Pullunder26

Wie viel Cash ist optimal?

31 Beiträge in diesem Thema

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vor 5 Stunden schrieb Maciej:

 

Wo liest du hier was von Weltuntergangsphantasien? Erkläre doch lieber mal, wie das Überschuldungsproblem aus deiner Sicht gelöst werden soll, ohne dass es am Ende zu einer stärkeren Inflation oder Deflation kommt. Herauswachsen halte ich wiederum für unwahrscheinlich, die westlichen Märkte sind schon so übersättigt, dass Potential allenfalls noch in den Schwellen- oder Entwicklungsländern vorhanden ist. Und wenn man sich anschaut, welche der Industrienationen schon am längsten im Schuldensumpf feststeckt, nämlich Japan, dann lässt die Inflation durch Notenbankinterventionen schon seit fast 30 Jahren auf sich warten. Das macht die Deflation also nicht so unwahrscheinlich.

:thumbsup: Das sehe ich ähnlich. Allerdings: Vielleicht ist am Ende auch der ganze Staatsanleihenschrott (samt fauler Bankkredite) von den Notenbanken aufgekauft worden ... Inzwischen gilt ja das Toyota-Motto "Nichts ist (mehr) unmöglich". Auch eine Variante ...

vor 5 Stunden schrieb Maciej:

Bei mir macht das "Zombieapokalypsen- bzw. Deflationsversicherungscash" aktuell übrigens ca. 50% meines Portfolios aus, und diese Diversifikation hat sich bisher mehr als ausgezahlt.

Bei mir ca. 40%. Finde ich persönlich angemessen. Zudem: Bei Nullzins gibt es ja auch so gut wie keine Opportunitätskosten mehr ...

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Wie (und on jemals) das Problem der Staatsverschuldung mal gelöst wird, darüber kann man nun natürlich trefflich spekulieren. Letztendlich aber alles Kaffeesatzleserei und daher unsinnig, das hier zu vertiefen.

 

Ansonsten dreht sich die Argumentation langsam im Kreis. Wenn ihr euch damit wohl fühlt, gut die Hälfte eures Vermögens mit negativer Realrendite (und natürlich gibt es Opportunitätskosten) herumliegen zu lassen, aus Angst vor dem Fall der Fälle, dann werdet glücklich damit.

 

Für rational halte ich es aber nicht, und sorge daher anders für eventuelle Krisen vor.

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vor 14 Stunden schrieb Reinsch:

Wenn ihr euch damit wohl fühlt, gut die Hälfte eures Vermögens mit negativer Realrendite (und natürlich gibt es Opportunitätskosten) herumliegen zu lassen, aus Angst vor dem Fall der Fälle, dann werdet glücklich damit.

Kann natürlich nur für mich sprechen: 1. Meine 40% sind eben nicht "gut die Hälfte". 2. Meine verbleibenden 60% generieren so viel Ertrag, daß ich selbst bezogen auf das Gesamtvermögen noch eine gute positive Realrendite habe. Angst habe ich keineswegs - Sorgen mache ich mir aber schon, denn die Geldpolitik befindet sich schon längst auf experimentellem Terrain. Nichts ist mehr unmöglich ...

vor 14 Stunden schrieb Reinsch:

Für rational halte ich es aber nicht, und sorge daher anders für eventuelle Krisen vor.

Wie ?

 

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Auch in diesem Forum wird empfohlen, daß man sich eine Notreserve (2-3 Monatsgehälter) aufbauen sollte. Ist diese nicht auch Cash - oder habt ihr diese in Aktien?

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vor 2 Minuten schrieb Winter70:

Auch in diesem Forum wird empfohlen, daß man sich eine Notreserve (2-3 Monatsgehälter) aufbauen sollte. Ist diese nicht auch Cash - oder habt ihr diese in Aktien?

 

Ich habe so eine Notreserve noch nie gehabt. Wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wofür ich die brauche. Natürlich habe ich genügend Wirtschaftsgüter, die ich im Falle eines plötzlichen Cashbedarfs flüssig machen könnte. Aktien könnte ich verkaufen, Gold ebenso. Tagesgeld habe ich auch, aber nicht als Notreserve, sondern als Cashpolster für Investitionen. 

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vor 1 Stunde schrieb Winter70:

Auch in diesem Forum wird empfohlen, daß man sich eine Notreserve (2-3 Monatsgehälter) aufbauen sollte. Ist diese nicht auch Cash - oder habt ihr diese in Aktien?

Ja, das wird von einigen empfohlen. Und andere, ich z.B., halten da nicht viel von. Dafür hat man ja auch Geldanlagen, um sie im Notfall aufzulösen zu können.

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