Asset Allokation - Vorschläge für RK1 & RK2

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159 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

bisher herrschte in meinen Finanzen viel Chaos und Willkür :D

 

Zum Jahreswechsel möchte ich nun alles mal sauber aufsetzen. Der Plan ist bei den klassischen 20/10/70 für RK1/RK2/RK3 zu bleiben.

 

In RK1 wäre ein Teil Cash als Reserve angesacht. Insgesamt gilt es zunächst rund 70.000 € zu verteilen.

Weiterhin hatte ich für RK1 noch den ComStage iBOXX EUR Liquid Sovereigns Diversified Overall TR UCITS ETF (Euro Staatsanleihen) im Auge.

Kann man das so bei der aktuellen Zinssituation empfehlen?

 

Bei RK2 bin ich etwas verunsichert, da hier ja üblicherweise Unternehmensanleihen oder EM Staatsanleihen genannt werden.

Bsp: iShares J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond UCITS ETF oder iShares Euro High Yield Corporate Bond UCITS ETF

Dann hatte ich irgendwo im Forum mal gelesen, dass RK2 zur Zeit nicht viel Sinn macht. Wie seht ihr das?

Soll ich das evtl weglassen und dafür RK1 auf 30% aufblähen? Die Positionen sind ja bei meinem Kapital ohnehin nicht so groß...

 

Für RK3 plane ich eine Mischung aus einem 3er ETF-Weltdepot und ein paar Einzelaktien.

 

Habt Ihr mir evtl ein paar gute Tip? Ich bin in der ganzen Anleihe-Thematik nicht sehr gut.

 

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 23 Minuten schrieb Micha_R:

 

 

Zum Jahreswechsel möchte ich nun alles mal sauber aufsetzen. Der Plan ist bei den klassischen 20/10/70 für RK1/RK2/RK3 zu bleiben.

 

 

 

Wer sagt das?

Hilfreich wäre eine klassische Themeneröffnung ;)

https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-für-die-themeneröffnung/

 

 

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Geschrieben

Warum die 201te Themeneröffnung, auf die dann immer wieder die gleichen Protagonisten die immer gleichen Meinungen absülzen? Da könnte der TO besser etwas im Forum lesen.

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Geschrieben

Na, dann sülze ich mal ab :rolleyes:

 

vor 31 Minuten schrieb Micha_R:

In RK1 wäre ein Teil Cash als Reserve angesacht. Insgesamt gilt es zunächst rund 70.000 € zu verteilen.

Weiterhin hatte ich für RK1 noch den ComStage iBOXX EUR Liquid Sovereigns Diversified Overall TR UCITS ETF (Euro Staatsanleihen) im Auge.

Kann man das so bei der aktuellen Zinssituation empfehlen?

Sind die 70.000 für "RK1" vorgesehen oder ist das die Gesamtsumme? Eigentlich egal. Ich würde Tagesgeld oder kurzlaufendes Festgeld wählen. Wenn du besser damit schlafen kannst: auf zwei Banken aufteilen.

 

vor 31 Minuten schrieb Micha_R:

Bei RK2 bin ich etwas verunsichert, da hier ja üblicherweise Unternehmensanleihen oder EM Staatsanleihen genannt werden.

Manche zählen auch offene Immobilienfonds zu "RK2". Mit dem Wertgrund Wohnselect hätte man (bzw. habe ich) in den letzten zwei Jahren ein Plus von ca. 18% machen können. Mit Klassikern wie Hausinvest, Grundbesitz Europa etc. liegt man vermutlich auch noch oberhalb der Inflationsrate.

 

Was genau in die "RK2"-Schublade gehört, scheint "Geschmachkssache" zu sein.

 

vor 31 Minuten schrieb Micha_R:

Für RK3 plane ich eine Mischung aus einem 3er ETF-Weltdepot und ein paar Einzelaktien.

Wenn die Einzelaktien deinen Spieltrieb befriedigen sollen: mach es...

 

vor 31 Minuten schrieb Micha_R:

Habt Ihr mir evtl ein paar gute Tip? Ich bin in der ganzen Anleihe-Thematik nicht sehr gut.

Dann lies "Anleihen für Dummies" und "ETF-Depot aufbauen" (dort dann den Anleihenteil)

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 26 Minuten schrieb Ramstein:

Warum die 201te Themeneröffnung, auf die dann immer wieder die gleichen Protagonisten die immer gleichen Meinungen absülzen? Da könnte der TO besser etwas im Forum lesen.

