15% Eigenbedarf Immobilien, 55% vermietete Immobilien, 30% Finanzmittel: gesund?

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45 posts in this topic

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Hallo Forum,

 

mein erster Beitrag hier. Was haltet ihr von meiner derzeitigen Vermögensaufteilung:

15% Eigenbedarf Immobilien (1 in der EU und eine international)

55% vermietete Immobilien (Mix aus EU und international)

30% Finanzmittel: mein Berater verwaltet es

 

Mir geht es (zumindest vorerst) NICHT um die erzielte und erzielbare Rendite nach Steuern, sondern um eine allgemeine Einschätzung. Mein Berater pocht darauf, den gesamten Immobilienanteil auf unter 25% zu reduzieren. Gut. Er kennt sich mit Finanzmittel aus, ich kenne mich mit Immobilien aus. Gibt es eine Aufteilung "laut Handbuch"?

 

Vielen Dank!

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Du scheint damit bisher finanziell erfolgreich gefahren zu sein, warum Rat annehmen von Personen mit geringerem finanziellem Erfolg (vermutlich u.A. deinem Berater).

 

70% Immobilien sind natürlich ein großes Klumpenrisiko, d.h. bei einer Immobilienkrise könntest du so schnell viel Geld verlieren. Sofern man sich aber mit einer Asset-Klasse auskennt und bisher damit gute Renditen erzielt hat, warum sollte man dann zwingend andere Asset-Klasse ausweichen? Es gibt ja genug Millionäre und Milliardäre die mit Immobilien ihr Geld gemacht haben.

 

 

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vor 31 Minuten schrieb Yoko:

...

70% Immobilien sind natürlich ein großes Klumpenrisiko, d.h. bei einer Immobilienkrise könntest du so schnell viel Geld verlieren. Sofern man sich aber mit einer Asset-Klasse auskennt und bisher damit gute Renditen erzielt hat, warum sollte man dann zwingend andere Asset-Klasse ausweichen? 

...

Das schreibst Du doch selbst! Aus Gründen der Diversifikation!

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Posted · Edited by reko

vor 9 Stunden schrieb MarcoZ:

Mein Berater pocht darauf, den gesamten Immobilienanteil auf unter 25% zu reduzieren. Gut. Er kennt sich mit Finanzmittel aus, ich kenne mich mit Immobilien aus. Gibt es eine Aufteilung "laut Handbuch"?

 

70% eigene Immobilien in mehreren guten Lagen ohne Hypotheken, 30% Finanzmittel sind ein relativ geringes Risiko. Das Risiko bei Immobilien entsteht wenn man gezwungen wird zur falschen Zeit, überstürzt zu verkaufen. Immobilienbeteiligungen z.B. Fonds haben weit weniger Reserven und sind deshalb sehr viel riskanter.

Ich würde es von meiner Einschätzung des Immobilienmarkts und meiner persönlichen Situation abhängig machen ob ich Immobilien verkaufe und nicht von irgend welchen Prozentangaben von Ratgebern die keine Immobilien besitzen.

 

Eine allgemeine Empfehlung Immobilien unter 25% des Gesamtvermögens zu halten kommt offensichtlich von jemanden der sich mit Immobilien nicht auskennt. Wäre das eine Empfehlung in einer bestimmten Region aus diesen oder jenen Grund weniger zu investieren, dann würde ich zuhören.

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Posted · Edited by dev

vor 7 Stunden schrieb Yoko:

70% Immobilien sind natürlich ein großes Klumpenrisiko, d.h. bei einer Immobilienkrise könntest du so schnell viel Geld verlieren.

Quark, solange man bei geringeren Preisen nicht verkauft, sind das nur Buchverluste gegenüber dem Angeboten zur Haussezeit.

 

Die selbe Panikmache wie bei Aktienkursen, aber genau hier liegt die Rendite für Hartgesottene und Auskenner ;-)

 

@MarcoZ Ich würde mehr die Einnahmenseite nach Steuer betrachten - besteht denn da noch mehrbedarf? Denn wenn ich das so überschlage hast du noch 3-4 Immobilien zur Vermietung, da kommt doch schon einiges an Miete rein. Kann es sein das dein Berater Provision durch Verkauf einsteichen will?

