Wirtschaftsstandort Spanien

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156 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hehe, ja, ist eine Papierschlacht von epischen Ausmaßen, aber am Ende der Reise steht ein Bankschließfach, und daneben noch ein wesentlich sinnvolleres Ablagesystem. Zur Klarstellung, vielleicht: Ich digitalisiere schon seit Jahren alles, wäre sonst ja auch Quatsch, in der heutigen Zeit. ...Aber ein Mann war das letzte halbe Jährchen faul, die Briefe stapeln sich, und die digitale Ablage könnte mal massiv optimiert werden. :w00t: Nicht die beste Ferienbeschäftigung, aber... Eine Beschäftigung, zu der man sehr gut mannhafte "Star Wars"-Hörbücher hören kann.

 

Was meine politische Gesinnung angeht, weißt Du ja, dass ich die Art der politischen Diskussion in Deutschland selbst für schädlich und grotesk halte: Zwischen Scheindebatten á la "Wer kennt den blödesten Auslänger?" geht uns meiner geschätzten Meinung nach so langsam der Mittelstand flöten.


Dabei ist mir allerdings sehr wichtig, dass meine eigenen politischen Ansichten meine Posts in diesem Thread nur indirekt beeinflusst: Spanien hat verfassungsdemokratische Defizite, die das Land witschaftlich schwächen, und die Krisen der letzten zwanzig Jahre zumindest verstärkt haben. Dies gilt es zu beseitigen, und wer das macht, ist mir durchaus nicht so wichtig. Schön wäre es aber, wenn die spanische Debatte ebenso, wie ich es mir für die deutsche wünsche, künftig frei bliebe von offensichtlichem Blödsinn.

"Offensichtlicher Blödsinn" heißt in Spanien zum Beispiel: "Ist das königliche Gottesgnadentum nicht doch noch zeitgemäß?","Brauchen alte Menschen überhaupt Rente, solange ihre Kinder erwerbstätig sind?","Sollten Unternehmer, die oberhalb einer gewissen Ziffer Arbeitsplätze verwalten, nicht lieber komplett steuerbefreit sein?" - Oder was da die letzten Jahre so 'rumgeflogen ist.

Das 19. Jahrhundert war ja auch ganz schön; mit ein Bisserl Schmackes bringen die spanischen Konservativen die iberische Halbinsel auch bald wieder dorthin.

 



 

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Lieber ein guter König, der sein Volk liebt und ihm dient, als eine abgehobene volksferne Politikerkaste, die das Volk verachtet und es bevormundet. 

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Am 4.12.2018 um 12:25 schrieb Coucy:

und daneben noch ein wesentlich sinnvolleres Ablagesystem.

So etwas liebe ich , Geheimnisse ;).. magst du darüber reden , dass es cloud ist , glaube ich kaum ...

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Geschrieben

Ich tipp auf Rundablage, auch Ablage P genannt ... :-*

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-_- Sieben Umzugskisten wanderten bisher in die Anlage P. SIEBEN. Und diese Woche räume ich noch. *Grunzt.* Erwachsensein, es ist schwer... :w00t:

 

In otter news:

 

https://de.investing.com/news/stock-market-news/spanien-aktien-waren-tiefer-zum-handelsschluss-ibex-35-verlor-176-636965

 

Der IBEX 35 ist auf dem Jahrestief, und die generelle Prognose auch für die meisten spanischen "Needle Mover" ist eher bescheiden. 2018 war schlecht, 2019 könnte durchaus noch schlechter werden.

 

 

https://www.economiadigital.es/directivos-y-empresas/el-ibex-expulsa-a-dia_593426_102.html (Spanisch)

 

Nervös macht mich der Niedergang der Supermarktkette DIA, die gerade aus dem IBEX fliegt. Der geht's zwar aufgrund von firmeninternen Querelen wohl schon länger schlechter, verantwortlich für die Kursverluste dürfte aber auch die schwächelnde Binnenkonjunktur sein. Oder anders: Wo Leute weniger kaufen, kannste halt auch generell weniger verkaufen. Und wenn der Drogerie- und Lebensmittelsektor davon direkt betroffen ist, uncool. - Wie der lateinamerikanische Markt die Kurse mitbeeinflusst, weiß ich aber nicht. Schätze, es besteht auch die Möglichkeit, dass DIA eventuell "fit for sale" gemacht werden soll. 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Coucy

*Seufzt.*

https://www.businesstimes.com.sg/real-estate/no-signs-of-new-property-bubble-in-spain-says-central-bank

 

https://www.euronews.com/2018/12/12/no-signs-of-new-property-bubble-in-spain-bank-of-spain

 

 

Der Chef der spanischen Zentralbank macht hier eine, sehr, sehr optimistische Aussage: Der Immobiliensektor ist auch wahrscheinlich sicher - der Rentensektor wird die nächste Baustelle. 

 

https://elpais.com/economia/2018/12/12/actualidad/1544608576_710483.html (SPANISCH)

 

 

Der komplette Kontext: Eine Fusion zweier kleinerer spanischer Banken wird gerade verhandelt:


https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/spanische-banken-liberbank-und-unicaja-verhandeln-ueber-fusion/23751322.html?ticket=ST-238184-01YNOhIrYJ1OdxTHizmB-ap1

 

 

Auf der anderen Seite beklagt Hernández de Cos aber die allgemeine Situation der Weltwirtschaft:

https://elpais.com/economia/2018/12/11/actualidad/1544555703_613904.html

...Und spricht davon, dass die weltweite Verschuldung wieder akut bedrohliche Ausmaße angenommen habe. Seine Aussage zum Immobilienmarkt in Spanien kann also gewertet werden wie Aussagen á la "die Rente ist sicher". In Anbetracht der realwirtschaftlichen Situation in Spanien - niedrige Löhne, Kredite mit irrsinnig langen Laufzeiten, etc. - würde ich mal das Gleiche sagen, wie der Busfahrer in Zwickau neulich: "Ick zittere, ick zittere."

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