Nerkas kleines Musterdepot

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Herzlich Willkommen liebe Leser des WPF,

 

ich möchte euch an dieser Stelle mein persönliches Musterdepot vorstellen. Ich erhoffe mir durch die Vorstellung meines Depots in Entwicklung rege Diskussionen und Gedankenanstöße, die ich vielleicht im Alleingang gar nicht bedacht hätte. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, deshalb darf auch gerne direkt und auf den Punkt kritisiert werden.

 

Doch erst einmal ein paar Worte zu meiner grundsätzlichen Strategie:

 

  • Mein Anlegehorizont beträgt knappe 20-30 Jahre. Das Geld, welches in dieses Musterdepot investiert wird, brauche ich nicht zum Bestreiten des Alltags.
  • Dieses Einzelaktien-Musterdepot wird neben einem klassischen WPF-ETF-Depot geführt. Warum? Weil mir das Investieren Freude bereitet. Natürlich sollte das Ziel zumindest eine gleichwertige Performance sein, doch am Ende "sammel" ich gerne Unternehmen und sehe es als Hobby, um auf dem neusten Stand zu bleiben.
  • Ich investiere in keine Unternehmen, die ich nach erster tiefgehender Recherche nicht verstehe. Unternehmen wie Snapchat beispielsweise sehe ich als kritisch und ich verstehe den Businessplan dahinter nicht ganz. Deshalb sind solche Investments eher ein No-Go.
  • Ob ein Unternehmen Dividenden bezahlt ist primär erst einmal zweitrangig. Eher stehen ein integeres Management, eine nachvollziehbare Philosophie und die grundsätzliche Qualität der Produkte im Vordergrund.
  • Ich versuche Unternehmen nach der Fundamentalanalyse zu bewerten. Intelligent Investor und etliche weitere Bücher lassen grüßen.
  • Small Caps werden nur in Angriff genommen, wenn ich in ihnen außergewöhnliche Chancen sehe. Volumen und Spekulationen sind Probleme mit denen ich mich zu wenig auskenne. 
  • Als ungefähres Ziel wird 1-2 Unternehmen pro Kategorie angepeilt. Die Kategorien sind unten in der Watchlist und im Depot aufgeführt.

 

Folgende Unternehmen stehen derzeit auf meiner Watchliste:

(in den folgenden Tagen folgen zu jeder Kategorie ausführlichere Erläuterungen)

 

Nicht zyklische Konsumgüter

  • ADM (Archer Daniels Midland)
  • Tyson Foods

 

Zyklische Konsumgüter

  • Auf der Suche

 

Finanzdienstleister

  • Blackrock

 

Energie/Versorger

  • Innogy

 

Industrie

  • Siemens
  • 3M

 

Gesundheitsbranche

  • AbbVie
  • Celgene
  • Gilead

 

Immobilien

  • Realty Income
  • Equinix Inc.
  • Digital Realty
  • CyrusOne

 

Rohstoffe/Chemie

  • BHP
  • Bayer

 

IT/Software

  • Amazon
  • Google
  • Apple
  • SAP

 

In meinem Depot (ist derzeit noch in der Entwicklung) sind derzeit:

(eine grafische Darstellung folgt noch)

 

Industrie

  • GE 

 

Zyklische Konsumgüter

  • Daimler

 

Rohstoffe

  • Exxon Mobil

 

Immobilien

  • Omega Health Investors

 

 

Eine detaillierte Analyse meiner Rendite folgt noch. Derzeit besteht das hauptsätzliche Problem, dass der Großteil meines Kapitals (in diesem Depot) in Daimler "gefangen" ist. War mein erster Aktienkauf und ist eine psychologische Hürde mich davon zu trennen, obwohl die Performance deutlich dafür sprechen würde.

 

 

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Was sind "knappe 20-30 Jahre"? Knappe 20? Oder knappe 30? Oder vor dem Schreiben nicht richtig nachgedacht?

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Zeit ist ein relatives Konzept... Ne, im Ernst: Da hätte "mindestens" deutlich besser gepasst als knapp. 

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Ich kann die Selektion der Kategorien nicht nachvollziehen und verstehe auch nicht die Auswahl der Unternehmen. Bitte mehr Details

 

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Du erhoffst Dir Feedback? Dann solltest Du erstmal selbst erläutern, warum Du in diese Unternehmen investieren willst. Alleine bei nicht zyklische Konsumgüter verstehe ich nicht, warum Du in Rohstofflieferanten investieren willst und nicht in Markenhersteller, die eine viel höhere Preissetzungsmacht haben. 

