Aktienausstieg vor Hauskauf

26 Beiträge in diesem Thema

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Hallo,

 

Mich beschäftigt gerade folgende Fragestellung:
Mein Freund und ich planen, in etwa 2 (eher 3) bis 4 Jahren ein Haus zu kaufen.
Ich habe ein Portfolio aus ungefähr 40% Aktien-ETF und 60% Festgeld(-leiter). Dieses habe ich angelegt, bzw. die ETF-Sparpläne gestartet, als ich meinen Freund noch nicht kannte, und ein Immobilienkauf nicht absehbar war.
Seit etwa einem Jahr steht diese Idee im Raum, und ich habe die Sparpläne eingestellt, und die jeweils neu angelegten Sprossen der Festgeldleiter verkürzt (von 5 auf 2 Jahre) um das Geld zu gegebener Zeit flüssig zu haben. Dadurch ist meine Aktienquote bereits leicht abgesunken.


Jetzt stehe ich aber noch vor der Frage, wann ich die bereits vorhandenen ETFs verkaufen soll. Jetzt sofort, kurz vor dem Kauf, oder schrittweise in den nächsten Jahren?
Im Moment neige ich dazu die Hälfte nächste Jahr zu verkaufen und die Hälfte, wenn (und falls) die Sache akut wird.


Mein Freund ist in einer ähnlichen Situation, bloß mit mehr Vermögen, bisher geringerem Einkommen (somit relativ weniger Sparrate) und höherer Aktienquote.

 

Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen? Würde eure Entscheidung anders aussehen, wenn die Börsensituation anders wäre, wir also gerade einen Crash hinter uns hätten, statt immer noch in der Nähe des ATH von Januar zu stehen?

 

Gruß, LauBiBa

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Geschrieben · bearbeitet von StefanU

Nach Forenkonsens soll man kein Geld in RK3 anlegen, das in den nächsten 2-4 Jahren benötigt wird. Daraus folgt, dass man bereits angelegtes Kapital eigentlich sofort in risikofreie Anlagen umschichten sollte. Die aktuellen Hochstände (die ja auch etwas wackelig geworden sind) würden mich zusätzlich dazu motivieren ...

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Geschrieben

Es hängt auch etwas von der absoluten Höhe ab. Bei 10k in Aktien macht ein 20%-Kurssturz "nur" 2000€ aus, was sicher verkraftbarer ist als 40.000€ bei einem 200k-Aktienanteil.

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Geschrieben

Wenn die Entscheidung "Immobilienkauf" fix ist und der Entschluss, das Portfolio zu verkaufen, auch, dann würde ich (!) es jetzt tun. 2-4 verbleibende Jahre ist zu spekulativ. 

 

vor 23 Minuten schrieb LauBiBa:

...

... Würde eure Entscheidung anders aussehen, wenn die Börsensituation anders wäre, wir also gerade einen Crash hinter uns hätten, statt immer noch in der Nähe des ATH von Januar zu stehen?

Ich fürchte, ich wüsste nicht, wann wir den Crash hinter uns haben. Mir wäre es aber schon wichtig, nicht mit Verlust zu verkaufen. In dem Fall stünde das Geld eben nicht zur Verfügung.

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vor 17 Minuten schrieb StefanU:

Nach Forenkonsens soll man kein Geld in RK3 anlegen, das in den nächsten 2-4 Jahren benötigt wird. Daraus folgt, dass man bereits angelegtes Kapital eigentlich sofort in risikofreie Anlagen umschichten sollte. Die aktuellen Hochstände (die ja auch etwas wackelig geworden sind) würden mich zusätzlich dazu motivieren ...

Heißt es das wirklich?

 

Ich glaube, ich habe da noch ein grundlegenderes Denkproblem: Wenn man sagt, man sollte bei einem Anlagehorizont <x (sagen wir 7 Jahre) keine Aktien halten, und ich einen Kapitalbedarf in 10 Jahren erwarte, dann könnte ich nach dieser Regel noch Aktien kaufen. Allerdings müsste ich sie (wenn man keinen Unterschied zwischen "kaufen" und "halten" macht) nach 4 Jahren (verbleibender Anlagehorizont 6 Jahre) wieder verkaufen. Und das war völlig absehbar! Ich habe mir also vorsätzlich Aktien ins Depot gelegt, die ich nur 4 Jahre halten würde. Das erscheint mir nicht sinnvoll...

 

Ich finde einfach kein vernünftiges Risikomaß, dass es erlaubt, anlagehorizontabhägige und gleichzeitig zeitlich konsistente Entscheidungen (zur Aktienquote) zu treffen.

