hugolee

BAYWA AG

  • DE0005194062
64 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hat irgendjemand eine Ahnung, was bei Baywa in den letzten 2 Wochen los ist? Der Kurs kommt wieder immer weiter zurück und entzieht sich jeglichem Tagestrend - hab ich eine News verpasst / nicht gefunden, was hier los sein könnte?

 

Ich sehe in Baywa ein interessantes Investment, kann aber die Schwankungen der letzten ~6 Monate nicht nachvollziehen und scheue mich daher etwas hier einzusteigen.

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Geschrieben

Nach dem Verdacht auf illegale Preisabsprachen bei Pflanzenschutzmitteln nun auch der Verdacht auf illegale Preisabsprachen bei Landmaschinen, speziell Traktoren und Ersatzteilen. Nachricht stammt vom Freitag, könnte also sein das der Baywa Kurs noch etwas mehr unter die Räder gerät, falls sich der Verdacht erhärtet. Zusammen mit dem eh schwachen Umfeld auf dem Agrarmarkt könnte ich mir in den kommenden Monaten gute Kaufgelegenheiten vorstellen.

 

Quelle: http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/europa/4914947/Razzia-bei-Baywa-Verdacht-auf-TraktorKartell?_vl_backlink=/home/index.do

 

Christian

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Kann mir wer sagen, wo der Unterschied zwischen der 519400 und der 510406 Aktie liegt? Auf der Homepage von Baywa habe ich dazu nichts gefunden.

Preislich sind die ja auch unterschiedlich...

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Geschrieben

Kann mir wer sagen, wo der Unterschied zwischen der 519400 und der 510406 Aktie liegt? Auf der Homepage von Baywa habe ich dazu nichts gefunden.

Preislich sind die ja auch unterschiedlich...

 

Im Fragen & Antworten-Bereich auf der Homepage findest du folgenden Hinweis:

 

Die BayWa hat zwei Aktiengattungen emittiert: Die vinkulierte Namensaktie (ISIN DE 0005194062) und die Namensaktie (ISIN DE 0005194005). Beide Gattungen sind Stammaktien, d.h. sie sind mit Stimmrecht und gleicher Dividendenberechtigung ausgestattet.

 

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Ja, das habe ich auch gelesen. Mich wundert deswegen der Kursunterschied. Vinkulierung ist für die meisten von uns ja eher nicht von Bedeutung.

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Geschrieben

Ja, das habe ich auch gelesen. Mich wundert deswegen der Kursunterschied. Vinkulierung ist für die meisten von uns ja eher nicht von Bedeutung.

 

Die verfügbare Stückzahl ist ja auch völlig unterschiedlich:

 

DE0005194005: 1.243.000

DE0005194062: 33.311.000

Die Musik spielt in der Namensaktie. Dass es derzeit einen Aufschlag für die Vinkulierung gibt, hat m.E. nur damit zu tun, dass deren Kurs nicht die Erwartungen des Markts wiedergibt. Also kein Erholungspotential der niedrigeren Namensaktie, sondern ein Abwärtspotential der vinkulierten Namensaktie.

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Gibt es bei Baywa gerade schlechte News oder warum liegt die Aktie in der Spitze mit 6% im Minus?

 

Geht es da um Preisabsprachen?

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Es gibt derzeit fünf Agrarhauptgenossenschaften in Deutschland:

 

- BayWa AG (München)

- Raiffeisen Waren GmbH (Kassel)

- ZG Raiffeisen eG (Karlsruhe)

- AGRAVIS Raiffeisen AG (Hannover)

- Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (Köln)

 

Kürzlich wechselte das Vorstandsmitglied Christoph Kempkes von AGRAVIS als Vorstandsvorsitzender zur RWZ. Beide Hauptgenossenschaften planen eine strategische Allianz. Die Konzentration in diesem Sektor nimm also weiter zu. Hier die Meldung: http://www.topagrar....nz-3305274.html

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Geschrieben

Hat eigentlich noch jemand Baywa im Depot oder eine Meinung zum Unternehmen?