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Posted · Edited by reko

vor 7 Stunden schrieb Yoko:

70% Immobilien sind natürlich ein großes Klumpenrisiko, d.h. bei einer Immobilienkrise könntest du so schnell viel Geld verlieren

 

Immobilienkrisen sind in der Regel regional.

 

Wie sieht es mit dem Risiko aus sein Vermögen überwiegend in eine Fondsart oder eine Fondsgesellschaft zu stecken? Oder das Risiko in einer Währung anzulegen? Sich bei einer Versicherung zu versichern? Sich von einen Berater (=Verkäufer) beraten zu lassen?

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Deine Frage ist sehr allgemein formuliert.

 

Bist du erfolgreicher Immobilieninvestor mit einem kleinen 5 Mio Haus, selbstgenutzt in München (EU), und einer mittelgroßen 7 Mio selbstgenutzten Immo im Valley (international)?

 

Dann wäre ich sehr zurückhaltend, dir Ratschläge zu erteilen, und ich würde dir empfehlen, nicht auf einen Finanzberater zu hören, sondern das Business, wie bisher, weiterzutreiben.

 

Hast du eine Schrott-Immo in Bulgarien (EU), eine Schrott-Immo in Thailand (international) mit Gesamtwert 65.000 Euro und weitere vermietete Schrott-Immos in shithole countries, dann sähe die Empfehlung anders aus.

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vor 10 Stunden schrieb MarcoZ:

Hallo Forum,

 

mein erster Beitrag hier. Was haltet ihr von meiner derzeitigen Vermögensaufteilung:

15% Eigenbedarf Immobilien (1 in der EU und eine international)

55% vermietete Immobilien (Mix aus EU und international)

30% Finanzmittel: mein Berater verwaltet es

 

Mir geht es (zumindest vorerst) NICHT um die erzielte und erzielbare Rendite nach Steuern, sondern um eine allgemeine Einschätzung. Mein Berater pocht darauf, den gesamten Immobilienanteil auf unter 25% zu reduzieren. Gut. Er kennt sich mit Finanzmittel aus, ich kenne mich mit Immobilien aus. Gibt es eine Aufteilung "laut Handbuch"?

 

Vielen Dank!

 

Hallo MarcoZ,

 

ich finde deine Vermögensaufteilung so völlig ok - ohne über den Gesamtwert der Immobilien sprechen zu wollen, scheinst du ja bislang alles richtig gemacht haben (es sei denn, dir ist alles per Erbe zugetragen worden). Zumindest bist du schon über Ländergrenzen hinweg diversifiziert.

 

Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob man zwei Wohnsitze braucht, aber vielleicht gehört das ja zu deinem Job/deinen Aktivitäten vor Ort ("international").

 

Was deine Finanzmittel angeht. Dein Berater sollte sich um diese kümmern und nur um diese. Innerhalb dieser kann er dir eine auf dein Risikoprofil zugeschnittene Asset Allocation vorschlagen (vermutlich mit einem recht geringen Fokus auf Immobilien ... ).

Sollte er weiterhin darauf beharren, dass du deine Immobilien runterfahren sollst, wäre es vielleicht eher angebracht, sich nach einem neuen Berater umzusehen.

 

Am wichtigsten ist nämlich, dass du dich mit deiner Vermögensaufteilung wohl fühlst - und nichts anderes. Es gibt kein Patentrezept. Dem einen reicht die eigene, selbst bewohnte Immobilie, der nächste möchte lieber flexibel sein und zieht es vor zur Miete zur wohnen und der dritte kauft ein Schnäppchenhaus nach dem anderen auf, renoviert es und lebt von den Mieteinkünften. Jeder nach seiner Façon bzw. dem Wissen/Interesse, was die Vermögensaufteilung angeht.

 

Auf jeden Fall viel Erfolg weiterhin - auf dass dein Immobilienimperium weiter wachse :thumbsup:

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vor 1 Stunde schrieb Kezboard:

...

