Factor Investing mit ETFs

622 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Smarty,

 

Wozu braucht es denn Definitionen für das, über was man redet.

Alles pi mal Daumen, als Ingenieur noch mal 50% Sicherheit drauf, dann passt das schon.

 

Ich lege mein Geld in möglichst kostengünstige ETFs an, mit denen sich problemlos über die anerkannten Faktoren diversifizieren lässt.

Damit habe ich die Chance auf höhere Rendite bei gleichzeitiger Ausnutzung von Rebalancing-Effekten und Diversifikation.

Auch das hier im Forum teils beliebte Übergewichten von Small Caps und Value (Smarty verweist ja hier selbst auf Kommer) ist nichts anderes als Faktor-Investing.

 

 

 

Kennt hier jemand zufällig den Cryptochef (höchstpersönlich)?

 

Hi donkey,

 

Es wäre nett, wenn du deinen Umgang mit Faktor ETF etwas konkreter beschreiben würdest. Also zum Beispiel in welche Faktor ETFs du konkret warum und mit welchen Anteilen investierst und wie du diese rebalanced. Und natürlich welche Ergebnisse du damit bisher erzielt hast und welche du dir davon zukünftig erwartest.

 

Viele Grüße vom

Scharlatan Smartinvestor

 

 

 

Keine Ahnung, ob die Frage ernst gemeint ist.

Lies doch mal die ersten paar Beiträge dieser Diskussion.

Der Fragesteller hatte ja eine einfache Frage, auf die es, bis auf meine, keine konstruktiven Antworten zur Sache selbst gab.

 

Du hast dabei am lautesten ins Horn geblasen (rot, fett, Grossbuchstaben).

Was an der MSCI Faktor-Methodik falsch ist, hast du bisher aber immer noch nicht erläutert.

 

Auf alle anderen Argumente von mir bist du ebenfalls in der Sache überhaupt nicht eingegangen.

Das einzige was du bisher beigetragen hast:

- Multi-Faktor-ETF als "Smart-Beta"-Mode zu betiteln,

- in solche Instrumente Interessierte als dumm abzutuen,

- dich selbst also den grossen Dipl.Ing.-(MDAX)-Faktor-Investor darzustellen,

- Quellen zu fordern und diese dann schlussendlich als irrelevant zu ignorieren,

- allgemeingültige Definitionen völlig zu abzulehnen,

und die Diskussion damit völlig von der ursprünglichen Fragestellung abzubringen.

(Das dafür hast du umso erfolgreicher geschafft. Vielen Dank.)

 

 

Warum sollte ich also auf deine Fragen antworten, wenn du offensichtlich gar nicht in der Lage bist, dir zumindest oberflächlich die Fakten beizubringen (siehe Links) und zudem auf meine Beiträge gar nicht sachlich eingehst (siehe alle Beiträge vorher).

Wenn ich nicht selbst hier schreiben würde, hätte ich schon längst das Popcorn rausgeholt. Aber so bin ich mal Teil der Geschichte. Es wird immer besser.

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Geschrieben

Smarty,

 

Hi donkey,

 

Es wäre nett, wenn du deinen Umgang mit Faktor ETF etwas konkreter beschreiben würdest. Also zum Beispiel in welche Faktor ETFs du konkret warum und mit welchen Anteilen investierst und wie du diese rebalanced. Und natürlich welche Ergebnisse du damit bisher erzielt hast und welche du dir davon zukünftig erwartest.

 

Viele Grüße vom

Scharlatan Smartinvestor

 

 

 

Keine Ahnung, ob die Frage ernst gemeint ist.

Lies doch mal die ersten paar Beiträge dieser Diskussion.

Der Fragesteller hatte ja eine einfache Frage, auf die es, bis auf meine, keine konstruktiven Antworten zur Sache selbst gab.

 

Du hast dabei am lautesten ins Horn geblasen (rot, fett, Grossbuchstaben).

Was an der MSCI Faktor-Methodik falsch ist, hast du bisher aber immer noch nicht erläutert.

 

Auf alle anderen Argumente von mir bist du ebenfalls in der Sache überhaupt nicht eingegangen.

Das einzige was du bisher beigetragen hast:

- Multi-Faktor-ETF als "Smart-Beta"-Mode zu betiteln,

- in solche Instrumente Interessierte als dumm abzutuen,

- dich selbst also den grossen Dipl.Ing.-(MDAX)-Faktor-Investor darzustellen,

- Quellen zu fordern und diese dann schlussendlich als irrelevant zu ignorieren,

- allgemeingültige Definitionen völlig zu abzulehnen,

und die Diskussion damit völlig von der ursprünglichen Fragestellung abzubringen.

(Das dafür hast du umso erfolgreicher geschafft. Vielen Dank.)

 

 

Warum sollte ich also auf deine Fragen antworten, wenn du offensichtlich gar nicht in der Lage bist, dir zumindest oberflächlich die Fakten beizubringen (siehe Links) und zudem auf meine Beiträge gar nicht sachlich eingehst (siehe alle Beiträge vorher).

Wenn ich nicht selbst hier schreiben würde, hätte ich schon längst das Popcorn rausgeholt. Aber so bin ich mal Teil der Geschichte. Es wird immer besser.

 

okay, dann ist jetzt eben zickig angesagt. Dabei wollte ich gerade Schaden wieder gutmachen und dir die einmalige Chance einräumen, mal wieder etwas Sinnvolles zum Thema beizutragen. Hätte den TO und viele andere hier sicher auch sehr interessiert. Na dann eben nicht …

Also, wenn mich frage tätst: Wer wirklich so am Thema und gute Sitte interessiert wär, wie du hier vorgibst (ha ha ha), der würd wenigstens versuche, selber mit gutem Vorbild voranzugehe. Aber wenn ma dann au noch de *Clown* auspackt und dann wieder einpacke will – oder gar muss – aber nimmer kann ... Rätsel über Rätsel … Frauen sind halt anders. Männer aber au …

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Smarty,

 

 

 

Keine Ahnung, ob die Frage ernst gemeint ist.

Lies doch mal die ersten paar Beiträge dieser Diskussion.

Der Fragesteller hatte ja eine einfache Frage, auf die es, bis auf meine, keine konstruktiven Antworten zur Sache selbst gab.

 

Du hast dabei am lautesten ins Horn geblasen (rot, fett, Grossbuchstaben).

Was an der MSCI Faktor-Methodik falsch ist, hast du bisher aber immer noch nicht erläutert.

 

Auf alle anderen Argumente von mir bist du ebenfalls in der Sache überhaupt nicht eingegangen.

Das einzige was du bisher beigetragen hast:

- Multi-Faktor-ETF als "Smart-Beta"-Mode zu betiteln,

- in solche Instrumente Interessierte als dumm abzutuen,

- dich selbst also den grossen Dipl.Ing.-(MDAX)-Faktor-Investor darzustellen,

- Quellen zu fordern und diese dann schlussendlich als irrelevant zu ignorieren,

- allgemeingültige Definitionen völlig zu abzulehnen,

und die Diskussion damit völlig von der ursprünglichen Fragestellung abzubringen.

(Das dafür hast du umso erfolgreicher geschafft. Vielen Dank.)

 

 

Warum sollte ich also auf deine Fragen antworten, wenn du offensichtlich gar nicht in der Lage bist, dir zumindest oberflächlich die Fakten beizubringen (siehe Links) und zudem auf meine Beiträge gar nicht sachlich eingehst (siehe alle Beiträge vorher).

Wenn ich nicht selbst hier schreiben würde, hätte ich schon längst das Popcorn rausgeholt. Aber so bin ich mal Teil der Geschichte. Es wird immer besser.

 

okay, dann ist jetzt eben zickig angesagt. Dabei wollte ich gerade Schaden wieder gutmachen und dir die einmalige Chance einräumen, mal wieder etwas Sinnvolles zum Thema beizutragen. Hätte den TO und viele andere hier sicher auch sehr interessiert. Na dann eben nicht …

Also, wenn mich frage tätst: Wer wirklich so am Thema und gute Sitte interessiert wär, wie du hier vorgibst (ha ha ha), der würd wenigstens versuche, selber mit gutem Vorbild voranzugehe. Aber wenn ma dann au noch de *Clown* auspackt und dann wieder einpacke will – oder gar muss – aber nimmer kann ... Rätsel über Rätsel … Frauen sind halt anders. Männer aber au …

 

 

 

 

Du musst mir keine Chancen einräumen.

Du musst einfach mal - ohne Geschwurbel - auf meine Fragen, Statements und Quellen antworten.

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

Du musst mir keine Chancen einräumen.

Du musst einfach mal - ohne Geschwurbel - auf meine Fragen, Statements und Quellen antworten.

Habe das mit dem Vorbild durchaus ohne Geschwurbel ernst gemeint, damit du deinen Zielen hier wenigstens ein klein wenig näher kommst und ich die Diskussion nicht weiterhin nach MEINEM Belieben "völlig von der ursprünglichen Fragestellung abzubringen".

 

B.t.w. Eine Chance dazu könntest du dir vielleicht selber einrämen, wenn du mal etwas emphatischer über eine Ingenieurseele nachdenken würdest:

Denn DEIN Verständnis von erfolgreicher Ingenieursarbeit ist erschreckend rudimentär und despektierlich. Letzteres deswegen, weil auch dein ganz persönliches Wohlergehen in dieser komplexen technischen Welt viel mehr von guter Ingenieursarbeit abhängt als du offensichtlich ahnst. Denn die zeichnet sich - im Gegensatz zu deiner leider sehr naiven Sicht dieser sehr anspruchsvollen Profession - durch differenzierende Wahl der für JEDEN EINZELNEN FALL ANGEMESSENEN Genauigkeit aus. Manchmal "PI mal Daumen", wie du ausnahmsweise mal richtig beobachtet hast, und manchmal für den Normalo unvorstellbar päzise im Nanobereich und ALLES dazwischen. Ein Beispiel, wo eine Genaugkeit von "Pi mal Daumen" ausreicht, ist die frühe kreative Phase von für uns alle in Deutschland auf dem aktuellen Wohlstandsniveau überlebensnotwendigen Innovationen und deren Auswirkungen z.B. auf die erwerbstätige Beschäftigung. Da geht es um mehr oder weniger wahrscheinlich eintretende Scenarien, wo man tatsächlich mit "Sicherheitsaufschlägen von 50%" arbeitet, um z.B. die Auswirkungen auf die Beschäftigung - u.a. auch deiner - abzuschätzen. Ein Beispiel für Genauigkeiten im Nanobereich ist die Chipfertigung. Denn wenn man die nicht so präzise hinbekommt, kann man nicht sicher genug ausschließen, dass z.B. der Airbag in dem Auto, mit dem du so herumfährst, plötzlich ohne Anlass bei Tempo 200 auf der Autobahn auslöst, weil ein Chipfehler im Steuergerät der Airbagauslösung einen Aufprall vorgaukelt, der überhaupt nicht stattfindet – mit sehr bitteren Konsequenzen für dich und ggf. deine Lieben, mit denen du vielleicht gerade in den Urlaub fährst.