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vor 37 Minuten schrieb Tradeoff:

Ich kann die Selektion der Kategorien nicht nachvollziehen und verstehe auch nicht die Auswahl der Unternehmen. Bitte mehr Details

 

 

vor 24 Minuten schrieb Schildkröte:

Du erhoffst Dir Feedback? Dann solltest Du erstmal selbst erläutern, warum Du in diese Unternehmen investieren willst. Alleine bei nicht zyklische Konsumgüter verstehe ich nicht, warum Du in Rohstofflieferanten investieren willst und nicht in Markenhersteller, die eine viel höhere Preissetzungsmacht haben. 

 

Da kann ich Tradeoff und Schildkröte nur zustimmen. 

Und die Auswahl und Eingruppierung finde ich auch sehr merkwürdig.

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vor 7 Stunden schrieb Schildkröte:

Du erhoffst Dir Feedback? Dann solltest Du erstmal selbst erläutern, warum Du in diese Unternehmen investieren willst. Alleine bei nicht zyklische Konsumgüter verstehe ich nicht, warum Du in Rohstofflieferanten investieren willst und nicht in Markenhersteller, die eine viel höhere Preissetzungsmacht haben. 

 

Bevor wir uns über konkrete Einzelwerte unterhalten, solltest Du erstmal an Deiner Strategie feilen. Diesbezüglich ein paar Anregungen für Dich:

 

1.)

Nach welchen Kriterien darf ein Titel ins Depot?

(Minimalanforderungen, basierend auf Geschäftsmodell, Kennzahlen, Größe, ...?)

 

2.)

Wie werden Positionsgrößen gehandhabt?
(Maximalgewicht pro Titel? Unterschiedliche Größen basierend auf irgendwelchen Attributen wie Core/Satellite? Erfüllt Daimler diese Regel?)

 

3.)

Nach welchen Kriterien muss ein Titel aus dem Depot raus?
(Gar nicht = Buy&Hold? Bei Änderung der Bewertung? Bei Änderung der Perspektive des Geschäftsmodells?)

 

4.)

Gibt es eine definierte Anlagequote, oder darf der Cash-Anteil fluktuieren?
(Davon hängt ab, ob eine Aktie nur dann verkauft werden darf, wenn gleichzeitig eine bessere Alternative vorliegt) 

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Vielen Dank erst einmal für das Feedback bisher. Wie würde eine Kategorieeinteilung denn eurer Meinung nach aussehen? Und so wie ich verstanden habe, würde ich ADM und Tyson eher in die Kategorie Rohstoffe (stimmt, die Produkte sind Zyklen unterworfen) einstufen und Namen wie Nestlé oder Unilever in die Nicht-Zykler einordnen. Habe ich das soweit richtig verstanden?

 

Zu Schildkröte:

 

1. Die Kriterien sind: Ich muss das Unternehmen/Geschäftsmodell verstehen; die Kennzahlen sollten im Vergleich zur Branche zumindest gut aussehen (ich weiß, dass das GE in meinem Fall rausfällt); wenn Unternehmen sich im Turnaround befinden, muss eine klare Strategie dahinter zu erkennen sein; Large-Cap präferiert (Mid-Cap wäre aber auch möglich). Ich lese natürlich auch die Analysen verschiedener Autoren und versuche mir darauf ein Gesamtbild zu machen. Beispiel ADM: Ich gebe dem Unternehmen dort den "benefit of a doubt". Klar, historische Performance ist kein Indikator für zukünftige Leistung, ABER kann die Aussage über die Stabilität eines Unternehmens machen.

 

2. Da das Depot sich noch im Aufbau befindet, ist das Thema Positionsgrößen eher theoretischer Natur. Das Ziel sollte am Ende aber sein, dass kein Unternehmen mehr als 10% Anteil am Depot hält und keine Branche mehr als 15%. Wobei es bei "außergewöhnlichen Kaufmöglichkeiten" auch mal in einer Einzelposition bis zu 15% gehen kann. Der Positionsaufbau ist dabei, dass die maximale Positionsgröße nicht sofort eingekauft wird, sondern in zwei Schritten erreicht wird. Ich fühle mich dabei einfach wohler, wenn ich in zwei Schritten das Geld investiere statt in einem. Rational - und das weiß ich - ist das nicht.
Zu deiner Frage: Daimler erfüllt diese Kriterien nicht und ich überlege gerade aktiv das Downsizing von Daimler bin jedoch gerade in einem Depotübertrag.

 

3. Gar nicht schließe ich von vornherein aus. Bei einer Änderung der Fundamentaldaten durch unvorhergesehene Ereignisse; bei einer Bewertung (Kennzahlen), mit der ich mich nicht mehr 100% wohlfühle und auch bei einschneidenen Änderungen des Geschäftsmodells erfolgt eine Reevaluation (wie bei jedem Quartalsbericht auch). Normalerweise habe ich bei Unternehmen auch einen Ausstiegszeitpunkt im Kopf, sollte der Aktienkurs innerhalb eines halben Jahres um 20-25% steigen OHNE dass ich die Steigerung nachvollziehen kann. Deshalb ist Unilever auch gerade aus meiner Watchliste verschwunden. Nestlé ebenfalls. Ich habe schlicht nicht verstanden wo genau diese beiden Unternehmen diese reiche Bewertung "plötzlich" verdient haben.

 

4. In der Theorie kann eine Aktie auch verkauft werden, wenn nicht unmittelbar eine neue Aktie als Ersatz parat steht. Durch mein zweites Depot (ETF-Depot), welches im Volumen größer ist, ist die Angabe der Cashquote rein für dieses Depot schwer anzugeben. Auf das Gesamtdepot bezogen versuche ich folgende Aufteilung zu verfolgen: 20% Cash/Tagesgeld - 60% ETF - 20% Einzelaktien-Depot.

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Die erste Auswahl triffst du ja bereits mit der Auswahl der Kategorien - oder gehst du davon aus, damit alles im Depot zu haben? Sind also bspw. Logistikunternehmen dann in der Kategorie Industie und Touristik im zyklischen Konsum usw.?

 

Warum also hast du dich auf diese Branchen festgelegt? Welche Strategie steckt dahinter?

 

Oder täusche ich mich ganz und die Kategorien gelten eher als Überschriften sind aber beliebig? Weil nach deinen Kriterien könnte ja durchaus auch ein Logistikunternehmen dabei sein.

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vor 22 Minuten schrieb Tradeoff:

Die erste Auswahl triffst du ja bereits mit der Auswahl der Kategorien - oder gehst du davon aus, damit alles im Depot zu haben? Sind also bspw. Logistikunternehmen dann in der Kategorie Industie und Touristik im zyklischen Konsum usw.?

 

Warum also hast du dich auf diese Branchen festgelegt? Welche Strategie steckt dahinter?

 

Oder täusche ich mich ganz und die Kategorien gelten eher als Überschriften sind aber beliebig? Weil nach deinen Kriterien könnte ja durchaus auch ein Logistikunternehmen dabei sein.

 

Vielen Dank. Ich habe jetzt verstanden wo genau das Missverständnis entstanden ist. 

 

Die oben genannten Kategorien sind die Branchen, die ich mir bisher anschaue und angeschaut habe. Natürlich sind weitere Branchen eine Option (Logistik, Touristik etc...) nur die habe ich mir noch nicht angeschaut. Ich bin jedoch am Überlegen, ob so eine Kategorisierung der Unternehmen überhaupt sinnvoll ist oder zu sehr ein Tunneldenken forciert. 

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Mei, das sind grundliegend andere Ansätze... Man kann natürlich sagen, ich schau mir Branchen an und kaufe dann innerhalb der Branche was. So habe ich es verstanden gehabt. Dann ist es aber wichtig, nach welchen Kriterien man die Branche auswählt - und in diesem Fall würde ich dann gerne wissen, warum du dir gerade diese Branchen angesehen hast.

 

Oder der von dir beschriebene Ansatz ohne Kategorisierung. Dann können wir direkt in die Diskussion einsteigen, nach welchen Gesichtspunkten die Auswahl erfolgt. Das hast du zwar generisch beschrieben, aber ich erkenne keine klare Linie. Dir ist eine verständliches Geschäftsmodell wichtig, Kennzahlen sind wichtig, aber Turnaroundunternehmen sind schon auch ok, Fundamentalanalyse wird gemacht, aber was wird damit gemacht. 

 

Vielleicht mal anders: Was genau hat dich bewogen Amazon in deine Watchlist zu tun?

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Hallo Nerka,

vielen Dank für die Depotvorstellung.

 

Kurze Zwischenfragen:

Welches Klassifikationsschema benutzt du und warum?

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Also grundlegend erfolgt die Auswahl an möglichen Unternehmen wie folgt:

 

  1. Ich lese beispielsweise Wirtschaftsnachrichten, hier im Forum oder unterhalte mich über eine spezifische Branche und ziehe mir daraus die Inspiration eine Branche/ein Unternehmen genauer anzusehen.
  2. Ich überfliege den Wikipedia-Eintrag, ob ich das grundlegende Geschäftsmodell des Unternehmens überhaupt auf den ersten Blick nachvollziehen kann.
  3. Ich schaue mir Analysen zum Unternehmen an und versuche zu erfahren, ob das Unternehmen in letzter Zeit größere Schlagzeilen geschrieben hat.
  4. Ich schaue mir die Jahresberichte/Quartalsberichte der letzten 2-3 Jahre an und versuche mir einen Eindruck zu machen wie es grundsätzlich um das Unternehmen steht (Philosophie, Kennzahlen, Schuldenlast etc...)
  5. Morningstar und Vergleich der letzten 5 Jahre mit Wettbewerbern des Unternehmens im Fokus. Beispielsweise kam ich so durch GE auf 3M, Siemens, Philips und Emerson.
  6. Ich erstelle mir eine Excel-Tabelle und versuche die Kenndaten der Branche aufzuschreiben. Sollte ein Unternehmen abweichen (P/E, P/B, Schuldenlast, Vergleich zu historischen Werten), dann schaue ich mir dieses Unternehmen auch an.
  7. Eine ungefähre Einschätzung wie Makro-Trends das Geschäftsumfeld beeinflussen könnten

Wie man sieht startet es meist bei einem Unternehmen und breitet sich dann auf die Wettbewerber und die gesamte Branche aus mit ausführlicheren Analysen in die interessantesten Kandidaten. Die Einordnung in Branchen und Kategorien erfolgt erst zuletzt und ich verstehe warum das eine gewisse Konfusion erzeugt. Ich sehe persönlich das Geschäftsmodell, mögliche Turnaroundaten und die Fundamentalanalyse als Mittel eine Geschichte zu erzählen. Zusammengefasst muss die "Geschichte" hinter einem Unternehmen vorhanden sein, dass ich mich mit einem Unternehmen wohlfühlen kann. Schwierig in Textform zu beschreiben.

 

Beispiel Amazon:

 

Amazon empfinde ich weniger als Fundamentalkandidaten als eher als eine oben beschriebene interessante Geschichte. Die Ambition und Exekution der Geschäftsvision ist interessant. Der Einstieg in das Lebensmittelgeschäft beobachte ich mit Spannung, auch wenn ich einzelne Trends sehe, die mich etwas nachdenklich werden lassen. AWS dominiert zwar, aber die Margen sinken. Und Amazon ist darauf angewiesen, dass sie die Logistikseite der Rechnung auch komplett umsetzen können. Die Watchlist ist ja auch eher eine Ansammlung von Unternehmen, die die ersten Punkte bestanden haben und die mich interessieren. Ich hätte retrospektiv die Watchlist eventuell etwas erweitern sollen und nicht nur die Kandidaten aufführen mit denen ich mich zur Zeit am meisten beschäftige.

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Ich fasse nochmal zusammen: Du findest (zufällig) etwas, dass dich interessiert (Unternehmen / Branche). Wenn du das Geschäftsmodell verstehst, schaust du dir verschiedenste Berichte dazu an. Sollte immer noch alles okay sein, dann erstellst du einen kennzahlbasierten Benchmark, nimmst den Gewinner, schätzt die Zukunft der Branche erneut ein und bei grünem Licht willst du investieren.

 

Das Vorgehen ist generell ok, ich würde aber die Zukunft der Branche schon früher einschätzen (denke, dass machst du auch).

 

Wenn du wirklich einen Zeithorizont von 20-30 Jahren an die Investments anlegst (also jedes Investment solange halten willst), dann ist das Prognostizieren der Branchenentwicklung und der Unternehmensentwicklung das A&O.

 

Beispiel Innogy: 60% des Umsatzes stammt aus dem Netzbetrieb, 40% aus der Erzeugung regenerativer Energien. Netzbetrieb ist ein stark regulierter Bereich und der Trend im Energiemarkt geht in Richtung lokaler Stromerzeugung, der Stromverbrauch allgemein sinkt. Andererseits potentieller Höherverbrauch durch E-Mobilität - die potentiell aber auch durch H-Zellen bedroht sein könnte. H wird wohl eher außerhalb Europas produziert werden und braucht kein Stromnetz.
Innogy ist stark auf das Europageschäft fokussiert. Tendentielle Bedrohung durch Erzeugung von Wüstenstrom aus der Saharazone.
Insgesamt halte ich den Energie/Strommarkt für einen Markt, der in einem massiven Umbruch steckt. Ergo: Das Unternehmen, in das ich in diesem Bereich investieren würde, hätte ein Produkt von dem ich glaube, dass es den Markt damit aufrollen wird (kann bspw. sehr billigen H produzieren), dass nicht leicht kopiert werden kann (bspw. geschützte Technologie dafür).

 

Heißt also, dass man sehr viel mehr über die Branchenentwicklung im Allgemeinen und die Unternehmen im Besonderen wissen muss - was Recht aufwendig ist.

 

Dein Ansatz spricht für mich eher für ein dynamisches Portfolio, mit einem Zeithorizont der Investments von wenigen Jahren (man kann sich danach natürlich Entscheiden, dass Investment zu halten).

 

Noch eine kleine Anmerkung zu Amazon:

Für mich eines der gefährlichsten Investments zur Zeit. Cloud-Bereich finde ich zwar super (die sinkenden Margen spielen Amazon in die Hände, da Größe hier Trumpf ist), aber ansonsten haben ich den Eindruck, dass im Einzelhandel Amazon:

  • anfängt den Fokus zu verlieren und sich bspw. mit stationären Läden zu verzetteln. Das ist nicht ihre Kernkompetenz.
  • ein Geschäftsmodell hat, dass im Prinzip nicht schwer zu kopieren ist.
  • starke Konkurrenz durch deutsche Discounter bekommt.
  • viel Geld in den Lebensmittelbereich steckt, von dem ich persönlich Zweifel habe, dass er jemals wirklich ertragreich sein wird (das war er auch noch nie).
  • Eine so große Marktpenetration hat, dass organisches Wachstum in Zukunft schwer sein wird.

Dazu kommt dann die irre hohe Bewertung (basierend auf Wachstumsfantasien, die ich eben nicht teile) und die fehlenden Dividenden. Dadurch glaube ich nicht, dass ich in 20-30 Jahren das Unternehmen mehr wert ist als heute.

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Das ist weniger Investieren, mehr Wetten eingehen. Kann man machen, ich würde aber den Anteil am Gesamtportfolio auf geringe Werte begrenzen, z. B. maximal 5% oder 10% vom Gesamtportfolio. Das sollte hoffentlich reichen, um den Trieb zum Zocken zu befriedigen.

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Natürlich ist das investieren, was denn sonst? Das ganze Leben ist eine Wette. Es geht immer darum den Einsatz den Chancen anzupassen, sowie die Wahrscheinlichkeiten bestmöglich einzuschätzen.

 

Mir z.B. gehen ETFs wahnsinnig auf die Nerven, weil ein Haufen Zeug drin ist, dass ich gar nicht haben will. Ich kann dieses, "den Markt schlägst du eh nicht" nicht mehr hören. Natürlich schlägt man den. Das ist die Durchschnittsperformance von verschiedenen Aktien und Erwartungen. Einige performen besser, einige schlechter, einige werden vom Markt gehyped, einige vernachlässigt.

 

Verluste kann man natürlich auch begrenzen, bspw. schreibt ja Nerka, dass nur 20% ins Einzelwert Depot sollen. Zusätzlich maximal 15 % je Kategorie, also max. 3 % je Aktie. Bei nem Stopp-Loss auf bspw 20% Kursverlust sind wir bei 0,6% des Vermögens, die im Feuer stehen...

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Posted · Edited by tyr

vor 39 Minuten schrieb Tradeoff:

Natürlich ist das investieren, was denn sonst?

 

Hier ist kein Anlagekonzept ersichtlich, es wird scheinbar ach Bauchgefühl der Wahrnehmung eines Unternehmens durch einen privaten Laien-Kleinanleger ausgewählt. Was das mit Investieren zu tun hat erschließt sich mir nicht.

 

Genau so könnte man in Sportwetten, Lotto oder Roulette investieren nach deiner Vorstellung.

 

vor 39 Minuten schrieb Tradeoff:

Mir z.B. gehen ETFs wahnsinnig auf die Nerven, weil ein Haufen Zeug drin ist, dass ich gar nicht haben will.

 

Gut gemachte Finanzkonzepte sind oft langweilig und bedienen eben gerade keine Reize von "diese Unternehmen will ich haben, diese nicht".

 

Es geht in vielen (den meisten?) Fällen hier im Forum darum, überschaubare Haushaltsüberschüsse von Normalverdienern an zu legen. Mit diesen überschaubaren Überschüssen sollte man nicht der Gier nachgehen und nach Bauchgefühl zocken gehen, sondern diese eher nach einem langweiligen, aber wissenschaftlich sauber begründeten Anlagekonzept anlegen.

 

Ich sehe das nicht ganz so eng, ich denke, es kann helfen, den Zockertrieb mit einem kleinen Anteil von 5, maximal 10% des Portfolios aus zu leben, wenn dadurch die Chance steigt, dass man bei 90+% des Portfolios bei einem wissenschaftlich sauber fundierten Anlagekonzept bleibt.

vor 39 Minuten schrieb Tradeoff:

Bei nem Stopp-Loss auf bspw 20% Kursverlust sind wir bei 0,6% des Vermögens, die im Feuer stehen...

