auf die sich Analysten stützen? Das Brexit-Votum im Juni lässt Zweifel aufkommen.

...

Wie auch andere Analysten sagt David Rothschild, Ökonom bei Microsoft Research in New York, die Märkte seien unfähig, bisher beispiellose nicht-ökonomische Schocks zu verstehen und einzupreisen. Ein historischer Blick auf die Reaktion der Märkte auf politische Ereignisse zeige, dass Investoren, wenn sie mit Unbekanntem oder Ungewöhnlichem konfrontiert werden, auf ein Ergebnis setzen, das sie bevorzugen – egal wie wahrscheinlich dies ist. Das Händler einem Ergebnis den Vorzug geben, das steigende Märkte favorisiere, vereinfacht Rothschild zufolge die Realität.

...

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/boerse-sieht-donald-trump-als-verlierer-us-wahl-birgt-schock-risiko-a-la-brexit/14665922.html

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MEDIKAMENTENPREISE

Die Wucher-Methoden der US-Pharmaindustrie

Datum: 15.10.2016 11:26 Uhr

Mit extremen Aufschlägen bei lebenswichtigen Medikamenten sorgte man in den USA für einen Sturm der Entrüstung. Das Problem liegt im ineffizienten und unfairen Gesundheitssystem der weltgrößten Volkswirtschaft.

...

Turing und Mylan mögen extreme Beispiele sein, doch auch Konkurrenten wie Pfizer, Biogen, Gilead oder Amgen nutzen ihre Preismacht bei exklusiven Medikamenten recht schamlos aus.

...

Dass das US-Gesundheitssystem dringenden Reformbedarf hat, daran gibt es kaum Zweifel. Die dubiose Preismacht der Pharma-Hersteller ist dabei eine große Baustelle, da sind sich ausnahmsweise sogar die Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump einig. Obwohl das Land mit Abstand die höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf hat, schneidet es im internationalen Vergleich schlecht ab. Im Ranking der Weltgesundheitsorganisation WHO landete es abgeschlagen auf Rang 37 – zwei Plätze vor Cuba und einen hinter Costa Rica.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/medikamentenpreise-die-wucher-methoden-der-us-pharmaindustrie/14687894.html

 

Konkret kurzfristig aufgrund der US-Wahl erwarte ich keine Auswirkungen.

Egal wie die Wahl aber ausgeht, mittel- bis langfristig könnte es für die US-Pharmaindustrie es etwas ungemütlicher werden.

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Posted · Edited by Stoiker

Konkret kurzfristig aufgrund der US-Wahl erwarte ich keine Auswirkungen.

Egal wie die Wahl aber ausgeht, mittel- bis langfristig könnte es für die US-Pharmaindustrie es etwas ungemütlicher werden.

 

Noch ist ein wenig undurchsichtig, ob das nur ein Wahlkampfthema ist oder ob es konkrete Pläne gibt, wie z.B. unter Obama das Obamacare. Jegliche Intervention in die Preisgestaltung der Pharmaindustrie dürfte aber mit großer Sicherheit auch nicht US-Pharmawerte wie Roche, Novartis, Fresenius Medical Care etc. (mit zum Teil nicht unerheblichen Umsatzanteilen in den USA) treffen. Für Interessierte hier zwei Artikel mit den Positionen der beiden Kandidaten zum Thema:

 

Hillary Clinton vs. Donald Trump on Obamacare Mein Link

 

Trump-Care Would Leave Millions Uninsured While Somehow Costing More Mein Link

 

Edit: Weiteren Artikel ergänzt.

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Crash-Gefahr Trump, Rally-Garantie Clinton? Mein Link

 

Doch wie sollten Investoren angesichts dieser Gemengelage positionieren? „Politik ist kein guter Ratgeber für Aktienanleger“, sagt Anlageexperte Albert. Sein Tipp: „Richten Sie Ihr Depot so aus, als gäbe es gar keine US-Wahl.“

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Meine Überlegung Stand heute(!):

So blöd es klingt, egal wer gewinnt, es wird eine Erleichterung des Markts geben, und das bedeutet Kursgewinne.

Von daher werde ich einen S&P500 / Dow gehebelten Call-Optionsschein kaufen.

 

Zur Absicherung werde ich XETRA-Gold kaufen, falls die Märkte doch anders reagieren.