 

Du kannst also sicher davon ausgehen, dass ich hier nichts ohne Bedacht tue und schreibe oder auch gezielt auslasse. Was soll ich z.B. über einen einzelnen MSCI Index schreiben? Denn der ist in sich schlüssig, präzise und korrekt definiert. Auf die konkrete individuelle Anwendung kommt es halt an. Daher auch meine konstruktive Bitte an dich um entsprechende konkrete Informationen zu DEINER praktischen Umsetzung. Mehr an relevanten Antworten geben deine Beiträge thematisch so leider nicht her. Ich musste eh schon viel zu viel auf nicht thematische Aspekte eingehen, um dir die Dinge wenigstens ein klein wenig klarer zu machen, auch wenn mir das bislang offensichtlich kaum gelinkt. Für deine thematische Weiterbildung hier kann ich dir somit nur raten, wesentlich tiefer als bisher darüber nachzudenken, was ich hier so schreibe oder auch nicht schreibe. Dann besteht vielleicht noch ein klein wenig Hoffnung - für DICH.

Auch deine Gelassenheit beginnt - nachdem es kurzzeitig besser war - wieder deutlich nachzulassen. Lass dir sagen, so verspannt hat man hier KEINE CHANCE auf Besserung. Also nicht nachlassen mit locker, locker ...wink.gif

Ansonsten verständige Grüße von deinem *Clown* …

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Geschrieben

Du musst mir keine Chancen einräumen.

Du musst einfach mal - ohne Geschwurbel - auf meine Fragen, Statements und Quellen antworten.

Habe das mit dem Vorbild durchaus ohne Geschwurbel ernst gemeint, damit du deinen Zielen hier wenigstens ein klein wenig näher kommst und ich die Diskussion nicht weiterhin nach MEINEM Belieben "völlig von der ursprünglichen Fragestellung abzubringen".

 

B.t.w. Eine Chance dazu könntest du dir vielleicht selber einrämen, wenn du mal etwas emphatischer über eine Ingenieurseele nachdenken würdest:

Denn DEIN Verständnis von erfolgreicher Ingenieursarbeit ist erschreckend rudimentär und despektierlich. Letzteres deswegen, weil auch dein ganz persönliches Wohlergehen in dieser komplexen technischen Welt viel mehr von guter Ingenieursarbeit abhängt als du offensichtlich ahnst. Denn die zeichnet sich - im Gegensatz zu deiner leider sehr naiven Sicht dieser sehr anspruchsvollen Profession - durch differenzierende Wahl der für JEDEN EINZELNEN FALL ANGEMESSENEN Genauigkeit aus. Manchmal "PI mal Daumen", wie du ausnahmsweise mal richtig beobachtet hast, und manchmal für den Normalo unvorstellbar päzise im Nanobereich und ALLES dazwischen. Ein Beispiel, wo eine Genaugkeit von "Pi mal Daumen" ausreicht, ist die frühe kreative Phase von für uns alle in Deutschland auf dem aktuellen Wohlstandsniveau überlebensnotwendigen Innovationen und deren Auswirkungen z.B. auf die erwerbstätige Beschäftigung. Da geht es um mehr oder weniger wahrscheinlich eintretende Scenarien, wo man tatsächlich mit "Sicherheitsaufschlägen von 50%" arbeitet, um z.B. die Auswirkungen auf die Beschäftigung - u.a. auch deiner - abzuschätzen. Ein Beispiel für Genauigkeiten im Nanobereich ist die Chipfertigung. Denn wenn man die nicht so präzise hinbekommt, kann man nicht sicher genug ausschließen, dass z.B. der Airbag in dem Auto, mit dem du so herumfährst, plötzlich ohne Anlass bei Tempo 200 auf der Autobahn auslöst, weil ein Chipfehler im Steuergerät der Airbagauslösung einen Aufprall vorgaukelt, der überhaupt nicht stattfindet – mit sehr bitteren Konsequenzen für dich und ggf. deine Lieben, mit denen du vielleicht gerade in den Urlaub fährst.

 

Du kannst also sicher davon ausgehen, dass ich hier nichts ohne Bedacht tue und schreibe oder auch gezielt auslasse. Was soll ich z.B. über einen einzelnen MSCI Index schreiben? Denn der ist in sich schlüssig, präzise und korrekt definiert. Auf die konkrete individuelle Anwendung kommt es halt an. Daher auch meine konstruktive Bitte an dich um entsprechende konkrete Informationen zu DEINER praktischen Umsetzung. Mehr an relevanten Antworten geben deine Beiträge thematisch so leider nicht her. Ich musste eh schon viel zu viel auf nicht thematische Aspekte eingehen, um dir die Dinge wenigstens ein klein wenig klarer zu machen, auch wenn mir das bislang offensichtlich kaum gelinkt. Für deine thematische Weiterbildung hier kann ich dir somit nur raten, wesentlich tiefer als bisher darüber nachzudenken, was ich hier so schreibe oder auch nicht schreibe. Dann besteht vielleicht noch ein klein wenig Hoffnung - für DICH.

Auch deine Gelassenheit beginnt - nachdem es kurzzeitig besser war - wieder deutlich nachzulassen. Lass dir sagen, so verspannt hat man hier KEINE CHANCE auf Besserung. Also nicht nachlassen mit locker, locker ...wink.gif

Ansonsten verständige Grüße von deinem *Clown* …

 

 

Viel Geschwurbel, nichts zur Sache.

 

QED

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Geschrieben

Viel Geschwurbel, nichts zur Sache.

 

QED

Also bitte. So kann das nur jemand sehen, dem sogar selbst geschaffene Zusammenhänge völlig fremd sind. Denn DU hast mich gefragt, was "einen Dipl.-Ing. befähigt ...", hier SACHFRAGEN zu klären bei gleichzeitig krasser Fehleinschätzung solider deutscher Ingenieurskunst. Wollte also einfach DEIN total verzerrtes Berufsbild zurechtrücken, damit auch DU eine faire Chance auf eine realistische Einschätzung MEINER SACHAUSSAGEN hier erhältst.

 

Wenn das aus deiner Sicht "nichts zur Sache" ist, wo du es doch selber gerade erst mehrfach gefragt und hinterfragt hast, dann ist wohl wirklich Hopfen und Malz bei dir verloren und du solltest wirklich die Finger von allem lassen, was über die 1-ETF WPF Standardlösung hinausgeht, denn bei ALLEM ANDEREN brauchst du unbedingt ein Grundverständnis von Zusammenhängen, andernfalls ist deine Gefahr für fatalen finanziellen Schiffbruch selbstzerstörerisch groß. Und Factor Investing solltest du dir gleich ganz abschminken. Das ist wirklich mein ganz todernstgemeinter wohlwollender Ratschlag für dich. Missachte ihn auf eigene Gefahr.

 

Beste Grüße von deinem *Clown*

 

 

 

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Geschrieben

Viel Geschwurbel, nichts zur Sache.

 

QED

Also bitte. So kann das nur jemand sehen, dem sogar selbst geschaffene Zusammenhänge völlig fremd sind. Denn DU hast mich gefragt, was "einen Dipl.-Ing. befähigt ...", hier SACHFRAGEN zu klären bei gleichzeitig krasser Fehleinschätzung solider deutscher Ingenieurskunst. Wollte also einfach DEIN total verzerrtes Berufsbild zurechtrücken, damit auch DU eine faire Chance auf eine realistische Einschätzung MEINER SACHAUSSAGEN hier erhältst.

 

Wenn das aus deiner Sicht "nichts zur Sache" ist, wo du es doch selber gerade erst mehrfach gefragt und hinterfragt hast, dann ist wohl wirklich Hopfen und Malz bei dir verloren und du solltest wirklich die Finger von allem lassen, was über die 1-ETF WPF Standardlösung hinausgeht, denn bei ALLEM ANDEREN brauchst du unbedingt ein Grundverständnis von Zusammenhängen, andernfalls ist deine Gefahr für fatalen finanziellen Schiffbruch selbstzerstörerisch groß. Und Factor Investing solltest du dir gleich ganz abschminken. Das ist wirklich mein ganz todernstgemeinter wohlwollender Ratschlag für dich. Missachte ihn auf eigene Gefahr.

 

Beste Grüße von deinem *Clown*

 

 

 

Wieder nur Geschwurbel.

 

Du hast auf meine Aussagen zur Sache, also den ursprünglichen Beitrag von Axibaxi (!), immer noch keine validen Gegenargumente gebracht.

Daran ändert auch dein Fettschrift-Geplärre nichts.

 

Deine Aufzählung von "Faktor-ETFs" ist nicht korrekt und haben mit French/Fama rein gar nichts zu tun. Beide Listen sind schlichtweg falsch.

Dafür, dass du noch nicht einmal die Basics auf die Reihe bekommst, plusterst du dich ziemlich auf.

 

Dahingegen hier nochmal mein Vorschlag für eine einfache tatsächlich renditesteigernde Nutzung von sinnvollen Faktor-ETFs, die alle o.a. Renditekiller konsequent vermeidet und tatsächlich ein extra Renditeplus systematisch UND nachhaltig erzielt; daher zur Nachahmung auch für entsprechend ambitionierte Einsteiger zwanglos und undogmatisch ohne Schaum vorm Mund empfohlen (vgl. Kommer):

 

Ausschließlich Faktor-ETFs investieren, die nicht gerade „etabliert“ oder sonstwie gerade in Mode sind, sondern die sich aus anderen und vor allem nachhaltigeren Klassifikationsgründen ergeben, die schon seit langem richtig etabliert sind, als da wären:

 

Markt

Region

Size

Branche

 

[snip]

 

 

Wie man sieht erhält man damit eine sehr hoch diversifizierte Multifaktor-Gesamtanlage, die effizient und Rendite/Vola-optimiert ohne Zusatzkosten auch folgende 6 Faktoren abernten kann, aber jetzt richtig da EMH-konform, NACHHALTIG PROFITABEL, und damit mit nur 1 Faktor weniger, als vermeintlich durch die mit hoher Wahrscheinlichkeit grottenschlechte (s.o.) rein Marketing- und KAG-Gewinn-getriebene „Mulitfaktor“ Mode-ETFs:

 

Markt

Region

Size

Branche

Value

Momentum

 

[snap]

 

Viele Grüße vom

Scharlatan Smartinvestor

 

 

 

 

Und abschliessend: deine Dipl.-Ing.-Selbstbeweihräucherung ist putzig, ja.