 

Würde heißen, es ist alles gesagt, alle Fragen beantwortet,

außer Rumgesülze, Selbstbeweihräucherung, Egobefriedigung und Frustabbau ist nichts mehr zu erwarten.

Provokante Frage:

Wäre es da nicht sinnvoller dieses Unterforum oder das ganze WPF aufzulösen?

 

PS Natürlich bin ich als überzeugter Rumsülzer nicht dieser Meinung

 

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Geschrieben

vor 53 Minuten schrieb pillendreher:

 

Wer sagt das?

Hilfreich wäre eine klassische Themeneröffnung ;)

https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-für-die-themeneröffnung/

 

 

 

Sorry, dann will ich mal....

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Früher viel getraded. Aktien, fonds, Zertifikate, optionen, Mini-Futures,...

Die letzten 6 Jahre habe ich mich nicht mehr drum gekümmet, daher fehlen mir aktuelle Infos.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

4500 € - DB X-TRACKERS II EMERGING MARKETS USD BOND UCITS ETF - 1C EUR ACC H

Die Papiere wollte ich eigentlich verkaufen, da es da wohl günstigere Alternativen gibt.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Gelegentliches überprüfen der Geldanlage und evtl. Re-balacing ist OK.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Bin Risikobereit, kann Verluste aussitzen. Augenmerk liegt auf Redite, aber auch auf Sicherheit in Form von vernünftigen Papieren. Optionen, Futures o.ä. will ich nicht mehr.

 

Optionale Angaben:

 

1. Alter -> 46

2. Berufliche Situation -> In unbefristetes Anstellung

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? -> Mit ca. 13.500€ Allianz Aktien bereits fast ausgeschöpft

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht - passiv

 

Über meine Fondsanlage

 

Pflichtangaben:

 

1. Anlagehorizont

Bis es zur Führente reicht ^_^ Ziel ist Alter 60 - 62

 

2. Zweck der Anlage

Altervorsorge

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Aus dem Gesamtkapital von 70.000€ (inkl. Bestand) den Rest anlegen als Einmalanlage.

Sicher kommen aber Quartalsweise weitere Beträge dazu. Würde das aber manuell in größeren Summen dann anlegen.

 

4. Anlagekapital:

70.000€ initial für alle Assetklassen.

 

vor 38 Minuten schrieb tyr:

 

Gab es schonmal. Dort weiter zu schreiben ist scheinbar nicht erwünscht...

 

 

 

Konnte mich gar nicht mehr daran erinnern... :thumbsup:

 

vor 37 Minuten schrieb odensee:

Na, dann sülze ich mal ab :rolleyes:

 

Sind die 70.000 für "RK1" vorgesehen oder ist das die Gesamtsumme? Eigentlich egal. Ich würde Tagesgeld oder kurzlaufendes Festgeld wählen. Wenn du besser damit schlafen kannst: auf zwei Banken aufteilen.

 

Manche zählen auch offene Immobilienfonds zu "RK2". Mit dem Wertgrund Wohnselect hätte man (bzw. habe ich) in den letzten zwei Jahren ein Plus von ca. 18% machen können. Mit Klassikern wie Hausinvest, Grundbesitz Europa etc. liegt man vermutlich auch noch oberhalb der Inflationsrate.

 

Was genau in die "RK2"-Schublade gehört, scheint "Geschmachkssache" zu sein.

 

Wenn die Einzelaktien deinen Spieltrieb befriedigen sollen: mach es...

 

Dann lies "Anleihen für Dummies" und "ETF-Depot aufbauen" (dort dann den Anleihenteil)

 

Die 70k sind die Gesamtsumme. Eurpäische Staatsanleihen sind für RK1 also für dich nicht 1. Wahl?

 

Immobilienfonds wollte ich eigentlich nicht. Besitze bereits ein eigene Wohnung und irgendwann kommt da evtl noch etwas per erbschaft hinzu. Immos sind damit ausreichend berücksichtigt finde ich.

 

"Spieltrieb" würde ich die Einzelaktien nicht nennen. Möchte einfach ein paar aus meiner Sicht gute Papiere noch beimischen.

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vor 3 Minuten schrieb Micha_R:

Die 70k sind die Gesamtsumme. Eurpäische Staatsanleihen sind für RK1 also für dich nicht 1. Wahl?

So sehe ich es.