 

Wenn man maximal 20% Kursverlust bereit ist zu tragen sollte man gar keine Einzelwerte kaufen. Lese doch bitte https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

 

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vor 4 Stunden schrieb Tradeoff:

Ich fasse nochmal zusammen: Du findest (zufällig) etwas, dass dich interessiert (Unternehmen / Branche). Wenn du das Geschäftsmodell verstehst, schaust du dir verschiedenste Berichte dazu an. Sollte immer noch alles okay sein, dann erstellst du einen kennzahlbasierten Benchmark, nimmst den Gewinner, schätzt die Zukunft der Branche erneut ein und bei grünem Licht willst du investieren.

 

Das Vorgehen ist generell ok, ich würde aber die Zukunft der Branche schon früher einschätzen (denke, dass machst du auch).

 

Wenn du wirklich einen Zeithorizont von 20-30 Jahren an die Investments anlegst (also jedes Investment solange halten willst), dann ist das Prognostizieren der Branchenentwicklung und der Unternehmensentwicklung das A&O.

 

Heißt also, dass man sehr viel mehr über die Branchenentwicklung im Allgemeinen und die Unternehmen im Besonderen wissen muss - was Recht aufwendig ist.

 

Dein Ansatz spricht für mich eher für ein dynamisches Portfolio, mit einem Zeithorizont der Investments von wenigen Jahren (man kann sich danach natürlich Entscheiden, dass Investment zu halten).

 

Noch eine kleine Anmerkung zu Amazon:

Für mich eines der gefährlichsten Investments zur Zeit. Cloud-Bereich finde ich zwar super (die sinkenden Margen spielen Amazon in die Hände, da Größe hier Trumpf ist), aber ansonsten haben ich den Eindruck, dass im Einzelhandel Amazon:

  • anfängt den Fokus zu verlieren und sich bspw. mit stationären Läden zu verzetteln. Das ist nicht ihre Kernkompetenz.
  • ein Geschäftsmodell hat, dass im Prinzip nicht schwer zu kopieren ist.
  • starke Konkurrenz durch deutsche Discounter bekommt.
  • viel Geld in den Lebensmittelbereich steckt, von dem ich persönlich Zweifel habe, dass er jemals wirklich ertragreich sein wird (das war er auch noch nie).
  • Eine so große Marktpenetration hat, dass organisches Wachstum in Zukunft schwer sein wird.

Dazu kommt dann die irre hohe Bewertung (basierend auf Wachstumsfantasien, die ich eben nicht teile) und die fehlenden Dividenden. Dadurch glaube ich nicht, dass ich in 20-30 Jahren das Unternehmen mehr wert ist als heute.

Genau. Die Zusammenfassung ist absolut richtig. Der genaue Ablauf ist ja meist eher eine "fluide" und dynamische Sache.

 

Zeithorizont ist ja generell eine Angabe, die eher angibt wie lange man so ein Investment bereit wäre zu halten, wenn es zu keinen fundamentalen Veränderungen kommt. Zumindest verstehe ich dies so. Jährlich findet eine Neuevaluation der Unternehmen statt und es wird neu entschieden, ob ich dieses Investment weiterhin tragen kann. Auch aus psychologischer Sicht. Bei welchem Unternehmen kann man wirklich mit 100% Sicherheit behaupten, dass man das für 30 Jahre halten will? Und wäre das ohne Neuevaluation nicht fahrlässig?

 

Amazon ist ein faszinierendes Unternehmen. Wie gesagt: Wenn die ihren Plan umsetzen können, dann können die einen Teil des Millardenmarktes "Lebensmittel" einnehmen. Auch Logistik und Pharmazie sind mögliche Ziele. Aber es stimmt... Viele Stolpersteine sind auf dem Weg und bei der "Auf Kante" genähten Finanzplanung kann schon einmal schnell eine längere Rezession zum echten Problem werden.

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vor 1 Stunde schrieb tyr:

 

Hier ist kein Anlagekonzept ersichtlich, es wird scheinbar ach Bauchgefühl der Wahrnehmung eines Unternehmens durch einen privaten Laien-Kleinanleger ausgewählt. Was das mit Investieren zu tun hat erschließt sich mir nicht.

 

Genau so könnte man in Sportwetten, Lotto oder Roulette investieren nach deiner Vorstellung.

 

 

Gut gemachte Finanzkonzepte sind oft langweilig und bedienen eben gerade keine Reize von "diese Unternehmen will ich haben, diese nicht".

 

Es geht in vielen (den meisten?) Fällen hier im Forum darum, überschaubare Haushaltsüberschüsse von Normalverdienern an zu legen. Mit diesen überschaubaren Überschüssen sollte man nicht der Gier nachgehen und nach Bauchgefühl zocken gehen, sondern diese eher nach einem langweiligen, aber wissenschaftlich sauber begründeten Anlagekonzept anlegen.