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

Deine Aufzählung von "Faktor-ETFs" ist nicht korrekt und haben mit French/Fama rein gar nichts zu tun. Beide Listen sind schlichtweg falsch.

Du tust di echt hart mit Zusammenhänge und Interpretatione einfacher Aussage, oder? Denn wo habe ich geschrieben, dass diese Faktoren etwas mit FF zu tun haben? Das ist nichts weiter als zweckmäßige opportunistische Faktor-Kreativität. Daher noch mal zur besseren Einprägung das absolut treffende Zitat von Malvolio, der die Zusammenhänge auch bestens versteht, dazu. Aber wenn dir Zusammenhänge so überhaupt nichts sagen, dann wird das wohl auch nicht mehr viel bringen. Trotzdem noch ein Versuch:

 

Um mal eine Anleihe bei Sir Karl Popper zu nehmen ..... Definitionen können nicht falsch oder richtig sein, Definitionen können nur zweckmäßig oder unzweckmäßig sein.

 

Und abschliessend: deine Dipl.-Ing.-Selbstbeweihräucherung ist putzig, ja.

Na wenn du es so siehst, dass ein Großteil der deutschen Wirtschaftsleistung von einer Armee putziger kleiner Ingenieurlein erwirtschaftet wird, dann ist das dein ganz eigenes Weltbild, dass dir wohl niemand hier nehmen kann. Aber wenn du mich fragst, brandgefährlich für jegliche eigenständigen Entscheidungen in den mit der Wirtschaft eng zusammenhängenden Finanzmärkten. uiuiuiuiui....

 

Beste Grüße von deinem *Clown*

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Geschrieben

Und abschliessend: deine Dipl.-Ing.-Selbstbeweihräucherung ist putzig, ja.

Na wenn du es so siehst, dass ein Großteil der deutschen Wirtschaftsleistung von einer Armee putziger kleiner Ingenieurlein erwirtschaftet wird, dann ist das dein ganz eigenes Weltbild, dass dir wohl niemand hier nehmen kann. Aber wenn du mich fragst, brandgefährlich für jegliche eigenständigen Entscheidungen in den mit der Wirtschaft eng zusammenhängenden Finanzmärkten. uiuiuiuiui....

q.e.d. rolleyes.gifthumbsup.gif

 

Smartie (tongue.gif) WENN du ernst genommen werden willst (was ich aber nicht mehr glaube), DANN solltest du meiner bescheidenen Meinung nach (1) an deinem Umgangston arbeiten, (2) nicht in X verschiedenen Threads deine Thesen an die nicht vorhandenen Türen annageln und (3) mal an einer Stelle zusammenfassen (statt immer wieder auf deine Beiträge der Vergangenheit zu verlinken), wie deine geniale Strategie aussieht. Ich fürchte: nicht nur, aber hauptsächlich an (3) wirst du scheitern. Und das nicht etwa mangels Intelligenz.cool.gif

 

Und ja: ich kenne die Antwort, dass ich minderbemittelt und deine Genialität nicht erkenne, schon.

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Geschrieben · bearbeitet von Cai Shen

deine Thesen an die nicht vorhandenen Türen annageln und (3) mal an einer Stelle zusammenfassen

 

Ganz meine Meinung, ich möchte höchstens (4) persönliche Dissonanzen per privatem Mailverkehr ausleben ergänzen.

 

Als Sammelbecken für eigene hochintelligente Gedankengänge bietet sich ein eigenes Musterdepot an. Mit Administratorrechten lassen sich dort unliebsame Meinungen heimlich versenken, Mitgliedern Schreibrechte entziehen und Vorratsbeiträge für nachträgliche Ergänzungen verwalten.

Probiers doch mal aus!

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

q.e.d. rolleyes.gifthumbsup.gif

 

Smartie (tongue.gif) WENN du ernst genommen werden willst (was ich aber nicht mehr glaube), DANN solltest du meiner bescheidenen Meinung nach (1) an deinem Umgangston arbeiten, (2) nicht in X verschiedenen Threads deine Thesen an die nicht vorhandenen Türen annageln und (3) mal an einer Stelle zusammenfassen (statt immer wieder auf deine Beiträge der Vergangenheit zu verlinken), wie deine geniale Strategie aussieht. Ich fürchte: nicht nur, aber hauptsächlich an (3) wirst du scheitern. Und das nicht etwa mangels Intelligenz.cool.gif

 

Und ja: ich kenne die Antwort, dass ich minderbemittelt und deine Genialität nicht erkenne, schon.

hi odensee,

ALLE meine Thesen und genialen Strategien an einer Stelle (= 1 Thread ?) zusammenfassen? Wie denn das? Ich habe das hier bislang so verstanden, dass das WPF eine gute Themenstruktur hat, an die man sich sinnvollerweise hält und seine Beiträge / Threads entsprechend in die verschiedenen Rubriken einsortiert. Meine z.B. hauptsächlich in folgende 3 Threads, die dir doch sicher bekannt sein müssten:

  1. Sonderthema: Deutsche Bundesanleihen erste Wahl für RK1 ?
  2. Basis-Anlagestrategie: 155 k mit ETF und Absolute Return Fonds unkonventionell für Tochter anlegen
  3. Futures-Tradingstrategie: Eigene Handelssoftware schreiben

Außerdem habe ich Links auf alle 3 an EINER STELLE zusammengefasst: in meiner Signatur, damit ich und alle anderen jederzeit schnell darauf zugreifen können. Was fehlt dir sonst noch? Am besten mit Links auf Beispiele, wie es andere vorbildlich machen. Daran soll es nun wirklich nicht liegen. War ja schließlich auch mal erfolgreicher zentraler Wissensmanager bei einem Global Player Großunternehmen. Da ist umfassende Dokumentation und Wissensstrukturierung eine selbstverständliche Ehrensache für mich.

 

Nachtrag 21.12.2016 >

Nun noch ein paar evtl. nicht ganz ernst zu nehmende Antworten eines echten 00000781.gif auf odensee's anregende und hoffentlich auch nicht ganz ernst zu nehmende Fragen:

 

Was meinen Umgangston betrifft, so bin ich sehr anpassungsfähig an den individuellen Stil der jeweiligen Diskutanten, die in meinen Ring steigen. Ich bin in der Beziehung ganz einfach gestrickt und habe damit beste Erfahrungen gemacht: Einfach jedem wie er's braucht... oder "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ...

Wer ernsthaft mit mir diskutieren will, mit dem diskutiere ich ernsthaft, wer nicht mit dem eben nicht. Warum sollte ich es anders machen, und wie könnte/sollte ich zur Verbesserung daran arbeiten? Dazu bräuchte ich konkretere Hinweise. unsure.gif Ansonsten mag ich alle, die A) austeilen und B) entsprechend einstecken können. Die jedoch, die nur A sagen aber nicht B, sind mir sehr suspekt und keine bevorzugten Diskussionspartner.

 

Das mit dem "ernst genommen werden" ist mir ehrlich gesagt, wie du richtig vermutest, völlig schnuppe. Denn mir kommt es auf einen möglichst ergiebigen Wissensaustausch, Erkenntnisgewinn und wirklich neue Ideen an. Und da ist zuviel Ernsthaftigkeit i.d.R. hinderlich, weil man dann mit den interessantesten Dingen aus Furcht davor, nicht ernst genommen zu werden, hinterm Berg hält. Ist das klug? Ich meine nein. Damit befinde ich mich übrigens in bester Gesellschaft vieler kreativer Innovatoren, die zu ihrer Zeit auch oft nicht ernst genommen wurden, wie folgendes Zitat von Einstein belegt:

 

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.

Wer immer nur ernst genommen werden will, unterlässt die Äußerung solcher Ideen. Wem hilft das? Meine Einstellung entspricht damit auch der vieler guter Wissenschaftler, wie z.B. Phillipe Blanchard, Theor. Physiker und Forschungsrektor - Uni Bielefeld:

 

"Der Wissenschaftler soll zwar die Wissenschaft ernst nehmen, aber er darf sich selbst nicht ernst nehmen."

 

Wenn du das anders siehst und für dich so halten willst, sei es dir gegönnt auch wenn es schade wäre. Aber das kann ich jetzt auch nicht gerade so durchgängig bei die bestätigen, was wiederum erfreulich ist. Paradox wie die gesamte Finanzwelt und -wissenschaft... wacko.gif

> Nachtrag 21.12.2016

 

Dabei bemühe ich mich im übrigen nach Kräften, mich an den erfreulicherweise vorherrschenden Stil des nach treffender Einschätzung von etherial überwiegend durch 00000781.gif00000781.gif00000781.gif beherrschten WPF anzupassen. Denn Mehrheit ist Mehrheit, der ich mich dabei ausnahmsweise mal willenlos beuge, um einfach dazu zu gehören. Und die Popularität meiner Threads scheinen mir doch Recht zu geben, oder nicht? Mehr kann man von einem Neuen doch nicht erwarten, oder?

 

... dann kannst du hier gern weiter deine Überzeugungen präsentieren - als einer der 20 Scharlatane die auf einen Wissenden kommen ;).

 

M.E. habe ich das sehr seltene Kunststück fertiggebracht, einerseits zur Mehrheit der 00000781.gif00000781.gif00000781.gif zu gehören aber andererseits sogar Anerkennung von den wenigen sehr kompetenten Usern 00000402.gif zu erhalten:

 

Ich verstehe es ja selber nicht, wie man hiermit zu einem der wenn nicht gar DEM POPULÄRSTEN DEPOTBESPRECHUNGSTHREAD werden kann - bei dem trockenen UND sich außerdem noch ständig wiederholenden Thema.

Nun, vermutlich hebt sich dein Thread durch seine Thematik überaus anregend von der 10.000sten Depotbesprechung a la 70:30 oder (noch revolutionärer) 30:30:10:30 ab? ;)

 

Ich mag den Thread, weil es mich einfach an meine Zeiten in den 00ern erinnert: Welche Aktiven Fonds sind empfehlenswert? Squeeze-Out? Hedgefonds? Investment Boutiquen? usw. Wo kauft man am besten Hedgefonds oder die institutionellen Anlageklassen? Geht alles, wenn man nur tief genug bohrt. Und es wahr damals eine sehr interessante Zeit in einem kleinen Forum mit wenigen aber sehr kompetenten Usern. :)

Kannst du mir nur einen anderen User nennen, der das auch geschafft hat?