 

vor 3 Minuten schrieb Micha_R:

Immobilienfonds wollte ich eigentlich nicht. Besitze bereits ein eigene Wohnung und irgendwann kommt da evtl noch etwas per erbschaft hinzu. Immos sind damit ausreichend berücksichtigt finde ich.

Wenn das so ist: leuchtet ein. Lass sie weg.

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vor 57 Minuten schrieb Micha_R:

 

Immobilienfonds wollte ich eigentlich nicht. Besitze bereits ein eigene Wohnung und irgendwann kommt da evtl noch etwas per erbschaft hinzu. Immos sind damit ausreichend berücksichtigt finde ich.

 

 

Eine eigene Immobilie hat nichts mit "Investieren" in Immobilien zu tun. Völlig andere Baustelle. Damit hängt deine Argumentation etwas...

 

(Abgesehen davon, dass ich Immobilien für nicht unbedingt nötig halte.)

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Am 22.11.2017 um 21:17 schrieb donkey_63:

Eine eigene Immobilie hat nichts mit "Investieren" in Immobilien zu tun. Völlig andere Baustelle. Damit hängt deine Argumentation etwas...

Inwiefern?

 

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Geschrieben

Am 22.11.2017 um 21:17 schrieb donkey_63:

 

Eine eigene Immobilie hat nichts mit "Investieren" in Immobilien zu tun. Völlig andere Baustelle. Damit hängt deine Argumentation etwas...

 

(Abgesehen davon, dass ich Immobilien für nicht unbedingt nötig halte.)

 

Eine eigene (schuldenfreie !) Immobilie ist eine eigene Anlageklasse und natürlich ein Investment. Entweder man bezieht aus ihr Einkünfte aus Vermietung oder man spekuliert auf den Wertzuwachs des Grund & Bodens.

Natürlich nicht wenn sie in der Walachei liegt oder zu 100% fremdfinanziert ist .:D

Im Einkauf liegt der Gewinn. Zu teuer gekaufte Aktien sind auch ein schlechtes Geschäft.

 

Man braucht tatsächlich nicht jede Anlageklasse abzudecken. Das ist aber auch viel Geschmackssache.

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben

Immobilie ist definitiv nicht in meinem Fokus.

 

Wohne selbst in der eigenen Wohnung, welche zwar noch zu ca. 60% der Bank gehört, aber sehr günstig erworben und finanziert wurde, daher für mich voll OK!

 

Weiterhin sind in der Familie weitere Immobilien vorhanden, die irgendwann zum Teil auf mich übergehen und das, wo ich kein großer Fan von Immobilien als Anlage bin :D

 

Was mich interessiert sind eher Eure Einschätzungen zu RK1 und RK2 und was ihr da so zur Zeit macht.

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vor 4 Minuten schrieb Micha_R:

...

Was mich interessiert sind eher Eure Einschätzungen zu RK1 und RK2 und was ihr da so zur Zeit macht.

Investiere in RK0 und zahle Deine Schulden zurück. Das bringt deutlich mehr als RK1 und ist weniger riskant.

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Geschrieben

vor 16 Minuten schrieb Micha_R:

 

Wohne selbst in der eigenen Wohnung, welche zwar noch zu ca. 60% der Bank gehört, aber sehr günstig erworben und finanziert wurde, daher für mich voll OK!

 

 

 Was willst du denn mit RK 1 oder RK 2 wenn du noch Schulden hast ?  

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Geschrieben

Du kannst auch die 40 % deiner Immobilie -welche nicht der Bank gehören- zum RK 2 zählen.

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Geschrieben · bearbeitet von donkey_63

vor 4 Stunden schrieb Joseph Conrad:

 

Eine eigene (schuldenfreie !) Immobilie ist eine eigene Anlageklasse

 

Ist was völlig anderes als in Immobilien-Fonds zu investieren.

Eine einzelne Immobilien ist ein Klumpenrisiko (und zwar für 90% der Besitzer ein ziemlich hohes).

Null diversifiziert.

 

 

 

 

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Geschrieben

vor 9 Stunden schrieb donkey_63:

 

Ist was völlig anderes als in Immobilien-Fonds zu investieren.

Eine einzelne Immobilien ist ein Klumpenrisiko (und zwar für 90% der Besitzer ein ziemlich hohes).

Null diversifiziert.

