Bringt ein Verlustbescheinigung Abgeltungssteuer zurück?

Geschrieben

Hallo,

die letzten 4 Jahre (bis 2017) habe in Aktiengeschäft gemacht und durch Glück oder Können ordentliche Gewinne macht, und entsprechend brav KapEStr (Abgeltungssteuer) und soli bezahlt.

Diese Jahr (2018) ist es nicht so gut gelaufen und ich habe ordentliche Verluste eingefahren. Mein Bank erinnert mich dass ich bis 15.Dez ein Verlustbescheinigung beantragen kann.

Kann ich die 2018 Verluste gegen die Gewinne von Vorjahre beim Finanzamt "beantragen" und dadurch die bezahlten KapEstr und soli zurück bekommen? Wäre schön!

Ich vermüte es ist nicht möglich. Dann wäre es besser denke ich, nichts zu tun, also kein Verlustbescheinigung zubeantragen, und die 2018 Verluste gegen hoffentliche Gewinne wieder in 2019.

Liege ich richtig?

Danke und Grüsse. 

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Geschrieben

Die brauchst du nur wenn du mehrere Depots hast, sonst werden die Verluste bankintern in einem Verlusttopf gesammelt und mit zukünftigen Gewinnen verrechnet.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor einer Stunde schrieb OpiDavid:

Kann ich die 2018 Verluste gegen die Gewinne von Vorjahre beim Finanzamt "beantragen" und dadurch die bezahlten KapEstr und soli zurück bekommen? Wäre schön!

Ich vermüte es ist nicht möglich. Dann wäre es besser denke ich, nichts zu tun, also kein Verlustbescheinigung zubeantragen, und die 2018 Verluste gegen hoffentliche Gewinne wieder in 2019.

 

Es gibt keinen "Rücktrag" von Verlusten über die Jahresgrenze.

Die Bank führt für dich Verlusttöpfe und verrechnet zukünftige Gewinne dagegen unterjährig.

Falls du eine Verlustbescheinigung bei der Bank beantragst, macht erst das Finanzamt bei der Steuererklärung die Verrechnung. Das kann sinnvoll sein, falls du in einem Jahr bei einer Bank Gewinne und bei einer anderen Bank Verluste hattest.

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