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Ecke908090

Los geht's! Rebalancing basierend auf dem Cost-Average-Effect.

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intInvest
Posted
vor 10 Stunden von Ecke908090:

Eigentlich müsste ich im Nachfeld die tatsächlichen Kaufkurse nachtragen und von dortausgehend die zukünftige periodischee Differenz errechnen, was ich aber nicht tue.

Was willst du damit sagen?

 

 

Wie schauts aktuell im Vergleich zu einem FTSE All-World / MSCI ACWI aus ? Inkl. der ganzen Transaktionskosten natürlich : )

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Ecke908090
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Am 5.4.2020 um 12:13 von PapaPecunia:

Gratulation zum Bestehen! Damit ist in der aktuellen Lage schon einmal eine recht gefährliche Klippe umschifft. Du schätzt die aktuelle Lage wohltuend realistisch ein, viele deine Altersgenossen kommen aktuell gar nicht auf die Idee, dass selbst hier in D mal wieder gut ausgebildete Nachwuchskräfte entlassen werden könnten (gibt entsprechende Umfragen). Kann nur hoffen, dass du daran denkst dir einen zunehmend größeren Notgroschen anzusparen.

Nichts ist bitterer als gute Aktien im Tief verkaufen zu müssen, weil man Liquidität benötigt (stelle ich mir zumindest so vor, selber hatte ich die Situation noch nie).

 

Danke dir mein Lieber! :)

 

Ich bin voll bei dir was die Gedankenwelt meiner Kolleginnen und Kollegen angeht, leider eint sich mein Verhalten mit deren dorthingehend, dass ich ebenfalls keinen größeren Notgroschen bilde. Ich habe es bereits mehrfach in diesem Thread betont, dass ich von der Charakteristik her teilweise ein Spieler bin und jeden Cent, den ich ins Depot investiere ansonsten anderswo ausgegeben hätte. Deshalb ist es mir tendenziell auch grundsätzlich egal, ob Verluste stattfinden und ich diese auch auscashe. Sollte ich 10 k investieren und 5 k rausholen haben ich schlussendlich 5 k Plus. Auch habe ich erwähnt, dass ich mir im Zweifel im privaten Umfeld Geld besorgen würde und auch von einer institutionellen Kreditaufnahme wäre ich in so einem Fall nicht komplett abgeneigt. Reißen die genannten drei Stricke werde ich auch ohne üppiges Einkommen halbwegs unbefleckt weiterexistieren - ich habe beispielsweise aktuell 220 € fixe Kosten/Monat...

 

Am 5.4.2020 um 12:22 von intInvest:

Was willst du damit sagen?

 

 

Wie schauts aktuell im Vergleich zu einem FTSE All-World / MSCI ACWI aus ? Inkl. der ganzen Transaktionskosten natürlich : )

 Hi @intInvest,

 

danke nochmal für deine Unterstützung bei der BAV-Entscheidungsfindung. Ich habe das Angebot final nicht in Anspruch genommen.

 

Zum ersten Punkt:

 

Die Kaufentscheidungen basieren ausschließlich auf den Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Kaufentscheidungen (stets vorletzter Tag im Monat/13. Tag im Monat). Kaufe ich nun also in einer Phase erhöhter Volatilität ist es sehr gut möglich, dass ich davon ausgehe, ein Wertpapier beim Low zu erwischen, es sich jedoch bis zur Auslösung des Sparplans (bspw. am 5. des neuen Monats/18. des laufenden Monats) aufgrund von starken Entwicklungen bereits weit davon entfernt ist. Meiner Ansicht nach sollte ich im Nachfeld eigentlich die Kurse der Momentaufnahme (stets vorletzter Tag im Monat/13. Tag im Monat) durch die der eigentlichen Sparlanauslösung (bspw. am 5. des neuen Monats/18. des laufenden Monats) austauschen und davon ausgehend zukünftige Kursdifferenz ableiten. Andersherum löst diese Herangehensweise auch nicht wirklich die Problematik. Hier hilft wohl nur ohne Zeitverzug (nach-)kaufen zu können.

 

Zum zweiten Punkt:

 

Ehrlich gesagt interessiert mich diese Fragestellung ebenfalls brennend, jedoch komme ich hier aktuell nicht ansatzweise auf einen grünen Nenner (inkl. aller Gebühren ist bei mir sowieso utopisch, habe dazu auch schon mal was geschrieben). Aus der Bahn geworfen hat mich dabei die Ausnutzung des Freibetrags zum Ende des vergangenen Jahres/Anfang dieses Jahres. Gut möglich, dass für das Anlagejahr 2020 eine Renditeausweisung komplett ins Wasser fällt...

(Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und ich werde mich der Thematik noch definitv hochfokussiert widmen!)

 

 

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Wusel83
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Moin Ecke

 

Versteh ich nicht wieso benchmarking da schwer fällt abgesehen von Rundungsfehlern.

 

Du hast die Hypothese dein n+1 ETF Depot liefert nach Kosten und Steuern eine Überrendite ansonsten könntest du es sein lassen. Wie sich ein solches Depot verhält kannst du sonst auch in silico durchrechnen.

 

Selbst wenn es kleinere Ungereimtheiten gibt weil du zwecks Steueroptimierung 25 Positionen a 100€ am Ende des Jahres umschlägst kannst du ja ungefähr abschätzen was es wohl gekostet hätte eine 1 Fondslösung so ähnlich zu nutzen. Kommt dann bei raus die Rendite deines Depots wird massgeblich durch die Kosten und Steuern in die Knie gezogen muss man sich fragen warum hast du dann überhaupt versucht den Freibetrag auszunutzen?

 

Jetzt musst du dir halt überlegen wieviel Tracking error nach unten du verträgst bzw. Daran glaubst das dein Depot irgentwie wieder aufholt.

 

Aber natürlich ganz wie du magst. 

 

Grüsse

 

 

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Ecke908090
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Hi @Wusel83, mein alter und treuer Wegbegleiter,

 

zunächst erstmal hoffe, dass es dir und deinen Lieben gut geht (ich nehme mal an, dass du aktuell nicht wenig zu tun hast)!

 

Ja, es wirkt vielleicht etwas lächerlich mit der Renditeberechnung, leider stoße ich hier immer wieder an meine Grenzen, wobei ich auch nicht davon ausgehe, dass hier bspw. Portfolio Performance Abhilfe schafft.

 

Es stimmt, dass ich eine Hypothese verfolge, was hingegen nicht korrekt ist, dass mich zur Verfolgung dieser ausschließlich eine Überrendite bewegt.

 

Die Ausnutzung des Freibetrags im vergangenen Jahr war defintiv auch nach Abzug diverser Gebühren gewinnbringend.

 

Um es mal vorweg zu nehmen:

 

Ich habe heute begonnen das Depot radikal umzustellen, Beitrag #67 liefert dorthin gehend entscheidende Hinweise für die spätere Struktur. Dafür habe ich heute knapp 2/3 des Aktiendepots veräußert, um den Betrag zur Mitte des Monats wiederanzulegen. Ab diesem Zeitpunkt werde ich die Renditeberechnung ebenfalls zurücksetzen und zukünftig in gewohnter unnachahmlicher Weise (:P) Performance-Input liefern.

 

Bis die Tage!

 

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Konichiwa,

 

wo fange ich an...