 

Ich schaue mir den Wert immer mal wieder an, weil in meinem Hinterkopf immer die Vorstellung spukt, dass zumindest der Agrarhandel wenig mit der Konjunktur korrelliert sein sollte und der Wert somit eine gute Ergänzung fürs Portfolio abgeben würde. Auch die Strategie gefällt mir, das Management scheint langfristig orientiert zu sein. Jedoch kommt nun das große Aber: Die Rentabilität ist sehr mäßig, vom Umsatz bleibt wenig an Gewinn hängen. Außerdem wurden die Kapitalkosten in vielen Bereichen nicht verdient, die Eigenkapitalquote ist auch sehr bescheiden. Im Landmaschinenhandel ist die Verhandlungsposition gegenüber den Herstellern schwach, im deutschen Agrarhandel der Wettbewerb intensiv.

Die große Frage, die sich mir nun stellt- wird es in Zukunft besser? Was die Rentabilität im Landmaschinenhandel angeht bin ich pessimistisch, auch eine Konsolidierung im Agrarhandel sehe ich nicht so schnell kommen (für die Eigentümer der Genossenschaften zumindest dürfte die Rendite der jewailigen Genossenschaft zweitrangig sein, ähnlich wie den Zuckerbauern die Profitabilität von Südzucker nicht ganz so wichtig ist). Auch den Brennstoffhandel möchte man auslagern, hat aber bereits angekündigt dass es ein paar Jahre dauern kann bis das passiert.

Beim den internationalen Handelsaktivitäten sehe ich jedoch mehr Potential, das Management hat ja bereits einen "super-Swing" angekündigt, auch die Expansion im Spezialitätenhandel macht in meinen Augen Sinn, genauso wie der Ausbau des Obstgeschäfts. Nebenbei hat man auch angekündigt, die Bilanz zu entlasten und dadurch die Eigenkapitalquote aufzubessern. Aber reicht das, um die Rentabilität nachhaltig zu steigern?

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

BayWa definiert folgende Ziele und Strategien:

 

Zitat

Internationalisierung und Wachstum

In globalen Märkten ergeben sich große Chancen für weiteres Wachstum. Deshalb verfolgen wir einen konsequenten Internationalisierungskurs. Im Segment Agrar haben wir unter anderem mit T&G Global Limited (Neuseeland), Cefetra B.V. (Niederlande) und BayWa Agrarhandel GmbH (Norddeutschland) unsere internationale Präsenz deutlich erhöht. Mit weiteren Gesellschaften und Repräsentanzen in vielen Ländern Europas sowie in Südamerika erschließen wir uns insbesondere im Agrarhandel neue wichtige Beschaffungs- und Absatzmärkte. Wir zählen heute zu den zehn größten Agrarhändlern weltweit und sind ein bedeutender globaler Player im Obsthandel. Im Segment Energie haben wir den Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien von Anfang an international ausgerichtet. Über Akquisitionen europaweit und in den USA sind wir auf den wichtigen Wachstumsmärkten für Wind, Solar, Biomasse und Geothermie vertreten.

Konsolidierung
Einhergehend mit der Fortführung unseres Internationalisierungskurses gilt es, durch enge Kooperation im erweiterten Konzern Potentiale zu heben, das Konzern-Risikomanagement weiterzuentwickeln, Logistikstrukturen zu optimieren und Effizienzsteigerungen zu erzielen. Vertrauen, gegenseitiges Verständnis und Partnerschaftlichkeit sind für uns dabei die Voraussetzung für eine erfolgreiche und fruchtbringende Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns.

