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Anfang - Ausland - ETF?

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Hallo,

 

aktuell lese ich mich hier durch viele Beiträge und FAQ´s und werde dabei noch nicht viel sicherer, wie ich in meiner

speziellen Situation anlagetechnisch weitermachen soll. Kurz zusammengefasst:

 

Wohnort Asien (für mindestens 3-4 Jahre)

2 vermietete Immobilien in Deutschland

 - 1 ETW mit 60qm, Wert ca, 200k €, Darlehenssumme noch 150k€, 1,5 % Zins (vermietet für 650,- € kalt)

 - 1 Haus mit 168qm, Wert ca. 400k€, Darlehenssumme offen aktuell ca.200k€, Zins für größten Darlehensanteil 3,3% (vermietet für 1.400,- € kalt)

 

1 Lebensversicherung Württembergische, abgeschlossen 2004, Wert aktuell 25.000,00 €, monatliche Sparrate ca. 230,- € (Dynamik von 5%)

1 Riesterrente, Wert aktuell ca. 10k€, Einzahlung nur Mindestbetrag 10,- €

1 Direktversicherung, Wert ca. 10k€ (ruht wegen Auslandsaufenthalt)

Zahlung in die deutsche Rente freiwillig 200,- € pro Monat

 

Nun habe ich aktuell ca. 70k€ frei zur Verfügung, die einfach auf dem Sparkonto liegen. Darüberhinaus habe ich ein Einkommen für 

die nächsten Jahre (solange ich in Asien bleiben möchte) von ca. 8.000,00 € netto nach allen fixen Kosten. Das Haus kann ich jährlich

mit 7.500,00 Sondertilgen, die monatliche Tilgung beträgt ab sofort 5%.

 

Die große Frage, die sich mir stellt - wie lege ich das Geld an? Ich bin moderat bis leicht risikofreudig. Ich bin aber auch so realistisch bzw.

berufsskeptisch, dass ich nicht weiß, ob ich nach einer möglichen Rückkehr aus Asien ein ähnliches Einkommen erzielen kann.

 

Die 2 aktuellen Fragen:

 

1)

Macht aus eurer Sicht ein ETF Sparplan mit einer einmaligen Zahlung zu Beginn von z.B. 50.000,00 € plus monatliche Sparraten von

1.500,00 € Sinn, wenn ich ggf. nach 3 Jahren die Sparrate auf z.B. 300,00 € kürzen müsste? Seht ihr da irgendwelche "technischen" Probleme

(z.B. Mindestanlagedauer zu Betrag x, etc.).

 

2)

Ich bin ab 01.01.2019 nur beschränkt steuerpflichtig. Hat jemand Erfahrungen, ob man sich entsprechend von der Abgeltungssteuer 

freistellen lassen kann? Klar, Thema für den Steuerberater - geht mir hier eher um die generelle Möglichkeit, da doch die Abgeltungssteuer

direkt ohne mein Zutuen abgeführt wird, oder?

 

Vielen Dank für erste Tipps.

 

 

 

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Hi,

 

zu 2) kann ich nichts sagen.

 

zu 1) Wenn Du Dir sicher bist, dass Du überhaupt in ETF anlegen willst, dann kannst Du die Sparraten festlegen und ändern wie Du willst. Wenn es sein muss, jeden Monat neu. Du kannst auch Deine Sparraten auf Null setzen wenn Du aus Asien zurückkommst - alles kein Problem. Nur ein Tip: wenn Du hohe Sparraten in einen einzelnen ETF setzst, kann es sein, dass ein Einzelkauf günstiger ist als ein Sparplan (z.B. häufig: Sparplan = 1,xx% Gebühr; Einzelkauf = 5 Euro fix + 0,25% Gebühr. Hab die genauen Zahlen nicht im Kopf, aber bei 1500 Euro im Monat lässt sich da schon Geld sparen!

 

Noch eine Anmerkung: Nimm die 5% Dynamik bei der Lebensversicherung raus. 2004 abgeschlossen bringt zwar noch eine relativ gute Garantieverzinsung, für den Mehrbetrag der durch die Dynamik jedes Jahr mehr bespart wird, gilt jedoch nur der aktuelle Mickerzins. M.E. lohnt sich eine Dynamik da nicht.