 

Also: 00000781.gif mit populärstem Depotbesprechungs-Thread im WPF ever, anregend, an die guten alten Zeiten der Tieflochbohrer und sehr kompetenten User 00000402.gif erinnernd ... Was kann man mehr erwarten? Und Ich habe trotz dieser Höchstleistung meinen vollen Spaß und unerwartet hohen Erkenntnisgewinn und das auch noch verbunden mit hohen "Einschalt"- und Loyalitätsquoten und Anerkennung durch die sehr kompetenten User 00000402.gif ... Hätte ich ehrlich gesagt beim Einstieg im Mai nie zu träumen gewagt, dass ich so viel so schnell mit sehr begrenztem Einsatz (ca. 1 Beitrag/Tag) erreiche. Womit habe ich das nur verdient? Aber ich lasse ja aus Dankbarkeit dafür alle gern an meinen "genialen Strategien" teilhaben. Es ist mir eine Ehre und Vergnügen ...

 

biggrin.gif

 

deine Thesen an die nicht vorhandenen Türen annageln und (3) mal an einer Stelle zusammenfassen

 

Ganz meine Meinung, ich möchte höchstens (4) persönliche Dissonanzen per privatem Mailverkehr ausleben ergänzen.

 

Als Sammelbecken für eigene hochintelligente Gedankengänge bietet sich ein eigenes Musterdepot an. Mit Administratorrechten lassen sich dort unliebsame Meinungen heimlich versenken, Mitgliedern Schreibrechte entziehen und Vorratsbeiträge für nachträgliche Ergänzungen verwalten.

Probiers doch mal aus!

 

Vielen Dank für die vielen Empfehlungen. Aber wo siehst du zu viele persönliche Dissonanzen bei mir? Mir ist bislang nur eine einzige bewusst, wo tyr hier mal mein bekanntes Idol Swensen dermaßen disqualifizierend beleidigt hat, dass ich das so nicht in meinem Thread in der WPF-Öffentlichkeit stehen lassen konnte und zugegebenermaßen etwas verärgert auf die tyr offensichtlich nicht bekannten Tatsachen hingewiesen habe. Er hat das dankenswerter Weise gleich eingesehen und nicht munter weitergeschwurbelt. Das ist anerkennenswert und für mich damit erledigt. Aber das war ich Swensen für die vielen Erkenntnisse, die er und seine Mitarbeiter(innen) mir freigiebig verschafft haben, einfach schuldig. Hätte ich nie nur via PN gemacht, da ja vielleicht auch andere ähnliche abstruse Vorstellungen von Swensen haben und pflegen. Und so ist dies für alle bequem zum Nachlesen für die Ewigkeit konserviert. Oder hättest du das so stehen lassen und nur per PN ... ?

 

Ansonsten gebe ich auch gern deutlich Emotionen zu erkennen, wenn das dem Thema dienlich ist und von anderen sogar so angestoßen wird. Das hat rein gar nichts mit persönlichen Dissonanzen zu tun. Denn effektiver Wissensaustausch kann am effektivsten zusammen mit Emotionen erfolgen. So ist der Mensch eben gestrickt. Wofür gibt es sonst den Katalog an Emoticons? Wenn die nur in PN vorgesehen wären, würden sie ja wohl hier nicht eingeblendet, oder? Andere sehen das m.E. ganz ähnlich und begrüßen das sogar, da erst damit die Positionen richtig klar und transparent werden, z.B. hier:

 

Danke für die Diskussion! (Obwohl sie stellenweise emotional geführt wird - immerhin werden die Positionen engagiert vertreten...) :thumbsup:

Ein "Sammelbecken" für merkwürdige Praktiken, wie "unliebsame Meinungen heimlich versenken, Mitgliedern Schreibrechte entziehen und Vorratsbeiträge für nachträgliche Ergänzungen verwalten" liegt mir so fern wie nur irgendwas. Wie kommst du darauf, dass ICH sowas brauchen würde oder nach deiner Empfehlung wohl tun sollte? Solche Erwartungen werde ich sicher nie bedienen. Als ehemaliger Wissensmanager ist MIR Wissen nämlich heilig und derartige Wissensvernichtung ein Frevel, denn wer beraubt sich freiwillig seiner wertvollsten Ressourcen? Da bin ich jetzt echt Rudi Ratlos. unsure.gif

 

Hoffe das ist hilfreich für zukünftige ergiebige, kreative und innovative Diskussionen mit mir.

 

Viele Grüße vom

Scharlatan Smartinvestor

 

00000781.gif

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Geschrieben

Ja, ist wirklich ein Sonderthema und keine besonders spannende Strategie. Du empfiehlst, im "RK1"-Bereich ausschließlich auf deutsche Staatsanleihen zu setzen, andere sehen auchTG/FG bei seriösen Banken in dem Bereich. Jeder Jeck is anders... das Thema ist durch, nicht besonders spannend...

 

erstreckt sich über 11 Seiten, wird dadurch extrem unübersichtlich. Den Vorschlag von Cai Shen, deine Strategie mal als "Musterdepot" darzustellen, finde ich gut. Ohne Ironie.

 

Futures-Tradingstrategie: Eigene Handelssoftware schreiben

... fremden Thread gekapert... auch nicht sonderlich übersichtlich.

 

War ja schließlich auch mal erfolgreicher zentraler Wissensmanager bei einem Global Player Großunternehmen.

rolleyes.gif war ja klar, dass du noch was nachlegen musstest

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

Danke für die Anregungen. Obwohl wir damit diesen Thread jetzt schon sehr mit OT missbrauchen. TO please forgive us. We'll stop soon.

Aber kann ich drüber nachdenken:

erstreckt sich über 11 Seiten, wird dadurch extrem unübersichtlich. Den Vorschlag von Cai Shen, deine Strategie mal als "Musterdepot" darzustellen, finde ich gut. Ohne Ironie.

Ja, die Diskussion erstreckt sich über 11 Seiten, aber die Strategie ist doch im ersten Post vollständig beschrieben, oder nicht? Hab ich ja mehrfach mit entspr. Kennzeichnung nachgepflegt, was ich noch vergessen hatte zu beschreiben. Was ich zur guten Lesbarkeit noch machen könnte, wäre, dass ich in den ersten Post auch entsprechend gekennzeichnet einen Link auf die tatsächlich etwas modifizierte endgültige Umsetzung einfüge. Und dann würde ich diesen Thread einfach mit mehr oder weniger regelmäßigen Ergebnis- und Aktivitätsberichten zum Depot und zur Weiterentwicklung der Strategie weiterführen. Auf die "Sonderfunktionen" eines Musterdepots lege ich nun wirklich keinen Wert, s.o., und will mich auch keinerlei Verdacht aussetzen, die je zu benutzen. Außerdem ist dieser Thread nun schon so bekannt, dass da jeder Interessierte schnell hinfindet und wirllich ALLES bzgl. meiner Anlagestrategie an einer Stelle zusammenfließt. Welche Vorteile hätte da noch ein extra Musterdepot für mich oder andere?

 

Futures-Tradingstrategie: Eigene Handelssoftware schreiben

... fremden Thread gekapert... auch nicht sonderlich übersichtlich.

Diese für mich persönlich auch emotional sehr wichtige Historie würde ich nie zerreißen wollen. Gerade innovatives Wissen entsteht i.d.R. aus den merkwürdigsten Konstellationen und Zufällen. Wenn man das so original gesammelt nachlesen kann, hat man die beste Chance, das einigermaßen nachvollziehen zu können. Was glaubst du, wie ich mich noch immer ärgere, dass der stettler echt ALLE seine Beiträge in seinem Thread gelöscht hat, wo wirklich meine allererste abstruse Idee zu meiner Handelsstrategie direkt aus der Diskussion entstanden ist. Jetzt fehlt eine Hälfte. Ich habe das dann in den anderen passenden Thread von neo15k übertragen und diesen dann "gekapert", weil der TO sich zurückgezogen hat. Ein neu aufgesetzter Thread mit klinisch reiner Strategiebeschreibung "befreit" das aufgebaute Wissen leider von vielen seiner wertvollsten impliziten Anteile, die man anders nie rüberbringen kann. Aber auf deinen Hinweis hin werde ich den TO bitten, ob er vielleicht in seinem ersten Post einen Link auf den Einstiegspunkt zu meiner Strategiebeschreibung setzen kann, obwohl ja eigentlich auch die Diskusion davor zu meiner Strategieentwicklung maßgeblich beigetragen hat, z.B..der treffende legendäre Name "am Tor zur Hölle" von civis. Das ist mir einfach ans Herz gewachsen, wenn du verstehst.

 

Aber ich werde versuchen, neuen Lesern den Einstieg zu erleichtern. Gibt es evtl. eine Rubrik, wo man eine strukturierte persönliche Übersichtsseite über alle bedeutenden eigenen WPF-Aktivitäten anlegen kann? Quasi eine persönliche Homepage im WPF? Außerdem schwebt mir noch eine "Prognose-Ecke" in der Handelsstrategie-Rubrik vor, wo ich alle meine "Weissagungen" sammeln, verfolgen und mich dran messen lassen will. Natürlich auch für andere "Weissager" geöffnet. Da würde ich auch einen Überblick über meine entspr. "Weissagungen" erstellen, die sich ja durch alle meine Threads ziehen, weil ich gern "Hypothesen"-gestützt arbeite. Vermutlich geprägt durch meinen charismatischen ersten Vorgesetzten bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der mir auf den Weg gegeben hat: Versuchen Sie, neue Entwicklungen so gut wie möglich vorherzusehen und explizit vorauszusagen, um danach zu handeln und zu wachsen, an den richtigen wie den falschen. Das habe ich dann selber immer weiter perfektioniert und habe mir dadurch wohl mittlerweile ein ausgesprochen "glückliches Händchen" antrainiert. Meine aktuell gewagtesten Voraussagen betreffen das schon erwähnte hochinnovative Geschäftsmodell, das ich zusammen mit einem guten Freund seit Mai entwickle. Voraussage im Mai war, dass wir das unserem Vorstand E.d.J. erfolgreich vorschlagen. Ist vor einem Monat nun eingetroffen mit der Beauftragung zur Vorbereitung der Umsetzung. Und die läuft bereits jetzt mit einer Gefolgschaft von ca. 60 Mitgliedern in unserem internen restricted online "Forum". Jetzt lautet unsere intern kommunizierte Voraussage mind. 1 Mrd. Umsatz in 5-10 Jahren und 10 Mrd. in 20-25 J. Man muss sich halt was trauen und dann dran messen lassen. Das will ich jetzt auch hier versuchen. Was hältst du davon?

War ja schließlich auch mal erfolgreicher zentraler Wissensmanager bei einem Global Player Großunternehmen.

rolleyes.gif war ja klar, dass du noch was nachlegen musstest

Nachlegen? Das war als Nachweis für meine ehrliche Wissensmanagement-Absichten gedacht, vor dem Hintergrund der merkwürdigen Unterstellungen von Wissens-Manipulationsabsichten. Wie da jemand draufkommt ist wir immer noch ein Rätsel.