 

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich mich bis zuletzt mit meinem Depot ausgesprochen wohl gefühlt habe, jedoch wahrscheinlich aufgrund von zu viel Freizeit damit begann, das Depot erneut zu hinterfragen. Innerhalb dieses Prozesses habe ich darüber nachgedacht den EM-Dividend rauszuschmeissen, den Pacific Dividend durch einen Pacific Ex-Japan sowie einen Japan-ETF zu ersetzen und einen ETF, welche Unternehmen aus Afrika abdeckt, in das Depot zu integrieren (all diese Gedankengänge wurden inneralb des Threads bereits angesprochen). Nach einigem hin und einigem her kam ich zum Entschluss, dass es langsam wirklich ein wenig wahllos wird, die anvisierte regionale Verteilung kaum noch zu halten ist (ob dass überhaupt so wichtig ist sei mal dahingestellt) und eine etwaige Gebührenfolge wirklich zu unterschätzen ist (danke an dieser Stelle auch nochmal an all die Hinweise). Auch habe ich mir Gedanken über meine grundsätzliche Zielsetzung gemacht, was derzeit eine maximale Renditeerwartung bei vertretbarem, aber wohlmöglich überdurchschnittlich hohem Risikoeinsatz darstellt (ich möchte zukünftig, egal ob positiv oder negativ, den Benchmark eindeutig outperformen!). Daraufhin habe ich damit begonnen das Portfolio zu screenen und innerhalb der einzelnen Regionen zu schauen, welche Positionen für mich unverzichtbar sind. Hier war für mich recht schnell klar, dass die Rolle für mich in erster Linie SC-Werte, gerade durch die Underperformance zuletzt sowie in den vergangenen Jahren, aber auch höhere erwartbare Volatilität (und evtl. auch Rendite), einnehmen. Hinzu kam der Nasdaq-ETF (evtl. Performance-Bias), da die FAANG-Werte + Microsoft für mich eindeutig zu besten Unternehmen der Welt gehören, was die Sicht auf die aktuelle Situation sowie zukünftige Entwicklungen betrifft. Da ich die nun aufgestellte Struktur auch als Fundament für eine mögliche Core-Satellite-Struktur betrachte (Core = ETF, Satellite = Stock Picking), wurde der EM-ETF ebenfalls miteinbezogen (EM-Werte würde ich nach aktuellem Stand bis auf Alibaba und Tencent niemals solo picken). Darüber hinaus hat der EM-ETF in der näheren Vergangenheit nicht wirklich gut abgeschlossen, was natürlich nicht bedeuten muss, dass er dadurch unterbewertet ist.

 

Durch die geschilderten Überlegungen entstand das nun folgende Depot:

 

Depotbestand.JPG.ca0df1078ed6d7f82e754fb628b8ee52.JPG

 

 

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Doch Augenblick, wo kommt auf einmal das USA-Momentum sowie Europe-Momentum her?

 

Das viele Recherchieren führte dazu, dass ich über diverese Faktor-Diskussionen gestolpert bin. Hierbei war für mich Size, Value und Momentum von gesteigertem Interesse (ein High-Volatility (als Pendant zum Low-Volatility) wäre ebenfalls ausgesprochen attraktiv gewesen). Warum?

 

Size: bereits oft erwähnte Aspekte -> erhöhte Volatitlität, Nachholbedarf (, erhöhte Rendite (?))

Value: Nachholbedarf, interessanter und erfolgsversprechender Ansatz, automatisierte Picking-Systematik

Momentum: Performance-Bias, Trendverstärkung aufgrund aktiven Eingreifens diverser Instituationen attraktiv, "konträrer" Ansatz zum derzeit verfolgten Rebalancing, automatisierte Picking-Systematik

 

Da ich die Wertpapierbreite etwas limitieren wollte und den Benchmark "aggressiv" outperformen möchte habe ich mich für den Momentum- und gegen den Value-Faktor entschieden. Abseits der bereits erwähnten Argumente sollte der Momentum Faktor den Value Faktor decken können, falls längerfristig Value-Aktien anziehen sollten. Anders herum kann der Value-Faktor nicht das Momentum decken, solange Value nicht dem in den Märkten vorzufindenden Momentum entspricht. Size kann wiederum nicht durch Momentum gedeckt werden, was aber auch nicht notwendig ist, da ich dafür ja sowieso die SC-ETFs im Einsatz habe.

(Übrigens ist mir bewusst, dass der USA-Momentum zum jetzigen Zeitpunkt arg den Nasdaq deckt. Ich gehe nicht davon aus, dass das auch zukünftig stets der Fall ist und möchte hier grundsätzlich nicht auf eine gesonderte Schwerpunktsetzung verzichten.)

 

Welche Vorteile verspreche ich mir neben der Outperformance zusätzlich?

 

- allgemein höhere Volatilität für den Nachkaufsalgorhytmus

- geringere Kaufs- und Verkaufsgebühren

- geringere laufende Gebühren

- Fundament für mögliches späteres Stock Picking

- bessere Übersicht

- weniger Aufwand (wenn auch zuvor eher unproblematisch)

 

Wie komme ich auf die einzelnen Positionsgrößen?

 

Abgeleitet von einer leicht angepassten regionalen Soll-Verteillung und den Kursdifferenzen zum jeweiligen All Time High habe ich die Ausgangsgrößen errechnet. Der Nasdaq ist dabei etwas zu groß ausgefallen was daran liegt, dass er vorneweg bereits gut aufgestellt war und ich keinen Verkauf wegen ~ 100 € + veranlassen wolte.

 

395446563_VerteilungRegion.JPG.34f900e8ca25d3c682ab22079c66e3d5.JPG

 

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Warum ist der absolute Depotbestand recht arg abgeschrumpft?

 

Die Kaufs- bzw. Verkaufsorgie habe ich als Anlass genommen, um dem Tagesgeldkonto etwas Cash zurückzuführen und das Verhältniss auf die ursprünglichen 80/20 (Aktien/Tagesgeld) auszutarieren. Dieses Vorgehen ist damit begründet, dass ich von weiteren Kursrücksetzern ausgehe, das Setup mit dem speziellem Fokus auf SC-Werte gesondert leiden könnte und meine Kurzarbeit-Situation die Einrichtung weiterer Geldpolster notwendig erscheinen lässt. Auch habe ich beim geplanten Kauf etwas Puffer für etwaig anfallende Verkaufsgebühren gelassen, um die Durchführung der Sparpläne zu garantieren (vielleicht werden diese aufgrund von Kurzfristigkeit gar nicht erst ausgelöst, sodass ein Kauf später manuell oder aber erst gegen Ende des Monats via Sparplan stattfindet).

 

Welche Unsicherheiten spielen/spielten bei der Depotkonstruktion eine Rolle?

 

- Sollte der Nasdaq-ETF nicht abgestoßen werden?

- Ist ein Japan-SC wirklich notwendig?

- Hat der Value-Faktor final keine Daseinsbereichtigung?

- Sollte ich tatsächlich Geld aus dem Aktienanteil nehmen um den Cashbestand zu erhöhen?

- Warum mit dem Umbau des Depots ein Risiko eingehen, wenn ein gewisses Maß an Zufriedenheit doch bereits gegeben ist?

- Bin ich von der Neustrukturierung wirklich überzeugt?

 

Gerade hinsichtlich der Tagesgeld-Thematik besteht weiterhin Unsicherheit. Darüber hinaus wurde überlegt, ob ich in die Momentum-ETFs nicht bei negativen, sondern positiven Kursdifferenzen investieren sollte, um bei "greifendem" Momentum dem Momentum ein zusätzliches Momentum zu verteilen (:w00t:).

 

Die beiden zuletzt genannten Punkte sind noch nicht final. Bis morgen Abend entscheide ich über die TG-Quote und hinsichtlich des Nachkaufs kann ich zukünftig ja recht spontan entscheiden.

 

-------------------------------------

 

So, das wars an dieser Stelle erstmal. Wie bereits erwähnt setze ich die Renditeberechnung zurück und führe diese nun wieder monatlich erneut auf. Egal ob die Entscheidung eine richtige oder falsche war, ich freue mich defintiv auf die kommenden Monate/Jahre und bin sehr gespannt, was die (Aktien-)Welt für unsereins übrig hält!

 

Beste Grüße

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uang
Posted
Am 5.4.2020 um 12:22 von intInvest:

Was willst du damit sagen?