 

vor 8 Minuten schrieb JS_01:

Es hängt auch etwas von der absoluten Höhe ab. Bei 10k in Aktien macht ein 20%-Kurssturz "nur" 2000€ aus, was sicher verkraftbarer ist als 40.000€ bei einem 200k-Aktienanteil.

Dies unterscheidet sich bei uns in der Tat deutlich. Ich liege näher an (1) und setzte für genügend Eigenkapital noch stark auf mein Einommen der kommenden Jahre, mein Freund näher an (2).

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Geschrieben · bearbeitet von LauBiBa

vor 12 Minuten schrieb Schwachzocker:

Wenn die Entscheidung "Immobilienkauf" fix ist und der Entschluss, das Portfolio zu verkaufen, auch, dann würde ich (!) es jetzt tun. 2-4 verbleibende Jahre ist zu spekulativ. 

 

Ich fürchte, ich wüsste nicht, wann wir den Crash hinter uns haben. Mir wäre es aber schon wichtig, nicht mit Verlust zu verkaufen. In dem Fall stünde das Geld eben nicht zur Verfügung.

Der Plan mit hälftigem Verkauf 2019 und Rest zum Zeitpunkt x stammt tatsächlich auch aus dem letzten Jahr. Jetzt (!) habe ich auch den Impuls schnell zu verkaufen, solange die Kurse so hoch stehen. Aber soll man sich beim passiven Investieren nicht an den einmal festgelgten Plan halten, und nicht von Nachrichten oder Kursständen beeinflussen lassen?

Daher ja meine Verunsicherung (siehe auch mein Erklärungsversuch im letzten Beitrag)...

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 9 Minuten schrieb LauBiBa:

Heißt es das wirklich?

 

Ich glaube, ich habe da noch ein grundlegenderes Denkproblem: Wenn man sagt, man sollte bei einem Anlagehorizont <x (sagen wir 7 Jahre) keine Aktien halten, und ich einen Kapitalbedarf in 10 Jahren erwarte, dann könnte ich nach dieser Regel noch Aktien kaufen. Allerdings müsste ich sie (wenn man keinen Unterschied zwischen "kaufen" und "halten" macht) nach 4 Jahren (verbleibender Anlagehorizont 6 Jahre) wieder verkaufen. Und das war völlig absehbar! Ich habe mir also vorsätzlich Aktien ins Depot gelegt, die ich nur 4 Jahre halten würde. Das erscheint mir nicht sinnvoll...

...

10 Jahre Anlagehorizont sind 10 Jahre Anlagehorizont! Da muss man nicht vorher verkaufen, man kann es aber, wenn man sieht, dass man das Anlageziel bereits vorher erreicht hat. 

 

vor 3 Minuten schrieb LauBiBa:

...Aber soll man sich beim passiven investieren nicht an den einmal festgelgten Plan halten, und nicht von Nachrichten oder Kursständen beeinflussen lassen?

Daher ja meine Verunsicherung (siehe auch mein Erklärungsversuch im letzten Beispiel)...

Du möchtest nicht auf Nachrichten oder bestimmte Kurse reagieren, sondern es hat sich etwas in Deinem Leben geändert, was eventuell die Risikotragfähigkeit beeinflusst. Deshalb muss die Anlage auch jetzt überdacht werden und nicht erst später. 

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Geschrieben · bearbeitet von LauBiBa

vor 21 Minuten schrieb Schwachzocker:

10 Jahre Anlagehorizont sind 10 Jahre Anlagehorizont! Da muss man nicht vorher verkaufen, man kann es aber, wenn man sieht, dass man das Anlageziel bereits vorher erreicht hat.

Du würdest also, im Gegensatz zu deinem Vorposter und der hier gefühlt oft vertretenen Meinung, einen Unterschied zwischen "kaufen" (zum Zeitpunkt t-10) und "halten" (im Beispiel t-6, bei mir heute) machen.

Dein "ich würde jetzt verkaufen" ist nur die Entscheidung für die "Kann"-Option?

Ob das Anlageziel erreicht ist, lässt sich schwer sagen, weil ich weder weiß, was Häuser in 4 Jahren kosten, noch wie mein Einkommen bis dahin aussieht. Da steht erst noch ein Jobwechsel an, ich kenne also noch nicht mal den genauen Ort...

Wahrscheinlich brauchen wir so oder so noch "etwas" Kredit.

 

vor 21 Minuten schrieb Schwachzocker:

Du möchtest nicht auf Nachrichten oder bestimmte Kurse reagieren, sondern es hat sich etwas in Deinem Leben geändert, was eventuell die Risikotragfähigkeit beeinflusst. Deshalb muss die Anlage auch jetzt überdacht werden und nicht erst später. 