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Geschrieben

Deine Aufzählung von "Faktor-ETFs" ist nicht korrekt und haben mit French/Fama rein gar nichts zu tun. Beide Listen sind schlichtweg falsch.

Du tust di echt hart mit Zusammenhänge und Interpretatione einfacher Aussage, oder? Denn wo habe ich geschrieben, dass diese Faktoren etwas mit FF zu tun haben? Das ist nichts weiter als zweckmäßige opportunistische Faktor-Kreativität. Daher noch mal zur besseren Einprägung das absolut treffende Zitat von Malvolio, der die Zusammenhänge auch bestens versteht, dazu. Aber wenn dir Zusammenhänge so überhaupt nichts sagen, dann wird das wohl auch nicht mehr viel bringen. Trotzdem noch ein Versuch:

 

 

 

Ich glaube, du bist wirklich schwer von Begriff, wenn du nicht verstehst, dass du in einem Thread über die wissenschaftlich anerkannten FF-Faktoren (siehe erneut urspünglichen Beitrag von Axibaxi, wo es genau darum geht) mit deinem selbstgestrickten Weltbild fehl am Platz bist und deine einzige Leistung darin besteht, Multi-Faktor-ETFs als "Investment-Mode" für "die Herde" abzutun.

 

Du kannst deinen Ruf, der aus deinem Gehabe in nicht nur diesem Thread resultiert, möglicherweise wieder geraderücken, wenn du auf folgenden, in sehr einfacher Sprache verfassten, und von mir nun mehrmals (!) verlinkten, aber von dir jedes Mal komplett ignorierten (!!) Fachartikel eingehst: Swedroe: Bottom-Up Works Best With Multiple Factors (November 04, 2016)

 

 

Zudem stelltst du dich als ganz schlechten Ratgeber dar, wenn du Anfängern (oder auch generell) weiterhin aktives Trading empfiehlst, was ja genau das ist, wovonm alle Experten durch die Bank abraten: Bogle (dein Idol), Buffett und ganz, ganz viele andere Grössen der Wirtschaft und der Finanzwissenschaften.

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Du hast auf meine Aussagen zur Sache, also den ursprünglichen Beitrag von Axibaxi (!), immer noch keine validen Gegenargumente gebracht.

Daran ändert auch dein Fettschrift-Geplärre nichts.

Zu Diskussionskulturen und Selbstbeweihräucherungen ( war selbst lange genug Ministrant :)) will ich mich hier nicht weiter äußern.

 

Aber dass Smartie den oben zitierten Vorwurf von Donkey ( vollständig ) ausgeräumt hätte, kann auch ich nicht erkennen.

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Geschrieben · bearbeitet von donkey_63

Selbstbeweihräucherungen ( war selbst lange genug Ministrant :))

 

 

 

Muhahaha, das ist der Knaller! :1st: Mir kommen die Tränen, muhaha.

Dann weisst du ja, was gut ist. Hehe.

 

 

Wobei ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass Smarty einfach nur trollt.

Vielleicht ein Germanistik-Student, der irgendwie versucht, sich einen blumigen Schreibstil anzueignen.

Oder ein Debattier-Club-Neuling, der sich die ersten Sporen verdienen will.

 

 

Edith sagt, ich soll lieb sein.

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Wobei ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass Smarty einfach nur trollt.

Vielleicht ein Germanistik-Student, der irgendwie versucht, sich einen blumigen Schreibstil anzueignen.

Oder ein Debattier-Club-Neuling, der sich die ersten Sporen verdienen will.

Deinen Schluss kann ich nicht teilen.

 

Eine Tendenz hierzu pabst.gif ist aber erkennbar.

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Geschrieben · bearbeitet von donkey_63

Wobei ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass Smarty einfach nur trollt.

Vielleicht ein Germanistik-Student, der irgendwie versucht, sich einen blumigen Schreibstil anzueignen.

Oder ein Debattier-Club-Neuling, der sich die ersten Sporen verdienen will.

Deinen Schluss kann ich nicht teilen.

 

Eine Tendenz hierzu pabst.gif ist aber erkennbar.

 

 

Bin selbstverständlich für alternative Deutungsansätze offen!

Gerne mit ein bisschen Küchen-Psychologie gewürzt! :teach:

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Geschrieben

Gibt es evtl. eine Rubrik, wo man eine strukturierte persönliche Übersichtsseite über alle bedeutenden eigenen WPF-Aktivitäten anlegen kann? Quasi eine persönliche Homepage im WPF? Außerdem schwebt mir noch eine "Prognose-Ecke" in der Handelsstrategie-Rubrik vor, wo ich alle meine "Weissagungen" sammeln, verfolgen und mich dran messen lassen will.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe.... aber genau dazu gibt es doch die "Musterdepots". Falls deine Frage ernstgemeint war: dort kannst du schalten und walten wie du möchtest, es ist nicht notwendig, dort wirklich ein "Musterdepot" im engeren Sinne zu führen. Siehe z.B. Ramsteins gesammelte Werke.

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Geschrieben

Gibt es evtl. eine Rubrik, wo man eine strukturierte persönliche Übersichtsseite über alle bedeutenden eigenen WPF-Aktivitäten anlegen kann? Quasi eine persönliche Homepage im WPF? Außerdem schwebt mir noch eine "Prognose-Ecke" in der Handelsstrategie-Rubrik vor, wo ich alle meine "Weissagungen" sammeln, verfolgen und mich dran messen lassen will.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe.... aber genau dazu gibt es doch die "Musterdepots". Falls deine Frage ernstgemeint war: dort kannst du schalten und walten wie du möchtest, es ist nicht notwendig, dort wirklich ein "Musterdepot" im engeren Sinne zu führen. Siehe z.B. Ramsteins gesammelte Werke.

Ok, danke. Habe mich in dem Bereich bislang noch nicht umgesehen und war von engerem Fokus ausgegangen. Aber das könnte dann doch wohl für meine Idee passen.

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

Du hast auf meine Aussagen zur Sache, also denursprünglichen Beitrag von Axibaxi (!), immer noch keine validen Gegenargumentegebracht.

Daran ändert auch dein Fettschrift-Geplärrenichts.

Zu Diskussionskulturen und Selbstbeweihräucherungen ( war selbst lange genug Ministrant ) will ich mich hier nicht weiter äußern.

 

Aber dass Smartie den oben zitierten Vorwurf von Donkey ( vollständig ) ausgeräumt hätte, kann auch ich nicht erkennen.

Na wenn du es sagst, versuche ich es noch ein (vor)letztes Mal, auch wenn ich meinen Beiträgen m.E. absolut nichts Neues mehr hinzufügen kann und will. Fangen wir also nochmal ganz von vorne an und klären ganz wissenschaftlich fundiert und vom Vorgehen wiss. anerkannt die „Aufgabenstellung“: 00000402.gif

 

Liebes Forum,

 

ich finde das Thema Factor Investing mittelsETF´s sehr interessant und möchte deshalb folgendes Depot eröffnen:

 

Comstage MSCI Emerging Markets ETF127

dvx-trackers Stoxx Global Select Dividend 100DBX1DG

iShares MSCI World Minimum Volatility A1J781

iShares World Momentum Factor A12ATF

iShares World Quality Factor A12ATE

iShares World Value Factor A12ATG

SPDR World Small Cap A1W56P.

 

Ichhabe vor, die Fonds monatlich zu gleichen Teilen anzusparen und 2 x im Jahr einRebalancing durchzuführen.

 

Anmerkungen,Verbesserungsvorschläge?

Viele Grüße und Danke

 

Axibaxi

Bei dieser einfachen Frage ist es mir zunächst einmal ganz ehrlich gesagt ein Rätsel – wie der ganze Rest von Edith - wie man überhaupt auf valide Gegenargumente bestehen kann, wenn der TO schlicht und ergreifend expressis verbis nach Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge fragt? Also vor weiterem inquisitorisch penetrantem Nachbohren nach „valide Gegenargumente“ erkläre mir zunächst mal jemand den zwingenden Zusammenhang zwischen „Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge“ und „valide Gegenargumente“! Vielleicht kann der TO freundlicherweise auch ersatzweise kommentieren, ob er denn mit dem bisher schon Gebotenen zufrieden ist, oder ob er auch so hinter „valide Gegenargumente“ her ist wie der Teufel hinter der Seele.

 

M.E. würde das diese Diskussion vielleicht endlich wieder etwas ergiebiger machen. Ich schätze ihn nämlich so ein, dass er eigentlich nur ganz pragmatisch mehr Rendite will, aber m.E. zu Recht befürchtet, sich in diesem Bestreben noch nicht ganz optimal aufgestellt zu haben. Ich wollte dann aus rein fürsorglichen Motiven heraus deutlich zu bedenken geben, dass der TO und eben unsere vermeintliche Ratgeberin donkey mit ihren unseligen sogenannten „Multifaktor ETFs“ meiner bescheidenen Meinung nach evtl. auf einen üblen „Marketing-Gag“ der Finanzindustrie reinzufallen drohen, der ausschließlich auf das Abzocken ahnungsloser Anleger abzielt. Denn sonst hâtte man die nicht NACH jahrelanger deutlicher Outperformance, die gerade zu Ende zu gehen scheint, sondern VORHER aufgelegt! Siehe dazu mein Bsispiel des Europe SC Fonds, das sich nun mit den unseligen sogenannten „Multifaktor-ETFs“ zu wiederholen scheint. Eigentlich ein sehr durchsichtiges Spiel der raffgierigen Finanzindustrie. Das muss doch selbst dem "unbedarftesten Anleger" auffallen, oder nicht?

 

Wenn man über meine bescheidene Meinung hinaus jetzt aber partout noch „valide Gegenargumente“ braucht, warum dann nicht ganz einfach nochmal den ganzen Thread in Ruhe durchlesen und zu verstehen versuchen, auch wenn es schwerfällt... Dazu zitiere ich allen „unbedarften Anlegern“ zuliebe hier exklusiv und ungekürzt in voller Länge den ganz hervorragenden und wissenschaftlich hoch fundierten Post von marky2k, obwohl er ihn ganz bescheiden nur als "Meinung" bezeichnet (das zeichnet gute Wissenschaftler aus!), in dem ich zum schnelleren und leichteren Verständnis für die „unbedarften Anleger“ alle relevanten Passagen fett markiert und um eigene Kommentare in [rot] ergänzt habe: 00000402.gif

 

Meine Meinung:

 

1) Es ist allgemein anerkannt, dass es mehrere Faktoren gibt, die Renditen zwischen verschiedenen Aktien erklären (bzw. auch in anderen Märkten als Equity, dann sind's meist andere Faktoren). Manche davon sind robuster (Momentum, Value), andere eher nicht so (SIze). Size korreliert auch recht hoch mit einem Liquiditätsfaktor; das ist es denke ich auch:kleinere Stocks sind illiquider, vor allem in turbulenten Zeiten, daher gibt's eine Liquiditätsprämie -- die aber in den letzten Jahrzehnten deutlich kleiner geworden ist. Diese Faktor Strategien haben in der Vergangenheit höhere risikoadjustierte Rendite abgeworfen.