 

 

Wie schauts aktuell im Vergleich zu einem FTSE All-World / MSCI ACWI aus ? Inkl. der ganzen Transaktionskosten natürlich : )

Ich muss ja gestehen, dass ich dachte die Kaufnebenkosten sind trotz der vielen Positionen nicht höher als bei einer 1 World ETF Variante, da die meisten Broker XX% der Anlagesumme berechnen. Tatsächlich hat Flatex ja aber ein Fixpreis+ATC Modell. Dadurch ging also sehr etwas wohl Rendite verloren

 

Einen deutlichen (relativ gesehen) Impact dürfte allerdings deine jüngste Umstrukturierung gehabt haben. Bei fixen Verkaufskosten von 5,9€ hast du einige Positionen im Portfolio bei denen du ordentlich Prozente bezahlt hast. Z.B. die beiden Deka Medium Cap Fonds mit jeweils 142€ bzw. 265€. Da sind 5,9€ immerhin 4% bzw 2%.

Und es gibt ja doch noch einige andere Positionen <500€...

 

Bzgl. eines Renditevergleichs.... was spricht denn z.B. gegen folgendes:

Für den jeweiligen Betrag (inkl. Gebühren) den du monatlich in deine X Fonds investiert hast notierst du dir die entsprechende Anzahl Anteile eines MSCI/FTSE World ETF die du dafür zum gleichen Zeitpunkt bekommen hättest.

Dann einmal IZF mit deinem tatsächlichen Depotwert berechnen und zum Vergleich IZF mit dem fiktiven MSCI World ETF Depotwert berechnen.

 

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alsuna
Posted
Am 12.4.2020 um 16:38 von Ecke908090:

jedoch wahrscheinlich aufgrund von zu viel Freizeit damit begann, das Depot erneut zu hinterfragen

Wird das jetzt hier zu deinem Spieldepot, an dem du rumspielst, weil dir das alte zu langweilig ist?

Wie viel hat dich die Umstellung an Gebühren und Steuern gekostet?

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Layer Cake
Posted · Edited by Layer Cake

Hallo Ecke908090,

 

ich lese deine Updates sehr gerne. Ich habe ja auch schon einiges an Umstrukturierungen in meinem Depot hinter mir. Gehöre leider auch manchmal zur aktiveren Gruppe an Börsenakteuren hehe. Daher würde ich das auch niemandem vorhalten. Im Gegenteil, es spricht nichts dagegen, den eigenen Ansatz auch mal zu durchdenken und zu hinterfragen. Denn es gibt an der Börse Dinge, die mal galten, aber mittlerweile vielleicht überholt sind. Wo sich ein neuer Ansatz lohnen kann. Es gibt aber auch Dinge, die gelten immer. Ich denke, da liegt der Knackpunkt. Die Momentum (sowie auch andere) Strategien liegen gerade sehr im Trend, weil sie in letzter Zeit gut liefen. Aber an der Börse ist es so, dass die Gewinner von heute, meist nicht mehr unter den Gewinnern von morgen (oder übermorgen) sein müssen. Denn, wenn etwas erfolgreich ist, springen auch andere auf den Zug auf und irgendwann ist die Überperformance egalisiert bzw. die Preise dafür sind nicht mehr angemessen. Nicht umsonst scheitern so ziemlich alle aktiven Fondsmanager darin, eine konstante Outperformance zu erreichen.

 

Mir scheint auch, dass eine Momentum-Strategie ja im Grunde konträr zu deiner Nachkauf-Strategie liegt, da du ja immer aufstocken willst, was gerade am meisten zurückgegangen ist. Damit stehen sich beide Strategien in gewisser Weise gegenüber. Zumindest falls du die ursprüngliche auch beibehältst (sorry, wenn ich das überlesen hab). Ich hab gestern erst wieder ein Interview mit Jack Bogle angeschaut (dem Gründer der Vanguard Group). Und er brachte den Satz heraus, den man sich nicht oft genug aufsagen kann. Hier mal frei übersetzt: Es gibt Winner Games und Looser Games. Bei Winner Games, gewinnt der, der das Spiel besser beherrscht und viel macht. Bei Looser Games gewinnt der, der weniger Fehler macht. Die Börse ist ein Loosers Game. Sprich, man braucht eine gute Asset Allokation und dann gewinnt man, je weniger und seltener man selber aktiv eingreift.

 

Daher denke ich, es ist nicht verkehrt, auch mal eine Strategie zu testen. Und ich finde deine ursprüngliche Strategie sehr interessant und vielversprechend, da sie gute Prinzipien hat, kombiniert mit guter Asset Allocation. Aber dann ist es vielleicht besser dabei zu bleiben. Je mehr du neue Sachen hinzunimmst, einmixt und rumprobierst, desto niedriger ist die Chance, dass dadurch abzüglich Kosten, noch eine bessere Performance herauskommt. Und zwar besser als der Durchschnitt, ganz zu schweigen von Outperformance.

 

Ich lese auch weiterhin natürlich gerne mit und bin interessiert an deinen mit einigem Aufwand ausgearbeiteten Strategien. Dachte nur, ich gebe mal was zurück, indem ich meine Meinung dazu mal niederschreibe.

Beste Grüße

 

Der Kuchen

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Ecke908090
Posted

Eigentlich sollte ich den Beitrag nicht senden, da er mir doch etwas unangenehm ist. Sicherlich stehe ich hinter dem ein oder anderen Niedergeschriebenen, in der Gesamtheit empfinde ich dabei jedoch eher viel Blabla und wenig bis nichts dahinter. Trotzdem lasse ich ihn mal so stehen - vielleicht hat ja jemand zu viel Freizeit oder auch andere Beweggründe, die ihn zum Durchlesen des Posts veranlassen.

 

Beste Grüße

 

[Ja servus zusammen,

 

freue mich richtig über eure Rückmeldung, vielleicht auch nur, weil ich momentan aufgrund von Sonnenanbeteraktivitäten im Park gute Laune habe (leider wurde schlußendlich das Intermezzo vom Ordnungsamt unterbrochen :E ).

 

Bevor ich auf eure Beiträge eingehe schreibe ich nochmal fix ein wenig Input mit Bezug auf die alte Portfoliostruktur runter.

 

Bis zuletzt hat mir die alte Struktur viel Sicherheit vermittelt und in mir Selbstbewusstsein ausgelöst. Ich habe mich damit indentifiziert und die Anzahl der ETFs nie als Belastung empfunden. Nach wie vor glaube ich daran, dass hinsichtlich des Nachkaufalgos prinzipiell eine Mehrzahl an ETFs mit unterschiedlichsten Korrelationswerten von Vorteil ist. Angenommen ich befände mich in einer Welt, in der ich gebührenfrei handeln könnte und Zugang zu allen existierenden ETFs hätte, dann würde ich die unterschiedlichen Märkte jeweils in Branchen sowie Kapitalisierung aufteilen und in regelmäßigen Abständen prozentual verteilt nach Kursdifferenz alle gefallenen Werte nachkaufen. Das wäre für mich DIE Strategie für 50 Jahre + kontinuierliches Investment am Aktienmarkt auf Autopilot ohne Eingreifen.

 

Blicke ich jedoch der Realität ins Auge muss ich an dieser Stelle gestehen, dass der Gebührenaspekt wirklich nicht zu unterschätzen ist. Dabei gehts nicht einmal um die Laufenden, sondern allein schon diejenigen, die anfallen wenn ich zum Ende des Kalenderjahres den Freibetrag ausnutzen möchte. Klar werden die monatlichen Beträge größer und die Positionen schwerer, letztlich würde ich beim Benchmark maximal zwei ETFs veräußern müssen und in der umfänglichen Portfoliostruktur eher mindestens zwei...

 

Hinzukommt die laufende Gebührenbelastung. Hier habe ich mich selbst ein wenig reinmanifriert, beispielsweise mit dem Frontier Markets. Ich habe seine Volatilität sowie antizyklisches Verhalten "geliebt", jedoch muss man sich am Ende fragen, ob ein solcher ETF wirklich notwendig ist. Vor allem, ist es wirklich notwendig den Markt diversifiziert abzudecken, wenn man den Benchmark outperformen möchte? Genau das ist und war mein oberstes Ziel. Natürlich ist mir ein gewisses Maß an Selbstverwirklichung sowie Erfahrungsgewinn wichtig, aber ab einem gewissen Punkt muss ich mir dann auch eingestehen, dass sich die Gewichtung verschoben hat. Ich bin mir bereits jetzt fast sicher, dass das wieder passieren wird und wenn es soweit ist hoffe ich, dass ich auch dann dynamisch handeln werde.

 

Was bei der ganzen Sache nicht vergessen werden darf ist, dass ich grundsätzlich weiterhin an meiner Strategie festhalte. Ich habe "ausschließlich" das Portfilio ausgemistet/durchgewechselt. Ich werde weiterhin nach Kursdifferenz nachkaufen, ich werde weiterhin meine Aktienquote beibehalten, ich werde weiterhin bei den im Vorfeld gesetzten Nachkaufsgrenzen zuschlagen - was ich nicht weiterhin tun werde ist den Markt in seiner kompletten Breite zu erwerben (worauf es übrigens immer mehr hinauslief) und zu erwarten, dass ich, einzig und allein durch den Nachkaufalgo, den Markt schlage. Letztlich tut es daran auch keine Not - warum breit diversifiziert wenn ich recht risikoaffin bin? Breit ok, aber nicht aus dem Diversifizierungsgedanken heraus sondern um den Algo zu reizen. Mein Depot soll leben und Emotionen auslösen, konservativ versuchen die Marktrendite zu erwirtschaften kann ich auch noch später.

 

-----------------

 

Das geplante Vorhaben ist bereits mitten in der Umsetzung, die ersten Verkaufsorder wurden ausgeführt und Sparpläne fix angelegt. Ich habe mich gegen die Austarierung zurück auf 80/20 Assetallokation entschieden. Die Entscheidung fiel mir wirklich schwer und war oberflächlich betrachtet durchdachter als die Aufstellung der neuen Portfoliostruktur. Mir ging es dabei nicht um ein paar hundert Euro mehr oder weniger zu investieren, sondern um ein grundsätzliches Bewusstsein für das aktuelle Geschehen und meine ebenfalls bewusste Erwartungshaltung für zukünftige Entwicklungen. Dafür habe ich recht viel recherchiert um an den Punkt zu gelangen, dass egal bei welcher Entscheidung Unsicherheit eine potente Rolle spielen wird. Auch wenn ich mich ehrlich gesagt etwas davor scheue im Vorfeld Stellung zu beziehen glaube ich aktuell nicht an zeitnahes tieferes Tief (als "zeitnah" definiere ich in diesem Fall etwa 6 Monate). Ehrlich gesagt ist nicht einmal sicher, ob wir börsentechnisch überhaupt den Bullenmarkt verlassen haben. Kontinuierlich wird von den Marktteilnehmern auf die Historie geschaut ohne zu berücksichtigen, dass die aktuelle Konstellation der einzelnen Faktoren nie zuvor existiert hat. Im Kern fahren wir Nullzins. Nullzins bedeutet Geldflut und kein Markt ist spekulativ/investmenttechnisch weltweit so einfach zu erschließen wie der Aktienmarkt. Kaum eine Finanz-Infrastruktur ist so weit ausgebaut und hat ein derartiges Bewusstsein bei der Bevölkerung. Ehrlich gesagt glaube ich nicht einmal daran, dass eine langanhaltende Wirtschaftskrise wie im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhundert mit den derzeitigen Protagonisten überhaupt möglich ist. Diesen Grundgedanken untergeordnet möchte ich investiert bleiben und nur damit ich dass auch bleibe räume ich mir mit einer geringen Cashquote Handlungsfähigkeit im Falle eines stärkeren Kursrücksetzers ein.

 

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Am 13.4.2020 um 14:47 von uang:

Ich muss ja gestehen, dass ich dachte die Kaufnebenkosten sind trotz der vielen Positionen nicht höher als bei einer 1 World ETF Variante, da die meisten Broker XX% der Anlagesumme berechnen. Tatsächlich hat Flatex ja aber ein Fixpreis+ATC Modell. Dadurch ging also sehr etwas wohl Rendite verloren

 

Einen deutlichen (relativ gesehen) Impact dürfte allerdings deine jüngste Umstrukturierung gehabt haben. Bei fixen Verkaufskosten von 5,9€ hast du einige Positionen im Portfolio bei denen du ordentlich Prozente bezahlt hast. Z.B. die beiden Deka Medium Cap Fonds mit jeweils 142€ bzw. 265€. Da sind 5,9€ immerhin 4% bzw 2%.

Und es gibt ja doch noch einige andere Positionen <500€...

 

Bzgl. eines Renditevergleichs.... was spricht denn z.B. gegen folgendes:

Für den jeweiligen Betrag (inkl. Gebühren) den du monatlich in deine X Fonds investiert hast notierst du dir die entsprechende Anzahl Anteile eines MSCI/FTSE World ETF die du dafür zum gleichen Zeitpunkt bekommen hättest.

Dann einmal IZF mit deinem tatsächlichen Depotwert berechnen und zum Vergleich IZF mit dem fiktiven MSCI World ETF Depotwert berechnen.

 

vor 6 Stunden von alsuna:

Wird das jetzt hier zu deinem Spieldepot, an dem du rumspielst, weil dir das alte zu langweilig ist?

Wie viel hat dich die Umstellung an Gebühren und Steuern gekostet?

 

 Ausnahmsweise arbeite ich eure Posts im Kollektiv ab:

 

Ich möchte gar nicht wissen was mich der Verkauf inkl. Neuanlage kosten wird, wir sprechen hier sicherlich bereits von einem 3-stelligen Betrag. Anders herum interessiert es mich auch nicht. Klar hätte ich gerne auf den Kostenaufwand verzichtet, nichtdestotrotz hat dieser bei den Umstrukturierungsüberlegungen an keiner Stelle nur im Entferntesten eine Rolle gespielt. Dementsprechend ist meine Einstellung evtl. wirklich nicht als reif bzw. erwachsen zu titulieren, weshalb die Bezeichnung "Spieldepot" vielleicht gar nicht zu abwiegig ist. So wie ich aktuell nicht langfristig an einem Ort wohnhaft sein möchte und grundsätzlich lieber das Auf und Ab genieße als die sichere Konstanz, genauso handhabe ich es wohl auch mit meinem Depot. Aber hey, ein wenig Entertainment für das Board ist ja generell auch nicht verkehrt...

 

@uang

 

Ich schaue, dass ich deinen Rat hinsichtlich der Performance-Berechnung befolge! :)

 

vor 4 Stunden von Layer Cake:

Hallo Ecke908090,

 

ich lese deine Updates sehr gerne. Ich habe ja auch schon einiges an Umstrukturierungen in meinem Depot hinter mir. Gehöre leider auch manchmal zur aktiveren Gruppe an Börsenakteuren hehe. Daher würde ich das auch niemandem vorhalten. Im Gegenteil, es spricht nichts dagegen, den eigenen Ansatz auch mal zu durchdenken und zu hinterfragen. Denn es gibt an der Börse Dinge, die mal galten, aber mittlerweile vielleicht überholt sind. Wo sich ein neuer Ansatz lohnen kann. Es gibt aber auch Dinge, die gelten immer. Ich denke, da liegt der Knackpunkt. Die Momentum (sowie auch andere) Strategien liegen gerade sehr im Trend, weil sie in letzter Zeit gut liefen. Aber an der Börse ist es so, dass die Gewinner von heute, meist nicht mehr unter den Gewinnern von morgen (oder übermorgen) sein müssen. Denn, wenn etwas erfolgreich ist, springen auch andere auf den Zug auf und irgendwann ist die Überperformance egalisiert bzw. die Preise dafür sind nicht mehr angemessen. Nicht umsonst scheitern so ziemlich alle aktiven Fondsmanager darin, eine konstante Outperformance zu erreichen.

