ETF Sparplan

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Hallo zusammen,

 

ich würde euch gerne um eure Meinung fragen zu meinem ETF-Sparplan bitten.

Ich möchte gerne einen ETF-Sparplan (ab Januar 2019) anlegen, der ca. 30-35 Jahre laufen und als unterstützende Altersvorsorge dienen soll. Ich möchte zunächst mit einem Sparbetrag von 150€ pro Monat beginnen und gegebenenfalls dann im Laufe der Jahre erhöhen. Um mein Portfolio möglichst breit zu streuen und ein Risikoverhältnis von 70/30 zu bewahren, habe ich mir folgende ETFs ausgesucht...Mein Depot befindet sich bei der Consorsbank.

 

Risikoanteil:

Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (WKN A1XB5U)-70€

Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C (WKN A12GVR)-30€

 

Rentenanteil:

Xtrackers II Eurozone Government Bond UCITS ETF 1C (WKN DBX0AC)-50€

 

 

Alle drei ETFs besitzen keinen Ausgabeaufschlag und sind daher kostenlos bei der Consorsbank zu besparen.

Was haltet Ihr von diesem Depot? Ist diese Aufteilung sinnvoll oder sollte ich wegen der relativ niedrigen Sparrate zunächst nur auf weniger ETFs setzen? Zusätzlich lege ich monatlich noch 150€ auf ein Tagesgeldkonto ab, auch bei der Consorsbank, um einen Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben oder Anschaffungen zu haben. Haltet Ihr dieses Vorgehen für sinnvoll oder was würdet Ihr mir empfehlen?

 

Danke im Voraus

 

 

 

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Zum Anleihen-ETF werden noch andere was sagen, da kenne ich mich zu wenig aus, meine aber das aktuell TG/FG attraktiver ist.

 

  1. Sind die gewählten ETFs DAUERHAFT kostenlos besparbar (das ist wichtig bei deiner Sparrate) oder ist es eine Aktion der consorsbank?
  2. 150€ / Monat auf 3 ETFs sind zu wenig
  3. Vorschläge
    1. 100€ in den MSCI World (evtl. später EM), 50€ TG/FG
    2. 100€ in einen MSCI ACWI oder FTSE All-World (EM ist dabei allerdings fest gewichtet), 50€ TG/FG
  4. Wie viel Geld hast du bereits als "Notgroschen" gespart? Eher sollte man zuerst diesen aufbauen und dann mit dem ETF Sparplan anfangen, damit man diesen auch konsequent durchziehen kann ohne verkaufen zu müssen.

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vor 4 Stunden schrieb gc131084:

Zusätzlich lege ich monatlich noch 150€ auf ein Tagesgeldkonto ab, auch bei der Consorsbank, um einen Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben oder Anschaffungen zu haben. Haltet Ihr dieses Vorgehen für sinnvoll oder was würdet Ihr mir empfehlen?

 

 

 

Das hängt davon ab wieviel bereits am Tagesgeldkonto ist. Den Notgroschen baut man normal erst auf und hält diesen dann konstant (bzw. baut den minimal aus um in Relation zu den Ausgaben konstant zu bleiben) und bespart nicht laufend, das wäre dann der risikolose Teil (der aber auch Tagesgeld sein kann). Wenn Du den Plan so wie er ist durchziehst hast DU (sobald der Notgroschen aufgebaut ist) 2/3 risikolos/arm und 1/3 riskant, genau umgekehrt wie gewünscht?

 

Der Rest ist ziemlich 08/15, ob es einen Rentenanteil (vor allem bei der geringen Sparrate) braucht ist Geschmacksache. Die Mehrheit meint wohl eine Festgeldleiter erfüllt für den Privatanleger den Zweck besser. Ob es sinnvoll ist bis 2019 zu warten hängt wohl nur davon ab ob es den Notgroschen überhaupt schon gibt (wenn nicht, ist es natürlich sinnvoll erstmal die ganzen 300 in den Aufbau selbigen zu investieren).