 

2) Wenn man davon ausgeht, dass höhere Rendite auch höheres Risiko bedeuten (wovon ich ausgehe), dann bedeutet das, dass die Performance von Momentum, Value, etc. eine Risikoprämie ist [im Gegensatz zu einer vermeintlichen sogenannten „Faktorprämie“, die sich die Faktorinvestoren somit leider vergeblich erhoffen]. Und dass das Risiko entweder nicht realisiert wurde oder wir ein falsches Modell zur Risikoadjustierung benutzen. Aber wenn es eine Risikoprämie ist, dann heißt das auch, dass der Durchschnittsinvestor (der Markt), eine Kompensation für dieses eingegangen Risiko verlangt. Nehmen wir z.B. den Value Faktor: in normalen Zeiten gibt es eine höhere Rendite, aber wenn alles den Bach runtergeht, dann geht Value noch mehr den Bach runter. Der Durchschnittsinvestor will gerade wenn alles den Bach runtergeht Assets die hedgen. Value tut das gerade nicht, deswegen höhere Rendite in normalen Zeiten.

 

Wenn ich also Faktorinvesting betreiben will stellt sich für mich als Investor als erstes die Frage: warum bin ich unterschiedlich vom Durchschnittsinvestor? Die Risikoprämie gibt es ja nicht umsonst, da gehört ein Risiko mit dazu. Warum will ich dieses Risiko eingehen und kann ich es tragen?

 

3) Wenn man diese Fragen mit ja beantwortet hat (zB weil man ein langfristiger Investor ist), stellt sich immer noch die Frage der Implementation. Die meisten der Faktoren sind akademisch als long-short Portfolios konstruiert. ZB Value ist Value - Growth, Momentum ist Winners - Losers. Theoretisch sollten diese Portfolios ein Marktbeta von 0 haben und wirklich nur die Faktorprämie ernten. Die angebotenen ETFs sind aber alle long Portfolios und nicht long-short. Also potenziell könnten da schon mal direkt 50% (oder auch mehr) des Premiums weg sein und man hat noch erhebliches Marktrisiko mit drin. Wenn man Value ETFs zB auf den Markt, den Fama French Value und Size Faktor regressiert, würde man erwarten, dass Markt und Size beta nahe null sind und Value beta nahe 1. Das ist aber ganz und gar nicht so [spätestens jetzt müsste es doch dem letzten Schwerstbegabten dämmern, dass die sogenannten Faktor-ETFs die reine Mogelpackung und absolutes Blendwerk der raffgierigen Finanzindustrie sind und „Multi-Faktor-ETFs“ noch viel mehr] und damit ist die Sache dann für mich gestorben. Momentum hat außerdem noch das Problem, dass die Transaktionskosten viel zu hoch sind [was natürlich dasprimäre Ziel der raffgierigen Finanzindustrie ist, q.e.d.].

 

Und dann stimme ich auch mit dem zu, was hier schon geschrieben wurde: Faktorinvesting ist die Einführung von aktiven Gebühren durch die Hintertür [hier kann ich mich nur wiederholen: was natürlich das primäre Ziel der raffgierigen Finanzindustrie ist, q.e.d.].

 

4) Wenn man das ganze von einem theoretischen Standpunkt aus betrachtet, dann ist Faktorinvesting eigentlich auch nur ein Marketing-gag. Das Optimierungsproblem für den klassischen mean-variance Investor ändert sich nicht dadurch, dass Renditen von mehreren Faktoren getrieben werden -- die Faktoren helfen evtl. nur dabei klar zu machen, welche Rendite man für welches Risiko bekommt.

Man verzeihe mir das viele fett und [rot]. Aber ich sehe mir ehrlich gesagt keinen anderen Weg, wie man sonst noch auf wesentliche Punkte hinweisen kann, die seit gut 2 WOCHEN klipp und klar scharz auf weiß dastehen aber einfach nicht verstanden werden wollen. Rein argumentativ haben ich m.E. wie auch marky2k schon seit langem alles rational Erdenkliche voll ausgeschöpft.

 

Vorschlag zur Güte: Wem das nächste Mal was nicht klar ist, gibt das einfach zu und fragt gezielt nach der unverstandenen Sache nach. Denn es geht hier mitnichten um die Klärung wissenschaftlich anerkannter FF-Faktoren, sondern schlicht um Verständnisprobleme komplexer Zusammenhänge. Das ist doch nicht weiter schlimm, denn komplexe Probleme stehen genau an der Grenze menschlichen Verständnisses, wo es ohne Try and Error sowie Frage und Antwort nicht geht. Da ist leider leider kaum mehr etwas völlig unstrittig "wissenschaftlich anerkannt". Selbst ich stelle manchmal sogar viel einfachere Fragen, denn damit kommt man am schnellsten voran. Für mich gibt es dabei keine dummen Fragen, sondern ausschließlich dumme Antworten, z.B. dann, wenn von manchen wie z.B. von odensee sinniert wird, ob die Frage ernst gemeint ist“. Aber manche Diskutanten scheinen mehr mit „ernst genommen werden“ oder nicht und mit anderen (schein-tod)ernsten Problemen befasst zu sein als mit der eigentlich spannenden Sache, die wegen der Widersprüchlichkeit in der Themenstellung hier sowieso nicht allzu ernst diskutiert werden kann und auch nicht sollte. Denn mit letzterem würde man nur den freien Fluss der Ideen behindern, wie man aus Factor Investing trotz massiv entgegengesetzter Interessen der raffgierigen Finanzindustrie trotzdem noch etwas für den passiven "unbedarften Privatanleger" als auch den aktiven Trader mit oder ohne ETFs bzw. Futures long/short etwas machen kann. Weniger ernsthaftes und meinetwegen - bzw. donkey zuliebe - auch "trolliges" Vorgehen würde ihn hingegen leicht und locker beflügeln. Dazu darf man sich aber auf keinen Fall rein auf die "wissensschaftlich anerkannten" FF-Faktoren versteifen. Denn „Factor Investing“ ist für den Privatanleger gar nicht vollständig "wissenschaftlich anerkannt" mit ETFs möglich, und zwar wegen immenser Gebühren für den dafür erforderlichen Leerverkauf von ETFs oder wegen zu geringem Kapital bzw. zu geringer Risikobereitschaft bzw. Erfahrung, Futures gleichzeitig long UND short einzusetzen.

TO, hitte nicht falsch verstehen, ich werfe dir das keineswegs vor, da das ja schließlich auch „nur“ das Ergebnis des Blendwerks der von marky so treffend bezeichneten „Marketing-Gags“ der raffgierigen Finanzindustrie ist, die offensichtlich von sehr kompetenten Marketing-Experten sicher mit wissenschaftlicher Unterstützung ersonnen wurden, q.e.d. Da sollte man sich als unbedarfter Anleger schon deutlich mehr aufschlauen als mal eben ein paar Artikel von Swedroe zu lesen, um diese Marketingkräfte durchschauen und ihnen widerstehen zu können. Dazu braucht es vor allem wissenschaftliche Vielfalt, nicht Einfalt wie der ständige gebetsmühlenartige Verweis auf Swedroe. Das Thema an sich ist hoch interessant, und ich bedaure dieses verbissene Ringen um die "korrekte Anwendung wissenschaftlich anerkannter" FF-Faktoren ausschließlich nach Swedroe und die "präzise Begriffsklärung" hier sehr, da und das im Vorankommen in der Sache m.E. leider sehr behindert hat.

Also langer Rede kurzer Sinn: Ich weiß jetzt ehrlich gesagt wirklich nicht mehr, was ich dem noch an „validen Gegenargumenten“ hinzufügen sollte, ohne wortwörtlich marky zu wiederholen, der m. E. alle meine BISHERIGEN Gegenargumente sehr sachlich und wissenschaftlich fundiert bestätigt hat. Und dann würde es doch echt fad hier, oder? Oft wird im WPF sogar darauf hingewiesen, dass nicht immer alles von allen gesagt und wiederholt werden muss. Warum wohl nicht? Weil es vielleicht auch kompetente Diskutanten hier geben soll, die die relevanten Stellen selbständig finden, lesen, verstehen und zielgerichtet interpretieren und schließlich auch noch profitabel pragmatisch anwenden können. Aber Edith ist offensichtlich diesbezüglich ganz anders gestrickt. Das zeigt sie ja allein schon dadurch, dass sie mich mit einem „Germanistik-Studenten“ verwechselt.

 

laugh.giflaugh.giflaugh.gif . . . laugh.giflaugh.giflaugh.gif . . . laugh.giflaugh.giflaugh.gif . . .

 

Echt selten sooo gelacht. War fast ein halbe Stunde im Keller, um keinen zu stören.. Zumindest aber SEHR KREATIV und für mich eine weitere „Trophäe“ erfolgreicher Mitarbeit im WPF. Ich sag mir dann immer, was gibt es wertvolleres für einen aktiven Trader, der hier mitnichten „unbedarfte Anleger“ zum aktiven hochriskanten Traden überreden will, als die Entstehung von echten „misconceptions“, die trefflich nahrhaftes Futter von true Alpha sind, live miterleben zu dürfen. Einfach köstlich. Aber mir in einem Thread vorzuwerfen, der von „Factor Investing“ handelt, „Anfängern (oder auch generell) weiterhin aktives Trading empfiehlst“, ist nun wirklich völlig daneben, sorry. Denn richtig verstandenes „Factor Investing“ läuft nun mal u.a. mit typisch aktiven Traderinstrumenten - auch Teufelszeug genannt - wie Terminkontrakte/Futures und Leerverkäufe. Denn wie soll man sonst „präzise“ nach FF „long und short“ in den Faktoren gehen, zumindest wenn man donkey beim Wort nimmt und mit „wissenschaftlich anerkannten FF-Faktoren“ vorgehen soll/will/muss oder wie oder was? S.o. Zitat marky2k.

 

Jetzt möge sich jeder seine eigene Meinung aus dieser erfreulichen Meinungsvielfalt hier bilden, wer hier wirklich noch nicht einmal die Basics auf die Reihe bekommst“. Swedroe scheint zumindest bei Edith nicht wirklich hilfreich gewesen zu sein bei ihren Clownereien. Echt rätselhaft diese Frau, deutlich rätselhafter als viele andere…

Und jetzt wieder zuverlässiger Einsatz donkey mit den neuen bonmots des Tages… aber immer schön auf locker locker achten, damit es dir diesmal nicht wieder zu todernst verbissen gerät… 00000402.gif

Bin schon gespannt und habe mein Popcorn herausgeholt… cool.gif

Viele Grüße vom

ScharlatanSmartinvestor

Germanistik-Student

 

00000781.gif

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Für mich ist nun wegen der extra hervorgehobenen Bezugnahme auf marky2k Dein Standpunkt klar geworden.