 

Mir scheint auch, dass eine Momentum-Strategie ja im Grunde konträr zu deiner Nachkauf-Strategie liegt, da du ja immer aufstocken willst, was gerade am meisten zurückgegangen ist. Damit stehen sich beide Strategien in gewisser Weise gegenüber. Zumindest falls du die ursprüngliche auch beibehältst (sorry, wenn ich das überlesen hab). Ich hab gestern erst wieder ein Interview mit Jack Bogle angeschaut (dem Gründer der Vanguard Group). Und er brachte den Satz heraus, den man sich nicht oft genug aufsagen kann. Hier mal frei übersetzt: Es gibt Winner Games und Looser Games. Bei Winner Games, gewinnt der, der das Spiel besser beherrscht und viel macht. Bei Looser Games gewinnt der, der weniger Fehler macht. Die Börse ist ein Loosers Game. Sprich, man braucht eine gute Asset Allokation und dann gewinnt man, je weniger und seltener man selber aktiv eingreift.

 

Daher denke ich, es ist nicht verkehrt, auch mal eine Strategie zu testen. Und ich finde deine ursprüngliche Strategie sehr interessant und vielversprechend, da sie gute Prinzipien hat, kombiniert mit guter Asset Allocation. Aber dann ist es vielleicht besser dabei zu bleiben. Je mehr du neue Sachen hinzunimmst, einmixt und rumprobierst, desto niedriger ist die Chance, dass dadurch abzüglich Kosten, noch eine bessere Performance herauskommt. Und zwar besser als der Durchschnitt, ganz zu schweigen von Outperformance.

 

Ich lese auch weiterhin natürlich gerne mit und bin interessiert an deinen mit einigem Aufwand ausgearbeiteten Strategien. Dachte nur, ich gebe mal was zurück, indem ich meine Meinung dazu mal niederschreibe.

Beste Grüße

 

Der Kuchen

 

Als erstes ist zu erwähnen, dass das Mitlesen auf Gegenseitigkeit basiert! Hehe

 

Ich hoffe, dass ich den Momentum-ETF korrekt verstanden habe. Ist dem so, werde ich mit ihm langfristig immer wieder auf die Gewinnerseite zurückkehren und daran partizipieren. Übrigens hat mich der Punkt mit dem "auf den Zug springen" bereits im Studium iritiert. Grundsätzlich verstehe ich die Logik, jedoch ist doch dabei am wichtigsten, dass man nicht als letztes auf den Zug auf- als auch abspringt. Benötigt dann der Absprung weniger Zeit als die Versickung des erschlossenen Ertrags und es wird sich zeitig zu neuen Ufern aufgemacht, war der Aufsprung goldrichtig.

 

Du hast grundsätzlich Recht, dass Momentum dem Nachkaufalgo widerspricht. Anders herum stehe ich seither wegen meiner Grundannahme eines tendenziell steigenden Marktes hinter jedem der bisher eingesetzten Wertpapiere und möchte Unterbrechungen des langfristigen Momentums lediglich kurzfristig ausnutzen. Der Momentum-ETF sieht es hierbei eher auf die Ausnutzung eines kurzfristigen Momentums ab (6 - 12 Monate Picking).

 

Ich denke, dass der gute Jack nicht ganz Unrecht mit seiner Aussage hat - Poker ist ebenfalls ein Loser Game. Trotz diesen Bewusstseins habe ich es in der Regel nicht als das betrachtet. Insgeheim weiß man wohl, dass man mit 180 auf die Wand zufährt - zumindest ist man jedoch zuvor 180 gefahren... Ich möchte mich (Stand jetzt (!)) wirklich nicht an die Verkehrsregeln halten und einreihen - es wird schon noch der Zeitpunkt eintreffen, an dem ich ans Ziel kommen möchte und dann fahre ich Benchmark. :)

 

Es freut mich dass du auch zukünftig dran bleibst. Ich verstehe, wieso bei meinem Handeln ein gewisses Maß an Seriösität verloren geht und dass sich der ein oder andere dadurch von diesem Musterdepot abwendet. Auch bin ich dankbar, dass Input geliefert wird und sicherlich hast du mit deinem Post tatsächlich Beitrag geleistet - als du die Asset Allocation als "gut" bezeichnet hast wurde ich fast etwas wehmütig.

 

-----------------

 

Vielleicht ist mir vorhin die Sonne auch etwas zu Kopf gestiegen sodass ich morgen aufwache, meinen Post überfliege und mir denke, was für ein selbstherrliches sowie renitentes A*loch wohl da gestern am Werk war. In diesem Sinne entschuldige ich mich bereits jetzt für das Geschriebene und schaue nun, dass ich bis zur finalen Depotumstrukturierung etwas Abstand gewinne.

 

Für euch alles Gute bis dahin.]

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alsuna
Posted
vor 16 Minuten von Ecke908090:

vielleicht hat ja jemand zu viel Freizeit oder auch andere Beweggründe, die ihn zum Durchlesen des Posts veranlassen.

Hey, wenn du meinen Kommentar liest und darauf antwortest, dann lese ich auch deine Antwort :thumbsup:

 

vor 16 Minuten von Ecke908090:

Ich möchte gar nicht wissen was mich der Verkauf inkl. Neuanlage kosten wird, wir sprechen hier sicherlich bereits von einem 3-stelligen Betrag. Anders herum interessiert es mich auch nicht. Klar hätte ich gerne auf den Kostenaufwand verzichtet, nichtdestotrotz hat dieser bei den Umstrukturierungsüberlegungen an keiner Stelle nur im Entferntesten eine Rolle gespielt.

Das wundert mich etwas. Musst du nicht, um der Benchmark davonlaufen zu können, insbesondere auch die Kosten niedrig halten? Ein dreistelliger Betrag sind bei deinem Volumen mindestens 1,25%. Mit diesem Rückstand startest du jetzt in das Rennen.

 

vor 19 Minuten von Ecke908090:

Dementsprechend ist meine Einstellung evtl. wirklich nicht als reif bzw. erwachsen zu titulieren, weshalb die Bezeichnung "Spieldepot" vielleicht gar nicht zu abwiegig ist.

Oh, jetzt beim erneuten Lesen klingt meine Frage ganz schön aggressiv... Ich bezog mich dabei lediglich darauf, dass du meintest, "eventuell wegen zu viel Zeit" dein Depot umgestellt zu haben. Leichtigkeit ist ja nichts per se schlechtes.

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west263
Posted
vor 32 Minuten von Ecke908090:

vielleicht hat ja jemand zu viel Freizeit oder auch andere Beweggründe, die ihn zum Durchlesen des Posts veranlassen.

Ich habe zuviel Freizeit, seit Mitte März bis Ende April.

 

Du wolltest es von Anfang an so kleinteilig und dann auch noch mit den so geringen Sparraten. Dazu dann auch noch die anfallenden Gebühren. Alle warnenden Worte sind abgeprallt und Du hast es bis jetzt durchgezogen. 

Dafür hast Du meinen Respekt und auch dafür, das Du es dann doch erkannt hast, das Du das nicht länger so durchziehen kannst. Manchmal muss man halt seine eigenen Erfahrungen machen. 

 

Ich werde dein Depot weiter verfolgen. Bin gespannt, wie es sich jetzt tatsächlich verändert.