Wachstum in den heimischen Märkten
In der Sparte Energie mit den Produktbereichen Mineralöle (Heizöl, Diesel, Schmierstoffe) und Holzpellets wollen wir angesichts stagnierender Märkte in unserem Kerngebiet die Marktanteile erhöhen - durch noch intensivere Marktbearbeitung und die Erschließung neuer Produkte. Die Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios ist auch eine wesentliche strategische Stoßrichtung der Sparte Technik. Sie setzt insbesondere im Werkstattbereich auf Innovationen in ihrem Angebot. Zu den wesentlichen Elementen der Spartenstrategie gehört zudem der Ausbau von herstellerbezogenen Vertriebsrechten, besonders auf internationaler Ebene. Die Sparte Baustoffe baut ihr Dienstleistungsportfolio konsequent weiter aus und konzentriert sich zudem auf die Optimierung ihrer Strukturen und Prozesse bei Vertrieb, Einkauf und Logistik.

Digitalisierung
Im Geschäftsfeld "Digital Farming" bündelt und forciert die BayWa ihre digitalen Angebote. Dabei verfolgt sie zum einen eine Omni-Channel-Strategie, bei der Website und Online-Shop zunehmend miteinander verschmelzen. Neben den E-Commerce-Aktivitäten zählt zu diesem Geschäftsfeld vor allem auch der Bereich Smart Farming. Traktoren, Mähdrescher und weitere Geräte, optimieren - untereinander vernetzt und mit Hilfe eines Datenmixes aus Maschinensensoren, GPS und Informationen zur Ackerfläche - die Bodenbearbeitung und Ernteprozesse. Über ihre Konzerngesellschaft PC-Agrar GmbH und deren Vertriebstochter FarmFacts kann die BayWa ein breites Spektrum anbieten. Ziel ist, bei Digital Farming sowie Farm-Management eine führende Rolle als kompetenter Partner der Landwirtschaft zu übernehmen.

Markenstrategie
In einem diversifizierten Konzern ist eine klare, geradlinige Markenführung entscheidend für die Überzeugungskraft nach innen und außen. Deshalb gehört die Stärkung und Weiterentwicklung der Dachmarke BayWa im gewachsenen Konzern mit zu den zentralen strategischen Aufgabenstellungen. Mit unserer Dachmarkenstrategie verfolgen wir das Ziel, verständlich, vertrauenswürdig und glaubwürdig über das Unternehmen BayWa zu kommunizieren und unseren Partnern und Kunden ein verlässliches Bild darüber zu vermitteln, wofür "ihre" BayWa steht.

 

Das hört sich ambitioniert, aber realistisch an. Als Beimischung kann man sich BayWa durchaus ins Depot packen. Die Rentabilität ist allerdings durchaus ein Knackpunkt, in der jüngeren Vergangenheit wurden einige margenschwache Sparten hinzugekauft. Mich persönlich stört die Sparte Erneuerbare Energien. Die passt meines Erachtens nicht zum restlichen Portefeuille und ist auch nicht unriskant. Mir würde es besser gefallen, wenn sich BayWa ausschließlich auf die Agrarbranche konzentrieren würde. Allgemein durchlebt die Agrarbranche derzeit eine Durststrecke, was für Anleger mit längerem Atem eine Chance sein kann. 

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Anbei ein ganz anschaulicher Artikel aus der aktuellen Ausgabe vom Nebenwerte-Journal über BayWa. Unter anderem wurde mit anderen Agrarkonzernen eine Allianz bezüglich Digital Farming geschmiedet. 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Zitat

Deutschlands größter Agrarhandelskonzern Baywa will den Bau von Gewächshäusern zu einem Geschäftsfeld machen und sucht dafür Investoren. Die erste Anlage mit zehn Hektar geht in diesem Jahr in Abu Dhabi in Betrieb, dort sollen jährlich 5.000 bis 6.000 Tonnen Tomaten für den lokalen Markt produziert werden, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz der Deutschen Presse-Agentur. Das Pilotprojekt wird gemeinsam mit der Agrarfirma Al Dahra Group und der Königsfamilie in Abu Dhabi betrieben.

Hier der vollständige Artikel aus dem Handelsblatt.

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