 

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Bei der Sparsumme kann auch eine Ein-Aktien-ETF-Lösung sinnvoll sein, außer du bist absolut davon überzeugt, dass 70/30 besser als 90/10 ist.

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vor 5 Stunden schrieb intInvest:

Zum Anleihen-ETF werden noch andere was sagen, da kenne ich mich zu wenig aus, meine aber das aktuell TG/FG attraktiver ist.

 

  1. Sind die gewählten ETFs DAUERHAFT kostenlos besparbar (das ist wichtig bei deiner Sparrate) oder ist es eine Aktion der consorsbank?
  2. 150€ / Monat auf 3 ETFs sind zu wenig
  3. Vorschläge
    1. 100€ in den MSCI World (evtl. später EM), 50€ TG/FG
    2. 100€ in einen MSCI ACWI oder FTSE All-World (EM ist dabei allerdings fest gewichtet), 50€ TG/FG
  4. Wie viel Geld hast du bereits als "Notgroschen" gespart? Eher sollte man zuerst diesen aufbauen und dann mit dem ETF Sparplan anfangen, damit man diesen auch konsequent durchziehen kann ohne verkaufen zu müssen.

 

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Danke für die Antworten. Also bis zum Januar wird das Tagesgeld auf 4000€ gewachsen sein. Wieviel sollte dieser Posten den ca betragen? 

 

Welchen Betrag haltet ihr denn für sinnvoll, um dasThema der Altersvorsorge anzugehen? Wäre es sinnvoll dann 200€ in den MSCI WORLD und MSCI EM zu investieren im Verhältnis 3:1 und zusätzlich 100€ aufs Tagegeldkonto? 

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vor 2 Minuten schrieb gc131084:

Also bis zum Januar wird das Tagesgeld auf 4000€ gewachsen sein. Wieviel sollte dieser Posten den ca betragen?

Etwa 3 Nettomonatsgehälter.

 

vor 3 Minuten schrieb gc131084:

Welchen Betrag haltet ihr denn für sinnvoll, um dasThema der Altersvorsorge anzugehen?

Es geht darum, dass 150€ auf 3 ETFs zu wenig ist. 150€ für einen ETF der noch kostenlos besparbar ist, mach natürlich Sinn. 

 

vor 4 Minuten schrieb gc131084:

Wäre es sinnvoll dann 200€ in den MSCI WORLD und MSCI EM zu investieren im Verhältnis 3:1 und zusätzlich 100€ aufs Tagegeldkonto? 

Das wären 140€ World und 60€ EM. 

Ich würde bei einem ETF + TG/FG bleiben.

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vor 3 Minuten schrieb intInvest:

Etwa 3 Nettomonatsgehälter.

 

Es geht darum, dass 150€ auf 3 ETFs zu wenig ist. 150€ für einen ETF der noch kostenlos besparbar ist, mach natürlich Sinn. 

 

Das wären 140€ World und 60€ EM. 

Ich würde bei einem ETF + TG/FG bleiben.

Also würdest du 200€ in einen MSCI ACWI und 100€ aufs Tagegeldkonto legen?! 

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vor 1 Minute schrieb gc131084:

Also würdest du 200€ in einen MSCI ACWI und 100€ aufs Tagegeldkonto legen?! 

  1. Wenn eine Sparrate von 300€ für dich möglich ist
  2. und das deine Verteilung von risikoreich/risikoarm ist
  3. und du einen ACWI willst, dann ja.

 

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Posted · Edited by Sloth

vor einer Stunde schrieb gc131084:

Also würdest du 200€ in einen MSCI ACWI und 100€ aufs Tagegeldkonto legen?! 

Alternativ kommt noch der Vanguard FTSE All-World in Frage, der hat eine bessere TD als die MSCI ACWI ETFs.