Sollte er weiterhin darauf beharren, dass du deine Immobilien runterfahren sollst, wäre es vielleicht eher angebracht, sich nach einem neuen Berater umzusehen.

...

Bei der Suche nach einem neuen Berater sollte man dann aber auch gleich sagen, welchen Rat man möchte!

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vor 2 Stunden schrieb reko:

 

Immobilienkrisen sind in der Regel regional.

 

Durch diese Weisheit ist die Immobilien-/ Finanzkrise in den USA entstanden (bzw. groß geworden): Immobilienkrisen waren bisher immer regional, damit sind die verkauften CDS super sicher da die Immobilien in verschiedenen Regionen stehen und Häuserpreise bisher eh immer nur den Weg nach oben kannten.

 

Mit den vagen Angaben kann man nur spekulieren. Die Immobilien können im super Zustand sein mit bester Lage und damit eine sichere & solide Rendite bringen. Genauso gut möglich ist, dass es sich um irgendwelche Schrott-Immobilien handelt die zu teuer gekauft wurden und bei denen der Kredit nicht mal ansatzweise beglichen ist.

 

Gerade die Angabe 'international' kann viel bedeuten. In vielen asiatischen Ländern (u.A. China, Malaysia) besteht ein Immobilienboom. Es gibt Geisterstädte, bei denen die Immobilien heiß gehandelt werden und wo auch sehr viele Kleinanleger investiert sind um sich so für das Alter abzusichern. Wenn hier die Blase Platz, wird es kräftig weh tun. Aber vielleicht sind die internationalen Immobilien auch Top-Immobilien in New York?

 

Quark, solange man bei geringeren Preisen nicht verkauft, sind das nur Buchverluste gegenüber dem Angeboten zur Haussezeit.

Schön, wie dieses Argument immer wieder genutzt wird (ich verwende es ebenfalls mental bei meinen Aktieninvestments). Aber Kursrückgänge bedeuten ein Verlust deines Vermögens, egal ob du nun verkaufst oder nicht. Das Vermögen gibt den in Geld ausgedrückten Wert all deiner Güter an zu eine bestimmten Zeitpunkt an. Es ist damit egal, ob ich nun sage ich besitze 100 Apple-Aktien zu je 161 Euro oder ob ich sage ich besitze jetzt 16.100 Euro. Der Kaufpreis der Apple-Aktien spielt bei der Betrachtung meines jetzigen Vermögens keine Rolle mehr.

 

70% Immobilien können ein großes Klumpenrisiko sein, wie groß dieses Risiko aber ist, hängt stark von den Immobilien ab. Hier ist die Spannweite von wenig riskant bist hoch riskant.

 

 

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Posted · Edited by reko

vor einer Stunde schrieb Yoko:
vor 3 Stunden schrieb reko:

 

Immobilienkrisen sind in der Regel regional.

 

Durch diese Weisheit ist die Immobilien-/ Finanzkrise in den USA entstanden (bzw. groß geworden): Immobilienkrisen waren bisher immer regional, damit sind die verkauften CDS super sicher da die Immobilien in verschiedenen Regionen stehen und Häuserpreise bisher eh immer nur den Weg nach oben kannten.

 

Die Immobilienkrise in USA (nicht global) ist entstanden weil eben nicht selbst geprüft, gekauft und mit Reserven finanziert wurde, sondern weil man undurchsichtige mit z.T. über 100% fremdfinanzierte Kredit-Pakete an Investoren verkauft hat, die diversifizieren wollten und vom lokalen Markt keine Ahnung hatten. Mit der Investition in Immobilien hatte das nichts zu tun, eher mit den "Profis" der Finanzindustrie.

 

Die Käufer der Immobilien hatten dabei, dank der US-Gesetze kein Risiko (notfalls Schlüssel an die Bank übergeben und alles ist erledigt). Das Risiko lag bei den US-Banken, die es dann an passive deutsche Investoren (dumb german money) weiterverkauft haben.

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vor 13 Stunden schrieb MarcoZ:

...Mein Berater pocht darauf, den gesamten Immobilienanteil auf unter 25% zu reduzieren. Gut. Er kennt sich mit Finanzmittel aus, ich kenne mich mit Immobilien aus. Gibt es eine Aufteilung "laut Handbuch"?

Ein Handbuch gibt es wohl nicht. Ich habe in verschiedenen Quellen gelesen, dass der Immobilienanteil am globalen Gesamtvermögen zwischen 10 und 20% liegt (je nach Quelle). Jedenfalls sind es nicht 70%. Ich vermute, darauf stellt der Berater ab.

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Posted · Edited by luess

vor 13 Stunden schrieb Yoko:

Du scheint damit bisher finanziell erfolgreich gefahren zu sein

 

Woraus schließt du hierauf? Es gibt Immobilien und Immobilien... wurde schon erwähnt. Das kann man nicht vergleichen. Es ist unbekannt, welche Art von Immobilien es sind. Bei Schrottimmobilien in der Türkei ist das alles andere als erfolgreich, auch wenn er 10 davon besitzt. Zumindest pauschal gesagt. Nicht alle Immobilien in der Türkei sind zwingend schlecht.

 

vor 12 Stunden schrieb Schwachzocker:

Aus Gründen der Diversifikation!

 

Absolut. Das sollte dich dazu bewegen, etwas ausgewogener deine AA zu gestalten. Es ist wie beim Essen, von allem etwas. 

 

vor 5 Stunden schrieb dev:

 

vor 13 Stunden schrieb Yoko:

70% Immobilien sind natürlich ein großes Klumpenrisiko, d.h. bei einer Immobilienkrise könntest du so schnell viel Geld verlieren.

Quark, solange man bei geringeren Preisen nicht verkauft, sind das nur Buchverluste gegenüber dem Angeboten zur Haussezeit.

 

 

Korrekt. Buchverluste =\ Realisierte Verluste. Wichtig!

 

vor 5 Stunden schrieb reko:

Immobilienkrisen sind in der Regel regional.

 

Waren sie, sind sie es auch in Zukunft? In 08/09 waren sie es regional, naja immerhin in komplett USA. Im Verhältnis zu anderen Kontinenten regional, innerhalb Amerika auf der kompletten Fläche!

 

vor 2 Stunden schrieb reko:

Die Immobilienkrise in USA (nicht global) ist entstanden weil eben nicht selbst geprüft, gekauft und mit Reserven finanziert wurde, sondern weil man undurchsichtige mit z.T. über 100% fremdfinanzierte Kredit-Pakete an Investoren verkauft hat, die diversifizieren wollten und vom lokalen Markt keine Ahnung hatten.

 

Nein, die Immobilienkrise hatte 6 Gründe.

 

4 Micro :

1. Vergabe von NINJA‘s.

2. Fehlende Privathaftung

3. Asymetrische Informationen 

4 Abhängige Ratingagenturen

 

2 Macro:

1. Export at Growth

2. Niedrigzinsumfeld.

 

Deine Aussage ist nicht korrekt, wenn dann, hast du nur 10-20% der wahren Ursachen angesprochen. Es war viel viel mehr, als von dir angesprochen.

 

vor 1 Stunde schrieb Schwachzocker:

Ein Handbuch gibt es wohl nicht.

 

Gibt es nicht. Man sollte es für sich selbst herausfinden. Es spricht nichts dagegen Immos überzugewichten, vorallem wenn es erfolgreich ist und man sich damit wohlfühlt. wichtig!!

Ich persönlich würde in deiner Situation, aber schon Richtung 40% maximal 50% insgesamt heruntergehen. Es gibt auch andere Assets, die viele Vorteile haben, zu Immos korrelieren und deutlich weniger Kapital binden. 

 

@MarcoZ

 

Ganz allgemein wäre ich vorsichtig bei Beratern. Stichwort Interessenskonflikt.

Kümmere dich selbst darum, das kannst du alles selbst alleine. Bisher sehe ich keinen Mehrwert für dich in einem Berater, habe allerdings auch nicht alle Infos, die ich gerne dazu hätte.

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vor 24 Minuten schrieb luess:

...

Gibt es nicht. Man sollte es für sich selbst herausfinden. Es spricht nichts dagegen Immos überzugewichten, vorallem wenn es erfolgreich ist und man sich damit wohlfühlt. wichtig!!

...

Es ist sehr problematisch, eine Investmententscheidung mit den Erfolgen in der Vergangenheit und mit Wohlgefühl / Psychologie zu begründen. 

Dass es in der Vergangenheit erfolgreich war, weiß man vielleicht (wenn überhaupt). Ob es in der Zukunft so bleibt, weiß man nicht.

Und mit Wohlgefühl lässt sich schlichtweg jede Entscheidung begründen. Man kann auch einen Kopfstand machen und dann alles in binäre Optionen stecken. Begründung: Ich fühle mich dabei wohl!

 

Zitat

Korrekt. Buchverluste =\ Realisierte Verluste. Wichtig!

Magst du sagen, wozu diese Unterscheidung wichtig ist?

 

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vor 18 Minuten schrieb Schwachzocker:

Magst du sagen, wozu diese Unterscheidung wichtig ist?

Stell dir vor das es irgendwo zwei Grundstücke mit Haus & gleichem Wert gibt und diese werden von zwei Investoren gekauft.

 

Nr1) zahlt "Bar"

Nr2) nutzt 50% Kredit

 

Nr2 stellt fest das er sich übernommen hat und muß schnellst möglich verkaufen und kann leider nur zu schelchten Konditionen verkaufen.

Somit stellt Nr1 fest das der Marktpreis in seiner Gegend gefallen ist, ist aber sehr Glücklich in seinem Haus.

 

Nr1) Buchverluste

Nr2) Realisierte Verluste

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Posted · Edited by luess

vor 26 Minuten schrieb Schwachzocker:

Es ist sehr problematisch, eine Investmententscheidung mit den Erfolgen in der Vergangenheit und mit Wohlgefühl / Psychologie zu begründen. 

Dass es in der Vergangenheit erfolgreich war, weiß man vielleicht (wenn überhaupt). Ob es in der Zukunft so bleibt, weiß man nicht.

Und mit Wohlgefühl lässt sich schlichtweg jede Entscheidung begründen. Man kann auch einen Kopfstand machen und dann alles in binäre Optionen stecken. Begründung: Ich fühle mich dabei wohl!

Das ist natürlich korrekt. 

 

Trotzdem ist es wichtig, sich damit wohl zu fühlen und gut schlafen zu können. Vor allem wenns mal richtig scheppert. Dann sind die Gefühle doch ganz wichtig. Zudem eine gute Psychologie. 

Wenn du dich dabei nicht gut fühlst und sch***** pennst, kannst du psychologisch noch so stark sein. Man ist dann definitiv extrem gefährdet, der Masse zu widerstehen. 

 

vor 26 Minuten schrieb Schwachzocker:
Zitat

Korrekt. Buchverluste =\ Realisierte Verluste. Wichtig!

Magst du sagen, wozu diese Unterscheidung wichtig ist?

 

Ja. Buchverluste kannst du 20 Jahre haben, dann kommt die Turnaroundstory und das Ding läuft wieder ins Plus. Wenn du die Verluste realisierst, kannst du warten bis du schwarz wirst, es wird sich an deiner Bilanz niemals mehr etwas ändern, zumindest nicht in Bezug auf diesen trade. Diese Storys habe ich schon paarmal erlebt. Unter anderem bei der Telekomaktie. Aktie wurde zu 11 EUR gekauft. Man stand ewig lange im teilweise deutlich im Minus, nun kommt sie wieder und man steht mittlerweile im Plus. 

 

Edit: Sehr gut erklärt von Dev:)

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vor 2 Minuten schrieb dev:

Stell dir vor das es irgendwo zwei Grundstücke mit Haus & gleichem Wert gibt und diese werden von zwei Investoren gekauft.

 

Nr1) zahlt "Bar"

Nr2) nutzt 50% Kredit

 

Nr2 stellt fest das er sich übernommen hat und muß schnellst möglich verkaufen und kann leider nur zu schelchten Konditionen verkaufen.

Somit stellt Nr1 fest das der Marktpreis in seiner Gegend gefallen ist, ist aber sehr Glücklich in seinem Haus.

 

Nr1) Buchverluste

Nr2) Realisierte Verluste

Jetzt weiß ich noch immer noch nicht, wieso die Unterscheidung wichtig sein sollte. Geht es darum, dass Menschen in der Deiner Vorstellungswelt mit Buchverlusten glücklicher sind als mit realisierten Verlusten? Bei mir ist das nicht der Fall.

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vor 3 Minuten schrieb luess:

Das ist natürlich korrekt. 

...

Na also! Warum widersprichst Du denn andauernd?

 

vor 4 Minuten schrieb luess:

...

Trotzdem ist es wichtig, sich damit wohl zu fühlen und gut schlafen zu können. Vor allem wenns mal richtig scheppert. Dann sind die Gefühle doch ganz wichtig. Zudem eine gute Psychologie. 

Wenn du dich dabei nicht gut fühlst und sch***** pennst, kannst du psychologisch noch so stark sein. Man ist dann definitiv extrem gefährdet, der Masse zu widerstehen. 

...

Nein! Gefährdet bist Du dann, wenn Du finanzielle Entscheidungen aufgrund von Gefühlen triffst. Die Gefühle ändern sich nämlich ganz schnell.

 

vor 5 Minuten schrieb luess:

...

Ja. Buchverluste kannst du 20 Jahre haben, dann kommt die Turnaroundstory und das Ding läuft wieder ins Plus. Wenn du die Verluste realisierst, kannst du warten bis du schwarz wirst, es wird sich an deiner Bilanz niemals mehr etwas ändern, zumindest nicht in Bezug auf diesen trade....

Es gibt im Leben aber nicht nur einen Trade. Während Du 20 Jahre wartest, bist Du schwarz wirst, habe ich schon lange etwas anderes gemacht.

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vor 1 Minute schrieb Schwachzocker:

Na also! Warum widersprichst Du denn andauernd?

 

Nein, zwei paar Schuhe. Es ging um zwei Bereiche in meiner Antwort. Es ist deine Aufgabe korrekt zuzuordnen.

 

vor 2 Minuten schrieb Schwachzocker:

Nein! Gefährdet bist Du dann, wenn Du finanzielle Entscheidungen aufgrund von Gefühlen triffst. Die Gefühle ändern sich nämlich ganz schnell.

Man merkt, dass du in der Beratung nicht tätig bist und auch nie warst, dir fehlt eine wichtige Erkenntnis. Bei 99% der Leute ist es entscheidend zu jeder Zeit gut schlafen zu können und entsprechend ein sicheres Gefühl zu haben. Damit steht und fällt das Ding. Wenn man sich gut fühlt und auch immer gut schläft, ist die grundsätzliche Psychologie ganz anders gefestigt als wenn nicht. Das sind Welten an Unterschiede!! 

 

vor 6 Minuten schrieb Schwachzocker:

Es gibt im Leben aber nicht nur einen Trade. Während Du 20 Jahre wartest, bist Du schwarz wirst, habe ich schon lange etwas anderes gemacht.

Es geht um einen Trade, andere Trades sind total egal, weil nicht relevant für mein Beispiel.

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vor 1 Minute schrieb luess:

...

Man merkt, dass du in der Beratung nicht tätig bist und auch nie warst...

Das will ich doch stark hoffen!

 

vor 2 Minuten schrieb luess:

.... Bei 99% der Leute ist es entscheidend zu jeder Zeit gut schlafen zu können und entsprechend ein sicheres Gefühl zu haben....

Genau, und das könnte auch der Grund sein, warum ihre Rendite so unterirdisch ist.

 

vor 3 Minuten schrieb luess:

...

Es geht um einen Trade, andere Trades sind total egal, weil nicht relevant für mein Beispiel.

Wozu ist ein einzelner Trade im gesamten Leben von Bedeutung?

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vor 11 Minuten schrieb Schwachzocker:

Genau, und das könnte auch der Grund sein, warum ihre Rendite so unterirdisch ist.

 

Die machen 10% im Jahr durchschnittlich. Darauf bist du neidisch und die machen das nicht mit ETFs ;)

 

vor 12 Minuten schrieb Schwachzocker:

Wozu ist ein einzelner Trade im gesamten Leben von Bedeutung?

Deine Aussage hat nichts mit meiner Aussage von anfangs zu tun. Einfach alles durcheinander werfen, von mir aus. Ich hab es dir mehrfach erklärt. Lese es einfach mehrfach durch, wenn du es nicht sofort verstanden hast. Ist ja kein Beinbruch.

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vor 24 Minuten schrieb luess:

Die machen 10% im Jahr durchschnittlich. Darauf bist du neidisch und die machen das nicht mit ETFs ;)....

Dann lasse mich bitte nicht dumm sterben. 

Du schaffst das mit Deinem Depot nicht, aber Deine Kunden können das, wie?

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Posted · Edited by dev

vor einer Stunde schrieb Schwachzocker:

Jetzt weiß ich noch immer noch nicht, wieso die Unterscheidung wichtig sein sollte. Geht es darum, dass Menschen in der Deiner Vorstellungswelt mit Buchverlusten glücklicher sind als mit realisierten Verlusten? Bei mir ist das nicht der Fall.

Das bei dir einiges anders läuft, habe ich schon festgestellt ;-)

 

Sich von Buchverlusten treiben zu lassen, um diese zu realisieren, macht sicher nicht glücklicher als Buchveruste aushalten.

 

Wieso sollte Nr1 jetzt seine Buchverluste realisieren, obwohl im das Grundstück & Haus gefällt?

Ist es nicht ehr so, das dieser Buchverlust irrelevant ist?

 

vor einer Stunde schrieb Schwachzocker:

Es gibt im Leben aber nicht nur einen Trade. Während Du 20 Jahre wartest, bist Du schwarz wirst, habe ich schon lange etwas anderes gemacht.

Aber ob die Rendite am Ende besser ist?

 

Mir ist eine langfristig anständige Rendite wichtiger als zu traden!

Du scheinst mehr der Typ zu sein der sich vom Markt treiben läßt.

 

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Posted · Edited by MarcoZ
Klarstellung bei Einnahmen und Kapitalzuwachs

Hallo und herzlichen Dank für die vielen Antworten! Es sind auch einige Fragen dabei und viele Vermutungen. Deshalb kurz zu mir (hoch lebe die Anonymität im Netz).

Alter: mitte 40, keine Kinder und auch keine geplant, verheiratet.

Gesamtvermögen: 8 Mio aufgeteilt auf

15% Immos zum Eigenbedarf (3 Stück: EU 25%, Panama 35%, Karibik 40%)
55% vermietete Immos (EU 50%, Panama 25%, Karibik 25%)

30% Finanzmittel

 

Über mich: Ich habe vor 7 Jahren meinen Beruf verkauft (Industrie). Bis dahin war es für mich "einfacher". Jeder verdiente Cent wurde von mir wieder in meinen Betrieb investiert. Seither investiere ich in Immobilien (konsumiert viel zu viel Zeit und teilweise auch Nerven). Jede einzelne meiner Immobilien steht immer am Markt (lieber guten Gewinn heute als morgen). Ich fahre für mich persönlich recht gut damit, im Schnitt über 10% Gewinn pro verkaufter Immobilie zzgl. Mieteinnahmen (die schlechteste 1,5% Netto - die beste 7% netto) sind der Durchschnitt. Ich kaufe ausschließlich Objekte in die ich auch selbst gerne einziehen würde. Falls mal etwa daneben gehen sollte (Blase), würde ich selbst einziehen und Ruhe ist. Zähe Verhandlungen beim Kauf sind der Standard (Barzahler trifft Verkäufer). Macht noch immer Spaß aber nicht immer. Leider sind nicht alle Immobilien Perlen, eine wirft schlechte 1,5% pro Jahr ab, kaum Wachstum und wird mit Dringlichkeit versucht zu verkaufen. Es wird kein Verlust aber vermutlich eine glatte Nullrunde.

 

Berater, Freunde und Forum: ich versuche immer möglichst viel Input aus allen Seiten zu bekommen. Egal woher. Ich will nicht den typischen Fehler machen und derartig überheblich werden, dass man Taub für Warnungen und gute Ratschläge wird (diese können aus jeder Schicht und Himmelsrichtung kommen). Dennoch, Entscheidungen treffe ich danach selbst.