Mit "Nachrichten oder Kursen" meinte ich nicht die Immobilienpläne. Das sind Änderungen der Lebensumstände.

Ich meinte vielmehr mein Gefül das mir heute etwas anderes sagt ("verkaufen") als vor einem Jahr ("warte noch ab und verkaufe nach und nach"), obwohl sich in diesem Zeitraum an meiner Lebensplanung nichts geändert hat. Dieser Plan wurde ja mit Kenntnis der Unstände gemacht.

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vor einer Stunde schrieb LauBiBa:

... in etwa 2 (eher 3) bis 4 Jahren ein Haus zu kaufen.

Die Sparpläne einzustellen halte ich für vernünftig.

Solange es noch keinen konkreten Kaufpreis für das Haus gibt, wäre es aus meiner Sicht richtig, die Aktienfonds erstmal zu halten.

 

Zitat

Würde eure Entscheidung anders aussehen, wenn die Börsensituation anders wäre ... ?

Nein, aus der aktuellen Börsensituation kann man keine Tendenz für die nächsten Jahre ableiten.

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vor 2 Minuten schrieb LauBiBa:

Du würdest also, im Gegensatz zu deinem Vorposter und der hier gefühlt oft vertretenen Meinung, einen Unterschied zwischen "kaufen" (zum Zeitpunkt t-10) und "halten" (im Beispiel t-6, bei mir heute) machen.

Dein "ich würde jetzt verkaufen" ist nur die Entscheidung für die "Kann"-Option?

Ob das Anlageziel erreicht ist, lässt sich schwer sagen, weil ich weder weiß, was Häuser in 4 Jahren kosten, noch wie mein Einkommen bis dahin aussieht. Da steht erst noch ein Jobwechsel an, ich kenne also noch nicht mal den genauen Ort...

Wahrscheinlich brauchen wir so oder so noch "etwas" Kredit.

 

Mit "Nachrichten oder Kursen" meinte ich nicht die Immobilienpläne. Das sind Änderungen der Lebensumstände.

Ich meinte vielmehr mein Gefül das mir heute etwas anderes sagt ("verkaufen") als vor einem Jahr ("warte noch ab und verkaufe nach und nach"), obwohl sich in diesem Zeitraum an meiner Lebensplanung nichts geändert hat. Dieser Plan wurde ja mit Kenntnis der Unstände gemacht.

 

Was auch eine Rolle spielt:

Ihr braucht das Geld ja nicht sicher zu einem fixen Zeitpunkt, beispielsweise um einen bestehenden Kredit im Juni 2022 bzulösen oder Ähnliches.

 

Seid ihr bereit, euren Hauskauf auch um 1 oder 2 Jahre zu verschieben, wenn es die Lage erfordert? Das solltet ihr euch vorher überlegen und dann auch berücksichtigen.

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vor 47 Minuten schrieb JS_01:

Seid ihr bereit, euren Hauskauf auch um 1 oder 2 Jahre zu verschieben, wenn es die Lage erfordert? Das solltet ihr euch vorher überlegen und dann auch berücksichtigen.

 

Ich glaube, da ist unsere Flexibilität (zumindest jetzt noch) unterschiedlich groß.

Auch ist mir noch unklar, wie schwierig es tatsächlich ist, ein entsprechendes Objekt im Rhein-Main-Gebiet zu finden. Kommen da nicht evtl. noch 1 oder 2 Jahre unfreiwillige Verschiebung drauf?

Wobei sich immer noch die Frage stellt, was es heißt, dass "die Lage es erfordert". So eng kratzen wir hoffentlich nicht an den Grenzen des nötigen Eigenkapitals, dass es nicht möglich wäre, zu kaufen, wenn die Aktienkurse fallen. Die Frage ist nur, ob man die Aktien(-Fonds/-ETFs) dann verkaufen will...

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Warum stellst du dann die Frage überaupt?

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Mit dem sofortigen Verkauf der Aktien kaufst Du Dir gewissermaßen Berechenbarkeit. Das tust Du dann, wenn Du die mit Aktien verbundenen Risiken nicht tragen kannst und deshalb auf die entsprechenden Chancen der Aktienanlage verzichten musst.

Also: Wenn Deine Lebensplanung von den Aktienrisiken beeinträchtigt wird, dann musst Du abwägen, Deine Toleranzgrenze bestimmen (wie lange kannst Du das Projekt ggflls. rausschieben), Szenarien durchsspielen etc.  Keine reine Anlageentscheidung also, sondern eine sehr persönliche Angelegenheit, da ja auch Lebensplanung nicht so wirklich exakt zu machen ist ....