Einer weiteren Wiederholung brauchts nicht mehr.wink.gif

Warum der TO sich in seinem eigenen Thread happy.gif, so dünne macht , ist ( auch ? ) mir nicht verständlich.

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Geschrieben · bearbeitet von Smartinvestor

Für mich ist nun wegen der extra hervorgehobenen Bezugnahme auf marky2k Dein Standpunkt klar geworden.

Einer weiteren Wiederholung brauchts nicht mehr.wink.gif

Warum der TO sich in seinem eigenen Thread happy.gif, so dünne macht , ist ( auch ? ) mir nicht verständlich.

Na, wenigstens dir ist es nun klar geworden. smile.gif Verbindlichen Dank für dein hilfreiches Feedback. thumbsup.gif

Und, irgend einen "sachlichen" Kommentar dazu?

 

Der TO hat vielleicht nur einen Schreck bekommen, was er hier für ein Theater mit seiner einfachen Frage ausgelöst hat, oder verdrückt ganz gespannt auf die nächste Szene ein Poppcorn nach dem anderen .... ohmy.gif

 

Hättest du vielleicht auch noch einen Tipp für mich, wie ich meinen Standpunkt zukünftig gleich klarer machen kann? Ich meine ich habe doch schon gleich auf meine hohe Wertschätzung von markys Post hingewiesen. Wüsste gern was ich trotz neu aufgenommenem "Germanistikstudium" noch treffender oder klarer formulieren könnte sollte, damit solche überflüssigen Missverständnisse zukünftig vermieden werden können.

Das ist jedenfalls MIR viel wichtiger als ernst genommen zu werden. wink.gif

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Geschrieben

Vielleicht lohnt ein Blick auf folgendes Konzept, umgesetzt im Fondsmantel.

 

AIX Capital

 

Aufteilung auf 4 Regionen, innerhalb der Regionen auf 4 Faktoren: Value, Momentum, MinVola, SmalCaps

 

Verbunden mit Trendfolge.

 

Und wenn er nur als Benchmark genutzt wird.

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Geschrieben

 

Zu Diskussionskulturen und Selbstbeweihräucherungen ( war selbst lange genug Ministrant ) will ich mich hier nicht weiter äußern.

 

Aber dass Smartie den oben zitierten Vorwurf von Donkey ( vollständig ) ausgeräumt hätte, kann auch ich nicht erkennen.

Na wenn du es sagst, versuche ich es noch ein (vor)letztes Mal, auch wenn ich meinen Beiträgen m.E. absolut nichts Neues mehr hinzufügen kann und will. Fangen wir also nochmal ganz von vorne an und klären ganz wissenschaftlich fundiert und vom Vorgehen wiss. anerkannt die „Aufgabenstellung“: 00000402.gif

 

Liebes Forum,

 

ich finde das Thema Factor Investing mittelsETF´s sehr interessant und möchte deshalb folgendes Depot eröffnen:

 

Comstage MSCI Emerging Markets ETF127

dvx-trackers Stoxx Global Select Dividend 100DBX1DG

iShares MSCI World Minimum Volatility A1J781

iShares World Momentum Factor A12ATF

iShares World Quality Factor A12ATE

iShares World Value Factor A12ATG

SPDR World Small Cap A1W56P.

 

Ichhabe vor, die Fonds monatlich zu gleichen Teilen anzusparen und 2 x im Jahr einRebalancing durchzuführen.

 

Anmerkungen,Verbesserungsvorschläge?

Viele Grüße und Danke

 

Axibaxi

Bei dieser einfachen Frage ist es mir zunächst einmal ganz ehrlich gesagt ein Rätsel – wie der ganze Rest von Edith - wie man überhaupt auf valide Gegenargumente bestehen kann, wenn der TO schlicht und ergreifend expressis verbis nach Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge fragt? Also vor weiterem inquisitorisch penetrantem Nachbohren nach „valide Gegenargumente“ erkläre mir zunächst mal jemand den zwingenden Zusammenhang zwischen „Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge“ und „valide Gegenargumente“! Vielleicht kann der TO freundlicherweise auch ersatzweise kommentieren, ob er denn mit dem bisher schon Gebotenen zufrieden ist, oder ob er auch so hinter „valide Gegenargumente“ her ist wie der Teufel hinter der Seele.

 

M.E. würde das diese Diskussion vielleicht endlich wieder etwas ergiebiger machen. Ich schätze ihn nämlich so ein, dass er eigentlich nur ganz pragmatisch mehr Rendite will, aber m.E. zu Recht befürchtet, sich in diesem Bestreben noch nicht ganz optimal aufgestellt zu haben. Ich wollte dann aus rein fürsorglichen Motiven heraus deutlich zu bedenken geben, dass der TO und eben unsere vermeintliche Ratgeberin donkey mit ihren unseligen sogenannten „Multifaktor ETFs“ meiner bescheidenen Meinung nach evtl. auf einen üblen „Marketing-Gag“ der Finanzindustrie reinzufallen drohen, der ausschließlich auf das Abzocken ahnungsloser Anleger abzielt. Denn sonst hâtte man die nicht NACH jahrelanger deutlicher Outperformance, die gerade zu Ende zu gehen scheint, sondern VORHER aufgelegt! Siehe dazu mein Bsispiel des Europe SC Fonds, das sich nun mit den unseligen sogenannten „Multifaktor-ETFs“ zu wiederholen scheint. Eigentlich ein sehr durchsichtiges Spiel der raffgierigen Finanzindustrie. Das muss doch selbst dem "unbedarftesten Anleger" auffallen, oder nicht?

 

Wenn man über meine bescheidene Meinung hinaus jetzt aber partout noch „valide Gegenargumente“ braucht, warum dann nicht ganz einfach nochmal den ganzen Thread in Ruhe durchlesen und zu verstehen versuchen, auch wenn es schwerfällt... Dazu zitiere ich allen „unbedarften Anlegern“ zuliebe hier exklusiv und ungekürzt in voller Länge den ganz hervorragenden und wissenschaftlich hoch fundierten Post von marky2k, obwohl er ihn ganz bescheiden nur als "Meinung" bezeichnet (das zeichnet gute Wissenschaftler aus!), in dem ich zum schnelleren und leichteren Verständnis für die „unbedarften Anleger“ alle relevanten Passagen fett markiert und um eigene Kommentare in [rot] ergänzt habe: 00000402.gif

 

Meine Meinung:

 

1) Es ist allgemein anerkannt, dass es mehrere Faktoren gibt, die Renditen zwischen verschiedenen Aktien erklären (bzw. auch in anderen Märkten als Equity, dann sind's meist andere Faktoren). Manche davon sind robuster (Momentum, Value), andere eher nicht so (SIze). Size korreliert auch recht hoch mit einem Liquiditätsfaktor; das ist es denke ich auch:kleinere Stocks sind illiquider, vor allem in turbulenten Zeiten, daher gibt's eine Liquiditätsprämie -- die aber in den letzten Jahrzehnten deutlich kleiner geworden ist. Diese Faktor Strategien haben in der Vergangenheit höhere risikoadjustierte Rendite abgeworfen.

 

2) Wenn man davon ausgeht, dass höhere Rendite auch höheres Risiko bedeuten (wovon ich ausgehe), dann bedeutet das, dass die Performance von Momentum, Value, etc. eine Risikoprämie ist [im Gegensatz zu einer vermeintlichen sogenannten „Faktorprämie“, die sich die Faktorinvestoren somit leider vergeblich erhoffen]. Und dass das Risiko entweder nicht realisiert wurde oder wir ein falsches Modell zur Risikoadjustierung benutzen. Aber wenn es eine Risikoprämie ist, dann heißt das auch, dass der Durchschnittsinvestor (der Markt), eine Kompensation für dieses eingegangen Risiko verlangt. Nehmen wir z.B. den Value Faktor: in normalen Zeiten gibt es eine höhere Rendite, aber wenn alles den Bach runtergeht, dann geht Value noch mehr den Bach runter. Der Durchschnittsinvestor will gerade wenn alles den Bach runtergeht Assets die hedgen. Value tut das gerade nicht, deswegen höhere Rendite in normalen Zeiten.

 

Wenn ich also Faktorinvesting betreiben will stellt sich für mich als Investor als erstes die Frage: warum bin ich unterschiedlich vom Durchschnittsinvestor? Die Risikoprämie gibt es ja nicht umsonst, da gehört ein Risiko mit dazu. Warum will ich dieses Risiko eingehen und kann ich es tragen?

 

3) Wenn man diese Fragen mit ja beantwortet hat (zB weil man ein langfristiger Investor ist), stellt sich immer noch die Frage der Implementation. Die meisten der Faktoren sind akademisch als long-short Portfolios konstruiert. ZB Value ist Value - Growth, Momentum ist Winners - Losers. Theoretisch sollten diese Portfolios ein Marktbeta von 0 haben und wirklich nur die Faktorprämie ernten. Die angebotenen ETFs sind aber alle long Portfolios und nicht long-short. Also potenziell könnten da schon mal direkt 50% (oder auch mehr) des Premiums weg sein und man hat noch erhebliches Marktrisiko mit drin. Wenn man Value ETFs zB auf den Markt, den Fama French Value und Size Faktor regressiert, würde man erwarten, dass Markt und Size beta nahe null sind und Value beta nahe 1. Das ist aber ganz und gar nicht so [spätestens jetzt müsste es doch dem letzten Schwerstbegabten dämmern, dass die sogenannten Faktor-ETFs die reine Mogelpackung und absolutes Blendwerk der raffgierigen Finanzindustrie sind und „Multi-Faktor-ETFs“ noch viel mehr] und damit ist die Sache dann für mich gestorben. Momentum hat außerdem noch das Problem, dass die Transaktionskosten viel zu hoch sind [was natürlich dasprimäre Ziel der raffgierigen Finanzindustrie ist, q.e.d.].

 

Und dann stimme ich auch mit dem zu, was hier schon geschrieben wurde: Faktorinvesting ist die Einführung von aktiven Gebühren durch die Hintertür [hier kann ich mich nur wiederholen: was natürlich das primäre Ziel der raffgierigen Finanzindustrie ist, q.e.d.].

 

4) Wenn man das ganze von einem theoretischen Standpunkt aus betrachtet, dann ist Faktorinvesting eigentlich auch nur ein Marketing-gag. Das Optimierungsproblem für den klassischen mean-variance Investor ändert sich nicht dadurch, dass Renditen von mehreren Faktoren getrieben werden -- die Faktoren helfen evtl. nur dabei klar zu machen, welche Rendite man für welches Risiko bekommt.