Im Falle des o.g .Kursgewinns rechne ich nicht mit Kursverlusten.

 

Überlege ähnlich wie du: 1/3 meiner derzeitigen Aktien-ETF vor der Wahl zu verkaufen und den Erlös in Xetra-Gold zu investieren - die negative Korrelation zu Aktien ist bei Gold derzeit ausgeprägter als bei (Safe-Haven-)Anleihen.

Sind deine Überlegungen noch aktuell?

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US-Wahl und die Folgen für die Börsen: Jetzt gibt es „Trump“- und „Clinton“-Zertifikate

 

Diesmal könnte es nach Ansicht vieler Experten aber tatsächlich eine Ausnahme von dieser Regel geben. Das gilt vor allem für den Fall, dass der Republikaner Trump die Wahl gewinnt und seine teils drastischen Maßnahmen tatsächlich umsetzen kann. ... Die Analysten der Commerzbank rechnen vor diesem Hintergrund vor allem mit steigenden Renditen bzw. fallenden Kursen amerikanischer Staatsanleihen. Auch für die Aktienmärkte wird ein möglicher Wahlsieg von Donald Trump tendenziell negativ bewertet.

 

Ähnlich sehen das die Strategen von Vontobel, wobei gerade für den US-Aktienmarkt ein etwas differenzierteres Bild gemalt wird. Weil Trump zum Beispiel das „Regulierungskorsett“ für die Finanzbranche lockern dürfte, könnten sich die Aktien der US-Banken auf Dauer trotz der grundsätzlich erhöhten Risikoprämien für Aktien positiv entwickeln. Zudem ist bei Biotech-Werten eine Kurserholung möglich, wenn die von Hillary Clinton gefahrenen Attacken auf die Preispolitik im Gesundheitswesen im Falle eines Trump-Sieges letztlich reines Wahlkampfgetöse bleiben. Die Commerzbank nennt zudem noch den Energiesektor und die Rüstungsindustrie als potenzielle „Trump-Profiteure“. Gewinnt Clinton, werden vor allem Infrastruktur-Unternehmen, Gesellschaften aus dem Bereich der alternativen Energien und Konzerne im Bereich der biotechnologischen Ausrüstung als Favoriten gehandelt. Grundsätzlich sind sich aber alle einig, dass ein Erfolg der demokratischen Kandidatin für die Märkte insgesamt aufgrund einer gewissen Berechenbarkeit die bessere Lösung wäre.

 

Die Zertifikate-Spezialisten von Vontobel haben jetzt zwei Aktienbaskets zusammengestellt, in denen die ihrer Meinung nach potenziellen Profiteure des jeweiligen Wahlausgangs enthalten sind. Der „Clinton-Basket“ besteht aus 16, der „Trump-Basket“ aus 17 Aktien amerikanischer Unternehmen, wobei die Gewichtungen der einzelnen Werte zwischen drei und zehn Prozent liegen.

(WKN: VN4SDT)

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Habe wirklich überlegt, ob und was für diese Pest / Cholera Wahl zu tun ist.

 

Am Ende habe ich gemacht, was ich ohnehin vorhatte.

1. PM aufgestockt

2. Einzelaktien abgebaut

3. Portfolioverteilung geprüft, Festgestellt dass die Cashquote zu hoch ist, zurückgelehnt

 

Kommt es zu einem dramatischen Rutsch (Brexit oder über-Brexit Niveau) bin ich bereit. Steigen die Märkte unverhofft, habe ich ETFs und freue mich darüber.

 

Bis 8.11. warte ich nun erstmal ab.

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Posted · Edited by John Silver

...

Überlege ähnlich wie du: 1/3 meiner derzeitigen Aktien-ETF vor der Wahl zu verkaufen und den Erlös in Xetra-Gold zu investieren - die negative Korrelation zu Aktien ist bei Gold derzeit ausgeprägter als bei (Safe-Haven-)Anleihen.

Sind deine Überlegungen noch aktuell?

 

Die Wettquoten gehen von einem eindeutigen Ergebnis aus. Von daher stellt sich die Frage überhaupt etwas zu tun.

Ich warte daher noch etwas ab mit meiner Entscheidung.