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Ich habe mit Hypothek auf dem Haus mein damaliges aktives Aktienfondsdepot nicht verkauft. Die Finanzkrise habe ich dann voll mitgenommen und sogar noch massiv Aktienfonds nach gekauft. Das hat mich aber schon Nerven und die letzten Haare gekostet. ;)

Zum Glück gingen nach wenigen Jährchen die Kurse so hoch das ich das gesamte Aktienfondsdepot verkaufte und die Hypothek bezahlte.

 Von Schulden frei begann ich dann ein passives ETF Depot zu besparen.

Ich wüsste jetzt auch nicht wie ich an deiner Stelle handeln würde. Du sitzt wahrscheinlich auf einem tüchtigen Berg Buchgewinnen. Den jetzt zu realisieren wäre keine schlechte Entscheidung. Wenn der Hauskauf unmittelbar bevor stünde. Aber ihr habt ja noch 2-4 Jahre Zeit. Vielleicht sogar noch mehr. Da kommt ja noch ordentlich was an Spargeldern in TG oder Festgeld zusammen. Es hängt von eurer jetzigen EK Quote ab.

Wäre der Hauskauf denn gefährdet, wenn die Aktien sich halbiert hätten und das Traumobjekt stünde gerade zum Kauf ?

 

 

Gruß

Joseph

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vor 11 Stunden schrieb xfklu:

aus der aktuellen Börsensituation kann man keine Tendenz für die nächsten Jahre ableiten.

Absolut richtig. Weswegen eigentlich jede Empfehlung sehr wage ist und ich eher teilweise verkaufen und teilweise halten würde.

 

vor einer Stunde schrieb Joseph Conrad:

 

Ich wüsste jetzt auch nicht wie ich an deiner Stelle handeln würde. Du sitzt wahrscheinlich auf einem tüchtigen Berg Buchgewinnen.

Die Buchgewinne wurden im Normalfall ja im Februar angepasst und werden eher Buchverluste sein (Investmentsteuerreform sei dank), was steuerlich bei Verkauf auch besser wäre.

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vor 41 Minuten schrieb JosefSpa:

Die Buchgewinne wurden im Normalfall ja im Februar angepasst und werden eher Buchverluste sein (Investmentsteuerreform sei dank), was steuerlich bei Verkauf auch besser wäre.

Die "alten" Buchgewinne bis 31.12.2017 bleiben aber natürlich erhalten und werden beim Verkauf mit eingerechnet - es wird Dir nichts geschenkt werden...

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Was ich in meinem letzten Posting eigentlich nur sagen wollte, und vielleicht nicht so ganz rübergekommen ist:

Ich finde Aussagen wie "Hauskauf verschieben, wenn nötig", "Wäre der Hauskauf denn gefährdet, wenn die Aktien sich halbiert hätten?", "Das tust Du dann, wenn Du die mit Aktien verbundenen Risiken nicht tragen kannst." schwierig zu beurteilen, wenn das Eigenkapital nicht all zu knapp ist.

Wenn die Alternativen ungefähr sind:

  1. 40%/50%-Fianzierung, wenn alles gut geht,
  2. 80% Finanzierung, wenn man die Aktien hält, diese ordentlich crashen, und man dann nicht verkauft,
  3. 65%/70% Finanzierung, wenn man trotzdem verkauft, oder das Haus entsprechend kleiner wählt

Dann sind auch die Alternativen 2 und 3 vermutlich machbar, und Verkauf heute zu ihrer Abwendung nicht unbedingt nötig, aber ärgerlich und finanziell doof wären sie schon, und man würde ihnen lieber vorbeugen, wenn man das für einen vernünftigen Preis kann.

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Vermutlich ist wirklich irgendwo Geschmackssache, wie viel Risiko man tragen will, und ich muss das irgendwie nach meinem eigenen Gefühl entscheiden, auch wenn das leider nicht immer so logisch ist, wie ich gerne hätte;).

Zusätzlich musss man dann noch die unterschiediche Flexibilität und Risikotoleranz der beiden beteiligten Personen unter einen Hut bekommen...

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Vor kurzen gab es folgende Diskussion zum Thema Immobilienkredite, die ich ganz interessant fand:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/53007-weg-zum-immobilienkredit/

 

Demnach gehen die Zinssätze stark nach oben, wenn man mehr als 80% des Beleihungswertes an Kredit braucht. Da würde ich mal durchrechnen, ob ihr in den verschiedenen Szenarien sicherstellen könnt, dass ihr da definitiv darunter bleibt.