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Du muss deiner Bank dann im neuen Jahr mitteilen, das du ein ausländischen Wohnsitz hast.

Deine Bank wird dir dann mitteilen, wie du diesen Wohnsitz nachweisen sollst.

Manchen Banken reicht das Ausfüllen eines Formulars.

Manchmal ist auch eine ausländische Wohnsitzbescheinigung des ausländischen Finanzamtes notwendig.

Du wirst dann bei deiner deutschen Bank als Steuerausländer geführt, und es wird keine Abgeltungssteuer einbehalten.

Es sei denn, die KAG hat ihren Sitz in Deutschland. Dann müssten die Kapitalerträge in Deutschland versteuert werden.

Ebenso müssen Zinsen von Bankkonten mit Sitz in Deutschland, in Deutschland versteuert werden.

 

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Vielen Dank - beide Antworten haben schon sehr weitergeholfen - mit der Dynamik war mir absolut neu, Dankeschön.

Dann werde ich mal Überlegern, ob ich Beträge anspare und ggf. einmal im Jahr einen größeren Betrag investiere. 

 

Dann werde ich mich jetzt mal an die Suche nach der richtigen Aufteilung machen.

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Posted · Edited by danbucan
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Ergänzend zu 2: "Fälschlicherweise" gezahlte Abgeltungssteuer kann man sich zudem erstatten lassen, allerdings nicht über die Steuererklärung, sondern über das Betriebsstättenfinanzamt der Bank. Du solltest außerdem prüfen, ob Deine Bank es gerne sieht, wenn Du ein Depot bei ihnen unterhältst, während Du im Ausland lebst. Ich meine, dass einige Banken gerne auf Deine Depotbestände verzichten bzw. das Depot sogar kündigen, wenn Du z.B. in den USA lebst. Das solltest Du für Dein Land prüfen.

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Guten Abend,

 

erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten und "sorry", dass ich erst nach der langen Zeit wieder hierauf zurückkommen kann. Die Auswanderung und neuen Aufgaben haben mir leider nicht die Zeit gelassen, mich mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

 

Anyway, dadurch konnte ich inzwischen auch die Sparbeträge mit den Lebenswirklichkeiten gegenprüfen:

 

Wohnort Asien (für mindestens 3-4 Jahre)

2 vermietete Immobilien in Deutschland

 - 1 ETW mit 60qm, Wert ca, 200k €, Darlehenssumme noch 150k€, 1,5 % Zins (vermietet für 650,- € kalt)

 - 1 Haus mit 168qm, Wert ca. 400k€, Darlehenssumme offen aktuell ca.180k€, Zins für größten Darlehensanteil (125.000,00 € Rest) 3,3% (vermietet für 1.400,- € kalt)

   5% Tilgung

 

1 Lebensversicherung Württembergische, abgeschlossen 2004, Wert aktuell 30.000,00 €, monatliche Sparrate ca. 240,- € (Dynamik von 5%), Garantiezins 2,75%

1 Riesterrente, Wert aktuell ca. 10k€, Einzahlung nur Mindestbetrag 10,- €

1 Direktversicherung, Wert ca. 10k€ (ruht wegen Auslandsaufenthalt)

Zahlung in die deutsche Rente freiwillig 200,- € pro Monat

 

Nun habe ich aktuell ca. 100k€ frei zur Verfügung, die einfach auf dem Sparkonto liegen. Darüberhinaus kann ich monatlich auf absehbare Zeit

3.000,00 € sparen, derzeit eben aufs Sparkonto. Für das Haus habe ich auf den Hauptkredit 2 Sondertilgungen durchgeführt (je 7.500,00 €) und werde

dies auch bis 2022 fortführen. Dann kann ich den Kredit kündigen und neu abschließen oder die ca. 70k € Restkredit tilgen. Die KFW-Darlehen 

liegen aktuell beide bei ca. 30.000,00 €, der Zinssatz ist aber auch sehr gering bei ca. 1,22 %.