 

 

 

 

 

Anders aber trotzdem eine Anlageklasse. Klumpenrisiko hin oder her. Hat nicht ein junger Mensch, dem oft empfohlen wird 80% in Aktien zu gehen, auch ein Klumpenrisiko in dieser Anlageklasse ? Haben nicht Immobilienfonds, von denen ich sehr wenig halte, ganz eigene systemische Risiken ? Zeitweilig Klumpenrisiken einzugehen finde ich durchaus statthaft. Wenn das Haus bis spätestens Fünfzig abgezahlt ist kann man ja in andere Assetklassen investieren. 

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor einer Stunde schrieb Joseph Conrad:

 

Anders aber trotzdem eine Anlageklasse. Klumpenrisiko hin oder her. Hat nicht ein junger Mensch, dem oft empfohlen wird 80% in Aktien zu gehen, auch ein Klumpenrisiko in dieser Anlageklasse ? Haben nicht Immobilienfonds, von denen ich sehr wenig halte, ganz eigene systemische Risiken ? Zeitweilig Klumpenrisiken einzugehen finde ich durchaus statthaft. Wenn das Haus bis spätestens Fünfzig abgezahlt ist kann man ja in andere Assetklassen investieren. 

 

Gruß

Joseph

 

Offene Immobilienfonds streuen idR über viele Objekte, diese werden von Fachleuten geplant, gebaut und bewirtschaftet und die Fondsanteile sind mit geringen Beträgen für Privatanleger investierbar, ohne  Kredithebel. Theoretisch wohl die bessere Wahl für viele Privatanleger für Immobilien im Vergleich zum Kauf von Einzelobjekten auf Kredit.

 

Die Realität ist aber eine andere, bis in die höchsten Vermögensdezile ist das Immobilieneigentum am Hauptwohnsitz das hauptsächliche Realvermögen, Finanzvermögen sind hauptsächlich Bankeinlagen, siehe eingebundene Grafik und verlinkte PDF-Datei: https://www.wertpapier-forum.de/topic/52172-fondsgebundene-rente-fr10-bei-der-„alte-leipziger“-meinungen/?page=3#comment-1110227

 

Nur die obersten Vermögensdezile leisten sich nennenswert riskante Finanzanlagen neben dem Immobilieneigentum und Bankeinlagen.

 

Diversifikation findet also kaum statt.

 

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Geschrieben · bearbeitet von donkey_63

vor 7 Stunden schrieb Joseph Conrad:

 

Anders aber trotzdem eine Anlageklasse. Klumpenrisiko hin oder her. Hat nicht ein junger Mensch, dem oft empfohlen wird 80% in Aktien zu gehen, auch ein Klumpenrisiko in dieser Anlageklasse ? Haben nicht Immobilienfonds, von denen ich sehr wenig halte, ganz eigene systemische Risiken ? Zeitweilig Klumpenrisiken einzugehen finde ich durchaus statthaft. Wenn das Haus bis spätestens Fünfzig abgezahlt ist kann man ja in andere Assetklassen investieren. 

 

Gruß

Joseph

 

a) Wer investiert nur in Aktien? Wenn man den Ratschlägen hier im Forum folgt, wohl eher nicht.

    Ausserdem gibt es Sparkonten, Anleihen, Digitale Assets, Alternative Investments, Faktor Investing um innerhalb diverser Klassen zu diversifizieren (Faktoren wurden ja nicht nur für Aktien identifiziert)...

 

b) Eine einzelne Immobilie ist keine Investition in die Anlageklasse Immobilien, und wenn eine sehr schlechte gemessen am Risiko.

 

c) "Abbezahlt bis 50": du meinst in diesem Satz wohl eher falls, nicht wenn.

 

Immobiien sind in den meisten Fällen mit grossen Hebeln fremdfinanziert, wobei die Rendite gegen 0 geht. Sagt zumindest Kommer.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von donkey_63
Ergänzung

vor 6 Stunden schrieb tyr:

Die Realität ist aber eine andere, bis in die höchsten Vermögensdezile ist das Immobilieneigentum am Hauptwohnsitz das hauptsächliche Realvermögen, Finanzvermögen sind hauptsächlich Bankeinlagen, siehe eingebundene Grafik und verlinkte PDF-Datei: https://www.wertpapier-forum.de/topic/52172-fondsgebundene-rente-fr10-bei-der-„alte-leipziger“-meinungen/?page=3#comment-1110227

 

Nur die obersten Vermögensdezile leisten sich nennenswert riskante Finanzanlagen neben dem Immobilieneigentum und Bankeinlagen.

 

Diversifikation findet also kaum statt.

 

 

Ich vermute, dies ist auf Deutschland bezogen?