 

@gc131084 Bei welchem Broker bist du?

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vor 15 Minuten schrieb Sloth:

Alternativ kommt noch der Vanguard FTSE All-World in Frage, der hat eine bessere TD als die MSCI ACWI ETFs.

 

@gc131084 Bei welchem Broker bist du?

Ich habe mein Depot bei der Consorsbank eröffnet, da ich da auch ein Tagegeldkonto habe, aber das ist ja nicht in Stein gemeißelt. 

Welche ETFs würdest du denn als Altersvorsorge besparen?Ich habe mich bei justetf eingelesen und versucht mein Depot einfach und kostengünstig zu halten 

 

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Ich bin auch neu bei dem Thema ETF. Ich habe mich entschieden nur einen einzigen, breit aufgestellten ETF zu "besparen". Ganz im Sinne von KEEP IT SIMPLE. Dadurch hat man nur noch das allgemeine Marktrisiko. Als relevante Indizes kommen für mich der MSCI ACWI (IMI) und der FTSE All-World in die engere Auswahl.

 

Ein Nachteil von Consors ist, dass diese ihre ETF-Sparpläne um 8 Uhr morgens über die Börse München(?) ausführen. Dies führt zu Kostennachteilen für deren Kunden.

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Welcher Broker ist denn empfehlenswert?! 

 

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Alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Ich habe mein Konto bei der DKB, aber habe mich für Onvista als Broker entschieden. Primär aus Kostengründen und zwecks "Bankendiversifikation". Es hat natürlich auch Vorteile beides unter einem Dach zu haben.

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Mit wieviel möchtest du denn den ETF besparen?! Ich habe auch ein Konto bei der DKB zum täglichen Gebrauch eins bei der Commerzbank als Gehaltskonto und ein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank 

 

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vor 30 Minuten schrieb Sloth:

Ein Nachteil von Consors ist, dass diese ihre ETF-Sparpläne um 8 Uhr morgens über die Börse München(?) ausführen. Dies führt zu Kostennachteilen für deren Kunden.

den musst Du aber noch beweisen.

Da haben sie im laufe der Jahre schon mehrere die Zähne ausgebissen.

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Posted · Edited by Sloth
Ergänzung

@west263 Ist der Handelszeitpunkt und -ort nun relevant oder nicht? Generell ja, aber bei Consors nicht?

 

Siehe etwa: https://wissen.consorsbank.de/t5/Feedback/ETF-Sparpl%C3%A4ne/td-p/14515

Zitat

Auch ich mußte leider feststellen das die Kurse gegenüber den anderen Börsenplätzen

(Xetra, L&S) nicht identisch sind. Habe meiner ersten Sparplanausführung eine Differenz von fast 0,5 % festgestellt. Somit entstehen versteckte Gebühren und man kann nicht mehr von einer kostenlosen Ausführung sprechen.

Zitat

Eine Ausführung zum Eröffnungskurs ist in Einzelfällen unter Umständen nicht ideal.

Letzteres gilt natürlich auch für andere Broker wie Onvista.

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vor 4 Minuten schrieb Sloth:

Ist der Handelszeitpunkt und -ort nun relevant oder nicht? Generell ja, aber bei Consors nicht?

natürlich ist dieser relevant, nur kannst Du diesen bei Sparplänen nicht beeinflussen.

Jeder Broker handhabt dieses anders, consors kauft vor Xetra Öffnung in München, andere 9.15 und comdirect z.B. um 15.36Uhr. Das München 8.00 Uhr ein generell schlechter Zeitpunkt zum Kauf ist, konnte bis jetzt noch nie bewiesen werden. Jedenfalls lese ich immer nur diese Behauptung, aber noch nie, das dieses tatsächlich so ist.

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vor 16 Minuten schrieb Sloth:

@west263 Ist der Handelszeitpunkt und -ort nun relevant oder nicht? Generell ja, aber bei Consors nicht?