 

Was ist das große Ziel: Unabhängigkeit und mehr Freiheit bei zukünftigen (Job-)Entscheidungen, also etwas Aufbauen, was mir zukünftig auch weiterhin Ruhe und Sicherheit verleiht, selbst wenn 

der nächste Job nicht so hoch vergütet wird und ich trotzdem ein komfortables Leben weiterführen möchte.
Von daher auch ein gewisser Fokus auf das Abbezahlen des Hauses - das Ablösen des Hauptkredites im Jahr 2022 mit einer Einmalzahlung halte ich aktuell aber für nicht mehr ganz so wichtig da
ich a) 2026 sowieso durch wäre und b) ein neues Darlehen womöglich nur einen Zinssatz von ca. 1,1-1,3% haben könnte. 

 

Fragen/Vorstellungen:

 

1) Investition in folgende ETFs

 

   a) Amundi ETF MSCI World, ISIN: FR0010756114

   b) Ishares Mdax UCITS ETF ISIN: DE0005933923

   c) IShares MSCI USA Small Cap ISIN: IE00B3VWM098

    Gewichtung habe ich für mich noch nicht drüber nachgedacht, die ETFs sind Empfehlungen eines Freundes. Über Kommentare wie "völlig abwegig" o.ä. würde ich mich freuen, wenn das 

    denn der Fall ist. Anlagezeitraum mindestens 10 Jahre.

 

2) Einen Sparplan in Höhe von 2.500,00 € monatlich wären die 2. Komponente - mir fehlt aktuell leider die Phantasie, in welche Richtung dieser Sparplan gehen soll, Vielleicht gibt es dazu ja ein paar

    Vorschläge.

 

Wenn ich eine Risikobeurteilung von 1-10 für o.g. und meine Person tätigen müsste, würde ich wohl bei 5 liegen :)

 


 

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vor einer Stunde von Sarah1983:

Wenn ich eine Risikobeurteilung von 1-10 für o.g. und meine Person tätigen müsste, würde ich wohl bei 5 liegen :)

Sondertilgungen ausnutzen, Rest TG& kurze FG (eventuell Leiter)  und Sparplan mit 500€ pm in nen All World ETF beginnen. Dann kannst in Ruhe dein Portfolio analysieren, deine Kredite abbauen und später auch größer in den Aktienmarkt einsteigen. Wenn du das überhaupt möchtest. 

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Am 17.11.2018 um 23:39 von cantaloupe:

 

 

Noch eine Anmerkung: Nimm die 5% Dynamik bei der Lebensversicherung raus. 2004 abgeschlossen bringt zwar noch eine relativ gute Garantieverzinsung, für den Mehrbetrag der durch die Dynamik jedes Jahr mehr bespart wird, gilt jedoch nur der aktuelle Mickerzins. M.E. lohnt sich eine Dynamik da nicht.

 

Moin Cantaloupe,

 

habe mal mit dem Versicherungsmakler gesprochen, der behauptet, dass auch die jeweils erhöhten Beträge der Garantieverzinsung unterliegen. Allerdings wird es wohl jedes Mal wie ein kleiner Neuabschluss bewertet, somit fallen natürlich neue Verwaltungskosten zu Gunsten meines Maklers an.

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Ich kann gut verstehen, dass Du die Immo-Kredite sondertilgst und loswerden möchtest. Es spricht sicherlich nichts dagegen, insbesondere wenn man einfach schuldenfrei sein möchte. Steuerlich ist dies aber nicht unbedingt die beste Vorgehensweise (ganz nüchtern betrachtet), da die gezahlten Zinsen deine zu versteuernden Mieteinnahmen verringern. Solltest Du also attraktivere Anlagemöglichkeiten für das Geld haben (z.B. eine größere Investition in einen ACWI- oder All World-ETF), kann man darüber nochmal nachdenken. Falls das nicht der Fall ist, dann würde ich auch sagen: Tilgen. Vor dem Hintergrund Deines hohen Einkommens und der bereits vorhandenen Assets erscheinen mir 500 Euro für ETFs eher gering. Es wird lange dauern, bis daraus eine Summe wird, die eine spürbare Auswirkung auf die Performance deines Gesamtportfolios hat.