 

aktuelle (26.10.2016) Wettquoten, man vergleiche den Unterschied zu oben:

 

William Hill

Clinton 1,20 / Trump 4,7

http://sports.williamhill.com/bet/de-de/betting/e/3686164/2016-US-Presidential-Election.html

 

bwin

Clinton 1,17 / Trump 5,25

https://sports.bwin.com/de/sports/61/wetten/politik#sportId=61

 

bet-at-home

Clinton 1,15 / Trump 4,5

https://www.bet-at-home.com/de/sport/info/91840/politik/usa/us-prasidentschaftswahl

 

...

 

Am Ende habe ich gemacht, was ich ohnehin vorhatte.

1. PM aufgestockt

...

PM = ???

PM = Philipp Morris

PM = Peter Moosleitners interessantes Magazin

p.m. = post meridiem

 

EDIT: Korrektur, war irgendwie alles doppelt im Post.

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...

Überlege ähnlich wie du: 1/3 meiner derzeitigen Aktien-ETF vor der Wahl zu verkaufen und den Erlös in Xetra-Gold zu investieren - die negative Korrelation zu Aktien ist bei Gold derzeit ausgeprägter als bei (Safe-Haven-)Anleihen.

Sind deine Überlegungen noch aktuell?

 

Die Wettquoten gehen von einem eindeutigen Ergebnis aus. Von daher stellt sich die Frage überhaupt etwas zu tun.

Ich warte daher noch etwas ab mit meiner Entscheidung.

 

Tja, schwierige Entscheidung - ich investiere derzeit frische Mittel in Xetra-Gold (momentan nur als kurzfristige Spekulation) und lasse die bestehenden Aktienpositionen (noch) unangetastet.

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Hier ist noch ein Artikel mit zwei "Hegde"-Ideen: Zwei Optionen, um sich gegen das Ergebnis der US-Wahlen zu hedgen

 

Hedge auf Sieg Trumps: Russ. Rubel long, Mex. Peso short

Hedge auf Sieg Clintons: US-Pharma/Biotech short

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27.10.2016

Trump und Clinton

Was die US-Wahl für die deutschen Autobauer bedeutet

von Sebastian Schaal

Für die meisten deutschen Autobauer sind die USA der zweitwichtigste Auslandsmarkt – nach China. Ob die Pläne von Daimler, Volkswagen und Co aufgehen hängt auch davon ab, wer künftig im Weißen Haus regiert.

...

http://www.wiwo.de/politik/ausland/us-wahlen/trump-und-clinton-was-die-us-wahl-fuer-die-deutschen-autobauer-bedeutet/14739710.html

 

27. Oktober 2016, aktualisiert 27. Oktober 2016, 13:15 Uhr

WiWo-Club-Diskussion in New York

Clinton gewinnt – und dann?

von Marc Etzold

Laut Umfragen dürfte Hillary Clinton ins Weiße Haus einziehen. Bei einer Podiumsdiskussion von WirtschaftsWoche und Alfred Herrhausen Gesellschaft diskutierten amerikanische und deutsche Experten, was die Demokratin erreichen kann - und was nicht.

...

http://www.wiwo.de/politik/ausland/us-wahlen/wiwo-club-diskussion-in-new-york-clinton-gewinnt-und-dann/14745744.html

 

Besonders der erste Artikel ist sehr interessant bezüglich der deutschen Autobauer wie ich finde.

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Das FBI bringt (scheinbar) noch etwas Spannung in den US-Wahlkampf und in die Wettquoten ...

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Wenn das immer so einfach wär.wacko.gif

Jetzt hätte ich so richtig Bock auf Tramp,mich würde es schon interessieren was dann so alles passiert,schlimmer kann es ja nicht mehr werden.

 

Das Wettbüro ist sich bereits sicher!

In Irland hat ein Unternehmen beschlossen, die Wetten auf Hillary Clinton als Siegerin der US-Wahl auszuzahlen.

 

 

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Hedge auf Sieg Trumps: Russ. Rubel long, Mex. Peso short

Von solchen monokausalen Erklärungen für Kursbewegungen halte ich ja nicht viel, aber wie der Peso der politischen Entwicklung in den USA folgt, ist schon erstaunlich (man beachte besonders das Gap):

 

usdmxn.PNG

(Quelle: Clinton-Ermittlungen: USD/MXN steigt weiter)

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