 

Siehe etwa: https://wissen.consorsbank.de/t5/Feedback/ETF-Sparpl%C3%A4ne/td-p/14515

Der einzige Beitrag in dem verlinkten Thread, der auch konkrete Zahlen nennt, deutet darauf hin, dass man man nichts genaues sagen kann. (Seite 4, Georgia).

Ich habe auch meine Sparpläne bei Consors und habe das mal für zwei Monate nachgerechnet, mit dem gleichen Ergebnis (also mal besser, mal schlechter). Da ich keine klare Tendenz feststellen konnte, habe ich das Thema einfach abgehakt.

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vor 17 Minuten schrieb ChrisKI:

Der einzige Beitrag in dem verlinkten Thread, der auch konkrete Zahlen nennt, deutet darauf hin, dass man man nichts genaues sagen kann. (Seite 4, Georgia).

Ich habe auch meine Sparpläne bei Consors und habe das mal für zwei Monate nachgerechnet, mit dem gleichen Ergebnis (also mal besser, mal schlechter). Da ich keine klare Tendenz feststellen konnte, habe ich das Thema einfach abgehakt.

genau so habe ich es auch in Erinnerung.

Weil @Slothso mit Nachdruck meint, es wäre ein Nachteil, wollte ich dieses nicht so unkommentiert stehen lassen.

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Ich denke ich werde einfach 200€ in einen All World ETF stecken und 100€ aufs Tagegeldkonto packen. Sollte für den Anfang reichen damit es simpel und günstig bleibt und trotzdem breit gestreut ist. 

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Hab ja von vornherein gesagt dass der sparplan bis zur Rente laufen soll. Stecke da auch nur das Geld monatlich rein worauf ich verzichten kann also wird keine Panik bei zeitweise fallenden Kursen aufkommen. Dient halt als Altersvorsorge 

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vor 2 Stunden schrieb Sloth:

Ein Nachteil von Consors ist, dass diese ihre ETF-Sparpläne um 8 Uhr morgens über die Börse München(?) ausführen. Dies führt zu Kostennachteilen für deren Kunden.

Ein Gerücht!

Wie bei vielen Gerüchten ist es auch hier so, daß es gerne weitererzählt wird. Davon wird es aber nicht wahrer.

 

vor 4 Stunden schrieb intInvest:

Es geht darum, dass 150€ auf 3 ETFs zu wenig ist.

Warum?

Ich halte auch dies für eine gewagte Behauptung.

Meines Wissens sind die fraglichen Fonds bei Consors zumindest im Moment kostenfrei besparbar. Warum sollten 150 € dann zu wenig für drei Fonds sein?

Ob eine bestimmte Mindestsparsumme sinnvoll ist, hängt von der Kostensituation ab. Und die ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Und bei manchen Anbietern ändert sie sich auch noch im Zeitverlauf.

 

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Gerade eben schrieb Nachdenklich:

Warum?

Ich halte auch dies für eine gewagte Behauptung.

Meines Wissens sind die fraglichen Fonds bei Consors zumindest im Moment kostenfrei besparbar. Warum sollten 150 € dann zu wenig für drei Fonds sein?

Ob eine bestimmte Mindestsparsumme sinnvoll ist, hängt von der Kostensituation ab. Und die ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Und bei manchen Anbietern ändert sie sich auch noch im Zeitverlauf.

Deswegen hatte ich gefragt ob die genannten ETFs kostenlos besparbar sind und das auch auf zumindest mittelfristige Zeit bleiben.

Bei manchen gibt es auch eine Mindesthöhe pro Sparplanausführung.

 

Ja theoretisch kann man auch mit einer Sparrate von 150€ 3 ETF kostenlos besparen und muss dann je nach Situation evtl. das Depot wechseln und Aktionen mitnehmen.

Die Frage ist dann, will man das und hält man das konsequent durch? 

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