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Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

Wohnort Asien (für mindestens 3-4 Jahre)

2 vermietete Immobilien in Deutschland

 - 1 ETW mit 60qm, Wert ca, 200k €, Darlehenssumme noch 150k€, 1,5 % Zins (vermietet für 650,- € kalt)

 - 1 Haus mit 168qm, Wert ca. 400k€, Darlehenssumme offen aktuell ca.180k€, Zins für größten Darlehensanteil (125.000,00 € Rest) 3,3% (vermietet für 1.400,- € kalt)

   5% Tilgung

Steuergesetzgebung des Landes in dem du bist sehr wichtig, Singapur ist Creme de la Creme, Stcihwort Kapitalgewinne und Auslandsgewinne. 

Soweit ich weiss sind die Vermietungsgewinne in D steuerpflichtig, grob überschlagen: 25k - 8k Zinsen - 9k (Abschreibung, geschätzt, Haus KP 250?) = 8k Profit zu versteuern, Steuersatz bei sowas dann k.A.

Also ca. 14k CF

Tilgung WHG unbekannt, Haus ca. 10.000

Also mal kalkuliert, plus minus 0. 

Generell Rückstellungen für Instandhaltungen bilden, um Steuern zu senken. Richtet sich spezifisch nach Ausstattung

 

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

1 Lebensversicherung Württembergische, abgeschlossen 2004, Wert aktuell 30.000,00 €, monatliche Sparrate ca. 240,- € (Dynamik von 5%), Garantiezins 2,75%

Würde ich prüfen ob die rückabwickelbar ist (dabei gibts in der Regel alle Einzahlungen plus 6% Rendite zurück), und was die bisher an Rendite gebracht hat.

Dynamik ist immer Schrott, wie schon erwähnt wurde. MM wegen Gebühren. Darf natürlich jeder anders sehen.

LV ist wahrscheinlich auch nicht notwendig und nicht anzuraten, einmal mit Pro/Contra auseinandersetzen

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

1 Riesterrente, Wert aktuell ca. 10k€, Einzahlung nur Mindestbetrag 10,- €

Genauere Angaben notwendig, mit 10€ Kappes, solange in D nicht steuerpflichtig mit 10€ richtig.

Sollte bei einem günstigen Anbieter liegen wie z.B. fairriester, mit gewissem Aktienanteil, aber für s umschichten warten, bis der Aktienmarkt unten ist. Im Prinzip ist Riester spekulieren am Aktienmarkt mit Kredit vom Staat, dessen Zinssatz sich aus den Gebühren für das Riester Produlkt des Anbieters zusammensetzt.

Förderschädlich zu kündigen ist generell vollkommen ok, man zahlt eben KapSt auf Ertragsanteil

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

1 Direktversicherung, Wert ca. 10k€ (ruht wegen Auslandsaufenthalt)

Kann man nix zu sagen, was ist da versichert

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

Zahlung in die deutsche Rente freiwillig 200,- € pro Monat

Gibts dafür einen Grund? Jetzt bitte nicht generell die Altersvorsorge anführen, weil du dort später mehr herausbekommst. Hat da jmd gerechnet?

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

Nun habe ich aktuell ca. 100k€ frei zur Verfügung, die einfach auf dem Sparkonto liegen. Darüberhinaus kann ich monatlich auf absehbare Zeit

3.000,00 € sparen, derzeit eben aufs Sparkonto. Für das Haus habe ich auf den Hauptkredit 2 Sondertilgungen durchgeführt (je 7.500,00 €) und werde

dies auch bis 2022 fortführen. Dann kann ich den Kredit kündigen und neu abschließen oder die ca. 70k € Restkredit tilgen. Die KFW-Darlehen 

liegen aktuell beide bei ca. 30.000,00 €, der Zinssatz ist aber auch sehr gering bei ca. 1,22 %.