Man verzeihe mir das viele fett und [rot]. Aber ich sehe mir ehrlich gesagt keinen anderen Weg, wie man sonst noch auf wesentliche Punkte hinweisen kann, die seit gut 2 WOCHEN klipp und klar scharz auf weiß dastehen aber einfach nicht verstanden werden wollen. Rein argumentativ haben ich m.E. wie auch marky2k schon seit langem alles rational Erdenkliche voll ausgeschöpft.

 

Vorschlag zur Güte: Wem das nächste Mal was nicht klar ist, gibt das einfach zu und fragt gezielt nach der unverstandenen Sache nach. Denn es geht hier mitnichten um die Klärung wissenschaftlich anerkannter FF-Faktoren, sondern schlicht um Verständnisprobleme komplexer Zusammenhänge. Das ist doch nicht weiter schlimm, denn komplexe Probleme stehen genau an der Grenze menschlichen Verständnisses, wo es ohne Try and Error sowie Frage und Antwort nicht geht. Da ist leider leider kaum mehr etwas völlig unstrittig "wissenschaftlich anerkannt". Selbst ich stelle manchmal sogar viel einfachere Fragen, denn damit kommt man am schnellsten voran. Für mich gibt es dabei keine dummen Fragen, sondern ausschließlich dumme Antworten, z.B. dann, wenn von manchen wie z.B. von odensee sinniert wird, ob die Frage ernst gemeint ist“. Aber manche Diskutanten scheinen mehr mit „ernst genommen werden“ oder nicht und mit anderen (schein-tod)ernsten Problemen befasst zu sein als mit der eigentlich spannenden Sache, die wegen der Widersprüchlichkeit in der Themenstellung hier sowieso nicht allzu ernst diskutiert werden kann und auch nicht sollte. Denn mit letzterem würde man nur den freien Fluss der Ideen behindern, wie man aus Factor Investing trotz massiv entgegengesetzter Interessen der raffgierigen Finanzindustrie trotzdem noch etwas für den passiven "unbedarften Privatanleger" als auch den aktiven Trader mit oder ohne ETFs bzw. Futures long/short etwas machen kann. Weniger ernsthaftes und meinetwegen - bzw. donkey zuliebe - auch "trolliges" Vorgehen würde ihn hingegen leicht und locker beflügeln. Dazu darf man sich aber auf keinen Fall rein auf die "wissensschaftlich anerkannten" FF-Faktoren versteifen. Denn „Factor Investing“ ist für den Privatanleger gar nicht vollständig "wissenschaftlich anerkannt" mit ETFs möglich, und zwar wegen immenser Gebühren für den dafür erforderlichen Leerverkauf von ETFs oder wegen zu geringem Kapital bzw. zu geringer Risikobereitschaft bzw. Erfahrung, Futures gleichzeitig long UND short einzusetzen.

TO, hitte nicht falsch verstehen, ich werfe dir das keineswegs vor, da das ja schließlich auch „nur“ das Ergebnis des Blendwerks der von marky so treffend bezeichneten „Marketing-Gags“ der raffgierigen Finanzindustrie ist, die offensichtlich von sehr kompetenten Marketing-Experten sicher mit wissenschaftlicher Unterstützung ersonnen wurden, q.e.d. Da sollte man sich als unbedarfter Anleger schon deutlich mehr aufschlauen als mal eben ein paar Artikel von Swedroe zu lesen, um diese Marketingkräfte durchschauen und ihnen widerstehen zu können. Dazu braucht es vor allem wissenschaftliche Vielfalt, nicht Einfalt wie der ständige gebetsmühlenartige Verweis auf Swedroe. Das Thema an sich ist hoch interessant, und ich bedaure dieses verbissene Ringen um die "korrekte Anwendung wissenschaftlich anerkannter" FF-Faktoren ausschließlich nach Swedroe und die "präzise Begriffsklärung" hier sehr, da und das im Vorankommen in der Sache m.E. leider sehr behindert hat.

Also langer Rede kurzer Sinn: Ich weiß jetzt ehrlich gesagt wirklich nicht mehr, was ich dem noch an „validen Gegenargumenten“ hinzufügen sollte, ohne wortwörtlich marky zu wiederholen, der m. E. alle meine BISHERIGEN Gegenargumente sehr sachlich und wissenschaftlich fundiert bestätigt hat. Und dann würde es doch echt fad hier, oder? Oft wird im WPF sogar darauf hingewiesen, dass nicht immer alles von allen gesagt und wiederholt werden muss. Warum wohl nicht? Weil es vielleicht auch kompetente Diskutanten hier geben soll, die die relevanten Stellen selbständig finden, lesen, verstehen und zielgerichtet interpretieren und schließlich auch noch profitabel pragmatisch anwenden können. Aber Edith ist offensichtlich diesbezüglich ganz anders gestrickt. Das zeigt sie ja allein schon dadurch, dass sie mich mit einem „Germanistik-Studenten“ verwechselt.

 

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Echt selten sooo gelacht. War fast ein halbe Stunde im Keller, um keinen zu stören.. Zumindest aber SEHR KREATIV und für mich eine weitere „Trophäe“ erfolgreicher Mitarbeit im WPF. Ich sag mir dann immer, was gibt es wertvolleres für einen aktiven Trader, der hier mitnichten „unbedarfte Anleger“ zum aktiven hochriskanten Traden überreden will, als die Entstehung von echten „misconceptions“, die trefflich nahrhaftes Futter von true Alpha sind, live miterleben zu dürfen. Einfach köstlich. Aber mir in einem Thread vorzuwerfen, der von „Factor Investing“ handelt, „Anfängern (oder auch generell) weiterhin aktives Trading empfiehlst“, ist nun wirklich völlig daneben, sorry. Denn richtig verstandenes „Factor Investing“ läuft nun mal u.a. mit typisch aktiven Traderinstrumenten - auch Teufelszeug genannt - wie Terminkontrakte/Futures und Leerverkäufe. Denn wie soll man sonst „präzise“ nach FF „long und short“ in den Faktoren gehen, zumindest wenn man donkey beim Wort nimmt und mit „wissenschaftlich anerkannten FF-Faktoren“ vorgehen soll/will/muss oder was? S.o. Zitat marky2k.

 

Jetzt möge sich jeder seine eigene Meinung aus dieser erfreulichen Meinungsvielfalt hier bilden, wer hier wirklich noch nicht einmal die Basics auf die Reihe bekommst“. Swedroe scheint zumindest bei Edith nicht wirklich hilfreich gewesen zu sein bei ihren Clownereien. Echt rätselhaft diese Frau, deutlich rätselhafter als viele andere…

Und jetzt wieder zuverlässiger Einsatz donkey mit den neuen bonmots des Tages… aber immer schön auf locker locker achten, damit es dir diesmal nicht wieder zu todernst verbissen gerät… 00000402.gif

Bin schon gespannt und habe mein Popcorn herausgeholt… cool.gif

Viele Grüße vom

ScharlatanSmartinvestor

Germanistik-Student

 

 

 

Smarty, du machst dir in der ganzen Diskussion per Zitat Aussagen anderer Teilnehmer zu eigen, als hättest du nie etwas anderes behauptet.

Der Vergleich von marty2ks Text mit deinem Geschwurbel im gleichen Beitrag zeigt aber ganz deutlich, dass du nicht in der Lage bist, diese Sachverhalte zu erfassen.

 

 

Wenn du an dieser Stelle der Diskussion noch betonen musst, dass es sich bei den bekannten Faktoren um Riskoprämien handelt, hast offensichtlich du das Verständnisproblem.

Ich habe auch nie etwas anderes behauptet.

Abgesehen davon, dass so ein Basis-Wissen nicht betont werden muss, wenn man sich in einer Diskussion über Faktoren befindet.

 

 

Was das aber mit der bösen Finanzindustrie zu tun hat, wird mir durch deine Farborgie, also dem Wiedergeben fremde Inhalte (nicht deiner!), auch nicht klarer.

Besonders lustig ist, dass du dich jetzt auf genau diese Faktoren beziehst (per Zitat selbstverständlich), die du ja vor ein paar Tagen noch abgelehnt hast (Smarty sinngemässt: Wozu braucht es denn wissenschaftliche Definitionen? Ich mache MDAX!).

 

Dieser Stil zieht sich durch die ganze Diskussion: sobald du auf Fakten eingehen sollst, kommt Geschwurbel.

 

 

Auch die Reduktion der Prämie bei Long-only Portfolios habe ich ebenfalls selbst erwähnt. Jetzt drehst du es durch das Hervorheben fremder Inhalte (nicht deiner!) wieder so, als hätte ich etwas anderes behauptet. Auch diesen Fakt habe ich genau so gebracht.

(Wie noch andere Fakten, auf die du schlicht und ergreifend nicht eingehst und mich dann im nächsten Beitrag genau des Gegenteils beschuldigst, bzw. einfach einen anderen Teilnehmer lobend zitierst und dir so seine Aussagen zu eigen machst, um nicht konkret Stellung nehmen zu müssen.

Und einige Teilnehmer scheinen ja darauf reinzufallen. Hallo!

 

 

Beim Faktor-Investing geht es grundlegend darum, den gewüschten Faktor-Load von z. B. Size, Value, Momentum mit Hilfe der entsprechende ETFs zu produzieren.

Wird ja sogar hier im Forum besprochen: Size, Value, Momentum! Risko-Prämien! Dass das mit long-only nicht zu 100% funktioniert ist ebenfalls Basis-Wissen.

 

Da hier aber offensichtlich allgemein eine Vorstellung fehlt, wie man auch mit Long-only die Risikoprämien ausnutzen kann, hier ein Beispiel eines Portfolios, welches mit den Faktoren Size und Value die entsprechende Rendite bringt.

Man beachte die reale Rendite in Relation zur Volatiliät. Vorteil ist natürlich der geringe Aktien-Anteil des Portfolios, was das Gesamtrisiko erheblich reduziert.

http://mebfaber.com/...droe-portfolio/

 

 

Also, wer möchte jetzt erklären, warum sich die bekannten Risikofaktoren (über die wir, ausser MDAX-Smarty, hier reden) mit long-only Portfolios nicht nutzen lassen?

Und was hat das ganze bitte mit der bösen Finanz-Industrie zu tun?

 

 

Insofern, ihr Deutschen kennt ja den Spruch: was der Dipl.-Ing. nicht kennt, frisst er nicht.

Bleibt bei euren Lebensversicherungen und Bausparern!

Bloss nicht auf den Markt-(Risko)-Faktor setzen! Risiko, uiuiui!

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