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vor 1 Stunde schrieb Skuggasteg:

Demnach gehen die Zinssätze stark nach oben, wenn man mehr als 80% des Beleihungswertes an Kredit braucht. Da würde ich mal durchrechnen, ob ihr in den verschiedenen Szenarien sicherstellen könnt, dass ihr da definitiv darunter bleibt.

 

Dieses Argument habe ich auch schon meienm Freund gegenüber angebracht;), der sich durchaus vorstellen konnte, Aktien während einer Hausfinanzierung zu halten.

Selbst wenn man risikomäßig (in einem gewissen Rahmen) dazu bereit ist und die Bank mitmacht, lohnt es sich jenseits der 80% wirklich nicht mehr. Wenn 5% zusätzliche Kreditsumme den gesamten Kredit um 0,1 oder 0,2% verteuern, ist der "infinitesimale" Zinssatz erstaunlich hoch, den man mit diesem Betrag erstmal wieder hereinholen muss, um irgendeinen Gewinn zu machen.

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vor 6 Stunden schrieb moonraker:

Die "alten" Buchgewinne bis 31.12.2017 bleiben aber natürlich erhalten und werden beim Verkauf mit eingerechnet - es wird Dir nichts geschenkt werden...

Sorry für die Nachfrage aber bist du dir da sicher? War enorm im Plus, wobei jetzt in meinen Depot jetzt jeder ETF im Minus ist. Heißt wenn ich den angezeigten Verlust (reellen Gewinn der nicht mehr angezeigt wird) realisiere darf ich trotzdem Steuern abdrücken?

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Ja natürlich, oder hast Du schon die Steuern für die bis Ende 2017 erwirtschafteten Gewinne bezahlt? Würde mich wundern.

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Wieso hältst du nicht die Aktien und setzt dir entsprechende Stop-Limits, mit denen du dich zumindest zum Teil vor einem Crash ein bisschen absichern kannst und die für dich vertretbaren Gewinne oder auch Verluste hinnimmst, falls die Kurse entsprechend fallen? Alles was sich dabei "automatisch" verkauft, legst du auf dein Tagesgeldkonto und hast es schon ausgelöst.

Vielleicht solltet ihr auch noch schauen, dass ihr euren Freibetrag in den nächsten Jahren möglichst optimal ausschöpft und schon gewisse Anteile verkauft, um euch dabei die Steuern zu sparen. Da allerdings nicht hervorgeht, wie hoch die momentane Rendite ist, lässt sich das momentan schwer sagen ;)

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Du schreibst ja das es dein Freund ist. Ist vorher vll noch eine Hochzeit geplant?

Sind Kinder geplant?

 

Habt ihr eine grobe Richtung wieviel ihr für das Haus bezahlen wollt? 

Danach könntet ihr grob sagen wieviel Geld ihr benötigt.

 

Soll es eine ältere Immobilie sein und ihr müsst noch modernisieren (Heizung,Fenster) oder ist es schon neuer und ihr könntet so ein ziehen. 

Eine Obergrenze für die Immobilie würde die Antwort vll etwas vereinfachen.

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vor 8 Stunden schrieb ananbt:

Du schreibst ja das es dein Freund ist. Ist vorher vll noch eine Hochzeit geplant?

Sind Kinder geplant?

Ja, Hochzeit vor Haus und Kindern.

 

vor 8 Stunden schrieb ananbt:

Habt ihr eine grobe Richtung wieviel ihr für das Haus bezahlen wollt? 

Danach könntet ihr grob sagen wieviel Geld ihr benötigt.

 

Soll es eine ältere Immobilie sein und ihr müsst noch modernisieren (Heizung,Fenster) oder ist es schon neuer und ihr könntet so ein ziehen. 

Eine Obergrenze für die Immobilie würde die Antwort vll etwas vereinfachen.

Eine wirklich grobe Vorstellung haben wir, konkreter ist es halt noch schwierig, weil wir ,wie gesagt, noch nicht genau wissen, wo wir (neue) Jobs finden werden, wo genau wir also suchen und natürlich auch nicht, wie sich die Immopreise hier bis dahin entwickeln.

 

In Relation sollte es wie gesagt etwa so aussehen:

Am 11.3.2018 um 10:20 schrieb LauBiBa:
  1. 40%/50%-Fianzierung, wenn alles gut geht,
  2. 80% Finanzierung, wenn man die Aktien hält, diese ordentlich crashen, und man dann nicht verkauft,
  3. 65%/70% Finanzierung, wenn man trotzdem verkauft, oder das Haus entsprechend kleiner wählt

Absolute Zahlen möchte ich hier jetzt ungern posten.

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