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Layer Cake
Posted · Edited by Layer Cake

Ach, na klar bleib ich dran!

 

Ein gutes hat die Sache ja auch, man kann sich irgendwann mal wieder durchlesen, was man so in der Vergangenheit getrieben hat, und wie es so gelaufen ist. Das Forum hier ist natürlich oft wie eine kalte Dusche und man muss öfter mal Rechenschaft ablegen *shame* hehe. Aber ich glaube dennoch, dass es genug Leute gibt, die sich eben nicht nur 1, 2 oder 4 ETFs ins Depot legen und 40 Jahre lang zuschauen können. Ich bin ja schon ruhiger geworden, und was mache ich, lege mir High Dividend ETFs ins Depot, obwohl jeder weiß, dass sie den "klassischen" unterlegen sind. Und warum? Weil ich eben mehr Ausschüttungen will, weil ich vielleicht eher was von meinem Geld möchte als in xx Jahren, wenn ich in Rente gehe. Dafür verzichte ich auf einen Teil, den ich später haben könnte. Vielleicht nützt mir dann das Geld ja gar nix mehr. Jede Entscheidung kann für eine individuelle Situation durchaus Sinn machen. Ich kann deine Situation ganz gut nachvollziehen, ich denke, der Aktionismus gibt sich auch irgendwann. Seit ich mein Kind habe und von Frankreich nach Deutschland gezogen bin, habe ich noch 1-2 Stunden abends ein wenig Freizeit. Da gibt sich der Aktionismus ganz schnell hehe. Trotzdem lese ich noch viel und bin relativ aktiv in meinem Depot, weil es mir Spaß macht. Und auch jetzt hinterfrage ich meine Strategie regelmäßig. Das ist auch grundsätzlich nicht verkehrt. Meine Strategie wäre auch anders, wenn ich schon ne Million in der Hinterhand hätte. Aber leider ist es halt selten, viel Zeit, ein junges Alter, gute Gesundheit und viel Geld gleichzeitig zu haben. Also macht jeder das beste an dem Gut, wovon er gerade am meisten hat. Von daher, gehe einfach deinen Weg. Der Lerneffekt kommt sicherlich von allein und auch deine Situation wird sich sicherlich noch paarmal ändern. Ist alles gut so.

 

Liebe Grüße vom Kuchen!

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Ayo,

 

endlich kommt Leben in die Bude.

 

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Ersichtlich ist, dass die SC-Werte kontinuierlich besser performed haben als ihre regionen LC-Kontraparts. Trotzdem habe ich mich für zwei Investitionen mit jeweils 100 € in SC-ETFs entschieden sowie weitere 100 € in den "Low-Performer" dieser Periode, EM LC. Hierbei wurden auch die anderen, bereits renommierten ( :D ) Differenz-Charts berücksichtigt, welche ebenfalls neu koloriert wurden.

 

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(t-high)

 

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(t-Jahresbeginn)

 

Recht schnell erkennt man also, dass für die SC-Werte noch ein ganzes Stück aufzuholen ist. Trotzdem habe ich auf einen Kauf bei dem US SC verzichtet, da dieser in den vergangenen 15 Tagen einfach zu stark angestiegen ist und dementsprechend dann ja vielleicht doch nochmal zurück-bounced.

 

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Ausnahmsweise führe ich auch mal die derzeitige LC(MC)/SC-Verteilung sowie die passiv gehaltene Anzahl an Aktientiteln auf.

 

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Die Performance habe ich wie angekündigt zurückgesetzt und sollte nun, trotz der aktuell angesetzten eigenartig wirkenden Werte, da hochgerechnet, korrekt laufen. Der Benchmark wurde in den vergangen Tagen mit einer Entwicklung von + 7,09 % gegenüber + 5,26 % eindeutig geschlagen.

 

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Drei Veränderungen kehren nun in der Arbeit mit meinem Tool ein.

 

1. Ich rechne etwaige Brokergebühren beim Kauf der einzelnen Titel in die Performancekalkulation mit ein (im Gegensatz zum Benchmark können bei mir Kosten anfallen, da die Anbieter beim Benchmark so gewählt wurden, dass aktuell bei Flatex keine Auslösegebühren auftreten).

 

2. In der "bunten" periodischen Kursdifferenz werden die tatsächlichen Kaufkurse nachträglich eingepflegt (siehe Beitrag #127, Antwort auf @intInvest Rückfrage).

 

3. Anfallende Ausschütungen werden in den verschiedenen Kursdifferenzen direkt berücksichtigt.

 

 

In das Tagesgeld flossen ebenfalls 100 €, welches nun mit 1475 € bzw. 13,58 % gar nicht so schlecht aufgestellt ist. Dabei ist nicht ganz unschuldig, dass die Portfoliorotation zur Mitte des Monats wohl doch nicht so arg kostenintensiv ausgefallen ist wie erwartet, ich insgesamt ein zu hohes Gebühren-Puffer eingeplant hatte und bei der Umschichtung 150 € weniger investiert wurde, da ich die Mehrinvestition Mitte des Monats März (650 € anstatt 500 €) nachkorrigiert habe.

 

An dieser Stelle gehe ich nochmal auf euer Feedback ein...

 

@alsuna

 

Nein, ich starte nicht mit dem Rückstand ins Rennen weil ich einen realistischen Vergleich zwischen Benchmark und meinem Depot stattfinden lassen möchte. Wie gesagt, ich habe die Renditeberechnung zurückgesetzt und dass nicht mit dem Hintergedanken mir bzw. euch etwas vorzumachen, sondern um schlußendlich Transparenz zu schaffen. Letztlich trete ich nicht gegen eure Depots an, weshalb das Rausrechnen des C19-Dips nicht damit begründet ist.

 

Keine Sorge, ich schätze ehrliche konstruktive Worte und habe deine Formulierungen nie negativ aufgenommen. :O)

 

@west263

 

Wenn ich ehrlich bin hätte ich mit dir ja gar nicht mehr gerechnet, aber umso schöner, dass du noch dabei bist. Dass jetzige Depot hatte ja zu Teilen sogar seinen Ursprung in unserer damaligen Diskussion, auch wenn jetzt noch ein wenig Momentum hinzugekommen ist.

 

Danke dir für deine Worte und lass im Zweifel wieder was von dir hören, selbst wenn ich wohl auch weiterhin etwas länger brauchen werde, um die Kommentare von außen zu verarbeiten und ein adäquates Handeln abzuleiten.

 

@Layer Cake

 

Richtig, das Forum ist manchmal Fluch und Segen zu gleich, aber man lernt glücklicherweise damit umzugehen. Ebenfalls richtig ist, dass am Ende des Tages trotz der Meinungen anderer das Depot zu dem jeweiligen Individuum passen muss und dieses die Charakterzüge des Eigners sowie dessen Lebenssituation wiederspiegeln sollte.

 

Was heißt hier "leider" - meiner Ansicht nach gibt es nichts geileres als in der Mittelschicht geboren zu sein. Essen ist ohne Hunger nicht viel wert...

 

Ich bin gespannt auf die Lerneffekte und hoffe, dass diese bereits teilweise eingetreten sind. Dir und deiner Familie alles Gute - vor allem dem Nachwuchs, da du, falls ich mich recht erinnere, erwähnt hattest, dass gesundheitliche Komplikationen aufgetreten sind.

 

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

Hideeho,

 

so nun noch das etwas unaufgeregte monatliche Update bereitstellen...

 

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Viel gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. Berücksichtigt wurde, wie in der derzeitigen Situation immer, auch das t-high-Chart.

 

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Ich bin mal gespannt, ob es unter ceteris paribus bereits in dem kommenden Monat oder aber erst darauffolgend mit den Emerging Markets bergauf geht. Zumindest die US-Wahlen rücken näher und ich bin überaus positiv, dass es bis zur Wahl wie eh und je, zumindest in der US-Region, weiter nach oben schießt. Gespannt bin ich auf den Wahlausgang. Ein Mitglied des Boards hatte vor Kurzem gepostet, dass er damit rechnet, dass Trump scheitert und damit ein stärkerer Drop ausgelöst wird. Gar keine so uninteressante als auch abwiegige Annahme.