 

Aber eben wie du sagst: "Börsianer" werden dann die genannt. die "an der Börse" sind. Für viele ein zu heisses Pflaster! Telekon und so. Dann lieber Sparbuch und Haus oder so. Äh, und natürlich die obligatorische Lebensversicherung. Weil Rendite! Wenn es nicht so traurig wäre.

 

Danke für die Links!

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Peter23

vor 22 Stunden schrieb Micha_R:

Wohne selbst in der eigenen Wohnung, welche zwar noch zu ca. 60% der Bank gehört, aber sehr günstig erworben und finanziert wurde, daher für mich voll OK!

Hast Du denn Sondertilgungen und möglich Erhöhungen des Tilgungssatzes schon voll ausgeschöpft? Es gilt nämlich erstmal tilgen dann investieren.

vor 21 Stunden schrieb voc:

Du kannst auch die 40 % deiner Immobilie -welche nicht der Bank gehören- zum RK 2 zählen

Die Nettosicht finde ich hier nicht zielführend. Die Immobilie gehört zu 100% in RK2, aber er ist eben (insgesamt) nicht nur mit EK unterwegs sondern hat noch Fremdkapital aufgenommen. Ich würde dementsprechend das eher wie eine Bankbilanz sehen, d.h. Aktiva und Passiva trennen und nicht netto betrachten. Schließlich wäre es ansonsten auch komisch, dass durch Tilgung plötzlich der Immobilienanteil des Portfolios wächst, obwohl tilgen ja eigentlich die sicherste Anlage überhaupt ist (sowas wie RK0). Außerdem würde bei einer 10% EK Finanzierung einer Immobilie immer noch die 10% RK2 ausgewiesen. Das würde aber dem insgesamt sehr riskanten Gesamtkonstrukt kaum gerecht werden.

 

Auf der anderen Seite muss man dann aber natürlich zwei Risiken betrachten:

  • Aktivseite: (Immobilien, Aktien, Anleihen etc.)
  • Passivseite: (nicht alles EK)

 

Hier ist es ja üblich, dass auf eine 100% EK Finanzierung geschworen wird und daher gibt es natürlich wenig Infos dazu, was ein angemessener Fremdkapital-Anteil sein könnte bzw. wie dieses Risiko auf der Passivseite zu betrachten ist.

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 1 Stunde schrieb donkey_63:

 

Ich vermute, dies ist auf Deutschland bezogen?

 

Aber eben wie du sagst: "Börsianer" werden dann die genannt. die "an der Börse" sind. Für viele ein zu heisses Pflaster! Telekon und so. Dann lieber Sparbuch und Haus oder so. Äh, und natürlich die obligatorische Lebensversicherung. Weil Rendite! Wenn es nicht so traurig wäre.

 

Danke für die Links!

 

 

 

Für Deutschland passen die Angaben, dies lässt sich mit jeder Vermögensstatistik der deutschen Bundesbank bestätigen.

 

Ich habe jedoch Hoffnung, dass ETFs zunehmend die neue kapitalbildende Lebensversicherung werden können, so viel wie in den Medien darüber geschrieben wird.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Micha_R

Was ds tilgen der Schulden im Gegensatz zum anlegen angeht kann man vermutlich geteilter Meinung sein. Der Zinssatz beträgt knapp 2% und ich tilge bereits mit 3-4%, was ja schon relativ viel ist. Längerfristig gesehen sollte das angelegte Geld sich doch hoffentlich mit mehr als 2% vermehren... 

 

Grundsätzlich ist zusätzliches tilgen aber sicher eine Option. 

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Geschrieben

Tilgung auf maximal stellen! Und dann den Sparüberschuss stur nach Asset Allocation verteilen.
Bei mir sind es 10 % Tilgungsrate plus 5% Sondertilgung p.a.
Rechne mal, wie das deine Darlehenszeit verkürzen würde.

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vor 21 Minuten schrieb Micha_R:

Was ds tilgen der Schulden im Gegensatz zum anlegen angeht kann man vermutlich geteilter Meinung sein. Der Zinssatz beträgt knapp 2% und ich tilge bereits mit 3-4%, was ja schon relativ viel ist. Längerfristig gesehen sollte das angelegte Geld sich doch hoffentlich mit mehr als 2% vermehren... 

Es ging insbesondere darum, dass Du verkrampft nach Anlagen in RK 1 oder 2 suchst. Erwartest Du da mehr als 2% nach Steuern?

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