Bitte nicht alles auf einmal in ETF, mach dir erst mal einen groben bis genauen Plan:

CF von den Immos für die nächsten 5 Jahre, oder auch 10

CF vom Gehalt, wie viel davon landet auf Konto Invest, Leben, Spaß und optionaler Konsum

Notgroschen, was du auch immer an Cash haben willst

Rest Summe X für Invest + laufender CF für Invest

Am 23.6.2019 um 14:38 von Sarah1983:

Was ist das große Ziel: Unabhängigkeit und mehr Freiheit bei zukünftigen (Job-)Entscheidungen, also etwas Aufbauen, was mir zukünftig auch weiterhin Ruhe und Sicherheit verleiht, selbst wenn 

der nächste Job nicht so hoch vergütet wird und ich trotzdem ein komfortables Leben weiterführen möchte.
Von daher auch ein gewisser Fokus auf das Abbezahlen des Hauses - das Ablösen des Hauptkredites im Jahr 2022 mit einer Einmalzahlung halte ich aktuell aber für nicht mehr ganz so wichtig da
ich a) 2026 sowieso durch wäre und b) ein neues Darlehen womöglich nur einen Zinssatz von ca. 1,1-1,3% haben könnte. 

 

Fragen/Vorstellungen:

 

1) Investition in folgende ETFs

 

   a) Amundi ETF MSCI World, ISIN: FR0010756114

   b) Ishares Mdax UCITS ETF ISIN: DE0005933923

   c) IShares MSCI USA Small Cap ISIN: IE00B3VWM098

    Gewichtung habe ich für mich noch nicht drüber nachgedacht, die ETFs sind Empfehlungen eines Freundes. Über Kommentare wie "völlig abwegig" o.ä. würde ich mich freuen, wenn das 

    denn der Fall ist. Anlagezeitraum mindestens 10 Jahre.

 

2) Einen Sparplan in Höhe von 2.500,00 € monatlich wären die 2. Komponente - mir fehlt aktuell leider die Phantasie, in welche Richtung dieser Sparplan gehen soll, Vielleicht gibt es dazu ja ein paar

    Vorschläge.

 

Wenn ich eine Risikobeurteilung von 1-10 für o.g. und meine Person tätigen müsste, würde ich wohl bei 5 liegen :)

Generell, bei den Geldsummen im Spiel würde ich entweder das Interesse und die Zeit haben mich selber drum zu kümmern und mir vieles anzueignen, oder mal einen professionellen Honorarberater aufsuchen, wahrscheinlich für ein paar Std., gewisse Fragen schon vorher schriftlich haben, und auch was gelesen haben. Falls du sowas nicht im Ausland machen möchtest, einfach beim nächsten Urlaub einplanen.

Auch nichts überstürzen, die Börsen laufen dir nicht weg. 

Ray Dalio Portfolio angucken, mit den Anleihen im Mom aber nicht machbar, die vlt einfach teilweise im AUsland und in € cash

 

1) Das mit den 3 ETFs ist Kappes, "völlig abwegig" triffts mMn ganz gut, vor allem vor der aktuellen konjunkturellen Lage

Wenn (nur) 3, dann vernünftige (Geographische) Aufteilung, z.B. MSCI; EU, EM (In MSCI ca. 60-70% US, deswegen ausgleichen; andererseits da wo eine AG den Sitz hat, wird nicht der komplette, evtl. sogar gar nicht der Umsatz und Gewinn gemacht) deswegen z.B. 70% MSCI, 10-20 EU, 10-20 EM; Das wäre geographisch unterteilt, alternativ Marktkapitalisierung, wie MDax und US SmallCap; dabei beachten umso kleiner die Mkt., desto größer das Risiko, aber auch die Chance, deswegen sowas im Konjunkturaufschwung (wir stehen wohl gerade eher vorm Abschwung=Rezession, oder sind auch eher schon mittendrin), wie generell Aktien. Dann gäbe es noch Branchenrotation oder Unterteilung.

 

2) Wie jmd schon schrieb, Einmalkauf über z.B. Onvista 5€ pro Order, aber eben leider keine automatische Ausführung bei Einmalkauf. Müsste man einmal im Monat an PC für.