 

Ich sehe das nicht ganz so eng, ich denke, es kann helfen, den Zockertrieb mit einem kleinen Anteil von 5, maximal 10% des Portfolios aus zu leben, wenn dadurch die Chance steigt, dass man bei 90+% des Portfolios bei einem wissenschaftlich sauber fundierten Anlagekonzept bleibt.

 

Wenn man maximal 20% Kursverlust bereit ist zu tragen sollte man gar keine Einzelwerte kaufen. Lese doch bitte https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

 

Ich entschuldige mich im Voraus für die beiden Beiträge. Ich hab das Bearbeitungssystem hier im Forum nicht ganz durchschaut.

Und was genau wäre jetzt ein sinniges Anlagekonzept? Machen wir uns doch nichts vor: Als Privatanleger konkurriert man mit institutionellen Anlegern mit einer Horde hochbezahlter Analysten und Algorithmen. Glaube ich, dass ich diese auf Dauer schlagen kann? Nein, habe ich aber auch nie behauptet. Die Auswahl von Aktien ist ebenso eine Sache für sich. Witzige Experimente weisen darauf hin, dass das werfen von Dartpfeilen zu besseren Ergebnissen führt als das gezielte Auswählen von Unternehmen. Wäre also einen Affen oder eine Katze zu akquirieren ein valides Finanzkonzept? Gibt es solche dartswerfenden Tiere im allgemeinen Zoogeschäft? Was ist denn dein Finanzkonzept? 

 

Und natürlich kann man hier in jedes Musterdepot gehen und erklären, dass das wissenschaftlich validere Konzept der marktbreite ETF ist. Warum sollte man was anderen versuchen? Man kann den Markt über lange Zeit sowieso nicht schlagen. Das ist ja auch der Grund warum ich von meinem in Aktien investierten Geld nur 25% in das Einzeldepot fließen lasse. Wenn man nun noch den Immobilien- und Rentenanteil rausrechnet ist das noch einmal bedeutend weniger. Nun investiere ich ja auch nicht in kleine Zockerklitschen, sondern in Namen wie Exxon, GE, Daimler und OHI. Natürlich können auch solche Unternehmen 50% an Wert verlieren. Aber sollte das der Fall sein ist ein vernachlässigbar kleiner Anteil meines Portfolios in Bedrängnis. Kann ich damit leben? Ich glaube schon. 

 

Und wie bereits im Eingangspost beschrieben: Ich sehe das auch in gewisser Hinsicht als Hobby. Ich möchte den Index nicht schlagen, ich möchte aber auch nicht dem Index zu weit hinterherhinken. Sollte das jedoch der Fall sein, so habe ich am Ende doch einiges auch zu makroökonomischen Trends gelernt. Ist zwar schade, um die paar entgangenen Euros, aber so ist das Leben.

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vor 2 Minuten schrieb tyr:

Und wo genau hat das meine Frage beantwortet? Wurde überhaupt gelesen, dass ein Großteil meines Portfolios in einem klassischen ETF-Depot läuft? 

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Kritik hier langsam eher zum Grundsatzthema ausartet, ohne die Nachfrage, ob ich denn schon einen sicheren Anteil am Portfolio besitze (ja), ob ich mir den Risiken eines Einzelaktieninvestments bewusst bin (ja) und ob ich dem Leitfaden, den du so nett verlinkt hast, gelesen habe (ja).

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Posted · Edited by tyr

vor 29 Minuten schrieb Nerka:

Und natürlich kann man hier in jedes Musterdepot gehen und erklären, dass das wissenschaftlich validere Konzept der marktbreite ETF ist. Warum sollte man was anderen versuchen? Man kann den Markt über lange Zeit sowieso nicht schlagen.

 

Wenn du die Erkenntnis schon hast reicht es ja, den Zockertrieb mit Kleinbeträgen aus zu leben und ein paar Spielpositionen aus Einzelaktien, strukturierten Produkten ohne Nachschusspflicht o.ä. auf zu bauen. Deutlich weniger als 25% deines Portfolios. Ich würde an deiner Stelle lieber 5% deines Portfolios damit stellen und dann regelmäßig die Performance mit einer Benchmark wie z. B. MSCI ACWI vergleichen. Und dabei den Overconfidence Bias im Bewusstsein behalten, wenn es eine Weile gut lief mit den Einzelwerten.

vor 18 Minuten schrieb Nerka:

Und wo genau hat das meine Frage beantwortet? Wurde überhaupt gelesen, dass ein Großteil meines Portfolios in einem klassischen ETF-Depot läuft? 

 

Das ist die Antwort: keine 25% Zockeranteil aus nach Gefühl ausgesuchten Einzelaktien eingehen, sondern dieses oben verlinkte sauber begründete Konzept umsetzen. Ich empfehle dir noch dazu, um den Zockertrieb im Zaum zu halten 5%, maximal 10% in Einzelwerte, alternative Anlagen o.ä. zu investieren. Nicht mehr.