 

100 € gingen zusätzlich aufs TG.

 

Ein Highlight hat sich mit dem jetzigen Kauf dann doch eingeschlichen...

 

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...das Depot ist fünfstellig! :)

 

Damit die Entwicklung weiter voranschreitet werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach in drei Monaten meine Sparquote signifikant steigern. Im gleichen Zug werde ich mir über das weitere Vorgehen hinsichtlich Einzelaktien bewusst werden müssen. Sollte ich mich für eine Beimischung entscheiden, so werde ich Status jetzt augesprochen punktiert vorgehen, was für mich eine Aktientitelanzahl von max. ~ 5 entspricht.

 

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Diese Periode haben sich der Bench und mein Depot enorm ähnlich verhalten (+ 3,81 % und + 3,80 %). Mal schauen, wie sich unterm Strich Value im Verhältnis zu Growth entwickelt. Mit meinem Size-Schwergewicht fühle ich mich jedoch in jedem Fall 1a aufgestellt.

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Buenos Sierra,

 

mal wieder kurz bevor das Depot auf Seite zwei abrutscht hole ich es wieder hoch - diese Effizienz lobe ich mir. Genauso effizient geht es durch das aktuelle Monatsupdate...

 

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Ein Hunni jeweils + einen aufs TG. Aktuell sind dort ca. 1.670 € vorzufinden.

 

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+ 1,54 % in dieser Periode schlägt glücklicherweise - 0,23 %.

 

Das wars soweit.

 

Beste Grüße

 

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kublai
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Am 10.5.2017 um 01:14 von Ecke908090:

Hallo zusammen,

 

nach langem hin und her habe ich mich nun dazu durchgerungen, an dieser Stelle mein Depot vorzustellen. Ehe ich es vergesse: Ich bin 27 Jahre alt, befinde mich in einem wirtschaftlichorientierten Master...

 

 

 

 

Moin,echt gut das ganze hier!Darf man fragen was das Fett markierte genau war?

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Morning,

 

wieder sehr komprimiert (und verspätet), wobei meiner Ansicht nach nun die letzten Monate dieses Kalenderjahres extrem spannend werden!

 

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Wie immer jeweils 100 € + 100 € aufs TG. Wir sprechen also von den gleichen Käufen wie im Vormonat und ich bin mir sicher, dass sich diese Geduld auszahlen wird.

 

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Das Depot schlägt den Bench mit + 1,14 % gegenüber - 1,14 %.

(Ich muss an dieser Stelle kurz erwähnen, dass die zugrundeliegenden Perioden leicht abweichen (CaE-Rebal. = 29.06. - 30.07. // World/EM = 02.07. - 01.08.). Diese Abweichungen entstehen aufgrund des Exceltools, wobei für mich die Jahresperformance sowieso ausschlaggebend ist und die monatliche lediglich eine Orientierung gibt.)

 

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@kublai

 

Hi,

 

klar darfst du das und sicher erhälst du in diesem Fall eine Antwort, auch wenn ich mit sowas etwas vorsichtig bin um weiterhin halbwegs anonym zu bleiben. Nach einem BWL-Studium mit Vertiefung habe ich einen Master im Bereich Steuer- und Unternehmensberatung draufgesetzt. Beruflich bin ich nun jedoch etwas abseits unterwegs.

 

Beste Grüße

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kublai
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vor 3 Minuten von Ecke908090:

*UPDATE*

 

 

@kublai

 

Hi,

 

klar darfst du das und sicher erhälst du in diesem Fall eine Antwort, auch wenn ich mit sowas etwas vorsichtig bin um weiterhin halbwegs anonym zu bleiben. Nach einem BWL-Studium mit Vertiefung habe ich einen Master im Bereich Steuer- und Unternehmensberatung draufgesetzt. Beruflich bin ich nun jedoch etwas abseits unterwegs.

 

Beste Grüße

erstmal vielen Dank und Glückwunsch zu deinem Depot und Thread:thumbsup:

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Cairol
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vor einer Stunde von Ecke908090:

 

 

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Stört dich nicht, dass der EM Small Cap und Japan Small Cap keine steuerliche Teilfreistellung aufweisen? Hatte daher diese ETF in 2019 "entsorgt"....

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Sers,

 

Am 7.8.2020 um 10:29 von Ecke908090:

...Wir sprechen also von den gleichen Käufen wie im Vormonat und ich bin mir sicher, dass sich diese Geduld auszahlen wird.

 

...also bis jetzt hat sich die Geduld ja noch nicht so wirklich ausgezahlt. Egal, also auf ein Neues!

 

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Ein drittes mal in Folge in die gleichen ETFs - langsam fühlt sich die ganze Geschichte wie eine 3er-ETF-Lösung an. Hehe

 

Ich spekuliere hier insgesamt ein wenig auf die bevorstehende US-Wahl, wobei ich langsam das Gefühl bekomme, dass diese doch ziemlich überschattet werden könnte. Darüber hinaus finde ich einige topgelistete Werte im EM ausgesprochen attraktiv sowie durch (pol.) externe Einflüsse runtergebuttert und die "kleinen Klitschen" aus dem Land der Kirschbäume haben darüber hinaus noch ordentlich Nachholbedarf.

 

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Meine Sparquote wird nach Plan bei der übernächsten Kaufentscheidung Anfang November ordentlich hochziehen. Dieses Vorgehen liegt zwar nicht direkt in Verbindung damit, jedoch gehts arbeitstechnisch ebenfalls ganz ordentlich voran und so wird nun gehaltstechnisch auch nochmal ein Schippchen draufgelegt. Mein berufliches Dasein ist nichtdestotrotz enorm von der globalen Wirtschaft abhängig und so könnte mir genauso gut in wenigen Monaten der Garaus gemacht werden. Zumindest habe ich aufgrund der knapp einmonatigen Beschäftigung die Anwartschaftszeit auf Arbeitslosengeld überstanden - Hurra! :P

 

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In Europa sollte ich langsam mal wieder ein Bäumchen pflanzen...

 

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Mit einer Performance von + 3,65 % war der Monat abermals sehr ordentlich, wurde jedoch vom Benchmark mit + 3,99 % outperformed.

 

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@kublai

 

Danke dir, ich hoffe, dass es mir noch viel Freude bereiten wird.

 

@Cairol

 

Da ich bisher diese Thematik nicht auf dem Schirm hatte, fiel das Stören recht minimal aus (danke dafür! :angry::D). Bevor ich angefangen hatte in ETFs zu investieren war ich darüber ganz gut im Bilde, jedoch bin ich aktuell wieder komplett raus. Werde mich einlesen und (sprichwörtlich) handeln!

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Seid gegrüßt,

 

Am 3.9.2020 um 21:05 von Ecke908090:

Ein drittes mal in Folge in die gleichen ETFs - langsam fühlt sich die ganze Geschichte wie eine 3er-ETF-Lösung an. Hehe

 

Nun hat es sich endlich, zumindest teilweise sowie vorerst, ausgezahlt...

 

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..., wobei im kommenden Monat scheinbar der USA SC die Nachfolge des Japan SC antritt.

 

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Falls dann noch Trump im Zuge der bervorstehenden US-Wahl auf China zugehen würde, wäre ich mit den vergangenen Investitionsentscheidungen zufrieden (wie hoch auch immer hierzu die Wahrscheinlichkeit ausfällt).

 

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In dieser Periode ist der Performanceunterschied mit - 3,55 % (CaE-Rebal. - 1,50 % / World/EM - 4,85 %) doch recht deutlich ausgefallen. Es scheint so, als wäre die Umstrukturierung des Depots eine gute Entscheidung gewesen.