Aber in Abhängigkeit von der Anzahl der ETFs passt das dann auch ganz gut, ein Freund von mir ist z.B. bei der DKB, bis 500€ pro Sparplan och meine 1,5€

Generell halte ich Sparpläne gerade für wenig Interessierte für sehr gut. Vor allem, weil Sie die nicht in der Krise auflösen (Realität werden wir aber erst noch sehen)

 

Risikostufe ist so eine Sache, für mich ist alles in Cash aufm Konto das risikoreichste, in 10 Jahren ists maximal die Hälfte Wert, eher sogar weniger, vlt sogar nur 20-10%

Ist das Szenario jetzt Klasse 1 oder 10? Ist eben ein Gedankenspiel, bzgl. Risiko aufklären, die Modelle beim Bankberater dürfen Sie verbrennen, wenn der Vermögensberater lediglich die Volatilität anführt dürfen Sie ihn von mir aus treten. Die ist immer nur in der Vergangenheit bemessen, die Staatsanleihen Griechenlands hatten bis 2008/9/10? auch eine sehr geringe Volatilität (geschätzt, nicht wirklich nachgeschaut, dürfen Sie aber gerne tun und gucken, ob Sie den Ausfall da schon ahnen konnten, bevor ich das in der Zeitung (zwischen den Zeilen) lesen konnte)

Wenn der Honorarberater gut ist, wird er Ihnen schon Aktien + x aufzeigen und Risiko in ein gewisses Maß rücken

Wertpapiere sollten alle in Ihrem Depot liegen und nichts verwalten lassen (außer Immos, falls man das nicht selber machen möchte), sondern pro Std zahlen

 

Die Einmalsumme für Konto Invest nicht auf einmal Investieren, außer die Märkte sind gerade eingebrochen (20-50/60%).

Mal die Charts verschiedener Aktienindizes über mind. 20-30 Jahre angucken. Kursindex bitte, nicht Performanceindex wie DAX. Z.B. DAX (Kursindex), S&P, NDQ, Nikkei (da bitte bis mind. 1980 zurück) und den unbedingt, apropos Aktien steigen nur, RTX/S, optional noch Bovespa und Kospi, FTSE; für Inflation Aktienindex in Argentinien oder Venezuela.

Dementsprechend die Einmalsumme über x Monate (10/30?) strecken, oder 40% nach Kurseinbruch von 20%, weitere 30% nach 30-40% Kurseinbruch, die letzten 30% nach ca. 50% Kurseinbruch. Wenn man möchte, dann sogar noch evtl. umschichten (Stückweise) von z.B. Anleihen/Cash(Notgroschen) in Aktien.

 

Sparpläne würde ich so ca. 5-10 je nach Lust und Laune ins Auge fassen für gute Diversifizierung, gucken ob Xetra Gold (Jahresgebühr von 0,3%) auch über Sparplan machbar ist, ansonsten über eine Bank alle paar Monate ordern. 

Bzgl. Steuerliche Handhabung im Expatland beraten lassen/informieren. Vor Umzug nach D nach Möglichkeit jegliche Gewinne (Dividenedn/Kursgewinne am Ende) dort versteuern (bei 0%), Verluste mit nach D nehmen

Markettiming ist sehr wohl möglich, man muss nur die Augen aufmachen, zu sagen wo der DAX morgen steht ist natürlich nicht immer möglich (bei gewissen Events durchaus), aber wo die Aktienmärkte im Mom stehen (Charts) und was in der Wirtschaft los ist, und wo die Aktienmärkte dementsprechend hin tendieren, das geht. Im Mom am Anschlag in USA, D fast, und sehr ausgereizt, und hoffnungslos überbewertet (Indizes). Ohne die Geldpolitik wären wir einiges tiefer. 

Ein Buch von Kostolany lesen wäre auch gut, eins der letzteren, ich habe Börsenpsychologie gelesen, im Prinzip sind die fast alle gleich, er wollte halt ein paar mehr Exemplare verkaufen.

Branchenrotation macht auch Sinn, geht aber kaum über ETFs, gibt immer günstige Aktien, die keiner will, im Mom z.B. Zigarettenbranche (gewisse Risiken, wie bei allen UN und gewisse Chancen)

 

Hoffe das heute noch als gute Tat, und nicht als Totschlag ;)

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