 

Ja, langweilig. Ich weiß. Genau diese Langweiligkeit zeichnet sinnvolle Anlagekonzepte oft aus. Das ist kein Makel. Geldanlage sollte keine Spieltriebe befriedigen. Wenn du das willst: dafür gibt es Kartenspiele, sportliche Wettkämpfe, Schach, was auch immer... Zocke wenn dann mit Kleinstbeträgen, nicht mit ernsthaften Anteilen an deinem Vermögen. Du hast nur ein Anlegerleben, man kann nicht wieder von vorne anfangen und die Zeit zurück drehen, wenn das Zocken in größerem Stil (25% deines Portfolios) gründlich schief gegangen ist.

 

Hast du schon einmal mehrere Monats-Nettoeinkommen oder besser ein Jahreseinkommen an der Börse verloren? Nein? Wenn noch nicht: dann lasse lieber die Finger von Einzelwerten. Du kennst deine persönliche Risikotoleranz dann noch nicht.

 

Ich möchte dir noch weitere Literatur an's Herz legen: https://www.etf.com/docs/IfYouCan.pdf Das Dokument wäre die etwas ausführlichere Variante von den FAQs hier im Forum. Noch besser: das Buch "Genial einfach investieren" von Prof. Weber lesen: https://www.arero.de/downloads/#c577 

 

Vielleicht reicht aber schon das IfYouCan.pdf

 

Und bitte folgendes lesen. Warum wird dieser wunderbare Thread nur immer wieder ignoriert? https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

 

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Okay... Da du es scheinbar zum wiederholten Male erfolgreich überlesen hast, werde ich es wiederholt versuchen zu erklären:

 

Ich besitze ein Depot, dort investiere ich in Aktien und ETFs. Die Allokation dort ist wie folgt:

 

Zitat

Auf das Gesamtdepot bezogen versuche ich folgende Aufteilung zu verfolgen: 20% Cash/Tagesgeld - 60% ETF - 20% Einzelaktien-Depot.

 

Nun wären das vom Depot, wenn man den Cash-Anteil rausrechnet, 25%. Da ich jedoch auch anderweitig investiert bin (hätte man ja fragen können), also auch in Festgeld (sehe ich nicht als "Cash" durch die Zeitbindung), Renten und Immobilien investiert bin, ist der Anteil natürlich weniger als 25%. Hätte man wie gesagt, bevor man mit erhobenen Finger Lehrstunden erteilt, auch einfach fragen können.

 

Und ich widerspreche hier in gewisser Weise, dass es eine gute Gangart ist, in Musterdepots Leuten die Standpauke zu halten wie viel besser und sinniger ETFs doch sind. Ich habe keinen Thread eröffnet mit dem Titel "Helft mir! Ich habe xy Euro zur Verfügung". Ich habe ein Musterdepot erstellt, um Finanzentscheidungen im Einzelaktien-Depot zu besprechen. Aber vielen Dank für die Vorschläge. Ich weiß, dass diese fürsorglich und nett gemeint sind.

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Posted · Edited by tyr

vor 6 Minuten schrieb Nerka:

Okay... Da du es scheinbar zum wiederholten Male erfolgreich überlesen hast, werde ich es wiederholt versuchen zu erklären:

 

Ich habe es gelesen. 25% Zockeranteil in deinem Portfolio halte ich für viel zu viel. Das habe ich nun schon mehrfach geschrieben! Glaube mir, dass ich das nicht ignoriere, sondern bewusst schreibe.

 

Und ich habe immer noch nicht den Eindruck, dass du folgenden Thread nicht gelesen hast:

 

 https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

 

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vor 4 Stunden schrieb tyr:

 

Ich habe es gelesen. 25% Zockeranteil in deinem Portfolio halte ich für viel zu viel. Das habe ich nun schon mehrfach geschrieben! Glaube mir, dass ich das nicht ignoriere, sondern bewusst schreibe.

Und ich habe immer noch nicht den Eindruck, dass du folgenden Thread nicht gelesen hast:

 

 https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

 

 

Oh und was lese ich in dem verlinkten Thread fett geschrieben in #1

"Hat man allerdings die Eigenschaft, die Outperformer von morgen zu identifizieren, so ist Diversifikation natürlich absolut schädlich, weil man dann sicher beim Einheitsbreit Marktrendite landen wird"

 

Und nur wer sich das zutraut wird in Einzelwerte investieren. Also ich könnte (tuhe es aber nicht) mit einer Quote 75% Aktien-ETF Depot und 25% Einzelaktien sehr gut leben.

Also fang einfach mal an, learning by doing.

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