Covered Call Options - welcher Broker?

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Hallo zusammen,

 

ich hätte Interesse an die Covered Call Options als Zusatz-Rendite Strategie, allerdings finde ich keinen seriösen Broker, der das in Deutschland anbietet. Ich bin bei der Deutschen Bank /Maxblue (sie haben irgendwann in 2017 mit Optionshandel aufgehört) und bei der DKB. Soweit ich es erkennen kann, bieten viele Broker die deutsche Variante: Optionsscheine. Ich will aber Options auf Werte in meinem Depot verkaufen können. Ich war bei BANX Broker, sie sind aber für meine Begriffe halb-Profis.

 

Vielleicht kann man auch hier kurz den Unterschied zwischen Options und Optionsscheine erklären?

 

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vor 18 Minuten schrieb Simka86:

 

 

Vielleicht kann man auch hier kurz den Unterschied zwischen Options und Optionsscheine erklären?

 

 

Wie wäre es mit ein wenig Eigenrecherche?

Google oder so?

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Ok, verstanden, wie wäre es jetzt vielleicht mit einer Antwort auf die eigentliche Frage?

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vor 1 Minute schrieb Simka86:

Ok, verstanden, wie wäre es jetzt vielleicht mit einer Antwort auf die eigentliche Frage?

 

Nichts verstanden, wie wäre es wenn du dir ein wenig Mühe gäbest?

 

Du hast ja wohl im Netz auch den Befriff "covered Call" gefunden, dich hoffentlich informiert und verstanden was das ist und wie es funktioniert, oder?

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Ok, ich formuliere es anders: wer hat Erfahrung mit Optionen in Deutschland und bei welcher Broker? Zufrieden mit dem Broker und die UI für die Optionen-Kette?

 

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Moin,

 

in Deutschland gibt es so etwas nicht zu vernünftigen Preisen. In den USA bieten sich z.B. Interactive Brokers (bzw. deren UK-Tochter) an. In der Regel ist es direkt bei denen günstiger als bei einem Reseller - es sei denn man hat extrem wenig Transaktionen.

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Bei CapTrader warst du da schon richtig. Ist halt nur teurer als direkt zu Interactive Brokers zu gehen. Plattform ist die selbe.

Bevor man Optionen handelt, sollte man sich den Unterschied von börslichen Optionen und Emittentenprodukten wie Optionsscheinen schon noch klar machen.

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vor 12 Stunden schrieb Simka86:

 Ich war bei BANX Broker, sie sind aber für meine Begriffe halb-Profis.

 

...der war gut:lol:

 

Erklär das doch mal bitte näher:-*

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Wenn du ein paar Mal mit dem Kundenservice von BANX Broker telefonierst, wird dir sofort klar sein, was ich meine.

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Hi Simka86,
ich handle Optionen im Realdepot mit folgenden Broker und Margin-Konto:
IB/Lynx:.......... direkt handelbar mit TWS

CortalConsors:.. direkt selbst handelbar entw. Future Workstation od. Webseite
Comdirect:.......indirekt Options Order per Tel. aufgeben

Persönliche setups: Kapital, Broker/Bankkosten, Service und wo liegt mein Kapital ( dt. od. ausländ. Recht) sind unterschiedlich
Brokervergleich - gibt inzw. sehr aussagefähige tools im Netz
Instrumente(Aktien) für covered calls sind "sicher" gegen Insovenzen von Bank/Broker

Strategien:
--->langfristig: mehrere Jahre
---------->covered call writing ist "sicher", langweilig, Aufwand für Vorbereitung gering, 100% hit rate und unterliegt den Marktschwankungen, keine Adrenalin Ausschüttung

-->mittelfristig: andere Stragtegie wählen
-->kuzfristig: ...minuten-, std-,daytrading od. über E/A's (selbst geschrieben - hilft verstehen u. erkennen)

Analysen für Privatgebrauch mach ich selber mit excel VBA. Ergebnisse sind gemäss Adrenalin Spiegel über 5 Jahre gemessen 1 bis 2 % netto (nach Kosten u. Steuer) vom Umsatz. Beispiel: 1% Prämie pro trade und Monat macht 12 % p.a. Gute Verzinsung des angelegten Kapitals :-))

Good luck beim traden
 

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Covered Call Writing ist theoretisch äquivalent zum Put Writing. In der Praxis ist letzteres ist sogar profitabler, das hängt mit dem "Volatility Risk Premium" zusammen.

Es ist ein Mythos, dass Covered Calls "sicher" sind und Puts "unsicher". Ob das Kapital long equity ist (bei den Covered Calls) oder als Cash (bei den Puts) vorliegt ist erstmal egal. Die Transaktionskosten für das Underlying entfallen bei der Put-Strategie aber (cash settlement angenommen), ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes.

Das Risiko bei den Puts ist lediglich, dass man nicht weiß was man tut und beispielsweise einen Put-Contract auf ein Underlying mit Strike 300 verkauft, aber keine 30.000 Cash (oder mindestens 15.000 bei Indexoptionen) auf Lager hat. Die Margin ist gut und schön, aber am Ende muss man seinen Verpflichtungen mit Eigenkapital nachkommen können.

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vor 22 Stunden schrieb ViVestor:

Covered Call Writing ist theoretisch äquivalent zum Put Writing. In der Praxis ist letzteres ist sogar profitabler, das hängt mit dem "Volatility Risk Premium" zusammen.

Es ist ein Mythos, dass Covered Calls "sicher" sind und Puts "unsicher". Ob das Kapital long equity ist (bei den Covered Calls) oder als Cash (bei den Puts) vorliegt ist erstmal egal. Die Transaktionskosten für das Underlying entfallen bei der Put-Strategie aber (cash settlement angenommen), ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes.

Das Risiko bei den Puts ist lediglich, dass man nicht weiß was man tut und beispielsweise einen Put-Contract auf ein Underlying mit Strike 300 verkauft, aber keine 30.000 Cash (oder mindestens 15.000 bei Indexoptionen) auf Lager hat. Die Margin ist gut und schön, aber am Ende muss man seinen Verpflichtungen mit Eigenkapital nachkommen können.

Sehr schöne Zusammenfassung! Und das Verlustrisiko (Volumen) ist bei Put Writing etwas geringer.

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vor 1 Stunde schrieb Allesverwerter:

Sehr schöne Zusammenfassung! Und das Verlustrisiko (Volumen) ist bei Put Writing etwas geringer.

Nicht wirklich, sonst wäre die Put-Call-Parität nicht mehr gegeben...

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vor 5 Minuten schrieb chaosmaker85:

Nicht wirklich, sonst wäre die Put-Call-Parität nicht mehr gegeben...

Doch, irgendwie schon ;-)

da man den Strike selten auf dem aktuellen Kurs setzen wird.

 

Kurs 100

covered Call-Verkauf zu 105

oder

cash-secured-Put-Verkauf zu 95

 

Prämieneinnahme wird ca. die gleiche sein (das meinst Du wohl)

 

Nachteil covered Call-Verkauf: mehr Transaktionskosten und Verlustrisiko sind 100 und nicht nur 95

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Geschrieben

Glaube ihr redet ein bisschen aneinander vorbei; Put-Call-Parität gilt nur für Kontrakte mit gleichem Strike, in dem Fall gilt aber tatsächlich Call + Underlying = Put + Cash (von Transaktionskosten und Steuern mal abgesehen, und europäische Optionen vorausgesetzt). Da Underlying und Cash 0 Gamma, Vega usw. haben, sind der Put und Call in all diesen Vola-bezogenen Eigenschaften also gleich.

 

Denke @ViVestor meinte also genauer gesagt, dass Optionen mit Strike unter dem Underlying (ob Call oder Put) eine höhere Volatility Risk Premium haben. Kann gut sein, aber die höhere IV allein ist dafür noch kein Beweis; zum Teil ist diese einfach nur fair, da die Vola bei fallenden Kursen meist hoch geht und umgekehrt. Eine Risikoprämie liegt erst vor, wenn die höhere IV noch über die "Entschädigung" für diesen Effekt hinaus geht.

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