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Ja moin,

 

was rappelt es heute wieder und gefühlt wird heißer gekocht denn je, doch nun zurück in die Vergangenheit (wie evtl. auch die USA ;))...

 

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Leider konnten die kleinen Unternehmen im US-Raum aufgrund der C19-Entwicklungen nicht ihre Route beibehaten, immerhin ist es noch ein kleines Plus geworden. Erfreulich ist jedoch, dass sich ebenfalls die Investments in die EM-Region ausgezahlt haben.

 

Wie bereits angekündigt habe ich nun meinen monatlichen Sparbetrag erhöht und das auf 1.000,00 €. Hiervon gehen nach Plan etwa 750,00 € in Aktien und 250,00 € aufs TG, vielleicht gibts hier und da mal auch ein Investment in Krypto, wobei ich diesbezüglich aktuell keine Not empfinde.

 

Da ich bereits lange vor hatte ETFs in der Höhe nachzukaufen, je nach dem wie sie sich in der Vorperiode verhalten haben, habe ich nun meiner Ansicht nach einen Sparbetrag erreicht, in dem ich mich an dieses Projekt heranwagen konnte, was ich auch schnurstracks umgesetzt habe.

 

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In die Berechnung der Nachkaufhöhe werden vier Werte berücksichtigt:

 

- Kursdifferenz t-30 (klassisches buntes Kursdifferenz-Chart)

- Kursdifferenz t-high (schwarzes Kursdifferenz-Chart)

- Kursdifferenz t-buy (graues Kursdifferenz-Chart)

- Differenz regionales Ist/Soll

 

Weiterhin dient t-30 als Hauptindikator, weshalb der Wert in vollem Umfang miteinfließt, solang dieser nicht positiv ist (dann wird er aus der Kalkulation entnommen). Die übrigen drei Werte tragen gewichtet zu einer finalen Kaufentscheidung bei (t-buy übrigens ausschließlich, solange sich ein WP seit dem letzten Kauf negativ verhalten hat). Die dahinterliegenden Gewichtungen basieren auf meinen Erfahrungeswerten und Neigungen (deshalb ist es sehr gut möglich, dass diese zukünftig angepasst werden).

 

Im Endeffekt war die Zielsetzung, dass das Tool entscheidet wie ich, jedoch zusätzlich weg von den vorher eingesetzten Fixbeträgen, Kaufsummen nach Performance vorgibt. Ein wenig Backtesting aufgrund der vergangenen Kaufentscheidungen hat zu der endgültigen Gewichtung geführt. Zusätzlich ist hinterlegt, dass kein Kauf kleiner als 100,00 € ausfallen darf. Aus diesem Grund fasst das Tool mittels vieler einzelner Iterationsschritte das vorhandene monatliche Budget zu einigen wenigen Käufen zusammen.

 

So kam es dazu, dass 174,99 € in den Nasdaq, 193,90 € in den Europe Momentum und 121,15 € in den Japan SC investiert wurde. Nanu, wo sind die 259,96 € für die europäischen SC abgeblieben? Leider konnte ich aufgrund unerwarteter Limitierungen seiten meines Brokers Flatex per Bankeinzug keine weiteren Käufe tätigen und musste auf Risiko gehen. Das hatte zur Folge, dass ich kurzfristig Geld aufs Broker-Konto überwiesen habe, was jedoch leider nicht rechtzeitig ankam und so ein Kauf ausblieb. Geschildertes macht mich auch jetzt noch leicht aggressiv, aber vielleicht bietet sich nochmal ein günstiger Nachkaufzeitpunkt und falls nicht werde ich trotzdem nichts daraus lernen und es allemal überleben. ^_^

 

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Mittlerweile dotieren sämtliche Wertpapiere über 1.000,00 €.

 

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Scheinbar sieht der Benchmark dieses Jahr im Zeitraum Mitte April bis heute kein Land und ich hoffe, dass das nun hinzugefügte Vorgehen selbiges auch zukünftig sicherstellt.

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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Ich habs nochmal etwas nachvollziehbarer versucht darzustellen. Im gleichen Stil werden die aufbereiteten Daten auch zukünftig vorzufinden sein.

 

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Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Good Morning Everyone,

 

zunächst zu meinen Schmerzen, dem aufgrund technischer Nichtigkeiten verpassten Kauf im Europe SC Bereich mit der am höchsten angesetzten Summe.

 

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(Kursdifferenz t-30)

 

Mittlerweile bin ich drüber hinweg, jedoch hatte mich innerhalb des Monats bei jedem Blick ins Depot diese Tatsache genervt und insgeheim wurde gehofft, dass der Kurs doch fallen mag, was gegenteilig der Fall war. Leider haben sich sämtliche übrigen Käufe in die schlechter performande Hälfte eingereiht. Keine Ahnung, wie sich im Verhältnis der Value-Faktor geschlagen hat, der Size-Faktor hat sich, bis auf Japan, zumindest überragend entwickelt. Und nun freie Fahrt voraus!

 

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Ersichtlich ist, dass aufgrund der durchgehend sämtlichen positiven Entwicklungen im vergangenen Monat der t-30-Faktor nicht in die Kaufentscheidung miteingegangen ist (sobald positiv = 0). Umso schwerer viel die regionale Verteilung ins Gewicht. Evtl. muss ich hier den hinterlegten Faktor etwas verringern, wobei es meiner Ansicht nach mehr Beobachtung benötigt. Ohne das neue Vorgehen hätte ich ziemlich sicher ausschließlich in Europe MF und Japan SC investiert, nun ist es dann doch zu Teilen anders gekommen. Die Entscheidung viel mir aufgrund des Tools sehr leicht.

 

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Auf dem TG-Konto befinden sich mit mittlerweile 16,52 % gut 2.790,00 € und es werden höchstwahrscheinlich, durch zwei außerplanmäßige Zahlungsströme, 2.000,00 bis 3.000,00 € hinzukommen. Deshalb habe ich auch wieder ein kleines Auge auf den Kryptomarkt geworfen, wobei hier für mich Geduld an erster Stelle steht (überhastet gekauft habe ich in der Vergangenheit oft genug und investiert bin ich ja bereits).

 

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Die Verteilung passt nun wieder halbwegs, wird natürlich aktuell aufgrund der relativ hohen Sparrate (5 % des WP-Depots) auch zukünftig stark volatil ausfallen.

 

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Das Depot hat sich im Verhältnis zum Benchmark mit + 9, 50 % gegenüber + 7,24 % super geschlagen. Mit der Gesamtrendite kann ich ehrlich gesagt bis auf die Aussage, dass mein Depot seit Mitte April vorne ist, weniger anfangen.

 

ENDSPURT!

 

Beste Grüße

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PapaPecunia
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vor einer Stunde von Ecke908090:

Auf dem TG-Konto befinden sich mit mittlerweile 16,52 % gut 2.790,00 € und es werden höchstwahrscheinlich, durch zwei außerplanmäßige Zahlungsströme, 2.000,00 bis 3.000,00 € hinzukommen. Deshalb habe ich auch wieder ein kleines Auge auf den Kryptomarkt geworfen, wobei hier für mich Geduld an erster Stelle steht (überhastet gekauft habe ich in der Vergangenheit oft genug und investiert bin ich ja bereits).

Hier würden mich Details interessieren, weil ich momentan ebenfalls überlege meinen über den Zielwert hinaus gewachsenen Giroanteil (ist halt November) in ein paar kleinere Kryptopositionen zu schieben. Mir geht es dabei eher darum breiter aufgestellt zu sein.

Allerdings habe ich mich mit Kryptos bisher eher halbherzig beschäftigt und keine aktive Erfahrung. Wenn du das aus deinem Thread heraushalten willst, dann gerne auch per PN!

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