Qualcomm Inc (QCOM)

37 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 30 Minuten schrieb wpf-leser:

Dafür öffnen sich demnächst andere Märkte.

MMn. ein verflixt heißes Eisen, welches da im Feuer liegt.

Wenn Microsoft es softwareseitig nicht verpfuscht und einigermaßen attraktive Geräte kommen (wovon mMn. auszugehen ist), kann das richtig laufen.

Mit Windows RT hat man eigentlich schon sehen können, dass das nicht so leicht geht. Kompatibilität ist das größte Problem. Eine Emulation wird auf den ohnehin schon deutlich langsameren Qualcomm/ARM-CPUs die Performance nochmals deutlich schlechter aussehen lassen als von x86. Treiber lassen sich zudem nur schlecht bis gar nicht emulieren. Dazu gibt es im x86 Bereich Prozessoren mit relativ geringem Energieverbrauch, die, selbst bei nativem Code, deutlich schneller sind als alles was es von der ARM-Fraktion gibt - ganz zu schweigen von emuliertem Code. Der zunehmende Konkurrenzkampf zwischen Intel und AMD wird die eher verhaltenen Leistungssteigerungen von Intel CPUs sicher weiter anschieben. Da gibt es ohne extrem hohen Aufwand seitens Qualcomm nicht wirklich viel zu holen.

 

Man könnte jetzt mit sehr geringem Energieverbrauch wie in Smartphones argumentieren, der spielt aber für Laptops kaum eine Rolle. Ob der Akku nun 10 oder 20 Stunden dürfte für die wenigsten wichtiger als eine ordentliche Performance sein. 

 

Qualcomm macht sein Geld überwiegend mit Funklizenzen. Diese laufen bekanntermaßen irgendwann aus und es ist davon auszugehen, dass bei kommenden Funkstandards wie 5G keiner der großen Teilnehmer im Standardisierungsgremium Qualcomm weiterhin eine ähnlich dominante Position durchgehen lassen wird. Solche Geschenke bekommt man nur einmal. Ihre SoCs können sie doch nur über Quersubventionen noch mit geringer Marge verkaufen. PCs brauchen aber meist ein Modem - WLAN reicht den Meisten. Die Margen für Mobilprozessoren gleichen das nicht annähernd aus. Bei PCs sind darüberhinaus die Stückzahlen viel geringer als bei Smartphones, da wird man also mit höheren Preisen die Entwicklungskosten reinholen müssen und somit konkurriert man auch preislich mit Intel und AMD. Da wird nicht viel zu holen sein. Im Serverbereich hat es ja auch trotz vieler Ankündigungen nicht geklappt. Die ARM-Prozessoren bieten im oberen Leistungsbereich einfach überhaupt keine Vorteile.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich habe nicht umsonst von "erheblichen Vor- und Nachteilen" geschrieben.

Dass High-End-User, Gamer etc. jetzt nicht unbedingt darauf setzen würden, ist ja völlig klar.

 

Für Otto normal, der Office, 'nen Browser und Mediaplayer benötigt und bei dem der i3 i.d.R. nur Däumchen dreht, hat im Idealfall dann aber plötzlich die Möglichkeit, für - hoffentlich - billig Geld ein Gerät mit Mobilfunkmodem und exorbitanter Akkulaufzeit zu erwerben.

Weitere Zielgruppen könnten dann Geschäftskunden sein, bei denen das oft (nicht immer) ähnlich ist und nicht zuletzt der Bildungssektor, wo man mit Windows 10 S sein eigenes Ökosystem und damit auch UWP pushen möchte, was dann im Idealfall alles nativ läuft.

 

Ich stelle mir Geräte in Leistungsregionen von Einsteiger- (SD6xx, von mir aus auch schnellere 4xx, wenn sie dafür taugen) bis unterer Mittelklasse (SD6xx/8xx), sehr langer Akkulaufzeit, connected Standby und annehmbaren Preisen vor.

Das Ganze nach oben hin ergänzt von Geräten mit 'Premiumverarbeitung', ggf. zusätzlichen Features (2-in-1) und noch größeren Akkus und / oder Ultrabook-Style mit realistischer (sprich: entsprechend unterhalb leistungsstarker Konkurrenz) Preisgestaltung.

 

Ich glaube kaum, dass dafür hohe Entwicklungskosten anfallen.

Man nehme im einfachsten Fall eine Smartphone-/Tabletplattform, führe noch ein paar Anschlüsse nach draußen und fertig.

Die Geräte unterscheiden sich ja kaum.

 

Im PC-Bereich hast du insofern Recht, als dass einige Vorteile da kaum eine Rolle spielen.

Es bleiben praktisch nur Günstigstrechner übrig, aber auch das genügt manchem.

Ggf. kann man noch über ultrakompakte Bauform, passive Kühlung und den Stromverbrauch (Netzteil!) punkten.

Für Stick-PCs, HTPCs und Heimserver ist das nicht uninteressant, wenngleich man an dieser Stelle aktuell freilich nicht mehr von einem Massenmarkt sprechen kann.

 

Also mMn. gibt es viele alltägliche Einsatzszenarien für solche Geräte, entsprechend sehe ich auch einen großen Markt dafür.

(Nochmal: Natürlich nicht dort, wo man hohe Leistung braucht - "erhebliche Vor- und Nachteile".)

 

Und über den Tellerrand hinaus könnte Microsoft ordentlich Anlauf nehmen, um doch größer in den Tablet- und (vielleicht irgendwann) Smartphonemarkt vorzudringen.

 

Grüße,

 wpf-leser

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von 3mg4

vor 6 Stunden schrieb Financ:

Von dem Allzeit-Hoch ist sie noch ein Stück entfernt, würdet ihr kaufen?

Ich würde auf jeden Fall den Montag abwarten, evt entpuppen sich die Gerüchte um den Kauf als falsch dann kaufst du unnötig so hoch. 

Es kommt mir ein bisschen komisch vor das der Kurs zuerst durch ein Gerücht enorm gedrückt wird um nur zwei Tage später durch ein anderes Gerücht so stark gepumpt wird. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von DNA

Die 10$/share in Broadcomm Aktien sind etwas nervig. Da werde ich vorher wohl eher verkaufen, sonst bekommt man so eine kleine Position. Abgesehen davon, ist 70$/share zwar ein schöner Gewinn für mich aber doch recht "günstig" in meinen Augen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von 3mg4

@DNA sehe es sehr ähnlich, die Miniposition Broadcomm benötige ich auch nicht, auch die 70$ sind zu wenig, bin mir sicher falls sie hier ernst machen wird der Preis gehoben, 80$ sollten schon drinnen sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 21 Minuten schrieb Stoiker:

hmmm.... mal sehen, ob er seine präsidialen Finger auch in die geplante Time Warner Übernahme durch AT&T steckt. Hier hatte er ja auch seine Bedenken angemerkt gehabt, wobei er letztere Übernahme schlecht mit "nationalen Sicherheitsaspekten" begründen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Mir ist gerade ein Schreiben ins Haus geflattert, dass "die Gesellschaft" gerne meinen Bestand an Qualcomm -Aktien zurückkaufen möchte zu einem Preis von mindestens 60$. Der werte Anleger darf Gebote einreichen für den Verkaufspreis zwischen 60$ - 67$. Mitteilungsfrist ist bin 24.08.

Ich vermute, das hängt mit dem großen AKtienrückkaufprogramm von April/Mai zusammen.

 

Ich werde das aber wohl nicht machen, sondern mich freuen, dass durch diese Rückkaufprogramm meine QC-Aktien weiter an Wert gewinnen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden