Welche Staatsanleihen würdet ihr aus Diversifizierungsgründen kaufen?

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Welche Staatsanleihen würdet ihr aus Diversifizierungsgründen kaufen?    96 Stimmen

  1. 1. Welche Staatsanleihen würdet ihr aus Diversifizierungsgründen kaufen?


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80 Beiträge in diesem Thema

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vor 3 Minuten schrieb wodorne:

Warum nicht denen, die bei den Rating Agenturen das beste Rating haben? Du hast doch als Privatanleger keine Chance zu einer ähnlich fundierten Einschätzung zu kommen.

 

Wenn man dem Euro nicht traut, was bringt es dann in Euro-Länder zu diversifizieren?

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Geschrieben

Weil ich auch den Ratingagenturen nicht vertraue. Zur Finanzkrise wurden die ABS auch mit triple A geratet. Was daraus wurde ist jedem klar. 

vor 2 Minuten schrieb Ramstein:

Wenn man dem Euro nicht traut, was bringt es dann in Euro-Länder zu diversifizieren?

 Sind Aktien oder Anleihen gemeint? 

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Geschrieben · bearbeitet von wodorne
Ergänzung

vor 26 Minuten schrieb Ramstein:

 

Wenn man dem Euro nicht traut, was bringt es dann in Euro-Länder zu diversifizieren?

Davon ist auch nicht die Rede. Der Themenstarter hat ja eine Liste von Ländern vorgelegt, die den Euro nicht haben. Die haben doch alle ein Rating. Ich würde das zumindest berücksichtigen ... wie man natürlich auch die Äußerungen in diesem Forum berücksichtigt. Alles Faktoren für die Anlageentscheidung.

Außerdem hat jedes Investment seine Risiken. Um Vertrauen geht es da nicht, sondern um Abschätzung von Risiken. Also hat man natürlich Euro, aber wenn man den Euro als Risiko sieht, dann hat man auch noch andere Währungen.

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb Stanley_:

Ich denke jeder hat eine andere Vorstellung einer Finanz/Wirtschaftskrise. Aber darum geht es hier nicht :)

Meine ursprüngliche Frage war lediglich, welchen Ländern ihr bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage euer hart verdientes Geld anvertraut. 

Dann antworte ich vielleicht sogar für mehrere User hier: KEINEM

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vor 2 Minuten schrieb 1erhart:

Dann antworte ich vielleicht sogar für mehrere User hier: KEINEM

Tja, ich würde da eher sagen: ALLEN

Es gibt keine Sicherheit, also muss man die Risiken verteilen. Dabei noch gewichten - die Umfrage ist vielleicht ein ganz guter Maßstab dafür.

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vor 1 Stunde schrieb Stanley_:

Weil ich auch den Ratingagenturen nicht vertraue. Zur Finanzkrise wurden die ABS auch mit triple A geratet.

Man kann eine Aussage zu einer Wahrscheinlichkeit nicht durch einen Einzelfall widerlegen!

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vor 9 Stunden schrieb wodorne:

Man kann eine Aussage zu einer Wahrscheinlichkeit nicht durch einen Einzelfall widerlegen!

 

Aber ein Einzelfall in diesem Ausmaß lässt mich an den Arbeitsweisen zweifeln. Ich misstraue den Ratingagenturen grundsätzlich. Ich würde auch niemals bei einer Unternehmensbewertung meine Entscheidung auf Ratings beschließen. Ich würde nicht einmal das Rating sehen wollen. 

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vor 14 Stunden schrieb Stanley_:

Weil ich auch den Ratingagenturen nicht vertraue. Zur Finanzkrise wurden die ABS auch mit triple A geratet. Was daraus wurde ist jedem klar. 

Nach dieser Aussage verstehe ich nicht, wozu dieser Thread überhaupt dienen soll. Du traust Unternehmen nicht, die eine ganze Horde an Analysten beschäftigen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Sicherheit von Wertpapieren zu bewerten, aber den Leuten hier im Forum vertraust du? Es kann doch niemand nachvollziehen, wie die Leute hier zu ihrer jeweiligen Einschätzung gekommen sind, ob die irgendwas mit der tatsächlichen fundamentalen Situation zu tun hat oder einfach nur "geraten" ist. Das Ergebnis ist also unzuverlässiger als bei Ratingagenturen. Und da du denen schon nicht traust, müsstest du auf jeden Fall nochmal in die Nachrecherche gehen. Nur dann könntest aber du gleich darauf verzichten, dich durch die Meinung von anderen beeinflussen zu lassen, und dich direkt auf die eigene Analyse konzentrieren.

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vor 53 Minuten schrieb Maciej:

Nach dieser Aussage verstehe ich nicht, wozu dieser Thread überhaupt dienen soll. Du traust Unternehmen nicht, die eine ganze Horde an Analysten beschäftigen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Sicherheit von Wertpapieren zu bewerten, aber den Leuten hier im Forum vertraust du? Es kann doch niemand nachvollziehen, wie die Leute hier zu ihrer jeweiligen Einschätzung gekommen sind, ob die irgendwas mit der tatsächlichen fundamentalen Situation zu tun hat oder einfach nur "geraten" ist. Das Ergebnis ist also unzuverlässiger als bei Ratingagenturen. Und da du denen schon nicht traust, müsstest du auf jeden Fall nochmal in die Nachrecherche gehen. Nur dann könntest aber du gleich darauf verzichten, dich durch die Meinung von anderen beeinflussen zu lassen, und dich direkt auf die eigene Analyse konzentrieren.

 

Ich möchte jedoch genau hier die Meinung der Mitglieder hören, da ich doch sehr hoffe, dass sich hier nicht der gleichen Konsens findet, wie bei den Ratingagenturen. Da hier wahrscheinlich auch genug Querdenker zu finden sind, die sich abseits des Mainstreams Ihren eigenen Kopf machen. Ich werde nicht stupide die Anleihen kaufen, die die meisten Bewertungen erhalten. Jedoch wollte ich ein Gefühl davon bekommen, wie sich die Mitglieder des Forums äußern. Zudem habe ich ja die Länder vorgegeben, welchen ich mein Kapital anvertrauen würde.

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Am ‎12‎.‎09‎.‎2018 um 05:56 schrieb Stanley_:

Weil ich nicht an der Euro glaube und ich meinen Cashanteil in andere (halbwegs sichere) Währungen diversifizieren möchte. Hierbei geht es nicht um maximale Renditen sondern lediglich um Werterhalt (+-). Ich rede hier auch nur von einem Anteil zwischen 5-10%. 

 

Ich verfolge einen ähnlichen Ansatz.

 

In meiner Asset-Allokation sind 10% für (Fremdwährungs-)Staatsanleihen vorgesehen:

5% für Schwellenländer-Anleihen in lokaler Währung (ISHARES JP MORGAN EM LOCAL GOVERNMENT BOND, WKN: A1JADV)

5% in langlaufende (7-10 Jahre) Anleihen. Ziel jeweils 1% von

USA (WKN: A19V4N)

Australien (A19U3W)

Kanada (A1ZLP2)

Schweiz (A1822H)

GB (A1V3HB)

 

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Geschrieben

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass hier wenig sachlich argumentiert wird, sondern viel mehr Fragestellungen immer ins negative gezogen werden. Hier im Forum soll doch ein Tausch von Meinungen stattfinden. Wie soll dies funktionieren, wenn sich alle auf eine Frage stürzen und diese zerlegen, statt konstruktiv zu diskutieren? Kann man nicht einmal gegenüber dem Mainstream Zweifel hegen, dennoch hier mal eine Frage stellen?

vor 8 Minuten schrieb Tithonos:

Ich verfolge einen ähnlichen Ansatz.

 

In meiner Asset-Allokation sind 10% für (Fremdwährungs-)Staatsanleihen vorgesehen:

5% für Schwellenländer-Anleihen in lokaler Währung (ISHARES JP MORGAN EM LOCAL GOVERNMENT BOND, WKN: A1JADV)

5% in langlaufende (7-10 Jahre) Anleihen. Ziel jeweils 1% von

USA (WKN: A19V4N)

Australien (A19U3W)

Kanada (A1ZLP2)

Schweiz (A1822H)

GB (A1V3HB)

 

Dürfte ich mir die Frage erlauben, wieso Staatsanleihen von Schwellenländer? Wird eine Diversifikation und Rebalancing Strategie verfolgt? oder gibt es einen tieferen Grund?

 

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Geschrieben · bearbeitet von Tithonos

vor 10 Minuten schrieb Stanley_:

Dürfte ich mir die Frage erlauben, wieso Staatsanleihen von Schwellenländer? Wird eine Diversifikation und Rebalancing Strategie verfolgt? oder gibt es einen tieferen Grund?

Diversifikation. Wenn schon über Fremdwährungsanleihen streuen, dann meiner Ansicht nach richtig. Daher auch keine Anleihen von Schwellenländern in "Hartwährung". Im genannten ETF haben knapp 75% der Länder ein Rating von BBB oder darüber.

 

Insgesamt habe ich 20% meines Portfolios in Anleihen bzw. Cash/Festverzinslich investiert:

10% in Euro

10% in Fremdwährung, davon 5% Schwellenländer über den ETF und 5% einzelne Anleihen von AAA-A Industrieländern

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Geschrieben

 

vor 22 Stunden schrieb monopolyspieler:

Siehe Venezuela

Währungsverfall, Hamsterkäufe, Rationierung, Preisexplosion, Landesflucht

 

Amazon beliefert Dich sicher gerne mit einem Buch, nur würde der End-Preis des Buches in Euro dann auch vermutlich zeitnah-ähnlich der Tankstellen- so ausgestaltet werden,

das er dem Wechselkurs zum US-Dollar entspricht, eine höhere Sicherheits-Marge beinhaltet und auch die gestiegenen Treibstoffkosten berücksichtigt.

Du kannst die Eurozone nicht mit Venezuela vergleichen. Der Grund dafür liegt einfach an dem viel größeren Binnenmarkt. Viele Waren werden in der Eurozone selbst hergestellt und unterliegen daher keinen Wechselkursrisiken. Das ist ja auch ein Grund warum die EU den ganzen landwirtschaftlichen Bereich besonders schützt. Zudem hat sie auch einen Handelsbilanzüberschuss, d.h. sie ist nicht auf ständig frische Kapitalzufuhr aus dem Ausland angewiesen. Das ist besonders deswegen wichtig, da sie nur verhältnismäßig wenige Rohstoffvorkommen besitzt.

 

Am 12.9.2018 um 11:11 schrieb monopolyspieler:

Ich würde hier eher noch auf Aktien von Banken in Kanada oder Australien ausweichen. Steigen Zinsen, werden Anleihen im Kurs sinken und Bankaktien eher steigen.

Wobei man natürlich berücksichtigen muss, das Wertpapiere dieser Länder auch mehr oder weniger an Rohstoffpreisen hängen.

Das halte ich für recht riskant. Sowohl Kanada als auch Australien (und mit leichten Abstrichen auch Neuseeland) haben stark aufgeblähte Immobilienmärkte. Teils werden da wieder Hypotheken an Schuldner vergeben deren Einkommen gerade mal für die Zinsen reichen. Obwohl die Zahlen der Banken dort bisher ganz ordentlich aussehen, wäre mir das Risiko zu groß.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb Limit:

Du kannst die Eurozone nicht mit Venezuela vergleichen.

Das habe ich auch nicht. Wie ich mir eine "Krise" vorstelle, wurde gefragt.

Gut, ich kann auch in die Zeit zwischen 1920 und 1923 in D zurückgehen.

Die Notenpresse wurde wegen Reparationszahlungen angeworfen und das Ende vom Lied ist ja bekannt.

Wechselkursrisiko: der Euro würde weniger wert- es würde Bankenruns geben und dann hätte man ein kleines Problem, da dem Buchgeld auf den Konten der Bürger nicht genügend Bargeld gegenübersteht.

Kann man natürlich drucken- dann stehen dem Bargeld aber nicht genügend Handelsgüter gegenüber, was dann Preissteigerungen zur Folge hätte.

Den Handelsbilanzüberschuss der EU solltest Du mal aufdröseln.

D: 249 Milliarden, NL: 70 Milliarden, I: 47 Milliarden, IRL: 45 Milliarden,  B:~24 Milliarden, CZ: 16 Milliarden, DK:~8 Millarden, Ungarn: 5,6 Milliarden und dann kommt schon lange Zeit nix mehr.

17 EU-Länder haben Defizite und das geht dann bis zum Handelsdefizit von Frankreich mit knapp 80 Milliarden- bzw. Grossbritanien mit fast 180 Milliarden Defizit.

Der Witz ist, das Deutschland es ähnlich der Chinesen macht und Teile seines Arbeitsmarktes subventioniert (Aufstocker,1 Euro Jobs...)- was zu Lasten der Industrie in anderen EU-Ländern geht.

 

Subventionierte Überproduktion- auch in der Landwirtschaft hat die Folge, das der Kram z.B. nach Afrika exportiert wird und die dortigen Märkte dann dank Handelsabkommen sogar Zollfrei zerstört. Die freigesetzten Arbeitskräfte bahnen sich dann per Schiff übers Mittelmeer ihren Weg, um dann auf Feldern in Italien die überproduzierten Erdbeeren.zu ernten,welche in Afrika landen.

Wirtschaftkreislauf a la EU.

Naja- passt nicht in den Thread. 

 

 

 

 

 

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Geschrieben

vor 21 Stunden schrieb Stanley_:

Ich denke jeder hat eine andere Vorstellung einer Finanz/Wirtschaftskrise. Aber darum geht es hier nicht :)

Meine ursprüngliche Frage war lediglich, welchen Ländern ihr bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage euer hart verdientes Geld anvertraut. 

Von den aufgezählten Ländern und wenn du nicht an den Euro glaubst am ehesten USA, aber warum die Auswahl?

Nimm doch einen ETF mit vielen Ländern aller Global AAA Govt Bond UCITS, mit großen entwickelten, relativ sicheren Volkswirtschaften von USA, Deutschland, Frankreich bis Japan.

 

Allerdings halte ich Währungen für extrem spekulativ. Wenn du US Staatsanleihen nimmst, musst du auch mit 20% Negativrendite leben können. Ein Grund mehr nicht nur in den US Dollar zu flüchten. Es gibt gute Gründe warum oft Fremdwährungsanleihen kritisch gesehen werden.

 

In den meisten Depots sollen Anleihen Stabilität und Sicherheit bringen und keine Währungswetten oder hohe Renditen (weil der die Wette gut geht). Ich bin selber mit 65% meines Depots in globale Aktienindizes investiert. Da ist schon "viel in Fremdwährungen". Diversifikation zu globalen Aktienfonds heißt nicht unbedingt NOCH MEHR in Fremdwährungen zu packen. Insofern würde ich 30%-50% meiner Anleihen bewusst in Euro Länder investieren, selbst wenn ich den € nicht für eine besonders gute Währung halte.

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Geschrieben

vor 59 Minuten schrieb monopolyspieler:

Das habe ich auch nicht. Wie ich mir eine "Krise" vorstelle, wurde gefragt.

Gut, ich kann auch in die Zeit zwischen 1920 und 1923 in D zurückgehen.

Wenn es um eine Krise der Eurozone geht und du sie dir wie in Venezuela vorstellst, dann macht das nur dann Sinn, wenn die Situationen vergleichbar sind. Das gleiche gilt für die Weimarer Republik.

 

vor 59 Minuten schrieb monopolyspieler:

Wechselkursrisiko: der Euro würde weniger wert- es würde Bankenruns geben und dann hätte man ein kleines Problem, da dem Buchgeld auf den Konten der Bürger nicht genügend Bargeld gegenübersteht.

Ein Bank-Run bei einer Währungskrise? Vielleicht um Gold- und Silbermünzen oder Fremdwährungen zu kaufen, denn Bargeld ist in so einer Situation nicht mehr Wert als buntes Papier. Du könntest aber auch ein paar Aktien aus aller Welt kaufen und diese evtl. in einem außereuropäischen Depot lagern.

 

vor 59 Minuten schrieb monopolyspieler:

Den Handelsbilanzüberschuss der EU solltest Du mal aufdröseln.

D: 249 Milliarden, NL: 70 Milliarden, I: 47 Milliarden, IRL: 45 Milliarden,  B:~24 Milliarden, CZ: 16 Milliarden, DK:~8 Millarden, Ungarn: 5,6 Milliarden und dann kommt schon lange Zeit nix mehr.

17 EU-Länder haben Defizite und das geht dann bis zum Handelsdefizit von Frankreich mit knapp 80 Milliarden- bzw. Grossbritanien mit fast 180 Milliarden Defizit.

Es geht hier um den Währungsraum, also die Eurozone, nicht die EU. Außerdem spielt es für den Wert der Währung nur eine untergeordnete Rolle wie sich die Handelsströme verteilen. Wichtig werden diese erst, wenn der Währungsraum zu zerfallen droht. Ansonsten sorgt der Überschuss für einen ständigen Zufluss frischen Geldes, der bei einer Abwertung sogar noch zunimmt und damit der Abwertung entgegenwirkt.

 

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Geschrieben · bearbeitet von monopolyspieler

vor 58 Minuten schrieb Limit:

Ein Bank-Run bei einer Währungskrise? Vielleicht um Gold- und Silbermünzen oder Fremdwährungen zu kaufen, denn Bargeld ist in so einer Situation nicht mehr Wert als buntes Papier. Du könntest aber auch ein paar Aktien aus aller Welt kaufen und diese evtl. in einem außereuropäischen Depot lagern.

Wie gesagt- nicht Thema des Threads.

Bei einer(drohenden)Entwertung des Geldes mit Sicherheit.

Ansonsten mal einen Blick zu den griechischen Freunden riskieren. Da wollte jeder Euros vom Konto holen, weil der Euro-Austritt befürchtet wurde mit Zwangsumstellung der Konten.

Dann gab es maximaleAuszahlbeträge und andere Scherze.

 

Also nochmal- es geht nicht um mich, sondern um jemand, der Staatsanleihen diverser Länder zur Diskussion gestellt hat.

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Geschrieben · bearbeitet von mordek

@Limit

Auch wenn nicht Thema des Threads; nur so aus Interesse und Spaß an der Freude...:unsure:

vor 3 Stunden schrieb Limit:

Du könntest aber auch ein paar Aktien aus aller Welt kaufen und diese evtl. in einem außereuropäischen Depot lagern.

Wenn eine ausgewachsene Währungskriese käme, würde man so schnell es geht in US/Schweiz/Norwegen/Liechtenstein "Urlaub" machen, Depot eröffnen und alles dorthin übertragen/dort kaufen?

Diese Anleitung lege ich mir neben meine Axt in meinen Notfallkoffer.

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Geschrieben

vor 10 Minuten schrieb mordek:

@Limit

Auch wenn nicht Thema des Threads; nur so aus Interesse und Spaß an der Freude...:unsure:

Wenn eine ausgewachsene Währungskriese käme, würde man so schnell es geht in US/Schweiz/Norwegen/Lichtenstein "Urlaub" machen, Depot eröffnen und alles dorthin übertragen/dort kaufen?

Diese Anleitung lege ich mir neben meine Axt in meinen Notfallkoffer.

...und ein wenig Duschgel von Unilever bitte nicht vergessen. Man will ja sauber sein.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Andreas900:

Allerdings halte ich Währungen für extrem spekulativ. Wenn du US Staatsanleihen nimmst, musst du auch mit 20% Negativrendite leben können. Ein Grund mehr nicht nur in den US Dollar zu flüchten. Es gibt gute Gründe warum oft Fremdwährungsanleihen kritisch gesehen werden.

 

Dem bin ich mir auch durchaus bewusst. Deshalb möchte ich mein Kapital auch global diversifizieren (in der Hoffnung, dass sich Aufwertungen und Abwertungen die Waage halten). Und nicht alles in den US Dollar stecken. Ich traue allen aufgeführten Ländern, jedoch werde ich vermutlich mit folgenden Ländern beginnen: USA, Schweiz und Neuseeland. Aber ich werde mir wohl noch ein paar Wochen Zeit für eine endgültige Entscheidung nehmen. 

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 1 Stunde schrieb mordek:

@Limit

Auch wenn nicht Thema des Threads; nur so aus Interesse und Spaß an der Freude...:unsure:

Wenn eine ausgewachsene Währungskriese käme, würde man so schnell es geht in US/Schweiz/Norwegen/Lichtenstein "Urlaub" machen, Depot eröffnen und alles dorthin übertragen/dort kaufen?

Diese Anleitung lege ich mir neben meine Axt in meinen Notfallkoffer.

 

Off Topic, aber warum nur?

Und mordek ist nicht der einzige :-*

 

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Geschrieben · bearbeitet von Limit

vor 3 Stunden schrieb Andreas900:

Allerdings halte ich Währungen für extrem spekulativ. Wenn du US Staatsanleihen nimmst, musst du auch mit 20% Negativrendite leben können. Ein Grund mehr nicht nur in den US Dollar zu flüchten. Es gibt gute Gründe warum oft Fremdwährungsanleihen kritisch gesehen werden.

 

In den meisten Depots sollen Anleihen Stabilität und Sicherheit bringen und keine Währungswetten oder hohe Renditen (weil der die Wette gut geht). Ich bin selber mit 65% meines Depots in globale Aktienindizes investiert. Da ist schon "viel in Fremdwährungen". Diversifikation zu globalen Aktienfonds heißt nicht unbedingt NOCH MEHR in Fremdwährungen zu packen. Insofern würde ich 30%-50% meiner Anleihen bewusst in Euro Länder investieren, selbst wenn ich den € nicht für eine besonders gute Währung halte.

 

Die Frage ist, ob es um nominalen Kapitalerhalt geht oder um Erhaltung der Kaufkraft. Bei nominalem Kapitalerhalt sind sicherlich Euro-Anlagen zu bevorzugen. Wenn es um Erhaltung der Kaufkraft geht, könnten Fremdwährung trotz Schwankungen die bessere Alternative sein.

 

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

Am ‎26‎.‎04‎.‎2014 um 10:39 schrieb Andreas900:

 

...

Folgende Anleihen habe ich mir als Beispiele herausgesucht, für weitere oder Tips wäre ich dankbar:

1.

Kreditanstalt fuer Wiederaufbau-Anleihe: 9,500% bis 15.12.2016

[WKN: A1X3CC / ISIN: XS0973219065]

2.

National Australia Bank-Anleihe: 5,000% bis 20.09.2018

[WKN: A0VLNV / ISIN: XS0831388664]

 

So ein bisschen von risikoreichere Anleihe in brasilianischer Währung zu solidem deutschem Unternehmen sortiert :) Grundsätzlich ist für mich auch ein Währungsrisiko akzeptabel, da ich daneben garnicht in Fremdwährungen investiere und es bei den Anleihen nur um einen kleinen Anteil des Gesamtdepots geht. Da mir jegliche Erfahrung fehlt und Theorie alleine ein wackliges Standbein ist, könnt ihr mir vielleicht helfen. Gerne nehme ich auch Tips an zu vernünftigen Anleihen, die ihr im Depot habt oder empfehlen könnt.

 

LG

Andreas

 

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis

Gelernt durch eigene schmerzhafte Erfahrung?

 

vor 4 Stunden schrieb Andreas900:

Von den aufgezählten Ländern und wenn du nicht an den Euro glaubst am ehesten USA, aber warum die Auswahl?

Nimm doch einen ETF mit vielen Ländern aller Global AAA Govt Bond UCITS, mit großen entwickelten, relativ sicheren Volkswirtschaften von USA, Deutschland, Frankreich bis Japan.

 

Allerdings halte ich Währungen für extrem spekulativ. Wenn du US Staatsanleihen nimmst, musst du auch mit 20% Negativrendite leben können. Ein Grund mehr nicht nur in den US Dollar zu flüchten. Es gibt gute Gründe warum oft Fremdwährungsanleihen kritisch gesehen werden.

 

In den meisten Depots sollen Anleihen Stabilität und Sicherheit bringen und keine Währungswetten oder hohe Renditen (weil der die Wette gut geht). Ich bin selber mit 65% meines Depots in globale Aktienindizes investiert. Da ist schon "viel in Fremdwährungen". Diversifikation zu globalen Aktienfonds heißt nicht unbedingt NOCH MEHR in Fremdwährungen zu packen. Insofern würde ich 30%-50% meiner Anleihen bewusst in Euro Länder investieren, selbst wenn ich den € nicht für eine besonders gute Währung halte.

 

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb pillendreher:

 

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis

Gelernt durch eigene schmerzhafte Erfahrung?

 

 

Dein Zitat meines Beitrages aus April 2014 ist gut und zeigt mir selbst wie naiv oder renditegeil ich damals war. Ich habe Ende 2013 mit meinem Depot begonnen und glücklicherweise wenig Lehrgeld zahlen müssen. Auch o.g. Anleihen habe ich nie gekauft.

Ja Zeiten ändern sich und wir lernen dazu. Ich möchte dabei gar nicht per so von Hochzinsanleihen oder Fremwährungen abraten. Vielmehr ist die Frage WOFÜR man sowas im Depot will. Als Sicherheit und Diversifikation zu Aktien gefallen mir persönlich Fremdwährungsanleihen allerdings nicht besonders.

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Geschrieben

Am 9/13/2018 um 16:05 schrieb Andreas900:

Allerdings halte ich Währungen für extrem spekulativ. Wenn du US Staatsanleihen nimmst, musst du auch mit 20% Negativrendite leben können. Ein Grund mehr nicht nur in den US Dollar zu flüchten. Es gibt gute Gründe warum oft Fremdwährungsanleihen kritisch gesehen werden.

 

Unter Werterhaltungsgesichtspunkten stimme ich Dir bzgl. Fremdwaehrungsanleihen voellig zu.

 

Unter der Threaderoeffnungs-Praemisse allerdings, dass der EUR nicht ueberlebt (die Ansicht wird im uebrigen von etlichen Wissenschaftlern geteilt), bleibt eigentlich nur ein Investment in US (Staats)anleihen, da uns beim Crash des EUR auch die anderen (kleinen) Waehrungen um die Ohren fliegen.
Um Fremdwaehrungsrisiken zu kompensieren kann man ggf. hedgen... Nur fuer den Fall, dass unsere Notenbanker und Politiker den EUR-Eiertanz weiter hinbekommen und man den Tod des EUR nicht mehr erlebt :-)

 

@Stanley_, ich habe rd. 25 % meiner freien Mittel im iShares US Aggregate Bond UCITS ETF (IE00B44CGS96), ungehedget.  Macht manchmal Freude, manchmal nicht...

 

Michael

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