 

Lebenskosten: pro Jahr geben wir im Schnitt ca. 50-70.000 Euro aus. Wir fahren einen normalen Wagen, fliegen kurzstrecken in Economy und lange in Business (First sehr selten). Teure Klamotten oder sogar auffallen wollen wir absolut nicht.

 

Einnahmen: ich bin hier sehr konserativ und habe viele Abschläge in meiner Excel Tabelle eingebaut. Es sind mindestens 160.000 Euro Netto. Das sind (sehr bescheidene (schlechte?) 2% auf dem Gesamtvermögen. Der Wertzuwachs der Immobilien ist dafür aber nicht einkalkuliert (da liegt ja die Spekulation). Das Problem bei der Quantifizierung ist auch, dass laufend ein Teil vom Kapital "rumliegt" bis ich zuschlagen kann bzw. bis der Kauf etwas abwirft. Derzeit habe ich z.B. 1,5 Mio in Immobilien die erst Ende des Jahres Rendite generieren werden (1 Baustelle, 1 Sanierung, 1 Grundstück das erst Abwirft wenn ich es wiederverkaufe). Wenn ich z.B. nächstes Jahr 1 Immobilie verkaufe, steigt mein Gesamtvermögen auf 8,2 - 8,3 Mio. Ich rechne das erwirtschaftete nicht als Einnahmen sondern sehe es als Kapitalzuwachs. Vermutlich eine falsche Überlegung. Mein Netto-Gesamtvermögen wächst jährlich auf jeden Fall um zwischen 3-5% (konservativ geschätzt über die letzten Jahre) - da sind natürlich die jährlichen Ausgaben auch schon ausgegeben.

 

Ziel: kein Bauchweh haben, keine Verluste einfahren, keine unnötigen Risiken eingehen. Was dann (hoffentlich inflationsbereinigt) übrig bleibt soll vorerst meine Rendite sein. Ich schätze persnölich mein Vermögen zu klein ein, um Investitionen in 3 Orten rechtzufertigen. Solange es Spass macht aber ok. Ich überlege mir Immobilien eines Ortes einem Property Manager zu überlassen (kassiert halt 10%) oder die Karibik aufzugeben (ist halt schade weil hier der Immomarkt wieder richtig anzieht). Ich bilde mir ein, ich sollte eigentlich weniger Arbeiten und mehr Spass haben. Dabei merke ich aber dass mir meine Arbeit eigentlich viel Spass macht. Nächstes Jahr werden wir unseren Mittelpunkt nach Panama verlegen. Dort möchte ich endlich fix eine Köchin/Maid fix anstellen. Meine Frau soll mehr Zeit für mich und die Hunde haben. Versteht mich bitte nicht falsch. Wir haben ein sehr schönes Leben, aber warum sollten wir nicht unsere Lebenskosten verdoppeln und es uns (noch) besser gehen lassen. Ich tu mir da halt schwer. Ich bin trotz allem arbeitsam und sparsam.

 

Erben: das ist mein großes Thema. Ich habe (laut meiner Einstellung zum Glück) keine Erben. Das Vermögen geht morgen an meine Frau, und übermorgen zu 90% in Charity. Ich möchte deshalb für mich persönlich mein jährliches Budget erhöhen und (noch) besser leben. Die Frage auch hier ist: wieviel ist gesund und nicht im Wiederspruch zum Ziel (s.o.).

 

So. Ich bin schon sehr auf Eure Antworten, Kommentare, Untersuchungen und Ratschläge dankbar. Vielen Dank!
Hoch lebe die Anonymität des Internets. Ihr wisst jetzt deutlich mehr als... meine Schwiegereltern!

 

P.S: ich glaube an den Wandel. Heute sind es Immobilien, morgen vielleicht etwas völlig ANDERES?

 

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Glückwunsch!

Ich würde alles so weiter machen, du scheinst es im Griff zu haben!

Die Rendite ist weit über den Ausgaben, was willst du mehr!?

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